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Für alle Bald-Mamis, die Angst haben, nix auf die Reihe zu bekommen

22. Januar 2011 um 15:02

Hey Liebe Bald-Mamis,

ich kenn das selber. Ich hatte riesige Angst, dass alles drunter und drüber geht. Ich hatte nicht mal eine Ahnung davon, wie man eine Flasche zubereitet.
Ich habe kurz vor dem 1 Geburtstag meiner Tochter ein Jahresrückblick geschrieben und ich hoffe mir sehr, dass ich euch helfen kann.

Ja das erste Jahr ist fast geschafft und wenn ich zurück blicke, sieht es so aus!!
Dieses kleine Würmchen soll meine Tochter sein?? Endlich ist sie da? Dieses Würmchen ist soooo schön. Sie sieht ein bischen zerknirscht aus und hat eine große Beule am Kopf, weil sie eingeklemmt war, aber ich habe niemals etwas Schöneres gesehen. Die Krankenschwester hat mir verboten, mit der Kleinen auf dem Bauch zu schlafen und trotzdem lag sie die ganze nacht auf meinem Bauch. Ich war so überglücklich und ich konnte einfach nicht schlafen. Immer wieder habe ich nachgesehen, ob alle Finger und alle Zehen dran sind. Und das waren sie, sie war/ist perfekt.
Als der ganze Besuch kam, war ich so voller Stolz. Und das Leuchten und Glitzern in den Augen von jedem Einzelnen, zeigt mir, dass ich stolz sein kann. Manchmal saßen wir zu Dritt oder Viert im Zimmer und haben geweint. Einfach so, weil wir sooo glücklich waren.
Dann ging es ab nach Hause. Meine Mutter ist mitgekommen, weil ich sie darum gebeten habe, denn ich hatte keinerlei Ahnung, wie man eine Flasche macht. Aber auch das war schnell angelernt. Und dann ging der Alltag los mit einem Baby. Es war Neu, Schön, aber auch schwer. Nachts aufstehen hat mir gar nicht gefallen (zum Glück hatten wir das nur 6 Wochen lang), doch es hat sich eingependelt, dass sie jeden Morgen Punkt viertel vor Sechs wach wurde. Also habe ich ihr schnell eine Flasche gemacht und habe mir dann mit ihr zusammen Punkt 6 angesehen. Sie ist bei der Flasche einegschlafen und ich konnte mich gebildet zurück ins Bett legen!!
Wie sie 3 Wochen alt war, hat sie Morgens immer so geschrieen. ich weiß noch ein Morgen, ich wollte zu meiner Mutter und hatte kurz vorher nich mnit ihr telefoniert, adss ich den nächsten Bus nehme, sie soll schon mal den Tisch decken. Lynn fing so an zu schrein, ich wusste echt nicht was los war. Ich habe die Windeln gewechselt, doch das half nicht. Einen Schnuller wollte sie auch nicht, also war sie nicht müde. Ich habe geweint, wirkllich bitterlich geweint. Dadurch hab ich total die Zeit vergessen und meine Mutter rief mich an, wo ich denn bliebe. Ich erzählte ihr alles, mit dem schreien Kind auf dem Arm. Sie meinte zu mir, ich soll ihr noch eine Flasche machen. Also hat sie dann 2 mal 70 ml getrunken. ich dachte echt, mich trifft der Schlag, doch die war ruhig und schlief im Kinderwagen ein. Das hieß also, sie trinkt 140 ml. Das ging dann auch ein paar Tage gut, bis sie dann Abends so anfing zu schreien. Wieder konnte ich es mir nicht erlkären. Ich war total überfordert und habe geweint. ich habe meinen Mann angeschrieen und hab sie ihm gegeben.
Dann hab ich ihr nach 140 ml noch mal 70 ml gemacht und sie war ruhig. Siehat mit 4 oder 5 Wochen schon 210 ml getrunken. Aber es war auch die erste Nacht, in der Lynn-Sophie 12 Stunden schlief. Gott sei Dank, hatte ich am nächsten Tag einen Termin beim Arzt. Ich habe ihm das Problem geschildert und er meinte zu mir, dass ich mich doch freuen sollte, wenn die dadurch Durchschläft. Nur noch 4 Flaschen a240 ml ist doch in Ordnung. Ich hatte bloß solche Angst, dass sie mir zu dick wird.
Was mir wirklich immer die Nedrven geraubt hat (und das ist auch heute noch so), ist das sie beim Anziehen immer so schreit. Es war schrecklich, einmal hab ich auch fast ne halbe Stunde gebraucht, weil ich sie immer wieder getröstet habe. Meine Mutter kam zu Besuch und hat das mitbekommen und dann hat sie Lynn einmal angezogen. Lynn schrie wie am Spieß, aber meine Mutter war in 10 Minuten fertig. Sie hat die Kleine dann hoch genommen und sie war still.
Also Augen zu und durch!!
Aber die schönsten Momente überwiegen. An manchen Tagen war ich echt gestresst, doch dann lächelte Lynn und alles war wieder gut. Wenn sie sich gar nicht beruhigen wollte, hab ich sie gebadet. Baden liebt sie heute noch und von mal zu mal macht sie Fortschritte. Sitzt alleine in der Badewanne (in einem Sitz) und sprizt mit dem Wasser, lacht und quietscht.
Einer der schlimmsten Ereignisse war unser Küchenbrannt am 25.04. Lynn war etwas älter als ein Monat. Sie war ein Spuckkind und ist immer fast ersticlt. Auch an diesem Tag war es so. Ich wollte Kochen und sie schlief im Kinderwagen. Wollte nur eben nach ihr sehen und sah, dass sie wieder mal nach Luft schnappte. Erst ,al die Kleine retten. Wie ich zurück in die Küche wollte kam uns schon der Qualm entgegen. Oh man das war ein Tag. Aber alles ist gut gegengen. Lynn war übrigens total gut drauf. Ich habe sie meiner Nachbarin gegeben, in der Zeit wie ich auf die Feuerwehr wartete und die war nur am lachen.
Woran ich mich wohl immer erinnern werde, ist ihr erstes richtiges Lachen. Das war Muttertag. So ein schönes Geschenk werde ich wohl nie wieder bekommen.
Ihr erstes Krabbeln, ihr erstes Mama, ihr Taufe und ihr erstes Weihnachten, werde ich nie vergessen. Es sind soooo schöne Erinnerungen.
Seit kurzem kommt sie immer selber an und will schmusen, amnchmal schläft sie auch ein. Das ist immer so schön.
Und wenn sie Abend nicht schlafen wollte, verlohr ich auch immer wieder meine Nerven, bis ich gemerkt habe, dass sie doch nur will, dass ich bei ihr bin. Ist es nciht toll?? Wenn ein Kind aufmerksam macht, dass es nicht ohne seine mami einschlafen kann?? Ich fand es super und jetzt schläft sie auch wieder alleine ein.
Aber ein musste ich mir dieses Jahr eingestehen. Ich durfte bereits nach 3 Wochen den ersten sack voll Wäsche auf den Dachboden bringen. ich war super traurig. Ich musste mir eingestehen, dass ich nicht immer dieses kleine unschuldige und hilflose Baby haben werde. Ich musste mir eingestehen, dass sie auch einmal Erwachsen werden.
Wörüber ich auch sehr oft nachgedacht habe, ist wie ich mit meiner Mutter oft umgegangen bin, wie ich so 13-17 war. Sie hat mich bestimmt auch so gerne in den Arm genommen und geküsst, wie ich Lynn und trotzdem habe ich sie oft traurig und fetig gemacht. Sie hat mich bestimmt genauso sehr geliebt. Und sie wird bestimmt auch so viele schöne Momente gehabt haben. Es macht mich traurig, aber Lynn wird mich bestimmt auch mal zur Weißglut bringen. Ich habe versucht meinen Geschwistern dieses Gefühl zu vermitteln, dass eine Mutter, seine Kinder bedingungslos liebt. Aber ich denke, das müssen sie wohl selber noch herraus finden.
Aber letztendlich kann ich sagen:

So viele Menschen haben mir gesagt, es wird stressig und schwierig. All das stimmt, aber niemand hat mir gesagt, das Alles mit ienem Lächeln in Vergessenheit gerät.
Und so war es ein wunderschönes Jahr, das ich genossen habe und bie vergessen möchte.

Lynn-Sophie Ich liebe Dich!!


Also diesen Text habe ich am 12.02.2010 geschrieben und am 03.08.2010 wurde sie Ein Jahr.
Das Anziehen ist mittlerweile gar kein Problem mehr und auch das Einschlafen nicht mehr.

Ich hoffe ich konnte euch helfen. Viele haben Versagensängste, aber egal wie ihr es macht. Ihr macht Fehler, die euch euer Kind sicher verzeihen wird.
Und genauso, wie ihr Fehler macht, trefft ihr auch richtige Entscheidung. Wer kann schon sagen, was genau das richtige ist?? Niemand!!

Viele liebe Grüße
Nina


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22. Januar 2011 um 15:09


sehr süß mausi

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22. Januar 2011 um 15:10
In Antwort auf tomiko_12526724


sehr süß mausi

Hey
danke Maus. Ich fange heute immer noch an zu heulen, wenn ich das lese

Ach die Rechtschreibfehler bitte übersehen, ich schreibe schneller als mein Verstandt^^

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24. Januar 2011 um 22:09

Endlich
Hab ich den beitrag gefunden er ist super und hilft sehr danke liebe nina

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25. Januar 2011 um 0:05


wie schön...musste echt ein paar tränchen vergießen!
das nimmt mir wirklich ein bißchen die sorgen...ich freu mich so sehr, noch 51 tage dann ist mein kleiner auch auf der welt!
hast du wirklich schön geschrieben...und es war sicher nicht mal schwer...weil es einfach die gedanken einer liebenden mutter sind!

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