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Erste Schwangerschaft ,angst vor Komplikationen bei der Geburt .

13. Februar 2013 um 14:20

Hallo das meine erste Schwangerschaft , und habe riesige Angst vor Komplikationen während der Geburt , weil mich einige verrückt machen damit , klingt doof aber kann mich jemand beruhigen oder aufmuntern .
passiert das oft ?

bin 18 , 38 woche

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13. Februar 2013 um 21:32

Mach dich nicht verrückt!
Hi, ich bin ab Fr auch in der 38. SSW und kann Dir nur raten- mach Dich nicht verrückt bzw lass es nicht zu dass es andere machen! Jede Geburt ist bei jeder Frau anders. Du kannst es nur auf Dich zukommen lassen!Positiv denken ist glaub ich das wichtigste!!!

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13. Februar 2013 um 23:04

Keine angst....
Also ich kann dir nur sagen ich fand die Geburt meines Kindes das schönste Erlebnis meines Lebens.
Versuch die sache etwas entspannter zu sehen
Wenn du ängstlich bist, dann such dir eine klinik mit guten Bewertungen, vielleicht besucht du einen Info abend der kliniken und wählst eine mit einer guten neonstologie. Dann bist du für den Notfall in besten Händen und fühlst dich vielleicht etwas sicher.

Versuch deine Schwangerschaft/geburt zugenießen.

Alles liebe

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14. Februar 2013 um 21:54

Kann dich verstehen
Bin in der 12. SSW, bin aber vom Kindesvater verlassen worden ich kann dir auch nur raten, dich nicht nervös machen zu lassen. Ich sag mir immer - obwohl ich auch etwas panik habe - dass schon so viele Frauen Kinder bekommen haben und dass es immer einen Weg gibt. Die Ärzte tun ja alles was in ihrer Macht steht um dir zu helfen. Vl. hilft es dir auch, jemanden bei der Geburt mitzunehmen zb. der Kindesvater, deine Mutter oder sonst jemand, der dir nahe steht. Das beruhigt auch! Ich wünsche dir alles Gute!

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16. Februar 2013 um 19:43

???
Also das es im Krankenhaus mehr komplikationen gibt wage ich zu bezweifeln. .. Dort kann aber sofort eingegriffen werden, was Zuhause leider nicht der Fall ist. Ich würde auf jeden Fall von einer hausgeburt bei der 1. Ss abraten.

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17. Februar 2013 um 17:14

Hmm
Also ich habe im Krankenhaus entbunden, es war wunderschön und es wurde nicht eingegriffen. Ich hab mich sicher gefühlt weil ich wusste das mir und meinem Kind im Notfall geholfen werden kann und zwar schnell.

Meine Freundin hat auch in einer Klinik entbunden, hätte sie eine Hausgeburt versucht wär ihr Kind jetzt tot oder behindert. Und das obwohl sie jung, gesund ist und eine komplikationsfreie Ss hatte.
Eine Hausgeburt ist auf jeden Fall mit einem erhöhten Risiko verbunden.

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17. Februar 2013 um 19:14

Naja
Wieviel Prozent bei hausgeburten versterben kann ich dir natürlich nicht sagen. du kannst aber nicht abstreiten, dass wenn komplikationen auftreten diese im krankenhaus wesentlich besser behandelt werden können. ich kann ich eben nur das sagen was ich im umfeld gehört habe. und bei meiner freundin war das definitiv der fall. wäre das kind nicht per notkaiserschnitt geholt worden, wäre die ganze sache übel ausgegangen.

Ich habe im übrigen weder ein wehenmittel, noch ein dauer ctg oder ständige muttermund untersuchungen bekommen.

was denkst du warum sind früher die frauen oder die kinder häufiger verstorben? das lag an den auftretend komplikationen und der nicht gewährleisteten medizinischen versorgung.



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17. Februar 2013 um 21:25

...
Mich würde wirklich mal interessieren wo du diese zahlen her hast...

Sicher sind damals einige Frauen auf Grund mangelnder Hygiene und daraus folgenden Infektion verstorbenen, es gibt aber eine Vielzahl anderer Probleme die auftreten könnten. Ich arbeite selbst im medizinischen Breich und es gibt einige dinge die passieren könnten, wo eine "schnelle" Verlegung ebend nicht schnell genung ist. Da bringt auch kein Sauerstoff der welt etwas. Blutungen, zu enges Becken , platzentaablösung etc.
Es gibt medizinische Studien die belegen, dass das risiko bei einer hausgeburt deutlich erhöht ist. auch die sterblichkeit ist höher als in kliniken.

Ich könnte keiner Frau mit ruhigem gewissen eine hausgeburt ( u ich rede nicht vom Geburtshaus mit anliegender Klinik) empfehlen. Könntest du dir verzeihen, wenn dein kind bei der Hausgeburt auf grund von komplikationen verstirbt, was im Krankenhaus mit hoher Wahrscheinlichkeit gerettet werden können? Oder du selbst auf Grund von Blutungen stirbtst, die mit einer schnellen Not-op gestillt hätten können ?

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18. Februar 2013 um 13:46

Also
wenn alles gut geht ist eine hausgeburt sicherlich eine tolle sache,doch leider weiß man das vorher nicht,weswegen ich nie so ein risiko eingehen würde.im krankenhaus kann das baby innerhalb von maximal 8 minuten geholt werden. und auch diese dauer-ctgs die du so ablehnst, werden ja nur geschrieben wenn es probleme gibt, die geburt sehr lange dauert und meiner meinung nach auch sehr wichtig sind. anhand dieser und anderer untersuchungen kann man natürlich sehen wie es
deinem kind geht.


blutungen können selbstverständlich in den ausmaßen auftreten in dem eine verlegung viel zu spät ist und sie kündigen sich auch nicht immer an. mal abgesehen davon dass es auf jeden fall deutlich länger dauert bis man in der klinik ist und damit auf dem op-tisch liegt. das sind wichtige minuten die um leben und tod beziehungsweise um behinderungen entscheiden könnten. in der zeit wo der rettungswagen alarmiert wird und auf dem weg zu dir beziehungsweise dann zurück in die klinik ist, vergehen kostbare minuten für dich und dein kind! mal abgesehen davon dass du auch in einer klinik eine selbstbestimmte geburt erleben kannst, die durchaus auch in einer romantischen und gemütlichen atmosphäre stattfinden kann!




DerBerufsverband Deutscher Frauenärzte hält in einer Stellungnahmevom 31. Oktober 2011 fest: "Die Geburt ist als natürlicher, gleichwohl aber höchst gefährlicher Zeitpunkt im Leben des Menschen anzusehen. Minuten entscheiden über Gesundheit, Krankheit oder Tod, weshalb die klinische der Hausgeburt unbedingt vorzuziehen ist."

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18. Februar 2013 um 14:47

Hmm
also wie das in anderen Bundesländern ist kann ich nicht sagen. in berlin wo ich wohne ist das definitiv so. ich habe im drk westend entbunden und es war wunderschön. auch ich konnte mit meinen mann in einem bett liegen, bei gedämpften Licht, musik nach wahl und es waren auch nicht ständig irgendwelche ärzte bei mir. die Hebamme kannte ich auch. wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und wussten dass der Op- saal direkt an liegend ist.

ärzteblatt halte ich persönlich überhaupt nichts. das ist sozusagen die bunte unter den Fachzeitschriften.
und diese prozentzahlen halte ich auch für euch erste wage. ich glaube dir dass du eine wunderschöne hausgeburt hattest und das freut mich auch für dich, dennoch bin ich der überzeugung dass eine hausgeburt wenn komplikationen auftreten auch sehr traumatische seien können weil eben nicht rechtzeitig oder schnell genug eingegriffen werden kann. zu kommt auch noch das keine hebamme der welt so eine medizinische Ausbildung hat wie ein studierter Frauenarzt. Was natürlich nicht bedeuten soll, das eine gute Hebamme unnötig ist. im Gegenteil, ich glaube das eine gute hebamme eine wichtige begleitende hilfe für eine gelungene Geburt ist.
dennoch verfügt sie einfach nicht über das medizinische wissen was bei bestimmten komplikationen und notfällen zu tunen ist. Ansonsten bräuchten wir ja keine Ärzte mehr.

was passiert wenn dein kind nach der geburt plötzlich doch anpassungsstörung, probleme mit der Atmung oder beispielsweise mit dem zuckerstoffwechsel hat. sicher ist das nicht die Regel. es sind aber komplikationen die auftreten könnten und wo ein schnelles handeln erfordert ist. Leider passiert das auch bei kindern die normal zum termin zur welt kommen. und das sind einfach komplikationen die zuhause nicht behoben werden können. teilweise weil das equipment fehlt ,aber auch weil das nicht zur Ausbildung der Hebamme gehört

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18. Februar 2013 um 17:39

Und...
wie oft liest du denn in der zeitung das kinder bei der Geburt in Kliniken sterben? das liest man auch nicht ständig. ich denke das ist kein Indikator. die Medien schreiben sowieso so viele sachen die man nicht ernst nehmen kann oder die nur gering der Wahrheit entsprechen.
das Ärzte nur für pathologisch beziehungsweise für anatomische dinge ausgebildet werden, da muss ich dir widersprechen. Sie lernen in ihrem Studium genauso Psychologie und dass man eben nicht immer sofort eingreifen muss.

du sagst selber das komplikationen so gut wie nie auftreten, damit gibst du aber auch zu das sie eben auftreten können. und egal was hebammen im Koffer haben, es gibt einfach bestimmte Medikamente die nur ein Arzt verschreiben und applizieren darf. mir ist neu das eine Hebamme beispielsweise Kreislauf unterstützende Medikamente geben darf.

vielleicht hast du recht und die complications gefahr ist wirklich relativ gering bei hausgeburten, aber wer gibt mir die Sicherheit das nicht grade in meinen Fall solche komplikationen die lebensgefährlich für mich oder mein kind werden könnten auftreten? Selbst wenn das Risiko relativ gering ist es besteht! ich möchte mich dieser gefahr und auch meinen kind nicht aussetzen und würde es auch keiner frau empfehlen. sollte etwas passieren kann man es nie mehr gut machen und das nur weil ich mich zuhause eventuell etwas wohler fühle?

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18. Februar 2013 um 20:37

Hallo Mädels - Hausgeburt contra Klinikgeburt
Ich konnte nicht alles von euren Beiträgen lesen, aber möchte kurz meinen "Senf" dazu geben.

WENN sich eine Frau entscheidet, ihr Kind im Geburtshaus oder zu Hause zur Welt zu bringen (gleicht sich in etwa), dann tut sie das nur, wenn sie eine völlig unbedenkliche und komplikationsfreie Schwangerschaft hatte. Also, wenn zu erwarten ist, dass Mutter und Kind gesund sind, Kindslage ok usw.
Ich persönlich habe mein 1. Kind im Krankenhaus zur Welt gebracht, was aber mehrere Gründe hatte. Natürlich gibt es immer die Diskussion und das Argument "im Krankenhaus steht alles im Notfall bereit". Aber ich finde, das ist nicht ausschlaggebend (bei eben einer intakten und komplikationslosen Ss). Ich habe eine Freundin, der im Kh ebenfalls etwas "Schlimmes" zugestoßen ist.
In diesem Optimalfall (Ss ohne Komplikationen, alles sieht erstmal gut aus) und fühlt sich die Mutter gut UND hat Vertrauen in sich und ihr Baby UND betrachtet Geburt als natürlichen Prozess (der tatsächlich nicht ganz "ungefährlich" ist...), in den nicht so viel wie möglich interveniert werden muss, DANN kann man sein Kind selbstbestimmtend zu Hause oder in einem Geburtshaus zur Welt bringen. Und nein, man muss sich nicht ständig darüber Gedanken machen "was wäre, wenn...".
Soweit ich weiß, gehen Hausgeburtshebammen sehr vorsichtig vor und würden niemals zu lange warten, sobald sie merken, dass etwas nicht gut läuft. Sie rufen dann eher schnell einen Krankenwagen.

Hat man schon einmal ein Kind ohne Komplikationen (ohne Schmerzmittel, Wehenmittel, Interventionen) zur Welt gebracht und empfand die Geburt (trotz Schmerzen) als den schönsten Moment seines Lebens, dann weiß man, was man alles bewältigen kann... was sein baby alles bewältigt hat... Man versetzt Berge in diesen Momenten. Dazu braucht man keine Ärzte. Eigentlich braucht man nur sich selbst, eine liebe Person, die einen begleitet und eine Umgebung, in der man sich wohlfühlt.
Ich habe mir immer mal vor Augen gehalten:
- Es gibt Frauen, die bringen ihr 1. Kind aus BEL zur Welt (würde ich auch versuchen).
- in Afrika z. B. gehen die Frauen in den Busch, um zu gebären und schaffen es aus eigener Kraft
- wenn man schon mal eine unassisted Geburt gesehen hat, dann stärkt das einen von ganz allein "Das kann ich auch"

Wie ich mein 2. Kind zur Welt bringe, weiß ich noch nicht genau, aber vielleicht auch im Geburtshaus.
Generell sollte jede Frau einfach nach ihrem eigenen Gefühl gehen. Das gibt einem genau das, was man für sich für richtig hält.
Ich finde es nur Schade, dass Geburt immer mit Leid und Schmerz in Verbindung gebracht wird. All die besonderen Momente und Gefühle, die es einem gibt (und die laaange nachwähren), bleiben oft unerwähnt.

Liebe Grüße und eine wunderschöne Geburt wünscht
petitpois

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18. Februar 2013 um 20:44

Ach ja
Fakt ist, dass Geburtsverletzungen bei Haus- und Geburtshausgeburten wesentlich geringer sind!!! Dafür gibt es eindeutige und logische Gründe. Sehr interessant.

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19. Februar 2013 um 11:37

...
Erstmal seh ich das genau so , das eine Geburt ein wunderschönes unvergleichlichliches Erlebnis ist und ich es trotz Schmerz niemals als etwas schlimmes oder der gleichen sehen würde. Für mich wird es immer der schönste Moment meines Lebens bleiben!

Ich glaub wir werden hier nicht auf einen Nenner kommen. Du hast deine Meinung, deine Argumentation und ich meine. Ich bezweifle das einer den anderen wirklich überzeugen kann
Für mich würde das einfach niemals in frage kommen. Trotzdem fand ich die Diskussion sehr interessant. Naja dafür ist das Forum u.a ja auch da

Ich akzeptiere deine Meinung und freu mich für dich das du ein tolles Geburtserlebnis hattest und ich hoffe du kannst auch meine Meinung akzeptieren.

Ich hatte für mich das wundervollste geburtserlebnis !

Lg und alles gute für die nächste Geburt

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20. Februar 2013 um 20:15

Ja
Hab ich gesehen. Fand den Themenabend sehr interessant. Arte mach häufig sehr gute Dokus. Konnte leider nicht alles sehen.

In Deutschland kannst du doch frei entscheiden wo und wie man entbindet. Und das ist auch gut so. Berlin beispielsweise hat viele Geburtshäuser. Diese liegen oftmal nahe am Klinikgelände. bei uns zumindest. Das wäre für mich beispielsweise auch eine schöne Möglichkeit.

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20. Februar 2013 um 21:13

Also
Ich komme auch aus dem medizinischen bereich

Also im Berlin gibt es sehr viele. Teilweise auf dem Krankenhaus Gelände bzw nahe dran. In Charlottenburg beispielsweise, ein wirklich tolles und direkt am DRK Westend

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