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Frage um KS

12. Januar 2011 um 13:28

Also.. mein erstes Kind kam nach 7 Tagen je 2 mal am Tag einleiten per Not-KS zur Welt!!!

Dieses mal wird es aber wahrscheinlich ein geplanter Kaiserschnitt. vor dem KS selbst habe ich nicht viel Angst, weil ich das bei der ersten SS wie eine Erlösung fand!

Nun habe ich aber gelesen, dass Babys, die mit einem KS geholt werden nicht so fit wären wie bei einer normalen Geburt!
Oder sie könnten Atemprobleme haben weil das Fruchtwasser nicht wie bei einer normalen Geburt raus gepresst wird?!
Oder auch mehr auf Augen- Infektionen anfälliger wären, weil das so ne Haut nicht ab geht wie bei einer normalen Geburt?!
Was ist dran?? wer hat Erfahrungen??

Bei meiner Tochter habe ich nichts gemerkt. aber da hatte ich auch Wehen vor dem KS.
Diese Contra-Punkte beim KS würden eher auffallen bei einem KS ohne vorher Wehenzu haben!!

Bitte um Erfahrungen..

LG

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12. Januar 2011 um 19:09

Eine vaginale Geburt birgt mindestens genausoviele Risiken für das Baby!
Ein KS ist für das Baby nicht gefährlicher als eine vaginale Geburt! Das wird den Frauen immer eingeredet, wie schlecht ein KS für das Baby sei, damit die Frauen sich für eine vaginale Geburt entscheiden. Natürlich gibt es bei einem KS Risiken für das Baby aber die gibt es genauso bei einer vaginalen Geburt. Bei einer vaginalen Geburt kann das Baby im Geburtskanal stecken bleiben (ist bei mir passiert und die Kleine steckte fast 2 Stunden lang) dann werden die Herztöne schlecht und das Baby kann durch den Sauerstoffmangel eine geistige Behinderung davontragen oder im schlimmsten Fall sogar tot geboren werden. Nach einem KS treten häufiger Probleme mit der Atumung auf als nach einer vaginalen Geburt. Beide Geburtsmöglichkeiten haben ihre Risiken. Genauso für die Mutter. Nach einem KS kann die Mutter starke Schmerzen haben oder es kann zu schmerzhaften Verwachsungen im Bauchraum kommen. Nach einer vaginalen Geburt kann die Mutter danach inkontinent sein und eine schmerzhafte Dammnarbe haben die Schmerzen beim Sex und beim Sitzen bereitet und dann operiert werden muss. Ich bin dipl. Krankenschwester. Ein KS ist heute nicht mehr gefährlicher als eine vaginale Geburt. Nur über die Risiken einer vaginalen Geburt werden die Schwangeren nicht oder kaum informiert, über die eines KS schon.

Ich selbst hatte eine ganz traumatische, schmerzhafte und lange dauernde Geburt, mein Becken ist zum Gebären zu schmal und meine Tochter (obwohl Frühgeburt) steckte fast 2 Stunden lang im Geburtskanal fest. Der Arzt drückte oben auf den Bauch, die Hebamm zog unten am Kopf an. Es waren Horrorschmerzen und ich bekam trotz mehrmaligem Bettelns auch kein Schmerzmedikament oder PDA. Ich dachte ich müsste sterben. Als meine Tochter dann endlich geboren war, war sie schon ganz blau und hatte durch den Druck des Arztes auf den Bauch mehrere Verstauchungen in der Wirbelsäule und eine Gehirnerschütterung erlitten. Wir brauchten viele Therapien um das wieder hinzubekommen, die die Kasse natürlich nicht bezahlt hat. Sie hatte wohl lange Zeit ziemliche Schmerzen, weil sie täglich mehrere Stunden laut brüllte und sich nicht beruhigen ließ. Ich habe einen Dammriss erlitten, der mir heute (über 1,5 Jahre nach der Geburt) noch immer so starke Schmerzen bereitet, das ich nie schmerzfrei sitzen kann und Sex bereitet mir so starke Schmerzen, das ich meine sexuellen Bedürfnisse mittlerweile begraben habe, weil ich nicht mehr daran glaube, das ich je wieder schmerzfrei sein werde. Mein Freund hat dann natürlich auch sehr schnell das weite gesucht, denn kein Mann möchte eine Frau mit der er keinen Sex haben kann. Ein KS wäre für meine Tochter und mich ein Segen gewesen. Sie hätte keinen Sauerstoffmangel erlitten und ihr wären die Schmerzen danach erspart geblieben und mir wäre das Geburtstrauma und die Schmerzen auch erspart geblieben, mal ganz abgesehen davon, das ich wohl nie wieder in meinem Leben richtig schönen Sex haben werde.

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12. Januar 2011 um 20:39
In Antwort auf lily_12323553

Eine vaginale Geburt birgt mindestens genausoviele Risiken für das Baby!
Ein KS ist für das Baby nicht gefährlicher als eine vaginale Geburt! Das wird den Frauen immer eingeredet, wie schlecht ein KS für das Baby sei, damit die Frauen sich für eine vaginale Geburt entscheiden. Natürlich gibt es bei einem KS Risiken für das Baby aber die gibt es genauso bei einer vaginalen Geburt. Bei einer vaginalen Geburt kann das Baby im Geburtskanal stecken bleiben (ist bei mir passiert und die Kleine steckte fast 2 Stunden lang) dann werden die Herztöne schlecht und das Baby kann durch den Sauerstoffmangel eine geistige Behinderung davontragen oder im schlimmsten Fall sogar tot geboren werden. Nach einem KS treten häufiger Probleme mit der Atumung auf als nach einer vaginalen Geburt. Beide Geburtsmöglichkeiten haben ihre Risiken. Genauso für die Mutter. Nach einem KS kann die Mutter starke Schmerzen haben oder es kann zu schmerzhaften Verwachsungen im Bauchraum kommen. Nach einer vaginalen Geburt kann die Mutter danach inkontinent sein und eine schmerzhafte Dammnarbe haben die Schmerzen beim Sex und beim Sitzen bereitet und dann operiert werden muss. Ich bin dipl. Krankenschwester. Ein KS ist heute nicht mehr gefährlicher als eine vaginale Geburt. Nur über die Risiken einer vaginalen Geburt werden die Schwangeren nicht oder kaum informiert, über die eines KS schon.

Ich selbst hatte eine ganz traumatische, schmerzhafte und lange dauernde Geburt, mein Becken ist zum Gebären zu schmal und meine Tochter (obwohl Frühgeburt) steckte fast 2 Stunden lang im Geburtskanal fest. Der Arzt drückte oben auf den Bauch, die Hebamm zog unten am Kopf an. Es waren Horrorschmerzen und ich bekam trotz mehrmaligem Bettelns auch kein Schmerzmedikament oder PDA. Ich dachte ich müsste sterben. Als meine Tochter dann endlich geboren war, war sie schon ganz blau und hatte durch den Druck des Arztes auf den Bauch mehrere Verstauchungen in der Wirbelsäule und eine Gehirnerschütterung erlitten. Wir brauchten viele Therapien um das wieder hinzubekommen, die die Kasse natürlich nicht bezahlt hat. Sie hatte wohl lange Zeit ziemliche Schmerzen, weil sie täglich mehrere Stunden laut brüllte und sich nicht beruhigen ließ. Ich habe einen Dammriss erlitten, der mir heute (über 1,5 Jahre nach der Geburt) noch immer so starke Schmerzen bereitet, das ich nie schmerzfrei sitzen kann und Sex bereitet mir so starke Schmerzen, das ich meine sexuellen Bedürfnisse mittlerweile begraben habe, weil ich nicht mehr daran glaube, das ich je wieder schmerzfrei sein werde. Mein Freund hat dann natürlich auch sehr schnell das weite gesucht, denn kein Mann möchte eine Frau mit der er keinen Sex haben kann. Ein KS wäre für meine Tochter und mich ein Segen gewesen. Sie hätte keinen Sauerstoffmangel erlitten und ihr wären die Schmerzen danach erspart geblieben und mir wäre das Geburtstrauma und die Schmerzen auch erspart geblieben, mal ganz abgesehen davon, das ich wohl nie wieder in meinem Leben richtig schönen Sex haben werde.


Hallo MaryJoanna.

danke für deine detaillierte Nachricht!!! Mir ist jetzt vieles klarer!!
Was ich zuerst fragen muss; ist denn deine Tochter gesund?? oder hat sie Schäden davon???

Das war bestimmt schrecklich für dich ..
also dass die vaginale Geburt auch risiken hat wusste ich aber mir wird jetzt klar, dass beide Arten von Geburt Risiken mit sich trägt!!
Aber bei der vaginalen Geburt habe ich noch nie so etwas schlimmes gehört.. So wie du es sagst, man hört immer wie KS ist und was Risiken sind, vorallem die Schmerzen danach etc..
Mir war nie bewusst dass man durch die vaginale Geburt so fürs leben lang leiden muss!! das tut mir sehr leid für dich!!

Warum haben die dir eigentlich keine Schmerzmittel gegeben oder PDA ?? das war doch bestimmt unerträglich!!!
Hast du in dem Krankenhaus auch gearbeitet als Krankenschwester??

Ja ich verstehe echt nicht warum man eine Frau dann so leiden lässt? von was sind die ausgegangen.. was war der Grund für kein Schmerzmittel?? 2 Stunden mein Gott.. das arme Baby!!!
Ich bin grad sehr durcheinander, das merkt man bestimmt weil ich mal das und das schreibe.. sorry.. und mich nimmt deine Geschichte grad sehr mit..

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12. Januar 2011 um 20:43

Danke..
auch für deine Nachricht Jennifer..

warum öffnete sich die Lunge nicht ganz?? das meine ich auch!!! Lag es daran dass ein KS war?? oder kann das bei einer normalen Geburt auch passieren?? Sorry.. ich habe echt keine Ahnung!!

Hattest du 4 KS und jetzt nochmal schwanger oder lese ich das falsch??

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13. Januar 2011 um 0:30
In Antwort auf nerina_12768174


Hallo MaryJoanna.

danke für deine detaillierte Nachricht!!! Mir ist jetzt vieles klarer!!
Was ich zuerst fragen muss; ist denn deine Tochter gesund?? oder hat sie Schäden davon???

Das war bestimmt schrecklich für dich ..
also dass die vaginale Geburt auch risiken hat wusste ich aber mir wird jetzt klar, dass beide Arten von Geburt Risiken mit sich trägt!!
Aber bei der vaginalen Geburt habe ich noch nie so etwas schlimmes gehört.. So wie du es sagst, man hört immer wie KS ist und was Risiken sind, vorallem die Schmerzen danach etc..
Mir war nie bewusst dass man durch die vaginale Geburt so fürs leben lang leiden muss!! das tut mir sehr leid für dich!!

Warum haben die dir eigentlich keine Schmerzmittel gegeben oder PDA ?? das war doch bestimmt unerträglich!!!
Hast du in dem Krankenhaus auch gearbeitet als Krankenschwester??

Ja ich verstehe echt nicht warum man eine Frau dann so leiden lässt? von was sind die ausgegangen.. was war der Grund für kein Schmerzmittel?? 2 Stunden mein Gott.. das arme Baby!!!
Ich bin grad sehr durcheinander, das merkt man bestimmt weil ich mal das und das schreibe.. sorry.. und mich nimmt deine Geschichte grad sehr mit..

Hallo
Keine Sorge, mittlerweile geht es meiner Tochter sehr gut und sie hat keine gesundheitlichen Schäden mehr von der Geburt. Wie oben geschrieben, hatte sie einen gewissen Sauerstoffmangel, weil sie schon blau war und auch eine Gehirnerschütterung und mehrere Verstauchungen in der Wirbelsäule. Vom Sauerstoffmangel hat sie zum Glück keine Schäde gehabt. Wegen der Gehirnerschütterung und den Verstauchungen in der Wirbelsäule mussten wir ein Jahr lang Craniosacraltherapien und Physiotherapie machen. Mittlerweile ist aber alles bestens. Sehr ärgerlich fand ich, das die Kasse die Kosten dafür nicht übernommen hat. Ich bin alleinerziehend und bekomme nur den Mindestunterhalt und musste für alle Kosten der Therapien selbst aufkommen. Was ich natürlich nicht richtig finde. Einen KS zahlt die Kasse. Aber wenn man vaginal gebärt und das Kind dadurch gesundheitliche Schäden erleidet, so kann man dann die Therapien selbst bezahlen??? Naja ich würde das Risiko einer vaginalen Geburt nie wieder eingehen, weil ich viel zu große Angst um mein Kind hätte, weil ich jetzt weiß wie schlimm das ablaufen kann. Meine Kleine ist jetzt ein ganz super braves liebes Kind. Aber die ersten Monate waren extrem anstrengend, weil sie Stundenlang wie am Spieß brüllte und sich nicht beruhigen ließ. Die Therapeuten sagten, das sie einen Geburtsschock erlitten habe und deshalb stundenlang brüllt außerdem sind ja auch die Verstauchungen in der Wirbelsäule schmerzhaft.

Der Bruder meiner Schwiegermutter ist geistig behindert, weil er bei der vaginalen Geburt auch gesteckt ist und der hatte so einen großen Sauerstoffmangel erlitten, das dadurch das Gehirn geschädigt wurde. Schon schade, wenn ein eigentlich gesundes Kind wegen einer mißlungenen Geburt deshalb sein Leben lang geistig behindert sein muss.

Bei einer vaginalen Geburt hast du währenddessen die Schmerzen und danach, weil der Dammschnitt/Dammriss schmerzt. Bei einem KS hast du hinterher die Schmerzen, weil die KS-Naht schmerzt. Der Vorteil daran ist aber, das du nach einem KS garantiert Schmerzmedikamente bekommst, während es dir bei einer vaginalen Geburt passieren kann, das du absolut nichts bekommst und die Schmerzen deines Lebens stundenlang erleiden musst und du denkst du musst sterben. Ich bekam leider kein Schmerzmedikament und keine PDA, weil mein Muttermund schon vollständig eröffnet war und da hieß es, es sei zu spät. Es stimmt das es für eine PDA ab 8 cm geöffnetem Muttermund zu spät ist. ABER für ein Schmerzmedikament kann es nie zu spät sein. In die Vene gespritzt wirkt es innerhalb von nur zwei Minuten und hätte mir 2 Stunden lang der schlimmsten Schmerzen die ich je hatte erträglicher gemacht. Ich hatte auch ziemliche Probleme mein Baby anzunehmen, weil ich so traumatisiert von der Geburt war und sie ja der Grund für die schlimmen Schmerzen war. Auch heute habe ich noch täglich sehr negative Erninnerungen an die Geburt. Ich kann es nicht verarbeiten und nicht damit abschließen, das ist schlimm. Nein ich habe nicht in dem KH entbunden in dem ich gearbeitet habe. Das wäre mir peinlich gewesen. Ich möchte ja nicht das mich dort alle nackt sehen oder unter den Geburtsschmerzen schreien hören. Und mich hat man über die ganze Station schreien gehört. Ich war so sauer. Ich hätte dort für ein Schmerzmedikament getötet Ich hatte auch 3 Tage und 4 Nächte lang Wehen und damit schon 4 Nächte lang keine Minute mehr geschlafen gehabt. Ich war so fertig. Bei einem WKS wird der Bauch aufgeschnitten und das Baby rausgeholt. Bei einer vaginalen Geburt hat man davor schon tagelang schlimme Schmerzen. Ich hatte dann kaum mehr Kraft für die Geburt selbst. Es wundert mich heute noch wie ich das überhaupt ausgehalten habe 4 Nächte nichts zu schlafen. Man kann theoretisch einen WKS auch machen lassen, wenn man die Wehen abwartet. Theoretisch kann man warten bis die Wehen beginnen, dann ein paar Stunden wehen abwarten und dann das Baby mit KS rausholen. Ich weiß aber nicht wie die Ärzte da mitspielen würden. Nur weil es immer heißt das die Wehen so wichtig für das Baby sind, weil es dadurch auf die Geburt vorbereitet wird.

Jedenfalls dürfte ich sowieso kein Baby mehr vaginal gebären. Meine Kleine war eine Frühgeburt und wog nur 2.460g und trotzdem passte sie nicht richtig durch mein Becken. Ich könnte niemals ein normal großes Baby gebären. Der Arzt sagte nach der Geburt zu mir, das ich beim nächsten Baby unbedingt einen KS bräuchte, weil es für das Baby und für mich viel zu gefährlich sei. Was ich nicht verstehe ist... die Frauenärzte messen ja immer das Becken und den Bauchumfang ab in der SS. Ist denen da nie aufgefallen das das Becken zu schmal ist? Oder muss man da dann einfach auf gut Glück hingehen, wird schon durchpassen und aus?

Ich möchte jedenfalls kein Kind mehr. Ich hätte die ganze SS nur noch Angst vor der Geburt und auch wenn es heiß es soll ein KS gemacht werden, so kann man dann ja auch zu spät ins KH kommen und es kann für den KS zu spät sein. So war es ja bei mir diesmal schon. Die Hebamme sagte die ganze Zeit das sind noch keine richtien Wehen sondern nur Senkwehen (weil ich erst in der 35. SSW war) und die können auch sehr schmerzhaft sein. Als ich dann in der Nacht so starke Schmerzen bekam, das mir klar wurde, das das jetzt die Geburt ist und bis ich dann im KH war, war der Muttermund vollständig eröffnet und es heiß es sei zu spät für einen KS, ich müsse jetzt vaginal gebären. Das war schon schlimm, weil ich eben unbedingt einen WKS haben wollte. Als Krankenschwester war ich schon bei einigen Geburten dabei und wenn man sich daran erinnert wie die Frauen im Kreissaal vor Schmerzen schreien, dann hat man da für eine vaginale Geburt zuviel Angst vor den Schmerzen - also bei mir war es zumindestens so. Auch vor einem Dammriss/Dammschnitt hatte ich immer so große Angst, das ich mich nie freiwillig für eine vaginale Geburt entschieden hätte. Und leider war ja meine Angst begründet, weil meine Dammnarbe bereitet mir ja schon seit 1,5 Jahren schmerzen und ich denke nicht das es besser wird. An manchen Tagen tut mir die Narbe sogar jetzt mehr weh als die erste Zeit nach der Geburt. Auch die Reaktion meines Ex-Freundes, das der so schnell weg war, macht mir bis heute sehr zu schaffen. Man wünscht sich ja das der Partner zu einem hält und einen durch diese schwere Zeit hilft und nicht das er einfach davon läuft

Ich wollte dir mit meiner Geschichte nicht unnötig Angst machen, aber ich finde das es sehr wichtig ist, das man weiß wie es sein kann. Das die Frauen wissen, welche Risiken und Folgeschäden so eine vaginale Geburt mit sich bringen kann. Weil über einen KS hört man immer so viel negatives und über die Folgeschäden einer vaginalen Geburt wird immer geschwiegen. Eine Freundin von mir ist seit den zwei Geburten ihrer Kinder stark harninkontinent und hat mir erzählt, das sie öfters nachts ins Bett macht und es auch unter Tags oft einfach nicht spürt. Sie hatte zum Glück gar keinen Dammriss erlitten, dafür aber wieder die Harninkontinenz. Ich finde beides sehr schlimm und die Lebensqualität ist dadurch total zerstört. Meine Freundin und ich wir sind beide erst 28 Jahre alt. Das ist schon schlimm, damit leben zu müssen.



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13. Januar 2011 um 0:41

JA!
Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen! Ich würde auch lieber sterben als noch einmal vaginal gebären zu müssen

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13. Januar 2011 um 12:40
In Antwort auf lily_12323553

JA!
Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen! Ich würde auch lieber sterben als noch einmal vaginal gebären zu müssen

Freut mich,
dass es deiner Tochter gut geht und sie keine Folge Schäden hat. ja ich kenne auch zwei aus meinem Freundeskreis wo das Kind wegen Sauerstoffmangel jetzt ein lebenlang geistig behindert ist und auch nicht laufen kann!

Also bei mir wurden 7 Tage lang je 2 mal am Tag eingeleitet.. kenne alles Möglichkeiten und finde alles ganz schlimm!! Ich war bis zum schluss motiviert normal zu gebären trotz wehen (das waren schon Krämpfe). aber mein Körper hat nicht mehr mitgemacht und die Fruchtblase war schon länger auf! Ich habe noch zur Hebamme gesagt, dass wir bitte noch etwas warten aber sie sagte es ging nicht mehr weil ich wehenschwäche hätte und MuMu nur 3 cm auf war! naja zum schluss war ich echt froh dass ich KS bekommen habe und das Kind da war! Ich hatte auch nur Teilnarkose.. was zwar schön war aber ich muss ganz ehrlich sagen.. ich war sooo fix und fertig dass ich es garnicht geniessen konnte mein Kind zu sehen. ich bin auch direkt eingeschlafen!

Maryjoanna du weiß das bestimmt.. ist einmal wehenschwäche immer wehenschwäche? Haben Frauen die das mal hatten bei den anderen vaginalen Geburten auch? Könnte das sein?
Ich bin halt noch sehr traumatisiert von der ersten SS.
Dazu kommt noch dass ich psychisch belastet bin und an Depressionen und Panikattacken leide, bis hin zum Atemnot!
Nun habe ich auch seit 6 Wochen Syphysenlockerung was alles erschwert und ich kaum liegen sitzen und stehen kann. Der Gürtel dafür bringt garnichts finde ich. die ersten 5 minuten ist angenehm aber danach und auch wenn ich es ausziehe habe ich noch mehr schmerzen!

Meine FA hat mir geraten einen KS machen zu lassen. aber wie gesagt, man hört nur ach normale Geburt ist das beste und KS ooooohhh gaaaanz schlimm!!

Ich bin mir eigentlich sicher dass ich einen KS möchte! aber ich fühle mich durch andere Leute so halb und nicht wohl dabei und mache mich selbst fertig ob ich jetzt nicht gut bin oder ein schlechter Mensch bin weil ich das so will!
Ich habe auch keine Lust mich recht zu fertigen, weil dann wäre ich jeden Tag damit dran. Ich höre mir dann nur an.. ja nur weil du kein Bock hast und fress es in mich hinein.. das macht mich fertig. ich meine die Leute wissen nicht was ich durchgemacht habe und auch jetzt! aber trotzdem..

Ach jetzt habe ich alles mal geschrieben was ich auf den Herzen hatte!



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13. Januar 2011 um 20:35


Danke Annalena für deine mutmachende Antwort!

Du un Maryjoanna habt ja so was von Recht!!! Vielen Dank. Ich muss sagen ich habe echt jetzt kein schlechtes gewissen mehr, weil auch beide Genurten Risiken mit sich tragen und ich mich entscheiden kann! naja hätte die Ärztin nicht darauf geraten wäre ich wohl niw af die Idee gekommen KS zu bekommen!! und wäre jetzt in Panik und Angst bis zur Geburt!!!

vielen lieben Dank nochmal. ich bin um einiges schlauer geworden!!! UND IRGENDWIE ACH SELBST SICHERER!!

LIEBEN GRUß

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14. Januar 2011 um 2:19
In Antwort auf nerina_12768174

Freut mich,
dass es deiner Tochter gut geht und sie keine Folge Schäden hat. ja ich kenne auch zwei aus meinem Freundeskreis wo das Kind wegen Sauerstoffmangel jetzt ein lebenlang geistig behindert ist und auch nicht laufen kann!

Also bei mir wurden 7 Tage lang je 2 mal am Tag eingeleitet.. kenne alles Möglichkeiten und finde alles ganz schlimm!! Ich war bis zum schluss motiviert normal zu gebären trotz wehen (das waren schon Krämpfe). aber mein Körper hat nicht mehr mitgemacht und die Fruchtblase war schon länger auf! Ich habe noch zur Hebamme gesagt, dass wir bitte noch etwas warten aber sie sagte es ging nicht mehr weil ich wehenschwäche hätte und MuMu nur 3 cm auf war! naja zum schluss war ich echt froh dass ich KS bekommen habe und das Kind da war! Ich hatte auch nur Teilnarkose.. was zwar schön war aber ich muss ganz ehrlich sagen.. ich war sooo fix und fertig dass ich es garnicht geniessen konnte mein Kind zu sehen. ich bin auch direkt eingeschlafen!

Maryjoanna du weiß das bestimmt.. ist einmal wehenschwäche immer wehenschwäche? Haben Frauen die das mal hatten bei den anderen vaginalen Geburten auch? Könnte das sein?
Ich bin halt noch sehr traumatisiert von der ersten SS.
Dazu kommt noch dass ich psychisch belastet bin und an Depressionen und Panikattacken leide, bis hin zum Atemnot!
Nun habe ich auch seit 6 Wochen Syphysenlockerung was alles erschwert und ich kaum liegen sitzen und stehen kann. Der Gürtel dafür bringt garnichts finde ich. die ersten 5 minuten ist angenehm aber danach und auch wenn ich es ausziehe habe ich noch mehr schmerzen!

Meine FA hat mir geraten einen KS machen zu lassen. aber wie gesagt, man hört nur ach normale Geburt ist das beste und KS ooooohhh gaaaanz schlimm!!

Ich bin mir eigentlich sicher dass ich einen KS möchte! aber ich fühle mich durch andere Leute so halb und nicht wohl dabei und mache mich selbst fertig ob ich jetzt nicht gut bin oder ein schlechter Mensch bin weil ich das so will!
Ich habe auch keine Lust mich recht zu fertigen, weil dann wäre ich jeden Tag damit dran. Ich höre mir dann nur an.. ja nur weil du kein Bock hast und fress es in mich hinein.. das macht mich fertig. ich meine die Leute wissen nicht was ich durchgemacht habe und auch jetzt! aber trotzdem..

Ach jetzt habe ich alles mal geschrieben was ich auf den Herzen hatte!



Also
nur weil eine Frau bei einer Geburt einmal eine Wehenschwäche hatte, heißt das nicht, das sie bei einer weiteren Geburt wieder eine Wehenschwäche haben wird. Jede Geburt ist anders. Ich hatte auch schwache Wehen, dann bekam ich einen Wehentropf und der hat bei mir so stark gewirkt, das ich dachte mir zerreißt es den Bauch und bekam sehr sehr starke Wehen.

Was die anderen denken kann dir doch egal sein. Es ist dein Leben, deine Geburt und dein Kind und du musst durch die Geburt und deshalb so entscheiden wie du es für euch am besten findest. Was die anderen denken.... vergiß das. Die können entscheiden wie sie selbst gebären wenn sie mal ein Baby bekommen aber über deine Geburt darf nur einer entscheiden und das bist du! Wenn dir die anderen so zusetzen sag ihnen einfach du möchtest vaginal gebären und erzähle ihnen dann, das es nicht ging und ein KS gemacht werden musste. Weil dann werden sie sagen, ach so, na dann war es ja ein "guter KS" der notwendig war und nicht der ach so böse WKS. Und du wirst deine Ruhe haben. Du kennst die Gründe warum du dich entschieden hast und das ist das einzige was wichtig ist. Bitte nimm auf die anderen keine Rücksicht, es ist deine Geburt und nicht deren. Ich hasse so etwas, wenn andere urteilen und einen fertig machen. Das geht die doch gar nichts an sondern nur dich und dein Baby.

Ich konnte die Geburt meiner Tochter - logischerweise - auch nicht genießen. Also auch danach nicht, als die Kleine da war, weil man von einer vaginalen Geburt ja immer diese schöne Vorstellung hat, man gebärt das Baby, es wird einen sofort auf den Bauch gelegt, man freut sich über das Baby und beginnt sofort es zu lieben, man ist glücklich und alle Schmerzen sind vergessen. Das ist aber eher eine Traumvorstellung und ist oft nicht die Realität. Ich war so fertig von der Geburt, das ich sofort weggekippt bin und erst mal zwei Stunden lang bewußtlos war. Ich hab meine Kleine also weder gesehen noch gehalten oder sonst etwas. Ich sah nur, das die Hebamme das Kind rausgezogen hat und es in den Händen hielt und dann bin ich sofort bewußtlos geworden. Als ich dann wach wurde, bekam ich zwei Infusionen, dann musste ich genäht werden, was auch weh tat. Meine Kleine war nicht da, die war gerade beim Kinderarzt zur Untersuchung. Als ich sie dann endlich zu sehen bekam, war sie natürlich schon gebadet und angezogen. Ich sah sie an und dachte nur wer bist du denn? Sie war mit total fremd, als wäre es irgendein anderes Kind gewesen. Also ich hab da durch die Geburt jetzt keine besondere Verbindung zu ihr oder so etwas.

Auch meine Freundin hatte große Komplikationen bei ihrer Geburt. Ihr Sohn wog über 4 Kilo und steckte mit seiner Schulter in ihr fest. Bis sie den endlich draußen hatten. Sie hat auch gesagt sie dachte sie müsse sterben und bekam leider auch keine PDA. Man sollte doch wenigstens bei 4-Kilo Babys eine PDA bekommen!! Dann hatten sie den Kleinen endlich draußen und sie blutete so extrem stark, das sie ihr den Kleinen erst gar nicht gegeben haben und statt dass sie ihr Baby auf die Brust gelegt bekam kamen 3 Ärzte angelaufen und dann war sie auch bewußtlos. Und eine andere Freundin von mir da hat sich bei der Geburt die Nabelschnur um den Hals des Babys gewickelt und sie sagt es war sehr schlimm, weil als die das bemerkt hatten, kamen 5 Ärzte angelaufen und alle 5 haben da unten rumgedoktort und ihr beim Gebären zugesehen. Das wäre für mich auch extrem schlimm gewesen, ich hätte mich sehr geschämt. Da bin ich ganz froh, das bei mir nur die Hebamme und mein Freund unten hingesehen haben. Jedenfalls als das Baby meiner Freundin geboren war, haben sie es ihr auch gleich weggenommen und sie kam sofort auf die INtensivstation und wurde an diverse Geräte angeschlossen und überwacht um festzustellen ob sie irgendeine Schädigung davongetragen hatte.

Wenn dir sogar dein FA dazu rät einen KS machen zu lassen, dann wird das schon gute Gründe haben. Sag das mal deinen Leuten die dir ein schlechtes Gewissen machen. Sag einfach, der Arzt rät mir dazu und ich will das beste für mich und mein Baby und deshalb höre ich auf den Arzt! So und dann haben sie gar nichts mehr zu melden. Es ist dann ja nicht ein reiner WKS sondern ein KS zu dem einen vom Arzt geraten wurde. Natürlich könntest du jetzt sagen nein ich möchte unbedingt vaginal gebären, aber ein Arzt hat schon seine Gründe um einen zu einem KS zu raten und tut es ja nicht leichtfertig. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das Frauen die meinen sie schaffen eine vaginale Geburt nicht und brauchen einen KS auch oft recht mit ihrer "Vorahnung" haben. Ist wohl so etwas wie ein weiblicher Instinkt. Ich wollte ja auch unbedingt einen KS haben weil ich dachte ich schaffe so eine Geburt nicht und so Angst vor einer schmerzenden Dammnarbe hatte und mit beidem hatte ich voll und ganz recht. Ich kann nicht gebären, weil mein Becken zu schmal ist und meine Dammnarbe schmerzt auch sehr stark. Ich finde man sollte auch immer auf sein Gefühl hören und sich nicht dagegen entscheiden, es hat schon immer Gründe warum man so fühlt wie man fühlt

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14. Januar 2011 um 20:44

OK!!!
DU; DA HABE ICH EINE ANDERE FRAGE: KANN ND DARF MAN NICHT NUR 4 MAL INSGESAMT KS BEKOMMEN?? DARF DAS DOCH MEHR SEIN?? IST DAS NICHT GEFÄHRLICH? ODER HAST DU BZW HAT MAN DA CHANCEN NORMAL ZU ENTBINDEN WENN MAN 4 MAL KS HATTE??
LG

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14. Januar 2011 um 22:59

Ja das stimmt
Es gibt Frauen die hatten schon 6 mal einen KS und trotzdem ist alles in Ordnung bei ihnen. Wenn keine Komplikationen oder Verwachsungen im Bauchraum aufgetreten sind, ist das kein Problem. Wichtig ist eher die Zeit zwischen den Kaiserschnitten, das da mind. 2 Jahr dazwischen sein sollten, die sollte man unbedingt einhalten.

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14. Januar 2011 um 23:00

Also am Schreien alleine kann es nicht liegen
Meine Kleine hat nach der Geburt keinen Ton von sich gegeben. Also auch kein Schrei, man hat sie nur ganz leise atmen gehört und sie hatte aber keine Probleme mit der Lunge.

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14. Januar 2011 um 23:12
In Antwort auf lily_12323553

Ja das stimmt
Es gibt Frauen die hatten schon 6 mal einen KS und trotzdem ist alles in Ordnung bei ihnen. Wenn keine Komplikationen oder Verwachsungen im Bauchraum aufgetreten sind, ist das kein Problem. Wichtig ist eher die Zeit zwischen den Kaiserschnitten, das da mind. 2 Jahr dazwischen sein sollten, die sollte man unbedingt einhalten.


OK!!!
BEIM NÄCHSTEN MAL WEIß ICH BESCHEID! ICH IN JETZT IN DER 33.WOCHE SCHWANGER UND MEINE TOCHTER IST 15MONATE ALT!
MEIN ARZT HAT MIR DAMALS GESAGT GEHABT EIN HALBES JAHR AUF KEINEN FALL NICHT SCHWANGER BLEIBEN DAS REICHT!!

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16. Januar 2011 um 0:16

Nein
Es wurde kein Fruchtwasser bei meinem Baby aus den Lungen gesaugt. Es wurde gar nichts bei ihr gemacht. Sie wurde mir nur auf den Bauch gelegt und man hat sie ganz leise atmen gehört. Geschrien hat sie aber nie. Fand ich selbst auch erstaunlich weil ich schon bei einigen Geburten dabei war und noch jedes Baby nach der Geburt geschrien hat. Aber meine nicht, die war viel zu fertig zum Schreien. Aber alles gesund mit der Atmung und den Lungen, da haben wir nie Probleme gehabt.

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16. Januar 2011 um 0:19

Ja du hast recht
wie immer bist du top informiert Wenn wieder ein KS gemacht wird, reichen 6 Monate auch. Möchtest du aber spontan entbinden sollten es mind. 24 Monate sein, weil ansonsten die Naht reißen kann und eine Uterusruptur entstehen kann, was nicht ganz ungefährlich ist und auch später Probleme machen kann.

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