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Geburt per Kaiserschnitt - geplant und glücklich mit der Entscheidung

10. Januar 2012 um 18:10

Hallo!
Ich schreibe das hier, um den unentschlossenen oder ängstlichen Bald-Müttern ein wenig Mut zu machen oder mich mit anderen auszutauschen und deren Meinung zu lesen.

Ich bin in der 37. SSW und mein kleines Würmchen weigert sich, mal einen Purzelbaum zu machen ; soll heißen: Es liegt in der Beckenendlage. Das ist mein erstes Kind.
Weil mein bisheriger Gyn. sehr inkompetent ist (mein Wohlergehen ignoriert und unser beider Leben FAST auf dem Gewissen hat), bin ich stattdessen gestern ins KH, um mich kurz vor der Geburt vorzustellen und beraten zu lassen.

Da es ja sehr unwahrscheinlich ist, daß bei erstgebärenden Müttern das Baby noch in die richtige Position flutscht, war für mich die Möglichkeit oder Notwendigkeit eines Kaiserschnitts schon länger eine Option.
Die Hebamme, mit der ich im KH gesprochen habe, meinte, daß ungefähr eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin der Kaiserschnitt gemacht werde und daß das auch besser sei - nicht daß noch was schlimmes passiert. Also keine Wehen, keine Überraschung, alles nach Plan und in aller Ruhe. Ich (und auch mein Mann) bin sehr pragmatisch eingestellt, weshalb wir auch gerne planen. Die Vorstellung, mich würden die Wehen, oder - OGOTTT - ein Blasensprung mit meinem Baby in der falschen Lage überraschen, ist für mich die letzten Wochen zum absoluten Horror mutiert.

Heute habe ich in der gynäkologischen Ambulanz im KH angerufen und die haben mir für übermorgen einen Untersuchungstermin gegeben und gesagt, daß es sogar bis zu 10 Tage vor dem Termin gemacht werden kann.

Das würde heißen, daß unser Knubbelchen in ungefähr zwei Wochen (von heute an) schon auf der Welt wäre! *freufreu*

Ich habe mich mit allen Pro und Contras auseinandergesetzt und finde irgendwie, daß der geplante Kaiserschnitt (auch wenn es aus medizinischer Notwendigkeit heraus passiert) für Planer keine so schlechte Sache ist: Ich stelle mir jetzt schon vor, wie wir ganz in Seelenruhe mit meinem Köfferchen zum Auto schlendern, in Ruhe zum KH fahren, ich mich ohne Hektik oder Schmerzen einchecke und am selben Tag das Baby schon da ist. Nachwehen plus Narbenschmerzen natürlich miteingerechnet, aber wofür gibt es Schmerztabletten?
Auch werde ich es ganz gelassen sehen können, denn es soll uns beiden ja gutgehen und wenn man entspannt ist, klappt das - bei mir zumindest - viel besser.

Damit kann ich mich besser anfreunden, als mit der Variante der natürlichen Geburt, auch wenn ich nie eine hatte. Aber der Verlust der Kontrolle, das Den-Schmerzen-Ausgeliefert-Sein und alles, was sonst noch dazugehört...nicht, wenn ich es verhindern kann.

Deshalb freue ich mich jetzt schon auf die Geburt meines ersten Kindes nach Plan.

LG
schlumbl

Deswegen freuen wir uns schon wie bekloppt auf den Termin, wenn alles nach Plan abläuft und wir mit unserem gesunden, kleinen Bobbelsche nach Hause können.

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12. Januar 2012 um 0:00


Hi..
Ich habe meinen kleinen vor 5 monaten per wks entbunden.. Ich war derselben meinung wie du.. Meine schwangerschaft lief super sprich ich hätte auch ohne probleme normal entbinden können( auch mein erstes kind).. Ich wollte aber von anfang an einen wks.. Nicht weil ich angst vor den geburtsschmerzen hatte, die wundschmerzen hatte ich ja sowieso nach dem ks, sondern weil ich schiss vor einem dammschnitt, zange etc hatte.. Wer weiss vllt wäre es bei einer normalen geburt nicht vorgekommen aber ich lasse mich ungern überraschen.. Ich hatte noch nie zuvor eine op und habe mich trotzdem dafür entschieden womit sich mein umfeld gar nicht anfreunden konnte abgesehen von meinem mann der als einziger hinter mir stand.. Ich mein im endeffekt war es meine entscheidung und mein wohlbefinden und allein ich musste damit klar kommen.. Es ist jedem selbst überlassen und das ist auch gut so..
Mein kleiner wurde eine woche vorher geholt, soll halt so üblich sein wie du es bereits schon erwähnt hast.. Wir sind dann ganz relaxt ins krankenhaus gefahren.. Mir wurde blut abgezapft und mein kreislauf kontrolliert.. Danach wurde der katheter eingeführt und ab gings in den op saal.. Ich bekam die pda , davor wurde mir der rücken natürlich betäubt, und es fing schon abwärts der brust an zu kribbeln.. Ich habe nix gemerkt,mein kleiner war innerhalb von 2 min da.. Habe ihn kurz gesehen, wurde danach ca 30 min genäht und in den kreißsaal gefahren.. Hatte viel zeit meinen schatz kennen zu lernen 4 std nach der op ließ die teilnarkose nach , bekam schon vorher infusion, und hatte mittelmäßige schmerzen.. Die nacht hatte ich bisschen mehr schmerzen, waren aber auszuhalten.. Die darauffolgenden tage bekam ich nur schmerztabletten..Am nächsten tag das erste mal aufstehen tat sehr weh aber danach gings ruck zuck mit dem laufen, halt nur im schneckentempo tag für tag wurde ich beweglicher, lag auch nur 3 tage im kh.. Versuche soviel wie möglich zu laufen.. Einen monat nach der geburt war ich wie vorher.. Hatte kein ziehen an der narbe und sie verheilte super..
Mein ks lief sehr gut.. Hatte es mir schlimmer mit den schmerzen vorgestellt.. ich habe es nicht bereut und würde es beim nächsten mal wieder so machen..
Meinem baby gehts super und er hatte keine anpassungsprobleme etc..
Ich hoffe ich konnte dich ein bisschen ermutigen und wünsche dir eine schöne geburt mit einer positiven erfahrung

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16. Januar 2012 um 17:12

Der Termin steht - bald ist es soweit...
So, jetzt ist es also soweit:
Ich habe meinen Termin bekommen! Am Dienstag, den 24.01.2012 werden mein Mann und ich Eltern!
Heißt, daß das jetzt die letzte Woche unseres Lebens ist, in der wir noch ganz "normal" sind.
Schon seltsames Gefühl...

Ich war vergangene Woche Donnerstag beim Gyn. im Krankenhaus, um die Geburtsplanung zu besprechen.
Auch war der gute Mann verdammt cool und witzig und hat sich mit jeder meiner Fragen genau beschäftigt und war sehr freundlich und kompetent. Der beste Arzt, bei dem ich je war! Nachdem er dann einen Ultraschall gemacht hatte, um zu prüfen, ob das Knubbelchen noch verkehrtrum liegt, zählte er mir jeden eizelnen Schritt auf:
Am Montag, den 23.01. muß ich erst um 10:00 Uhr ins KH, um meine Überweisung abzugeben. Die brauche ich noch, weil ich ja nicht mehr zu dem Kurpfuscher-Arzt gehe, über den ich schon geschrieben habe. Also muß ich diese Woche Mittwoch zu einem anderen Gyn., damit ich die Überweisung bekomme.
Dann muß ich am Abend (18:00 Uhr) zur stationären Aufnahme hin. Ich habe also zu Hause noch so um die 7 Stunden Zeit, um alles zu richten, was zu richten ist und hier nochmal alles durchzuchecken und vorzubereiten.
Am nächsten Tag (vormittags) steht dann die OP an. Mein Mann hat jetzt schon den Urlaubsschein für 3 Wochen abgegeben, damit er in der ersten Zeit alles mitbekommen und helfen kann. Das ist ihm auch sehr wichtig.

Nach der OP soll ich dann - sobald ich meine Beine wieder bewegen kann - sofort aufstehen und rumlaufen, damit die Heilung besser und schneller verläuft und ich auch schneller wieder Heim kann. Angst vor den Schmerzen habe ich nicht so richtig, denn man kann ja Pillchen dagegen nehmen, wenn's unerträglich wird.

Ansonsten...lassen wir uns vom Rest überraschen!
Der Arzt meinte, daß die meisten Frauen zwischen 2 und 4 Tagen im KH bleiben, aber nie länger.

Mal kucken, was da auf uns zukommt.
Wir sind jetzt schon ganz nervös und freuen uns wie blöd.
Die letzte Woche wird noch ruhig sein und die Ruhe auch genossen. Aber spätestens am Sonntag werden die Nerven flattern, glaub' ich.

Wünscht mir Glück!

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