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Geburtsbericht meines Sonnenscheins Joel Leon

14. März 2009 um 20:41 Letzte Antwort: 15. März 2009 um 7:57


Von Dienstag auf Mittwoch Nacht den 4.3.09 um halb zwei bin ich ganz plötzlich mit einem komischen Gefühl aufgewacht und wie ich da so im Bett lag, merkte ich auf einmal wie es nass wurde zwischen meinen Beinen.
Ich bin dann erstmal aufgestanden und auf die Toilette gegangen um das nasse wegzuwischen, doch es wurde immer mehr, da war mir klar das meine Fruchtblase geplatzt war. Nun ging ich ins Schlafzimmer meiner Eltern um sie zu wecken und zu sagen das es nun endlich losgeht, immerhin war ich schon fünf Tage überfällig.
Wir zogen uns an und fuhren ins Krankenhaus. Dort angekommen wurde ich untersucht, war wirklich ein Blasensprung, es waren aber keine Wehen zu sehen und der Muttermund war noch geschlossen. Also wurde ich ersteinmal auf Station gebracht und sollte mich noch etwas ausruhen, meine Mama die bei der Geurt dabei sein wollte blieb auch über Nacht bei mir.
An schlafen war natürlich nicht mehr zu denken, ich war so nervös und gegen halb drei hatte ich bereits Wehen die ich schon veratmen musste. Um acht Uhr morgens ging es dann erstmal zum frühstücken, um Kräfte zu tanken. Danach musste ich wieder zur Untersuchung, das Ctg zeigte nun deutlich wehen an, doch der Muttermund öffnetete sich einfach nicht.
So ging das dann bis Nachmittags, die Wehen wurden zwar heftiger aber sie reichten immer noch nicht aus.
Um vier war ich dann nochmals zur Untersuchung da war der Muttermund erst 1cm offen und so blieb es dann auch, so wurde entschieden das ich eine Tablette zum einleiten bekommen sollte. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht, die Wehen wurden heftiger und die leichten Schmerzmittel halfen nichts mehr, doch der Muttermund wollte sich nicht weiter öffnen. Die Ärtze wollten mir dann einen Wehenhämmer geben und zwei Stunden danach wieder eine Tablette die, die Wehen einleiten sollten. Doch ich konnte einfach nicht mehr, war totmüde und verzweifelt. Ich weinte schon vor Schmerzen da die Schmerzmittel da nichts halfen.
Die Hebamme meinte dann das es wohl so aussieht als wenn sich das ganze noch über Stunden hinziehen könnte. Mein Freund und ich informierten uns dann darüber was es noch so für Möglichkeiten gibt, sie sprach mit uns über die PDA und auch über einen Kaiserschnitt. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen meinen Sohn natürlich zu entbinden, doch das schob ich in den Hintergrund.
Um 20 Uhr und nach fast 17 Stunden Wehen habe ich mich dann mit meinem Freund zusammen entschieden einen Kaiserschnitt durchführen zu lassen.
Ich wurde dann OP fertig gemacht und um 21 Uhr begann dann der kaiserschnitt meine Mama war bei mir, da mein Freund nicht wollte. Und um 21.24 Uhr war er dann endlich da, der erste Schrei von meinem Spatz war einfach atemberaubend und als ich ihn dann das erste Mal sah, liefen mir Tränen der Freude über das Gesicht. Meine Mama begleitete den Kleinen dann zum Kinderarzt während ich noch versorgt wurde. Bevor ich in den Aufwachraum gebracht wurde, durfte ich meinen Sohn auf den Arm nehmen und ich war so überwältigt.
Es war zwar nicht die Entbindung die geplant war, doch ich bereue den Kaiserschnitt keines Falls und bin so glücklich das alles gut gelaufen ist .
Wünsche allen werdenden mamas alles gute für die Entbindung und viel Spaß mit ihren babys

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15. März 2009 um 7:57

Herzlichen
glückwunsch. auch wenn es wirklich anstrengend war und die geburt nicht so gelaufen ist, wie geplant, ist es wichtig, dass ihr wohlauf seit.

ich wünsche dir ne schöne zeit mit deinem kleinen.

lg kerstin + söckchen (28ssw)

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