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Frage zu beschäftigungsverbot

27. Oktober 2007 um 9:28 Letzte Antwort: 30. Mai 2016 um 14:47

guten morgen mamis

ich habe im mom ziemliche probleme bei mir auf arbeit (habe ich auch schon in einem älteren thread drüber geschrieben)..gestern habe ich noch dazu eine abmahnung bekommen die eigentlich ziemlich unbegründet ist, haben auch meine arbeitskollegen gemeint mit denen ich mich darüber unterhalten habe.
ich arbeite fast immer bis 22.30 (habe ich am anfang der schwangerschaft unterschrieben da es mir noch nichts ausgemacht hat),jetzt bekomme ich aber laufend wechselschichten,heisst bis 22.30 arbeiten,morgens um 06.30 wieder anfangen oder hab nur einen tag frei usw..ich arbeite in einem hotel am empfang,im foyer wird ab und zu geraucht und als ich die tür aufgemacht hab kam der chef und meinte es wird kalt und icvh soll sie zu machen usw..sind noch n paar weitere kleinigkeiten und ich fühl mich hier absolut unwohl..und das mit der abmahnung ist doch mal der hammer..denk mal die wollen mich irgendwie hier raus haben, bisher waren sie mit meiner arbeit super zufrieden..
ich wollte am montag zum arzt gehen..ich hab noch 2 monate bis zum mutterschutz, bin mir aber nicht sicher ob ich das noch durchstehe da wir hochsaison haben..weiss jemand von euch wie lang es dauert bis so ein beschäftigungsverbot durch ist? laufend krankschreiben ist ja auch ziemlich blöd da ich dann ja jede woche im betrieb anrufen müsste..

sorry ist etwas länger geworden..
danke schon mal im vorraus =)

lg wildchild 83+ miro julien 24 ssw

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27. Oktober 2007 um 9:51

So geht das nicht!
Hallo!
Also ich weiss zumindest mal, dass das so nicht geht. Du darfst eignetlich ab 20 Uhr nicht mehr arbeiten und ich mien, dass die Zeit zwischen deinen Schichten auch zu kurz ist. Und mit Rauch ist das eh so 'ne Sache.
Ich habe auch ein Beschäftigungsverbot vom Arbeitgeber aus bekommen. Allerdings arbeite ich mit Kindern, da ist das glaube ich wieder etwas anders.
Ich habe hier so Zettel bekommen, wann man wo und wie nicht arbeiten darf, wenn man schwanger ist. Die sind zwar auch in Bezug auf Kinder aber vielleicht können die dir ja auch weiterhelfen.
Die kommen von der Landesanstalt für Arbeitsschutz NRW in Düsseldorf. Ich vermute mal, dass man da auch weiss, was man beachten muss, wenn man nicht mit Kindern arbeitet. Die Telefonnummer schicke ich dir gleich privat zu. Dann kannst du da Montag mal anrufe. Vielleicht gibt es ja auch für jedes Bundesland eine eigene Anstalt für Arbeitsschutz. Das weiss ich abe rnicht. Ich bin aus Hessen und habe auch diese Zettel aus NRW.

Ich hoffe, dass du da weiterkommst!!
Sag mal Bescheid, was die gesagt haben, ja?

Lieben Gruss,
Petra 7+0

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27. Oktober 2007 um 10:15

Moin
Das ist echt der Hammer. Ich verstehe nicht, warum die dich nicht in ruhe lassen.

Zur Abmahnung - hast du die Unterschrieben?

Ist die Begründung einigermaßen nachvollziehbar?

Nimm das Schreiben und geh mal zu einem Anwalt.
Am Montag kannst du deinem Arzt davon erzählen. Allein wegen der ständigen psychischen Belastung sollte er sich krankschreiben.
Du müsstest auch nicht ständig in der Firma anrufen, es reicht die Krankmeldung vorab zu Faxen, sie dann im original per Post zu schicken.
Wenn du einen ganz netten Arzt hast, dann lässt er dich vielleicht auch sein Fax benutzen.

Viel Glück!

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27. Oktober 2007 um 10:34

.
Hi!
Ich hatte Dir schon im Februarmami-thread zurückgeschrieben, weiß aber nicht, ob Du das gelesen hast. Ich kopiere es einfach mal hier rein...
Deine Chefin DARF dich nicht so einteilen. Du darfst nur noch 4 Stunden tgl. "stehen", was natürlich auch Treppensteigen usw beinhaltet. Außerdem MUSS Deine Chefin Dir ein Mutterschutzgesetz zum Lesen bzw Nachschlagen geben. Darin wirst Du auch Reglungen zum Thema Arbeitszeiten finden.

Beispiel:
4 Weitere Beschäftigungsverbote:
(2) Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht beschäftigt werden
1. ...
2. nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft mit Arbeiten, bei denen sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet

UND

8 Mehrarbeit, Nacht- und Sonntagsarbeit

(1) Werdende und stillende Mütter dürfen nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.


LG
femina

PS: Also ich würde an deiner Stelle vermutlich um 20 Uhr meine Sachen nehmen und gehen. Weiß halt nicht, wie das rechtlich abgesichert ist. Im Übrigen sagst Du, du hast irgendwann was unterschrieben, dass du bis 22:30 arbeitest...das ist Sch***egal! Das Mutterschutzgesetzt gilt auch, wenn du was unterschrieben hast und steht natürlich ÜBER solchen Vereinbarungen!

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27. Oktober 2007 um 10:38

Ja
hab dieses teil unterschrieben.ist die erste meines lebens und ich weiss nicht was man dagegen machen kann und ob es überhaupt sinn macht,teilweise ist sie ja begründet wobei man das auch hätte anders lösen können. aber das ich unkonzentriert bin stimmt zbsp nicht, ich bin mit über 80 zimmern anreise und einem vollen hotel einfach mittlerweile überfordert. wir sind immer alleine in unseren schichten..
klar kann ich mich auch krankschreiben lassen aber nach 6 wochen bekomm ich dann ja auch weniger geld..deswegen die frage nach einem beschäftigungsverbot..finde es schon ziemlich heftig was die da einem zumuten?vor allem schreibt die dienstpläne ne frau die selber 2 kinder hat..
aber ich muss doch anrufen um mich krank zu melden oder?kann ja nicht nur n fax schicken *g* ich hoff mal dass das mit dem bv durchgeht..ich bekomm in dem laden echt noch die krise

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27. Oktober 2007 um 10:41
In Antwort auf

.
Hi!
Ich hatte Dir schon im Februarmami-thread zurückgeschrieben, weiß aber nicht, ob Du das gelesen hast. Ich kopiere es einfach mal hier rein...
Deine Chefin DARF dich nicht so einteilen. Du darfst nur noch 4 Stunden tgl. "stehen", was natürlich auch Treppensteigen usw beinhaltet. Außerdem MUSS Deine Chefin Dir ein Mutterschutzgesetz zum Lesen bzw Nachschlagen geben. Darin wirst Du auch Reglungen zum Thema Arbeitszeiten finden.

Beispiel:
4 Weitere Beschäftigungsverbote:
(2) Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht beschäftigt werden
1. ...
2. nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft mit Arbeiten, bei denen sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet

UND

8 Mehrarbeit, Nacht- und Sonntagsarbeit

(1) Werdende und stillende Mütter dürfen nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.


LG
femina

PS: Also ich würde an deiner Stelle vermutlich um 20 Uhr meine Sachen nehmen und gehen. Weiß halt nicht, wie das rechtlich abgesichert ist. Im Übrigen sagst Du, du hast irgendwann was unterschrieben, dass du bis 22:30 arbeitest...das ist Sch***egal! Das Mutterschutzgesetzt gilt auch, wenn du was unterschrieben hast und steht natürlich ÜBER solchen Vereinbarungen!

Danke
nee sorry bin leider nicht so oft online und unser thread ist ja teilweise schon recht unübersichtlich wenn man nicht jeden tag mal nachschaut..
kann eigentlich nur hoffen dass das bv durchgeht und ich so lang krank geschrieben werde.. ich dachte halt wenn ich bis 22.30 arbeit kommen die mir auch mal etwas entgegen aber das kann man hier wohl total vergessen

danke für die lange antwort =)

lg

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30. Mai 2016 um 14:33

Arbeitsrecht
Hallo, meines Wissens geht das, was dein Chef von dir verlangt, nicht! Meine Freundin hat auch während ihrer Schwangerschaft als Empfangsdame gearbeitet und musste sehr viel stehen. Ab der fünften Schwangerschaftswoche durften sie deswegen nur noch höchstens 4 Stunden arbeiten. Genau kenne ich mich allerdings nicht mit dem Thema aus. Lass dich am besten von einem entsprechenden Anwalt beraten! http://www.lindigkeit-partner.de/Taetigkeitsgebiete/Arbeitsrecht/index.html

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30. Mai 2016 um 14:47

Hallo
bei mir kam ziemlich früh das beschäftigungsverbot. Ich hab mein Arzt drauf angesprochen und er sagte ich soll vorne einfach nach dem Attest fragen und für ihn is das ok. Er sagte auch das er mich unterstützt wenn es Probleme geben sollte.
Als ich merkte ich kann nicht mehr so wie ich es gewohnt war von mir bin ich hin und sagte es und hatte in 5 Minuten mein Attest in der Hand.
Du tust dir und deinem Zwerg keinen Gefallen wenn du dich weiterhin so quälen musst zur Arbeit zu gehen.
Du kannst auch bei deiner Krankenkasse nachfragen die helfen dir auch.
Lg

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