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Geburtsbericht meines großen Schatzes

6. Dezember 2012 um 17:25 Letzte Antwort: 7. Dezember 2012 um 10:08

Eine Geburt die leider etwas anders als geplant lief !

Unser Sohn kam 2010 per Notkaiserschnitt zur Welt. Eine relativ traumatische Geburt die wir diesmal anders haben wollten.

Unser Termin war am 28.11. aber kleine Damen müssen sich ja auch schick machen und so wurde ich am 01.12. um 4:30 Uhr mit einer Wehe und einen nassen Bettlaken geweckt.

Wir haben dann gleich den Opa angerufen damit er auf unseren Großen aufpassen konnte. Die Wehen haben sich auf vielleicht eine pro Stunde reduziert. Als Opa kam sind wir gleich in die Klinik aufgebrochen.

Dort angekommen durften wir erst mal ans CTG und unserer Maus ging es prima ! Nur die wehen waren öhm ... so hoch wie Berge in Norddeutschland also quasi nicht vorhanden.
Wir haben dann erst mal auf der Wochenstation unser Zimmer bezogen und Frühstück gemacht. Dann sind wir viel spazieren gegangen und haben anschließen eine halbe Stunde Mittagsschlaf gehalten. Bis um 10:30 Uhr wieder im Kreißsaal vorbeikommen sollten.

Wieder mal CTG und wir merkten das wir uns immer noch in Norddeutschland befanden. Nicht ein Hügelchen war zu sehen. Gegen 11:30 Uhr wurde mir dann ein Gel zum Wehen fördern gelegt. Wieder ab ans CTG von Wehen weiterhin keine Spur. Wir haben uns nett mit einer anderen Mutter unterhalten die neben uns am CTG hing als es plötzlich plopp in meinen Bauch machte und die Fruchtblase mit einer Monsterwehe komplett den Geist aufgab und ich nur so schwamm.

Gleichzeitig sind die Herztöne auf den CTG in den Keller gerauscht und ich hatte wohl Herzrhythmusstörungen. Die andere Mutter tat mir wahnsinnig leid da sie meine Panik und das etwas schief lief direkt mitbekommen hat und auch gerade soweit wie ich war was die Entbindung betraf. Ich war inzwischen voll in Panik, hatte Angst weil die Geburt wieder so anfing wie bei meinen großen. Ich hab nur noch geschrien , macht einen Kaiserschnitt, holt mein Kind da raus! Nachdem ich einen Wehenhemmer bekommen hatte haben sich Gott sei Dank die Herztöne schnell wieder normalisiert.

Ich wurde also mit einen Blasenkatheter und schicken weißen Strümpfchen ausgestattet und zum Op gebracht zwischen drin hab ich überall ein paar Pfützchen hinterlassen hoffe es ist keiner ausgerutscht . Dann kam mein Horror die Spinalanästäsie ich hab ständig meinen Rüffel bekommen wie ich mich richtig hinsetzten sollte und nach 3x piksen wurden meine Beine warm und dann hab ich nichts mehr gespürt. Schon irgendwie ein komisches Gefühl wenn man seinen Bauch nicht spürt und da gearbeitet wird !

Und dann hab ich Sie gehört. Mit einen kräftigen Schrei kam sie zur Welt ! Sie wurde mir direkt gezeigt und ich durfte ihr ein Küsschen geben und sie begrüßen. Mir kamen die Tränen weil ich so Glücklich war. Alle Anspannung fiel mit einen mal von mir ab sie ist so wunder schön.

Ich wurde noch kurz genäht und dann ging es direkt kuscheln. Sie hat geschrien bis sie zur Mama durfte. Ich bin total verliebt in meinen kleinen Schatz. Sie hat direkt bei Mama angedockt und was glücklich.

Die kleine Emilia Anastasia wurde am 01.12. um 14:10 Uhr geboren. Sie hatte 3710 Gramm und war 53cm groß.

Der Kaiserschnitt verlief ohne Komplikationen. Ich bin am Abend schon wieder zum wickeln aufgestanden und hatte keine Schmerzen. Das einzige was immer noch ziemlich unangenehm ist , sind die Nachwehen ! Am 3. Tag habe ich mich dann aus den Krankenhaus entlassen weil mir so langweilig war und ich Sehnsucht nach meiner Familie hatte.

Grüße Katrin und Emilia 5 Tage alt

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7. Dezember 2012 um 10:08

Danke
bis auf die Schrecksekunden war es wirklich schön und selbst die waren schnell wieder vergessen als das kleine Wunder da war

Grüßle

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