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Geburtsbericht meines TRAUM-WKS! - Lasst euch das nicht schlecht reden!!

2. Juli 2012 um 14:27

Liebe Mädels,

aus diesen Foren und auch aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist den Weg eines WKS zu gehen und ihn vor anderen zu vertreten. Ich selbst hatte eigentlichen ET am 27.05.2012 und habe mich nach der Hälfte der SS für einen WKS entschieden. Es sprachen für mich viele Gründe dafür. Ich musste viele Disskusionen mitmachen, mich überall verteidigen und bei jedem argumentieren. So oft und so stark, dass ich in diesen Momenten immer wieder fast verzweifelte und mich fast umstimmen lies. Trotzdem bin ich dabei geblieben, denn es sollte MEINE entscheidung sein!!! Ich habe mich vorher viel belesen, habe trotz meiner entscheidung an einem GVK teilgenommen und mich überall informiert. Ich konnte also nie sagen das ich da unwissend rangehe oder naiv!
Beim Gespräch in meinem Krankenhaus wurde ich auch nochmal auf alle Risiken vorbereitet. OK! Termin durfte ich mir mehr oder weniger selbst aussuchen- es sollte der 14. Mai werden!

Ich möchte hier meinen Geburtsbericht teilen, um aufzuzeigen, dass es auch schöne -> SUPERschöne WKS' gibt und man, wenn man sich entschieden hat, auch dabei bleiben sollte und sich nicht reinreden lassen muss! Tipps und Aufklärung sind immer gut aber letzendlich entscheidet man für sich - ich zum Glück auch! Und es war richtig so!!!

GEBURTSBERICHT

** ACHTUNG ROMANLÄNGE **

Montag Früh, den 14.05 und anders als erwartet, ohne Problem um 8Uhr aufgestanden mit Schatz. Die KH Tasche nochmal kontrolliert und vervollständigt und ein letztes Bauchfoto gemacht. Komisch gewesen! Sind dann um 9Uhr los ins Helios KH Berlin-Buch. Wie beim Gespräch Wochen vorher vereinbart war ich kurz nach 10Uhr da und hab beim Kreissaal geklingelt. Bis dahin wusste ich ja nur vom Vorgespräch, dass die KSe meistens gegen Mittag gemacht werden, also zwischen 12 und 14Uhr. Mein Freund hat mich abgesetzt und ist schnell nochmal zu seinen Eltern gefahren seine Geburtsurkunde abholen. Wir hatten ja Zeit. Ich also wie gesagt zum Kreissaal, wo mir eine Hebamme öffnete und mich strahlend begrüßte. Denise (so ihr Name) war an dem Tag im Dienst und sagte mir schon, sie würde mich begleiten! Eine persönliche Hebamme die ganze Zeit - super. Und komisch war mir trotzdem. Ich hatte bis dahin immer nur die OP im Kopf, gar nicht mal was nach der OP sein sollte, weiter konnte ich nich denken.
Wir sind dann in ein Vorbereitungszimmer und haben CTG gemacht. Denise erzählte mir von sich und wir sprachen darüber, dass es dann ihre Aufgabe ist den Kleinen abzunabeln und ihn mir zu zeigen und dann mit ihm die U1 zu machen. Sie wusste nicht wann ich dran sein soll, schätze gegen 13Uhr. Ok, noch genug Zeit!

Mein Freund war dann so 10.45Uhr auch wieder da. Um kurz nach 11Uhr meinte Denise, sie würde mal bei der Anästhesie oben anrufen und fragen ob die schon ne Zeit haben, weil die sich eigentlich sonst 1-2h vorher melden und halt noch nix kam. 10 Minuten später kam sie wieder und lächelte Also der Anästhesist kommt gleich her und guckt Dich nochmal an, soweit is alles fertig und vorbereitet für Dich. Ich schätz mal so um 12Uhr ist dein Baby da AAAAAAAAHHHHHHH verdammt war das krass! DA wurde mir dann so langsam anders und ich realisierte, dass nich nur der Bauch aufgeschnitten wird, sondern das ich danach auch ein Kind habe!

Dann kam der Anästhesist. Ein anderer als in meinem Vorgespräch. Der etwas ältere Herr wirkte auch ziemlich schlecht gelaunt und ging mit mir nochmal meine Akte durch! Mit einem Nagut Frau xxx, wir sehen uns dann in 5Minuten im anderen Zimmer. Die Hebamme bringt Sie gleich rüber und dann gehts los! verabschiedete er sich und mir wurde jede Minute komischer!
Hebamme und Schatz fuhren mich dann 2 Ecken weiter über den Flur und plötzlich kamen von rechts 2 Leute in grün vermummt und links standen auch zwei! Denise streichelte meinen Kopf und beruhigte mich damit, dass sie und mein Freund sich jetzt schnell umziehen und dann auch wieder da sind. Dann drückte ein grüner Mensch nen Kopf und die Tür zum OP Bereich ging auf.
Ich musste dann vom Bett auf so nen Gyn-Stuhl und habe immer wieder gefragt ob meine Angst normal ist gleich Mama zu sein und ob das normal ist am liebsten gehen zu wollen. Alle waren total nett und redeten auf mich ganz lieb ein, selbst der Anästhesist war auf einmal der netteste Mensch der Welt und versuchte mich abzulenken mit Fragen, für die ich natürlich gar nich mehr aufnahmefähig war

Weder die Betäubung noch die Spinale hab ich gemerkt. Da ist Blutabnehmen und Kanülesetzen weitaus schmerzhafter bei mir! Dann sollte ich mich schnell hinlegen und die Beine in die Schalen machen. Der Stuhl auf dem ich saß wurde dann am Kopfende ein Stück runter gesetzt (bestimmt wegen Magensäure) und etwas nach links abgeschrägt. In diesem Moment überkam mich die volle Panik! Ich hab versucht hochzukommen (wie in einem schlechten Film), hab immer gesagt ich will jetzt gehen, hab versucht mich an der Stange, über die dann das Tuch gespannt wurde, hochzuziehen, gestöhnt und gesagt ich will das nicht, das ich gleich brechen muss usw. Das volle Programm Panikattake! Ich hab mich selten so aber da war ich die volle Drama-Queen. Gott was hatte ich Angst. Ich wusste ich könnte nicht mehr weg und nach neun Monaten war mir JETZT bewusst das ich Mama werde! Das sage ich so wie es ist!!!! Es war also eher das psychische als das körperliche, was mir zu schaffen machte

Rechts neben mir stand eine Frau in grün, streichelte meine Hand und redete auf mich ein ruhig zu bleiben, es geht ganz schnell, ich merke nichts (der Kühl Test, ob die Betäubung auch wirklich funktioniert, wurde auch mehrmals erfolgreich gemacht) und wie der kleine denn heißen soll und und und. Der Oberarzt stellte sich in der Zeit auch noch vor, hab ich gar nich für voll genommen! Dann wurde mir gesagt das mein Freund jetzt reinkommt gaaaaaaaaaanz krasser Moment da ich Angst hatte er würde abhauen (hätte ich gekonnt, ich wäre :P ) Er kam an mein Kopfende, hat mich gestreichelt und der Anästhesist wies ihn auf meine Unruhe und Nervosität hin, die ihm ohnehin an meinem Blick aufgefallen is wie er im Nachhinein sagt

Dann ging auf einmal alles wirklich schnell. Ich ruckelte auf dem Tisch hin und her, wirklich doll. Habe einen Druck auf meinen Rippen gespürt und hab immer nur auf ein schreien gewartet. Hatte aber absolut keine Schmerzen!!!!!!! Dann kam ein Geräusch, als würde sich jemand verschlucken. Das war dann wohl das erste Geräusch von meinem Sohn. 2 Sekunden danach, 11:54 Uhr, gab es Geschrei und 8 Leute auf der anderen Seite der Plane gratulierten im Kanon zum Sohn! Guck mal hier ist dein Kind hieß es. Ich hab links und rechts geguckt aber nichts gesehen, beim nächsten Blickschwenker nach rechts lag ein kleines blaues Baby auf einmal neben mir und schrie mich aus vollem Leib an. Weinen konnte ich nicht, dazu war alles zu krass! Mein Freund ist dann mit raus zur U1. Ich erinnere mich noch immer gesagt zu haben DAS ist jetzt MEIN Kind oder? und ich hab auch den Oberarzt gefragt ob er mir gleich die Bauchdecke straffen kann wenn er da schon mal was zunäht das hat er mir dann leider verneint, aber mit nem Lachen! Joa und nach 15Minuten wurde ich dann aus dem OP gefahren und mein Freund kam aus dem Nebenzimmer mit einem Babybay und einem kleinen Zwerg drin meinem Zwerg! Durften dann wieder in dieses Vorbereitungszimmer, da zu der Zeit kein KS war und ich konnte die Zeit dort mit meinen Jungs verbringen ohne Aufwachraum

Alles in allem muss ich sagen, es war das krasseste und mit Abstand das emotionalste Erlebnis meines ganzen Lebens und SOLLTE ich nochmal schwanger werden, weiß ich schon heute, dass es ein KS wird in diesem Krankenhaus! Jede Geburt ist anders und sicherlich gibt es auch beschissene WKS. Mein Tipp: achtet bei der KH-Wahl auf eine hohe KS-Rate. Fragt nach. Je höher die Rate, desto besser für euch!

Die ersten 2Tage waren halt doof, man hat halt nen Wundschmerz. Aber meiner Meinung nach nicht zu vergleichen mit den möglichen Strapazen einer normalen Entbindung! Nach fünf Tagen durfte ich nach Hause. Meine Narbe sieht super aus. Ich bin stolz drauf!
Falls ich was vergessen habt, fragt ruhig! Falls sich überhaupt jemand den Megatext durchliest

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3. Juli 2012 um 18:24

Wow
Was für ein toller wks bericht,
Auch von mir herzlichen glückwunsch.
Auch ich möchte per wks entbinden.

Lg latysha

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6. Juli 2012 um 21:58

Auch ich---
habe im feb.2012 per wks mein 3.kind geboren! ich bin auch super zufrieden!
gratuliere euch!

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7. August 2012 um 0:17

Danke
Danke für den tollen Bericht!!! Habe selbst in 2 Wochen Kaiserschnitt und es tut echt gut auch mal etwas Positives zu lesen!!!!!! Nicht immer nur dieses blöde Gezicke!

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10. August 2012 um 18:53

Echt toll
Herzlichen Glückwunsch auch von mir ich möchte auch kerne einen wks. Gab es bei euch keine Probleme usw das ihr einfach einen wks machen konntet? Hat euch euer fa ohne weiteres eine Überweisung gegeben oder wie war das genau bei euch?

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10. August 2012 um 19:07

Ok
Und bei euch gab es da nie Probleme? Und bezahlen muss man da selber auch nix? Hab ich nämlich auch schon mal wo gelesen.

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10. August 2012 um 22:38

Ok danke
Für die Infos

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22. August 2012 um 23:18

Vergesst nicht die Risiken
Mir ist der Darm von innen in die KS Narbe eingewachsen. Das bedeutet im Moment ständig Schmerzen alsob mir einer ein Messer in den Bauch rammt; Verdauungstörungen etc.
Ich war bei mehreren Ärzten. Alle raten mir von einer OP ab. Es würde sehr warscheinlich wieder so verwachsen oder schlimmer.
Wenn ich Pech habe muss ich mein Leben lang mit Schmerzen leben. Alle Ärzte mit denen ich darüber sprach sagten, es sei alles andere als selten.
Also seid nicht so blöd und macht euren Körper freiwillig kaputt. Solche Schmerzen sind echt kein Spass!

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22. August 2012 um 23:21

Noch ne Frage
Wieso bist du stolz auf deine Narbe? Ich finde meine grässlich. Mein bauch hängt an der Stelle richtig. Dabei bin ich schlank.
Aber vielleicht leigt das auch nicht zuletzt an den Problemen, die mir diese Narbe bereitet!

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25. August 2012 um 20:22

Ich habe alles Probiert!
1/2 Jahr eincremen 2 Mal täglich
Manuelle Therapie
Physiotherapie nach Penzel
Unterspritzen beim Arzt
sogar Reki
Die Narbe sieht für eine KS Narbe auch rein äußerlich ok aus. Die Verwachsungen mit dem Darm sieht man ja äußerlich nicht.
Aber ganz ehrlich eine 15 cm lange Narbe, die sich nach innen zieht und den Bauch dadurch hängen lässt, sieht einfach zum Kotzen aus.
aber ganz ehrlich, ich habe auch noch nie eine ansehnliche KS Narbe gesehen. Ist halt eine echt schlchte Stelle für eine Narbe. Ganz ehrlich. Der Bauch hängt doch danach bei fast jeder so komisch drüber wie bei mir.
Zum Glück sieht man es im Bikini nicht. Aber es gibt ja auch Momente wo man ohne Kleindung schön sein will und das ist nach KS nicht mehr...

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25. August 2012 um 20:25

Tu ich
Aber keine redet hier über die Risiken. Frauen die sich dafür eintscheiden sollten wissen, was sie erwarten kann. Von dir hören sie gutes. Ich kann nicht s gutes sagen. Darum hören sie von mir was passiert wenn es nicht gut läuft. Und selten ist das eben auch nicht

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25. August 2012 um 20:32

Ich habe auch Schmerzen beim Sex!
Durch den angewachsenen Darm warscheinlich. Bei mir wird nächsten Monat aber aus diesem Grund auch eine Gebärmutterspiegelung gemacht. Dabei wird versucht abzuklären, ob es vielleicht doch auch von der Gebärmutter kommt.
Spass macht das so nämlich nicht mehr!
Ich würde alles geben für einen ganz normalen Dammriss/schnitt. Der verheilt nämlich öfter sehr gut als eine KS-Narbe. Selbst beim 4. Grad ist die Wunde ja noch deutlich kleiner als beim KS. Obwohl das natürlich auch kein Spass ist. Aber dafür auch echt selten.
Auch sind nachoperationen am Damm viel leichter als an Darm und Gebärmutter. Mir müsste man den ganzen Bauch wieder aufschneiden und dann hoffen, dass es nicht wieder verwächst. Das ist so selten, dass mir die Ärzte davon abraten. Einmal Verwachsungen immer Verwachsungen...

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27. August 2012 um 20:01

Nicht beleidigen Okay?
Ich habe mich schon eingehend informiert und bin ganz sicher gut in der Thematik drin.

Solltest du tatsächlich nur eine 10cm lange Narbe haben (was ich kaum glauben kann), hättest du enmormes Glück.

Den Bauch über der Narbe kriegt man einigermaßen fest, klar. Aber die Narbe zieht sich so gut wie immer nach innen. Dadurch sieht es wenn man nackt ist so aus alsob der Bauch da drüber hinge. Optisch sieht man also fett aus selbst wenn man schlank und duchtrainiert ist.
Im Bikini macht es tatsächlich keinen Unterschied, aber den hat man nun einmal nicht immer an!
Und was sollte der Kommentar zu Frauen, die normal entbunden haben? Die haben ja wohl nicht öfter Schwabbelbäuche als KS- Mütter. Wie dick man ist hängt ja wohl kaum vom Geburtsmodus sondern von der Disziplin ab.

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27. August 2012 um 20:09


Ich denke, dass ich genauso über meine schlechten Erfahrungen reden darf wie du über deine Guten ohne dafür beleidigt zu werden. Nicht wahr?
Die Stuhlinkontinenz bei Dammriss 4 Grades lässt sich genauso wie die Urininkontinenz behandeln. Beides ist eine mögliche und keine unweigerliche Folge. Wenn es dazu kommt, wird es auch oft einfach mit der zeit besser.
Und ich muss sagen, mir persönlich wäreein Dammriss 4 grades nun mal lieber als ein KS. Eben weil es sich behandeln lässt. Mit meinen Schmerzen muss ich leben. Weitere Operationen würden alles nur noch schlimmer machen. Es ist einfach nicht schön, wenn sich jedes Husten oder Niesen anfühlt als würde man ein Messer in den Bauch kriegen. Dafür muss man keine "Jammerliese" sein....

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27. August 2012 um 20:12

Ach und zu der Wundheilung
Ich weiß nicht wo du das her hast?
Der Bauch heilt bekannlich extrem schlecht. Einfach weil da bei jedem Menschen eine Fettschicht sitzt und Fettgebwebe am schlechtesten heilt.
Außerdem kommt es bei Bauchoperationen sehr viel häuftger zu Verwachsungen als bei Operationen an den Extrimitäten.

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27. August 2012 um 21:22
In Antwort auf dilwen_11891603


Ich denke, dass ich genauso über meine schlechten Erfahrungen reden darf wie du über deine Guten ohne dafür beleidigt zu werden. Nicht wahr?
Die Stuhlinkontinenz bei Dammriss 4 Grades lässt sich genauso wie die Urininkontinenz behandeln. Beides ist eine mögliche und keine unweigerliche Folge. Wenn es dazu kommt, wird es auch oft einfach mit der zeit besser.
Und ich muss sagen, mir persönlich wäreein Dammriss 4 grades nun mal lieber als ein KS. Eben weil es sich behandeln lässt. Mit meinen Schmerzen muss ich leben. Weitere Operationen würden alles nur noch schlimmer machen. Es ist einfach nicht schön, wenn sich jedes Husten oder Niesen anfühlt als würde man ein Messer in den Bauch kriegen. Dafür muss man keine "Jammerliese" sein....


also ich glaube du kannst auf beiden wegen glück und/oder pech haben!!!
ich hab in diesem forum viel schlechtes gelesen und dadurch, dass ich mich selbst ständig für diese entscheidung rechtfertigen musste und weiß wie scheiße das is - wollte ich einfach nur meinen bericht teilen um aufzuzeigen, dass es eben auch eine gute entscheidung sein kann! ... das du da so ein pech hattest tut mir ehrlich leid!

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27. August 2012 um 21:27
In Antwort auf dilwen_11891603

Noch ne Frage
Wieso bist du stolz auf deine Narbe? Ich finde meine grässlich. Mein bauch hängt an der Stelle richtig. Dabei bin ich schlank.
Aber vielleicht leigt das auch nicht zuletzt an den Problemen, die mir diese Narbe bereitet!

Streifen sind weitaus schlimmer!
ne narbe ist nie was wunderschönes, klar. aber ich bin stolz drauf, weil ich weiß warum ich diese narbe hab. da kam mein baby raus
ich bin ab dem 5. monat 'ENORM gerissen. innenschenkel, sogar kniekehle, hüfte und am schlimmsten am bauch! das ist für mich weitaus schlimmer als eine narbe, die man eh nich sieht im bikini - die streifen werde ich nich mehr los.
meine narbe zieht sich übrigens (noch) nach innen. ich denke aber das hat auch noch was mit der rückbildung des körpers zutun! ich bin jetzt dabei abzunehmen und beim fitness meine muskeln aufzubauen und den bauch zu straffen. ich denke schon, dass man das hinkriegen kann den bauch wieder einigermaßen in form zu bekommen! man muss aber sicher auch rechtzeitig damit anfangen

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1. September 2012 um 20:57

Freundlich bleiben!
ich habe mich einschlägig informiert. Nur nicht bei Ärtzen die mehrere 1000 Euro verdienen, wenn sie mir den Bauch aufschneiden. Klar erzählen sie dir das Blaue vom Himmel. Die verdienen sich eine goldene Nase daran dir den Bauch aufzuschneiden. Da reden sie es dir natürlich schön. Ich habe Fachliteratur gelesen.
Natürlich hat die Heilung auch was mit dem Fettgewebe zu tun. das wird ja auch durchschnitten und heilt nun mal am Schlechtesten.
Meine narbe hat 15 cm. Ich finde aber auch 10 lang

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9. September 2012 um 16:35

Über schmerzen
nein, würde sie nicht

nach ner zeit werden die schmerzen eines Dammschnittes oder schlimmer -Risses viiiel weniger, war ich mir bei angewachsenem darm nicht vorstellen kann!
schließlich wird da nich einfach "quer durch den Körper geschnippelt"

ich kenn eine Frau, hatte total unglück beim KS: sie hatte nen total inkompetenten arzt, der einen teil der plazenta drinnengelassen hat, die fing nach n paar tagen an in der gebärmutter zu faulen mit ihr auch das ganze gewebe rundum, sie musste mehrere male operiert werden, um das ganze wieder in ordnung zu bringen und hatte glück, dass sie noch nich nach hause gelassen wurde, sonst wären die 2 kleinen ohne mutter aufgewachsen.

bei natürlichen geburten kann sowas nicht vorkommen, es ist so schon riskant genug, man muss sein leben nicht auch noch in fremde hände geben, wo es dann oft zu spät is was dagegen zu machen, wenn was falsch läuft

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9. September 2012 um 18:16

Blödsinn?
das heißt dann deiner meinung nach diese bekannte bzw ich haben erfunden....

natürlich is sowas nicht der regelfall. aber es können etliche schlimme dinge passieren, die man mit natürlichen geburten - wenn sie denn möglich sind - vermeiden kann

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9. September 2012 um 19:51

...
vieles, was du hier als problem aufzählst, kann man durch beckenboden-muskeltraining etwas dezimieren bis verhindern.

aber wenn man nun mal nichts für sich tut, dann kommt sowas.
man kann immer die bequeme oder die gesunde variante wählen. und in dem Fall finde ich natürliche Geburten besser, da man im nachhinein meiner meinung viel weniger "arbeit" damit hat... man spart sich das monatelange cremen, hat keinen hängenden bauch (was oft der fall ist, manche haben halt glück ein gut genug festes gewebe zu haben um sowas zu entgehen...) und wenn die geburt gut verläuft, kann man sofort danach aufstehen und herumturnen^^

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10. September 2012 um 18:13

...
ich weis, was ich gesehen hab, und wies mir gegangen ist.

und wie gesagt:
lieber so als anders. solang ich kann, werd ich natürlich gebären. auf Operationen kann ich verzichten.

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11. September 2012 um 10:28

...
natürlich weißt du das am besten, da du ja einen hattest -.-

ich maß mir zumindest nicht an, klugzuscheißern, dass ja die narbe sooo weh tut beim KS wenn ich keinen hatte...

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12. September 2012 um 14:50

Ei ei ei
jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Ich hatte einen sogenannte sek. Sectio ( also einen Kaiserschnitt der nicht geplant war), nach 16 Stunden Geburtskampf waren die Herztöne meines Sohnes eingeengt und es bestand die Gefahr eines Sauerstoffmangels.
Was ich natürlich nicht riskieren wollte. Also gab es um 0.45 Uhr einen Kaiserschnitt mit üblen Folgen.
Zwei Tage nach der OP (ich nenne das bewusst so) hat sich alles erdenkliche Entzündet ( Niere, Blase, Gebärmutter, Narbe...trotz Antibiotika....). Das Ende vom Lied 10 Tage KH und dann geht daheim die Narbe auf und ich verliere unendlich viel Wundwasser ...das Spiel mach ich dann ca. 9 Tage mit...meine Narbe ist im übrigen genau 23 cm lang und noch dunkelrot ( nach 13 wochen).Mir wurde eine extrem lange Wundheilung prophezeit...ich durfte aber schon nach 7 Wochen zur Rückbildung...was soll ich sagen körperlich geht es mir gut...aber psychisch echt beschissen da ich mein Kind als "Entbunden" betrachte und nicht als "Geboren".

Im übrigen hat die Inkontinenz wenig mit der Art der Geburt zu tun...vielmehr mit der Schwangerschaft. Es geht um das Gewicht des Kindes der auf den Beckenboden drückt...das hat man mir gesagt, deswegen sollte ich trotz Kaiserschnittes so schnell wie möglich rückbilden.

Nach meiner Erfahrung kann ich beim besten Willen nicht verstehen wie man sich zu einem WKS entscheiden kann, respektiere aber natürlich jede dieser Entscheidungen...AUSSER WKS zwischen der 36 und 39 SSW...das grenz für mich an Körperverletzung.

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13. September 2012 um 16:15

Hallo
schön mal jemand zu finden der ein WKS hatte... ich bin nun in der 27+1 ssw und will auch gern ein WKS haben...
musste auch schon viele diskosionen durch gehen aber ICH entscheide und mein freund steht mir bei ....
wollte mal fragen wann hast du mit dein FA gesprochen und kann er den auch ablehnen??? glg tanja )

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14. September 2012 um 20:04

@tanja
ich antworte einfach mal...
dein FA entscheidet das nicht. du kannst dich völlig unabhängig von ihm an ein kh wenden und dich dort zur geburtsplanung anmelden. und dort sagst du dann, dass du definitiv einen KS möchtest. (ist natürlich hilfreich, wenn du ein kh nimmst, dass der ganzen sache aufgeschlossen gegenüber steht...)
lg, tina 28 ssw

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13. Oktober 2012 um 20:52
In Antwort auf faigel_12132166

Ei ei ei
jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Ich hatte einen sogenannte sek. Sectio ( also einen Kaiserschnitt der nicht geplant war), nach 16 Stunden Geburtskampf waren die Herztöne meines Sohnes eingeengt und es bestand die Gefahr eines Sauerstoffmangels.
Was ich natürlich nicht riskieren wollte. Also gab es um 0.45 Uhr einen Kaiserschnitt mit üblen Folgen.
Zwei Tage nach der OP (ich nenne das bewusst so) hat sich alles erdenkliche Entzündet ( Niere, Blase, Gebärmutter, Narbe...trotz Antibiotika....). Das Ende vom Lied 10 Tage KH und dann geht daheim die Narbe auf und ich verliere unendlich viel Wundwasser ...das Spiel mach ich dann ca. 9 Tage mit...meine Narbe ist im übrigen genau 23 cm lang und noch dunkelrot ( nach 13 wochen).Mir wurde eine extrem lange Wundheilung prophezeit...ich durfte aber schon nach 7 Wochen zur Rückbildung...was soll ich sagen körperlich geht es mir gut...aber psychisch echt beschissen da ich mein Kind als "Entbunden" betrachte und nicht als "Geboren".

Im übrigen hat die Inkontinenz wenig mit der Art der Geburt zu tun...vielmehr mit der Schwangerschaft. Es geht um das Gewicht des Kindes der auf den Beckenboden drückt...das hat man mir gesagt, deswegen sollte ich trotz Kaiserschnittes so schnell wie möglich rückbilden.

Nach meiner Erfahrung kann ich beim besten Willen nicht verstehen wie man sich zu einem WKS entscheiden kann, respektiere aber natürlich jede dieser Entscheidungen...AUSSER WKS zwischen der 36 und 39 SSW...das grenz für mich an Körperverletzung.

Gut auch mal diese Wahrheit zu lesen
Mein KS war auch ein sekundärer, wegen schlechter Herztöne. Letztendlich war er unsinnig, weil der Kleine schon fast da war. (MM vollständig, Kind im Geburtskanal!!!) Das hat im Nachhinein sogar der operierende Arzt zugegeben aber da war es leider zu spät.

Ich würde auch nie sagen, dass mein Kind geboren wurde. Es war eine Operation, aber keine Geburt.
Das kann man natürlich anders sehen. Aber weil ich auch so fühle, kann ich es dir natürlich gut nachfühlen.

Ich glaube, dass es tatsächlich gute Gründe für einen Wunschkaiserschnitt geben kann. Z.B. wenn eine Frau schwere psychische Probleme hat (nach Vergewaltigung o.ä)

Meine Narbe ist zwar nicht wieder aufgegangen, aber mein Darm ist von innen an die Narbe gewachsen mit dementsprechenden heftigen Schmerzen. Ich würde mich echt freuen, wenn ich "nur" einen Dammschnitt hätte. Bis auf ein Dammriss 4 Grades (der wirklich EXTREM selten ist), kann man das in keiner Weise mit einer KS- Wunde vergleichen.
Die sichtbare Wunde ist ja schon viel länger. Aber man darf die vielen Schichten nicht vergessen, die bei einem Kaiserschnitt geschnitten oder zerissen werden. Die Bauchmuskeln werden zwar "nur" an die Seite geschoben, dabei aber fast immer ordentlich verletzt.

Was hier aus einer ggf. lebensrettenden in jedem Fall aber großen Operation gemacht wird, finde ich echt krank.
Vorallem werden auch die Auswirkungen auf Folgeschwangerschaften völlig ausgeblendet. Nach einem KS ist man ja nur noch bedingt gebärfähig. Das bedeutet es gibt beim 2. Kind für 50% der Frauen keine Wahl mehr.

Wenn du über deine Erfahrungen mal mit jemandem sprechen möchtest, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie du, darfst du mir sehr gerne eine PN schreiben.

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13. Oktober 2012 um 21:37
In Antwort auf dilwen_11891603

Gut auch mal diese Wahrheit zu lesen
Mein KS war auch ein sekundärer, wegen schlechter Herztöne. Letztendlich war er unsinnig, weil der Kleine schon fast da war. (MM vollständig, Kind im Geburtskanal!!!) Das hat im Nachhinein sogar der operierende Arzt zugegeben aber da war es leider zu spät.

Ich würde auch nie sagen, dass mein Kind geboren wurde. Es war eine Operation, aber keine Geburt.
Das kann man natürlich anders sehen. Aber weil ich auch so fühle, kann ich es dir natürlich gut nachfühlen.

Ich glaube, dass es tatsächlich gute Gründe für einen Wunschkaiserschnitt geben kann. Z.B. wenn eine Frau schwere psychische Probleme hat (nach Vergewaltigung o.ä)

Meine Narbe ist zwar nicht wieder aufgegangen, aber mein Darm ist von innen an die Narbe gewachsen mit dementsprechenden heftigen Schmerzen. Ich würde mich echt freuen, wenn ich "nur" einen Dammschnitt hätte. Bis auf ein Dammriss 4 Grades (der wirklich EXTREM selten ist), kann man das in keiner Weise mit einer KS- Wunde vergleichen.
Die sichtbare Wunde ist ja schon viel länger. Aber man darf die vielen Schichten nicht vergessen, die bei einem Kaiserschnitt geschnitten oder zerissen werden. Die Bauchmuskeln werden zwar "nur" an die Seite geschoben, dabei aber fast immer ordentlich verletzt.

Was hier aus einer ggf. lebensrettenden in jedem Fall aber großen Operation gemacht wird, finde ich echt krank.
Vorallem werden auch die Auswirkungen auf Folgeschwangerschaften völlig ausgeblendet. Nach einem KS ist man ja nur noch bedingt gebärfähig. Das bedeutet es gibt beim 2. Kind für 50% der Frauen keine Wahl mehr.

Wenn du über deine Erfahrungen mal mit jemandem sprechen möchtest, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie du, darfst du mir sehr gerne eine PN schreiben.

Falsch verstanden
ich möchte das dann mal kurz richtig stellen.
ich habe nie und mit keiner silbe gesagt, dass WKS immer toll und das richtige sind. und ich möchte auch keinen dazu anhalten, unbedingt einen KS machen zu lassen nur weil MEINER eine gute erfahrung war.
es geht vielmehr um die, die angst vor einer natürlichen geburt haben oder sowas und eigentlich einen KS wollen, sich aber wegen dem druck von außen dagegen entscheiden und letzendlich VIELLEICHT unglücklich sind. denn ICH wäre VIELLEICHT (in meinen augen ziemlich sicher) unglücklich gewesen, wenn ich aufgrund anderer meinungen normal entbunden hätte!

ja ihr habt recht, wenn ihr sagt, das kind wurde nicht geboren sondern entbunden. da ist was dran. und trotzdem hat das kind das licht der welt erblickt und nur das zählt für mich.

eine narbe, sagte ich ja bereits, ist nichts schönes. ohne zweifel. aber wenn man sich meinen bauch so anguckt mit all den rissen und streifen, sieht man die narbe überhaupt gar nicht! und ich weiß eben, warum diese narbe da ist!

vielleicht hätte ich mich für eine normale entbindung entschieden, wären gewisse umstände anders gewesen. wäre ich nicht gerissen und mein körper dadurch eh schon so demoliert zB. oder wenn mein kind geplant gewesen wäre und ich lange hätte üben müssen bis zu diesem glück. in meinem fall wurde es für mich erst zu einem glück, als ich mein baby sah und es greifbar war. während der schwangerschaft war ich oft unglücklich, war es doch eigentlich gar nicht geplant. er ist jetzt die liebe meines lebens und ich sage auch immer. er ist mein ungeplantes wunschkind. aber soviele gründe haben mich dazu "gebracht" diesen schritt zu gehen. mir geht es gut, dem kleinen geht es prima! er hat keinen schaden von der geburt genommen, ich ebenso wenig. bei all denen, bei den es anders verlaufen ist, tut es mir wirklich furchtbar leid!!!!!!

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14. Oktober 2012 um 17:15
In Antwort auf llora_12340320

Falsch verstanden
ich möchte das dann mal kurz richtig stellen.
ich habe nie und mit keiner silbe gesagt, dass WKS immer toll und das richtige sind. und ich möchte auch keinen dazu anhalten, unbedingt einen KS machen zu lassen nur weil MEINER eine gute erfahrung war.
es geht vielmehr um die, die angst vor einer natürlichen geburt haben oder sowas und eigentlich einen KS wollen, sich aber wegen dem druck von außen dagegen entscheiden und letzendlich VIELLEICHT unglücklich sind. denn ICH wäre VIELLEICHT (in meinen augen ziemlich sicher) unglücklich gewesen, wenn ich aufgrund anderer meinungen normal entbunden hätte!

ja ihr habt recht, wenn ihr sagt, das kind wurde nicht geboren sondern entbunden. da ist was dran. und trotzdem hat das kind das licht der welt erblickt und nur das zählt für mich.

eine narbe, sagte ich ja bereits, ist nichts schönes. ohne zweifel. aber wenn man sich meinen bauch so anguckt mit all den rissen und streifen, sieht man die narbe überhaupt gar nicht! und ich weiß eben, warum diese narbe da ist!

vielleicht hätte ich mich für eine normale entbindung entschieden, wären gewisse umstände anders gewesen. wäre ich nicht gerissen und mein körper dadurch eh schon so demoliert zB. oder wenn mein kind geplant gewesen wäre und ich lange hätte üben müssen bis zu diesem glück. in meinem fall wurde es für mich erst zu einem glück, als ich mein baby sah und es greifbar war. während der schwangerschaft war ich oft unglücklich, war es doch eigentlich gar nicht geplant. er ist jetzt die liebe meines lebens und ich sage auch immer. er ist mein ungeplantes wunschkind. aber soviele gründe haben mich dazu "gebracht" diesen schritt zu gehen. mir geht es gut, dem kleinen geht es prima! er hat keinen schaden von der geburt genommen, ich ebenso wenig. bei all denen, bei den es anders verlaufen ist, tut es mir wirklich furchtbar leid!!!!!!

...
Ich finde es sehr schön,dass sich hier niemand angeriffen fühlt...weil sich niemand angreift und ich "ausnahmsweise" an einer produktiven Diskussion über WKS/KS teilnehmen kann.

Wir sind eben alle unterschiedlich!
Ich hätte dir eine freudigere SS gewünscht!und kann dich da leider verstehen...mein Sohn ist ein überraschendes Wunderkind...eigentlich war eine SS bei mir seit Jahren ausgeschlossen...und dann plötzlich...na ja...wenn man damit nicht mehr rechnet ist es auch ein großer schock der anhält!

Jeder hat das recht an seinem körpee und darf darüber entscheiden...und wenn dein WKS dich vor psychischen Belastungen geschützt hat,hatte er seinen Sinn.

Ich leide einfach immer noch unter meinem und finde keinen Weg mit dem KS frieden zu schließen...

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24. Oktober 2012 um 20:14
In Antwort auf llora_12340320

Falsch verstanden
ich möchte das dann mal kurz richtig stellen.
ich habe nie und mit keiner silbe gesagt, dass WKS immer toll und das richtige sind. und ich möchte auch keinen dazu anhalten, unbedingt einen KS machen zu lassen nur weil MEINER eine gute erfahrung war.
es geht vielmehr um die, die angst vor einer natürlichen geburt haben oder sowas und eigentlich einen KS wollen, sich aber wegen dem druck von außen dagegen entscheiden und letzendlich VIELLEICHT unglücklich sind. denn ICH wäre VIELLEICHT (in meinen augen ziemlich sicher) unglücklich gewesen, wenn ich aufgrund anderer meinungen normal entbunden hätte!

ja ihr habt recht, wenn ihr sagt, das kind wurde nicht geboren sondern entbunden. da ist was dran. und trotzdem hat das kind das licht der welt erblickt und nur das zählt für mich.

eine narbe, sagte ich ja bereits, ist nichts schönes. ohne zweifel. aber wenn man sich meinen bauch so anguckt mit all den rissen und streifen, sieht man die narbe überhaupt gar nicht! und ich weiß eben, warum diese narbe da ist!

vielleicht hätte ich mich für eine normale entbindung entschieden, wären gewisse umstände anders gewesen. wäre ich nicht gerissen und mein körper dadurch eh schon so demoliert zB. oder wenn mein kind geplant gewesen wäre und ich lange hätte üben müssen bis zu diesem glück. in meinem fall wurde es für mich erst zu einem glück, als ich mein baby sah und es greifbar war. während der schwangerschaft war ich oft unglücklich, war es doch eigentlich gar nicht geplant. er ist jetzt die liebe meines lebens und ich sage auch immer. er ist mein ungeplantes wunschkind. aber soviele gründe haben mich dazu "gebracht" diesen schritt zu gehen. mir geht es gut, dem kleinen geht es prima! er hat keinen schaden von der geburt genommen, ich ebenso wenig. bei all denen, bei den es anders verlaufen ist, tut es mir wirklich furchtbar leid!!!!!!

Schön!
Dann war es für dich auch ganz klar die richtige Entscheidung.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dagegegen bin, dass die Krankenkassen so einen Eingriff tragen, wenn er medizinisch oder psychologisch nicht zwingend notwendig ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

Letztendlich kann man nur im nachhinein sagen, ob ein Kaiserschnitt richtig oder falsch war.
Doch es ist eine der größten Bauchoperationen überhaupt. Daher verstehe ich eben nicht ganz wieso manche das hier so beschreiben als wäre es ein Sonntagsausflug. Und damit meine ich nicht dich Bubblebee.

Deine Risse am Bauch könntest du übrigens mit Be-Oil behandeln. Damit hatte eine Bekannte von mir sehr gute Erfahrungen. Die Risse verschwinden nicht, aber werden sehr viel blasser.

Aber mal ganz ehrlich: Tut deine Narbe wirklich niemals weh? Das kann ich mir kaum vorstellen, weil ich solche Schmerzen habe und das jetzt schon von so vielen gehört habe. Wenn es aber so ist, freue ich mich für dich!

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24. Oktober 2012 um 20:23
In Antwort auf faigel_12132166

...
Ich finde es sehr schön,dass sich hier niemand angeriffen fühlt...weil sich niemand angreift und ich "ausnahmsweise" an einer produktiven Diskussion über WKS/KS teilnehmen kann.

Wir sind eben alle unterschiedlich!
Ich hätte dir eine freudigere SS gewünscht!und kann dich da leider verstehen...mein Sohn ist ein überraschendes Wunderkind...eigentlich war eine SS bei mir seit Jahren ausgeschlossen...und dann plötzlich...na ja...wenn man damit nicht mehr rechnet ist es auch ein großer schock der anhält!

Jeder hat das recht an seinem körpee und darf darüber entscheiden...und wenn dein WKS dich vor psychischen Belastungen geschützt hat,hatte er seinen Sinn.

Ich leide einfach immer noch unter meinem und finde keinen Weg mit dem KS frieden zu schließen...


Kann ich gut verstehen. Meiner verfolgt mich auch noch immer. Aber es wird besser mit der Zeit. Nach dem ich das erste Jahr geschafft hatte, wurde es plötzlich erträglich. Trotzdem kriege ich noch immer einen Schock, wenn ich die große Narbe im Spiegel sehe oder im Fernsehen was über Kaiserschnitte kommt.
Mein Traum ist, dass ich eines Tages eine erlösende vaginale Geburt erleben darf. Ob und wie schlimm ich dabei reiße ist mir vollkommen egal.
Mittlerweile könnte ich aber auch damit leben, wenn es zu keiner zweiten SS kommen sollte. Nur ein zweiter Kaiserschnitt ist für mich noch völlig unvorstellbar. Und weil es bei Frauen in unserem Zustand ja leider zu 50% dazu kommt, darf ich erst schwanger werden, wenn ich auch damit theoretisch leben könnte.
Ich glaube jede Frau muss ihren eigenen Weg finden mit einer missglückten Geburt unzugehen egal ob vaginal oder Kaiserschnitt. Manchmal hilft auch nur eine Therapie. Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich mich seit einiger Zeit zu einer entschlossen habe. Auch das hilft mir beim "heil werden".

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5. Dezember 2012 um 23:19

Hauptsache du bist damit glücklich, nicht die anderen!
es freut mich, dass du mit deiner entscheidung glücklich bist! und ob man jetzt von geburt oder entbindung spricht spielt nicht so die entscheidende rolle finde ich, viele wege führen bekannter weise ja nach rom und deinem kind geht es gut.
in meiner ss war es gegen ende ein andauerndes hin und her zwischen kaiserschnitt-termin(durch den arzt) und absage. der kleine mann hat die komplette ss in beckenendlage verbracht und sich gegen ende andauernd hin und her gedreht. die ärzte meinten es hat oft einen grund, warum die kinder in bel bleiben z.b. die nabelschnur ist irgendwie im weg oder verwickelt. naja er hat sich aber bei 40+1 doch gerade mal in richtiger position befunden und es wurde eingeleitet bei mir wg gestose. er kam dann auch spontan zur welt, allerdings gab es gegen ende komplikationen, er hat sehr schlecht sauerstoff bekommen und die herztöne waren sehr schlecht. letztendlich kam er dunkellila, fast regungslos und nur etwas glucksend auf die welt. ein riesen schock! er hat sich zwar nach einigen notfallmaßnahmen sofort wieder erholt und keine schäden dadurch, doch es war echt ein riesen schock. und er hatte leider doch die nabelschnur um den hals und wurde während der presswehen damit sehr stark gewürgt.
jedenfalls will ich damit sagen, bei der nächsten ss werde ich auch nach bauchgefühl entscheiden und je nach situation mich auch für einen wsk entscheiden. egal was man macht, man sollte selbst damit glücklich sein und es freut mich sehr, dass du es bist!

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12. Dezember 2012 um 21:41

Erfagrungsaustausch...an Bumblebee ...
Hallo Bumblebee,

Ich hab gelesen,du hast in Berlin entbunden und auch Super Erfahrungen gesammelt...ich bin in der 30.woche und Krankenhauswahl steht bei mir an... Vlt könntest du dich bei mir melden...
Deniseh1986@googlemail.com

Lg

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1. Januar 2013 um 14:16
In Antwort auf dilwen_11891603

Schön!
Dann war es für dich auch ganz klar die richtige Entscheidung.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dagegegen bin, dass die Krankenkassen so einen Eingriff tragen, wenn er medizinisch oder psychologisch nicht zwingend notwendig ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

Letztendlich kann man nur im nachhinein sagen, ob ein Kaiserschnitt richtig oder falsch war.
Doch es ist eine der größten Bauchoperationen überhaupt. Daher verstehe ich eben nicht ganz wieso manche das hier so beschreiben als wäre es ein Sonntagsausflug. Und damit meine ich nicht dich Bubblebee.

Deine Risse am Bauch könntest du übrigens mit Be-Oil behandeln. Damit hatte eine Bekannte von mir sehr gute Erfahrungen. Die Risse verschwinden nicht, aber werden sehr viel blasser.

Aber mal ganz ehrlich: Tut deine Narbe wirklich niemals weh? Das kann ich mir kaum vorstellen, weil ich solche Schmerzen habe und das jetzt schon von so vielen gehört habe. Wenn es aber so ist, freue ich mich für dich!

Das tun die Kassen eigentlich auch nicht
Doch in den seltensten Fällen wird der vom Arzt genannte "Grund" überprüft.

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10. Januar 2013 um 19:33
In Antwort auf zelde_12677768

Hauptsache du bist damit glücklich, nicht die anderen!
es freut mich, dass du mit deiner entscheidung glücklich bist! und ob man jetzt von geburt oder entbindung spricht spielt nicht so die entscheidende rolle finde ich, viele wege führen bekannter weise ja nach rom und deinem kind geht es gut.
in meiner ss war es gegen ende ein andauerndes hin und her zwischen kaiserschnitt-termin(durch den arzt) und absage. der kleine mann hat die komplette ss in beckenendlage verbracht und sich gegen ende andauernd hin und her gedreht. die ärzte meinten es hat oft einen grund, warum die kinder in bel bleiben z.b. die nabelschnur ist irgendwie im weg oder verwickelt. naja er hat sich aber bei 40+1 doch gerade mal in richtiger position befunden und es wurde eingeleitet bei mir wg gestose. er kam dann auch spontan zur welt, allerdings gab es gegen ende komplikationen, er hat sehr schlecht sauerstoff bekommen und die herztöne waren sehr schlecht. letztendlich kam er dunkellila, fast regungslos und nur etwas glucksend auf die welt. ein riesen schock! er hat sich zwar nach einigen notfallmaßnahmen sofort wieder erholt und keine schäden dadurch, doch es war echt ein riesen schock. und er hatte leider doch die nabelschnur um den hals und wurde während der presswehen damit sehr stark gewürgt.
jedenfalls will ich damit sagen, bei der nächsten ss werde ich auch nach bauchgefühl entscheiden und je nach situation mich auch für einen wsk entscheiden. egal was man macht, man sollte selbst damit glücklich sein und es freut mich sehr, dass du es bist!

@velania, oje
das tut mir sehr leid, wie die geburt deines kleinen ablief. aber ihm gehts jetzt gut ja????
das waren auch mit gründe, wieso ich mich damals für einen KS entschieden hab. meine angst, das was schief geht, er zu wenig sauerstoff bekommt etc- war zu groß! und wenn ich sowas lese (nicht falsch verstehen bitte) bestätigt mich das immer wieder in meiner entscheidung. vllt wäre bei einer normalen entbindung auch alles perfekt gewesen, wer weiß. ich wünsche dir für deine nächste SS jedenfalls alles gute. würde mich freuen, WENN es denn irgendwann soweit ist, zu erfahren, für welchen weg du dich entscheidest. und wie du schon sagst, solange man hinter seiner entscheidung steht ist jeder weg richtig !!!

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10. Januar 2013 um 19:36

@danisue
ja ich finde diese rechtfertigung auch schlimm. wenn ich noch überlege, wie ich es allen aus dem engsten familienkreis gesagt habe und was für blicke ich teilweise geerntet habe. schlimm. aber heut spricht mich niemand mehr drauf an und alle erkennen, dass es für mich richtig war. und besonders lustig ist immer, wenn man sich mit "fremden" unterhält und sagt man hat ein baby, kommt immer die frage "und war es schmerzhaft? wie lange hats gedauert?" - und dann lehn ich mich entspannt zurück und sage das es nicht so wehgetan hat wie man es von einer geburt kennt und das er nach 10minuten da war

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18. Januar 2013 um 19:18

Keiner muss auf labil machen
Doch krankenkassen zahlen alle Möglichen Leistungen nur, wenn es einen medizinischen Grund gibt. Wenn man sich anguckt wie hoch unsrere Krankenkassenbeiträge jetzt schon sind, ist das auch richtig so. Würde alles bezahlt, was Patienten gerne hätten, wäre es nicht mehr finanzierbar.

Bei einer Frau, die aus einem triftigen psychischen Grund einen Kaiserschnitt verlangt, finde ich es richtig ihn ihr auch zu bezahlen und dadurch zu ermöglichen.
Dafür gebe ich dann auch gern anteilig quasi meine Krankenkassenbeiträge her.
Sicherlich ist es nicht haltbar, wenn ausschließlich Notkaiserschnitte bezahlt würden. Es gibt sicher Situationen wo ein KS sinnvoll sein kann, auch wenn er nicht unumgäglich ist.I

Bei einer Frau, die nur Angst um ihre Mumu hat oder andere nicht wirklich schwerwiegende Gründe für einen klassischen Wunsch-KS sieht das anders aus.
Die kann das ja gerne machen. Aber die erheblichen Mehrkosten, die ein KS gegenüber einer vaginalen Geburt erzeugt, soll sie dann bitte selbst tragen.

Ich vergleiche das mal mit einer Blinddarm-OP. Würde ich meine Krankenkasse anrufen und verlangen eine Wunsch-Blinddarmentfernung zu bekommen, würden die mir mit ziemlicher Sicherheit Probleme machen. Wäre er etwas entzündet, aber ich nicht Lebensgefahr, würden sie mir zu Recht die OP genauso bezahlen, wie bei einem akuten Notfall.
Ein Kaiserschnitt ist genau wie eine Blinddarm-OP eine Operation, sogar eine viel größere und teurere.
Warum sollten die Regeln anders sein???

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20. Juni 2013 um 8:29

Hi,
Habe gerade deinen Thread gelesen und war erstaunt. Ist ja auch schon etwas her trotzdem Glückwunsch und freut mich das du damit so glücklich bist.
Jedoch muss ich was dazu sagen, ich finde einen WKS nicht so toll. Natürlich wenn es vielleicht nicht anders geht, weil die Mutter gesundheitlich Probleme aufweist oder es das Beste fürs Kind ist, dann steht dem nichts im Wege.

Aber wenn man "fit" ist, es dem Baby gut geht, dann finde ich ist eine natürliche Geburt das absolut schönste was man erleben kann.

Ich selber bin erst Mutter geworden und habe natürlich entbunden. Ich habe nie an einen WKS gedacht.... Aber glaub mir, bei der Geburt hab ich fast danach geschrien trotzdem als ich dann meine Kleine auf dem Arm hatte waren alle Schmerzen vergessen und ich würde immer wieder normal entbinden.

Was mich aber mal interessieren würde, wie ging es denn deinen Kleinen nach dem KS?
Also ich meine als ihr dann nach Hause durftet....

Hab so viel gehört das die Kinder dann oft schreien und unruhig werden, da sie ja plötzlich (ohne Vorwarnung) von der Mutter "getrennt" werden. Ist es bei dir auch so gewesen? Ich würde es keinem Wünschen!
Oder hattet ihr keine Probleme mit sowas?

Letztendlich ist es jeden seine Entscheidung wie und wo entbunden wird
Hauptsache ist doch das es den Kindern gut geht!!!!
Und Respekt vor den Müttern die einen WKS Plänen und durchziehen

Sonnige Grüße

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20. Juni 2013 um 11:41
In Antwort auf dilwen_11891603

Gut auch mal diese Wahrheit zu lesen
Mein KS war auch ein sekundärer, wegen schlechter Herztöne. Letztendlich war er unsinnig, weil der Kleine schon fast da war. (MM vollständig, Kind im Geburtskanal!!!) Das hat im Nachhinein sogar der operierende Arzt zugegeben aber da war es leider zu spät.

Ich würde auch nie sagen, dass mein Kind geboren wurde. Es war eine Operation, aber keine Geburt.
Das kann man natürlich anders sehen. Aber weil ich auch so fühle, kann ich es dir natürlich gut nachfühlen.

Ich glaube, dass es tatsächlich gute Gründe für einen Wunschkaiserschnitt geben kann. Z.B. wenn eine Frau schwere psychische Probleme hat (nach Vergewaltigung o.ä)

Meine Narbe ist zwar nicht wieder aufgegangen, aber mein Darm ist von innen an die Narbe gewachsen mit dementsprechenden heftigen Schmerzen. Ich würde mich echt freuen, wenn ich "nur" einen Dammschnitt hätte. Bis auf ein Dammriss 4 Grades (der wirklich EXTREM selten ist), kann man das in keiner Weise mit einer KS- Wunde vergleichen.
Die sichtbare Wunde ist ja schon viel länger. Aber man darf die vielen Schichten nicht vergessen, die bei einem Kaiserschnitt geschnitten oder zerissen werden. Die Bauchmuskeln werden zwar "nur" an die Seite geschoben, dabei aber fast immer ordentlich verletzt.

Was hier aus einer ggf. lebensrettenden in jedem Fall aber großen Operation gemacht wird, finde ich echt krank.
Vorallem werden auch die Auswirkungen auf Folgeschwangerschaften völlig ausgeblendet. Nach einem KS ist man ja nur noch bedingt gebärfähig. Das bedeutet es gibt beim 2. Kind für 50% der Frauen keine Wahl mehr.

Wenn du über deine Erfahrungen mal mit jemandem sprechen möchtest, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie du, darfst du mir sehr gerne eine PN schreiben.

Hammer
Du Arme, wie schrecklich muß man sich fühlen wenn man einen unnötigen KS hatte unter dem man dann zu leiden hat.
Das tut mir richtig leid!

Aber warum soll es denn für 50% der Frauen bei der nächsten Geburt keine Wahl mehr?
Das liegt ja nur am Grund weshalb der KS gemacht wurde.
In Deinem Fall wäre bei der nächsten SS nicht mit dem selben Problem zu rechnen und einer Spontangeburt stünde nichts im Wege.
Wenn eine Frau natürlich so ein verformtes Becken hat, dass da kein Kind durchpassen kann, hat sie natürlich keine Wahl...

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24. Juni 2013 um 13:04

Ein Stückchen weiter unten
lese ich heraus, dass Dein allererster Gedanke in Richtung Spontangeburt ging, die Ängste Dich aber zweifeln ließen?!
Klingt für mich ein wenig nach "eigentlich wäre die Spontangeburt ja schon optimal wenn man denn sicher gehen könnte, dass alles glatt läuft"!

Für mich klingt das so, als wäre die Angst im Weg...
Ich verstehe das, eine Spontageburt ist nicht voraussehbar, kann super problemlos oder aber auch extrem schwierig sein.
Reine Glückssache...

Nur bezweifle ich dass die Entscheidung zum WKS wirklich aus Überzeugung fällt, dass der KS die bessere Methode ist.
In Deinem Bericht spielt die Angst eine sehr große Rolle, bis das Baby da war, kann man also auch nicht von Eitelsonnenschein und Entspannung sprechen.

Ich selbst habe beides erlebt und empfinde die Spontangeburt als noch emotionaler und noch gigantischer.
Und man ist einfach auch stolz, nicht den einfacheren Weg gegangen zu sein (entschuldigt die offenen Worte)...

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27. Juni 2013 um 20:26

Ich hatte vor 6 Tagen meinen WKS
Und ich bereue diese Etscheidung kein bisschen. Ich hatte überhaupt keine großen Schmerzen danach, musste noch nicht mal Schmerzmittel nehmen und bin 2 Tage danach schon nach Hause gegangen. Meiner Tochter geht es blendend, sie ist weder unruhig noch sonst was und hat sich von Anfang an sehr gut angepasst. Schade ist nur das wir WKS-Mütter uns immer rechtfertigen müssen, wieso, weshalb, warum.. Und ich bin da natürlich ehrlich und sage das die Angst auch ihren Teil dazu bei getragen hat. Jede Mutter sollte das für sich entscheiden was sie besser für sih findet und wie schon gesagt, ich fand meinen WKS wunderbar und würde es auch wieder bevorzugen.

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28. Juni 2013 um 12:07
In Antwort auf tammy_11984868

Ich hatte vor 6 Tagen meinen WKS
Und ich bereue diese Etscheidung kein bisschen. Ich hatte überhaupt keine großen Schmerzen danach, musste noch nicht mal Schmerzmittel nehmen und bin 2 Tage danach schon nach Hause gegangen. Meiner Tochter geht es blendend, sie ist weder unruhig noch sonst was und hat sich von Anfang an sehr gut angepasst. Schade ist nur das wir WKS-Mütter uns immer rechtfertigen müssen, wieso, weshalb, warum.. Und ich bin da natürlich ehrlich und sage das die Angst auch ihren Teil dazu bei getragen hat. Jede Mutter sollte das für sich entscheiden was sie besser für sih findet und wie schon gesagt, ich fand meinen WKS wunderbar und würde es auch wieder bevorzugen.

Glückwunsch
Alles Gute euch

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1. Juli 2013 um 20:45

Dann,
Schätze dich glücklich ich würde es auch niemanden wünschen. Habe selber keine Erfahrung damit, wie gesagt hab's nur gelesen bzw in den Medien gehört.

Ich denke es kommt auch drauf an, wie das Baby die Geburt verkraftet etc.

Schönen Abend noch.

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2. Juli 2013 um 11:07

Pauschal
kann man das natürlich nicht sagen, das ist klar!
Es gibt eben eine Tendenz, dass dieses Problem vermehrt auftreten kann.
Krasses Bsp.: das Kind einer Raucherin muß nicht kleiner sein als das einer Nichtraucherin, oder obwohl jeder Schluck Alkohol schaden KANN, heißt es nicht, dass jedes Baby einen Schaden HAT wenn die Mutter gelegentlich getrunken hat! Es gibt aber wohl diese Tendenzen, ein erhöhtes Risiko sozusagen.

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14. Juli 2013 um 12:35

Glückwunsch zur Geburt
Hallo honey..,
Herzlichen Glückwunsch zum Baby !
Sag mal, werden die Kosten für den WKS von der Krankenkasse übernommen? Habt ihr Probleme damit? Danke im Voraus

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14. Juli 2013 um 12:39
In Antwort auf marwig_12905806

Glückwunsch zur Geburt
Hallo honey..,
Herzlichen Glückwunsch zum Baby !
Sag mal, werden die Kosten für den WKS von der Krankenkasse übernommen? Habt ihr Probleme damit? Danke im Voraus


Meinte bumblebee706

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14. Juli 2013 um 15:32


Hey, danke für die Antwort.
Das Martin Luther KH in Berlin meinte, dass die Krankenkasse eventuell die Kosten für den Wunschkaiserschnitt nicht übernimmt und man unbedingt einen Kostenübernahme von der KK oder ein Gutachten vom Psychologen braucht ( wegen psychischen Belastung, Ängste), sonst machen die das nicht.
Nun war ich letzten Donnerstag in Helios Berlin Buch zur Anmeldung. Das Gespräch war sehr ausführlich, ging fast 3 Stunden, weil man 1. mit ner Hebamme , 2. mit dem Oberarzt, dann mit dem Anästhesist sprechen muss. Ich hab meine Gründe genannt warem ich einem WKS haben möchte. Alle waren sehr kompetent, verständnisvoll und nett nur keiner sprach von Kostenübernahme oder so. D.h doch ich kann davon ausgehen, dass das KH schon mit der Krankenkasse abklären werden oder? Was meint ihr?

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13. August 2013 um 20:34
In Antwort auf gertie_11863765

Hi,
Habe gerade deinen Thread gelesen und war erstaunt. Ist ja auch schon etwas her trotzdem Glückwunsch und freut mich das du damit so glücklich bist.
Jedoch muss ich was dazu sagen, ich finde einen WKS nicht so toll. Natürlich wenn es vielleicht nicht anders geht, weil die Mutter gesundheitlich Probleme aufweist oder es das Beste fürs Kind ist, dann steht dem nichts im Wege.

Aber wenn man "fit" ist, es dem Baby gut geht, dann finde ich ist eine natürliche Geburt das absolut schönste was man erleben kann.

Ich selber bin erst Mutter geworden und habe natürlich entbunden. Ich habe nie an einen WKS gedacht.... Aber glaub mir, bei der Geburt hab ich fast danach geschrien trotzdem als ich dann meine Kleine auf dem Arm hatte waren alle Schmerzen vergessen und ich würde immer wieder normal entbinden.

Was mich aber mal interessieren würde, wie ging es denn deinen Kleinen nach dem KS?
Also ich meine als ihr dann nach Hause durftet....

Hab so viel gehört das die Kinder dann oft schreien und unruhig werden, da sie ja plötzlich (ohne Vorwarnung) von der Mutter "getrennt" werden. Ist es bei dir auch so gewesen? Ich würde es keinem Wünschen!
Oder hattet ihr keine Probleme mit sowas?

Letztendlich ist es jeden seine Entscheidung wie und wo entbunden wird
Hauptsache ist doch das es den Kindern gut geht!!!!
Und Respekt vor den Müttern die einen WKS Plänen und durchziehen

Sonnige Grüße

Ich...
...hatte 2 WKS.

Mein Sohn war kein typisches Schreibaby, er hatte Gründe dies zu tun. Er hatte die 3Monatskoliken. Danach war er ausgeglichener denn je.

Meine Tochter weint fast nie

Laut einer Studie sind aber mehr spontan geborene Babys Schreibabys, da sie höheren Stress bei Geburt hatten.

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13. August 2013 um 22:29
In Antwort auf jobeth_12891279

Ich...
...hatte 2 WKS.

Mein Sohn war kein typisches Schreibaby, er hatte Gründe dies zu tun. Er hatte die 3Monatskoliken. Danach war er ausgeglichener denn je.

Meine Tochter weint fast nie

Laut einer Studie sind aber mehr spontan geborene Babys Schreibabys, da sie höheren Stress bei Geburt hatten.

Hast Du
mir mal die Studie, die würde ich gerne mal lesen...
Der Geburtsstress fürs Baby ist gesunder und wichtiger Stress, also nichts Negatives!

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13. August 2013 um 22:43
In Antwort auf florina911

Hast Du
mir mal die Studie, die würde ich gerne mal lesen...
Der Geburtsstress fürs Baby ist gesunder und wichtiger Stress, also nichts Negatives!

...
Kann ich dir morgen verlinken. Bin Grade nur mit Handy online.

Geburtsstress ist auch wichtig dass die Babys wach werden, eben alles besser funktioniert wenn sie auf der Welt sind.

Aber zu viel Stress ist eben wieder kontraproduktiv.

Beim geplanten ks wird ja auch Stress ausgeschüttet. Im gesunden Maße. Danach kommen die sekundären Kaiserschnitte, gefolgt von den spontan Geburten. Die höchste Stressausgeschüttung kommt bei saugglocke und Zange vor.

Zu viel Stress macht die Kinder auch später nachweisbar stress anfälliger. Zudem entwickeln sie häufiger lernstörungen.

Eine andere Studie fand nämlich heraus dass spontan geborene Kinder ein 26% höheres Risiko haben an lernstörungen zu leiden als Kinder die per Kaiserschnitt in teilnarkose geboren wurden.

Quellen gibt's morgen

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