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Faktor V und Mthfr-Mutation

6. Mai 2007 um 10:27

Hallo,

hat jemand Erfahrung mit diesen Gerinnungsstörungen? Bei mir wurde dies nach 2 Fg festgestellt. Wir üben nun weiter für ein Baby. Ist es wirklich so, dass man bei einer neuen Sws Heparin spritzen soll?

Grüße, Angela

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6. Mai 2007 um 14:02

FaktorV-Mutation hab ich auch
Hallo Angela,

die FaktorV-Mutation wurde bei mir schon vor ca. 5 Jahren festgestellt. Hab ich von Papa geerbt.
Meine FÄ hat mir von vornherein gesagt, dass ich während meiner Schwangerschaft Heparin spritzen und Kompressionsstrümpfe tragen muss. Ich bin jetzt in der 28. SSW; gespritzt hab' ich mich noch nie weil ich Spritzen über alles hasse und mir im Leben nicht selber eine verpassen könnte. Die Strümpfe trag ich; es gibt bei dem Wetter angenehmeres, aber bestimmt auch schlimmeres.

Wünsch euch gutes Gelingen

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10. Mai 2007 um 20:28

Ist
ja sehr interessant. Ich war heute auch bei einer Spezialistin für vererbliche Gerinnungsstörungen und sie meinte ich sollte erst ab 12. Woche Heparin spritzen um, wie du auch sagtest, unter anderem eine späte Fehlgeburt zu verhindern, d.h. eine Totgeburt, weil das Baby viell. nicht genug mit Nährstoffen versorgt wird. Ich habe schon einen Sohn, welcher auch zu langsam gewachsen ist und bei der Geburt 5. Wochen zurück lag und auch 3. Wochen zu früh kam. Da wußte ich aber noch nix vom Faktor 5 und MTHR-Mutation. Naja, ich würde mich freuen, wenn du mich weiter auf dem laufenden hältst.
Bin jetzt Ende 5. Woche. Ich nehme 5 mg Folsäure, 150-300mg Magnesium. 2 Utrogest (ist ähnlich dem Gelbkörperhormon um die SS zu erhalten) und trinke 3l Mineralwasser täglich. Ich hoffe das ist erstmal ausreichend. In welchem ÜZ bist du?

Liebe Grüße, Angela.

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15. Mai 2007 um 15:11

Gutes Gefühl bei Heparin
Liebe Angela,

ich hatte letztes Jahr eine FG in der 7.SSW und vor ca. 12 Jahren eine Thrombose. Damit wird man von Gerinnungsspezialisten als Risikoschwangere eingestuft. Ich bin jetzt wieder schwanger und habe mich davor wirklich gut informiert. In der Gießener Uni-Klinik wurde eine Studie in die Richtung (EThIG-Studie)durchgeführt und damit jegliche Einschränkung für die Vergabe von niedermolekularem Heparin während der Schwangerschaft aufgehoben.

Ob eine Heparinprophylaxe die Fehlgeburtenrate senkt, ist nicht bekannt, da eine entsprechende Studie aus ethischen Gründen nicht durchgeführt werden kann. Auch die Fehlgeburt aufgrund von Gendefekten etc. wird durch Heparin nicht vermindert (was ja vielleicht auch gut ist). Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass unabhängig von evtl. Fehlgeburten Thrombosen während der Schwangerschaft ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind.

Nach Ansicht meiner Ärzte sollte man Heparin so früh wie möglich spritzen und auch noch einige Zeit nach der Entbindung. Ich habe in der 5. SSW damit angefangen und bin jetzt in der 13. SSW; dem Baby in meinem Bauch geht es gut!

Ich würde Dir auf jeden Fall raten, einen Arzt in der Gerinnungsabteilung eines Krankenhauses bzw. einen Hämatologen aufzusuchen und ihm alle Fragen zu stellen, die Du hast! Wenn Dir eine Meinung nicht reicht, geh zu einem zweiten Arzt. Es ist wichtig, dass Du keine Zweifel an dem hast, was Du tust.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Dein Traum bald in Erfüllung geht!!!

Liebe Grüße
Miriam

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14. Juni 2007 um 21:52

Ich habe das auch.
Ich möchte noch ein zweites Kind und habe auch Angst vor der Schwangerschaft weil sie es bei mir erst ein jahr nach der Geb. festgestellt haben und es war sehr gefährlich bei der Geb. wurde mir und meinem Mann zumindest gesagt...

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8. Mai 2008 um 23:40

MTHR Mutation
Hallo Angela,
seit 30. Dezember 2007 lebe mit meinem Mann in Santiago de Chile. Einen Tag nach unserer Ankunft in Santiago habe ich mein Baby in der 20 SW verloren. Getrieben durch die Frage nach dem WARUM habe ich in Chile zahlreiche Blutuntersuchungen machen lassen und es wurde eine homozygote Mutation des C677T 5,10-Methylentetrahydrofolatreduktose-Gens festgestellt. Ansonsten weisst mein Blut allerdings keine hohe Gerinningsneigung oder gar Störung auf. Seit etwa einer Woche treten meine Venen an den Armen bei nur leichtem Sport extrem hervor und ausserdem tuen mir die Beine weh. Jetzt hab ich Angst vielleicht schon eine Thrombose zu haben... Momentan bin ich in Monterrey unterwegs und habe hier Zugang zu einem Chefarzt der Abteilung Hämatologie. Ich werde dich auf dem Laufenden halten was die internationalen Ärzte dazu sagen und ob es auf der anderen Seite der Welt gute Behandlungsmethoden und schon Erfahrungen damit haben. Auf jeden Fall war es für meinen Chilenischen Gynäkologen nichts Neues mit der Mutation...
Bis bald mit hoffentlich guten Nachrichten!
Nina

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