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Freundin ist schwanger und ich völlig verzweifelt

4. Januar 2014 um 1:49 Letzte Antwort: 14. Januar 2014 um 9:13

Hallo,
ich wende mich an euch da ich nicht mehr weiter weiß ich bin derzeit ziemlich durcheinander und weiß eigentlich nicht womit ich am besten anfange.

Ich denke ich steige am besten bei der Hiobsbotschaft ein:
Meine Freundin hatte vor einem Monat einen "Regel-Ausfall", infolge dessen machten wir eine Woche später einen Schwangerschaftstest mit einem negativen Ergebnis. Eine weitere Woche später hatten wir einen Termin beim Frauenarzt da wir über eine andere Verhütungsmethode nachdachten, da die sie Probleme mit der Verträglichkeit der Pille hatte, auch hier bestätigte der Arzt nicht schwanger. Also entschieden wir uns für eine andere Methode und meine Freundin setzte die Pille ab.
Seitdem hatten wir keinen GV mehr (ausnahmslos!). Das ganze ist nun 1 1/2 Monate her und ihre Tage kam abermals nicht, also wieder einen Test mit dem Ergebnis positiv, zusätzlich Bauschmerzen und Übelkeit. Beim ersten Test waren scheinbar noch nicht genug Hormone vorhanden sodass der Test nicht angeschlagen hat.
Naja lange Rede kurzer Sinn --> Freundin schwanger!

Ich denke an diesem Punkt werfe ich am besten unsere gegenwärtige Lebenssituation ein.
Sie ist 18 Jahre alt und gerade bei dem Fachabitur (halbes Jahr hinter sich Realschulabschluss in der Tasche)
Ich bin 21 Jahre alt habe Abitur und stecke im dualem Studium im 5 Semester und muss jetzt beginnen meine Thesis zu schreiben. Weiterhin bin ich Beamter auf Widerruf und werde (sofern alles gut geht) in einem Jahr im Schicht/ wechseldienst arbeiten.
Sowohl sie als auch ich wohnen noch zu Hause bei Mutti.
Ich habe im Monat mit Nebenjob knapp tausend Euro zur Verfügung wovon jedoch eine menge für Auto und Sprit draufgeht, da ich pendeln muss. Sie verdient nichts.
Zusammen sind wir seit 9 Monaten, wobei man hier sagen muss dass wir seitdem jede Nacht zusammen verbrachten (außer ich hatte Nachtschicht).

Sie will klar das Kind, ich bin mir jedoch nicht sicher, denn wenn es da ist will ich dafür da sein, aber kann ich das? kann sie das?
Wir haben beide nüchtern betrachtet nichts erreicht, leben noch bei Mutti. Sie kann ihr Fachabi erstmal vergessen sollte sie sich für das Kind entscheiden und ich bin auch nicht gerade sicher, bekomme ich eine schwerwiegende Verletzung und werde dienstuntauglich stehe ich ganz schnell wieder bei null und von den Konzentrationsschwierigkeiten durch die momentane Situation schlaflose Nächte inklusive, da ich nicht weiß wie es weitergeht fang ich besser nicht an wie das wohl mit dem Studium wird

Darüber hinaus kann ich mir das alles nicht vorstellen, wie ich in einem knappen halben Jahr in einem Babyladen stehe Kinderwagen und Kleidung kaufe.
Ich bin Babys oder Kindern bisher eher aus dem Weg gegangen weil ich nicht weiß wie ich mit ihnen umgehen soll, kurz ich traue es mir eigentlich nicht zu!
Bei ihr bin ich mir nicht sicher ob sie die ganze Tragweite überschaut mit 18 hochschwanger rumzulaufen erfordert eine Menge Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen und danach geht es erst richtig los wenn das Kind erst einmal da ist, ob das dann noch was mit schule und Ausbildung wird?

Dann steht die finanzielle Frage im Raum. Ich habe wie oben beschrieben knapp tausend zur Verfügung und wohne noch daheim aus gutem Grund! das wird auf keinen fall für 3 reichen! und sie wird so schnell nicht verdienen, ein leben auf Staatskosten will ich jedoch nicht.
Klar haben wir eine Familie die uns unterstützt, aber ein Leben auf Pump für mindestens die nächsten fünf Jahre? Soll es das jetzt gewesen sein? Immer abhängig von den Eltern die das Kind nehmen müssen und Geld pumpen müssen? Was ist wenn jemand schwer krank und pflegebedürftig wird, also das Geld und die Zeit für sich braucht?

Aber nehmen wir mal an alles klappt, nach 9 Monaten (also Standpunkt jetzt) haben wir noch nicht einmal alle Jahreszeiten zusammen erlebt, wie soll ich da sagen können ob wir ewig zusammen sein können und das Kind groß ziehen können?
Und wenn wir uns trennen, was geschieht dann mit dem Kind? Ich arbeite in 12 std schichten +Überstunden also ist das für mich alleinerziehend erstmal ohne weiteres nicht möglich, heißt funktioniert das mit ihr nicht verliere ich auch das kind


Ich weiß nichtmehr weiter sie hat sich dafür entschieden sie will es geht aber meiner Meinung nach mit der rosaroten Brille da rein, aber ich kann nicht mit der Dampflok kommen "TREIB DAS KIND AB DAS MUSS WEG!!!!".
ich weiß nichtmehr was ich machen soll, ich hab einfach schiss dass alles den bach runter geht.

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4. Januar 2014 um 7:55

Soll's das gewesen sein?
Ich würde sagen, Dein Leben fängt jetzt erst richtig an. Du wirst Vater und hast Verantwortung. Willst doch nicht etwa kneifen, oder ? Ein richtiger Mann stellt sich den Herausforderungen und unterstützt diejenigen, die ihm vertrauen (also Deine Freundin und Dein Kind).

Die Distanz zu Kindern wird verschwinden. Ein Baby schaukeln wirst auch Du können und in alles andere wächst man hinein. Es ist DEIN Kind, nicht irgend eins. Das ist was Besonderes. Du wirst sehen. Ob Du auf ewig mit Deiner Freundin zusammenbleiben wirst, kannst Du nie wissen. Eine Beziehung kann aber auch nach 20 Jahren auseinander gehen. Wenn Du Dir aber Mühe gibst und ein guter Partner und Vater bist, hast Du gute Chancen.

Gut, wenn Du nicht vom Staat abhängig sein willst. Überwinde aber Deinen Stolz und nimm Hilfe an, wenn Du am Anschlag bist. Für solche Fälle bezahlt man schliesslich Beiträge und ewig so bleiben soll es ja auch nicht. Geh halt an sie Säcke, dann kannst Du bald wieder alleine für alle sorgen. Mein Vater hat bei meiner Geburt auch studiert und nebenher gearbeitet, um die Familie zu ernähren. Es geht schon, wenn man möchte und auch mal bereit ist, auf etwas zu verzichten.

Und dass einem von Euch was Schreckliches passiert, ist immer möglich, aber doch eher Schwarzmalerei. Was ist denn, wenn Du in 10 Jahren einen schweren Unfall hast und hast Frau und drei Kinder zu Hause? Sowas kann doch jederzeit passieren. Doch auch für solche Fälle gibt es schliesslich Versicherungen und anderweitige Unterstützung.

Ich würde sagen, schieb mal keine Panik. So schlimm sind Babies nicht, glaub es mir. Tausch Dich mit anderen Vätern aus und kauf Dir ein Babybuch. Das hat auch mir damals geholfen, als ich nicht wusste, ob ich als Mutter was tauge .

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4. Januar 2014 um 9:38

Erstmal
musst du lernen, dass du gar nichts zu wollen hast.

Ob du das Kind willst oder nicht, ist völlig egal. Du hast absolut nichts zu sagen.

Sie will das Kind und du wirst zahlen müssen. Für Sie die nächsten 3 Jahre und für das Kind, bis es mit dem Studium fertig ist.

Du kannst eventuell sogar gezwungen werden, dein Studium aufzugeben und Geld zu verdienen. Du kannst von Glück reden wenn du noch keine abgeschlossene Ausbildung hast, wo du zum Geld verdienen gezwungen werden kannst. Das nennt man gesteigerte Erwerbsobliegenheit.
----------------------------
http://www.scheidungsanwalt-freiburg.de/infos-scheidungsrecht/rechtsprechung-unterhalt/recht/artikel/verschaerfte-anforderungen-zur-zahlung-von-kindesunterhalt/
----------------------------


Und es können sogar deine Eltern zum Unterhalt für dein Kind angehalten werden. Auch Ihre Eltern
-------------------------------------
Wie viel müssen wir als Großeltern zahlen?
Erst einmal die gute Nachricht: Als Großeltern dürfen Sie mehr Geld für sich behalten, als etwa ein unterhaltspflichtiges Elternteil (man spricht vom hier vom "Selbstbehalt"). Beträgt der Selbstbehalt bei den Eltern meist um die 1.000 Euro, so kann er bei den Großeltern bis zu 1.400 Euro betragen. Außerdem kann bei Großeltern im Gegensatz zu Eltern kein "fiktives Einkommen", also ein theoretisch erzielbares Einkommen, zugrunde gelegt werden. Ist die Rente niedrig, so sind sie nicht verpflichtet, einen Job anzunehmen.

Aber auch reiche Großeltern werden nicht "zur Ader gelassen". Zugrunde gelegt wird immer nur der Betrag, den die Eltern ihren Kindern an Unterhalt zu leisten hätten. Verfügen die Eltern über kein Einkommen, so müssen die Großeltern nur den Mindestunterhalt leisten.

Und: Die Kosten für den Unterhalt des Enkelkindes müssen auf alle Großeltern verteilt werden. Selbst wenn nur ein Elternteil, beispielsweise der Vater des Kindes, nicht zahlt und die Mutter des Kindes das Kind ernährt: es haften beide Großeltern, also väterlicher- und mütterlicherseits - nicht gleichmäßig, sondern je nach dem persönlichen Einkommen
---------------------------------------------

Es bleibt dir nichts anderes übrig, als die Klappe zu halten, ihre Entscheidung hinzunehmen und zu zahlen.

Also reg dich nicht auf, du hast nicht den Hauch eine Chance.

Es ist besser für dich, du kapierst es gleich.

Du bist nicht der erste und letzte Mann in so einer Situation.

Willkommen in der Erwachsenenwelt.

Saraa

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4. Januar 2014 um 16:46

Antworten:
"denn wenn es da ist will ich dafür da sein, aber kann ich das?"

Ja, kannst du.

"kann sie das?"

Ja, kann sie.

Was man im Wesentlichen für Kinder braucht, sind Nerven und den Willen zur Schlaflosigkeit. Bei ersterem ist man mit 18 oder 21 genauso fähig oder unfähig wie mit 30. Bei letzterem ist man mit 18 oder 21 im allgemeinen sogar qualifizierter als mit 30 (und bei letzterem bis du als Nachtschichtler hervorragend geeignet).

"Darüber hinaus kann ich mir das alles nicht vorstellen, wie ich in einem knappen halben Jahr in einem Babyladen stehe Kinderwagen und Kleidung kaufe."

Es ist egal, ob man sich es vorstellen kann, man macht es einfach. Ich habe mir z.b. nie vorstellen können bei den häuslichen Pflichten für die Toilettenreinigung zuständig zu sein. Schaffen tue ich es trotzdem, auch wenn ich es mir nie vorstellen konnte.

"ob das dann noch was mit schule und Ausbildung wird?"
Hängt von euren Nerven und der Unterstützung eurer Eltern ab. Aber, jedes Kind wird Lücken in ihren Lebenslauf schlagen, egal ob es während der Schule, des Studiums oder des Berufs kommt. Das ist also nur ein Argument gegen Kinder an sich. Wenn man aber sowieso Kinder will (wie sie vermutlich) macht das nicht viel Unterschied, ob deswegen die Schule, die Ausbildung oder die Karriere ein bischen langsamer vorangeht.

"ein leben auf Staatskosten will ich jedoch nicht."

Vorübergehend braucht sich deshalb niemand zu schämen; solange man motiviert und fleissig ist, zahlt man es normalerweise doppelt und dreifach zurück.

"aber ein Leben auf Pump für mindestens die nächsten fünf Jahre?"
Habe ich auch für ca. 5 Jahre gehabt und ist nichts wesewegen man sich schämen braucht.

"Was ist wenn jemand schwer krank und pflegebedürftig wird, also das Geld und die Zeit für sich braucht?"
Das Risiko gibt es immer un in Bezug auf alles (kauf mal ein Haus und werd dann durch Unfall gelähmt - das Haus ist weg). Aber je jünger eure Eltern sind, desto geringer ist dieses Risiko.

"wie soll ich da sagen können ob wir ewig zusammen sein können und das Kind groß ziehen können?"
Nach 17 Jahren Beziehung und 14 Jahre Ehe kann ich dir sagen, dass du da sowieso nie Sicherheit oder auch nur Gewissheit hast. Da hilft nur Vertrauen und Mut zum Risiko.

"Und wenn wir uns trennen, was geschieht dann mit dem Kind?"
Wenn sie abtreibt, stirbt das Kind. Trennungskind zu sein ist zwar nicht schön, aber dem Tod wohl doch häufig vorzuziehen.

"verliere ich auch das kind"

Solange du dich ordentlich benimmst, steht dir in jedem Fall ein Umgangsrecht zu. Folglich verlierst du das Kind nicht.

"aber ich kann nicht mit der Dampflok kommen "TREIB DAS KIND AB DAS MUSS WEG!!!!"."
Da du ein Leben auf Staatskosten meiden willst, solltest du das auf gar keinen Fall tun. Denn wenn sie auf deine so massiv vorgetragene Forderung (GROßBUCHSTABEN STEHEN IN FOREN FÜR SCHREIEN, WILLST DU SIE WIRKLICH ANSCHREIEN?) hin tatsächlich abtreibt, dann besteht das Risiko eines zeitweisen Lebens auf Staatskosten:

http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html
"(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
...
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder"

Dein Auftreten müsste ihr lediglich Angst machen (was anschreien häufig bewirkt) und schon könnte ein motivierter Staatsanwalt daraus schwere Nötigung machen (für Nötigung reicht ein Verhalten, dass der andere objektiv als Drohung verstehen kann; da kann anschreien genügen; schwer ist die Nötigung deshalb, weil das Ziel ein Schwangerschaftsabbruch ist).

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4. Januar 2014 um 19:12
In Antwort auf naomh_12744558

Erstmal
musst du lernen, dass du gar nichts zu wollen hast.

Ob du das Kind willst oder nicht, ist völlig egal. Du hast absolut nichts zu sagen.

Sie will das Kind und du wirst zahlen müssen. Für Sie die nächsten 3 Jahre und für das Kind, bis es mit dem Studium fertig ist.

Du kannst eventuell sogar gezwungen werden, dein Studium aufzugeben und Geld zu verdienen. Du kannst von Glück reden wenn du noch keine abgeschlossene Ausbildung hast, wo du zum Geld verdienen gezwungen werden kannst. Das nennt man gesteigerte Erwerbsobliegenheit.
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http://www.scheidungsanwalt-freiburg.de/infos-scheidungsrecht/rechtsprechung-unterhalt/recht/artikel/verschaerfte-anforderungen-zur-zahlung-von-kindesunterhalt/
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Und es können sogar deine Eltern zum Unterhalt für dein Kind angehalten werden. Auch Ihre Eltern
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Wie viel müssen wir als Großeltern zahlen?
Erst einmal die gute Nachricht: Als Großeltern dürfen Sie mehr Geld für sich behalten, als etwa ein unterhaltspflichtiges Elternteil (man spricht vom hier vom "Selbstbehalt"). Beträgt der Selbstbehalt bei den Eltern meist um die 1.000 Euro, so kann er bei den Großeltern bis zu 1.400 Euro betragen. Außerdem kann bei Großeltern im Gegensatz zu Eltern kein "fiktives Einkommen", also ein theoretisch erzielbares Einkommen, zugrunde gelegt werden. Ist die Rente niedrig, so sind sie nicht verpflichtet, einen Job anzunehmen.

Aber auch reiche Großeltern werden nicht "zur Ader gelassen". Zugrunde gelegt wird immer nur der Betrag, den die Eltern ihren Kindern an Unterhalt zu leisten hätten. Verfügen die Eltern über kein Einkommen, so müssen die Großeltern nur den Mindestunterhalt leisten.

Und: Die Kosten für den Unterhalt des Enkelkindes müssen auf alle Großeltern verteilt werden. Selbst wenn nur ein Elternteil, beispielsweise der Vater des Kindes, nicht zahlt und die Mutter des Kindes das Kind ernährt: es haften beide Großeltern, also väterlicher- und mütterlicherseits - nicht gleichmäßig, sondern je nach dem persönlichen Einkommen
---------------------------------------------

Es bleibt dir nichts anderes übrig, als die Klappe zu halten, ihre Entscheidung hinzunehmen und zu zahlen.

Also reg dich nicht auf, du hast nicht den Hauch eine Chance.

Es ist besser für dich, du kapierst es gleich.

Du bist nicht der erste und letzte Mann in so einer Situation.

Willkommen in der Erwachsenenwelt.

Saraa


Das hilft ihm bestimmt. Die beiden sind ein Paar, vergiss das nicht. Die wertende Mutter ist nicht eine Fremde, die ihm ein Kind anhängt und ihn dann zur Kasse bittet.

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4. Januar 2014 um 19:38

msg
Vielen Dank für die Antworten und vor allem auch für die Deutlichkeit die ihr an den Tag legt, sie mag zwar nicht leicht zu verdauen sein aber hilft mir dennoch!

@ redpoll:
Es geht mir hierbei nicht ums kneifen, vielmehr um das Kindswohl und vor allem auch um die Zukunft meiner Freundin, darüber hinaus sind neben mir und meiner Freundin beide Familien mit allen angehörigen betroffen und die möchte ich eben auch "schützen".
Sind die 3 Monate vergangen muss ich mich so oder so fügen und mit ihr an einem Strang ziehen, dass wir das schaffen daran Zweifel ich zwar nicht so sehr, aber es geht mir um das wie.
Kinder werden genug in die Welt geworfen und alleine gelassen das wünsche ich mir für meines einfach nicht und ein rumreichen in der Familie kann nicht die Lösung sein ich kenne mich in der Kindererziehung / -beziehung zwar nicht aus, jedoch denke ich dass das kind feste Eltern haben muss und nicht 2 tage lang bei der Oma ist weil Papa zwei Tagschichten übernehmen muss und mama in der uni hockt und keine zeit hat und dann wieder die nächsten tag beim Opa, dann mal beim Onkel das wünsche ich mir für mein kind einfach nicht.
Darüber hinaus will ich ihm etwas bieten können sprich Freizeitangebote ermöglichen wie sport Musik etc. was es eben möchte, damit es nicht wie viele andere Kinder auf der Straße landet und scheisse baut aber dafür habe ich aber in den nächsten Jahren kaum geld und meine Freundin genauso wenig.
Darüber hinaus denke ich sowohl meine Familie haben genug eigene Probleme, bzw. denke ich das jemand der in Rente ist seinen Lebensabend genießen möchte und nicht die Kinder der Enkel versorgen muss weil die es nicht gebacken bekommen. Klar ich glaube sie werden es gerne machen aber ich will es ihnen einfach nicht zumuten...


@ saraa33
Vielen Dank für deine Deutlichkeit! letztendlich hast du recht, ich werde dennoch versuchen an den verstand der Eltern und ihren verstand zu appellieren und das zu verdeutlichen dass das nicht der optimale start für ein kind ist


@carn 10
Ich hoffe du meinst die meisten Sachen nicht ernst
Toilettenreinigung mit Kindserziehung gleichstellen? Das ist ja wohl ein nicht so guter vergleich, dennoch weiß ich worauf du hinaus willst, reinwachsen muss und werde ich so oder so aber wenn es geht noch nicht jetzt

Der Zeitpunkt macht einen ERHEBLICHEN unterschied! du stellst gerade nicht wirklich jemanden der im leben steht mit seiner Partnerin zusammen wohnt und beide eine abgeschlossene Berufsausbildung/ Studium haben mit Jugendlichen die noch zuhause wohnen ohne jegliche Grundlage gleich?!

Klar verliere ich das Kind, wenn es für dich eine Top Vaterschaft ist das Kind alle zwei Wochen zu sehen okay für mich nicht! Bei meiner Arbeit ist aber klar dass sie im Fall der Fälle das Sorgerecht bekommt und ich das kind nichtmehr bei mir habe es also "verliere"



Nochmals vielen Dank für die vielen Antworten, ich werde mich mit ihr und ihrer Family nochmal zusammen setzen und alles besprechen, es mag sein das ich eher "schwarz sehe" aber damit bin ich immer besser gefahren und ich denke auch das man bei einem kind nicht unbedingt die Einstellung "wird schon gut gehen Mami und Papi sind ja auch noch da" haben sollte!

So oder so werde ich für meine Freundin da sein, ich hoffe einfach nur das wir zeit bekommen es vielleicht besser zu machen...

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4. Januar 2014 um 20:34

Zimt
das mit dem Sorgerecht ist nicht ganz richtig.
Wenn die Frau es nicht mit dem Mann teilen möchte, hat sie es allein (wenn nicht verheiratet).
Geändert hat sich nur, dass der Mann es einklagen kann und eine Chance hat es zu bekommen.
Früher ging das gar nicht ohne Einwilligung der Frau.

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4. Januar 2014 um 21:42
In Antwort auf onur_12638503

msg
Vielen Dank für die Antworten und vor allem auch für die Deutlichkeit die ihr an den Tag legt, sie mag zwar nicht leicht zu verdauen sein aber hilft mir dennoch!

@ redpoll:
Es geht mir hierbei nicht ums kneifen, vielmehr um das Kindswohl und vor allem auch um die Zukunft meiner Freundin, darüber hinaus sind neben mir und meiner Freundin beide Familien mit allen angehörigen betroffen und die möchte ich eben auch "schützen".
Sind die 3 Monate vergangen muss ich mich so oder so fügen und mit ihr an einem Strang ziehen, dass wir das schaffen daran Zweifel ich zwar nicht so sehr, aber es geht mir um das wie.
Kinder werden genug in die Welt geworfen und alleine gelassen das wünsche ich mir für meines einfach nicht und ein rumreichen in der Familie kann nicht die Lösung sein ich kenne mich in der Kindererziehung / -beziehung zwar nicht aus, jedoch denke ich dass das kind feste Eltern haben muss und nicht 2 tage lang bei der Oma ist weil Papa zwei Tagschichten übernehmen muss und mama in der uni hockt und keine zeit hat und dann wieder die nächsten tag beim Opa, dann mal beim Onkel das wünsche ich mir für mein kind einfach nicht.
Darüber hinaus will ich ihm etwas bieten können sprich Freizeitangebote ermöglichen wie sport Musik etc. was es eben möchte, damit es nicht wie viele andere Kinder auf der Straße landet und scheisse baut aber dafür habe ich aber in den nächsten Jahren kaum geld und meine Freundin genauso wenig.
Darüber hinaus denke ich sowohl meine Familie haben genug eigene Probleme, bzw. denke ich das jemand der in Rente ist seinen Lebensabend genießen möchte und nicht die Kinder der Enkel versorgen muss weil die es nicht gebacken bekommen. Klar ich glaube sie werden es gerne machen aber ich will es ihnen einfach nicht zumuten...


@ saraa33
Vielen Dank für deine Deutlichkeit! letztendlich hast du recht, ich werde dennoch versuchen an den verstand der Eltern und ihren verstand zu appellieren und das zu verdeutlichen dass das nicht der optimale start für ein kind ist


@carn 10
Ich hoffe du meinst die meisten Sachen nicht ernst
Toilettenreinigung mit Kindserziehung gleichstellen? Das ist ja wohl ein nicht so guter vergleich, dennoch weiß ich worauf du hinaus willst, reinwachsen muss und werde ich so oder so aber wenn es geht noch nicht jetzt

Der Zeitpunkt macht einen ERHEBLICHEN unterschied! du stellst gerade nicht wirklich jemanden der im leben steht mit seiner Partnerin zusammen wohnt und beide eine abgeschlossene Berufsausbildung/ Studium haben mit Jugendlichen die noch zuhause wohnen ohne jegliche Grundlage gleich?!

Klar verliere ich das Kind, wenn es für dich eine Top Vaterschaft ist das Kind alle zwei Wochen zu sehen okay für mich nicht! Bei meiner Arbeit ist aber klar dass sie im Fall der Fälle das Sorgerecht bekommt und ich das kind nichtmehr bei mir habe es also "verliere"



Nochmals vielen Dank für die vielen Antworten, ich werde mich mit ihr und ihrer Family nochmal zusammen setzen und alles besprechen, es mag sein das ich eher "schwarz sehe" aber damit bin ich immer besser gefahren und ich denke auch das man bei einem kind nicht unbedingt die Einstellung "wird schon gut gehen Mami und Papi sind ja auch noch da" haben sollte!

So oder so werde ich für meine Freundin da sein, ich hoffe einfach nur das wir zeit bekommen es vielleicht besser zu machen...

Doch,
"Ich hoffe du meinst die meisten Sachen nicht ernst"
warum auch nicht?

"Toilettenreinigung mit Kindserziehung gleichstellen?"
Habe wenn dann Toilettenreinigung und Einkaufen von Kindersachen verglichen. Aber der Punkt war eigentlich, dass "kann ich mir nicht vorstellen" ohne Aussagekraft ist. Man kann sich vieles nicht vorstellen. Machen kann man es trotzdem.

"Der Zeitpunkt macht einen ERHEBLICHEN unterschied!"
Nein. Welchen sollte er denn machen, außer dass man finanzielle Hilfe braucht?
Glaubst du ernsthaft du sammelst die nächsten 10 Jahre irgendwelche Erfahrungen, dass du dann mit Kindern besser zurecht kommst? Was sollte das sein?

"du stellst gerade nicht wirklich jemanden der im leben steht mit seiner Partnerin zusammen wohnt und beide eine abgeschlossene Berufsausbildung/ Studium haben mit Jugendlichen die noch zuhause wohnen ohne jegliche Grundlage gleich?! "
Sagte ich, dass wir unser erstes Kind bekamen, als wir beide eine abgeschlossene Berufsausbildung/Studium hatten und eine feste Grundlage bestand?

"Klar verliere ich das Kind, wenn es für dich eine Top Vaterschaft ist das Kind alle zwei Wochen zu sehen okay für mich nicht!"

"Es geht mir hierbei nicht ums kneifen, vielmehr um das Kindswohl"

Was jetzt? Gehts dir ums Kind? Oder darum, dass es dir vielleicht schlecht geht?

Erklär mir doch bitte mal, wie eine Abtreibung dem Wohl des Kindes dienlich ist.


"ich werde dennoch versuchen an den verstand der Eltern und ihren verstand zu appellieren und das zu verdeutlichen dass das nicht der optimale start für ein kind ist"

Klar, wenn die Threadfrage lauten würde "Hilfe, meine Freundin will mit mir ein Kind zeugen; wie kann ich ihr klar machen, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist?" dann hättest du Recht. Das Kind ist nur schon einmal gezeugt.


Es gibt im Wesentlichen 3 Möglichkeiten (und eventuell Mischungen zwischen diesen):

Die hier:
" jedoch denke ich dass das kind feste Eltern haben muss und nicht 2 tage lang bei der Oma ist weil Papa zwei Tagschichten übernehmen muss und mama in der uni hockt und keine zeit hat und dann wieder die nächsten tag beim Opa, dann mal beim Onkel das wünsche ich mir für mein kind einfach nicht."

oder deine Freundin macht 5-15 Jahre auf Hausfrau

oder du verzichtest auf Kinder (bzw. überzeugts deine Freundin immer sie abtreiben zu lassen).


Den Wunschtraum, dass man alles haben kann, Frau arbeitet und Kinder haben eine Bilderbuchfamilie und werden nicht 50 Stunden die Woche bei Verwandten/Betreuungseinrichtungen abgestellt sind, die gibts nicht.

Was du willst und was deine Freunding will, müsst ihr klären. Richte dich aber nicht nach etwas aus, was nicht funktioniert.


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4. Januar 2014 um 21:46

Inwiefern
wird der Freundin im Rahmen einer "realistischen" und "neutralen" Beratung die rosarote Brille entfernt?

Und welche rosarote Brille eigentlich?

Aufgrund des Willens zur Unterstützung von Seiten der Eltern, ist die Einschätzung der Freundin realistisch, dass das gut gehen kann. Ein großer Unsicherheitsfaktor ist halt noch der TE.

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4. Januar 2014 um 22:07
In Antwort auf birkir_12165290

Inwiefern
wird der Freundin im Rahmen einer "realistischen" und "neutralen" Beratung die rosarote Brille entfernt?

Und welche rosarote Brille eigentlich?

Aufgrund des Willens zur Unterstützung von Seiten der Eltern, ist die Einschätzung der Freundin realistisch, dass das gut gehen kann. Ein großer Unsicherheitsfaktor ist halt noch der TE.

Rosarote brille
die rosarote Brille "es wird schon gut gehen mama und Oma helfen mir"

die Eltern sind geschieden die Mutter lebt alleine mit ihr und ihrem Bruder zusammen und hat dazu eine Behinderung mit Depressionen
Beispiel: Sie haben eine Katze gekauft die von ihrer Katzenmutter verstoßen wurde die Katze bekommt es noch nicht hin auf das Katzenklo zu gehen, er pinkelt als auf das Sofa. an sich keine schlimme Sache aber für die Mutter schon sie ist deshalb oft am weinen, weshalb wir oft ihr unter die arme greifen müssen (ist kein Problem nicht falsch verstehen!)
Aber kannst du nicht verstehen, dass mich das verunsichert? Da soll dann noch ein Säugling dazu?
Bei meinen Eltern habe ich momentan keine Unterstützung ob sich das ändert keine Ahnung, wir haben also von ihrer Seite aus die Mutter mit o.g. Problemen und die Großeltern die in Rente sind.
Dann verunsichert mich an meiner Freundin das sie in der Vergangenheit öfters mal schule geschwänzt hat weil sie keinen bock hatte, gut die Noten passen trotzdem vielleicht mag ich mir zuviel sorgen machen aber das ist einfach eine Grundeinstellung bei der ich mich frage ob der Biss zum durchziehen da sein wird...

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4. Januar 2014 um 22:08

Ja
ich denke auch eine Beratungsstelle wird richtig sein die haben nur so besch*** Öffnungszeiten aber da findet sich schon was...

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4. Januar 2014 um 22:12

Geht leider nicht so leicht
sie hat erst ein halbes Jahr hinter sich sprich wenn ich mich nicht irre noch 1 1/2 Jahre.
Bei mir ist ein aussetzen nicht möglich ich bin im dualem Studium urlaub etc. ist festgelegt und nicht frei wählbar ebenso wie ein aussetzen nicht möglich ist, jedoch muss ich auch zugeben das ich mich diesbezüglich noch nicht informiert habe! da wir aber geld brauchen werden und ich am nächsten dran bin macht es auch nicht viel sinn das ich es weiter rausschiebe?

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4. Januar 2014 um 22:13

Weil Du betonst,
das Geld wird nicht für DREI reichen:
Ein Baby und Kleinkind kann locker die ersten Jahre vom Kindergeld finanziert werden. So gesehen muß euer Geld eher für ZWEI reichen, Kind ist erstmal gut abgedeckt.

Beim Lesen blieb ich an Deinem letzten Punkt hängen. Kann es sein, dass Du etwas an der Beständigkeit eurer Beziehung zweifelst?

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4. Januar 2014 um 22:18
In Antwort auf onur_12638503

Rosarote brille
die rosarote Brille "es wird schon gut gehen mama und Oma helfen mir"

die Eltern sind geschieden die Mutter lebt alleine mit ihr und ihrem Bruder zusammen und hat dazu eine Behinderung mit Depressionen
Beispiel: Sie haben eine Katze gekauft die von ihrer Katzenmutter verstoßen wurde die Katze bekommt es noch nicht hin auf das Katzenklo zu gehen, er pinkelt als auf das Sofa. an sich keine schlimme Sache aber für die Mutter schon sie ist deshalb oft am weinen, weshalb wir oft ihr unter die arme greifen müssen (ist kein Problem nicht falsch verstehen!)
Aber kannst du nicht verstehen, dass mich das verunsichert? Da soll dann noch ein Säugling dazu?
Bei meinen Eltern habe ich momentan keine Unterstützung ob sich das ändert keine Ahnung, wir haben also von ihrer Seite aus die Mutter mit o.g. Problemen und die Großeltern die in Rente sind.
Dann verunsichert mich an meiner Freundin das sie in der Vergangenheit öfters mal schule geschwänzt hat weil sie keinen bock hatte, gut die Noten passen trotzdem vielleicht mag ich mir zuviel sorgen machen aber das ist einfach eine Grundeinstellung bei der ich mich frage ob der Biss zum durchziehen da sein wird...

Wie alt
ist die Katze?
Sorry, vom Thema ab, aber das ist der Punkt um dsagen zu können, inwiefern der Zustand noch normal ist.

Übrigens finde ich Deine gesamte Einstellung toll

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4. Januar 2014 um 22:28
In Antwort auf florina911

Weil Du betonst,
das Geld wird nicht für DREI reichen:
Ein Baby und Kleinkind kann locker die ersten Jahre vom Kindergeld finanziert werden. So gesehen muß euer Geld eher für ZWEI reichen, Kind ist erstmal gut abgedeckt.

Beim Lesen blieb ich an Deinem letzten Punkt hängen. Kann es sein, dass Du etwas an der Beständigkeit eurer Beziehung zweifelst?

Jain
es ist grundsätzlich so das alles super läuft wir uns gut verstehen, aber zukunftsorientiert unsere Vorstellungen auseinander gehen (bevor sie schwanger wurde).
D.h. zum einen sie wollte irgendwann mal wegziehen ich zB nicht.
Sie wollte relativ schnell ein Kind (sprich nach abgeschlossenem Studium und vorausgegangenem fachabi) also in ca. 5 Jahren
ich erst mit 30 also knapp 10 Jahren, da ich nochwas von der Welt sehen wollte rumreisen wollte als "jungspund" ohne große Verantwortung

Ja ansonsten habe ich bedenken bzgl. ihrer reife für ein kind.
Beispiele:
Wir passten über nacht auf einen Säugling auf (3 Monate alt glaube ich) um 11 gabs die Flasche, er hatte doch Probleme mit dem einschlafen also geschrien, um 5 Uhr morgens ging es dann weiter die nächste Flasche + schreien (für mich ehrlich gesagt war es garnichtmal so schlimm wenn man bedenkt das manche Kinder öfters aufwachen er hatte eigentlich die nacht durchgeschlafen) sie war jedoch total genervt und einfach nur froh das es vorbei ist.
dann alltägliche ding wie Zimmer aufräumen Haushalt einkaufen Diskussionen mit der Mutter die einfach pubertär sind
die Sachen sind für die Beziehung nicht so das problem wenn ich sie ansporne ihr helfe geht da viel aber ich glaube nicht das sie reif für ein kind ist und ich bin es auch nicht zmd. kann ich mir es nicht vorstellen...

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4. Januar 2014 um 22:38
In Antwort auf florina911

Wie alt
ist die Katze?
Sorry, vom Thema ab, aber das ist der Punkt um dsagen zu können, inwiefern der Zustand noch normal ist.

Übrigens finde ich Deine gesamte Einstellung toll

12 Wochen ca.
müsste um die 12 Wochen ca. sein, sie hat es eben nie von der katzenmama gelernt aber es wird

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4. Januar 2014 um 22:50
In Antwort auf birkir_12165290

Doch,
"Ich hoffe du meinst die meisten Sachen nicht ernst"
warum auch nicht?

"Toilettenreinigung mit Kindserziehung gleichstellen?"
Habe wenn dann Toilettenreinigung und Einkaufen von Kindersachen verglichen. Aber der Punkt war eigentlich, dass "kann ich mir nicht vorstellen" ohne Aussagekraft ist. Man kann sich vieles nicht vorstellen. Machen kann man es trotzdem.

"Der Zeitpunkt macht einen ERHEBLICHEN unterschied!"
Nein. Welchen sollte er denn machen, außer dass man finanzielle Hilfe braucht?
Glaubst du ernsthaft du sammelst die nächsten 10 Jahre irgendwelche Erfahrungen, dass du dann mit Kindern besser zurecht kommst? Was sollte das sein?

"du stellst gerade nicht wirklich jemanden der im leben steht mit seiner Partnerin zusammen wohnt und beide eine abgeschlossene Berufsausbildung/ Studium haben mit Jugendlichen die noch zuhause wohnen ohne jegliche Grundlage gleich?! "
Sagte ich, dass wir unser erstes Kind bekamen, als wir beide eine abgeschlossene Berufsausbildung/Studium hatten und eine feste Grundlage bestand?

"Klar verliere ich das Kind, wenn es für dich eine Top Vaterschaft ist das Kind alle zwei Wochen zu sehen okay für mich nicht!"

"Es geht mir hierbei nicht ums kneifen, vielmehr um das Kindswohl"

Was jetzt? Gehts dir ums Kind? Oder darum, dass es dir vielleicht schlecht geht?

Erklär mir doch bitte mal, wie eine Abtreibung dem Wohl des Kindes dienlich ist.


"ich werde dennoch versuchen an den verstand der Eltern und ihren verstand zu appellieren und das zu verdeutlichen dass das nicht der optimale start für ein kind ist"

Klar, wenn die Threadfrage lauten würde "Hilfe, meine Freundin will mit mir ein Kind zeugen; wie kann ich ihr klar machen, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist?" dann hättest du Recht. Das Kind ist nur schon einmal gezeugt.


Es gibt im Wesentlichen 3 Möglichkeiten (und eventuell Mischungen zwischen diesen):

Die hier:
" jedoch denke ich dass das kind feste Eltern haben muss und nicht 2 tage lang bei der Oma ist weil Papa zwei Tagschichten übernehmen muss und mama in der uni hockt und keine zeit hat und dann wieder die nächsten tag beim Opa, dann mal beim Onkel das wünsche ich mir für mein kind einfach nicht."

oder deine Freundin macht 5-15 Jahre auf Hausfrau

oder du verzichtest auf Kinder (bzw. überzeugts deine Freundin immer sie abtreiben zu lassen).


Den Wunschtraum, dass man alles haben kann, Frau arbeitet und Kinder haben eine Bilderbuchfamilie und werden nicht 50 Stunden die Woche bei Verwandten/Betreuungseinrichtungen abgestellt sind, die gibts nicht.

Was du willst und was deine Freunding will, müsst ihr klären. Richte dich aber nicht nach etwas aus, was nicht funktioniert.


Ich habe nicht den allerweltsplan gerade deswegen schreibe ich hier?
"Der Zeitpunkt macht einen ERHEBLICHEN unterschied!"
Nein. Welchen sollte er denn machen, außer dass man finanzielle Hilfe braucht?
Glaubst du ernsthaft du sammelst die nächsten 10 Jahre irgendwelche Erfahrungen, dass du dann mit Kindern besser zurecht kommst? Was sollte das sein?

genau der nächste Punkt : die Grundlage die Lebenserfahrung, und diese muss nicht auf das Kind bezogen sein wie gesagt wir wohnen zu Hause, ich denke doch schon das es förderlich und hilfreich ist wenn man weiß wie man eine Wohnung bekommt worauf man achten soll wie man erst einmal sich selbst versorgt bevor man jemand anderen versorgt, findest du nicht auch?


"Klar verliere ich das Kind, wenn es für dich eine Top Vaterschaft ist das Kind alle zwei Wochen zu sehen okay für mich nicht!"
"Es geht mir hierbei nicht ums kneifen, vielmehr um das Kindswohl"
Was jetzt? Gehts dir ums Kind? Oder darum, dass es dir vielleicht schlecht geht?

Zuerst musst du mich nicht anmachen, du hast recht es geht mir hierbei auch um mich, ich möchte ein guter Vater sein bzw. ein Familienleben haben, und nicht nur alle zwei Wochen vom Kind besucht werden weil es nicht geklappt hat. Ich will dabei sein!
Vielleicht hast du ja recht es ist echt besser für das kind wenn es mich nur alle 2 Wochen sieht, ich denke aber anders ich bin froh das ich nie zwischen meiner Mutter & Vater entscheiden musste bzw. hin und her gereicht wurde und das will ich für mein kind auch


Mag sein dass ich viele falsche Vorstellungen habe deinen sog. Wunschtraum, aber bis vor 3 Tagen habe ich mich mit dem Thema in kleinster weise auseinander gesetzt.

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4. Januar 2014 um 23:26
In Antwort auf onur_12638503

Rosarote brille
die rosarote Brille "es wird schon gut gehen mama und Oma helfen mir"

die Eltern sind geschieden die Mutter lebt alleine mit ihr und ihrem Bruder zusammen und hat dazu eine Behinderung mit Depressionen
Beispiel: Sie haben eine Katze gekauft die von ihrer Katzenmutter verstoßen wurde die Katze bekommt es noch nicht hin auf das Katzenklo zu gehen, er pinkelt als auf das Sofa. an sich keine schlimme Sache aber für die Mutter schon sie ist deshalb oft am weinen, weshalb wir oft ihr unter die arme greifen müssen (ist kein Problem nicht falsch verstehen!)
Aber kannst du nicht verstehen, dass mich das verunsichert? Da soll dann noch ein Säugling dazu?
Bei meinen Eltern habe ich momentan keine Unterstützung ob sich das ändert keine Ahnung, wir haben also von ihrer Seite aus die Mutter mit o.g. Problemen und die Großeltern die in Rente sind.
Dann verunsichert mich an meiner Freundin das sie in der Vergangenheit öfters mal schule geschwänzt hat weil sie keinen bock hatte, gut die Noten passen trotzdem vielleicht mag ich mir zuviel sorgen machen aber das ist einfach eine Grundeinstellung bei der ich mich frage ob der Biss zum durchziehen da sein wird...

Ok,
das sind relevante Probleme.

"Kein Bock" gibts mit Kind einfach nicht. Das muss ihr klar sein. Mit Kind ergeben sich viele Dinge, auf die man keinen Bock hat, aber die getan werden müssen, bei denen man aber den Eindruck hat, dass man das auch nochmal liegen lassen könnte.

Und das ist noch um so mehr so, wenn sie mit Kind die Schule weitermachen will.

Und wenn ihre Mutter Behinderung und Depressionen hat, dann muss man natürlich realistisch einschätzen, was sie beitragen will und kann.

Die Katze sollte man - wenn sich das Problem nicht absehbar löst - weggeben. Neben einem anstrengen Kind, wird sich eh niemand mehr darum kümmern, eventuelle "Erziehungsfehler" der Katze zu korrigieren.


Eines muss ihr klar sein, sie muss sich (so wie vermutlich die meisten Menschen) für das Kind ändern und klar Prioritäten setzen. Und da muss man durchaus auch liebgewonnenes aufgeben. Anfangen kann sie gleich mit dem Streichen von "kein Bock" aus dem eigenen Wörterbuch.

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4. Januar 2014 um 23:44
In Antwort auf birkir_12165290

Ok,
das sind relevante Probleme.

"Kein Bock" gibts mit Kind einfach nicht. Das muss ihr klar sein. Mit Kind ergeben sich viele Dinge, auf die man keinen Bock hat, aber die getan werden müssen, bei denen man aber den Eindruck hat, dass man das auch nochmal liegen lassen könnte.

Und das ist noch um so mehr so, wenn sie mit Kind die Schule weitermachen will.

Und wenn ihre Mutter Behinderung und Depressionen hat, dann muss man natürlich realistisch einschätzen, was sie beitragen will und kann.

Die Katze sollte man - wenn sich das Problem nicht absehbar löst - weggeben. Neben einem anstrengen Kind, wird sich eh niemand mehr darum kümmern, eventuelle "Erziehungsfehler" der Katze zu korrigieren.


Eines muss ihr klar sein, sie muss sich (so wie vermutlich die meisten Menschen) für das Kind ändern und klar Prioritäten setzen. Und da muss man durchaus auch liebgewonnenes aufgeben. Anfangen kann sie gleich mit dem Streichen von "kein Bock" aus dem eigenen Wörterbuch.

Was mir helfen würde
sowohl die Mutter als auch sie sind sich da einig das sie das durchziehen werden, jedoch spüre ich bei beiden Zweifel, auch wenn sie nicht darüber sprechen

was mir jetzt helfen würde wie war es bei dir?
hattet ihr keine Zweifel? hat alles so geklappt mit dem durchziehen?
das sie jetzt die besten Vorsätze haben dadran Zweifel ich auch nicht, oder das sie das wirklich wollen mit Ausbildung und für das kind da sein etc.
aber wie ist das mit solchen Vorsätzen wenn das kind dann erst da ist? ich glaube das ist so die frage die mich am meisten bewegt.
Ich mache mir einfach sorgen das es ähnlich wird wie bei der klassischen Geschichte mit dem Kind das unbedingt einen Hasen will, hoch und heilig verspricht sich um den Hasen zu kümmern das in dem Moment auch vor hat, jedoch nach einem Monat ist der Hase uninteressant und die Eltern müssen sich kümmern. Ist vielleicht nicht das beste Beispiel, aber ich hoffe du weißt worauf ich hinaus will.

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5. Januar 2014 um 0:44
In Antwort auf esmi_12120735


Das hilft ihm bestimmt. Die beiden sind ein Paar, vergiss das nicht. Die wertende Mutter ist nicht eine Fremde, die ihm ein Kind anhängt und ihn dann zur Kasse bittet.

Und mir ist auch nicht bekannt
dass jemand ernsthaft dazu gedrängt wird, sein Studium abzubrechen, um Unterhalt zu zahlen.
Vor allem, da es sich hier ja scheinbar um die Erstausbildung zu handeln scheint...

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5. Januar 2014 um 7:55
In Antwort auf onur_12638503

Jain
es ist grundsätzlich so das alles super läuft wir uns gut verstehen, aber zukunftsorientiert unsere Vorstellungen auseinander gehen (bevor sie schwanger wurde).
D.h. zum einen sie wollte irgendwann mal wegziehen ich zB nicht.
Sie wollte relativ schnell ein Kind (sprich nach abgeschlossenem Studium und vorausgegangenem fachabi) also in ca. 5 Jahren
ich erst mit 30 also knapp 10 Jahren, da ich nochwas von der Welt sehen wollte rumreisen wollte als "jungspund" ohne große Verantwortung

Ja ansonsten habe ich bedenken bzgl. ihrer reife für ein kind.
Beispiele:
Wir passten über nacht auf einen Säugling auf (3 Monate alt glaube ich) um 11 gabs die Flasche, er hatte doch Probleme mit dem einschlafen also geschrien, um 5 Uhr morgens ging es dann weiter die nächste Flasche + schreien (für mich ehrlich gesagt war es garnichtmal so schlimm wenn man bedenkt das manche Kinder öfters aufwachen er hatte eigentlich die nacht durchgeschlafen) sie war jedoch total genervt und einfach nur froh das es vorbei ist.
dann alltägliche ding wie Zimmer aufräumen Haushalt einkaufen Diskussionen mit der Mutter die einfach pubertär sind
die Sachen sind für die Beziehung nicht so das problem wenn ich sie ansporne ihr helfe geht da viel aber ich glaube nicht das sie reif für ein kind ist und ich bin es auch nicht zmd. kann ich mir es nicht vorstellen...


Mein Mann und ich waren anfangs auch sehr unterschiedlich v.a. bezüglich Ansichten. Mittlerweile werden wir uns immer ähnlicher. Kompromissbereitschaft und Verständnis hilft da sehr.

Bezüglich Reife: Deine Freundin ist 18. Die Pubertät gerade abgeschlossen. Sie hat noch Zeit zu reifen. Du hast immerhin 3 Jahre länger dafür Zeit gehabt. Hab also etwas Geduld.

Und auf ein anderes Kind aufzupassen ist auch nicht ganz das gleiche, als wenn's das eigene ist. Ein fremdes Kind reagiert auf die Beruhigungsversuche der Mutter anders (besser) als auf die einer fremden Person. Zudem hat man für das eigene Kind auch viel mehr Gefühle und dementsprechend auch mehr Geduld. Man muss auch dazu sagen, dass man als Mutter durchaus gestresst und genervt sein kann. Das gehört auch dazu und solange man sich unter Kontrolle hat und dem Kind und dem Partner nichts tut, ist das auch nicht so schlimm. In so einem Fall unterstütze Deine Freundin einfach. Wenn sie an ihre Grenzen kommt, nimm ihr das Kind ab. Dafür hat man ja zwei Eltern.

Generell hast Du eigentlich relativ viel Einfluss darauf, wie die Dinge ausgehen. Musst Dir nur ein bisschen Mühe geben. Ihr seid nicht die ersten, die ein Kind erfolgreich grossziehen.

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5. Januar 2014 um 8:01
In Antwort auf onur_12638503

Rosarote brille
die rosarote Brille "es wird schon gut gehen mama und Oma helfen mir"

die Eltern sind geschieden die Mutter lebt alleine mit ihr und ihrem Bruder zusammen und hat dazu eine Behinderung mit Depressionen
Beispiel: Sie haben eine Katze gekauft die von ihrer Katzenmutter verstoßen wurde die Katze bekommt es noch nicht hin auf das Katzenklo zu gehen, er pinkelt als auf das Sofa. an sich keine schlimme Sache aber für die Mutter schon sie ist deshalb oft am weinen, weshalb wir oft ihr unter die arme greifen müssen (ist kein Problem nicht falsch verstehen!)
Aber kannst du nicht verstehen, dass mich das verunsichert? Da soll dann noch ein Säugling dazu?
Bei meinen Eltern habe ich momentan keine Unterstützung ob sich das ändert keine Ahnung, wir haben also von ihrer Seite aus die Mutter mit o.g. Problemen und die Großeltern die in Rente sind.
Dann verunsichert mich an meiner Freundin das sie in der Vergangenheit öfters mal schule geschwänzt hat weil sie keinen bock hatte, gut die Noten passen trotzdem vielleicht mag ich mir zuviel sorgen machen aber das ist einfach eine Grundeinstellung bei der ich mich frage ob der Biss zum durchziehen da sein wird...

Rosarote Brille
Man könnte auch sagen, sie ist optimistisch und Du pessimistisch, oder sie freut sich auf ihr Kind und Du hast die Hose voll (sorry). Du redest immer davon, dass Deine Freundin scheitern könnte, ihre Eltern scheitern könnten, aber dass Du ja auch noch da bist und Deiner Freundin mal unter die Arme greifen könntest, davon sprichst Du nicht. Traust Du Dir auch nichts zu oder gedenkst Du, Dich aus dem ganzen raus zu halten? Bist Du ihr Freund und ein echter Kerl oder bist Du das nicht? Wenn ja, dann raff Dich auf und zeige, dass Du kannst, was viele schon vor Dir geschafft haben.

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5. Januar 2014 um 8:12
In Antwort auf onur_12638503

msg
Vielen Dank für die Antworten und vor allem auch für die Deutlichkeit die ihr an den Tag legt, sie mag zwar nicht leicht zu verdauen sein aber hilft mir dennoch!

@ redpoll:
Es geht mir hierbei nicht ums kneifen, vielmehr um das Kindswohl und vor allem auch um die Zukunft meiner Freundin, darüber hinaus sind neben mir und meiner Freundin beide Familien mit allen angehörigen betroffen und die möchte ich eben auch "schützen".
Sind die 3 Monate vergangen muss ich mich so oder so fügen und mit ihr an einem Strang ziehen, dass wir das schaffen daran Zweifel ich zwar nicht so sehr, aber es geht mir um das wie.
Kinder werden genug in die Welt geworfen und alleine gelassen das wünsche ich mir für meines einfach nicht und ein rumreichen in der Familie kann nicht die Lösung sein ich kenne mich in der Kindererziehung / -beziehung zwar nicht aus, jedoch denke ich dass das kind feste Eltern haben muss und nicht 2 tage lang bei der Oma ist weil Papa zwei Tagschichten übernehmen muss und mama in der uni hockt und keine zeit hat und dann wieder die nächsten tag beim Opa, dann mal beim Onkel das wünsche ich mir für mein kind einfach nicht.
Darüber hinaus will ich ihm etwas bieten können sprich Freizeitangebote ermöglichen wie sport Musik etc. was es eben möchte, damit es nicht wie viele andere Kinder auf der Straße landet und scheisse baut aber dafür habe ich aber in den nächsten Jahren kaum geld und meine Freundin genauso wenig.
Darüber hinaus denke ich sowohl meine Familie haben genug eigene Probleme, bzw. denke ich das jemand der in Rente ist seinen Lebensabend genießen möchte und nicht die Kinder der Enkel versorgen muss weil die es nicht gebacken bekommen. Klar ich glaube sie werden es gerne machen aber ich will es ihnen einfach nicht zumuten...


@ saraa33
Vielen Dank für deine Deutlichkeit! letztendlich hast du recht, ich werde dennoch versuchen an den verstand der Eltern und ihren verstand zu appellieren und das zu verdeutlichen dass das nicht der optimale start für ein kind ist


@carn 10
Ich hoffe du meinst die meisten Sachen nicht ernst
Toilettenreinigung mit Kindserziehung gleichstellen? Das ist ja wohl ein nicht so guter vergleich, dennoch weiß ich worauf du hinaus willst, reinwachsen muss und werde ich so oder so aber wenn es geht noch nicht jetzt

Der Zeitpunkt macht einen ERHEBLICHEN unterschied! du stellst gerade nicht wirklich jemanden der im leben steht mit seiner Partnerin zusammen wohnt und beide eine abgeschlossene Berufsausbildung/ Studium haben mit Jugendlichen die noch zuhause wohnen ohne jegliche Grundlage gleich?!

Klar verliere ich das Kind, wenn es für dich eine Top Vaterschaft ist das Kind alle zwei Wochen zu sehen okay für mich nicht! Bei meiner Arbeit ist aber klar dass sie im Fall der Fälle das Sorgerecht bekommt und ich das kind nichtmehr bei mir habe es also "verliere"



Nochmals vielen Dank für die vielen Antworten, ich werde mich mit ihr und ihrer Family nochmal zusammen setzen und alles besprechen, es mag sein das ich eher "schwarz sehe" aber damit bin ich immer besser gefahren und ich denke auch das man bei einem kind nicht unbedingt die Einstellung "wird schon gut gehen Mami und Papi sind ja auch noch da" haben sollte!

So oder so werde ich für meine Freundin da sein, ich hoffe einfach nur das wir zeit bekommen es vielleicht besser zu machen...

Wenn es Dir um ihre Zukunft geht
dann drängst Du sie nicht zur Abtreibung, auch nicht mit feinen Mitteln und indem Du ihr Angst machst. Hast Du eine Vorstellung davon, was passiert, wenn sie es für Dich tut oder aus Angst, und dann nicht damit klar kommt? Sie wird Dir dafür die Schuld geben. Und dann? Lässt Du das dann über Dich ergehen oder läufst Du dann einfach davon?

Kannst Du ganz ehrlich sagen, dass Dir allein das Wohl Deiner Freundin und der Verwandten am Herzen liegt und es Dir kein bisschen um Deine eigenen Interessen geht? So klingt es gerade. Wenn es tatsächlich so ist, dann überlass IHR die Entscheidung und unterstütze sie da, wo Du kannst.

Das Kind herum schieben tun viele: Alle, die arbeiten. Die Kinder kommen durchaus damit klar, solange sie immer die gleichen Bezugspersonen haben.

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5. Januar 2014 um 9:55
In Antwort auf esmi_12120735

Rosarote Brille
Man könnte auch sagen, sie ist optimistisch und Du pessimistisch, oder sie freut sich auf ihr Kind und Du hast die Hose voll (sorry). Du redest immer davon, dass Deine Freundin scheitern könnte, ihre Eltern scheitern könnten, aber dass Du ja auch noch da bist und Deiner Freundin mal unter die Arme greifen könntest, davon sprichst Du nicht. Traust Du Dir auch nichts zu oder gedenkst Du, Dich aus dem ganzen raus zu halten? Bist Du ihr Freund und ein echter Kerl oder bist Du das nicht? Wenn ja, dann raff Dich auf und zeige, dass Du kannst, was viele schon vor Dir geschafft haben.

Ist das nicht nachvollziehbar
dass ich die Hosen voll hab?
mag sein das ich vieles schwarz sehe pessimistisch bin, wenn alles friede Freude Eierkuchen wäre, dann würde es mir gut gehen und ich würde hier nicht schreiben das ich verzweifelt bin und nicht weiter weiß.
ich wollte mit 21 einfach noch kein kind das ist einfach so! Ich habe einen Fehler gemacht und jetzt werde ich übergangen und habe eigentlich keine Wahl als mitzuziehen.
So Leid es mir tut aber ich kann momentan die Einstellung "wir haben keinen job sind in unserer Ausbildung / bzw Abschluss bekommen aber ein kind, aber aach wird schon andere schaffen das auch" noch nicht vertreten (hoffe jeder versteht, dass das jetzt niemanden persönlich angreifen soll, ich habe es etwas überspitzt geschrieben).
Natürlich haben das schon andere geschafft, aber gibt es da keine Negativbeispiele? Ist es so falsch und verwerflich das ich deshalb schiss hab?

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5. Januar 2014 um 10:24

Guten Morgen Horst...
ich finde es mehr als verständlich, dass du Schiss hast und dich in eine Situation gedrängt fühlst die du vielleicht so nicht gestalten würdest... Es wäre sicher besser wenn ihr alle an einem Strang zieht und dir wird wohl leider auch nichts anderes übrig bleiben, es sei denn du nimmst dich selber aus der Situation raus und wirst "nur finanzieller" Beitragsleister.
So wie ich deine Kommentare lese bist du dir der Verantwortung aber sehr wohl bewusst und würdest dies auch, selbst ungewollt, tragen.
Ich teile die Ansicht eine Beratungsstelle aufzusuchen und die Situation mit allen Für und Wieder zu besprechen.

Man wächst mit seinen Aufgaben auch wenn du in Moment voller Zweifel bist...

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6. Januar 2014 um 7:40
In Antwort auf onur_12638503

Ist das nicht nachvollziehbar
dass ich die Hosen voll hab?
mag sein das ich vieles schwarz sehe pessimistisch bin, wenn alles friede Freude Eierkuchen wäre, dann würde es mir gut gehen und ich würde hier nicht schreiben das ich verzweifelt bin und nicht weiter weiß.
ich wollte mit 21 einfach noch kein kind das ist einfach so! Ich habe einen Fehler gemacht und jetzt werde ich übergangen und habe eigentlich keine Wahl als mitzuziehen.
So Leid es mir tut aber ich kann momentan die Einstellung "wir haben keinen job sind in unserer Ausbildung / bzw Abschluss bekommen aber ein kind, aber aach wird schon andere schaffen das auch" noch nicht vertreten (hoffe jeder versteht, dass das jetzt niemanden persönlich angreifen soll, ich habe es etwas überspitzt geschrieben).
Natürlich haben das schon andere geschafft, aber gibt es da keine Negativbeispiele? Ist es so falsch und verwerflich das ich deshalb schiss hab?

Ich kann verstehen
dass man nervös ist und einem viel durch den Kopf geht. Das geht vielen so. Angst haben brauchst Du aber nicht. Von einem Kind geht keine Bedrohung aus, wie Dein Leben verläuft, kannst Du oft selber steuern und das Sozialsystem in Deutschland ist auch ziemlich gut.

Und woran ich mich etwas stosse, ist Deine angebliche Sorge um die Zukunft Deiner Freundin, das Kindeswohl und das Wohl der Angehörigen, das Du schützen willst, wo ich doch eher denke, dass Du einfach noch kein Kind willst und Deine eigentliche Sorge Deiner persönlichen Freiheit gilt. Wenn es Dir wirklich um das Wohl Deiner Freundin und des Kindes geht, dann unterstützt Du die beiden so gut, wie Du kannst, und bist eben auch bereit, auf etwas zu verzichten oder gewisse Dinge auf später zu verschieben. DAS ist Liebe und DAS ist vorbildliches Verhalten. Ein richtiger Mann schafft das auch, wenn er sich anstrengt. Du musst nur noch den Willen haben, das Richtige zu tun, auch wenn's nicht der bequemste Weg ist. Das wird noch oft im Leben so sein...

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11. Januar 2014 um 23:10

Hallöchen,
ich bin mit 21 ungeplant schwanger geworden. Probleme mit der Pille, was genau, wissen wir bis heute nicht. Gerade das neue Studium angefangen, wieder daheim eingezogen, Partner war zwar seit Monaten der Einzige, aber so richtig zusammen waren wir da noch nicht (sind beide Spätzünder was Beziehung angeht).
Naja und dann Kind? OH GOTT!
Ich kann dich gut verstehen, sehr gut und ich finde es absolut nicht verwerflich, dass du dir da Sorgen machst oder Panik bekommst. Weil ein Kind stellt ALLES auf den Kopf, dein ganzes Leben. Ist es da ist erstmal alles anders. Einfach mal so ausschlafen?Einfach mal machen, was man will, z.B. nichts? Erstmal nicht mehr drin. Mein Leben hat sich komplett verändert. Ausgeschlafen habe ich in den letzten 16Monaten vielleicht 4Mal. Da war der Kleine bei Oma und Opa. Hobbys? Keine Zeit, neben Uni, Job und Baby? Das geht einfach nicht.
Ja, es hat sich alles geändert. Aber es ist nicht schlechter als vorher. Nur anders. Ich bin jetzt Mama und da rein gewachsen. Eltern sein, heißt erwachsen sein und erwachsen sein, heißt mutig sein, zurück stecken zu können. Mein Freund und ich, wir haben es geschafft. Im Sommer haben wir unsere Wohnung gerichtet, dass wir wohl zusammen gehören, haben wir noch vor der Geburt des Kleinen verstanden. Ich bin unglaublich stolz drauf, dass wir trotz der schwierigen Startverhältnisse heute so da stehen, wie wir da stehen.
Das heißt nicht, dass ich nicht manchmal die Vollkrise kriege. 4 Stunden Schlaf, weil der Zwerg kränkelt oder Zähne kriegt, dann 8 Stunden Uni, Haushalt mit jammerndem Zwerg im Arm oder am Bein oder zwischen den Füßen und dann vielleicht noch ein Projekt von der Uni fertig machen müssen? Da gibt es schon so Momente, da würde man am liebsten sagen und tschüüüüss. Aber das sind Momente und die vergehen so schnell, wie sie gekommen sind.
Ein Kind groß zu ziehen ist die anstrengendste Aufgabe überhaupt. Sie fordert euch jeden Tag, jede Nacht, 7 Tage die Woche. ABER es ist auch das wunderschönste, erfüllendste überhaupt.

Wenn ihr an euch glaubt, die Arschbacken zusammen kneift und einfach euer bestes gebt, dann kriegt ihr das auch hin. Es haben schon andere in wesentlich schlechteren Situationen geschafft

Viel Glück

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13. Januar 2014 um 6:43
In Antwort auf snaedis_12088519

Hallöchen,
ich bin mit 21 ungeplant schwanger geworden. Probleme mit der Pille, was genau, wissen wir bis heute nicht. Gerade das neue Studium angefangen, wieder daheim eingezogen, Partner war zwar seit Monaten der Einzige, aber so richtig zusammen waren wir da noch nicht (sind beide Spätzünder was Beziehung angeht).
Naja und dann Kind? OH GOTT!
Ich kann dich gut verstehen, sehr gut und ich finde es absolut nicht verwerflich, dass du dir da Sorgen machst oder Panik bekommst. Weil ein Kind stellt ALLES auf den Kopf, dein ganzes Leben. Ist es da ist erstmal alles anders. Einfach mal so ausschlafen?Einfach mal machen, was man will, z.B. nichts? Erstmal nicht mehr drin. Mein Leben hat sich komplett verändert. Ausgeschlafen habe ich in den letzten 16Monaten vielleicht 4Mal. Da war der Kleine bei Oma und Opa. Hobbys? Keine Zeit, neben Uni, Job und Baby? Das geht einfach nicht.
Ja, es hat sich alles geändert. Aber es ist nicht schlechter als vorher. Nur anders. Ich bin jetzt Mama und da rein gewachsen. Eltern sein, heißt erwachsen sein und erwachsen sein, heißt mutig sein, zurück stecken zu können. Mein Freund und ich, wir haben es geschafft. Im Sommer haben wir unsere Wohnung gerichtet, dass wir wohl zusammen gehören, haben wir noch vor der Geburt des Kleinen verstanden. Ich bin unglaublich stolz drauf, dass wir trotz der schwierigen Startverhältnisse heute so da stehen, wie wir da stehen.
Das heißt nicht, dass ich nicht manchmal die Vollkrise kriege. 4 Stunden Schlaf, weil der Zwerg kränkelt oder Zähne kriegt, dann 8 Stunden Uni, Haushalt mit jammerndem Zwerg im Arm oder am Bein oder zwischen den Füßen und dann vielleicht noch ein Projekt von der Uni fertig machen müssen? Da gibt es schon so Momente, da würde man am liebsten sagen und tschüüüüss. Aber das sind Momente und die vergehen so schnell, wie sie gekommen sind.
Ein Kind groß zu ziehen ist die anstrengendste Aufgabe überhaupt. Sie fordert euch jeden Tag, jede Nacht, 7 Tage die Woche. ABER es ist auch das wunderschönste, erfüllendste überhaupt.

Wenn ihr an euch glaubt, die Arschbacken zusammen kneift und einfach euer bestes gebt, dann kriegt ihr das auch hin. Es haben schon andere in wesentlich schlechteren Situationen geschafft

Viel Glück


Schöner Beitrag. So ist es!

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13. Januar 2014 um 17:11

Erfahrungsbericht
Vielleicht hilft Dir das hier:

www.abtreibungserfahrung.de

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14. Januar 2014 um 9:13

LDu schaffst es !!
Lieber Horst

Du hast etwas zuviel Bedenken. Auch nach der Geburt von einem Kind geht das Leben weiter und sie bleiben nicht immer so klein. Klar muss man sich anfangs etwas einschrenken aber das bekommst du tausendmal zurück durch das Lächeln deines Babys Glaub daran so ein kleines Wesen ist ein Wunder Unterstütze deine Freundin wo du nur kannst denn auch sie ist verunsichert durch dein Verhalten Aber gerade jetzt braucht sie deine vollumfängliche Unterstützung. Ihr schafft es schon, zieht gemeinsam in eine Wohnung. Du brauchst ja nicht gleich zu heiraten aber ein guter Vater sein würde ich schon probieren. Du schaffst das! LG

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