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Geburtsbericht meines kleinen Schatzes

11. März 2013 um 17:51

Hallo ihr Lieben,

da ich es in meiner Kugelzeit geliebt habe Geburtsberichte zu lesen, wollte ich euch nun auch meinen endlich mal zur Verfügung stellen.


Alles ging nach meinem ET los. Ich hatte schon jeden Tag gewartet, aber mein Kleiner meinte sich einfach nicht auf den Weg machen zu müssen.
Als ich dann 8 Tage drüber war sollte ich nochmal ins Kh zum US, da bereits seit ein paar Tage nicht mehr all zu viel Fruchtwasser da war.
Tja an dem Tag hieß es dann auch "Sie bleiben hier"! Und ich dachte nur "Oh mein Gott"
Naja mein Schatz und ich sind dann nochmal kurz nach Hause, Tasche holen, noch etwas essen und Mama und Co. bescheid sagen

Nachmittags gegen halb drei bekam ich dann einen Wehencocktail, welcher aus Rhizinusöl, Mandeln und Bananensaft bestand.
Das brachte irgendwie nicht viel.
Doch dann nachts hatte ich Schmerzen. Die waren waren extrem nervig und ich dachte schon es sind Wehen. ^^
Ich meine es waren ja auch irgendwie welche, nur nicht mit Geburtswehen zu vergleichen
Naja das ging dann auf jeden Fall die Nacht so durch und morgens war ich dann echt ko, doch dann ging es ja erst los.

Mein Mann kam so gegen achte und stündlich wurden die Schmerzen nerviger (aber alles noch erträglich)
Gegen zehne, elfe wurde es schon so schlimm, dass alles angefangen hat zu nerven... ständig am CTG hängen (was die Wehen überhaupt nicht so angezeigt wie ich sie empfunden habe ), die nervende Putzfrauen (die genau gesehen haben dass ich Schmerzen habe und meinten dann noch gefühlte 5 Stunden sauber zu machen) und die vielen Leute die auf dem Flur rumrannten (was mir ein zwei Stunden später dann total egal war ^^)
Also so in dem Zeitraum gingen dann oder nannte man es auch Geburtswehen los.

MuMu war so wie auch in der Nacht bei ca. 1 cm.
Ich versuchte mich zu bewegen und heulte den halben Flur zusammen (Ich muss sagen ich war echt froh dass ich vorher nie eine Entbindende auf der Station "getroffen" habe, sonst hätte ich mich wohl doch noch umentschieden )
Jetzt war auch schon so der Punkt, an dem ich alles wollte... Schmerzmittel, irgendwas machen das es aufhört, egal was.

Und ich sag euch das eigentlich Schlimme ist, dass man einfach nicht weiß "WANN HAB ICH ES ENDLICH GESCHAFFT".

Gegen halb zwei hatte mein Schatz bei unserer Hebamme ein Bad organisiert. Das war okay aber schön kann man es auch nicht bezeichnen.
Danach hatte ich dann das Thema Schmerzmittel wieder aufgegriffen, denn es wurde ja immer schlimmer und die "erholsamen" Abstände immer kürzer.
Daraufhin wurde ich nochmal untersucht und siehe da 3 cm. (Ich dachte nur "Juhu, es tut sich endlich doch was. Die Schmerzen sind doch nicht um sonst" )
Die Hebamme meinte dann nur noch "Super. Den Rest schaffst du dann auch noch allein"

Tjaaaa nach dieser Aussage gab ich auf mich an irgendwelchen "rettenden Gedanken" festzuhalten und begab mich komplett in meine Schmerzwelt.
Wir sind dann endlich in den Kreißsaal und meine Mum kam auch zur Unterstützung (da war es ich glaube so gegen halb drei).
Ich wollte komplett allein sein (also kein Streicheln oder ähnliches) und wehte auf einem Hocker vor dem "Bett" so vor mich hin. Es war alles egal und 100% habe ich wohl nicht mitbekommen. Dann musste ich mich anders hinlegen und krabbelte auf das "Bett".

Mit einmal musste ich pressen und ich meinte nur zu meiner Mama dass sie die Hebamme holen soll (die musste aufgrund der Wuselei auf dem Flur nochmal nach vorn ins Hebammenzimmer).
Ja ich war erleichtert als ich endlich mithelfen konnte und pressen durfte.
Es war, fand ich, nicht wirklich schmerzhaft (im Vergleich zu den vorherigen Wehen) sondern eher anstrengend.

Und das Schlimmste war dann der Kopf. Der hat bei mir sehr lange gedauert und ich musste wirklich verdammt doll mithelfen und alle Kraft die hatte nach unten pressen.
(der Papa durfte mein Bein festhalten und fand das alles auch überhaupt nicht schlimm )
Als das Köpfchen dann nach gefühlten Stunden endlich da war, war alles nur noch halb so wild.

Ein zwei Presswehen und mein Engel war da.
Geboren gegen 16.40 Uhr am 08.02. mit stolzen 4160g und 54 cm.
Meine Mama weinte und mein Mann und ich waren einfach nur k.o. und freuten uns.
Da lag nun ein "riesen" Baby auf meiner Brust und es ist MEINS

Danach war alles nur noch unangenehm. Die Nachgeburt herauspressen und die Hebamme drückte noch das restliche Blut aus mir raus. Aber das war alles nicht mehr wild und es ist wirklich so, dass so ein kleiner Engel doch alles entschuldigt.
Ich habe auch keine großen Geburtsverletzungen gehabt.
Ein paar kleine Schürfwunden und das wars. *stolz sei*
Mittlerweile ist er schon fast 5 Wochen alt und ein Leben ohne ihn ist nicht mehr vorstellbar.

So nun ist es doch viel geworden, aber es ist ja auch ein riesen Erlebnis.

An alle die es noch vor sich haben:
Geht positiv an die Geburt ran und freut euch darauf. Danach habt ihr das Schönste was es auf Erden gibt... EUER EIGENES BABY

Viele Grüße
Goni + Würmli 31 Tage alt

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11. März 2013 um 17:59


Süß

Herzlichen Glüchwunsch

Ich hab das Ganze in etwa acht Wochen auch vor mir hihi
Bin mal gespannt



Weiterhin alles Gute

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