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Geburtsbericht Connor

1. Juni 2006 um 10:53 Letzte Antwort: 1. Juni 2006 um 10:59

Nach langem hin- und her mit den Ärzten ob Einleitung oder nicht, habe ich mich zu einem Wunschkaiserschnitt entschlossen. Da mein Connor noch nicht mit dem Kopf im Becken lag und der Muttermund weder geöffnet noch verkürzt war, rieten mir die Ärzte schon dazu, da sich eine Einleitung in meinem Fall ewig hinziehen würde und dann vielleicht sogar in einem Notkaiserschnitt enden könnte.
Naja Mittwochmorgen um halb Acht stand ich als erste auf dem O.P. Plan. Am Abend zuvor gaben mir die Schwestern noch ein Schlafmittel, denn unter der Aufregung zu schlafen unvorstellbar.
Um sechs Uhr morgens wurde ich von den Schwestern abgeholt und mit in den Kreissaal genommen für die Vorbereitungen. Erstmal bekam ich son schickes Krankenhaushemd und dann gings auch schon los. Katheter gelegt (komisches Gefühl wenn der drin ist, wie wenn man die ganze Zeit muss *gg) Dann kam die Ärztin mit der Kanüle um mir einen Tropf mit Flüssigkeit zu geben (ist bei einer Spinal- Anästhesie nötig, da der Kreislauf sehr leidet) Mein Freund saß neben mir ich glaub er war aufgeregter als ich.
Jaaa und dann ging es schon los, nach oben in den O.P. Als ich in die O.P. Räume gefahren wurde, wurds mir echt übel, die ganzen Ärzte mit ihren grünen Kitteln und Mundschutz auf die machten einem echt Angst, aber ich versuchte natürlich so cool wie möglich zu bleiben
Dann erstmal auf den O.P. Tisch verfrachtet, wo ich mich hinsetzen sollte und nen Buckel machen sollte Hallo ich hab noch nen Bauch vor mir?!
Die Betäubung wurde gesetzt, das hat etwas gebrannt, aber die Spinalui, ein komisches Gefühl, es drückt so richtig blöd, tut aber trotzdem net weh.
Es fing sofort an in den Beinen zu kribbeln, also so schnell wie möglich wieder hinlegen, bevor gar nix mehr geht. Der Anästhesist zwickt mich überall und fragt ob ich das noch spüre, ich fand das super lustig (bestimmt war ich ein bissl betüddelt )
Ab jetzt ging alles supi schnell, Vorhang vor mein Gesicht, der mir ständig im Weg hing, und auf einmal merkte ich ein ganz heftiges rütteln, ich dachte aber mehr das sei der O.P. Tisch und nicht ich. Dann der Schrei! Oh mein Gott war ich froh! Die Schwester meinte er hat einen Schmollmund, ich meinte nur: wie der Papa
Ne Sekunde später zeigten sie ihn mir, ich konnte es gar nicht fassen!!! Gleich danach nahm die Kinderärztin ihn mit vor um ihn sich anzuschauen. Bevor sie ihn wieder runter in den Kreissaal gebracht haben, zeigten sie ihn mir noch mal kurz.
Ich merkte nur wie es weiter unten rüttelte wie wild, später hab ich erfahren das sie dies die Ausschabung und das runterdrücken der Gebärmutter war..
Auf einmal wurde ich ganz müde und mir wurde etwas duseligIch schaute auf das Blutdruckmessgerät was neben mir stand und sah das der Blutdruck immer mehr abfiel, schnell hatte mir der liebe Anästhesist etwas gegeben und es ging es mir wieder besser. Dann war auch schon alles vorbei, ich wurde wieder in mein Bett verfrachtet und musste dann erstmal für eine Stunde in den Aufwachraum, wegen des Blutdruckabfalls, wollten sie mich beobachten. Ich hatte nur noch Schüttelfrost und heulte weil ich zu meinem Baby wollte! Naja nach der besagten Stunde holten sie mich dann und fuhren mich zurück in den Kreissaal, wo mein Freund schon gebangt auf mich wartete. (die Hebi und er erfuhren erst sehr spät, dass ich nur im Aufwachraum liege und sonst nix ist) Mein Schatz erzählte mir erst mal wie es unserem Kleinen geht und das er im Brutkasten läge(aufgrund einer Unterkühlung), die Schwestern machten aber eine Ausnahme und gaben mir den Kleinen, da wir ja schon über eine Stunde getrennt waren.
Endlich hatte ich ihn im Arm, ein unbeschreibliches Gefühl, ich glaube ich habe alles um mich rum vergessen! Die Hebi kam und legte ihn mir an, noch viel schöner! Ich war einfach nur noch froh endlich meinen kleinen Mockel zu haben.
Wir durften dann noch eine Stunde im Kreissaal bleiben, Connor musste dann wieder in den Brutkasten.
Die Schmerzen danach waren auszuhalten, am gleichen Abend haben mich die Schwestern aus dem Bett geschmissen um mich im Bad zu waschen. Nach 5 Tagen haben wir das Krankenhaus verlassen und die Narbe tut nur noch ein ganz klein bissl weh beim aufstehen!
Hier noch schnell die Daten vom Mockelchen

Connor Christian wurde geboren am 24. Mai um 7.50 Uhr, wog 2980 gramm und maß 52 cm, der Kopfumfang beträgt 36 cm!

Ich muss sagen ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung einen Kaiserschnitt gemacht zu haben, da ich eine Einleitung strikt abgelehnt habe und eine spontan Geburt wahrscheinlich nix geworden wäre, bzw er noch viel später gekommen wäre und dann noch weniger gewogen hätte auf Grund meiner Plazentaverkalkung!

So ich hoffe das reicht

LG Eva mit Connor

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1. Juni 2006 um 10:59

Herzlichen Glückwunsch
Eva zu deinem Kleinen Prinzen..

Wünsche euch eine schöne zeit..

Silke
Junimama

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