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EZ: bitte um Rat

4. August 2016 um 13:53 Letzte Antwort: 5. August 2016 um 12:15

Hallo,
ich war in Spanien in einer IVF- Klinik. Leider sind alle Versuche fehlgeschlagen und unser Geld ist ziemlich aufgebraucht. Ich habe keine Follikelbildung und bin deshalb auf eine Eizellspende angewiesen. Leider habe ich im Netz insgesamt wenig Berichte gelesen, wo man seriös behandelt und beraten wird. Ich habe hier im Forum von Medikamenten, Tests und Untersuchungen gelesen, von denen ich noch nie gehört habe. Ich habe nur Medikamente bekommen und es wurde die Gebärmutterdicke gemessen. Das waren 7 mm dann erfolgte die Implantation des Embryos. Leider sind jetzt alle Embryonen verbraucht und die Klinik verlangt erneut eine horrende Summe. Auf meine Frage, ob dort bereits erfolgreiche Behandlungen durchgeführt wurden, bekam ich die Antwort, natürlich 70 % der behandelten Frauen werden schwanger. Konkrete Ergebnisse wurden jedoch aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht nie benannt. Ich bin jetzt total unsicher und weiß nicht, wo ich mich vertrauensvoll hin wenden kann. In Deutschland verschließen sich alle Türen, wenn man nach einer Eizellspende fragt. Seröse Beratung habe ich bisher nicht gefunden. Wer weiß Rat und bitte, gebt mir alle Tipps, die zum Erfolg führen können!
Viele Grüße,
Viditt

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4. August 2016 um 15:35

Hallo
Hallo schau doch bei uns im thread spendenmarathon vorbei. Wir sind alles Mädels die mit EZS oder EMS schwanger wurden oder es noch versuchen... wir können dur sicher einige tipps geben

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5. August 2016 um 11:58

Tipps
Hallo Viditt,

soweit ich es verfolge, sind hier die meisten Frauen (im Falle von EZS/EMS) in Tschechien und in Spanien, manche in der Ukraine. - Warum auch immer. Es gibt sicher auch sonst wo auch seriöse Kliniken.
Natürlich sind Spanien und Tschechien insgesamt teurer als die Ukraine.

In verschiedenen Kiwu-Foren findest Du zu einzelnen Fallen dann jeweils Erfahrungsberichte, da kannst Du auch lesen, wie es den Frauen gefallen hat (Versorgung, Therapie, Kommunikation etc.) und natürlich, ob sie schwanger wurden. Ich denke, daraus kannst Du Dir schon ein ganz gutes Bild machen.

Aus meiner Sicht ist die Anonymität der Spender schon ein Problem - weil die Kinder nicht erfahren können, wer ihre Eltern sind. Das ist in einigen Ländern anders geregelt, die aufgrund dessen dann auch Alterativen sein könnten.
Ich war mit EZS 2x erfolgreich in der Ukraine, aktuell mit Zwillingen, die Klinik ist seriös, alle sprechen gut deutsch (auch englisch bei Bedarf), auf der Homepage findest du auch die Ergebnisse:
https://www.youtube.com/channel/UC3w...c2XaxTYJhtR0rA
Zum Vergleich die Tschechen:
http://www.reprofit.cz/unsere-ergebn...er-behandlung/
Mein erstes Kind ist in Warschau, Polen entstanden, auch ganz tolle Klinik:
http://www.novum.com.pl/de/startseite/
Alles Gute! Viel Erfolg!
LG,
Piacentina

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5. August 2016 um 12:05

Unsere Erfahrungen
Hallo,
mein Mann und ich waren 2014/2015 zu einer Kinderwunschbehandlung bzw. Eizellspende in Spanien und waren leider gar nicht zufrieden. Unsere betreuende Ärztin war nach der Vertragsunterzeichnung nicht mehr für uns erreichbar, die gesamte Kommunikation fand nur noch über eine Krankenschwester statt. Insgesamt wurde 3 Transfers durchgeführt, alle ergebnislos. Ich kann deutschen Paaren nur abraten von einer Behandlung bei IVI. IVI wirbt mit folgenden Leistungsversprechen:
- 90% der Frauen, die sich bei IVI einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, werden auch schwanger. Eine Quelle zu diesen Zahlen oder die Anzahl der behandelten Frauen habe ich nirgends gefunden. In Deutschland wäre eine solche Aussage rechtlich bedenklich.
- Neueste Technologien und eine Vielzahl alternativer Methoden, die eine Empfängnis ermöglichen. Wir haben vor dem dritten Transfer nach genau solchen Methoden und ergänzenden Untersuchungen gefragt (Assisted Hatching). Die Antwort war negativ. Stattdessen wollte IVI erst nach dem dritten (und letzten, weil keine Blastozysten mehr verfügbar) Versuch einige Studien mit uns durchführen.
- Persönlich zugeschnittene Behandlungen, freundliche Atmosphäre und kontinuierliche Betreuung sowie Professionelle Experten von internationalem Rang, Pioniere in der Forschung.
Kontakt mit Ärzten hatten wir nach dem Erstgespräch nie wieder. Eine Betreuung durch Ärzte hat es in unserem Fall praktisch nicht gegeben. Wir haben unsere Ärztin einmal von Gesicht zu Gesicht zu sehen bekommen sowie danach dreimal im OP (beim Transfer, also in OP-Kleidung und mit Mundschutz somit kann ich nur vermuten, dass sie es war). Auch nach den Transfers: keine persönliche Verabschiedung durch den Arzt, keine Erläuterungen, keine Möglichkeit Fragen an den Arzt zu stellen. Dies geschah alles durch die Krankenschwester. Da heißt es dann relativ formlos: Alles klar, viel Glück, hoffentlich klappts dieses Mal.
Ich will hier keinen Vergleich zu Kassenpatienten in Deutschland ziehen, zu der oben erwähnten Biotexcom-Klinik, tschechischen oder polnischen Kiwus, denn dort war ich nicht, aber selbst als gesetzlich Versicherter bekommt man in D den Arzt bei einer Behandlung öfter zu Gesicht.
Gruß,
Tomke

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5. August 2016 um 12:12

Meine Erfahrungen
Hallo,
mein Mann und ich waren 2014/2015 zu einer Kinderwunschbehandlung bzw. Eizellspende in Spanien und waren leider gar nicht zufrieden. Unsere betreuende Ärztin war nach der Vertragsunterzeichnung nicht mehr für uns erreichbar, die gesamte Kommunikation fand nur noch über eine Krankenschwester statt. Insgesamt wurde 3 Transfers durchgeführt, alle ergebnislos. Ich kann deutschen Paaren nur abraten von einer Behandlung bei IVI. IVI wirbt mit folgenden Leistungsversprechen:
- 90% der Frauen, die sich bei IVI einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, werden auch schwanger. Eine Quelle zu diesen Zahlen oder die Anzahl der behandelten Frauen habe ich nirgends gefunden. In Deutschland wäre eine solche Aussage rechtlich bedenklich.
- Neueste Technologien und eine Vielzahl alternativer Methoden, die eine Empfängnis ermöglichen. Wir haben vor dem dritten Transfer nach genau solchen Methoden und ergänzenden Untersuchungen gefragt (Assisted Hatching). Die Antwort war negativ. Stattdessen wollte IVI erst nach dem dritten (und letzten, weil keine Blastozysten mehr verfügbar) Versuch einige Studien mit uns durchführen.
- Persönlich zugeschnittene Behandlungen, freundliche Atmosphäre und kontinuierliche Betreuung sowie Professionelle Experten von internationalem Rang, Pioniere in der Forschung.
Kontakt mit Ärzten hatten wir nach dem Erstgespräch nie wieder. Eine Betreuung durch Ärzte hat es in unserem Fall praktisch nicht gegeben. Wir haben unsere Ärztin einmal von Gesicht zu Gesicht zu sehen bekommen sowie danach dreimal im OP (beim Transfer, also in OP-Kleidung und mit Mundschutz somit kann ich nur vermuten, dass sie es war). Auch nach den Transfers: keine persönliche Verabschiedung durch den Arzt, keine Erläuterungen, keine Möglichkeit Fragen an den Arzt zu stellen. Dies geschah alles durch die Krankenschwester. Da heißt es dann relativ formlos: Alles klar, viel Glück, hoffentlich klappts dieses Mal.
Ich will hier keinen Vergleich zu Kassenpatienten in Deutschland ziehen, zu der oben erwähnten Biotexcom-Klinik, tschechischen oder polnischen Kiwus, denn dort war ich nicht, aber selbst als gesetzlich Versicherter bekommt man in D den Arzt bei einer Behandlung öfter zu Gesicht.
Gruß,
Tomke

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5. August 2016 um 12:15
In Antwort auf piacentina

Tipps
Hallo Viditt,

soweit ich es verfolge, sind hier die meisten Frauen (im Falle von EZS/EMS) in Tschechien und in Spanien, manche in der Ukraine. - Warum auch immer. Es gibt sicher auch sonst wo auch seriöse Kliniken.
Natürlich sind Spanien und Tschechien insgesamt teurer als die Ukraine.

In verschiedenen Kiwu-Foren findest Du zu einzelnen Fallen dann jeweils Erfahrungsberichte, da kannst Du auch lesen, wie es den Frauen gefallen hat (Versorgung, Therapie, Kommunikation etc.) und natürlich, ob sie schwanger wurden. Ich denke, daraus kannst Du Dir schon ein ganz gutes Bild machen.

Aus meiner Sicht ist die Anonymität der Spender schon ein Problem - weil die Kinder nicht erfahren können, wer ihre Eltern sind. Das ist in einigen Ländern anders geregelt, die aufgrund dessen dann auch Alterativen sein könnten.
Ich war mit EZS 2x erfolgreich in der Ukraine, aktuell mit Zwillingen, die Klinik ist seriös, alle sprechen gut deutsch (auch englisch bei Bedarf), auf der Homepage findest du auch die Ergebnisse:
https://www.youtube.com/channel/UC3w...c2XaxTYJhtR0rA
Zum Vergleich die Tschechen:
http://www.reprofit.cz/unsere-ergebn...er-behandlung/
Mein erstes Kind ist in Warschau, Polen entstanden, auch ganz tolle Klinik:
http://www.novum.com.pl/de/startseite/
Alles Gute! Viel Erfolg!
LG,
Piacentina

Meine Erfahrungen
Hallo,
mein Mann und ich waren 2014/2015 zu einer Kinderwunschbehandlung bzw. Eizellspende in Spanien und waren leider gar nicht zufrieden. Unsere betreuende Ärztin war nach der Vertragsunterzeichnung nicht mehr für uns erreichbar, die gesamte Kommunikation fand nur noch über eine Krankenschwester statt. Insgesamt wurde 3 Transfers durchgeführt, alle ergebnislos. Ich kann deutschen Paaren nur abraten von einer Behandlung bei IVI. IVI wirbt mit folgenden Leistungsversprechen:
- 90% der Frauen, die sich bei IVI einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, werden auch schwanger. Eine Quelle zu diesen Zahlen oder die Anzahl der behandelten Frauen habe ich nirgends gefunden. In Deutschland wäre eine solche Aussage rechtlich bedenklich.
- Neueste Technologien und eine Vielzahl alternativer Methoden, die eine Empfängnis ermöglichen. Wir haben vor dem dritten Transfer nach genau solchen Methoden und ergänzenden Untersuchungen gefragt (Assisted Hatching). Die Antwort war negativ. Stattdessen wollte IVI erst nach dem dritten (und letzten, weil keine Blastozysten mehr verfügbar) Versuch einige Studien mit uns durchführen.
- Persönlich zugeschnittene Behandlungen, freundliche Atmosphäre und kontinuierliche Betreuung sowie Professionelle Experten von internationalem Rang, Pioniere in der Forschung.
Kontakt mit Ärzten hatten wir nach dem Erstgespräch nie wieder. Eine Betreuung durch Ärzte hat es in unserem Fall praktisch nicht gegeben. Wir haben unsere Ärztin einmal von Gesicht zu Gesicht zu sehen bekommen sowie danach dreimal im OP (beim Transfer, also in OP-Kleidung und mit Mundschutz somit kann ich nur vermuten, dass sie es war). Auch nach den Transfers: keine persönliche Verabschiedung durch den Arzt, keine Erläuterungen, keine Möglichkeit Fragen an den Arzt zu stellen. Dies geschah alles durch die Krankenschwester. Da heißt es dann relativ formlos: Alles klar, viel Glück, hoffentlich klappts dieses Mal.
Ich will hier keinen Vergleich zu Kassenpatienten in Deutschland ziehen, zu der oben erwähnten ukrainischen Klinik, tschechischen oder polnischen Kiwus, denn dort war ich nicht, aber selbst als gesetzlich Versicherter bekommt man in D den Arzt bei einer Behandlung öfter zu Gesicht.
Gruß,
Tomke

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