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Frage zur Nackenspaltenmessung

5. Januar 2009 um 7:56 Letzte Antwort: 5. Januar 2009 um 21:01

Hallo ihr lieben,

ich hab morgen meinen nächsten FA Termin. Ich bin mittlerweile in der 12. Woche. Bis morgen soll ich mich entschieden haben, ob ich das Ersttrimester Screening machen will. Und.....ich bin immer noch untenschlossen. Ich dachte die Nackenspaltenmessung wird routinemäßig mit gemacht. Nach dem Infoblatt meiner FA ist die Ultraschallmessung und die Blutuntersuchung Bestandteil der Ersttrimesteruntersuchung, die bei ihr 150 Euro kostet. Hab ihr denn diese Untersuchung in Anspruch genommen?
Ich bin 25, mein Mann 32. Rein vom Alter her, meinte meine FA das letzte mal, liege das Riskio bei 1:800 für ein Kind mit Erbkrankheiten. In meiner und seiner Familie gibt es, soweit wir zurückblicken können, aber keine behindert geborenen Personen. Hm......wie habt ihr das für Euch entschieden?? Ihr würdet mir echt helfen, wenn ihr mir ein paar Ratschläge geben könnt.

Danke schonmal. LG, Jule

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5. Januar 2009 um 13:34

Danke ....
für Eure Antworten.

Ich denke, ich warte erst einmal den Termin morgen und das ab, was meine FA mir rät. Ich tendiere trotzdem dahin es machen zu lassen, auch weil ich wie von euch hier auch von anderen schon gehört habe, dass man das Krümelchen auf dem Ultraschallbild viel besser sehen kann. 150 euro sind zwar viel geld, aber ich denke es lohnt sich.

danke euch nochmal und toi toi toi für eure weitere schwangerschaft.

Jule
(12 ssw)

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5. Januar 2009 um 14:27

Wozu?
ich würde mal sagen, mach dir bitte erst mal gedanken über die konsequenzen. denn die nackenfaltenmessung ergibt nur einen risikowert, der leider keine wirkliche aussage trifft.

was machst du, wenn der schlecht ist?

würdest du ein behindertes kind defintiv abtreiben? wenn ja, dann lass die untersuchung machen, sei dir aber darüber im klaren, dass ein schlechtes ergebnis bedeutet, dass du vermutlich zur fruchtwasseruntersuchung geschickt wirst, die ein fehlgeburtsrisiko darstellt...

und überleg dir vorher genau, ob du das kannst, ein kind so spät noch "abzutreiben" denn wirkliche klarheit hast du nicht vor der 16ssw und das kind müsste dann geboren werden.

wenn du das eh nicht könntest, dann brauchst du diese untersuchung auch nicht, weil sie dich nur kirre macht.

das mit dem besseren ultraschall ist so ne sache, wenn deine FÄ das in ihrer eigenen praxis macht, dann ist das GANZ GENAU der gleiche schall, den sie sonst auch macht, also nix mit besser sehen. nur dass eben bei diesem schall besonders intensiv die nackenfalte vermessen wird.

rein vom alter her ist das risiko bei dir übrigens deutlich geringer. wenn deine FA da schon keine ahnung hat, würde ich mir dreimal überlegen, ob ich dort eine sehr teure nackenfaltenmessung vornehmen lasse, denn dafür sollte der arzt wirklich besonders befähigt ein.

auf jeden fall solltest du dir VORHER gedanken machen, welche konsequenzen ein möglicherweise schlechtes ergebnis für dich hat, denn nur dann macht eien derartige messung sinn.

lg

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5. Januar 2009 um 14:43

Hallo Jule!
Ich habe meine Nackenspaltenmessung kurz vor Weihnachten gemacht. Ich musste 30,00 bei der FA bezahlen und ca. 50,00 werden vom Labor auf mich zu kommen wegen der Blutergebnisse. Bei mir liegen in der Familie auch keine Erkrankungen vor. Ich bin 27 Jahre alt. Meine FA hat mich in der Hinsicht nicht bedrängt. Wir haben uns dazu entschieden, damit wir sicher sind. Meine Ergebnisse waren super. 1: 11.000. Und noch irgendwie 2 andere Ergebnisse waren auch super. Meine FA hat mir schon vorher gesagt, dass ich jung bin und wenn keine Krankenheiten in der Familie vorliegen, kann das dann eher unwahrscheinlich sein. Ich würde es an deiner Stelle machen, einfach um sicher zu sein und damit du dir in der ganzen Schwangerschaft über solche Sachen keine Gedanken machen musst. Oder du willst das Risiko eingehen ein behindertes Kind zu bekommen. Jeder muss das für sich selbst entscheiden.

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5. Januar 2009 um 20:13

Hat ...
noch jemand eine Meinung dazu?

LG, Jule

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5. Januar 2009 um 20:25

Ich habe nichts bezahlt
weil es bei mir gleich mit dem Ersttrimester-Screening verbunden wurde.
Die Blutuntersuchung würde ich allerdings nur machen, wenn bei der NFM ein ungenaues bzw. besorgniserregendes Ergebnis rauskommen würde. Habe ich also auch nicht gemacht.
150 Eus hätte ich im Leben nicht bezahlt dafür, zumal ihr ja keiner Risikogruppe angehört.
Also wie du siehst ist die ärztliche Preispolitik sehr verschieden.

Übrigens habe ich morgen auch einen Termin zur NFM.
Mein bisheriger ET ist der 18.7.
Mal sehen ob der morgen mal wieder geändert wird.

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5. Januar 2009 um 20:43
In Antwort auf terry_12551755

Ich habe nichts bezahlt
weil es bei mir gleich mit dem Ersttrimester-Screening verbunden wurde.
Die Blutuntersuchung würde ich allerdings nur machen, wenn bei der NFM ein ungenaues bzw. besorgniserregendes Ergebnis rauskommen würde. Habe ich also auch nicht gemacht.
150 Eus hätte ich im Leben nicht bezahlt dafür, zumal ihr ja keiner Risikogruppe angehört.
Also wie du siehst ist die ärztliche Preispolitik sehr verschieden.

Übrigens habe ich morgen auch einen Termin zur NFM.
Mein bisheriger ET ist der 18.7.
Mal sehen ob der morgen mal wieder geändert wird.

Cool
da bin ich mal gespannt, was bei uns beiden da morgen rauskommt. mein erster ET war der 15.7. dann nach hinten verschoben auf den 22.7. mal gucken, was morgen rauskommt. bei mir steht ja morgen das ersttrimeter screening an. welche woche bist du genau? ich müsste in der 12. ssw, 11 + 1 sein. mal gucken ob sich das morgen wieder ändert.
viel glück dir morgen.

LG Jule

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5. Januar 2009 um 20:50

Hallo jule,
ich habe die Nackenfaltentransparenzmessung nicht machen lassen. Ich war 35, als ich schwanger war, mein Mann 38.

Also schon voll im "risikoreichen" Alter
Für mich kam das nicht in Frage, weil eben kein 100% sicheres Ergebnis dabei rauskommt, und weil ich auch ein krankes Kind nicht abgetrieben hätte.

Und wenn ich ein falsches Ergebnis bekommen hätte (also "Kind ist wahrscheinlich behindert", obwohl es tatsächlich nicht so ist) - wie 2 in meinem Bekanntenkreis... dann hätte ich mich monatelang nur verrückt gemacht vor Sorge.

Ich hab (wie die 2 Mütter, die ein "schlechtes" Ergebnis bei dem Screening erhalten haben) ein völlig gesundes Kind zur Welt gebracht (ohne Komplikationen... im Geburtshaus... ohne Schmerzmittel...) - also es muss nicht alles kompliziert sein, nur weil man älter ist

LG
Flocke

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5. Januar 2009 um 20:51
In Antwort auf an0N_1232102199z

Cool
da bin ich mal gespannt, was bei uns beiden da morgen rauskommt. mein erster ET war der 15.7. dann nach hinten verschoben auf den 22.7. mal gucken, was morgen rauskommt. bei mir steht ja morgen das ersttrimeter screening an. welche woche bist du genau? ich müsste in der 12. ssw, 11 + 1 sein. mal gucken ob sich das morgen wieder ändert.
viel glück dir morgen.

LG Jule


hmmm....die Woche weiß ich gar nicht so genau. Ich denke auch dass ich in der 12.SSW bin.
Bei meiner Tochter habe ich immer noch fleißig mitgezählt und falls ich doch mal durcheinander gekommen war hatte ich immernoch ein Blatt von meiner Hebi wo ich genau ablesen konnte, wie weit ich war.
Doch jetzt........irgendwie war die erste SS eben doch noch etwas spannender.


Auf jeden Fall wünsche ich dir auch viel Glück!

LG

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5. Januar 2009 um 21:01

Ich werde die NFM
auch nicht machen lassen.
Laut meiner FÄ ist das Risiko erst ab einem Alter von 35 erhöht. Mein Mann und ich sind beide 31, in unseren Familien gab es keine bekannten derartigen Behinderungen, so dass wir uns gegen die Untersuchung entschieden haben.
Ein weiterer ausschlaggebender Punkt war, dass man nur eine Wahrscheinlichkeit genannt bekommt. Laut meiner FÄ ist die Wahrscheinlichkeit bei mir bei 1:1000. Durch die Untersuchung KANN sich die Wahrscheinlichkeit z. B. auf 1:250 erhöhen, also immer noch keine eindeutige Aussage ob das Kind krank ist oder nicht.
Um dann mehr Gewissheit zu haben, müsste dann eine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen werden, die auch ein gewisses Risiko mit sich bringt.
Außerdem habe ich schon oft gehört und auch hier im Forum gelesen, dass aufgrund einer Fruchtwasseruntersuchung gesagt wurde, das Kind wäre krank und war es dann letztendlich doch nicht.
Außerdem sollte man sich vor der Untersuchung klar werden, was für eine Konsequenz ein negatives Ergebnis hat. Wird man das Kind abtreiben, wenn es krank ist?
Bei meiner FÄ hätte die Untersuchung ca. EUR 130 gekostet.

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