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Fragen zur SSW mit 2. Kind

9. November 2019 um 9:48 Letzte Antwort: 9. November 2019 um 11:52

Hallo, 

ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen!
Ich bin 21 Jahre alt und lebe mit meinem Freund, mit dem ich seit 5 Monaten zusammen bin, zusammen.

Ich habe bereits ein Kind aus meiner vorherigen Beziehung die von März 2016 bis Oktober 2018 ging. 
Der Vater des Kindes ist super, er kümmert sich 1a. 
Die Mutter meines Ex-Freundes die mir damals sehr nahe stand, hatte leider Krebs bekommen und ist daran verstorben in der Beziehung, das sorgte dafür das mein Ex sich immer mehr zurückzog und ich mit allem damals auf mich allein gestellt war weshalb ich leider in eine schwere Depression fiel.
Diese hielt bis Anfang diesen Jahres an. 
Ich habe natürlich psychologische Hilfe in Anspruch genommen und war auch teilstationär (da ich mich in ausbildung befinde) in der Tagesklinik zur Therapie.
Trotzdessen lebt mein Kind bei meinem Ex Freund weil ich psychisch erst mal wieder "klarkommen" und ins Leben zurückfinden musste. 
Ich sehe mein Kind jeden Tag, hole es jeden Tag von der kita ab und verbringe so oft wie es geht Zeit mit ihm, ich liebe ihn über alles! 
Mein neuer Freund mit dem ich seit Anfang Juni zusammen bin hat den kleinen auch schon kennengelernt und direkt ins Herz geschlossen, die beiden verstehen sich super und wir waren auch schon dabei ein Kinderzimmer für ihn herzurichten in unserer Wohnung damit mein Sohn endlich mal aller zwei Wochen für zwei Wochen auch bei mir sein kann, denn es gibt nichts schöneres für mich und psychisch fühl ich mich bereits auch wieder stabil.

Nun kommt leider das "Problem" - Problem auch nur deshalb, weil ich nicht weiß, was ich machen soll.

Ich habe gestern Nacht erfahren das ich schwanger bin, habe drei Tests gemacht und die Linie für die SS an sich war sogar dunkler als die Testlinie.. wenn das mal nicht eindeutig ist.. 
Ich bin auch überfällig und habe auch sonst SS-ähnliche Symptome. 

Ich habe bis gestern immer hormonell verhütet, es ist also vollkommen ungeplant.
Mein neuer Freund (übrigens 24) ist jetzt schon stark verzweifelt weil das nicht geplant war und er einen Hund hat der wirklich widerspenstig ist und zwei Katzen, er hat auch keinen Führerschein und macht sich über all diese Dinge jetzt wahnsinnige Gedanken.
Er steht zu mir, keine Frage, egal was kommt.. er würde das Kind nur nicht jetzt unbedingt behalten und bekommen wollen, da war er auch sehr ehrlich zu mir aber er würde mich auch nicht verlassen wenn ich es behalte.

Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll.. ich bin im zweiten Ausbildungsjahr kurz vor dem ersten Teil meiner Abschlussprüfung, ich lebe 45km von meiner Arbeit entfernt (pendle jeden Tag mit dem Auto) und mein Kind lebt in der selben Stadt wo meine Arbeit ist .. ich habe Angst vor der Zukunft, weiß nicht wie ich das finanzieren oder unter einen Hut bekommen soll.

Meine Familie ist auch absolut nicht gut auf mich zusprechen, sie verstehen vieles nicht und machen mich eigentlich nur schlecht.. wenn sie von der SS erfahren würden, würden sie mir sicher zur abtreibung raten aber ich möchte das nicht. 

Ich finde das ist keine Lösung.. 

es tut mir leid wenn ich so durcheinander oder komisch schreibe, wenn etwas unklar sein sollte oder Ähnliches aber ich bin gerade so aufgeregt und hoffe nur auf irgendwelche Tipps und Hilfe  

Danke im Voraus!!

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9. November 2019 um 10:42

aber irgendwie hört es sich für mich so an als ob du das Kind schon gerne behalten möchtest, oder? 

Dein erstes Kind war auch ungeplant?

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9. November 2019 um 11:52

Für mich wäre die Frage, ob du psychisch schon wieder stark genug für die Aufgabe bist. Wenn du sagst, du schaffst es körperlich und von der Psyche, dann würde ich es wagen. Ist ja auch die Frage: könntest du eine Abtreibung psychisch verkraften? 

Bzgl. der Ausbildung: gäbe es die Chance, näher ranzuziehen? Wäre sowieso für deinen Sohn gut, wenn er die Hälfte des Monats bei euch leben soll. Sonst wird es für ihn ja auch schwierig mit KiGa, Schule, Freunde treffen, Sport etc. 
Aber auch der Weg wäre bei guter Organisation kein Problem.
Meine Tochter ist damals mitten in meinem Studiums. Ich musste noch ein ganzes Stück weiter täglich fahren. Ist hart aber machbar.

Hol dir auf jeden Fall professionelle Hilfe um deine Situation zu verbessern

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