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Frage zu Geburtsurkunde und Jugendamt

9. November 2007 um 19:49

Hi!
Wie genau läuft das mit der Geburtsurkunde? Wie schnell muss man da zum Standesamt? Man kann ja nicht unbedingt einschätzen, wie lange man evtl. im Krankenhaus bleiben muss. Außerdem bin ich mit meinem Freund nicht verheiratet. Wann sollten wir da zum Jugendamt wegen gemeinsamen Sorgerecht? Findet ihr ich sollte das wegen gemeinsamen Sorgerecht machen oder lieber nicht?
Ich weiß ... ziemlich viele Fragen. Aber würde mich über eine Antwort freuen.

LG Caro + babyboy inside (34+5)

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9. November 2007 um 20:00

Hallo
also mit der geburtsurkunde weiss ich auch nicht so genau.
mit dem sorgerecht, da gehen ja die meinungen auseinander. man kann im nachhernein viel probleme mit dem vater bekommen, falls man sich mal trennt, dann dürftest du nicht mal wegziehen mit dem kind und der vater das nicht will.
aber ich bin mit meinem freund auch nicht verheiratet. doch ich werde mir mit ihm das sorgerecht teilen.

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9. November 2007 um 20:02

Sorgerecht
die vaterschaftsanerkennung könnt ihr auf alle fälle jetzt shcon machen,s orgerecht auch.

wie schnell geburtsurkunde da sein muss, weiß ich nicht, aber da helfen sicher andere..

eine gemeinsame sorgeerklärung finde ich immer, sollte selbstverständlich sein. in einer partnerschaft erst recht. sicherlich mag das manchmal bei getrennten partnern schwierig sein, aber welche faire erklärung gibt es dafür, dass die mutter es von geburt an hat und der vater nur mit der zustimmung der mutter...

und wie gesagt, bei trennung versteh ich ja noch die praktikabilitätsgründe, obwohl ichs da dennoch genauso unfair finde, aber innerhalb einer partnerschaft. willst du wirklich, das dein freund, den du liebst kein stimmrecht für euer kind hat? und mal ehrlich, wie willst du ihm das bitte erklären? och, schatz, ich will alleine über unser kind bestimmen. bist ja selbst schuld, hättest mich ja heiraten können oder so

weißt, wie ich meine? was würde für dich denn dagegen sprechen?

lg
phinnea

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9. November 2007 um 20:11

Also ich war
erst 8 Wochen nach Entbindung beim Standesamt und das war ok. Vorher war ich nicht fit. Weil Nico's Papa die Vaterschaft noch nicht anerkannt hatte und somit die Geburtsurkunde noch nicht vollständig war,hab ich mir vorläufige Dokumente aushändigen lassen. Für die Anträge auf Kindergeld,Elterngeld etc.

Als die Vaterschaft anerkannt wurde hat das Jugendamt die "richtige" Geburtsurkunde beim Standesamt angefordert (war im Juli) hab sie vorgestern bekommen. Besser man geht selbst hin.

Wegen dem Sorgerecht. Tja...das muss jeder selbst wissen,ich denke wenn man lange zusammen war,sich gut kennt,sich liebt...dann kann man sich auch das Sorgerecht teilen. Klar,es kann immer auseinandergehen...aber Ehen werden auch geschieden und die Partner müssen sich dann auch Einigen.

Musst du selbst wissen.

Ich denke,wenn ich mit einem langjährigen Partner ein Kind bekommen hätte,diesen geliebt hätte,dann hätte ich mir mit ihm auch das Sorgerecht geteilt.

Bei mir war es aber anders,deshalb hab ich das Alleinige und daran wird sich auch nichts ändern.

lg
Evelyn

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10. November 2007 um 3:04

Also
bei uns ging aus dem kh die geburtsanzeige ins standesamt. von denen haben wir ein brief bekommen, wir sollten beim ju-amt nen termin machen zur anerkennung und sorgerechtsteilung. jetzt nach 7 wochen ist die urkunde fertig... üfffff endlich...


viel spaß in der restlichen ss- beneide dich, vermiss mein bauchi und freu mich gleichzeitig über jeden tag mit meiner kleinen am besten schwanger und mama gleichzeitig hihi

lg marina und mellina, 7wochen alt

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10. November 2007 um 10:35

Ich denke da mittlerweile etwas anders...
Hi Caro,
ich hatte eigentich auch vor, sowohl die Vaterschaftsanerkennung als auch das geteilte Sorgerecht zu beantragen.
Ich arbeite nebenbei beim Rechtsanwalt und gestern bin ich mit meiner Cheffin zufällig auf das Thema des gemeinsamen Sorgerechts gekommen.
Eigentlich dachte ich immer, ja klar wird das Sorgerecht geteilt. Ich lebe ja schließlich in einer intakten Beziehung und habe auch vor, mit dem Vater meines Kleinen alt zu werden.

Jetzt seh ich das alles etwas anders.
Denn solange ich mich mit meinem Partner verstehe, ist die Frage nach einem gemeinsamen Sorgerecht komplett irrelevant - natürlich entscheidet man alle wichtigen Fragen zusammen und auch im medizinischen Notfall kann der leibliche Vater Entscheidungen treffen, wenn die Mutter nicht da sein sollte.
Meine Cheffin meint, dass dieses Sorgerecht nur dann relevant wird, wenn man sich eben nicht mehr versteht.

Erst fand ich diese Ansicht zu heftig, da man selbst ja immer davon ausgeht, dass man eine intakte Beziehung führt und alles besser macht als die ganzen anderen bekloppten Paare, die sich dann im Zuge einer Trennung gegenseitig zerfleischen. Aber die Erfahrung aus meinem Job und die immens hohen Scheidungsquoten sollten einen da vielleicht ein bißchen vor der Naivität warnen.

Ab 1.1.2008 gibt es jetzt übrigens ein neues Unterhaltsrecht, welches die Mütter massiv schlechter stellt.
Sowohl die eheliche als auch die uneheliche Mutter hat dann bei Trennung nur noch einen Unterhaltsanspruch in den ersten 3 Jahren (man braucht also nicht mehr heiraten um im Falle des Falles vom Mann abgesichert zu sein, da Ehefrau und uneheliche Mutter komplett gleichgestellt werden...), danach muß sie selbst für ihren Unterhalt aufkommen.

Was ist also nun, wenn ich also arbeiten muß, ich aber nur nen Job in Hamburg finde, mein Ex aber das Kind hier behalten möchte?
Dann kommt es zu nem Riesen-Sorgerechtsstreit und unter Umständen wird mir dann mein Kind weggenommen, damit es beim Vater lebt und ich muß dann Kindesunterhalt bezahlen. Und das alles nur, weil ich irgendwann ein Recht abgetreten habe, was nur dann relevant wird, wenn es irgendwann gegen mich verwendet wird.

Ich werd mir das mit dem gemeinsamen Sorgerecht noch mal genau überlegen. Im Ernstfall hört ja leider bei den Kindern wirklich häufig der Spaß auf...

Liebe Grüße
Katrin

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