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Fehlgeburt ohne Ausschabung

1. Juni 2013 um 6:53

Seit gestern ist es leider unumgänglich: missed abort in der 9ssw. Nach einer sehr aufreibenden Woche des Hoffens und Bangens stehe ich nun vor diesem Abgrund, schon wieder.
Im Januar hatte ich die erste Fehlgeburt, ein natürlicher Abgang in der 7ssw.
Diesmal komme ich nicht allein mit der Situation klar, habe Angst vor der Ausschabung, die von der Ärztin angeraten wurde. Ich möchte eigentlich lieber abwarten, hoffe darauf, dass die Blutungen einsetzen (gleichzeitig packt mich das Entsetzen bei dem Gedanken daran).
Von Donnerstag auf Montag war der HCG Wert noch gestiegen, von 27000 auf 32000, der Embryo zwar klein aber da (5mm), ein schwacher Herzschlag zu sehen.
Gestern dann kein Herzschlag mehr zu sehen, HCG auf 19000 gefallen.
Was nun? Gibt es hier jemanden mit ähnlichen Erfahrungen?

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1. Juni 2013 um 10:31

Hallo
Das tut mir so leid was du durchmachen musst , ich selbst kann da leider gut mitfühlen!!
Musste im oktober in der 5.ssw im März in der 10. Ssw und leider jetzt schon wieder in der 6.ssw meine Babys gehen lassen.. In der 10.ssw. Mit Auschabung was für mich persönlich die richtige entscheidung war, ich konnt einfach nicht warten und wollte nur schnell an der schlimmen situation was ändern..
Wenn du jemandem zum reden brauchst ich höre dir gerne zu.. Viele ärzte raten zur Ausschabung weil damit die sicherheit gegenen ist das alles weg ist.. Aber wenn du warten willst warte und sag es.. Lg julia

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1. Juni 2013 um 19:28

Danke
@schnuckenwiese

Ich danke Dir für Deine Worte. Ich habe heute im Laufe des Tages auch eine Hebamme kontaktiert um mir noch ein wenig mehr Rückenstärkung zu holen. Und es ist für mich nun entschieden, ich werde auf die kleine Geburt warten, nur im Falle von Komplikationen eine Ausschabung machen lassen.
In der Tat ist mein Kleines noch winzig,laut der Ärzte wäre wohl auch eher die der 9ssw entsprechende Größe der sonstigen Anlage das Problem, dennoch, ich bin Deiner Meinung.
Wie lang ist es bei Dir her? Und war Dein Verlauf bis zur Geburt komplikationslos? Wie geht es Dir jetzt?

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1. Juni 2013 um 19:37
In Antwort auf comgan_12318918

Hallo
Das tut mir so leid was du durchmachen musst , ich selbst kann da leider gut mitfühlen!!
Musste im oktober in der 5.ssw im März in der 10. Ssw und leider jetzt schon wieder in der 6.ssw meine Babys gehen lassen.. In der 10.ssw. Mit Auschabung was für mich persönlich die richtige entscheidung war, ich konnt einfach nicht warten und wollte nur schnell an der schlimmen situation was ändern..
Wenn du jemandem zum reden brauchst ich höre dir gerne zu.. Viele ärzte raten zur Ausschabung weil damit die sicherheit gegenen ist das alles weg ist.. Aber wenn du warten willst warte und sag es.. Lg julia

Wie geht es Dir?
Hallo Julia,

das ist jetzt Deine dritte Fehlgeburt? Wie geht es Dir damit? Ich meine, spätestens beim zweiten Mal beginnen doch große Zweifel an einem zu nagen. Was stimmt nicht mit mir?
Und auch ein wenig Angst schleicht sich ein, dass es vielleicht nicht mehr klappt mit dem Herzenswunsch.
Es ist schon seltsam, ich habe zwei Schwestern, viele Freundinnen und Bekannte, keine von ihnen hatte eine Fehlgeburt. Nur ich.
Wie geht man damit um?
Und wie Dein Freund/ Mann?


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2. Juni 2013 um 10:12
In Antwort auf sunil_11899558

Wie geht es Dir?
Hallo Julia,

das ist jetzt Deine dritte Fehlgeburt? Wie geht es Dir damit? Ich meine, spätestens beim zweiten Mal beginnen doch große Zweifel an einem zu nagen. Was stimmt nicht mit mir?
Und auch ein wenig Angst schleicht sich ein, dass es vielleicht nicht mehr klappt mit dem Herzenswunsch.
Es ist schon seltsam, ich habe zwei Schwestern, viele Freundinnen und Bekannte, keine von ihnen hatte eine Fehlgeburt. Nur ich.
Wie geht man damit um?
Und wie Dein Freund/ Mann?


Hallo
Ich wunsche dir viel kraft bei deiner Entscheidung...es wird für doch dir richtige sein!!

Zweifel? Klar zweifelt man umd es ist alles unglaublich.. Man denkt ja es passiert einem selbst nie.. Trotz allem macht man sich immer wieder hoffnung das es nach 1 Fg nun klappt oder dann halt nach der 2.
Wir lassen uns jetzt untersuchen aber oft kommt dabei gar nichts rum...
Zu deinem freundeskreis.. Erstmal du bist nicht allein umd viele frauen reden nicht darüber... Ich selbst arbeite mit einem frauenarzt zusammen und es ist so das jede 3. Schwangerschaft leider nicht inordnung ist!!
Was ich noch sehr schlimm finde ist die frage wie es weiter geht, wielang macht man pause, immer mit dieser angst zunleben ..

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2. Juni 2013 um 12:36

Hallo
Es tut mir sehr Leid für dich, das du so etwas auch durchmachen musst!! Ich hatte vor einigen Wochen auch die Diagnose Missed Abortion bekommen war auch in der 9.ssw. Ich habe mich sofort dazu entschlossen die Fg ohne Ausschabung durchzustehen, wenn eine AS nicht unbedingt zwingend erforderlich ist. Mein FA war einverstanden. Zwei Wochen später am 16.05 begannen dann die Blutungen. Es war auszuhalten. Die starken Blutungen hielten etwa 4 Tage an, dann wurde sie immer schwächer, bis sie vor drei Tagen völlig verschwand. Meinen HCG Wert weiß ich nicht, aber er muss sehr schnell und plötzlich rasant gefallen sein.Es ist auch alles so abgegangen und mein FA war zufrieden. Deswegen darf ich auch gleich weiterüben und brauche keine Pause einzulegen.
Wünsche dir viel Kraft!!

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4. Juni 2013 um 19:54

Bei mir
wurde ein MA in der 8. Woche festgestellt. Der FA riet mir sogar zu einem natürl. Abgang, nach zwei Wochen warten (dummes Gefühl schwanger zu sein obwohl nichts mehr passt ) kam dann erst so eine Art Schmierblutung die sich zwei Tage später in eine sehr starke Blutung änderte. Es war für mich insofern furchtbar, weil es immer wieder wahnsinnig starke Krampfzustände waren, bei welchen große Gewebestücke abgingen und teils sehr viel Blut kam. Ich nehme nie was gegen Schmerzen, an diesem Tag jedoch war es unumgänglich. Am nächsten Tag waren es nur noch Mensschmerzen und dann blutete ich eine gute Woche. Benutzte extra Slipeinlagen, weil dies besser sein sollen, ein OB hielt vor allem die ersten Tage auch gar nicht, rutschte sofort wieder heraus vor lauter Blut. Nach dieser Woche war ich irgendwie aber sehr erleichtert und froh es so geschafft zu haben! Ich würde den gleichen Weg auch wieder gehen was ich jedoch hoffe nie wieder tun muss. Dann musste ich noch vier Wochen auf meine Mens war, gute vier Wochen.

Ich wünsche dir viel Kraft für diese Zeit! Ich denke, dass der weibl. Körper durchaus für solch eine Angelegenheit "ausgelegt" ist, da er ja auch beispielweise eine Geburt übersteht, usw. und so was oft noch viel heftiger ist. Falls du Probleme kriegen solltest kannst du immer noch ins KH fahren.

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5. Juni 2013 um 11:25
In Antwort auf athena_12871980

Bei mir
wurde ein MA in der 8. Woche festgestellt. Der FA riet mir sogar zu einem natürl. Abgang, nach zwei Wochen warten (dummes Gefühl schwanger zu sein obwohl nichts mehr passt ) kam dann erst so eine Art Schmierblutung die sich zwei Tage später in eine sehr starke Blutung änderte. Es war für mich insofern furchtbar, weil es immer wieder wahnsinnig starke Krampfzustände waren, bei welchen große Gewebestücke abgingen und teils sehr viel Blut kam. Ich nehme nie was gegen Schmerzen, an diesem Tag jedoch war es unumgänglich. Am nächsten Tag waren es nur noch Mensschmerzen und dann blutete ich eine gute Woche. Benutzte extra Slipeinlagen, weil dies besser sein sollen, ein OB hielt vor allem die ersten Tage auch gar nicht, rutschte sofort wieder heraus vor lauter Blut. Nach dieser Woche war ich irgendwie aber sehr erleichtert und froh es so geschafft zu haben! Ich würde den gleichen Weg auch wieder gehen was ich jedoch hoffe nie wieder tun muss. Dann musste ich noch vier Wochen auf meine Mens war, gute vier Wochen.

Ich wünsche dir viel Kraft für diese Zeit! Ich denke, dass der weibl. Körper durchaus für solch eine Angelegenheit "ausgelegt" ist, da er ja auch beispielweise eine Geburt übersteht, usw. und so was oft noch viel heftiger ist. Falls du Probleme kriegen solltest kannst du immer noch ins KH fahren.

Das leidige Warten..
ist wirklich nicht ganz einfach. Leider sind noch keine Blutungen in Sicht. Vor vier Tagen wurde die Diagnose missed abortion gestellt, da war ich rechnerisch in der 9ssw.
Bis heute bin ich trotz allem noch arbeiten gegangen (ich bin mit einer vollen Stelle Lehrerin), habe aber nun feststellen müssen, dass es nicht mehr geht.
Es ist doch schon die zweite Fehlgeburt in diesem Jahr...
Nun bin ich also erstmal bis Ende der Woche krankgeschrieben. Ich habe lange, lange hin und her überlegt, wie ich meinen Alltag gerade meistern kann. Meine Arbeit macht mir Spaß und lenkt natürlich auch ab. Aber dieses Warten auf die Blutungen und die Tatsache, dass es eben noch nicht vorbei ist, macht einen dünnhäutig und empfindlich, und manchmal kann man die Tränen einfach nicht mehr zurückhalten. Und das darf in keinem Fall in der Schule passieren.
Bei tollen Klassen ist das weniger ein Problem, aber es gibt eben auch Klassen und Kinder, die nicht einfach sind und einem zuweilen auch viel abverlangen.
Dem fühle ich mich momentan nicht mehr gewachsen, jedenfalls nicht so, dass ich meiner Verantwortung zu 100% gerecht werden kann.
Abgesehen davon hatte ich die Befürchtung, dass mein Körper durch das Zusammenreißen, das "Funktionieren" und den Stress Schwäche vermeidet, heißt keine Abstoßung auf den Weg bringt, nach dem Motto: geht gerade nicht, ist stressig. Bei anderen Krankheiten ist das ja meistens so, wenn der Stress nachlässt, wird man krank.

Ich möchte mich bei Euch allen bedanken, es tut mir momentan sehr gut, die Erfahrungen von anderen zu hören.
Eine Menge Gedanken gehen einem durch den Kopf und manchmal sieht man etwas klarer, wenn andere Sichtweisen und Perspektiven hinzukommen.


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7. Juni 2013 um 9:09

Hab auch gerade mein 2. Sternchen verloren
Es ist auch für mich die 2. FG in diesem Jahr, die erste Missed abortion war ebenfalls im Januar mit anschließender (komplikationsloser) Ausschabung. Die 1. Mens war sehr, sehr stark. Danach war alles wieder ok und ich bin direkt im 1. Übungszyklus schwanger geworden. (habe 3 Zyklen abgewartet) Jetzt hatte ich am 3.6. genau die gleich Diagnose in der gleichen Woche... es ist so ungerecht... warum 2 mal?!? Wieder war der Embryo ca. Entwicklungsstand 8. SSW, rechnerisch war ich 10. SSW. Ich hatte wie beim 1. mal erst eine leichte Schmierblutung. Daraufhin habe ich diesmal Utrogest genommen. Nach der Diagnose am Montag begann direkt am Nachmittag eine Blutung und Krämpfe/Wehen. Ich bin dann direkt ins KH. Bei der SSW hätte ich zu Hause zu sehr Angst gehabt. Hatte dann die ganze Nacht Schmerzen und habe ca. 5.00 die Tabletten zur Muttermunderweichung bekommen für die OP. Ca. 2 Std. danach habe ich quasi mein Kleines verloren, es ging ganz viel Gewebe ab beim Toilettengang. Nach der OP sagte die OÄ, dass fast kein Embryonalgewebe mehr vorhanden gewesen ist. Ich habe dann nochmal gefragt, ob die Kürettage dann überhaupt notwendig war, haben sie nochmal gesagt, dass es eben verhindert, dass Reste drin bleiben, die zu Entzündungen führen. Im Enddeffekt ist aber jede OP ein Risiko und ich frage mich nun auch manchmal, war das überhaupt nötig... ich hatte immer so dolle Angst, dass ich die Geburt bewusst miterleben muss. Aber nun habe ich es erlebt. Es war nicht schön, aber ich habe es geschafft.
Wie geht es Dir jetzt? In mir ist einen unendliche Leere und wieder ist da nur ein tiefes Loch. Fühl Dich ganz doll umarmt!

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7. Juni 2013 um 9:43
In Antwort auf laurin_12087131

Hab auch gerade mein 2. Sternchen verloren
Es ist auch für mich die 2. FG in diesem Jahr, die erste Missed abortion war ebenfalls im Januar mit anschließender (komplikationsloser) Ausschabung. Die 1. Mens war sehr, sehr stark. Danach war alles wieder ok und ich bin direkt im 1. Übungszyklus schwanger geworden. (habe 3 Zyklen abgewartet) Jetzt hatte ich am 3.6. genau die gleich Diagnose in der gleichen Woche... es ist so ungerecht... warum 2 mal?!? Wieder war der Embryo ca. Entwicklungsstand 8. SSW, rechnerisch war ich 10. SSW. Ich hatte wie beim 1. mal erst eine leichte Schmierblutung. Daraufhin habe ich diesmal Utrogest genommen. Nach der Diagnose am Montag begann direkt am Nachmittag eine Blutung und Krämpfe/Wehen. Ich bin dann direkt ins KH. Bei der SSW hätte ich zu Hause zu sehr Angst gehabt. Hatte dann die ganze Nacht Schmerzen und habe ca. 5.00 die Tabletten zur Muttermunderweichung bekommen für die OP. Ca. 2 Std. danach habe ich quasi mein Kleines verloren, es ging ganz viel Gewebe ab beim Toilettengang. Nach der OP sagte die OÄ, dass fast kein Embryonalgewebe mehr vorhanden gewesen ist. Ich habe dann nochmal gefragt, ob die Kürettage dann überhaupt notwendig war, haben sie nochmal gesagt, dass es eben verhindert, dass Reste drin bleiben, die zu Entzündungen führen. Im Enddeffekt ist aber jede OP ein Risiko und ich frage mich nun auch manchmal, war das überhaupt nötig... ich hatte immer so dolle Angst, dass ich die Geburt bewusst miterleben muss. Aber nun habe ich es erlebt. Es war nicht schön, aber ich habe es geschafft.
Wie geht es Dir jetzt? In mir ist einen unendliche Leere und wieder ist da nur ein tiefes Loch. Fühl Dich ganz doll umarmt!

Es tut mir so leid...
dass es dich ebenfalls wieder erwischt hat. Ja, ich hadere auch damit und empfinde eine ziemliche Ungerechtigkeit.
Ich war gestern wieder bei meiner Frauenärztin, leider hat sich bei mir nicht viel getan. Wie du wahrscheinlich gelesen hast, möchte ich die Ausschabung eigentlich gerne umgehen, bekomme aber nach und nach leise Zweifel. Wie es aussieht liegt mein HCG Wert immer noch bei 12000, die Fruchthöhle hat immer noch fast 4cm Durchmesser samt allem, was dazugehört...keine Blutungen, nichts.
Nun, die Diagnose steht seit 1 Woche, nach einem langen Gespräch mit meiner Ärztin werden wir für Ende nächster Woche einen Termin für die Ausschabung machen. Ich habe da sehr gemischte Gefühle, wollte einerseits der Natur ihren Lauf lassen, aber andererseits habe ich auch Angst vor den Risiken, die man nunmal auch nicht wegdiskutieren kann.

Ich vermute eigentlich, nach dem, was ich in diversen Foren so gelesen habe, dass bei dir der Eingriff weniger drastisch durchgeführt werden musste, weil schon vorher einiges passiert ist? Ich glaube, je weniger sie an Gewebe entfernen müssen, desto kleiner der Eingriff. Aber ich bin nicht vom Fach...Die große Problematik beim Abwarten ist wohl, dass es eben doch mal vorkommen kann, dass sich dort etwas entzündet und dann sind die Bedingungen für eine Ausschabung und den weiteren Verlauf wesentlich ungünstiger. Zumal man sich keine spezielle Fachklinik aussuchen kann, sondern als Notfall ins nächste Klinikum muss.
Du merkst vielleicht, ich bin mir da gar nicht mehr so sicher, ob meine bisherige Entscheidung so richtig war...habe auch Angst vor Komplikationen. Sicher, die Hebammen unterstützen einen ruhig 1,2 Wochen zu warten. es ist einfach eine sehr schwere Zeit.
Ich habe mir vor zwei Tagen ein Buch gekauft, das den Titel trägt "Fehlgeburt und dann...wieder nicht mehr guter Hoffnung". Mir hat es gut getan, mich damit auseinanderzusetzen, die Autorin hatte ebenfalls mehrere Fehlgeburten, hat aber letztlich drei gesunde Kinder zur Welt gebracht. Vielleicht wäre das Buch auch was für Dich?

Dass ich soviel Zeit zum Schreiben habe, liegt natürlich daran, dass ich seit gestern für die nächsten 7 Tage krankgeschrieben bin.
Wir haben da leider ein ziemliches Päckchen zu tragen.

Fühl Dich ebenfalls umarmt! Du bist nicht allein.

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7. Juni 2013 um 10:06

Angst vor AS
Vielen Dank für Deine lieben Worte! Ich kann Dich sehr gut verstehen, dass Du unsicher bist. Du musst vor der AS aber wirklich keine Angst zu haben. Es ist ein Eingriff von max. 10 Min und ich hatte im Januar keinerlei Probleme. Man bekommt eine Vollnarkose, merkt also absolut gar nix! Ich hatte damals schon 10 Tage lang immer stärker werdende Blutung. Anfangs war trotz Blutung noch alles ok, Herzschlag vorhanden. Aber dann kam die Diagnose MA. Ich hätte es nicht geschafft, danach noch länger zu warten, zu groß war die Angst vor einem natürlichen Abgang und auch das Gefühl, dass mein Wunschzwerg in mir nicht mehr lebt, das war schrecklich. Die OP war gefühlsmäßig nochmal totals Chaos, jedenfalls die Momente bis zur Narkose. Danach wusste ich, jetzt ist es vorbei und ich konnte damit besser abschließen. Als die MA im Jan. feststand, hat mich meine FA gleich für den nächsten Tag zur AS geschickt in ein ambulantes OP-Zentrum. Diesmal war ich im KH, weil ja abends die Blutungen eingesetzt haben und ich auch so unsicher war, weil die FA sich so zweitdeutig und unprofessionell ausgedrückt hat: "Evtl. sollten Sie morgen nochmal kommen, vielleicht hatte das US einen schlechten Tag"... oder "oder noch eine Zweitmeinung einholen"... sie hat es vielleicht nur nett gemeint, aber es war die Hölle, so zweideutige Aussagen zu bekommen. Ich gehe jetzt nicht mehr zu dieser Vertretungsärztin, sondern bestehe auf einen Termin bei meiner FA, ansonsten wechsel ich oder gehe ins KH. Das war sowas von unprofessionell. Ich bin immer noch sauer. Vor allem, als danach die Schwester noch unfreundlich war. Alles kam einfach noch on top. Ich habe beschlossen, mit meiner FA darüber zu sprechen. Dann habe ich wieder ein besseres Gefühl.
Ich bin übrigens schon mehrere Wochen zu Hause. Nach der Erfahrung im Januar habe ich mich für die Einnistungsphase gleich krankschreiben lassen für ca. 2 Wochen. Danach ging ich eine Woche arbeiten und dann hatte ich wieder Schmierblutung und bin seitdem krank. Momentan geht es mir nicht so gut. Irgendwie ist es diesmal heftiger als letztes mal, wo direkt die OP gemacht wurde, mehr Schmerzen und auch immer noch Blutung. Aber arbeiten lenkt halt schnell ab. Nunja, es geht aber nicht und ich werde wohl direkt in den Urlaub gehen danach, wenn meine Chefin sich daran nicht stört. Habe aber zum Glück sehr verständnisvolle Kollegen.
Ich kann Dir zumindest in einem Hoffnung geben: ich habe bereits eine gesunde Tochter zur Welt gebracht im Okt. 2010! Natürlich ich es für mich dadurch auch viel leichter, mit solchen Schicksalsschlägen umzugehen. Die Oberärztin im KH sagte, dass es vielleicht daran liegt, dass wir keine Jungen bekommen können... naja, auch eine sehr allgemeine Aussage irgendwie... ich hoffe, meine FA macht wenigstens ein paar Untersuchungen, damit ich mich sicherer fühle bzw. einfach das Gefühl habe, dass etwas passiert. Hast Du denn schon wieder Zukunftspläne? Wollt ihr diesmal länger warten mit einer erneuten SS?
Fühl Dich lieb gedrückt!
PS: Danke für den Buchtipp! Ich schau gleich mal!

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7. Juni 2013 um 10:14

Buch gekauft!
Das gab es für den kindle, hab es mir gleich geladen und fange gleich an zu lesen... ich habe direkt in den Rezensionen gelesen, dass auch diese Immuntherapie angesprochen wird... darüber habe ich schon gelesen und ich bin sehr gespannt! Lieben Dank! Du bist auch nicht alleine

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8. Juni 2013 um 12:17

@zweisterne?
Alles ok bei Dir? Hat sich etwas getan?

Fühl Dich gedrückt!

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10. Juni 2013 um 8:31
In Antwort auf laurin_12087131

@zweisterne?
Alles ok bei Dir? Hat sich etwas getan?

Fühl Dich gedrückt!

Die Ausschabung wird wohl gemacht werden...
hallo mamiberlin und an alle anderen, die momentan oder irgendwann auf diese Einträge stoßen werden.
Seid 10 Tagen warte ich nun seid der Diagnose auf Blutungen, aber nichts passiert.
Welch Ironie des Schicksals, dass zwar die Schwangerschaftsanzeichen wie Brustspannen und nächtliche Toilettengänge deutlich nachgelassen haben, aber Übelkeit und Erbrechen neu hinzugekommen sind...
Ich habe heute wieder einen Termin bei meiner Frauenärztin, und obwohl ich eigentlich nie eine Ausschabung machen lassen wollte, wird es nun wohl doch darauf hinaus laufen.
In der Theorie schien mir diese Idee des natürlichen Abgangs einfacher als in der Praxis. Die Seele ist dabei nur bedingt mein Problem; ich hatte und habe nie das Gefühl gehabt, dass da etwas "totes" in mir ist. Immerhin ist dieses kleine Wesen in mir gewachsen und im Prinzip wäre ich damit besser zurecht gekommen, ich hätte es auf natürlichem Wege verloren.
Dennoch, die nervliche Anspannung ist nicht zu unterschätzen. Weil man so eben auch ein Risiko eingeht.
Es ist weniger das Problem des nicht abschließen könnens als vielmehr die Angst, wider der ärztlichen Ratschläge einen Fehler zu begehen. Mögliche Entzündungen und Verwachsungen KÖNNTEN sich mehr als negativ auf eine erneute Schwangerschaft auswirken, davor habe ich Angst.

Noch dazu kommt, dass eine solche Entscheidung auch irgendwie mit dem Alltag kompatibel sein muss. So, wie es mir jetzt geht, kann ich nicht vor die Klasse treten (ich bin Lehrerin) und wie bitte sollte es weitergehen, wenn es weitere 3 Wochen dauert, bis mein Körper die Blutungen einleitet?

Ratlosigkeit und eine große Unsicherheit sind momentan meine ständigen Begleiter.
Und manchmal mache ich mir leise Vorwürfe, dass ich die Situation nicht besser wegstecken kann, dass ich in der Schule nun insgesamt 10 Tage fehlen werde. Ich war doch im Januar schon 1 Woche krank, wegen der ersten Fehlgeburt.
Noch dazu bin ich erst seid einem Jahr an der Schule, befinde mich also noch in der dreijährigen Probezeit.
Das erdrückt einen alles so sehr.

Mamiberlin, wie hat Dir das Buch gefallen? Ich gehe davon aus, das Du es wahrscheinlich schon durch hast?
Zukunftspläne bezüglich einer neuen Schwangerschaft haben wir zwar noch nicht konkret, aber es steht für uns beide fest, dass wir es wieder versuchen werden.
Länger als drei Monate warten werden wir nicht, vorausgesetzt aus medizinischer Sicht ist alles in Ordnung.
Welche Untersuchungen willst Du machen lassen?
Das kann ja auch alles sehr anstrengend sein, ich überlege, ob wir uns das wirklich schon antun wollen.
Schilddrüsenwerte ok, das ist ja leicht gemacht. Aber der Rest...
Wie sieht es bei Dir/ Euch aus?

Viele liebe Grüße,
zweisterne

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10. Juni 2013 um 10:20

@zweisterne
Hallo Süße, lass Dich mal ganz lieb umarmen! Ich kann Deine Gefühle total verstehen und es ist bestimmt nicht leicht, wenn man sich zusätzlich auch noch um die Arbeit solche Sorgen machen musst. Ich habe sehr liebe, verständnisvolle Kollegen und bin schon seit 8 Jahren in dieser Firma. Dennoch mache auch ich mir meine Gedanken, denn ich habe im Januar mehrere Wochen und jetzt ebenfalls so lange gefehlt. Und das im Grunde alles für nix... keine Schonung, kein Liegen, kein gar nix hat was gebracht...
Ich weiß, ich kann Dir die negativen Gefühle bzgl. einer AS nicht nehmen. Ich kann Dir nur sagen, dass es meist alles viel schneller und komplikationsloser verläuft, als man sich das vorstellt. Du wirst es schaffen, und ich glaube auch, es für Dich psychisch und körperlich besser, wenn Du endlich mit dieser SS abschließen kannst und wieder nach vorne schauen kannst.
Das Buch habe ich am gleichen Tag noch durchgelesen. Die ersten Kapitel habe ich dolle mitgefiebert und mitgeweint. Allerdings ist es natürlich eine persönliche Erfahrung, meine ist natürlich nicht identisch. Ich habe ja 2 SS jeweils bis zur 10. SSW getragen, der Embryo jedes mal in der 8. SSW gestorben, obwohl jedes mal bereits ein Herz kräftig geschlagen hat. Ich habe auch keinen Myome o.ä. Von dieser Immuntherapie habe ich auch schon gelesen und überlege, ob ich sie bei meiner Ärztin anspreche. Aber ich vermute nicht, das sie nach 2 FG und einem gesunden Kind darauf groß eingehen wird. Was hälst Du davon? Die drei gesunden Mädchen, die die Frau am Schluss geboren hat, das hat mich echt zu Tränen gerührt. Ich würde es mir auch so sehr wünschen. Aber noch eine 3. FG wünsche ich mir natürlich nicht. Wg der Untersuchungen, die man machen kann, weiß ich auch nicht so recht. Direkt nach der FG habe ich gedacht, ich will alles untersuchen lassen. Aber in dem Buch schreibt sie auch nochmal, das gerade 8. SSW den Schritt zum Menschsein darstellt und besonders schwierig ist. Was nützen mir dann 1000 Untersuchungen, die eh nicht viel bringen werden... ich weiß es wirklich nicht. Ich möchte gern diese Woche mit meiner Hebamme diesbzgl. reden. Ich denke, sie hat sicher auch viele Erfahrungen. Und dann nächste Woche mit meiner Ärztin. Aber ich glaube nicht, dass ich forschen und forschen werde. Momentan, wo es mir körperlich endlich wieder besser geht, habe ich heute sogar wieder die erste Folio Forte wieder genommen... das zeigt mir ja, ich schaue langsam wieder nach vorne und wir werden es nach der Wartezeit auch wieder probieren. Auch wenn die Angst dann größer denn je sein wird...
Bitte schreibe mir, wenn Du vom Arzt zurück bist. Du kannst mir auch gern einen persönliche Nachricht schicken, wenn Du magst. Fühl Dich nochmal lieb gedrückt!

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13. Juni 2013 um 1:21

Wie geht es dir jetzt?
na wie geht es dir jetzt.... ich hba mein kind damals in der 10.ssw verloren und gemerkt das ich schwanger bin ab der 3. ssw... was laut ärztin schon sehr sehr früh ist... aber ich hatte von einen auf den anderen tag heftigst mit übelkeit, erbrechen, kreislauf und allem drum und dran zu tun ....

nja und dann einentag zur arbeit gefahren der 30.10.11 (ein sonntag) ... auf dem weg dorthin sind mir beide keilriemen vom auto gerissen, auf arbeit angekommen erstmla nen anschiss von der stationsleitung bekommen für eine fehler meines kollegen am vortag... dann meinen dienst mit einer kollegin zusammen gemacht (sie hat mir zum glück die schwersten patienten abgenommen was nicht selbstverständlich war in dem betrieb da schwangere dort nicht gern gesehen waren zu dem zeitpunkt) und bei der letzten patientin hat mich dann das knie von der frau mitten in den bacuh getroffen ... hab meiner kollegin dann geklingelt und bin weinend vor angst und wegen schmerzen erstmal ins büro... dort mienen damaligen freund angerufne,dass er mich bitte abholt und zzum arzt fährt (es war etwa 19 uhr) ... um 23.30 etwa hat er mich dann abgeholt und NICHT zum arzt gefahren sondern zu sich nahc hause... ich hatte dann dei gnaze nacht schmerzen udn am nächsten morgen gleihc meine fä angerufen... sollte sofort kommen und ohne lange wartezeit direkt rein zu ihr.... naja auf dem ultraschall war nur eine sehr stark aufgebaute schleimhaut zu sehen aber kein anderes anzeichen mehr... da ich vorher bei ihrer kollegin war, war sie sich ncith sicher was es hieß ... ob eileiterschwangerschaft oder abgang... dan am tag danach feiertag war konnte sie keine hcg-bestimmung machen da labor auswärts sit.. sie hat mich dann ins krankenhaus überwiesen udn dort telefonisch schon angemeldet mit der bitte auf dringlichkeit... nach 4 stunden wurde ich das erste mal untersucht und nach 8 stundne wurde mir ein zimmer gegeben mit dem hinweis " na klar ist das ein abgang was denken sie denn und jetzt müssen sie halt warten bis die blutungen einsetzen sonst ausschabung" ... hat mich voll geshockt damals... naja und abends hab ich zu der schwester gemeint dass ich heftige unterleibsschmnerzen habe woraufsie fragte ob ich schemrzmittel möchte... ich wollte aber iegneltihc nur wissen was passier ... ich war 21 und hatte keinerlei peilung was in mir vorgeht... die beiden anderen frauen in dem zimmer unterhielten sich währenddessen schön über ihre schwangerschften und entbindungen was mich zusätzlich runterzog.... njaa in der nacht hab ich dann blutungen bekommen und nach 3 tage durfte ich gehen und musste dann nur immer wieder zum fa wegen hcg-kontrolle da der wert nicht sinken wollte bei mir...

ich wünshte mir, dass die ärzte und pfleger im krankenhasu etwas umgänglicher werden in solcehn situationen und den frauen möglichst erklären was passiert.... die unsicherheit fand ich schlimmer als alles andere ... und kurz nachdem ich wieder zuhause war verkündete meine nachbarin das sie mit dem 3. kind schwanger ist... dei kleine ist nun fast 1 jahr und an dem tag geboren wo ich errechneten termin hatte... am anfang konnte ich die maus ncith anschauen und ncihts, mittlerweile ist sie ständig bei mir und die mama total froh das die kleine so ruhig ist bei mir weil sie sehr fremdelt.... und was ich im nachhinein von der mama erfahren hab... sie war 1 jahr vorher auch schwanger ... waren wahrscheinlich zwillinge aber hat sie verloren... deswegen hat sie mich verstanden aber mir aus dem grunde auch oft das baby gegeben um mir etwas zu helfen damit umzugehen ... und es hat geholfen

so genug geschrieben

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13. Juni 2013 um 10:16

Das Schlimmste ist geschafft!
Gut zehn Tage nach der Diagnose habe ich nun wohl das Schlimmste hinter mir. Vorgestern begannen die Schmierblutungen und abends dann schon recht heftige Schmerzen.
Etwas später dann setzten die Blutungen ein, sehr stark und mit soviel Gewebe, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Jedes mal, nachdem ich wieder so viel davon verloren hatte, habe ich gedacht, das müsse jetzt langsam aber wirklich alles raus sein; von wegen...
Nachts setzten die Schmerzen und auch die Blutungen dann für 4 Stunden aus, begannen aber gestern morgen wieder, das war schon wirklich sehr schlimm. Wieder Blut und Gewebe, am Abend war es, was die Schmerzen angeht, absolut grenzwertig, kaum zum aushalten. Hatte Ibuprofen 600 genommen, hat aber rein gar nichts gebracht.
Ich hatte gestern kaum die Kraft überhaupt aufzustehen,
habe dann Eisen genommen und versucht einigermaßen gut zu essen und ganze 4 Liter getrunken.
Heute ist es erstmals wieder so, dass ich wenigstens im Liegen kaum Schmerzen habe, aber da ist immer die Angst, dass die Wehen beim Aufstehen wieder einsetzen...
Unter Strich ärgere ich mich etwas, dass ich mir im Vorfeld nicht ein Medikament habe verschreiben lassen, das gegen Wehenschmerzen hilft. Denn das war eindeutig am schlimmsten und hat mich sehr daran zweifeln lassen, ob das alles noch normal verläuft.
Fieber oder einen Blutsturz hatte ich aber zu keiner Zeit, daher bin ich davon ausgegangen, dass die starken Wehen einfach notwendig waren, um alles abzustoßen und zum normalen Prozess dazugehören.
Heute nachmittag wird bei meiner Frauenärztin alles kontrolliert, Ultraschall und Blut.

Ich hoffe, dass alles gut geht jetzt.
Trotz allem: Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein,
auch wenn ich meine Entscheidung gestern noch verteufelt habe.
Allerdings muss man auch sagen, dass dieses Erlebnis nichts ist, was man generell empfehlen sollte...Da muss man wirklich gut abwägen, wie man selbst so tickt und sich in jedem Fall einen Arzt suchen, der einen gut begleitet und unterstützt. Gleiches gilt für den Partner, der das ja irgendwie auch mittragen muss.
Ich war so unendlich dankbar, dass mein Mann gestern den ganzen Tag bei mir war, allein hätte ich mir das nicht zugetraut. Es tut sehr gut, wenn da jemand ist, der einen sehr klaren Kopf behält und sich in jeglicher Hinsicht kümmert.

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13. Juni 2013 um 12:18
In Antwort auf sunil_11899558

Das Schlimmste ist geschafft!
Gut zehn Tage nach der Diagnose habe ich nun wohl das Schlimmste hinter mir. Vorgestern begannen die Schmierblutungen und abends dann schon recht heftige Schmerzen.
Etwas später dann setzten die Blutungen ein, sehr stark und mit soviel Gewebe, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Jedes mal, nachdem ich wieder so viel davon verloren hatte, habe ich gedacht, das müsse jetzt langsam aber wirklich alles raus sein; von wegen...
Nachts setzten die Schmerzen und auch die Blutungen dann für 4 Stunden aus, begannen aber gestern morgen wieder, das war schon wirklich sehr schlimm. Wieder Blut und Gewebe, am Abend war es, was die Schmerzen angeht, absolut grenzwertig, kaum zum aushalten. Hatte Ibuprofen 600 genommen, hat aber rein gar nichts gebracht.
Ich hatte gestern kaum die Kraft überhaupt aufzustehen,
habe dann Eisen genommen und versucht einigermaßen gut zu essen und ganze 4 Liter getrunken.
Heute ist es erstmals wieder so, dass ich wenigstens im Liegen kaum Schmerzen habe, aber da ist immer die Angst, dass die Wehen beim Aufstehen wieder einsetzen...
Unter Strich ärgere ich mich etwas, dass ich mir im Vorfeld nicht ein Medikament habe verschreiben lassen, das gegen Wehenschmerzen hilft. Denn das war eindeutig am schlimmsten und hat mich sehr daran zweifeln lassen, ob das alles noch normal verläuft.
Fieber oder einen Blutsturz hatte ich aber zu keiner Zeit, daher bin ich davon ausgegangen, dass die starken Wehen einfach notwendig waren, um alles abzustoßen und zum normalen Prozess dazugehören.
Heute nachmittag wird bei meiner Frauenärztin alles kontrolliert, Ultraschall und Blut.

Ich hoffe, dass alles gut geht jetzt.
Trotz allem: Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein,
auch wenn ich meine Entscheidung gestern noch verteufelt habe.
Allerdings muss man auch sagen, dass dieses Erlebnis nichts ist, was man generell empfehlen sollte...Da muss man wirklich gut abwägen, wie man selbst so tickt und sich in jedem Fall einen Arzt suchen, der einen gut begleitet und unterstützt. Gleiches gilt für den Partner, der das ja irgendwie auch mittragen muss.
Ich war so unendlich dankbar, dass mein Mann gestern den ganzen Tag bei mir war, allein hätte ich mir das nicht zugetraut. Es tut sehr gut, wenn da jemand ist, der einen sehr klaren Kopf behält und sich in jeglicher Hinsicht kümmert.


sei froh, dass du so einen partner an deiner seite hast... meiner kam da nur für 20-30 minuten ins krankenhaus um das abendessen zu essen ... die schwestern dort räumten nur ab wenn gegessen wurde und mir war überhaupt nicht danach, also hat er es gegessen ....

ansonsten habne mich meine eltern und freundinnen unterstüzt ... achja und kommentag meiner chefs"naja ist doch besser so" und "selbst schuld warum gehst auhc bei der frau ins zimmer und lässt dich treten"....
natürlich hba ich den arbeitgeber danach gewechselt

ja die schmerzen waren schon sehr heftig, dachte ja am anfang das normal wie regelschmerzen werden aber das war ebi weiterm nciths dagegen ...
aber ich bin irgendwie auch froh, dass es auf natürlichem wege abgegeangen ist statt ausschabung

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13. Juni 2013 um 14:44

Oh man...
... das klingt aber nach einer ganz schönen Tortour. Zum Glück hast Du es jetzt halbwegs überstanden!

Meld Dich mal, wenn Du beim FA warst, ob alles ok ist.

Drückerli

PS: Bei mir kommt gleich die Hebi.

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16. Juni 2013 um 18:52
In Antwort auf sunil_11899558

Das Schlimmste ist geschafft!
Gut zehn Tage nach der Diagnose habe ich nun wohl das Schlimmste hinter mir. Vorgestern begannen die Schmierblutungen und abends dann schon recht heftige Schmerzen.
Etwas später dann setzten die Blutungen ein, sehr stark und mit soviel Gewebe, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Jedes mal, nachdem ich wieder so viel davon verloren hatte, habe ich gedacht, das müsse jetzt langsam aber wirklich alles raus sein; von wegen...
Nachts setzten die Schmerzen und auch die Blutungen dann für 4 Stunden aus, begannen aber gestern morgen wieder, das war schon wirklich sehr schlimm. Wieder Blut und Gewebe, am Abend war es, was die Schmerzen angeht, absolut grenzwertig, kaum zum aushalten. Hatte Ibuprofen 600 genommen, hat aber rein gar nichts gebracht.
Ich hatte gestern kaum die Kraft überhaupt aufzustehen,
habe dann Eisen genommen und versucht einigermaßen gut zu essen und ganze 4 Liter getrunken.
Heute ist es erstmals wieder so, dass ich wenigstens im Liegen kaum Schmerzen habe, aber da ist immer die Angst, dass die Wehen beim Aufstehen wieder einsetzen...
Unter Strich ärgere ich mich etwas, dass ich mir im Vorfeld nicht ein Medikament habe verschreiben lassen, das gegen Wehenschmerzen hilft. Denn das war eindeutig am schlimmsten und hat mich sehr daran zweifeln lassen, ob das alles noch normal verläuft.
Fieber oder einen Blutsturz hatte ich aber zu keiner Zeit, daher bin ich davon ausgegangen, dass die starken Wehen einfach notwendig waren, um alles abzustoßen und zum normalen Prozess dazugehören.
Heute nachmittag wird bei meiner Frauenärztin alles kontrolliert, Ultraschall und Blut.

Ich hoffe, dass alles gut geht jetzt.
Trotz allem: Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein,
auch wenn ich meine Entscheidung gestern noch verteufelt habe.
Allerdings muss man auch sagen, dass dieses Erlebnis nichts ist, was man generell empfehlen sollte...Da muss man wirklich gut abwägen, wie man selbst so tickt und sich in jedem Fall einen Arzt suchen, der einen gut begleitet und unterstützt. Gleiches gilt für den Partner, der das ja irgendwie auch mittragen muss.
Ich war so unendlich dankbar, dass mein Mann gestern den ganzen Tag bei mir war, allein hätte ich mir das nicht zugetraut. Es tut sehr gut, wenn da jemand ist, der einen sehr klaren Kopf behält und sich in jeglicher Hinsicht kümmert.

Unser Baby kam heute zu uns
Nachdem mir meine Ärztin am Donnerstag sagte, dass zwar noch Gewebe in der Gebärmutter sei, sie aber davon ausginge, dass diese Reste nun auch von allein abgehen, war ich beruhigt.
Nach den Mengen an Gewebe bin ich auch davon ausgegangen, dass diese "Reste" nicht viel sein können.
Ich hatte weiterhin etwas Blutungen, ab Samstag keine Wehenschmerzen mehr, nur noch normale Periodenschmezen.
Heute war dann ein tiefes, tiefes schwarzes Loch der Tagesbestimmer. Ich wusste nicht mehr wohin mit mir, fühlte mich körperlich immer noch miserabel.
Und dann: Ich gehe auf Toilette und verliere die Fruchthöhle samt Embryo!
Ich war völlig perplex, dachte ich hätte das alles bei den großen Gewebestücken schon verloren, bin nicht davon ausgegangen, dass die Fruchthöhle noch als völlig intaktes Gewebe raus kommt, und dann auch noch so spät.
Und meine Güte, sie war noch ganze 8cm groß, und das, obwohl sie sich laut meiner Ärztin schon deutlich zurückgebildet hatte.
Wir haben geweint, es in den Händen gehalten und real begriffen, dass darin unser Baby verborgen ist.
Auch wenn der ein oder andere das jetzt befremdlich finden mag, aber wir haben uns schon gefragt, ob wir die Höhle öffnen sollen um unser Baby zu sehen.
Wir haben uns dagegen entschieden, einfach weil ich dachte, es ist so geschützt in seinem Nest, so möchte ich es auch begraben.
Erst jetzt ist es richtig fassbar. Wir haben unser kleines Wesen verloren. Es war existent, es hat einmal gelebt, war ein winziger Mensch, wir haben es in den Händen, es körperlich gefühlt, gehalten und es in Würde gehen lassen.
6 Tage lang habe ich es "geboren", mich von ihm verabschiedet und geweint.
Es ist ein schwerer Weg, den wir allen in diesem Forum gehen müssen.
Nur Gott weiß, wie sehr wie unsere Sternenkinder lieben.


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16. Juni 2013 um 20:29
In Antwort auf sunil_11899558

Unser Baby kam heute zu uns
Nachdem mir meine Ärztin am Donnerstag sagte, dass zwar noch Gewebe in der Gebärmutter sei, sie aber davon ausginge, dass diese Reste nun auch von allein abgehen, war ich beruhigt.
Nach den Mengen an Gewebe bin ich auch davon ausgegangen, dass diese "Reste" nicht viel sein können.
Ich hatte weiterhin etwas Blutungen, ab Samstag keine Wehenschmerzen mehr, nur noch normale Periodenschmezen.
Heute war dann ein tiefes, tiefes schwarzes Loch der Tagesbestimmer. Ich wusste nicht mehr wohin mit mir, fühlte mich körperlich immer noch miserabel.
Und dann: Ich gehe auf Toilette und verliere die Fruchthöhle samt Embryo!
Ich war völlig perplex, dachte ich hätte das alles bei den großen Gewebestücken schon verloren, bin nicht davon ausgegangen, dass die Fruchthöhle noch als völlig intaktes Gewebe raus kommt, und dann auch noch so spät.
Und meine Güte, sie war noch ganze 8cm groß, und das, obwohl sie sich laut meiner Ärztin schon deutlich zurückgebildet hatte.
Wir haben geweint, es in den Händen gehalten und real begriffen, dass darin unser Baby verborgen ist.
Auch wenn der ein oder andere das jetzt befremdlich finden mag, aber wir haben uns schon gefragt, ob wir die Höhle öffnen sollen um unser Baby zu sehen.
Wir haben uns dagegen entschieden, einfach weil ich dachte, es ist so geschützt in seinem Nest, so möchte ich es auch begraben.
Erst jetzt ist es richtig fassbar. Wir haben unser kleines Wesen verloren. Es war existent, es hat einmal gelebt, war ein winziger Mensch, wir haben es in den Händen, es körperlich gefühlt, gehalten und es in Würde gehen lassen.
6 Tage lang habe ich es "geboren", mich von ihm verabschiedet und geweint.
Es ist ein schwerer Weg, den wir allen in diesem Forum gehen müssen.
Nur Gott weiß, wie sehr wie unsere Sternenkinder lieben.


Es heißt nciht umsonst...
es heißt ja nicht umsonst "der einzige mensch er dihc schon liebt bevor du geboren bist ist eine mutter"... es isgt was dran und ich fand den zeitpunkt wo ich den ersten herzschlaf auf us gesehen habe am verändernsten ...

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23. Januar 2016 um 16:22

Natürlicher Abgang nach FG
Hallo Zusammen
Ich bin 28 jahre alt....
Als ich in der 10 ssw erfahren habe das mein sternchen keinen herzschlag mehr hat. Habe ich beschlossen das ich einen natürlichen abgang wünsche. Ich hatte bereits im sommer eine fg in der 7 ssw. Da ging alles sehr schnell und schmerzfrei. Ausser der blutung habe ich gar nichts gespürt.
Die freude das es nach 5 mt wieder geklappt hat war gross.
Im dezember meinen 1 us ca 6 ssw habe ich das herz gehört und gesehen. Im januar den 2 us und da war kein herzschlag erkennbar. Ich war traurig da es bereits die 2te fg war. Aber wenn die natur nicht will muss man es akzeptieren.
Ich "musste" nur zwei wochen warten obwohl mir bis 12 wo vorhergesagt wurden.
Ich habe auch irgendwie damit gerechnet. Da ich immer kopfschmerzen habe vor und während der mens und der weissfluss wurde stärker. Die blutung begann am abend. In der nacht nichts aber am nächsten morgen wie normale mensblutung.
Ich bin sehr froh das ich eine der glücklichen bin bei der ein natürlicher abgang so schnell und schmerzlos verlaufen ist.
Ich bin überzeugt wenn die natur des körpers nicht vorher schon gross beeinflusst wird können mehr so viel glück haben wie ich. Auch meine zeit wird kommen aber bestimmt nicht mehr in diesem jahr. Ich lasse meinen körper jetzt etwas in ruhe. Konzentriere mich auf mich und meinen freund und vielleicht eine baldige hochzeit. Lasst euch nicht stressen. Unsere körper sagen uns wenn er bereit ist.
Alles gute für euch. Fühlt euch gedrückt.

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