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Geburtsbericht Malte-wenn die Einleitung als letzter Tropfen das Fass zum überlaufen bringt

20. Januar 2015 um 22:53

Hallo ihr lieben, ein Paar kennen mich vielleicht noch, Maltes Geburt liegt nun schon anderthalb Jahre zurück, aber ich habe es leider nie geschafft den Geburtsbericht fertig zu schreiben, doch heute war es nun endlich soweit...viel Spaß und ignoriert etwaige Fehler

Am Morgen des 17.7.13 war ich bereits 7 Tage über dem errechneten Geburtstermin. Ich stand auf wie an jedem anderen Morgen auch. Ich hab nen Kaffee getrunken, postete schnell in Facebook, dass ich jetzt meine Lieben wecken würde, die Große in den Kiga bringe und mit meinem Mann in die Klinik fahre zur Kontrolle, ob mit unserem Ungeborenen noch alles in Ordnung war und dass ich nach dem KH Termin noch einen Kirschkuchen backen wollte. Um 8.30 Uhr trafen wir in der Uniklinik in Würzburg ein. Erst mal hieß es anmelden in der Schwangerenberatung, Pippi abgeben und dann ans CTG. 20 Minuten hing ich an dem Ding, immer wieder schaute die Hebamme vorbei. Schatz und ich philosophierten über Maltes Geburtsdatum. Der 17.7. wäre doch nett, weil Alina ja am 14.4. Geburtstag hat. Für uns aber undenkbar, denn es wäre der heutige Tag, die Kliniktasche liegt zu Hause und meine Freundin war auch nicht dabei. Die Hebamme ermahnte mich, ich soll etwas trinken der Kleine wäre auffällig ruhig, die Herztöne niedrig, die paar Kontraktionen die ich schon tagelang hatte, hätten den Zwerg eigentlich stimulieren müssen, mit der Herzfrequenz hoch zu gehen, aber Pustekuchen, mein Sohn lies sich nicht aufwecken, auch der Geruch von Zitrone machte ihn nicht munter! Die CTG Laufzeit wurde um weitere 20 Minuten verlängert und wir philosophierten weiter. Sollte Malte sich nicht bald auf den Weg machen, drohte die Einleitung am 19.7.13 sowieso. Inzwischen war es 9:20 Uhr, es ging zur Ärztineine kurze Lagebesprechung wie es mir geht und wie es weiter geht, wenn alles noch ok ist und dann gings auch schon zum Ultraschall. Während die Ärztin noch meinte bei unauffälligem Befund könne man mit der Einleitung noch warten, ergab der Ultraschall keine Minute späterdass das Ende der Schwangerschaft nun gekommen ist. Malte hatte kein Fruchtwasser mehr, was die Ärztin alles andere als gut fand und beschloss, uns hier zu behalten und einzuleiten, noch HEUTE!!!!!!! Ich war völlig von der Rolle, wollte doch eine Geburt im Geburtshaus!!!! Ich bat die Ärztin, mit der Einleitung zu warten, Alinas Abholung aus der Kita musste geregelt werden und mein Mann musste meine Tasche und meine Freundin noch holen! Während die Ärztin alle Unterlagen fertig machte, versuchte ich verzweifelt meine Mutter zu erreichen, sie hob zwar ab, ich hörte allerdings erst mal geschlagene 5 Minuten zu wie sie mit Ihrer Chefin telefonierteals sie endlich fertig war und mir ihr Gehör widmete, fuhr ich sie erst mal an, dass wenn ich sie an rufe, dass es WICHTIG sein könnte!!!! In dem Fall Alinas Betreuung!!! Ich meldete mich bei der stationären Aufnahme an und bezog mein Zimmer, dies wurde bereits von zwei Mamas bewohnt die schon entbunden hatten! Mein Mann verabschiedete sich um meine Tasche und meine Freundin in die Klinik zu holen und ließ mich zurück. Ich räumte meine Sachen herum, war nervös, fand einfach keine Ruheund dann diese schmerzlosen nervigen Kontraktionen zwischenzeitlich kam eine Assistenzärztin, legte mir eine Kanüle (ganze 3 Male, dabei hab ich echt gute Venen) und nahm mir Blut ab, wenig später kam die nächste und nannte mir Möglichkeiten der Geburtseinleitung. Tabletten, Gel, oder Prostaglandintampon der wahrscheinlich die Einleitung mit der Vaginaltablette ablösen soll..keine Ahnung. Ich entschied mich für den Tampon. Es war inzwischen Mittagszeit, ich hab was gegessenich hab alles aufgefuttert so ein Kohldampf hat ichrotz Nervosität.frei nach dem MottoKraft tanken für die Entbindung. Es war 12:20 Uhr. Mein Mann war inzwischen samt Freundin und Tasche auf dem Weg zurück zu mir in die Klinik. Derweil kam die Schwester mit einem CTG und schnallte mich dran. 40 Minuten CTG, dann hieß es die Ärztin käme gleich und legt mir den Tampon. Ich entgegnete der Schwester: was? Hier?? Vor den Augen der Mitpatienten??? Ich war schon zur Geburt von meiner Tochter in dieser Klinik und ich war sehr zufrieden an sich, aber das störte mich schon etwas dass sie das im Zimmer erledigen wollten. Ich habe dann gesagt dass ich das nicht möchte, ich wünsche das legen des Tampons entweder in einem Untersuchungszimmer oder im Kreißsaal, schließlich hab ich das Recht auf Privatsphäre und Wahrung der Intimsphäre oder nicht? Dem hatte die Schwester nichts entgegenzusetzen, ich entschuldigte mich für meinen patzigen Ton den ich Ihr entgegengebracht hab obwohl ich voll im Recht war, aber ich liebte das Personal, die waren schon super als meine Große kam und noch mehr als es überhaupt kein Problem war meinem Wunsch Folge zu leisten. Außerdem merkte die Schwester a) dass ich selber vom Fach war (Altenpflegerin) und wie aufgeregt ich war, wie viel Angst ich hatte und es wahr scheinbar auch zu merken dass ich völlig überrumpelt wurde mit der Einleitung. Das witzige ist ja, ich bettelte nach meinem Treppensturz bei 38+2 darum dass sie der Sache ein Ende setzen sollten, war jeden Tag auf die Geburt gefasst doch nun war ich plötzlich überfordert. Ich wusste nicht: Wann wird er kommen, schlägt die Einleitung gleich an? Dauert es mehrere Tage??? Geht es ganz schnell??? Vielleicht zu schnell??? Ich wusste es nicht!
13:20 Uhr: Mein Mann hatte inzwischen das Klinikgelände wieder befahren und suchte nach einem Parkplatz während ich in den Kreißsaal gebeten wurde. Es war soweit! Die Assistenzärztin die mir die Nadel gelegt hatte, fragte mich ob sie denn mal nach dem Muttermund tasten dürfe, sie übt schon mal für die Zeit im Kreißsaal. Ich ließ sie gewähren (in der Hoffnung sie stellt sich nicht so doof an wie beim Nadel legen), das war ein Lehrkrankenhaus und dessen war ich mir bewusst, ich hätte aber auch Nein sagen können. Beim Muttermundtasten hat sie sich halb so dusselig angestellt wie beim Nadel legen . Dann tastete die Ärztin die mir den Tampon legteund als sie mir den Muttermundbefund mitteilte wich zum ersten Mal meine Angst und meine miese Laune (die ich seit Bekanntgabe, ich hätte kein Fruchtwasser mehr! Die ich an den Tag legte, der positiven Aufregung, genannt Vorfreude).
Um 13:30 Uhr Muttermund zwei Fingerdurchlässig und der Gebärmutterhals wurde noch etwa einen Zentimeter stehen. Ich dachte Hurra ein Lichtblick. Die Ärztin informierte mich nochmal darüberich dürfe jetzt spazieren gehen und wenn ich Wehen bekäme soll ich mich melden, wenn ein Wehensturm käme, würde man den Tampon ziehen und es würde besser werden. Ich lief keine zwei Minuten später durch die Kreißsaaltür zur Wochenbettstation, schon hätte ich eigentlich umdrehen können! Ich ging in mein Zimmer und wartete auf meinem Mann. Schon beim laufen ins Zimmer merkte ich sofort dass dieser Tampon eigentlich grad wieder raus könnte, denn er zeigte schnell Wirkung! Naja aber es war (NOCH)auszuhalten. Ich setzte mich in mein Zimmer auf einen Stuhl und es Zog immer mehr in der Leiste und im Rücken, ich musste mich schon abstützen und die Wehen verschnaufen. Endlich kamen meinen Mann und meine Freundin. Schatzi wollte wissen was nun gemacht wurde und meinte er habe noch Hunger, ich wollte noch einen Eisbecher. Wir verließen zu dritt das Gebäude der Frauenklinik. Den Schwestern sagten wir gegen 14 Uhr Bescheid dass wir in das angrenzende Gebäude (das Zentrum für innere und operative Medizin) LAUFEN wollen! Diese wünschten und viel Spaß und entgegneten uns ein Bis Später. Im Freien angekommen, es zog immer wieder sehr heftig, beschloss mein Mann, wenn wir zum Zentrum für Innere und operative Medizin (im nachstehenden ZIM/ZOM) wollen dann fahren wir mit dem kostenlosen Klinikshuttle. Der nächste käme um 14:15 Uhr. Während wir warteten rief ich noch schnell (mit Wehen) Mama an, erklärte ihr was die Ärzte gemacht haben und das wir jetzt auf die Geburt warten. Ich hörte im Hintergrund dass meine Mama Alina schon aus dem Kindi abgeholt hatte und telefonierte kurz mit meiner Schnegge Ihre lieben Worte und die immer stärker werdenden Schmerzen trieben mir die Tränen in die Augen! Meine Mama sprach noch kurz mit mir und meinte du pustest aber schon ganz schön. Ich legte auf, denn in diesem Moment kam der Bus. Es waren 200 m zur nächsten Haltestelle, aber zu laufe war meinem Mann zu heikel! Am ZIM/ZOM angekommen traten wir in die Halle und steuerten die Kantine an, der Weg dahin war so lang wie der Weg von Geburtsklinik zum ZIM/ZOM. Und dann ging es plötzlich richtig los. Wehen!!!!! Ich blieb stehen, musste veratmen, zehn schritte rennen und es kam die nächste. In der Kantine angekommen musste ich drauf achten nicht in Panik auszubrechen. Ich versuchte etwas zu finden um mich zu konzentrieren, nicht los zu brüllen. Und als ob es das Schicksal so wollte traf ich in der Kantine einen Oberarzt aus der Kinderchirurgie der meine Tochter genau vor einem Jahr im ZIM/ZOM aufnahm um sie an ihrem Darmverschluss zu operieren. Anbrüllen kannste den ja nicht also, konzentrier dich Micha. Ich wollte unbedingt mit Ihm reden, koste es was es wolle, also musste ich mich beruhigen. Ich traf an seinem Sitzplatz ein, während sich meine Freundin und mein Mann etwas zu essen holten und plauderte mit dem Doc. Ob er mich noch kennen würde? als ich ihm etwas auf die Sprünge half, erkannte er mich auch sofortja und was ich denn hier macheund ich erzählte ihm dass ich eingeleitet wurde und auf die Geburt meines SohnesAlinas Brüderchen warten würde. In dem Moment gesellten sich mein Mann und meine Freundin zu mir. Der Arzt verabschiedete sich von mir, wünschte mir alles Gute für die Geburt und ich solle Alina schöne Grüße bestellen! Nachdem Gespräch (ich stand die ganze Zeit über) wollte ich mich setzen, da holten mich die Schmerzenden Wehen zurück in die Realität. Mein Mann zog mich ein bisschen auf. Schatz komm iss noch was irgendwann lehnte ich genervt ab. Meine Freundin tat mir etwas Gutes in dem sie mir meine Trinkflasche hinterhertrug. Während die beiden schnell Ihr Essen runterschlungen, wurde es mit den Wehen immer schlimmer, inzwischen war es 14:45 Uhr. Meine Begleiter wollten noch eine Rauchen gehen, mussten sich aber in den Raucherbereich setzen, sie hatten mich zwar im Blick aber geheuer war es ihnen nicht so ganzich sagte den beiden sie können mich noch 5 mal fragen ob sie Rauchen gehen dürfen oder sie gehen einfach. Während sie rauchten liesen sie mich keine Sekunde aus den Augen. Zum ersten Mal musste ich nun laut stöhnen. Sofort wurden andere Gäste und Klinikpersonal auf mich Aufmerksam, die Kantine war ein Treffpunkt für Besucher und Personal für ein Päuschen. Jeder bot mir seine Hilfe an und mein Mann und meine Freundin eilten so schnell es ging zu mir. Ich musste dann erst mal los heulen: wir müssen schnell gehen, ich kann nicht mehrwir liefen vom Kantinenaußenbereich in den Innenbereich. Zu meinem Glück fanden wir bei der Essensausgabe einen Rollstuhl, den durften wir uns auch nehmen, der Pförtner würde ihn später zurück bringen. Der Weg von Kantine zum Ausgang war eine Tourtour, Der Boden war aalglatt die Fugen der Mamorfliesen merkte ich trotzdem wie ein Schotterweg *omg* und dann kam noch der Gedanke hinzu, wie kommen wir jetzt in die Frauenklinik runter ohne dass ich mein Kind auf der Straße bekomme??? Die Antwort war schnell gegeben, der Shuttle fuhr alle paar Minuten, es war inzwischen 14:50 Uhr, der Shuttlefahrer versuchte mich noch aufzumntern sie sind doch die werdende Mama von vorhin (wohlbemerkt vorhin war gerade mal 30 Minuten eher!!!!) Ich hatte Schmerzen, einen hochroten Kopf, ich fing an innerlich zu kochen, damit niemand hören konnte wie sehr ich unter den Schmerzen litt, ich antwortete dem Fahrer nicht. Er sagte noch, er dürfe zwar erst um 14:57 Uhr weiterfahren aber macht jetzt 5 Minuten früher los bevor der kleine Mann noch in seinem Bus zur Welt kommt (waise Entscheidung!!!!!!) Er lies den Pförtner vom ZIM/ZOM den Pförtner der Frauenklinik anklingeln damit dieser den Kreissaal Bescheid geben konnte zwecks Fahrstuhlsperrung, als wir unten ankamen in der Frauenklinik was keine zwei Minuten vom ZIM/ZOM dauerte stand bereits der Arzt der mich durch die Geburt begleitete da und half mir aus dem Auto in den Rollstuhl. Ich hab mich sofort festgekrallt, die Schmerzen waren unerträglich geworden, das kannte ich von Alinas Geburt 2,3 Jahre zuvor nicht! Wir fuhren mit dem Aufzug, in den 2. Stock, der Aufzug voller Leute, und ichich konnte nicht mehrich fing an zu schreiendie Leute schauten ganz mitfühlend und der Arzt hat mich noch verteidigt und meinte: ohjee das hört sich nach Endspurt an! Die Aufzugtür ging auf und die Hebammen standen da und wollten mir aus dem Rollstuhl auf die Trage helfen, ich hab nur wie eine Besessene geschaut und gesagt dass ich hier nicht eher aufstehe bevor ich nicht unmittelbar vorm Kreißsbett stehegesagt getansie schoben mich in Windeseile den Gang hinter in Kreißsaal 5wie schön.hier war auch schon Alina zur Welt gekommen, die Selbe Klinik, der selbe Raum Alina war damals das allererste Baby das nach der Sanierung des Kreißsaals in Kreißsaal 5 zur Welt kam und nun 2 Jahre, 3 Monate und 3 Tage später folgte ihr ihr kleiner Bruder als ich im Kreißsaal ankam war es 15 Uhr!!! Ich dacht mir auch, wir waren doch vor 5 Minuten noch in der anderen Klinik und jetzt schon im Kreißsaal??? Wow!!! Meine Freundin half mir aufs Bett und zog mir die Hosen aus während mein Mann mir was zu trinken holte und der Hebammenschülerin Handreichungen machte um mich wieder ans CTG anzuschließen. Die Hebamme gab mir einen Buscopantropf, zog mir den Tampon raus, es war 15:10 Uhr und untersuchte den Muttermund (4 cm, für mich ne ganze Menge obwohl ich mir bei dem Druck den ich plötzlich verspürte mehr gewünscht hätte), im selben Moment zerbricht das Versprechen der Ärztin die mir den Tampon legte und die Wehen wurden für mich zum einstigen Horrortrip. Ich bekam auf einmal Presswehen und es war schwer der Hebamme zu gehorchen nicht mitzupressen. Ich hab den ganzen Kreißsaal zusammengebrüllt ich dachte ich muss sterben. Die Pausen waren sehr kurz, und trotzdem fragten mich die Hebammen nach meinem Wunsch wie die Geburt verlaufen soll. Naja langsam konnte ich vergessen, eine Wassergeburt???? Pustekuchen!!!! Die Hebammenschülerin bot mir den Ball an und ich hab gesagt Hocker Bitte hol mir den Gebärhocker, wie ich bei nem Wehensturm vom Bett runterkommen wollte wusste ich zwar noch nicht aber des war mir zu dem Zeitpunkt auch wurscht. 15:15 Uhr, ich sagte zur Hebi der Druck wird jetzt echt übel wie lange ich den Pressdrang noch zurückhalten solle wüsste ich nicht, aber hey ohne Witz 5 Minuten von der ersten Muttermundkontrolle zur nächsten, durch den Wehensturm war der plötzlich ganz auf!!!!!Als nächstes schickte ich die Schülerin weg sie soll das Seil holen ich muss mich doch festhalten können, die kam schnell wieder und befestigte das Ding am Hacken an der Decke. Um 15:25 Uhr sagte die Hebi zu mir, wenn du pressen willst und auf den Hocker willst dann verlass jetzt sofort das Bett, aber mich überollte die nächste Wehe. Und dann packte ich das Tuch (Seil) hockte mich aufs Bett, machte ein auf Tarzan und mit einem Schwung half mir die Hebamme auf den Hocker, die Uhr hatte ich dabei immer im Blick es war 15:30 Uhr, Zeit für den Blasensprung, ich dachte holla, das wars dann, jetzt dauerte es nimmer lange, nun endlich konnte ich dem Pressdrang nachgeben, es drückte so sehr.Mein Kind war bis zu den Ohren geboren, dann auf einmal brannte es wie Feuer und mein Junge schoß der Hebamme regelrecht in den Schoß so dass sie beinahe umfiel . Um 15:36 Uhr dannich konnte es nicht fassenwar der Horror rummein Sohn endlich daaber Malte schrie nicht, wie seine Schwester, er schrie nicht. Die Hebi gab mir das Kind ich solle ihn ganz fest drücken und rubbeln. Mein Mann lehnte es auch diesmal ab die Nabelschnur durchzuschneiden, aber auch ich lehnte diesmal ab, ich war damit beschäftigt meinem Sohn ein piep zu entlockenmeine Freundin durfte uns trennen Malte schrie immer noch nicht er schaute nur in der Gegend rum und schluckteMan rief die Ärztin von der Intensivstation und sie nahm meinen Sohn mit, bevor sie ihn aber mit einem Absaugkatheter in den Mund rein konnte fing er endlich an zu schreien. Malte-Roberto brachte ein stolzes Gewicht von 3690g auf die Waage, 51 cm Länge und 36 cm Kopfumfang. Um 15:42 Uhr wurde die Entbindung mit der Geburt der Plazenta abgeschlossen, im Nachinein wurde festgestellt dass Malte nicht mehr gut versorgt war und die Startschwierigkeiten von einer Plazentainsuffizienz und der doch sehr raschen Geburt kamen. Der allergrößte Boller kam noch, meine Schwiegermutter rief um 15:30 Uhr an weil sie total in Panik war und das Gefühl hatte es passiert gerade etwas. Mein Mann rief sie dann zurück und sagte: Ja Mama es ist was passiert, als Du angerufen hast hat Deine Schwiegertochter wie eine Löwin gekämpft und unseren Sohn geboren Meine Schwiegermutter war völlig von der Rolle!!! Und ich hab auch ziemlich schnell meine Mama angerufen und die nur plump: sag jetzt nicht der ist schon da???? Und ich hab nur ins Telefon reingeschluchzt und gemeint: Doch und jetzt gib mir meine Große *heuuuuuuuuuuuuul*

LG Micha mit Alina-Isabelle fast 4 Jahre alt und
Malte-Roberto 1,5 Jahre

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20. Januar 2015 um 23:48

Hallo torti!
Das ist ja mal ein spannender Bericht, kam mir vor als lese ich nen Action-Roman! Toll!

Liebe Grüße

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"Positiver" Erfahrungsbericht: Abbruch mit Mifegyne
Von: goran_12545657
neu
20. Januar 2015 um 21:31
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