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Frauenärzte - eine totale Enttäuschung

5. März 2013 um 21:24 Letzte Antwort: 29. Juni 2013 um 13:41

Ich hatte vor neun Tagen Geburtstermin. Bislang wollte der Kleine noch nicht raus kommen.

Meine betreuende Frauenärztin meinte zu mir, dass man mittlerweile bereits nach sieben Tagen die Geburt einleitet. Sie erzählte mir auch, welche Möglichkeiten es zur Einleitung gebe und welche sie in meinem Zustand favorisieren würde. Mögliche weitere Folgen hat sie nicht erwähnt.
Zuhause habe ich mich nochmal eingehend mit der Einleitung beschäftigt. Habe dazu im Internet danach gesucht und in "Die Hebammensprechstunde" von Ingeborg Stadelmann ( o.T. ich finde das Buch eig ganz gut, jedoch an einigen Stellen etwas zu alternativ - ich nehme mir daraus, was für mich logisch ist) nachgeschlagen. Mit erschrecken hatte ich festgestellt, dass es viele negative Erfahrungen mit Einleitungen gab und auch Frau Stadelmann plädiert für eine natürliche Geburt (hormonelle Selbstregulierung etc..). Das man überhaupt die Möglichkeit besitz, da mit den Ärzten zu reden und um Aufschub zu bitten war mir auch nicht klar.
Heute hatte ich in der Klinik eine Untersuchung. Die Frauenärztin dort sagte zu mir das sie mich Untersuchen möchte und meinte dann: "Das kann jetzt ein wenig weh tun." Ich habe ganz erschrocken geschaut und erstmal gefragt, was sie denn vor hätte. Bislang hatten vaginale Untersuchungen nie weh getan. Sie antwortete, dass sie mir den Muttermund, der ein wenig offen war, dehnen wolle. Ich ließ sie es nicht tun, da ich mich dunkel erinnerte, dass dadurch Frauen bereits Blutungen bekommen hatten. Danach ließ sie davon ab. Dann meinte sie das sie mir dann ein Gel gibt, dass in die Scheide eingeführt wird. Sie musste wohl meinen kritischen Blick gesehen haben und schub schnell hinterher: "Wenn Sie das wollen." Ich wollte nicht.
Man muss dazu sagen, dass es bislang dem Kleinen im Bauch gut geht. Ich gehe regelmäßig zur Kontrolle. Herztöne sind gut. Nabelschnurdurchblutung ist gut. Er hat genügend Fruchtwasser und die Plazenta ist für dieses Stadium nicht übermäßig verkalkt. Sollte etwas mit dem Kleinen nicht in Ordnung sein, wäre ich die Letzte, die sich gegen eine Einleitung weigern würde. Das Risiko von Abgang des Kindspech ist mir bekannt.
Jedoch bin ich einfach so verärgert über die Frauenärzte. Es erfolgt keine richtige Aufklärung, noch wird gefragt wie man sich die Geburt überhaupt wünscht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch relativ jung (im Vergleich zu den immer älterwerdenen Müttern, bin keine Minderjährige) bin und Erstgebärende und man mich deswegen einfach nicht ernst nimmt. Jedoch kann es doch nicht sein, dass die Ärzte einfach machen was sie wollen?! Ich bestehe doch nicht nur noch aus einer Gebärmutter! Man muss sich wirklich sehr selbstständig informieren was auf einen alles zukommen kann, sonst ist man den Ärzten total ausgeliefert. Ich habe nicht mehr das Gefühl gut aufgehoben zu sein bei den Frauenärzten.
Nach der Untersuchung war es für die Ärztin in der Klinik auch überhaupt kein Thema auch noch drei Tage Zeit zu geben. Ich habe sehr das Gefühl, dass diese eine Geburt einleiten, nur weil es zeitlich gut in den Terminkalender passt.
Ich denke, solange es dem Kleinen gut geht, soll er die Möglichkeit auch bekommen selbst entscheiden zu können wann er kommt. Natürlich muss sich dies in einem gewissen Rahmen halten.
Bis heute hatte sich geburtsmäßig kaum etwas getan. Ich war richtig froh, dass auf dem CTG endlich etwas auf der Wehenkurve getan hat. Auch der Muttermund war in den vorherigen Untersuchungen noch geschlossen. Ich hoffe doch, dass der Kleine nun endlich raus kommen will und wir um die Einleitung doch noch drum herrum kommen. Ich bin optimistisch!
Ich möchte nach der Geburt auf jeden Fall mir einen anderen Frauenarzt suchen.. Vielleicht gibt es ja auch noch andere...?!

Was mich jetzt noch interessieren würde gibt es noch mehr auf das man sich gefasst machen muss?

(Wenn irgendetwas unlogisch und nicht nachvollziehbar ist, ergänze ich gerne noch..)

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6. März 2013 um 19:52


Darf ich ganz blöd fragen? Was bedeutet Abgang des Kindspechs??

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6. März 2013 um 21:25

Kindspech
Heißt eigentlich Mekonium und ist der erste Stuhlgang des Kindes.
Wenn es im Fruchtwasser ausgeschieden wird und es zu einer Unterversorgung kommen sollte, kann es sein, dass das Kind in einer Stresssituation Atemübungen macht und somit Mekonium in die Lunge gerät.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Mekonium

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6. März 2013 um 21:44
In Antwort auf may_12509764

Kindspech
Heißt eigentlich Mekonium und ist der erste Stuhlgang des Kindes.
Wenn es im Fruchtwasser ausgeschieden wird und es zu einer Unterversorgung kommen sollte, kann es sein, dass das Kind in einer Stresssituation Atemübungen macht und somit Mekonium in die Lunge gerät.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Mekonium


Danke für die Info und alles Gute weiterhin!

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6. März 2013 um 21:44

Hallo Marzipankugel
Wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf?
Ich finde es sehr gut, dass du dich damit kritisch auseinander gesetzt hast und die künstliche Einleitung nicht möchtest. Es ist oftmals richtig, dass - wenn sonst alles wie bei dir in Ordnung ist - man darauf verzichten kann/sollte. Natürliche Wehen sind immer besser.
Und ja, es gibt auch noch andere Frauenärzte Meine ist überaus großartig, hat nie Panik gemacht und geht auf die Wünsche der Schwangeren ein. Oftmals bzw. meistens sogar ist es jedoch so wie du beschrieben hast

Was ich dir noch sagen wollte: Du kannst dennoch beruhigt einen Wehencocktail zu dir nehmen (aus Rizinusöl, Fruchtsaft und etwas hochprozentigem Alkohol - nach Rücksprache mit deiner Hebamme!). Das ist NICHT schädlich, weder für Mutter noch für das Kind. Sollte dein Kind absolut noch nicht geboren werden wollen, dann würde auch in diesem Fall nichts passieren (außer etwas Durchfall). Kommen dann dadurch jedoch Geburtswehen, kannst du sicher sein, dass diese natürlich und authentisch verlaufen (nicht wie Wehen nach einem Wehentropf oder Einleitung mit Gel oder Tabletten).

Alles Gute und eine wunderschöne Geburt für dich!

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6. März 2013 um 23:41
In Antwort auf tiana_987832

Hallo Marzipankugel
Wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf?
Ich finde es sehr gut, dass du dich damit kritisch auseinander gesetzt hast und die künstliche Einleitung nicht möchtest. Es ist oftmals richtig, dass - wenn sonst alles wie bei dir in Ordnung ist - man darauf verzichten kann/sollte. Natürliche Wehen sind immer besser.
Und ja, es gibt auch noch andere Frauenärzte Meine ist überaus großartig, hat nie Panik gemacht und geht auf die Wünsche der Schwangeren ein. Oftmals bzw. meistens sogar ist es jedoch so wie du beschrieben hast

Was ich dir noch sagen wollte: Du kannst dennoch beruhigt einen Wehencocktail zu dir nehmen (aus Rizinusöl, Fruchtsaft und etwas hochprozentigem Alkohol - nach Rücksprache mit deiner Hebamme!). Das ist NICHT schädlich, weder für Mutter noch für das Kind. Sollte dein Kind absolut noch nicht geboren werden wollen, dann würde auch in diesem Fall nichts passieren (außer etwas Durchfall). Kommen dann dadurch jedoch Geburtswehen, kannst du sicher sein, dass diese natürlich und authentisch verlaufen (nicht wie Wehen nach einem Wehentropf oder Einleitung mit Gel oder Tabletten).

Alles Gute und eine wunderschöne Geburt für dich!

Antwort
Vielen Dank für die Antwort und die Wünsche. Ich bin 24.
Meine Hebamme hat mir heute auch den Wehencocktail empfohlen. Zudem kann ich morgen auch akupunktiert werden. Ich werde dann auch einige Stunden danach nochmal zur Kontrolle in die Klinik. Also wenn er dann nicht kommen will dann muss es wohl so sein...

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29. April 2013 um 15:04
In Antwort auf edytha_12771757


Darf ich ganz blöd fragen? Was bedeutet Abgang des Kindspechs??

Das
bedeutet das kind hat zum erste mal seinen stuhlgang. das ganze ist ziemlich klebrig und fast schwarz

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29. Juni 2013 um 13:41

OH ja
du hast vollkommen Recht!!
Ich bin immer wieder enttäuscht bin jetzt mit dem 3. Kind schwanger und tatsächlich war bis jetzt jeder Frauenarzt den ich je hatte der totale Reinfall....der bei der Ersten SW war übervorsichtig , wollte mir alles verbieten, hat alles total dramatisiert, und überhaupt völlig übertrieben.Ich musste ständig zum CTG immer mindest 30min.. und dann ein sauschlechtes KH erwischt, es wurde mit mir umgesprungen als wär ich ein dummes Kind, die haben angefangen mir einfach ohne zu fragen ein Zäpfchen nach dem andren zu geben.. immer dann wenn ich ne wehe hatte,dann haben se mir noch 2 Assistenzärzte mit rein gestellt die mich dann zum Schluss nähen durften u vergessen haben mir ne Betäubung zu geben..ausserdem hatte ich 3 verschiedene Hebammen während der Geburt abwechselnd!und als wäre das nicht der knaller gewesen war früh um 7 noch Schichtwechsel u im Kreissaal standen ungelogen über 10 leute..ohne worte.. bei der 2. Geburt war ich bei nem andren Arzt wieder so ein trottel der wollte mir erzähln ich hätte CLAMYDIEN im KH wurde ich untersucht, da war nix..!! eingeleitet wurde dann die Geburt nach 10 Tagen,mir wurde kaum Info gegeben wie oder was da passiert, auch sonst kein wirkliches Interesse mich aufzuklären.Hauptsach Kind kommt natürlich raus scheiss egal wie.die Ärztin hat mir 3 ma in Unterarm gestochen aber auf der falschen seite?! bei der Geburt hatte ich nur 1 Hebamme dabei sonst niemand..also auch der Brüller.. jetzt hab ich ne FA die sagt immer nur alles ok , hmm die Hebammen bei ihr erzähln mir dann wieder das gegenteil, weil ich ständig ziehn u stechen im unterleib und rücken/rippen habe..

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