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Freundin helfen

25. Juli 2014 um 14:27

Hallo, ich habe heut erfahren das meine Freundin in der 6.woche schwanger ist und bald eine Abtreibung hat. Sie war schon bei der Beratungsstelle, da sie aufgrund ihrer psychischen Verfassung schon genug Probleme hat und nie Kinder wollte, trotzdem fällt es ihr nicht leicht und ich mach mir große Sorgen um sie, ob sie das alles verkraftet. Ich will sie nicht im Stich lassen, wie andere Freunde es schon getan haben. Vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich ,wie ich mich verhalten soll oder ihr in der Situation helfen kann.

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25. Juli 2014 um 15:03

Hallo
Steh ich bei, egal wie Sie sich zum Schluss entscheidet. Wenn man sich für eine Abtreibung entscheidet, sollte man wirklich absolut dahinter stehen. Durch eine Abtreibung wird das Leben nicht unbedingt einfacher und deswegen ist es sehr wichtig, jemanden zu haben und nicht alleine zu sein.
Ich wünsche euch ganz viel Kraft und alle erdenklich gute
Sie wird sie brauchen .....

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25. Juli 2014 um 22:01

Es ist
klasse, dass Du Deiner Freundin jetzt helfen willst. Höre ihr zu, dies ist eine ganz wichtige Aufgabe.
VLG Yankho

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27. Juli 2014 um 22:35

Ich rate
sei für sie da. Rede mit ihr darüber aber beeinflusse sie in keine Richtung! Vorallem danach sei für sie da, rede mit ihr! Verhinder das sie allein ist oder sich zurück zieht! LG

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28. Juli 2014 um 13:23
In Antwort auf mas'ud_12242448

Ich rate
sei für sie da. Rede mit ihr darüber aber beeinflusse sie in keine Richtung! Vorallem danach sei für sie da, rede mit ihr! Verhinder das sie allein ist oder sich zurück zieht! LG

Abtreibungsfolgen
Das Problem ist das sie über 200 km entfernt wohnt und wir uns leider nicht so oft sehen können. Wir telefonieren zwar und ich werde auch zu ihr fahren, aber durch die ganze Situation hat sie wieder ihr vertrauen in Menschen verloren und zieht sich jetzt schon zurück. Sie schläft viel, damit sie nicht drüber nachdenken muss. Ich mach mir einfach sorgen, da ich mir im web die Abtreibungsfolgen durchgelesen habe und angst hab das sie das ganze nicht verkraftet.sollte sie danach in eine Psychiatrie gehen oder gibt es noch andere Einrichtungen , wo man sowas verarbeiten kann, falls das überhaupt geht.

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29. Juli 2014 um 22:19

Ja,
Ganz so meinte ich es ja nicht. schon die Meinung sagen und so etwas aber nicht in eine richtung drängen. so hat es damals meine mutter getan und mein ex und viele andere. deswegen habe ich mich SO entschieden und ja ich weiß wovon ich rede..

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29. Juli 2014 um 22:21
In Antwort auf maudie_12345087

Abtreibungsfolgen
Das Problem ist das sie über 200 km entfernt wohnt und wir uns leider nicht so oft sehen können. Wir telefonieren zwar und ich werde auch zu ihr fahren, aber durch die ganze Situation hat sie wieder ihr vertrauen in Menschen verloren und zieht sich jetzt schon zurück. Sie schläft viel, damit sie nicht drüber nachdenken muss. Ich mach mir einfach sorgen, da ich mir im web die Abtreibungsfolgen durchgelesen habe und angst hab das sie das ganze nicht verkraftet.sollte sie danach in eine Psychiatrie gehen oder gibt es noch andere Einrichtungen , wo man sowas verarbeiten kann, falls das überhaupt geht.

.....
Man muss nicht unbedingt in die Psychatrie gehen. Da würde sie auf medikamente gesetzt werden.... nicht toll! Man sollte versuchen es zu schaffen mit psychologischer unterstützung und mit dir als Freundin! Denn die medikamente die sie ihr dort geben würden, würden nicht helfen im gegenteil :/!

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29. Juli 2014 um 22:22

So sehe ich das auch
man sollte mit sich selbst im reinen sein und die richtige entscheidung treffen. viel nachdenken alles abwägen bevor man es tut

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30. Juli 2014 um 2:13
In Antwort auf mas'ud_12242448

Ja,
Ganz so meinte ich es ja nicht. schon die Meinung sagen und so etwas aber nicht in eine richtung drängen. so hat es damals meine mutter getan und mein ex und viele andere. deswegen habe ich mich SO entschieden und ja ich weiß wovon ich rede..

Wie sagt man denn die eigene Meinung
"schon die Meinung sagen und so etwas aber nicht in eine richtung drängen."
ohne in eine Richtung zu drängen?

Wenn man z.b. sagt:
"Dein Kind lebt bereits, auch wenn es nicht geboren ist; das Herz schlägt; bei der Abtreibung würde es getötet werden; meiner Meinung nach gibt es keinen einzigen guten Grund, das eigene Kind töten zu lassen"

dann hat man definitiv eine Meinung ausgedrückt, aber ich sehe nicht, wie man das könnte, ohne zu drängen. Selbiges gilt bei den meisten anderen Meinungen auch.

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30. Juli 2014 um 10:11

ICh
sehe es auch so wie noranightmare.
Dränge sie sie auf keinen Fall..grad nicht bei einer Person mit psychischen Problemen.

Zeige ihr aber verschiedene Wege.
Du kannst sie ja fragen ob sie es schon als eien Menschen ansieht.
Wenn dies der Fall ist würde ich ihr sagen, dass eine Abtreibung eine schlechte Idee ist da es sie sehr belasten könnte...ein Kind zu bekommen das sie aber nciht will und es dann behalten wäre aber auch nicht so toll.
Vielleicht könnte sie das Kind zur Adoption freigeben so würde sie keinen Menschen töten (wenn sie es denn schon als Menschen ansieht..das sieht jeder anders) und müsste aber nicht für das Kind dann sorgen.

Rate ihr am besten sich von 2 verschiedenen Beratungsstellen Beraten zu lassen (Profamilia und Diakonie vielleicht) und am besten mit ihren Psychologen reden (hoffe sie hat einen) ..dieser könnte sie am besten einschätzen.

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30. Juli 2014 um 18:32
In Antwort auf maudie_12345087

Abtreibungsfolgen
Das Problem ist das sie über 200 km entfernt wohnt und wir uns leider nicht so oft sehen können. Wir telefonieren zwar und ich werde auch zu ihr fahren, aber durch die ganze Situation hat sie wieder ihr vertrauen in Menschen verloren und zieht sich jetzt schon zurück. Sie schläft viel, damit sie nicht drüber nachdenken muss. Ich mach mir einfach sorgen, da ich mir im web die Abtreibungsfolgen durchgelesen habe und angst hab das sie das ganze nicht verkraftet.sollte sie danach in eine Psychiatrie gehen oder gibt es noch andere Einrichtungen , wo man sowas verarbeiten kann, falls das überhaupt geht.

Hallo katjes,
ich hatte dir mal eine pN geschrieben - hast du die entdeckt??
am besten wäre es natürlich, vorher zu klären, wo es hakt und sich nicht sehenden auges etwas "draufzupacken". du kennst das vielleicht von der feuerwehr, das sprüchlein, das auf den autos klebt ...
ist super, dass ihr telefoniert. ich denke, du hörst gut zu und spürst, wo sie hilfe braucht und was sie sich wünscht oder - eigentlich wünschen würde. meistens ist das, dass jemand (muss nicht mal der kindsvater sein) sich einfach freut und sagt: wir schaffen das.
wo das fehlt, kann man verstehen, dass eine frau abtreiben "will", oder?
vielleicht könntest du dieser mensch sein??? auch wenn du weit entfernt bist.
aber du weißt mehr - ich ja gar nichts
liebe grüße von catie

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31. Juli 2014 um 11:32

Mut machen
Hallo Katjes,

Ich hoffe sehr , dass nicht alles schon zu spät ist. - Ich habe viel mit Frauen nach einer Abtreibung zu tun - und glaub mir, all die möglichen Folgen, die du im Internet findest, sind schlimme Realität.
Versuche, deine Freundin vor einer Kurzschlussreaktion zu bewahren. Es ist wichtig, sich Zeit zu lassen und Pro und Contra sorgfältig abzuwägen. Denn: Es geht um ein Kind.

Der beste Dienst, den Du Deiner Freundin erweisen kannst, ist: Ermutige sie, das Kind zu bekommen. Sei nicht neutral! viele Frauen sagen nach einem Abbruch: Wenn es doch jemanden gegeben hätte, der mir gesagt hätte: "Du schaffst es!" - Aber niemand hat mich aufgehalten - und nun muss ich mit dieser großen Trauer und den Schuldgefühlen mich ganzes Leben lang leben."
Ein Abbruch sieht wie eine Lösung aus. Aber das täuscht - die Probleme danach sind oft kaum zu überwinden.
Wie alt ist Deine Freundin? Warum möchte sie keine Kinder? - Es ist schade, denn Mutter werden ist für eine Frau schon ein sehr wesentlicher Teil ihres Lebens - ein großes Stück Glück / Erfüllung....
Wenn Deine Freundin noch Offenheit hat, über das Leben mit Kind nachzudenken: die Beratungsstelle Aus-WEG?! in Pforzheim hilft deutschlandweit, gute Möglichkeiten zu finden.

Sanjane

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31. Juli 2014 um 12:57
In Antwort auf monday_12919538

Mut machen
Hallo Katjes,

Ich hoffe sehr , dass nicht alles schon zu spät ist. - Ich habe viel mit Frauen nach einer Abtreibung zu tun - und glaub mir, all die möglichen Folgen, die du im Internet findest, sind schlimme Realität.
Versuche, deine Freundin vor einer Kurzschlussreaktion zu bewahren. Es ist wichtig, sich Zeit zu lassen und Pro und Contra sorgfältig abzuwägen. Denn: Es geht um ein Kind.

Der beste Dienst, den Du Deiner Freundin erweisen kannst, ist: Ermutige sie, das Kind zu bekommen. Sei nicht neutral! viele Frauen sagen nach einem Abbruch: Wenn es doch jemanden gegeben hätte, der mir gesagt hätte: "Du schaffst es!" - Aber niemand hat mich aufgehalten - und nun muss ich mit dieser großen Trauer und den Schuldgefühlen mich ganzes Leben lang leben."
Ein Abbruch sieht wie eine Lösung aus. Aber das täuscht - die Probleme danach sind oft kaum zu überwinden.
Wie alt ist Deine Freundin? Warum möchte sie keine Kinder? - Es ist schade, denn Mutter werden ist für eine Frau schon ein sehr wesentlicher Teil ihres Lebens - ein großes Stück Glück / Erfüllung....
Wenn Deine Freundin noch Offenheit hat, über das Leben mit Kind nachzudenken: die Beratungsstelle Aus-WEG?! in Pforzheim hilft deutschlandweit, gute Möglichkeiten zu finden.

Sanjane

Ja natürlich
erscheinen im Netz entsprechende Berichte, wenn man gezielt danach sucht bzw. googelt.
Gebe mal ein "Folgen nach Brust-OP" oder was auch immer, da wird dann kein Bericht erscheinen a la "alles super"!!

Selbst wenn man neutral "Brust-OP" eingibt, erscheinen überwiegend Negativ-Berichte, obwohl meistens alles gut verläuft.
Dass man darauf immer wieder aufmerksam machen muß verstehe ich nicht.

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