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Fehlgeburt 18ssw - Kündigung

1. Februar 2019 um 13:11 Letzte Antwort: 8. Februar 2019 um 8:34

Hallo ihr,

ich möchte meine Geschichte einfach mal erzählen.

Im Oktober habe ich erfahren, dass ich ungeplant schwanger bin. Mein Freund und ich freuten uns ein Kind zu erwarten. 
Ich habe alle Fristen mit bekanntgabe der Ss eingehalten. Aufgrund von ständigem Schwindel und einer Plazentatieflage wurde ich 2 Wochen krankgeschrieben. 
ich musste aufgrund des Schwindels immer wieder früher heim gehen.

Aufgrund von Schulungen musste ich immer wieder verreisen. 

in der 18 Ssw kam es dann zu starken Krämpfen. Ich habe einen Rettungswagen gerufen, da ich alleine war und nicht wusste wo das nächste Krankenhaus mit Gynambulanz war. Im Krankenhaus wurden Wehen und ein offener Muttermund festgestellt. Mein Kleiner hatte keinen Herzschlag mehr. In der Klinik wurde ich bestens behandelt und betreut. Es erfolgte ein Abgang und im Anschluss eine Ausschabung. Ich wurde bald wieder vom Krankenhaus entlassen und einen Tag später fuhr ich nach Hause - ohne Baby.

ich erzählte meinen Freund und der Familie davon. Am darauf folgenden Montag ging ich zum Arzt mich krankschreiben lassen und informierte den Arbeitgeber, dass ich eine Fehlgeburt hatte. Im ersten Augenblick hieß es geh nach Hause nimm dir Zeit. 2 Tage darauf bekam ich einen Anruf ich müsse umgehend zu einem Gespräch mit dem Chef. In diesem Gespräch wurde ich nicht einmal eine Woche nach meiner Fehlgeburt entlassen.

Ich kann diese Herzlosigkeit einfach nicht fassen. Es war die Fehlgeburt sehr schwer und darauf verliert man noch den Job? Es fühlt sich an als ob jemand einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Vor einer Woche war alles toll und super - eine Woche später ist alles anders.

ich weiß gerade nicht wie ich mich fühlen soll, was ich machen kann dass dieser Schmerz  - die Trauer - die Wut endet. 😓

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1. Februar 2019 um 13:32

Liebe Lisa

Es tut mir unendlich leid was dir passiert ist. Eine Fehlgeburt ist ja schon schlimm und in der 18 ssw noch mal mehr. 
Was dein Chef gemacht hat geht gar nicht. Mit wellcher Begründung hat er dich den entlassen? Darf er das überhaupt? Du warst oder bist ja schliesslich Krankgeschrieben...

Ich weiss erlich gesagt gar nicht was ich schreiben soll ausser dass es mir meeeega leid tut. Aber ich habe deine Geschichte gelesen und wollte nicht ohne Kommentar wieder gehen. Es geht mir sehr nahe. 

Fühl dich gedrückt. Ich wünsche dir ganz viel Kraft

Elina

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1. Februar 2019 um 13:45

Wahnsinn...das macht einen echt wütend. Haben solche Chefs nicht selber Frau und Kind? Null Empathie echt...Ich glaube, wenn ich da ein Zeugnis habe,würde ich dem mal gesalzen meine Meinung mitteilen. 

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1. Februar 2019 um 19:57

Ich habe ähnliches erlebt. War in der 8ssw als es geschah, habe mich dann 2 Wochen krank schreiben lassen. Ich dachte, jetzt bekomme ich die Kündigung. Mein Chef war aber soooo nett.... Ich kann jederzeit mit ihm reden wenn was ist, er habe das mit seiner Frau auch erlebt usw... 

Ich ahnte dass was im busch war und dachte mir er will noch das weihnachtsgeschaft abwarten, da sonst zu wenig Personal da wäre. Zack, Ende November kam die Kündigung zum 31.12.
War ein super Weihnachtsgeschenk. Habe mich sofort krank schreiben lassen und habe keinen Schritt mehr dort hin gemacht. 

Es ist sehr schwer, erst die fehlgeburt und dann die Kündigung. Aber so arsch Geigen gibt es leider und wird es immer geben. 

Bleib noch ein wenig zuhause, verkraften erst einmal die Niederschläge und tanke Kraft. Dann bewirbt du dich und wirst sicher was neues finden. Ich habe übergangslos einen neuen Job gefunden, bin dann neu schwanger geworden. Hatte ziemlich Angst meinem Chef das zu sagen aber er hat sich total für uns gefreut obwohl ich gerade erst dort angefangen habe. Es gibt doch noch nette Menschen und Chefs und ich wünsche dir dass du diese Erfahrung auch machen darfst. 

Alles Liebe 

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1. Februar 2019 um 21:19

Erstmal es tut mir sehr Leid, 
nehme dir genug Zeit zum trauern.

Die Kündigung ist nicht rechtskräftig.
Nach einer Fehlgeburt, nach der 12 SSW hast du einen 4 monatigen Kündigungsschutz. 

Lege Wiederspruch ein.

Hier ein Link dazu 

https://www.google.com/amp/s/www.rtl.de/cms/mutterschutz-reform-kuendigungsschutz-nach-fehlgeburten-wird-aufgenommen-4106902.html%3foutputType=amp

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1. Februar 2019 um 21:23
In Antwort auf lisa0792

Hallo ihr,

ich möchte meine Geschichte einfach mal erzählen.

Im Oktober habe ich erfahren, dass ich ungeplant schwanger bin. Mein Freund und ich freuten uns ein Kind zu erwarten. 
Ich habe alle Fristen mit bekanntgabe der Ss eingehalten. Aufgrund von ständigem Schwindel und einer Plazentatieflage wurde ich 2 Wochen krankgeschrieben. 
ich musste aufgrund des Schwindels immer wieder früher heim gehen.

Aufgrund von Schulungen musste ich immer wieder verreisen. 

in der 18 Ssw kam es dann zu starken Krämpfen. Ich habe einen Rettungswagen gerufen, da ich alleine war und nicht wusste wo das nächste Krankenhaus mit Gynambulanz war. Im Krankenhaus wurden Wehen und ein offener Muttermund festgestellt. Mein Kleiner hatte keinen Herzschlag mehr. In der Klinik wurde ich bestens behandelt und betreut. Es erfolgte ein Abgang und im Anschluss eine Ausschabung. Ich wurde bald wieder vom Krankenhaus entlassen und einen Tag später fuhr ich nach Hause - ohne Baby.

ich erzählte meinen Freund und der Familie davon. Am darauf folgenden Montag ging ich zum Arzt mich krankschreiben lassen und informierte den Arbeitgeber, dass ich eine Fehlgeburt hatte. Im ersten Augenblick hieß es geh nach Hause nimm dir Zeit. 2 Tage darauf bekam ich einen Anruf ich müsse umgehend zu einem Gespräch mit dem Chef. In diesem Gespräch wurde ich nicht einmal eine Woche nach meiner Fehlgeburt entlassen.

Ich kann diese Herzlosigkeit einfach nicht fassen. Es war die Fehlgeburt sehr schwer und darauf verliert man noch den Job? Es fühlt sich an als ob jemand einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Vor einer Woche war alles toll und super - eine Woche später ist alles anders.

ich weiß gerade nicht wie ich mich fühlen soll, was ich machen kann dass dieser Schmerz  - die Trauer - die Wut endet. 😓

Ich habe auch eine späte Fehlgeburt erlebt.

Eine psychosomatische Gesprächstherapie hat mir geholfen.  Allerdings war eine Frau für mich ein besserer Ansprechpartner.

Ein Versuch ist es Wert.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute <3

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2. Februar 2019 um 8:42
In Antwort auf lisa0792

Hallo ihr,

ich möchte meine Geschichte einfach mal erzählen.

Im Oktober habe ich erfahren, dass ich ungeplant schwanger bin. Mein Freund und ich freuten uns ein Kind zu erwarten. 
Ich habe alle Fristen mit bekanntgabe der Ss eingehalten. Aufgrund von ständigem Schwindel und einer Plazentatieflage wurde ich 2 Wochen krankgeschrieben. 
ich musste aufgrund des Schwindels immer wieder früher heim gehen.

Aufgrund von Schulungen musste ich immer wieder verreisen. 

in der 18 Ssw kam es dann zu starken Krämpfen. Ich habe einen Rettungswagen gerufen, da ich alleine war und nicht wusste wo das nächste Krankenhaus mit Gynambulanz war. Im Krankenhaus wurden Wehen und ein offener Muttermund festgestellt. Mein Kleiner hatte keinen Herzschlag mehr. In der Klinik wurde ich bestens behandelt und betreut. Es erfolgte ein Abgang und im Anschluss eine Ausschabung. Ich wurde bald wieder vom Krankenhaus entlassen und einen Tag später fuhr ich nach Hause - ohne Baby.

ich erzählte meinen Freund und der Familie davon. Am darauf folgenden Montag ging ich zum Arzt mich krankschreiben lassen und informierte den Arbeitgeber, dass ich eine Fehlgeburt hatte. Im ersten Augenblick hieß es geh nach Hause nimm dir Zeit. 2 Tage darauf bekam ich einen Anruf ich müsse umgehend zu einem Gespräch mit dem Chef. In diesem Gespräch wurde ich nicht einmal eine Woche nach meiner Fehlgeburt entlassen.

Ich kann diese Herzlosigkeit einfach nicht fassen. Es war die Fehlgeburt sehr schwer und darauf verliert man noch den Job? Es fühlt sich an als ob jemand einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Vor einer Woche war alles toll und super - eine Woche später ist alles anders.

ich weiß gerade nicht wie ich mich fühlen soll, was ich machen kann dass dieser Schmerz  - die Trauer - die Wut endet. 😓

Es tut mir unendlich leid, dass du dein Baby gehen lassen musstest! 

Zum Chef: wann wurdest du gekündigt? Wie lange warst du dort angestellt? Hattest du einen Zeitvertrag oder warst du fest angestellt?

Ich möchte dir nahe legen, dir einen Anwalt für Arbeitsrecht zu nehmen und dich beraten zu lassen. Oftmals sind Kündigungen nicht so einfach für Arbeitgeber! Wenigstens ne Abfindung könnte drin sein aber ob, kann dir wirklich am besten dein Anwalt sagen. Wie du angestellt warst und wie lange usw. Viel Erfolg, wenigstens noch in dieser Sache! Aber lass keine Zeit verstreichen, geh gleich Montag zum Anwalt, sonst kann er nachher gar nichts mehr für dich tun! 

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2. Februar 2019 um 9:01

gott ist das abartig. 

Erstens— vermutlich wird diese kuendigung nicht rechtsgueltig sein.

Ich wuerde einen Anwalt nehmen.
Du hast sehr sehr gute Chancen dass er vor Gericht verliert.

Zweitens ist klar, dass Karma sich um diesen Menschen kuemmern wird.

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2. Februar 2019 um 20:07
In Antwort auf lisa0792

Hallo ihr,

ich möchte meine Geschichte einfach mal erzählen.

Im Oktober habe ich erfahren, dass ich ungeplant schwanger bin. Mein Freund und ich freuten uns ein Kind zu erwarten. 
Ich habe alle Fristen mit bekanntgabe der Ss eingehalten. Aufgrund von ständigem Schwindel und einer Plazentatieflage wurde ich 2 Wochen krankgeschrieben. 
ich musste aufgrund des Schwindels immer wieder früher heim gehen.

Aufgrund von Schulungen musste ich immer wieder verreisen. 

in der 18 Ssw kam es dann zu starken Krämpfen. Ich habe einen Rettungswagen gerufen, da ich alleine war und nicht wusste wo das nächste Krankenhaus mit Gynambulanz war. Im Krankenhaus wurden Wehen und ein offener Muttermund festgestellt. Mein Kleiner hatte keinen Herzschlag mehr. In der Klinik wurde ich bestens behandelt und betreut. Es erfolgte ein Abgang und im Anschluss eine Ausschabung. Ich wurde bald wieder vom Krankenhaus entlassen und einen Tag später fuhr ich nach Hause - ohne Baby.

ich erzählte meinen Freund und der Familie davon. Am darauf folgenden Montag ging ich zum Arzt mich krankschreiben lassen und informierte den Arbeitgeber, dass ich eine Fehlgeburt hatte. Im ersten Augenblick hieß es geh nach Hause nimm dir Zeit. 2 Tage darauf bekam ich einen Anruf ich müsse umgehend zu einem Gespräch mit dem Chef. In diesem Gespräch wurde ich nicht einmal eine Woche nach meiner Fehlgeburt entlassen.

Ich kann diese Herzlosigkeit einfach nicht fassen. Es war die Fehlgeburt sehr schwer und darauf verliert man noch den Job? Es fühlt sich an als ob jemand einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Vor einer Woche war alles toll und super - eine Woche später ist alles anders.

ich weiß gerade nicht wie ich mich fühlen soll, was ich machen kann dass dieser Schmerz  - die Trauer - die Wut endet. 😓

Hallo Lisa,

es tut mir sehr leid mit deinem Baby, ich kann kaum nachempfinden wie du dich fühlen musst. 
Wenn man eine Fehlgeburt nach der 12. Ssw hat, hast du einen 4-monatigen Kündigungsschutz. Auch wenn du da sicherlich nicht weiter arbeiten möchtest, geben dir diese 4 Monate ja wenigstens Zeit, vor allen finanziell. 

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8. Februar 2019 um 8:34
In Antwort auf lisa0792

Hallo ihr,

ich möchte meine Geschichte einfach mal erzählen.

Im Oktober habe ich erfahren, dass ich ungeplant schwanger bin. Mein Freund und ich freuten uns ein Kind zu erwarten. 
Ich habe alle Fristen mit bekanntgabe der Ss eingehalten. Aufgrund von ständigem Schwindel und einer Plazentatieflage wurde ich 2 Wochen krankgeschrieben. 
ich musste aufgrund des Schwindels immer wieder früher heim gehen.

Aufgrund von Schulungen musste ich immer wieder verreisen. 

in der 18 Ssw kam es dann zu starken Krämpfen. Ich habe einen Rettungswagen gerufen, da ich alleine war und nicht wusste wo das nächste Krankenhaus mit Gynambulanz war. Im Krankenhaus wurden Wehen und ein offener Muttermund festgestellt. Mein Kleiner hatte keinen Herzschlag mehr. In der Klinik wurde ich bestens behandelt und betreut. Es erfolgte ein Abgang und im Anschluss eine Ausschabung. Ich wurde bald wieder vom Krankenhaus entlassen und einen Tag später fuhr ich nach Hause - ohne Baby.

ich erzählte meinen Freund und der Familie davon. Am darauf folgenden Montag ging ich zum Arzt mich krankschreiben lassen und informierte den Arbeitgeber, dass ich eine Fehlgeburt hatte. Im ersten Augenblick hieß es geh nach Hause nimm dir Zeit. 2 Tage darauf bekam ich einen Anruf ich müsse umgehend zu einem Gespräch mit dem Chef. In diesem Gespräch wurde ich nicht einmal eine Woche nach meiner Fehlgeburt entlassen.

Ich kann diese Herzlosigkeit einfach nicht fassen. Es war die Fehlgeburt sehr schwer und darauf verliert man noch den Job? Es fühlt sich an als ob jemand einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Vor einer Woche war alles toll und super - eine Woche später ist alles anders.

ich weiß gerade nicht wie ich mich fühlen soll, was ich machen kann dass dieser Schmerz  - die Trauer - die Wut endet. 😓

Hi. In der 18.SSW muss wirklich schlimm sein. Tut mir sehr leid für dich. Ich hatte bereits vier FG,aber alle vor der 12.Woche...
ich wurde auch bei der nächstbesten Gelegenheit gekündigt. 
Hattf meinem Chef im Vertrauen davon erzählt und das Ergebnis war die Kündigung. Ist schon zwei Jahre her. Bin immer sauer drüber,auch dass ich es erzählt habe...wünsch dir viel Kraft und hoffe du kannst positiv in die Zukunft blicken. 

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vom Redaktionsteam