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Geburtsbericht: nach 37 Stunden hielt ich meinen Prinzen im Arm

13. Januar 2014 um 14:31 Letzte Antwort: 15. Januar 2014 um 14:17

Die erste Wehe spürte ich in der Nacht vom 27.12.2013 auf den 28.12. um genau 02:58 Uhr.
Das war ein wenig unangenehm, aber nichts, wobei ich dachte, ich müsste sofort ins Krankenhaus.
Von da an hatte ich sofort regelmäßige Wehen. Zunächst alle 15 Minuten, dann alle 10 und schließlich alle 8 Minuten.
Gegen halb sechs am Morgen beschloss ich, duschen zu gehen. Ich hatte das starke Gefühl, dass es los ging und wollte frisch gewaschen und mit rasierten Beinen ins Krankenhaus fahren. So viel Eitelkeit musste sein.
Enttäuscht stellte ich nach der mehr als wohltuenden Dusche fest, dass die Wehen nicht mehr da waren. Unentschlossen setzte ich mich ein bisschen vor den Fernseher und überlegte gerade, wieder ins Bett zu gehen, als die Wehen wieder da waren. Regelmäßig alle 8 Minuten.
Inzwischen war es kurz vor sieben und mein Mann stand auf. Ich sagte ihm, er solle bei seiner Arbeit anrufen und sagen, er würde an diesem Tag nicht zur Arbeit erscheinen. Gottseidank hatte er Urlaub auf Abruf
Wir frühstückten in Ruhe und ich rief im Krankenhaus an, um zu fragen, wie es weitergehen sollte. Man sagte mir, ich sollte kommen, wenn ich mich danach fühlte, was wir schließlich ein paar Stunden später auch taten. Angemeldet waren wir schon. Das spart wirklich eine Menge Zeit.
Im Krankenhaus angekommen (für das wir uns entschieden hatten, weil es eine hervorragende Neugeborenen Intensiv-Station hat für den Fall der Fälle) wurde ich zunächst ans CTG angeschlossen, das zwar alle 8 Minuten schöne Wehen aufzeichnete, aber leider reichte das nicht annähernd aus
Mein Muttermund war erst fingerdurchlässig, die Wehen noch bei Weitem zu schwach, um etwas bewirken zu können.
Wir wurden zwar aufgenommen, weil die Regelmäßigkeit der Kontraktionen schon ganz gut war, waren aber trotzdem enttäuscht.
Mein Mann und ich durften dann außerhalb der Klinik essen gehen und nach Rücksprache mit der Ärztin dort durfte ich endlich mal wieder in mein geliebtes Sushi-Restaurant.
Das hab ich auch so richtig schön ausgenutzt.
2 Stunden später bekam ich dann von der Ärztin bei der Untersuchung gesagt, dass mein Muttermund sich schon auf 5-6 cm geöffnet hätte.
Wahnsinn, dachte ich. Jetzt gehts los!
Im Kreisssaal wurde ein erneutes CTG geschrieben, dass allerdings nur schwache Wehen alle 8 Minuten aufzeichnete.
Die Hebamme kam und untersuchte mich auch noch einmal und es stellte sich heraus, dass der Befund der Ärztin falsch war und der Muttermund erst bei 2 cm war
Wir wurden wieder spazieren geschickt und sollten 2 Stunden später wieder kommen.
Nach einer erneuten Untersuchung wurde das ganze für diesen Tag abgebrochen. Es hatte sich den ganzen Tag über REIN GAR NICHTS getan.
Völlig frustriert gingen wir auf unser Zimmer und ins Bett (Wir hatten ein Familienzimmer) und ich hoffte inständig, dass die Fruchtblase vielleicht in der Nacht endlich platzte.
Doch welch Überraschung das tat sie nicht. Ich hatte eine unruhige schlaflose Nacht mit Wehen im 8 Minuten-Abstand, die aber immerhin bewirkt hatten, dass mein Muttermund bei der ersten Untersuchung am nächsten Tag einen Zentimeter weiter aufgegangen ist.
Vor dem Arzt drückte ich reichlich auf die Tränendrüse, denn ich hatte nun langsam wirklich keine Geduld mehr und wollte mich nicht wegschicken lassen!
Der Arzt ordnete endlich einen Wehentropf an, um das Ganze etwas zu beschleunigen.
Man glaubt es kaum: Allein die Androhung des Tropfes hat bewirkt, dass die Wehen plötzlich alle 3-4 Minuten kamen und viel stärker waren
2 Stunden lang wurde ein CTG geschrieben. Es war das transportable Gerät, ich durfte wenigstens die ganze Zeit laufen. Die Schmerzen wurden immer schlimmer, waren aber ganz gut zu veratmen und ich dachte echt, es geht so richtig schön vorwärts.
Als die Hebamme kam, um mich erneut zu untersuchen, stellte sie fest, dass das allein noch nichts gebracht hatte. Also kam ich meine Frustration wuchs erneut an doch noch an den Wehentropf.
Und dann ging es endlich richtig los!
Plötzlich hatte ich von Null auf Hundert heftige Wehen alle 2-3 Minuten, die Schmerzen waren wirklich ekelig!
Zusätzlich bekam ich über den Tropf ein Schmerzmittel, dass mich glauben ließ, ich hätte das eine oder andere Glas Sekt zu viel getrunken
Das hat eine Weile ganz gut funktioniert. Ich hatte immer noch starke Schmerzen, aber konnte zwischen den Wehen wenigstens wieder gut Luft holen. Die Hebamme hatte inzwischen den diensthabenden Arzt gerufen, der mir endlich auch die Fruchtblase aufstach.
Ein sehr - ekeliges nasses (...) - Gefühl
Die Wehen wurden mehr und länger und irgendwann hatte ich Kontraktionen, die sich über 3-4 Minuten hinzogen. Der Wehentropf musste abgestellt werden, das Schmerzmittel half schon lange nicht mehr.
Ich hatte so heftige Schmerzen, dass ich ganz weggetreten war und irgendwann anfing, nach der PDA zu betteln. Der Anästhesist ließ sich Zeit, ich dachte ich sterbe!
Als er endlich kam, lag ich bereits 36 Stunden in den Wehen die schlimmsten Schmerzen, die ich je in meinem Leben gehabt hatte!
Aber die PDA wurde schnell gelegt und sass perfekt! Ich spürte meine Beine noch gut und auch den Druck, den das Köpfchen machte, hatte aber überhaupt keine Schmerzen mehr und konnte sogar ein paar Minuten die Augen zu machen.
Mein Mann holte mir Tee, als die Hebamme kam, mich noch ein mal untersuchte und endlich feststellte, dass der Muttermund komplett geöffnet wäre. Von da an durfte ich schon etwas mit schieben.
Mein Mann kam zurück, nahm meine Hand und als der Arzt kam, durfte ich endlich richtig mit schieben. Trotz der PDA merkte ich sehr deutlich, wann der Kopf meines Sohnes nach unten drückte und ich presste, was das Zeug hielt.
Mein Mann war toll, obwohl ich ihm wahrscheinlich fast die Hand gebrochen hab vor lauter Anstrengung
5-6 Presswehen später war der Kopf meines Babys geboren, eine weitere danach war er endlich da!
Mein Mann schnitt die Nabelschnur durch, dann wurde mein Sohn mir auf die Brust gelegt und ich durfte ihn endlich sehen!! Das war der wunderschönste Augenblick in meinem Leben! Nie hätte ich gedacht, dass wir dazu fähig sind, etwas so Vollkommenes und Wunderhübsches zu machen.
Während ich genäht wurde (Dammriss 2. Grades, Scheidenriss und Labienriss ) durfte mein Mann mit dem Kleinen kuscheln und bei der U1 zusehen.

Sean Benjamin
wog 3160 g bei einer Größe von 51 cm und einem Kopfumfang von 35 cm.
Er kam gesund und munter am 29.12.2013, pünktlich am ET, nach einer 37 Sunden Geburt auf die Welt.


Uns geht es sehr gut. Meine Geburtsverletzungen heilen gut ab, sind aber immer noch etwas unangenehm. Sitzen konnte ich ganze 10 Tage nicht!
Meinen Beckenboden merke ich allmählich auch, ein sehr unangenehmes Gefühl. Aber auch das werde ich noch in den Griff bekommen
Alles in Allem hatte ich eine wunderbare, aber extrem anstrengende und langwierige Geburt. Aber beim nächsten Mal werde ich mir definitiv eher den Wehentropf geben lassen

Wegen ein paar kleinerer "Auffälligkeiten" musste mein Kleiner dann erstmal auf die Kinderstation runter.
Der Kinderarzt stellte eine Vier-Finger-Furche fest, einen auffällig breiten Nasenrücken und eine Einkerbung am Steißbein.
Einzeln gesehen sind das keine schlimmen Sachen, aber alles zusammen hat die Ärzte stutzig werden lassen...
Ich war am Boden zerstört, als sie ihn mitnahmen
Nach unmengen Untersuchungen (Ultraschall und Blut) hat sich am nächsten Tag herausgestellt, dass mein Sohn kerngesund ist! Die Oberärztin der Klinik ist eine Spezialistin auf dem Gebiet der "Auffälligkeiten" und man hat uns versichert, dass der Kleiner nichts schlimmes hat. Dennoch haben wir einem Chromosomentest zugestimmt, dessen Ergebnis noch ausstehend ist.
Aber wir sind uns sicher, dass auch da nicht bei herauskommen wird.

Die Zeit, in der mein Kleiner nicht bei mir sein konnte, war die Hölle für mich
Umso erleichterter war ich, als festgestellt wurde, dass das nur falscher Alarm war. (Mein Bruder hat die gleichen "Auffälligkeiten" wie mein Sohn. Es scheint ja aus der Familie zu kommen Und er ist auch gesund und munter.)

Aber trotzdem: Sicher ist eben manchmal sicher!
Wir sind froh, dass er untersucht wurde, so haben wir immerhin die Gewissheit dass er gesund ist!

Ganz liebe Grüße
Nadine mit Sean im Arm (15 Tage alt )

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13. Januar 2014 um 15:33

Sehr
schöner bericht meine liebe...
wir wünschen euch alles alles gute...

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13. Januar 2014 um 15:52

Das macht mich so wütend
Ersteinmal wünsche ich dir alles Gute zu deinem Baby! Und natürlich drücke ich dir Daumen, dass dein Kind gesund ist.

ABER mich machen solche Geburtsgeschichten wie deine wirklich wütend!
Was willst du damit bezwecken ('nach 37h Wehen')? Anderen werdenden Müttern Angst machen?

Wenn ich deinem Geburtsbericht folge, dann hattest du in der Nacht vom 27.-28.12. KEINE Geburtswehen, sondern einfach nur Vorwehen. Dafür spricht auch, dass sie nach einer heißen Dusche (ich gehe mal davon aus, dass du nicht kalt duschst) wieder 'verschwunden' waren. Auch der Abstand von 8Min spricht noch nicht dafür, dass du dich unter der Geburt befunden hast. Wehen beginnen ab der 20SSW und werden zum Ende der Schwangerschaft häufiger und intensiver. Viele Frauen verwechseln daher dann zum Ende der Schwangerschaft Vorwehen mit Geburtswehen. So wie du es getan hast. Vorwehen können auch mal etwas schmerzhafter sein.
Also bist du folglich mit Vorwehen ins Krankenhaus gefahren. Dort hat man ja dann auch festgestellt, dass dein Muttermund sich noch nicht wirklich geöffnet hat und während des gesamten Tages hat sich ja auch nichts am Muttermundsbefund geändert (was DEFINITIV für Vorwehen und KEINE Geburtswehen spricht).
Hättest du nicht auf die Tränendrüse gedrückt, dann hätten sie dich wahrscheinlich am nächsten Morgen wieder nach Hause geschickt ('ich wollte mich nicht wegschicken lassen').
Also hast du dich 'durchgesetzt' bis der Arzt einem Wehentropf + Fruchtblase aufmachen zugestimmt hat. D.h. weil es dir nicht schnell genug ging/bzw. du so ungeduldig warst, hast du die Geburt 'einleiten lassen' (du hattest bis dahin ja nur Vorwehen). Und das auf eine sehr harte und gewaltsame Art und Weise. Dein armes Baby! Anstatt deinem Baby und deinem Körper Zeit zu geben die richtigen (Geburts-)Wehen ganz natürlich 'losgehen' zu lassen, hast du es damit gewaltsam erzwungen. Und dann wunderst du dich über den starken Wehenschmerz?

Nachdem du die (richtigen) Geburtswehen gewaltsam (mit Tropf und Fruchtblase aufmachen) erzwungen hattest, schien es ja dann ganz schnell zu gehen...... ? DIESE Zeit hättest du zählen müssen. Also ab dem Wehentropf und dem Fruchtblase aufmachen. Das waren dann vielleicht 12(?) oder weniger Stunden?? Aber keine 37h!

Bevor du dir beim nächsten Mal den Wehentropf früher geben lässt ('beim nächsten Mal werde ich mir definitiv eher den Wehentropf geben lassen'), solltest du vielleicht mal darüber nachdenken, ob du beim nächsten Mal nicht lieber den Geburtsbeginn abwarten möchtest und die Geburt auf natürliche Art und Weise 'losgehen' lässt (wenn dein Baby und Körper bereit dazu sind). Und nicht mit Vorwehen und Tränendrüse (weil dir das Warten zu lange dauert) ins Krankenhaus zu gehen.

Und bevor du anderen werdenden Müttern mit '37 Stunden Wehen' Angst machst, vielleicht mal ein wenig nachdenken.....



(Und bevor du jetzt behauptest, dass ich ja keine Ahnung vom 'Kinderkriegen' haben ich habe selbst Zwei ).


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13. Januar 2014 um 16:15


Ähh, Hallo????

Das ist der Bericht meiner Geburt, so wie ICH sie erlebt habe!
Tut mir leid, aber die Ärztin, die mich bei der Aufnahme untersucht hat, hat gesagt: "Sie haben ja regelmäßige Wehen, dann geht es ja bald los!"
Das waren IHRE Worte!!

Ich bin weder Arzt, noch Hebamme noch hab ich eine Ahnung von medizinischen Dingen und auch nichts anderes behauptet!

Ich finde es frech von dir, meine Erfahrung so zu zerreißen!

Ich habe und hatte nie die Absicht, anderen Mamis oder Schwangeren Angst zu machen!
Im Normalfall dauert eine Geburt (auch MIT Vorwehen) nicht 37 Stunden!
Bei mir war es aber so!

Und ich habe auch an keiner einzigen Stelle behauptet, dass das in irgendeiner Art und Weise traumatisch oder sonstwas war!

Ich hatte in meinem Mann eine tolle Unterstützung und sehr erfahrene und nette Hebammen, die mir geholfen haben!

Und ganz sicher habe ich meine Geburt nicht "einleiten" lassen, nur etwas beschleunigen. Wie sich gezeigt hat, war das der Stein des Anstoßes. Der Arzt hat nach der Entbindung gesagt, dass ich ohne den Tropf vermutlich noch locker 12 Stunden fiese Wehen gehabt hätte.

Es tut mir leid, aber ich will sicher niemandem zu Nahe treten.
Und genauso erwarte ich, dass man MIR nicht zu Nahe tritt!

Schön, wenn deine Geburten schneller und leichter waren, meine war eben schwer, aber nicht weniger schön, als andere, die vielleicht schneller gegangen wären.

Trotz allem bin ich zufrieden, wie es gelaufen ist,
nur beim nächsten Mal muss es definitiv nicht so lange dauern.
Das ist alles, was ich gesagt habe.

Verurteilst du andere auch so schnell??

Mach meine Geburt mit, dann urteile!

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13. Januar 2014 um 16:23


Leute...

eine Geburt tut eben weh, das weiß man in der Regel vorher.
Aaaaaber es gibt ja Schmerzmittel, die dagegen helfen. PDA und Co. sei dank

Nochmal:
Ich will keinem Angst machen!

So hab ich es eben erlebt!
Aber es war trotzdem das beste, das mir je passiert ist.

Und jaa,
wenn ich bei der nächsten Geburt (die noch einige Jahre in der Zukunft liegt) wieder 24 Stunden "Vorwehen" habe (wenn es solche gewesen sind, bin ja kein Arzt ) dann würde ich mir auch wieder einen Wehentropf geben lassen!!

Die Dauer der Geburt hat sowohl mich als auch mein Baby "alle gemacht". Denke, es kann eben auch schneller gehen.

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13. Januar 2014 um 17:01


"ekelig" NICHT unerträglich.
Ich lebe schließlich noch

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13. Januar 2014 um 17:13


Du berichtest von einem gaaaaanz persönlichen Erlebnis: Deiner Geburt.

Diese Empfindungen kann dir keiner nehmen..
(Da hat wohl einfach jemand miese Laune?!)

Ich wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße
Rotkäppchen und Krümel (16plus2)

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13. Januar 2014 um 17:17

Immer
Diese besserwisser... 37h geburt sind nicht unmöglich. Wehen die mumu wirksam sind haben nichts mit normalen vorwehen zu tun diese nennt man Eröffnungs wehen und gehoren zur geburt dazu... Nadine du hast das ganz toll gemacht und ich finde es gibt schlimmere berichte als deinen wo nur wegen der 37h gehetzt wird.

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13. Januar 2014 um 18:31

Sehr schöner bericht
Und alles gute wünsche ich euch.
Und nebebei, wenn eine Frau so leicht zu verängstigen ist, sollte sie sich einfach keine Geburtsberichte durchlesen.
Bekomme jetzt auch mein erstes Kind, finde es aber eher interessant als beängstigend

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14. Januar 2014 um 19:04

Erst einmal
herzlichen Glückwunsch zu deinem kleinen Schatz und ihr habt einen wunderschönen Namen für ihn ausgewählt finde ich.
Danke für den Bericht! Lass dich nicht von so unüberlegten Kommentaren manch anderer aus der Ruhe bringen.
Du kannst hier ehrlich deine Meinung sagen und berichten wie es war, jeder kann selbst entsheiden ob er es liest oder nicht. 1. Steht da auch nichts Schlimmes drin und 2. Braucht man auch nichts schön reden. Zumal jede Geburt einfach anders verläuft und sowieso nicht vorherzusehen ist wie es abläuft.
Gewisse Leute die schon 2 Kinder haben können nur von 2 Erfahrungen berichten, ja, toll...
Aber keine Geburt ist gleich! Es gibt hier auch ein Fehlgeburtenforum, dann dürfte man hier auch nichts davon schreiben weil man könnte ja werdenden Müttern Angst machen. Mir selbst sind schon 3 FG passiert, deswegen kann man sich nie mit anderen vergleichen. Jetzt bin ich in der 18 SSW und alles ist prima.
Tut mir echt Leid für dich, gibst dir so viel Mühe dieses tollte Ereignis mit uns zu teilen und dann antworten Leute so gedankenlos und unreif auf deinen Beitrag

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14. Januar 2014 um 20:16

...
ich verstehe schon was mrs wickham meint...alllerdings verstehe ich auch die threadstellerin. bei meiner ersten geburt dachte ich ähnlich. ich habe den ärzten geglaubt und wollte auhc möglichst schnell mein baby im arm halten.
jetzt nach 2 weiteren weiß ich es eben besser. hätte ich alle wehen gezählt, hätte meine 3 geburt 1 woche gedauert . und ja, das waren mumu wirksame und schmerzhafte. aber ich weiß heute wie eine geburt abläuft und welch kompliziertes hormonzusammenspiel es ist, dass schon beim kleinsten eingreifen (in meinem fall reicht ein ortswechsel oder eine neue person im raum) außer takt kommt. ich hatte bei meinem ersten sohn auch einen wehentropf (allerdings nach blasensprung und ausbleibenden wehen) und sie sind viel schlimmer als normale. und dabei oft weniger wirksam.
bei meinem 3 kind habe ich 2 nächte kaum geschlafen weil ich so starke vorwehen hatte(alle 2-10min).meine itlere kam bei ET+13 nach vielen vorwehen. aber ich hatte gelernt, dass eine geburt vor allem geduld brauch. so kam es, dass die eigentliche geburt schnell, problemlos und wunderschön dahem stattfand. wenige stunden später lagen wir zu 3. in unserem eigenem bett. es war ein unglaublich schönes erlebnis, ohne angst und sehr friedlich (obwohl ich auch starke schmerzen hatte).
ich wünsche einfach allen, dass sie medizinisch-technisierte geburten nicht als normal ansehen, sondern sich wirklich mal mit dem thema außerklinische geburt intensiv (!) beschäftigen. dabei geht es mir nicht vor allem um den auerklinischen aspekt, sondern darum, dass es dann zu keinen unnötigen eingriffen kommt. mein wehenropf damals führte zur pda, die mich zu stark betäubte und dann fast zu einem not-KS. Ich bin mit einem Dammschnitt davon gekommen, der aber bei den anderen geburten wieder eingerissen ist. es ist wie eine spirale...
ich wünsche dir nadine alles erdenklich gute zur geburt und viel spaß mit deinem kleinem spatz. und falls du nochmal ein kind bekommt eine schönere geburt ohne unnötige eingriffe

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14. Januar 2014 um 20:47

Produktiv
...ich finde ihn allerdings produktiver als deinen. ich habe ja auch geschrieben, dass meine 1.geburt ähnlich war. aber ich finde es nicht fair, anderen in diesem ss-forum in dem glauben zu lassen, eine geburt mit solchen eingriffen sei normal. einfach weil ich allen eine schöne geburt wünsche, nicht weil ich ach so toll dastehen will, denn mit kommentaren wie deinen muss man hier ja rechnen. dafür darfst du mich gerne verurteilen. und ja ich weiß es besser als früher - wär ja auch schlimm wenn der mensch nicht lernfähig wäre.

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14. Januar 2014 um 21:31


Nadine, meine herzlichsten Glückwunsch! Das hast du wirklich toll geschrieben Und super gemeistert. Wünsche euch alles Gute und viel Spaß und Freude mit Sean

Ich habe während der Schwangerschaft schon soooo gerne Geburtsberichte gelesen und selbst jetzt nach der Geburt tu ich das immernoch liebend gerne Und ich denke, wenn man einen Bericht darüber schreibt, dann sollte er auch wirklich alle wichtigen Details enthalten, andernfalls ist sie doch nur "schön" geredet und entspricht nicht mehr der Wahrheit... also lass dich durch solche Kommentare nicht runterziehen oder dieses wunderbare Erlebnis kaputt machen. Ich habe auch einige Berichte gelesen, wo die Geburt alles andere als leicht war. Und klar habe ich auch drüber nachgedacht und gehofft das es bei mir anders läuft. Aber ne Geburt ist nunmal kein Zuckerschlecken, das weiß man vorher.

In meinem Bericht habe ich auch von den beinahe 3 Stunden anhaltenden Presswehen geschrieben ebenso wie von den extremen Wehen die bereits nahezu von Anfang an so intensiv waren wie am Ende auch und sowas wünschst sich mit Sicherheit keine Schwangere zu lesen und dennoch hat sich keiner darüber beschwert wie ich denn den Schwangeren Angst machen kann.

Lasst Nadine doch dieses Ereignis so mit uns teilen, wie es auch wirklich war, wie sie es erlebt hat. Und sie hat im Titel doch nix verwerfliches geschrieben.. sie schrieb doch nicht "nach 37 Stunden Geburtswehen" also spart euch solche Kommentare.

Liebe Grüße
Kerstin 6+3 und Paula 17 Wochen

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15. Januar 2014 um 11:45
In Antwort auf tami_12117742

Produktiv
...ich finde ihn allerdings produktiver als deinen. ich habe ja auch geschrieben, dass meine 1.geburt ähnlich war. aber ich finde es nicht fair, anderen in diesem ss-forum in dem glauben zu lassen, eine geburt mit solchen eingriffen sei normal. einfach weil ich allen eine schöne geburt wünsche, nicht weil ich ach so toll dastehen will, denn mit kommentaren wie deinen muss man hier ja rechnen. dafür darfst du mich gerne verurteilen. und ja ich weiß es besser als früher - wär ja auch schlimm wenn der mensch nicht lernfähig wäre.


wo steht denn da bitte, dass das der "Normal-Fall" ist???
Hab ich das irgendwo behauptet??
Statistisch gesehen dauert die Geburt beim ersten Kind bis zu 18 Stunden.
Anscheinend lag ich deutlich drüber.
Kann ich doch nichts für, wenn Frau sich nicht im Vorfeld darüber informiert, was auf sie zukommen KANN! NICHT MUSS!!!!!

Langsam nervt mich diese Diskussion an -.-

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15. Januar 2014 um 11:46

-.-
doch... tut sie....sie bereut es bereits...

menno

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15. Januar 2014 um 13:26

Wir
sind froh, dass du die Erfahrung teilst. Ich bin um jeden Bericht froh, den ich lesen kann. Jeder ist selbst dafür verantwortlich was er liest und was er daraus macht. Hier gibt es öfter Mal Themen bei denen die Verfasser gleich angegriffen werden, anstatt unterstützt zu werden und viele Menschen haben die Eigenschaft leider ihre unerwünshte Meinung nicht für sich behalten zu können.
Ich werde im Juni Mama und obwohl ich selbst beruflich mit den Kleinen täglich zu tun habe, so habe ich noch nie eine Geburt erlebt. Im TV sieht man so viele Sendungen und da sieht man teils auch heftige Sachen, wo mein Mann schon immer ganz weiß im Gesicht wird jetzt Ich bin z.B. froh zu lesen, ab wann du dich entschieden hast in KKH zu fahren und wie du reagiert hast. Ich finde, du bist ja eh noch ruhig geblieben und hast alles gut eingeschätzt. Außerdem geht das Ganze bestimmt an die Psyche mit den Schmerzen, dem Warten, etc. Da überhaupt noch einen klaren Gedanken zu fassen ist nicht leicht. Respekt auch, dass du alles noch so detailiert wusstest, eine Freundin war aufgrund eines KS quasi teils nur noch "weg" und weiß gar nichts mehr, nur dass es ihr sehr schlecht ging und sie noch Stunden lang behandelt wurde eher sie überhaupt ihre Tochter sehen durfte.

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15. Januar 2014 um 14:17

Huhu !
Also ich finde deinen Geburtsbericht toll ! Er zeigt wie verschieden JEDE Geburt ist. Respekt auch an dich solange durch gehalten zu haben. Und dein Bericht beschreibt lediglich einen Geburtsablauf der nicht selten ist. Deswegen weiss ich gar nicht , was da andere zu kacken haben seit doch einfach froh sowas nicht erlebt zu haben. Und ich glaube wären es nur normale vorwehen gewesen , wäre sie nicht arlamiert gewesen und wäre ins krankenhaus gefahren. Sie hat da schon richtig gehandelt. Mein FA sagt auch immer , wenn die wehen alle 10 minuten kommen und mind. 30 Sekunden anhalten und mir mein Instinkt sagt es geht los , dann ab in die klinik. So jetzt hab ich mich ausgekotzt.


Erstmal Herzlichen Glückwunsch zum kleinen Mann und eine wunderschöne Kennlernzeit


Lieben gruss Laura

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