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Extremer Frust - Langzeitkinderwunsch

27. Oktober 2017 um 17:48

Hi Leute
ich war lange Zeit nicht mehr im Forum unterwegs, weil ich extrem gefrustet bin bzw war. Wir probieren es seit vier Jahren (inkl Stimulation, iui, nur ivf noch nicht, da finanziell schwierig) und es ist nur noch eins: Frust!
Ich habe selbst bemerkt, dass es mir extrem schlecht geht, weil der große Kinderwunsch da ist, der nicht erfüllt wird. Rund um nicht werden alle ss und bei mir nichts. Und da sind auch Leute dabei, die als Eltern so ziemlich die schlimmsten der Welt sein werden und ganz ehrlich k**** es mich an. Ich kann mich nicht für andere freuen, ich kann nichts Positives dazu sagen - ich entwickle ganz ehrlich einen Hass auf alle, denen es so leicht fällt. Und das Schlimmste ist, dass sie es mir noch dazu unter die Nase reiben, obwohl sie es wissen. Wie gehen andere Langzeitwartende damit um? Hat von euch jemand ähnliche Gefühle?
Thanx mal fürs erste....

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27. Oktober 2017 um 21:34
In Antwort auf ninotschga

Hi Leute 
ich war lange Zeit nicht mehr im Forum unterwegs, weil ich extrem gefrustet bin bzw war. Wir probieren es seit vier Jahren (inkl Stimulation, iui, nur ivf noch nicht, da finanziell schwierig) und es ist nur noch eins: Frust! 
Ich habe selbst bemerkt, dass es mir extrem schlecht geht, weil der große Kinderwunsch da ist, der nicht erfüllt wird. Rund um nicht werden alle ss und bei mir nichts. Und da sind auch Leute dabei, die als Eltern so ziemlich die schlimmsten der Welt sein werden und ganz ehrlich k**** es mich an. Ich kann mich nicht für andere freuen, ich kann nichts Positives dazu sagen - ich entwickle ganz ehrlich einen Hass auf alle, denen es so leicht fällt. Und das Schlimmste ist, dass sie es mir noch dazu unter die Nase reiben, obwohl sie es wissen. Wie gehen andere Langzeitwartende damit um? Hat von euch jemand ähnliche Gefühle? 
Thanx mal fürs erste....

Hey, 
ich kann total verstehen wie es dir geht! Mein Mann (28) und ich (24) haben seit 5 Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch... Es liegt an mir was einige Zeit unentdeckt blieb.. Bei meinen Mann ist zum Glück alles i.O., also er hat sehr gute Spermien... Wir haben bereits 2 erfolglose ivfs hinter uns, bzw konnten wir gar nicht richtig starten, da bei beiden malen keine großen eizellen herangereift sind, da die dosierungen zu niedrig waren... Wir haben jetzt über ein Jahr mal Abstand von dem ganzen Stress gemacht, da es mich psychisch doch sehr belastet hat, immer einen negativen Auskunft vom Arzt zu kriegen.. Ende November wollen wir dann wieder einen erneuten Versuch starten.. Diesmal mit der Spritze namens Elonva, das ist eine Depot Spritze die man am Zt 2 nur einmal spritzen muss, da sie sehr starkt dossiert ist.. evtl wird dann trotzdem noch mit weiteren medis stimmuliert, mal sehen... Was den Neid und den "Hass" betrifft, so geht es mir genauso! Vor ein paar Tagen hab ich aus dem Familienkreis meines Mannes erfahren das von seinen einen älteren Bruder die Frau zum 2ten mal schwanger ist... Ich hab dazu nur ok gesagt und nix weiter, da es mich echt ankotzt sich immer für andere freuen zu müssen und so zu tun als wär alles ok und einem geht es gut, obwohl es mich innerlich so sauer und traurig zugleich macht warum es bei anderen so einfach geht schwanger zu werden und uns werden immer nur Steine in den Weg gelegt...
Also ich kann zu 100% nachvollziehen wie es dir geht!!!
Lg

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28. Oktober 2017 um 19:30

Es geht drum, dass diverse Leute ganz genau wissen, wie scheiße es mir geht und dann alles lang und breit vor mir auf ausbreiten. Klar freuen die sich, aber man muss es einem ja nicht so dermaßen unter die Nase reiben, wo man genau weiß, dass es einen bis aufs Schlimmste einfach wehtut...

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28. Oktober 2017 um 19:36
In Antwort auf engel2o18

Hey, 
ich kann total verstehen wie es dir geht! Mein Mann (28) und ich (24) haben seit 5 Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch... Es liegt an mir was einige Zeit unentdeckt blieb.. Bei meinen Mann ist zum Glück alles i.O., also er hat sehr gute Spermien... Wir haben bereits 2 erfolglose ivfs hinter uns, bzw konnten wir gar nicht richtig starten, da bei beiden malen keine großen eizellen herangereift sind, da die dosierungen zu niedrig waren... Wir haben jetzt über ein Jahr mal Abstand von dem ganzen Stress gemacht, da es mich psychisch doch sehr belastet hat, immer einen negativen Auskunft vom Arzt zu kriegen.. Ende November wollen wir dann wieder einen erneuten Versuch starten.. Diesmal mit der Spritze namens Elonva, das ist eine Depot Spritze die man am Zt 2 nur einmal spritzen muss, da sie sehr starkt dossiert ist.. evtl wird dann trotzdem noch mit weiteren medis stimmuliert, mal sehen... Was den Neid und den "Hass" betrifft, so geht es mir genauso! Vor ein paar Tagen hab ich aus dem Familienkreis meines Mannes erfahren das von seinen einen älteren Bruder die Frau zum 2ten mal schwanger ist... Ich hab dazu nur ok gesagt und nix weiter, da es mich echt ankotzt sich immer für andere freuen zu müssen und so zu tun als wär alles ok und einem geht es gut, obwohl es mich innerlich so sauer und traurig zugleich macht warum es bei anderen so einfach geht schwanger zu werden und uns werden immer nur Steine in den Weg gelegt...
Also ich kann zu 100% nachvollziehen wie es dir geht!!!
Lg

Danke für die liebe Antwort. Es ist doch irgendwo "schön" zu lesen, dass man nicht alleine dasteht, mit seinen Gefühlen. Ich hab gerade eine iui hinter mir und wir hoffen jetzt aufs beste. Die icsi bzw ivf wäre dann das nächste. Es ist aber noch ungewiss, ob wir es uns leisten können, weil bei meinem Mann das Spermigramm gerade "noch zu gut" ist. Deshalb bekommen wir wahrscheinlich keine finanzielle Unterstützung. 
Dieses ins Gesicht reiben ist wirklich fürchterlich. Meine Cousine, die herumgehämmert hat, wie lang sie doch probiert haben (4 Monate Witz Witz komm heraus) bekommt noch dazu Zwillinge. Das war nochmal ein derberer Schlag  und dann schickt die mir zB die ganze Zeit Ultraschallbilder... das geht bei mir echt gar nicht

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28. Oktober 2017 um 19:40

Danke für die nette Antwort... nein, das wäre unser erstes. Tja, woran es liegt ist schwer zu sagen. Bei mir liegt eigentlich nicht wirklich was im Argen, ich habe nur nicht jedes mal einen ES. Mein Mann hat eine verminderte Spermienqualität. Laut Arzt hätte es trotzdem schon klappen müssen. Wir haben eben schon sämtlich Stimulationen durch, iui auch. Das nächste wäre dann ivf/icsi...
das Buch werde ich mir auf jeden Fall besorgen, Danke!  

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29. Oktober 2017 um 16:39

Anscheinend ist sinnerfassendes Lesen schwer. Habe ich gesagt, sie dürfen sich nicht freuen? Es macht nur einen Unterschied, ob man normal über etwas spricht oder es KEIN anderes Thema mehr gibt und einem ständig Ultraschallbilder unter die Nase gehalten werden und vorgeschwärmt wird, wie super doch alles läuft, wenn man schon dezidiert darum gebeten hat, das bitte nicht zu tun, weil es einfach verdammt wehtut. Und zum Thema Freunde verlieren: äh, wenn man ein guter Freund ist, nimmt man gegenseitig auf dich Rücksicht, oder nicht? Ich höre mir alles an und versuche auch den Schwangeren Freundinnen von mir immer zu helfen und von der anderen Seite kommt genau nichts. Und wenn dann noch gesagt wird, dass sie ja genau wissen, wie es mir geht, weil bei Ihnen hat es ja auch vier Monate/3Monate/5 Monate gedauert ist das einfach nur ein Witz. Kann vielleicht jemand nicht verstehen, der nicht in der Situation steckt, beim Empathie verteilen wurden auch einige übersprungen.  

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29. Oktober 2017 um 16:43

Ich habe mich wahnsinnig lange über jeden und mit jedem gefreut, nach vier Jahren ist das schwer. Ich bin auch schon 35, das heißt, mir läuft auch schon etwas die Zeit davon. Die ersten zwei Jahre waren auch ok, nur irgendwann wurde es dann unwitzig.  Und ja, (fast) jeder hat sein Glück verdient. Nur kann man durchaus mit etwas Rücksicht an die Sache gehen, wenn man es genau weiß. Um das geht's mir hauptsächlich. 

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29. Oktober 2017 um 16:59

Ich hab deinen post wirklich nicht als Angriff aufgefasst. Von Freunden kann man ja Abstand nehmen, die Familie wird da schon schwieriger. 

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29. Oktober 2017 um 17:01

Wir stehen auf der Liste, die ist allerdings unglaublich lang. Also leider sehr wenig Chancen. 

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29. Oktober 2017 um 18:25
In Antwort auf ninotschga

Danke für die liebe Antwort. Es ist doch irgendwo "schön" zu lesen, dass man nicht alleine dasteht, mit seinen Gefühlen. Ich hab gerade eine iui hinter mir und wir hoffen jetzt aufs beste. Die icsi bzw ivf wäre dann das nächste. Es ist aber noch ungewiss, ob wir es uns leisten können, weil bei meinem Mann das Spermigramm gerade "noch zu gut" ist. Deshalb bekommen wir wahrscheinlich keine finanzielle Unterstützung. 
Dieses ins Gesicht reiben ist wirklich fürchterlich. Meine Cousine, die herumgehämmert hat, wie lang sie doch probiert haben (4 Monate Witz Witz komm heraus) bekommt noch dazu Zwillinge. Das war nochmal ein derberer Schlag  und dann schickt die mir zB die ganze Zeit Ultraschallbilder... das geht bei mir echt gar nicht

Ich drück dir ganz fest die daumen für die iui das ein positives ergebnis bei rauskommt  wann kannst du denn testen? Ich bin zt 28 also mens müsste jeden tag kommen..  ein positiver test zu weihnachten wäre echt das schönste geschenk  wir sind leider auch selbstzahler da ich noch unter 25 bin... find ich sowieso den größten scheiß ein alter festzulegen.. als ob man mit unter 25 kein guter elternpart sein kann  wenn ich dann immer diese ganzen teenie mütter usw sehe die ihrem kind echt nix bieten können aber eins nachm andern in die Welt setzen frag ich mich schon wo denn die gerechtigkeit auf dieser welt is... mir tut es auch gut zu wissen das ich mit meinen sorgen net alleine bin!

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29. Oktober 2017 um 18:26
In Antwort auf ninotschga

Danke für die liebe Antwort. Es ist doch irgendwo "schön" zu lesen, dass man nicht alleine dasteht, mit seinen Gefühlen. Ich hab gerade eine iui hinter mir und wir hoffen jetzt aufs beste. Die icsi bzw ivf wäre dann das nächste. Es ist aber noch ungewiss, ob wir es uns leisten können, weil bei meinem Mann das Spermigramm gerade "noch zu gut" ist. Deshalb bekommen wir wahrscheinlich keine finanzielle Unterstützung. 
Dieses ins Gesicht reiben ist wirklich fürchterlich. Meine Cousine, die herumgehämmert hat, wie lang sie doch probiert haben (4 Monate Witz Witz komm heraus) bekommt noch dazu Zwillinge. Das war nochmal ein derberer Schlag  und dann schickt die mir zB die ganze Zeit Ultraschallbilder... das geht bei mir echt gar nicht

Ich drück dir ganz fest die daumen für die iui das ein positives ergebnis bei rauskommt  wann kannst du denn testen? Ich bin zt 28 also mens müsste jeden tag kommen..  ein positiver test zu weihnachten wäre echt das schönste geschenk  wir sind leider auch selbstzahler da ich noch unter 25 bin... find ich sowieso den größten scheiß ein alter festzulegen.. als ob man mit unter 25 kein guter elternpart sein kann  wenn ich dann immer diese ganzen teenie mütter usw sehe die ihrem kind echt nix bieten können aber eins nachm andern in die Welt setzen frag ich mich schon wo denn die gerechtigkeit auf dieser welt is... mir tut es auch gut zu wissen das ich mit meinen sorgen net alleine bin!

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29. Oktober 2017 um 18:58

eh.. adoptieren ist bei uns so extrem schwer, da kann man sich die Hoffnung echt in die Haare schmieren. Es gibt so gut wie gar keine Kinder, die vermittelt werden - was ja eigentlich großartig ist, aber als Elternanwärter ist hat man da in etwa die gleiche Chance wie wenn man hofft im Lotto zu gewinnen. 
Vorallem wenn man nichtmal eine Unfruchtbarkeitsdiagnose hat.

@TE
ich kann dich total verstehen! Ich finde echt, dass man da feinfühliger dir gegenüber sein könnte. Vielleicht solltest du deinen Freunden mehr zeigen wie du leidest?
Eine Freundin von mir hat eine Fehlgeburt gehabt und für ein halbes Jahr hat niemand über Schwangerschaften mit ihr geredet und ich hab sie später auch nur ganz kurz in Kenntnis gesetzt dass wir anfangen zu basteln und dann hab ichs nie mehr erwähnt. Sowas sollte doch selbstverständlich sein.

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29. Oktober 2017 um 21:32

eine FG ist ganz furchtbar  
das tut mir sehr leid für dich! 
Das mit dem Reden aber ich schon sehr oft versucht und auch ganz offen gesagt, dass es total toll wäre, wenn wir auch mal über etwas anders sprechen könnten, weil es eben sehr hart ist und es mir weh tut. Das wurde leider ziemlich ignoriert. 
Leider ist es bei uns so, dass die Kasse bzw ein Fonds in Ö nur dann einen Teil der Kosten übernimmt, wenn tatsächlich Unfruchtbarkeit beim Mann oder ganz gravierende Probleme bei der Frau vorliegen. Ich habe jetzt eine Empfehlung für eine Klinik bekommen, ev können die uns noch weiterhelfen. 

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29. Oktober 2017 um 21:36

Anscheinend bist du ein Troll, nichts weiter.

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29. Oktober 2017 um 21:38

Adoption wäre super, aber leider (oder auch Gott sei dank) gibt es in Österreich sehr wenige Kinder, die pro Jahr zur Adoption freigegeben werden. Auslandsadoption (haben wir uns auch schon informiert) ist leider wirklich unerschwinglich. 

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29. Oktober 2017 um 21:44
In Antwort auf engel2o18

Ich drück dir ganz fest die daumen für die iui das ein positives ergebnis bei rauskommt  wann kannst du denn testen? Ich bin zt 28 also mens müsste jeden tag kommen..  ein positiver test zu weihnachten wäre echt das schönste geschenk  wir sind leider auch selbstzahler da ich noch unter 25 bin... find ich sowieso den größten scheiß ein alter festzulegen.. als ob man mit unter 25 kein guter elternpart sein kann  wenn ich dann immer diese ganzen teenie mütter usw sehe die ihrem kind echt nix bieten können aber eins nachm andern in die Welt setzen frag ich mich schon wo denn die gerechtigkeit auf dieser welt is... mir tut es auch gut zu wissen das ich mit meinen sorgen net alleine bin!

Wow echt  ich wusste nicht, dass es da eine Altersgrenze gibt. Ich hoffe auch, aber ich versuche mich nicht reinzusteigern. Die iui ist fünf Tage her. Also ca noch eine Woche. Ja, da hast du recht, ein positiver Test wäre ein Weihnachtswunder 

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29. Oktober 2017 um 23:05

Vielleicht muss man selber durch eine lange, harte Kinderwunschzeit gegangen sein, um den ganzen Frust und Kummer verstehen zu können. Bei uns hat es 6 Jahre gedauert und ich habe bestimmt auch schon jeden mehr oder weniger gut gemeinten Rat oder auch dummen Kommentar gehört oder gelesen. Manche sind bei einem so sensiblen Thema wie der sprichwörtliche Elefant im Porzelanladen.
 "Die Natur hat euch eben schlechte Karten gegeben. Soll halt nicht sein. Findet euch ab damit."       Komischerweise würde keiner auf die Idee kommen, jemandem mit einem gebrochenen Knochen zu sagen, Pech für deine zu weichen Knochen, dann lauf doch so rum. Tut zwar weh, beeinflusst dein ganzes Leben und vielleicht könnte dir auch geholfen werden, aber Mutter Natur hat dir eben so brüchige Knochen gegeben. Akzeptier es und leb damit! So etwas würde doch keiner sagen, oder? Bei KiWu hört und liest man es immer wieder.
"Dann adoptiert doch"   Klar, so ein Adoptionsverfahren ist ja auch ein Spaziergang und eine Adoption kostet auch nichts und Adoptionskinder gibt es doch wie Sand am Meer. Der Vergleich mit einem Lottogewinn passt ganz gut.
"Kann dich ja so gut verstehen, bei uns hat es ja auch 3, 4 Monate gedauert!"   3=24, 36 oder noch mehr? Da hat wohl jemand in Mathe nicht aufgepasst. Das ist doch überhaupt nicht vergleichbar!
"Du bist ja so egoistisch, weil du dich nicht über das Babyglück der anderen freust."    Man ist also eine egoistische ***, wenn man einfach nur haben will, was allen anderen so scheinbar mühelos in den Schoß fällt. Man soll sich immer nur für die anderen freuen, sich die tollen Geschichten/Ratschläge von (Bald)Mamis anhören und den eigenen Frust, die Wut und Trauer gefälligst für sich behalten.
Und zum Schluß meditieren alle Frauen mit Langzeitkinderwunsch, weil das weiß doch jeder, nur wenn man entspannt ist, wird man schwanger. Ohmmm!

 

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30. Oktober 2017 um 3:53

Ich wünsche dir /euch ganz viel Glück auf eurem weiteren Weg. Haben auch Jahre für ein Kind gebraucht, allerdings, als dann der Grund identifiziert war, ging es flott. Was ich recht gut verstehen kann, ist der Frust, den man irgendwann hat. Und ich finde, du darfst dich ruhig mal auskotzen. Warum auch nicht, niemandem strahlt permanent die Sonne aus dem Arsch und so wie man Freude äußert, kann man das auch gern mal mit negativen Gefühlen machen. Eine ganze Gefühlspalette gehört zum Leben und wir sind in der Lage, diese zu benennen, da sollte man sich auch nicht rechtfertigen müssen, wenn man das auch mal macht.

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30. Oktober 2017 um 7:23
In Antwort auf ninotschga

Hi Leute 
ich war lange Zeit nicht mehr im Forum unterwegs, weil ich extrem gefrustet bin bzw war. Wir probieren es seit vier Jahren (inkl Stimulation, iui, nur ivf noch nicht, da finanziell schwierig) und es ist nur noch eins: Frust! 
Ich habe selbst bemerkt, dass es mir extrem schlecht geht, weil der große Kinderwunsch da ist, der nicht erfüllt wird. Rund um nicht werden alle ss und bei mir nichts. Und da sind auch Leute dabei, die als Eltern so ziemlich die schlimmsten der Welt sein werden und ganz ehrlich k**** es mich an. Ich kann mich nicht für andere freuen, ich kann nichts Positives dazu sagen - ich entwickle ganz ehrlich einen Hass auf alle, denen es so leicht fällt. Und das Schlimmste ist, dass sie es mir noch dazu unter die Nase reiben, obwohl sie es wissen. Wie gehen andere Langzeitwartende damit um? Hat von euch jemand ähnliche Gefühle? 
Thanx mal fürs erste....

Guten morgen,
Hiieer!!! ICh bin eine gleichgesinnte!  Seit fast 7 Jahren keine Pille mehr. Also damals haben wir gesagt wenn es passiert passiert es aber es war jetzt kein druck. Joar. Kurzfassung meiner seits. Ich habe alle Ärzte durch inklusive 2 kiwu Kliniken immer mit top Ergebnissen und mein Mann auch! Immer mit der Aussage "geduld" einen Hass schiebe ich auf diese leUte allerdings nicht! Ich gönne jedem sein Glück!  Allerdings wenn ich mich so umhöre kenne ich jetzt auch viele die 4 oder 5 Jahre gebraucht haben! Im jan. War ich zum ersten mal schwanger. Aber das hielt nur ein paar tage! Leider! Aber ich weiß was du durch machst. DEises unter die Nase reiben kenne ich auch und finde es auch nicht toll gerade wenn man das Schicksal dem gegenüber weiß! !!!! Ich habe alles ausprobiert. Ovus, tee, kapseln, Kontrolle beim gyn wegen ES alles! Aber nichts!! Wie alt bist du? Ich hingegen habe vor 3 Monaten alles "hingeschmissen" keine Ovus mehr keine Tests mehr und Sex nach Lust und Laune. Ich habe die faxen dicke! Scheint der liebe Gott wohl nicht zu wollen! Ich habe keine Ahnung!  Ich drücke dir weiter die Daumen!  
Lg 

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30. Oktober 2017 um 8:59

Also was das thema adoption anbelangt: ich bin selbst ein adoptivkind und wurde von meinen ado eltern mit 4 jahren aus Russland adoptiert. Ich war ein waisenkind, wurde mit ca. 1 jahr auf der straße alleine gefunden und kam dann in ein Waisenhaus. Als meine eltern mich das erste mal kennen lernten war ich 2 jahre alt, bis sie mich mit nach deutschland nehmen konnten war ich 4! Es war ein unglaublicher papierkram und von den kosten ganz zu schweigen! Es sagt sich immer leicht "dann adoptiert doch, gibt ja genug elternlose kinder wie sand am meer" aber wie schwer es wirklich ist ein kind zu adoptieren wird dabei auser acht gelassen! Und auch als adoptivkind (vor allem aus dem Ausland) ist es nicht immer leicht damit umzugehen gar nix über seine herkunft und wurzeln zu wissen! So eine adoption muss wirklich sehr gut überlegt sein und ein adoptivkind ersetzt einfach kein leibliches kind (ich habe noch einen Bruder der der leibliche sohn von meinen ado eltern ist, also weis ich wovon ich rede) ....

Ninotschga, ja es gibt hier in de die altersgrenze von 25 jahren is echt zum kotzen.. es heist immer von wegen es gibt zu wenig kinder hier und bei denen wo es net so leicht klappt wird dafür so viel geld verlangt..... wir fahren heute in die kiwu und holen die Rezepte ab und vereinbaren nochma nen gesprächstermin bevor es losgeht

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30. Oktober 2017 um 14:55

Das habe ich nie verlangt. Natürlich darf sich jeder freuen und seine Freude auch zeigen, aber man muss es dem anderen doch nicht konstant unter die Nase reiben, wenn man genau weiß, dass es für den anderen schmerzvoll ist (ständig US Bilder schicken, NUR darüber reden und über sonst gar nix, etc) oder zu jammern, dass man ja auch so lange versucht hat bis zum 2. oder 3. Kind - und es eigentlich nur wenige Monate waren. Und das über die ganze Ss hinweg. Und wie gesagt, ich versuche allen immer zur Seite zu stehen, was auch so zwei/ drei Jahre wirklich leicht war. Nur nach der ganzen Zeit ist es einfach vorbei bei mir. Und jetzt bekommen zwei Bekannte von mir Kinder, die so ziemlich die letzen sind, die ein Kind bekommen sollten (1 ist alkoholikerin und kifft regelmäßig, das andere Pärchen wollte nie Kinder und sie bekommen es nur, weil es zum Abtreiben zu spät war). Da frag ich mich halt, wo im Universum die Gerechtigkeit bleibt. 

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30. Oktober 2017 um 15:00

Leider gibt's bei uns nur die Möglichkeit in eine landesweite Datenbank aufgenommen zu werden. Das wäre natürlich super, wenn sich etwas ergeben würde, wir waren ewig dankbar. 

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30. Oktober 2017 um 15:20
In Antwort auf hhbutterblume

Guten morgen,
Hiieer!!! ICh bin eine gleichgesinnte!  Seit fast 7 Jahren keine Pille mehr. Also damals haben wir gesagt wenn es passiert passiert es aber es war jetzt kein druck. Joar. Kurzfassung meiner seits. Ich habe alle Ärzte durch inklusive 2 kiwu Kliniken immer mit top Ergebnissen und mein Mann auch! Immer mit der Aussage "geduld" einen Hass schiebe ich auf diese leUte allerdings nicht! Ich gönne jedem sein Glück!  Allerdings wenn ich mich so umhöre kenne ich jetzt auch viele die 4 oder 5 Jahre gebraucht haben! Im jan. War ich zum ersten mal schwanger. Aber das hielt nur ein paar tage! Leider! Aber ich weiß was du durch machst. DEises unter die Nase reiben kenne ich auch und finde es auch nicht toll gerade wenn man das Schicksal dem gegenüber weiß! !!!! Ich habe alles ausprobiert. Ovus, tee, kapseln, Kontrolle beim gyn wegen ES alles! Aber nichts!! Wie alt bist du? Ich hingegen habe vor 3 Monaten alles "hingeschmissen" keine Ovus mehr keine Tests mehr und Sex nach Lust und Laune. Ich habe die faxen dicke! Scheint der liebe Gott wohl nicht zu wollen! Ich habe keine Ahnung!  Ich drücke dir weiter die Daumen!  
Lg 

Ich bin leider schon 35, Kiwu Klinik ist das, was bei uns noch bleibt. Schauen wir mal, ob uns was gezahlt wird... 

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30. Oktober 2017 um 16:51
In Antwort auf engel2o18

Also was das thema adoption anbelangt: ich bin selbst ein adoptivkind und wurde von meinen ado eltern mit 4 jahren aus Russland adoptiert. Ich war ein waisenkind, wurde mit ca. 1 jahr auf der straße alleine gefunden und kam dann in ein Waisenhaus. Als meine eltern mich das erste mal kennen lernten war ich 2 jahre alt, bis sie mich mit nach deutschland nehmen konnten war ich 4! Es war ein unglaublicher papierkram und von den kosten ganz zu schweigen! Es sagt sich immer leicht "dann adoptiert doch, gibt ja genug elternlose kinder wie sand am meer" aber wie schwer es wirklich ist ein kind zu adoptieren wird dabei auser acht gelassen! Und auch als adoptivkind (vor allem aus dem Ausland) ist es nicht immer leicht damit umzugehen gar nix über seine herkunft und wurzeln zu wissen! So eine adoption muss wirklich sehr gut überlegt sein und ein adoptivkind ersetzt einfach kein leibliches kind (ich habe noch einen Bruder der der leibliche sohn von meinen ado eltern ist, also weis ich wovon ich rede) ....

Ninotschga, ja es gibt hier in de die altersgrenze von 25 jahren is echt zum kotzen.. es heist immer von wegen es gibt zu wenig kinder hier und bei denen wo es net so leicht klappt wird dafür so viel geld verlangt..... wir fahren heute in die kiwu und holen die Rezepte ab und vereinbaren nochma nen gesprächstermin bevor es losgeht

Ja, Adoption ist schon ziemlich schwierig. Aber wenn's passen würde, wäre es auch ok. 
Das mit der Altersgrenze finde ich echt heftig. Ist ja vollkommen beknackt, wenn man jünger  ist, ist die Chance, dass es klappt viel höher. 

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30. Oktober 2017 um 18:18

An alle, die in die KiWu gehen, kann sich unter Umständen ein Krankenkassenwechsel lohnen. Einige Kk zahlen die komplette Behandlung, wenn beide Partner dort versichert sind!! Die erste Behandlung haben wir damals noch selbst bezahlt. Die späteren Versuche mussten wir dann gar nichts mehr bezahlen und das war auch eine Entlastung.

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30. Oktober 2017 um 18:54
In Antwort auf mikesch07

An alle, die in die KiWu gehen, kann sich unter Umständen ein Krankenkassenwechsel lohnen. Einige Kk zahlen die komplette Behandlung, wenn beide Partner dort versichert sind!! Die erste Behandlung haben wir damals noch selbst bezahlt. Die späteren Versuche mussten wir dann gar nichts mehr bezahlen und das war auch eine Entlastung.

In Österreich hat man bei der KK nicht wirklich eine Wahl, man ist so versichert, wie man arbeitet. Bei uns übernimmt die KK eigentlich gar nix in Bezug auf Kiwu, es gibt da einen eigenen Fonds dafür, bei dem die Kriterien aber sehr streng sind. Ich hoffe drauf, dass sie ev doch was zahlen, weil wir ja alle anderen Mittel ausgeschöpft haben. 

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10. November 2017 um 22:38
In Antwort auf ninotschga

Hi Leute 
ich war lange Zeit nicht mehr im Forum unterwegs, weil ich extrem gefrustet bin bzw war. Wir probieren es seit vier Jahren (inkl Stimulation, iui, nur ivf noch nicht, da finanziell schwierig) und es ist nur noch eins: Frust! 
Ich habe selbst bemerkt, dass es mir extrem schlecht geht, weil der große Kinderwunsch da ist, der nicht erfüllt wird. Rund um nicht werden alle ss und bei mir nichts. Und da sind auch Leute dabei, die als Eltern so ziemlich die schlimmsten der Welt sein werden und ganz ehrlich k**** es mich an. Ich kann mich nicht für andere freuen, ich kann nichts Positives dazu sagen - ich entwickle ganz ehrlich einen Hass auf alle, denen es so leicht fällt. Und das Schlimmste ist, dass sie es mir noch dazu unter die Nase reiben, obwohl sie es wissen. Wie gehen andere Langzeitwartende damit um? Hat von euch jemand ähnliche Gefühle? 
Thanx mal fürs erste....

Huhu
also meine tage ham ganz schön auf sich warten lassen.. hab sie dann heute bekommen was heist das ich mir dann morgen die erste spritze (elonva) setze! Am montag hab ich auch schon nen termin in der klinik zum ultraschall. Ab dem 4ten zyklustag muss ich dann weiter mit orgalutran spritzen.. aufgeregt bin ich weniger ich versuch mich net all zu sehr rein zu stressen bringt ja alles nix! 

wie gehts dir ninotschga? Konntest du schon einen test machen?

lg

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12. November 2017 um 11:44
In Antwort auf mikesch07

Vielleicht muss man selber durch eine lange, harte Kinderwunschzeit gegangen sein, um den ganzen Frust und Kummer verstehen zu können. Bei uns hat es 6 Jahre gedauert und ich habe bestimmt auch schon jeden mehr oder weniger gut gemeinten Rat oder auch dummen Kommentar gehört oder gelesen. Manche sind bei einem so sensiblen Thema wie der sprichwörtliche Elefant im Porzelanladen.
 "Die Natur hat euch eben schlechte Karten gegeben. Soll halt nicht sein. Findet euch ab damit."       Komischerweise würde keiner auf die Idee kommen, jemandem mit einem gebrochenen Knochen zu sagen, Pech für deine zu weichen Knochen, dann lauf doch so rum. Tut zwar weh, beeinflusst dein ganzes Leben und vielleicht könnte dir auch geholfen werden, aber Mutter Natur hat dir eben so brüchige Knochen gegeben. Akzeptier es und leb damit! So etwas würde doch keiner sagen, oder? Bei KiWu hört und liest man es immer wieder.
"Dann adoptiert doch"   Klar, so ein Adoptionsverfahren ist ja auch ein Spaziergang und eine Adoption kostet auch nichts und Adoptionskinder gibt es doch wie Sand am Meer. Der Vergleich mit einem Lottogewinn passt ganz gut.
"Kann dich ja so gut verstehen, bei uns hat es ja auch 3, 4 Monate gedauert!"   3=24, 36 oder noch mehr? Da hat wohl jemand in Mathe nicht aufgepasst. Das ist doch überhaupt nicht vergleichbar!
"Du bist ja so egoistisch, weil du dich nicht über das Babyglück der anderen freust."    Man ist also eine egoistische ***, wenn man einfach nur haben will, was allen anderen so scheinbar mühelos in den Schoß fällt. Man soll sich immer nur für die anderen freuen, sich die tollen Geschichten/Ratschläge von (Bald)Mamis anhören und den eigenen Frust, die Wut und Trauer gefälligst für sich behalten.
Und zum Schluß meditieren alle Frauen mit Langzeitkinderwunsch, weil das weiß doch jeder, nur wenn man entspannt ist, wird man schwanger. Ohmmm!

 

Hey, ich kann zu gut verstehen wie es all denjenigen geht, die sich so sehr eigene Kinder wünschen und es nicht klappt. Ich hatte letztes Jahr im Dezember eine FG in der 6. SSW und seit dem hat es nicht mehr geklappt. Lt. meines FA ist alles i. O. Nun hat mein Partner einen Termin beim Doc und lässt sich untersuchen. Es ist nicht einfach zu sehen wie alle rundherum schwanger werden und man selbst hofft von Monat zu Monat aufs Neue und nichts passiert. Es ist schwer sich dann auch noch für sein Umfeld zu freuen und selbst positiv zu denken, dass man vielleicht doch nocht das Glück hat eigene Kinder zu bekommen. Ich finde es ebenfalls ziemlich takt- und rücksichtslos wenn einem dann auch noch die Kinder- und Schwangerschaftsgeschichten erzählt werden oder pausenlos nachgefragt wird was die eigene Familienplanung macht. Bis jetzt habe ich noch kein hilfreiches Mittel gefunden um mich von zu distanzieren und nicht wieder in eine Depriphase zu verfallen. Ich reagiere auf sowas auch nur mit einem "ok" und versuche nicht so viel darüber nachzudenken.

Ich kann mich mikesch07 anschließen - zum Schluss meditieren alle, die noch nicht schwanger sind weil man soll ja schließlich entspannt sein. Da frage ich mich, warum so viele Frauen in Kriegsgebieten und unter schlimmen Voraussetzungen schwanger werden. Denn sie sind sicher nicht entspannt!
 

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12. November 2017 um 13:14
In Antwort auf kleinerobbe35

Hey, ich kann zu gut verstehen wie es all denjenigen geht, die sich so sehr eigene Kinder wünschen und es nicht klappt. Ich hatte letztes Jahr im Dezember eine FG in der 6. SSW und seit dem hat es nicht mehr geklappt. Lt. meines FA ist alles i. O. Nun hat mein Partner einen Termin beim Doc und lässt sich untersuchen. Es ist nicht einfach zu sehen wie alle rundherum schwanger werden und man selbst hofft von Monat zu Monat aufs Neue und nichts passiert. Es ist schwer sich dann auch noch für sein Umfeld zu freuen und selbst positiv zu denken, dass man vielleicht doch nocht das Glück hat eigene Kinder zu bekommen. Ich finde es ebenfalls ziemlich takt- und rücksichtslos wenn einem dann auch noch die Kinder- und Schwangerschaftsgeschichten erzählt werden oder pausenlos nachgefragt wird was die eigene Familienplanung macht. Bis jetzt habe ich noch kein hilfreiches Mittel gefunden um mich von zu distanzieren und nicht wieder in eine Depriphase zu verfallen. Ich reagiere auf sowas auch nur mit einem "ok" und versuche nicht so viel darüber nachzudenken.

Ich kann mich mikesch07 anschließen - zum Schluss meditieren alle, die noch nicht schwanger sind weil man soll ja schließlich entspannt sein. Da frage ich mich, warum so viele Frauen in Kriegsgebieten und unter schlimmen Voraussetzungen schwanger werden. Denn sie sind sicher nicht entspannt!
 

Auch wenn ich mit Feminismus nicht sooo viel am Hut hab - aber dieser Spruch dass sich die Frau dann wohl nicht richtig entspannt ist so richtig dämlich und sagt eigentlich nur aus, dass die Frau zu blöd ist um schwanger zu werden. Und wenn man darauf zickig reagiert heißt es immer, dass es "gut gemeint" war - ja sicher, das ist total gut gemeint, wenn man mir die Schuld daran gibt, nicht schwanger werden zu können.

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12. November 2017 um 13:20
In Antwort auf ninotschga

Hi Leute 
ich war lange Zeit nicht mehr im Forum unterwegs, weil ich extrem gefrustet bin bzw war. Wir probieren es seit vier Jahren (inkl Stimulation, iui, nur ivf noch nicht, da finanziell schwierig) und es ist nur noch eins: Frust! 
Ich habe selbst bemerkt, dass es mir extrem schlecht geht, weil der große Kinderwunsch da ist, der nicht erfüllt wird. Rund um nicht werden alle ss und bei mir nichts. Und da sind auch Leute dabei, die als Eltern so ziemlich die schlimmsten der Welt sein werden und ganz ehrlich k**** es mich an. Ich kann mich nicht für andere freuen, ich kann nichts Positives dazu sagen - ich entwickle ganz ehrlich einen Hass auf alle, denen es so leicht fällt. Und das Schlimmste ist, dass sie es mir noch dazu unter die Nase reiben, obwohl sie es wissen. Wie gehen andere Langzeitwartende damit um? Hat von euch jemand ähnliche Gefühle? 
Thanx mal fürs erste....

Ich kann dich absolut verstehen. So ein Kinderwunsch nimmt einen immer viel mehr mit, wie man denkt. Finde es super, dass ihr trotz der langen Zeit nicht aufgebt! Lohnt sich aber auch absolut dafür zu kämpfen! 
Inzwischen bin ich zwar Mutter von 2 Kindern aber auch bei uns verlief nicht alles nach unserer Wunschvorstellung. 
Mussten besonders auf das erste Kind lange warten, was man allerdings nicht mit deinen 4 Jahren vergleichen kann. Aber dennoch war für mich diese, im Vergleich zu deiner, kurzen Zeit schon schlimm genug. 
Anfangs haben wir es mit Ovus versucht aber um es auf den Punkt zu kriegen, ich kam damit gar nicht klar. Hatte ständig Probleme beim Ablesen und war irgendwann einfach nur noch genervt davon. 
Wir sind dann auf den Ovularing umgestiegen. Dieser hat für mich diese Aufgabe übernommen und meinen Zyklus regelmäßig gemessen. 
Ich habe eine Zyklusübersicht erhalten, die ich mir jederzeit anschauen konnte. Aber worauf es überhaupt ankommt, er hat mir meine fruchtbaren Tage bestimmt und mir eine Prognose für meinen Eisprung gegeben. 
Beim ersten Kind wurde ich mit dem Ovularing nach 5 Zyklen schwanger. Beim  zweiten haben wir ihn wieder verwendet, da hat es dann bereits nach 4 Zyklen geklappt. 
Man sieht also, auch langes warten wir irgendwann belohnt  
Kann dir nur noch einmal sagen, verliert die Hoffnung nicht und versucht euch abzulenken!
Wünsche euch einen schönen Sonntag 

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