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Fragen zu "unverheiratet mit Kind"

23. März 2008 um 22:33 Letzte Antwort: 24. März 2008 um 10:23

Hallo,

Könnt ihr mir ein paar Fragen zur Rechtslage beantworten?

1.) Wenn wir nicht verheiratet sind und ein Kind bekommen, kann das Kind dann trotzdem den Namen des Vaters bekommen? Hat das irgendwelche Vor oder Nachteile für mich?

2.) Wenn wir nach der Geburt heiraten, muss mein Freund unser Kind dann nochmal adoptieren oder so?

Kennt sich eine von euch hier aus?

Danke für eure Antworten und Übrigens noch frohe Ostern

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23. März 2008 um 22:35

Also
wenn dein freund die vaterschaft jetzt schon annerkennt muss er das kind nicht mehr adoptieren. Mit dem namen weiß ich nicht so genau. Aber wenn ihr das gemeinsame sorgerecht wollt sollte das auch möglich sein. Musst dir halt überlegen ob du das willst.
lg

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23. März 2008 um 22:40

Hi
du solltest noch in der schwangerschaft mit deinem freund zum jugendamt gehen um dort das gemeinsame sorgerecht zu beantragen (wenn du das denn möchtest). dort bekommt ihr dann dokumente mit denen die namensgebung kein problem ist

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23. März 2008 um 22:46
In Antwort auf an0N_1208860999z

Hi
du solltest noch in der schwangerschaft mit deinem freund zum jugendamt gehen um dort das gemeinsame sorgerecht zu beantragen (wenn du das denn möchtest). dort bekommt ihr dann dokumente mit denen die namensgebung kein problem ist

Aha!!!
hört sich ja ganz einfach an.
Ein gemeinsames Sorgerecht möchten wir auf jeden Fall, wir möchten halt nur (noch) nicht heiraten!

Danke für eure Hilfe!

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23. März 2008 um 22:56

Hallo,
das mit dem Nachnamen ist gar kein Problem. hat meine Schwester auch so gemacht. Sie hatte nur mal ein Problem: Sie wollte in Urlaub fliegen und hatte nur die Kinderausweise dabei und die haben Sie nicht durch die kontrolle gelassen, da irgendein bestimmtes Dokument fehlte, dass sie irgendwo beim Zoll (oder so was) abstempeln lassen musste. das den Beweis liefert, dass Sie auch wirklich die Mutter der beiden Kinder ist und die kinder nur den väterlichen nachnamen bekommen haben. Das war ne Action: 2 Kinder (damals 0,5 und 2 jahre alt) der Papa ist die 60 km mit 200 km/H nach hause gefahren und hatte den Wisch geholt, in der letzten Minute eingecheckt.
Also dieses Dokument musst Du dann immer bei Dir führen, nicht dass jemand denkt, Du hättest Dein kind
entführt

LG misscaro 10+2

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23. März 2008 um 23:06
In Antwort auf ebony_12548803

Hallo,
das mit dem Nachnamen ist gar kein Problem. hat meine Schwester auch so gemacht. Sie hatte nur mal ein Problem: Sie wollte in Urlaub fliegen und hatte nur die Kinderausweise dabei und die haben Sie nicht durch die kontrolle gelassen, da irgendein bestimmtes Dokument fehlte, dass sie irgendwo beim Zoll (oder so was) abstempeln lassen musste. das den Beweis liefert, dass Sie auch wirklich die Mutter der beiden Kinder ist und die kinder nur den väterlichen nachnamen bekommen haben. Das war ne Action: 2 Kinder (damals 0,5 und 2 jahre alt) der Papa ist die 60 km mit 200 km/H nach hause gefahren und hatte den Wisch geholt, in der letzten Minute eingecheckt.
Also dieses Dokument musst Du dann immer bei Dir führen, nicht dass jemand denkt, Du hättest Dein kind
entführt

LG misscaro 10+2

Hahaha...
Ist ja wirklich eine gute Gechichte.

Wisst ihr denn, ob es ein Problem ist den Namen des Vaters erst nach der Hochzeit an das Kind zu "übergeben"?
Bin da wirklich vollkommen planlos

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23. März 2008 um 23:09

Nachname
Mit dem Nachnamen ist kein Problem...
Unser Sohn hat auch den Nachnamen von meinem Freund!!!

Lieben gruss

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23. März 2008 um 23:10

Super...
vielen Dank für die Hilfe!(und auch für den Tipp!) Da habe ich mir bis jetzt noch gar keine Gedanken drüber gemacht... Aber natürlich hast du Recht. Werde ich mal gründlich drüber nachgrübeln

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24. März 2008 um 10:15

@clara
Wenn Du möchtest, dass Euer Kind den Namen des Vaters nach der Geburt erhält, solltest Du vor der Geburt mit Geburtsurkunden der Eltern, Personalausweis und natürlich mit dem Vater des Kindes zum zuständigen Jugendamt und die Vaterschaft anerkennen lassen.

So habe ich es auch mit meinem Freund gemacht um mir spätere Kosten und Rennereien für eine Umschreibung (wir wollen eh später heiraten) zu sparen.

Wenn Ihr sowieso heiraten wollt, würde ich Euch den Schritt vorher empfehlen, da der Vater dann auch gleich in der Geburtsurkunde Eures Kindes steht und auch gleich beim Standesamt der Nachname des Vaters beantragt. Du bekommst dann ja vom Jugendamt beglaubigte Abschriften der Vaterschaftsanerkennung für sämtliche Ämter (solltest Du auch zur Entbindung in die Kliniktasche packen)!

Mit dem Sorgerecht kannst Du glaube ich auch später noch machen bzw. mit der Heirat habt Ihr eh das gemeinsame. Aber wenn Du schon beim Jugendamt sein solltest, kannst Du es auch gleich kostenlos mit beantragen.

Aber bitte nicht gleich an eine Trennung vom Vater denken, so wie es manche hier so schreiben. Man hat sich ja schließlich auch aus Liebe für ein gemeinsames Kind entschieden. Aber gut, jeder hat halt seine Meinung!

Viel Glück und noch frohe Restostern wünscht Melanie aus Berlin (SSW 31+2)

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24. März 2008 um 10:23

Hab das auch gerade durch
Wir haben vor der Geburt die Vaterschaftsanerkennung gemacht und das dann nach der geburt ans Standesamt geschickt.
Die sagten mir allerdings, dass das Kind nur den Namen des Vaters bekommen kann, wenn wir BEIDE die elterliche Sorge (Sorgerecht)haben.
Wir mussten dann auch BEIDE aufs Standesamt und das nochmal unterschreiben. Die "Namensänderung" (war wohl eine, obwohl ich im KKH schon seinen Namen als Geburtsnamen angegeben habe) hat uns nochmal 17 Euro gekostet.

Als einzigen Nachteil sehe ich an, dass meine Tochter dann wohl nie meinen Namen annehmen kann. Im Moment will ich das ja auch gar nicht, aber man weiß ja nie was kommt. Ich halte mir nämlich immer gern mehrere Möglichkeiten offen.

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