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Fehlgeburt.. Depressiv?

10. August um 22:43 Letzte Antwort: 15. August um 14:11

Hallo, 
ich habe im Oktober 2019 die Pille abgesetzt und bin im November schwanger geworden. Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten. Ich war bei verschiedenen Ärzten aber keiner konnte mir genau sagen wie weit ich bin und was mit dem Baby ist. Mir wurde nur zur Schwangerschaft gratuliert und gesagt ich solle abwarten. Ich war auch im Krankenhaus und da wollte man mich sogar operieren, weil das Baby mit einer Zyste verwechselt wurde!? Ich habe im Februar dann Blutungen bekommen und bin erneut ins Krankenhaus. Dort wurde mir gesagt, ich verliere das Kind und es wurde direkt eine Op empfohlen und man wollte auch sofort einen Termin dafür vereinbaren. Ich konnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, habe das abgelehnt und bin nach Hause. Zwei Tage später, in der Nacht zu meinem Geburtstag hatte ich dann schließlich die Fehlgeburt.
Das ist jetzt ein halbes Jahr her und ich komme einfach nicht darüber hinweg. Kann mir jemand sagen, wie ich das überwinden kann bzw. was mir vielleicht helfen kann endlich damit abschließen zu können?

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11. August um 0:10
In Antwort auf ilidio_20720154

Hallo, 
ich habe im Oktober 2019 die Pille abgesetzt und bin im November schwanger geworden. Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten. Ich war bei verschiedenen Ärzten aber keiner konnte mir genau sagen wie weit ich bin und was mit dem Baby ist. Mir wurde nur zur Schwangerschaft gratuliert und gesagt ich solle abwarten. Ich war auch im Krankenhaus und da wollte man mich sogar operieren, weil das Baby mit einer Zyste verwechselt wurde!? Ich habe im Februar dann Blutungen bekommen und bin erneut ins Krankenhaus. Dort wurde mir gesagt, ich verliere das Kind und es wurde direkt eine Op empfohlen und man wollte auch sofort einen Termin dafür vereinbaren. Ich konnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, habe das abgelehnt und bin nach Hause. Zwei Tage später, in der Nacht zu meinem Geburtstag hatte ich dann schließlich die Fehlgeburt.
Das ist jetzt ein halbes Jahr her und ich komme einfach nicht darüber hinweg. Kann mir jemand sagen, wie ich das überwinden kann bzw. was mir vielleicht helfen kann endlich damit abschließen zu können?

Hallo Selfey. Zuerst mein absolutes Beileid, ein Baby zu verlieren ist das schlimmste was henanden passieren kann und ich verstehe deine Trauer absolut. Lass deine Trauer zu, lass ihr Raum, aber lass ihr nicht den ganzen Raum einnehmen. Du bist nicht alleine, leider passiert das gar nicht so selten... es ist schwierig wenn man damm noch vor sich hin geschoben wird und keine Klarheit da ist...
hast du eine Hebamme, an der du dich wenden kannst, oder einen Therapeuten? 

ich kann dir nur denn Tipp geben: Reden reden und reden, es hilft der Seele, man lernt damit umzugehen, aber der Schmerz bleibt.
Mach ein Ritual, das kann auch sehr gut helfen. Z.Bsp. einen Brief an dein Baby schreiben oder eine Box bemalen, basteln oder dekorieren, wo du Erinnerungsstücke oder was dich an dein Baby erinnert hineinlegen.
ich drück dich von der Ferne und wünsche dir viel Kraft.

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11. August um 8:13
In Antwort auf elfenbein89

Hallo Selfey. Zuerst mein absolutes Beileid, ein Baby zu verlieren ist das schlimmste was henanden passieren kann und ich verstehe deine Trauer absolut. Lass deine Trauer zu, lass ihr Raum, aber lass ihr nicht den ganzen Raum einnehmen. Du bist nicht alleine, leider passiert das gar nicht so selten... es ist schwierig wenn man damm noch vor sich hin geschoben wird und keine Klarheit da ist...
hast du eine Hebamme, an der du dich wenden kannst, oder einen Therapeuten? 

ich kann dir nur denn Tipp geben: Reden reden und reden, es hilft der Seele, man lernt damit umzugehen, aber der Schmerz bleibt.
Mach ein Ritual, das kann auch sehr gut helfen. Z.Bsp. einen Brief an dein Baby schreiben oder eine Box bemalen, basteln oder dekorieren, wo du Erinnerungsstücke oder was dich an dein Baby erinnert hineinlegen.
ich drück dich von der Ferne und wünsche dir viel Kraft.

Hallo elfenbein89, 
vielen lieben Dank für deine schönen Worte! ❤️
Ich habe leider keine Hebamme und auch keinen Therapeuten. Wenn ich mit meinem Mann darüber sprechen möchte bekomme ich nur zu hören, dass es okay ist, ich nichts dafür kann und es beim nächsten Mal eben klappt. Aber er weiß nicht, wie sehr es mich belastet. Wir führen eine sehr schöne Ehe, ich hab viele Freunde und ein sehr enges Verhältnis zu meiner Familie und trotzdem fühle ich mich einsam. 

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11. August um 9:47
In Antwort auf ilidio_20720154

Hallo elfenbein89, 
vielen lieben Dank für deine schönen Worte! ❤️
Ich habe leider keine Hebamme und auch keinen Therapeuten. Wenn ich mit meinem Mann darüber sprechen möchte bekomme ich nur zu hören, dass es okay ist, ich nichts dafür kann und es beim nächsten Mal eben klappt. Aber er weiß nicht, wie sehr es mich belastet. Wir führen eine sehr schöne Ehe, ich hab viele Freunde und ein sehr enges Verhältnis zu meiner Familie und trotzdem fühle ich mich einsam. 

Hallo Selfey
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du und verstehe absolut, was du meinst, es gibt gute und schlechte Tage, bei den schlechten lasse ich auch meine Gefühle raus, was wichtig ist. Mit meinem Mann rede ich auch, wenn ich das Bedürfnis habe. Ich denke aber Männer gehen anders damit um, er zeigt immer Verständnis für mich. Gestern habe ich ihn gefragt, wie er damit umgeht/klarkommt. Er sagte, er habe damit abgeschlossen und es bleibt ein Teil von ihm, aber er weiss auch, dass es gür uns Frauen schwieriger ist, was er total versteht. Es ist auch gut so, so kann auch dein Mann eine starke Schulter für dich sein 

Rede mit deinen Freunden, das mache ich viel, auch wenn diese Kinderlos noch sind, Frauen sehen das immer ein bisschen anders und gute Freunde lassen dich immer reden, wenn du das Bedürfnis danach hast .

Es braucht nicht immer Therapeuten, aber manche haben schon das Bedürfnis danach.

Es ist und vleibt ein Teil von dir. Es hat alles seine Gründe, auch wenn man es gür den Moment nicht sehen kann oder möchte. Hinterfragen bringt auch nichts. Mache Dinge die dir gut tun, deiner Seele, rede mit deinem Baby, das mache ich auch immer. Sie wachen über uns ubd eines Tages werden wir sie in unsere Armen schliessen können, aber das Leben sollte man trotzdem geniessen, es ist zu kurz und die Liebe geht über den Tod hinaus. Du kannst mich auch gerne privat anschreiben, wenn du das Bedürfnis hast zu reden, es tut auch gut mit gleichgesinnten zu reden .

ich wünsche dir einen sonnigen Tag.

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11. August um 10:01

Huhu Selfey.

Ich schreib dir auch mal, obwohl du schon richtig liebe Worte bekommen hast. 

Wir haben unser geplantes Kind im 7ten Schwangerschafts-Monat verloren, ich dachte damals es zerreißt mich innerlich und nichts kann mich wieder davon heilen. Aber die Zeit bringt es die es schafft damit umzugehen. Unsere kleinen Sternchen werden immer ein Teil unseres Lebens bleiben. Sprich darüber und lass deinen Gefühlen darüber ihren Lauf. Männer gehe  wohl auch tatsächlich anders damit um, aber das heißt nicht das es ihnen egal ist, oftmals sind sogar sie es die dadurch versuchen für uns Frauen stark zu bleiben. 
Ich weiß das die Zeit die du gerade durch machst sehr schwer ist, aber es wird besser. Vielleicht nicht heute, oder morgen, aber es wird. Ignoriere nicht deine Gefühle sondern lass sie raus. 

Fühl dich an dieser Stelle ganz lieb gedrückt von mir. 

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11. August um 18:52
In Antwort auf aiyna

Huhu Selfey.

Ich schreib dir auch mal, obwohl du schon richtig liebe Worte bekommen hast. 

Wir haben unser geplantes Kind im 7ten Schwangerschafts-Monat verloren, ich dachte damals es zerreißt mich innerlich und nichts kann mich wieder davon heilen. Aber die Zeit bringt es die es schafft damit umzugehen. Unsere kleinen Sternchen werden immer ein Teil unseres Lebens bleiben. Sprich darüber und lass deinen Gefühlen darüber ihren Lauf. Männer gehe  wohl auch tatsächlich anders damit um, aber das heißt nicht das es ihnen egal ist, oftmals sind sogar sie es die dadurch versuchen für uns Frauen stark zu bleiben. 
Ich weiß das die Zeit die du gerade durch machst sehr schwer ist, aber es wird besser. Vielleicht nicht heute, oder morgen, aber es wird. Ignoriere nicht deine Gefühle sondern lass sie raus. 

Fühl dich an dieser Stelle ganz lieb gedrückt von mir. 

Hallo aiyna, 

es tut mir leid, dass du auch so etwas durchmachen musstest😔 ich danke dir für deine liebe Antwort und nehme mir deine Worte zu Herzen. 
Ich wünsche euch alles Gute! 
 

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13. August um 16:44

Hallo, mein herzliches Beileid für deinen Verlust! Was mir sehr gut geholfen hat, ist reden. Nicht mit einem Therapeuten, sondern einfach mit meinem Mann und meiner Familie. Unser erster Sohn ist am Tag der Geburt verstorben und ich hatte ein halbes Jahr später noch eine Fehlgeburt. Ein Kind zu verlieren ist alles nur nicht leicht. Man muss sich die Zeit zum Trauern nehmen, aber man darf auch nicht den Kopf in den Sand stecken. Mit der Zeit wird es leichter und unsere Sternchen werden immer in unserem Herzen sein. ❤️ Auch du wirst irgendwann erneut schwanger und hälst dann dein kleines Wunder im Arm. Auch eine erneute Schwangerschaft kann helfen, so ist es zumindest bei mir. Die Angst bleibt, aber dennoch ist es möglich, die Folgeschwangerschaft zu genießen. 🤗

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13. August um 21:09
In Antwort auf anni97

Hallo, mein herzliches Beileid für deinen Verlust! Was mir sehr gut geholfen hat, ist reden. Nicht mit einem Therapeuten, sondern einfach mit meinem Mann und meiner Familie. Unser erster Sohn ist am Tag der Geburt verstorben und ich hatte ein halbes Jahr später noch eine Fehlgeburt. Ein Kind zu verlieren ist alles nur nicht leicht. Man muss sich die Zeit zum Trauern nehmen, aber man darf auch nicht den Kopf in den Sand stecken. Mit der Zeit wird es leichter und unsere Sternchen werden immer in unserem Herzen sein. ❤️ Auch du wirst irgendwann erneut schwanger und hälst dann dein kleines Wunder im Arm. Auch eine erneute Schwangerschaft kann helfen, so ist es zumindest bei mir. Die Angst bleibt, aber dennoch ist es möglich, die Folgeschwangerschaft zu genießen. 🤗

Hallo anni97, 
tut mir leid, dass du das auch durchmachen musstest und ich spreche dir mein herzliches Beileid aus. Ich danke dir für deine Worte ♥️

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15. August um 14:11
In Antwort auf ilidio_20720154

Hallo, 
ich habe im Oktober 2019 die Pille abgesetzt und bin im November schwanger geworden. Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten. Ich war bei verschiedenen Ärzten aber keiner konnte mir genau sagen wie weit ich bin und was mit dem Baby ist. Mir wurde nur zur Schwangerschaft gratuliert und gesagt ich solle abwarten. Ich war auch im Krankenhaus und da wollte man mich sogar operieren, weil das Baby mit einer Zyste verwechselt wurde!? Ich habe im Februar dann Blutungen bekommen und bin erneut ins Krankenhaus. Dort wurde mir gesagt, ich verliere das Kind und es wurde direkt eine Op empfohlen und man wollte auch sofort einen Termin dafür vereinbaren. Ich konnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, habe das abgelehnt und bin nach Hause. Zwei Tage später, in der Nacht zu meinem Geburtstag hatte ich dann schließlich die Fehlgeburt.
Das ist jetzt ein halbes Jahr her und ich komme einfach nicht darüber hinweg. Kann mir jemand sagen, wie ich das überwinden kann bzw. was mir vielleicht helfen kann endlich damit abschließen zu können?

Hallo meine Liebe!
Es tut mir wirklich Leid für dich und ich verstehe deinen Schmerz!

Mir hat es damals sehr geholfen offen darüber zu reden. Ich wusste nämlich nicht, dass es ein Thema ist was so viele Frauen und Paare betrifft. Und habe mich zu dem Thema auch viel belesen, das hat gut getan nicht alleine zu sein mit diesem Schmerz.

Vielleicht hilft dir auch dieser Austausch, im Forum, mit Freundinnen oder mit deiner Familie und Partner. 

Meine erneute SS hat vieles wieder gut gemacht. War dankbar ein gesundes Kind bekommen zu dürfen und heutzutage denke ich garnicht mehr dran.

Gib dir einfach Zeit alles zu verarbeiten, vielleicht schreibst du deine Gefühle auf oder machst einen kleiner Erinnerungs-Bilderrahmen, jeder kann anders damit umgehen. Lass deine Trauer zu und gib deinem Körper Zeit. Ich wünsche dir alles gute

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