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Finanzielle Unterstützung (Mutter Alleinverdiener / Vater Student)

25. Januar 2018 um 21:32 Letzte Antwort: 1. Februar 2018 um 20:43

Hallo ihr lieben,

ich bin 27 Jahre und (ungewollt) ganz frisch in der 8. Woche schwanger. Auf der einen Seite ist es ein Wunschkind (wenn wir nur ein paar Jahre weiter wären). Auf der anderen Seite habe ich keine Ahnung wie ich das finanziell schaffen soll.
Ich bin fest angestellt, arbeite Vollzeit und habe einen unbefristeten Vertrag. Allerdings ist mein monatlicher Verdienst nicht der Höchste. Mein Freund studiert noch im Master-Studiengang und hat eher nicht vor das Studium abzubrechen. Nebenher einer Arbeit nachgehen ist für ihn leider nicht machbar.
Gibt es irgendwelche finanziellen Unterstützungen die ich anfragen kann, außer dem späteren Elterngeld? Ich sehe aktuell echt schwarz wenn mein Gehalt ausfällt, bzw. dann gekürzt gezahlt wird. Aktuell überlege ich wirklich noch nach einer Abtreibung weil ich nicht weiß wie ich mein Kind ernähren soll (sofern stillen nicht klappt) und einkleiden soll. Über die Erstausstattung die benötigt wird möchte ich am liebsten gar nicht nachdenken. Ich habe echt Angst.
Klar könnt ihr denken "man Mädel über sowas macht man sich vorher Gedanken und verhütet anständig"... aber nun ist es zu spät und ich freu mich ja auch! Aber die Angst und Zweifel sind so groß.
Es wäre schön wenn jemand berichten könnte der evtl. eine ähnliche Situation hat oder hatte wie ich. 
Liebe Grüße und alles Gute für euch alle

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25. Januar 2018 um 23:34

Wirklich niemand da dem es ähnlich geht?

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26. Januar 2018 um 9:45

Doch, ich Als unser erstes Kind kam hat mein Partner gerade seinen Bachelor-Studiengang begonnen, nebenbei arbeiten ging auch nicht für ihn. Wir haben von meinem Elterngeld gelebt, zudem hatte ich auch noch genügend Ersparnisse für den Notfall. Es ging aber auch so, dank günstiger Wohnung und allgemein sehr niedrigen Lebenshaltungskosten. Die Anschaffungen für das Baby waren übrigens nicht teuer, wir haben alles gebraucht gekauft und auch noch Sachen aus der Verwandtschaft geschenkt bekommen die von diesen nicht mehr gebraucht wurden. Also, wegen der Kosten die ein Kind mitbringt: das ist echt nicht viel. Wir haben beispielsweise gebraucht Stoffwindeln erstanden und ich habe voll gestillt, somit sind schon mal die regelmäßig anfallenden Kosten für Säuglingsnahrung und Windeln weggefallen. Babyklamotten kriegt man gebraucht überall hinterhergeworfen
Irgendwelche finanziellen Hilfen haben wir nie gebraucht, es war nicht nötig, es ging uns auch so gut
Wie lange studiert dein Partner denn voraussichtlich noch? Ihr müsst dann ja gegebenenfalls nur eine überschaubare Zeitspanne überbrücken.
Mein Vorschlag: setzt euch mal zusammen und schaut was ihr monatlich an Ausgaben habt. Dann kannst du im Internet durchrechnen was dir an Elterngeld im ersten Jahr zusteht. Dazu kommt noch das Kindergeld. Dann schaut, ob ihr damit hinkommt oder gegebenenfalls noch was einsparen könnt (beispielsweise ein Auto). Wie gesagt, mit Baby hat man normalerweise keine besonders hohen zusätzlichen Kosten. Vielleicht stellst du dann ja fest dass es insgesamt gar nicht so schlecht aussieht Und wenn es doch knapp wird: vielleicht können eure Eltern euch irgendwie zur Seite stehen? Gegebenenfalls gibt es ja auch Beratungsstellen wie ProFamilia und sicher auch eine Familienbeauftragte an der Uni/FH von deinem Freund, die können euch da sicher auch noch Tips geben. Es ist ja voraussichtlich nur eine begrenzte Zeit zu überbrücken bei euch.
Bei uns sind es mittlerweile immerhin fünf Jahre, ich arbeite wieder zu 70% und verdiene damit den Familienunterhalt komplett. Unser drittes Kind kommt im April, gewünscht und geplant. Also alles machbar

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26. Januar 2018 um 17:25

Danke für eure lieben Antworten. 
Mich habe nächste Woche einen Termin bei Profamilia und hoffe da noch auf ein paar Tipps. 
Zur Frage wie lange mein Freund noch studiert- voraussichtlich 2 Jahre. 
Zur Erstausstattung: mit gebrauchten Dingen habe ich gar kein Problem. Finde ich teilweise sogar besser weil bei Kleidung die Chemie schon raus ist. 
Das mit dem Kita Platz schockiert mich ein wenig. Es ist noch früh und es kann so viel passieren....

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26. Januar 2018 um 17:37
In Antwort auf alina909

Hallo ihr lieben,

ich bin 27 Jahre und (ungewollt) ganz frisch in der 8. Woche schwanger. Auf der einen Seite ist es ein Wunschkind (wenn wir nur ein paar Jahre weiter wären). Auf der anderen Seite habe ich keine Ahnung wie ich das finanziell schaffen soll.
Ich bin fest angestellt, arbeite Vollzeit und habe einen unbefristeten Vertrag. Allerdings ist mein monatlicher Verdienst nicht der Höchste. Mein Freund studiert noch im Master-Studiengang und hat eher nicht vor das Studium abzubrechen. Nebenher einer Arbeit nachgehen ist für ihn leider nicht machbar.
Gibt es irgendwelche finanziellen Unterstützungen die ich anfragen kann, außer dem späteren Elterngeld? Ich sehe aktuell echt schwarz wenn mein Gehalt ausfällt, bzw. dann gekürzt gezahlt wird. Aktuell überlege ich wirklich noch nach einer Abtreibung weil ich nicht weiß wie ich mein Kind ernähren soll (sofern stillen nicht klappt) und einkleiden soll. Über die Erstausstattung die benötigt wird möchte ich am liebsten gar nicht nachdenken. Ich habe echt Angst.
Klar könnt ihr denken "man Mädel über sowas macht man sich vorher Gedanken und verhütet anständig"... aber nun ist es zu spät und ich freu mich ja auch! Aber die Angst und Zweifel sind so groß.
Es wäre schön wenn jemand berichten könnte der evtl. eine ähnliche Situation hat oder hatte wie ich. 
Liebe Grüße und alles Gute für euch alle

Ihr könnt sicher wogl Geld  beantragen und ggf.  kinderzuschlag. Für die erstAusstattung kannst du zuschuss beantragen beim Jobcenter und der Mutter Kind Stiftung.

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26. Januar 2018 um 17:39

Und für die Kita kann man Zuschuss beim Jugendamt beantragen oder nach der Elternzeit geschickt verhandeln das es der Arbeitgeber bezahlt

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29. Januar 2018 um 7:54
In Antwort auf alina909

Hallo ihr lieben,

ich bin 27 Jahre und (ungewollt) ganz frisch in der 8. Woche schwanger. Auf der einen Seite ist es ein Wunschkind (wenn wir nur ein paar Jahre weiter wären). Auf der anderen Seite habe ich keine Ahnung wie ich das finanziell schaffen soll.
Ich bin fest angestellt, arbeite Vollzeit und habe einen unbefristeten Vertrag. Allerdings ist mein monatlicher Verdienst nicht der Höchste. Mein Freund studiert noch im Master-Studiengang und hat eher nicht vor das Studium abzubrechen. Nebenher einer Arbeit nachgehen ist für ihn leider nicht machbar.
Gibt es irgendwelche finanziellen Unterstützungen die ich anfragen kann, außer dem späteren Elterngeld? Ich sehe aktuell echt schwarz wenn mein Gehalt ausfällt, bzw. dann gekürzt gezahlt wird. Aktuell überlege ich wirklich noch nach einer Abtreibung weil ich nicht weiß wie ich mein Kind ernähren soll (sofern stillen nicht klappt) und einkleiden soll. Über die Erstausstattung die benötigt wird möchte ich am liebsten gar nicht nachdenken. Ich habe echt Angst.
Klar könnt ihr denken "man Mädel über sowas macht man sich vorher Gedanken und verhütet anständig"... aber nun ist es zu spät und ich freu mich ja auch! Aber die Angst und Zweifel sind so groß.
Es wäre schön wenn jemand berichten könnte der evtl. eine ähnliche Situation hat oder hatte wie ich. 
Liebe Grüße und alles Gute für euch alle

Hallo Alina,
wie geht es dir heute?
Deine Frage ist ja schon einige Tage her.....Vielleicht konnten dir die Antworten hier auch schon weiterhelfen und dir Mut machen, so dass du inzwischen neue Zuversicht spürst? Und sogar deine Freude weiter wachsen kann?  Viel Glück und viele entlastende Infos wünsch ich dir! Wann hast du den Beratungstermin?
Liebe Grüße
Linda
 

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1. Februar 2018 um 20:43
In Antwort auf linda044

Hallo Alina,
wie geht es dir heute?
Deine Frage ist ja schon einige Tage her.....Vielleicht konnten dir die Antworten hier auch schon weiterhelfen und dir Mut machen, so dass du inzwischen neue Zuversicht spürst? Und sogar deine Freude weiter wachsen kann?  Viel Glück und viele entlastende Infos wünsch ich dir! Wann hast du den Beratungstermin?
Liebe Grüße
Linda
 

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