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Fragen nach Eileiter-SS

1. Dezember 2008 um 18:31

Hallo Ihr Lieben.

Ich habe schon ein paarmal hier gestöbert in den letzten Wochen. Ich habe einen zweijährigen Sohn (mein Sonnenschein), hatte im Januar 2008 eine Missed Abortion in der 11.SSW und im Oktober eine Eileiter-SS. Ich wurde in der 8.SSW per Bauchspiegelung operiert, der Eileiter konnte erhalten werden.

Jetzt ist es so, dass vor allem um die Zyklusmitte hin die operierte Seite immer wieder zieht. Letzten Monat stark (klar, frisch operiert), im Moment nur ganz leicht. Kennt Ihr das? Was ist das?

Wie lange wartet Ihr mit dem "Üben"? Die Oberärztin im KH sprach von einem Zyklus, die Gyn von drei Monaten. Ich hasse es gerade so sehr zu verhüten und würde gerne bald wieder durchstarten.

Laßt Ihr die Durchlässigkeit der Eileiter prüfen? Meine Gyn hat mir das zur Wahl gestellt. Bin nicht scharf auf eine erneute Bauchspiegelung ... Was meint Ihr?

Ich kann Euch gar nicht sagen wie verunsichert ich gerade bin. Nach der FG im Januar habe ich noch gedacht "sowas kann einem einmal passieren", aber jetzt bin ich wirklich panisch. Warum schon wieder? Es kommt mir gerade ziemlich unwahrscheinlich vor, dass ich jemals noch ein gesundes Baby bekomme, aber ich kann meinen Wunsch einfach nicht aufgeben. Alles total blöd gerade!!!

Würde mich über Antworten freuen!

Liane

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2. Dezember 2008 um 8:04

Ein bisschen Mut...
Liebe Liane,

es tut mir sehr leid für Dich, was Du dieses Jahr bereits durchmachen musstest!!!

Ich kkann Dich gut verstehen, denn bei mir war es genau umgekehrt...Ich hatte im Mai diesen Jahres eine ELSS. Dr Eileiter war zwar schon etwas in Mitleidenschaft gezogen, konnte aber erhalten bleiben und laut Aussage der Ärzte schaut er auch wieder ganz gut aus. Bei der OP wurde ich vorsichtshalber auch leicht ausgeschabt. Und Vor 14 Tagen hatte ich eine eine FG Anfang 8. SSW, zum Glück ohne AS.

Ich kann mich leider nicht mehr so erinnern...(die Seele scheint schlimme Dinge immer zu verdrängen), aber ich glaube Schmerzen hatte ich zur Monatsmitte keine. Klar, die frische OP mit den narben habe auch ich gemerkt..Ich durfte die erste Zeit nichts schwer heben, michh allgemein nicht anstrengen, nicht baden und auch keinen GV. Das ganze für ca. 4 Wochen nach Entlassung.

Mit erneutem "Üben" haben wir zwei Zyklen gewartet, mein FA meinte 2-3 Zyklen Das war auch ganz gut so, denn ich hatte furchtbare Angst auf natürlichem Wege nicht mehr schwanger zu werden...dass das Ei wieder stecken bleibt...
Naja, nach drei Übungs-Zyklen war ich dann wieder schwanger!!!! Und alles sass, wo es hin gehört... Ich war ÜBERGLÜCKLICH!!!!! Leider habe ich es nu verloren und jetzt gehen die ganzen Ängste wieder von vorne los

Zum Prüfen der Eileiter sagte mein Arzt, dass er es lieber erst einmal nicht machen würde (es sei denn ich hätte drauf bestanden). Er meinte, dass der linke EL (da war ELSS) verengt sein köönnte und es rutscht trotzdem was durch uund umgekert mit dem rechten EL auch. Oder auch jedes mal die Seite des Eisprungs zu testen - da würde man sich nur zusätzlichen seeliischen Stress machen. Ich habe auf ihn gehört, und siehe - es hat dann doch ziemliich schnell und ohne Komplikationen geklappt!!

Ich kann so nachfühlen,, wie es Dir geht!!! Man denkt, man sei schon einmmal gestraft und nun noch mit einer zweiten sache...s ist wirklich nicht einfach.
Aber Kopf hooch!!!! Bei Diir will ein baby kommen!! Es hat schon zwei Versuche gestartet. Vielleicht braucht es nur einfach einn weniig zeit.

Biitte verliere nicht den Mut! Achte aber darauf, dass es DIR auch gutt geht, Deine Seele Zeit zum erholen hat...

LG
Bettina

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2. Dezember 2008 um 19:48
In Antwort auf eligia_12627920

Ein bisschen Mut...
Liebe Liane,

es tut mir sehr leid für Dich, was Du dieses Jahr bereits durchmachen musstest!!!

Ich kkann Dich gut verstehen, denn bei mir war es genau umgekehrt...Ich hatte im Mai diesen Jahres eine ELSS. Dr Eileiter war zwar schon etwas in Mitleidenschaft gezogen, konnte aber erhalten bleiben und laut Aussage der Ärzte schaut er auch wieder ganz gut aus. Bei der OP wurde ich vorsichtshalber auch leicht ausgeschabt. Und Vor 14 Tagen hatte ich eine eine FG Anfang 8. SSW, zum Glück ohne AS.

Ich kann mich leider nicht mehr so erinnern...(die Seele scheint schlimme Dinge immer zu verdrängen), aber ich glaube Schmerzen hatte ich zur Monatsmitte keine. Klar, die frische OP mit den narben habe auch ich gemerkt..Ich durfte die erste Zeit nichts schwer heben, michh allgemein nicht anstrengen, nicht baden und auch keinen GV. Das ganze für ca. 4 Wochen nach Entlassung.

Mit erneutem "Üben" haben wir zwei Zyklen gewartet, mein FA meinte 2-3 Zyklen Das war auch ganz gut so, denn ich hatte furchtbare Angst auf natürlichem Wege nicht mehr schwanger zu werden...dass das Ei wieder stecken bleibt...
Naja, nach drei Übungs-Zyklen war ich dann wieder schwanger!!!! Und alles sass, wo es hin gehört... Ich war ÜBERGLÜCKLICH!!!!! Leider habe ich es nu verloren und jetzt gehen die ganzen Ängste wieder von vorne los

Zum Prüfen der Eileiter sagte mein Arzt, dass er es lieber erst einmal nicht machen würde (es sei denn ich hätte drauf bestanden). Er meinte, dass der linke EL (da war ELSS) verengt sein köönnte und es rutscht trotzdem was durch uund umgekert mit dem rechten EL auch. Oder auch jedes mal die Seite des Eisprungs zu testen - da würde man sich nur zusätzlichen seeliischen Stress machen. Ich habe auf ihn gehört, und siehe - es hat dann doch ziemliich schnell und ohne Komplikationen geklappt!!

Ich kann so nachfühlen,, wie es Dir geht!!! Man denkt, man sei schon einmmal gestraft und nun noch mit einer zweiten sache...s ist wirklich nicht einfach.
Aber Kopf hooch!!!! Bei Diir will ein baby kommen!! Es hat schon zwei Versuche gestartet. Vielleicht braucht es nur einfach einn weniig zeit.

Biitte verliere nicht den Mut! Achte aber darauf, dass es DIR auch gutt geht, Deine Seele Zeit zum erholen hat...

LG
Bettina

Dankeschön!
Liebe Bettina,

vielen Dank für Deine superliebe Antwort!!! Ich war heute bei der Gyn und die hat grünes Licht zum Üben gegeben. Auf der einen Seite freue ich mich total, verhüten fand ich in den letzten Wochen wirklich sehr blöd und ich habe beim Herzeln das ein oder andere Tränchen verdrückt. Auf der anderen Seite habe ich natürlich Angst, um nicht zu sagen Panik. Aber meine Gyn war total lieb und hat mir Mut gemacht. Und sie meinte "das Risiko und die Angst kann Ihnen niemand nehmen - da hilft nur Augen zu und durch".

Mir selbst geht es nach der Eileiter-SS nicht so schlecht wie nach der FG im Januar. Damals war ich schon recht weit, hatte schon so viele Pläne gemacht ... Diesmal ist meine Trauer nicht ganz so schlimm, dafür ist die Angst größer geworden. Es ist halt einfach nicht fair ... Aber ich habe zum Glück einen sehr lieben Mann, einen tollen Sohn, der mich täglich zum Lachen bringt, einen wunderschönen Hund, Freunde ... So ist das Loch nicht so bodenlos und es gibt viele Dinge für die es sich lohnt aufzustehen!

Ich wünsche Dir viel Glück für den neuen Versuch und drück Dich mal aus der Ferne!

Liane

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10. Dezember 2008 um 12:09

Hallo
hallo liane

deine angst ist berechtigt auch wenn es noch so blöde ist

ich hatte letztes jahr august eine eileiter ss die erhaltend operiert wurde

dann haben wir 3 monate brav gewartet bin erst wieder dieses jahr mai schwanger geworden und was soll ich sagen?

wieder an der selben stelle eine eileiter-ss

die schmerzen die du beschreibst habe ich sogar heute noch an der stelle obwohl der eileiter ja gar nicht mehr da ist...



aber weiter im text

hab nichts prüfen lassen wollte abwarten erstmal... also wieder 3 monate gewartet (soll man eigentlich machen damit
sich alles wieder auf nicht-schwanger einstellen kann

einmal geübt und sofort schwanger geworden

monatelang hab ich mich zerfleischt hatte angst jetzt unfruchtbar zu sein

eine 3. eileiter-ss nicht auszudenken...

heute bin ich in der 14.ssw und ich kann dir also sagen alles ist möglich

vesuch dich nicht unter druck zu setzen dann klappt es vielleicht schneller als du denkst

wünsch dir alles gute
karin

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1. Juni 2010 um 21:46

Erste Chat Erfahrung
Hallo,
ich bin das erste Mal selbst im Chat. Eure Geschichten haben mir die letzten Monate sehr geholfen. Doch da ich selber nach der Operation des 3. verlorenen Babys ein Problem habe, dachte ich vielleicht hilft es mir mit Euch zu sprechen. Im Jahr 2000 und 2001 hatte ich je einen Abort. Nun habe ich mich endlich wieder getraut und war schwanger im Dezember und Januar. Doch in der 5. Woche hatte ich solche Krämpfe und Schmerzen und man schickte mich im Krankenhaus auch wieder nach Hause. "Das ist so, alles in Ordnung". Man weiss genau es ist nicht so. Dann kam ich wieder ins Krankenhaus, wieder nach Hause geschickt und bekam Tage später einen Anruf, das ich mal kurz kommen soll. KURZ, war Deine spät erkannte Eileiterschwangerschaft mit sofortiger Not OP. Angeblich soll er Eileiter nun doch erhalten sein. Aber seit dieser OP im Januar habe ich immer wieder Schmerzen auf der anderen Seite und höllische Schmerzen wenn ich mit meinem Mann Sex habe. Ich weiss genau irgendetwas stimmt da nicht. Kann mir jemand einen Rat geben oder hat ähnliche Erfahrung?
Herzliche Grüsse aus Dänemark.
Mia

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