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Erst Kinderwunsch - jetzt Panik

10. Mai um 9:34

Hallo alle zusammen!
ich schreibe hier, da ich gestern einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt und mit der Situation total überfordert bin.
Ich werde in ein paar Monaten 27, mein Freund wird 29, wir führen eine wunderschöne und harmonische Beziehung seit 1 1/2 Jahren, kennen uns aber schon länger. Leider wohnen wir ca. 800 km im Moment auseinander und führen eine Fernbeziehung. Er arbeitet, ich studiere noch. Wir sind auch finanziell relativ sicher.
Ich wollte immer eine junge Mutter werden und habe das auch allen immer mitgeteilt, kann mich sehr für Babys und alles was dazu gehört begeistern und habe fast schon dem Tag entgegengefiebert, an dem es bei mir auch so weit ist. Vorher wollten mein Freund und ich aber noch zusammenziehen, evtl. heiraten, ein, zwei große Urlaube machen usw.
Ich habe vor 2 Monaten die Pille abgesetzt, zum einem aus gesundheitlichen Gründen und zum anderen da man ja auch nie weiss wie schnell sich alles wieder einpendelt und ein Kind in naher Zukunft ja auch geplant wäre.
Trotz Verhütung mit Diaphragma Caya ist es nun passiert und ich fühle mich wie im falschen Film. Auf einmal fühle ich mich null bereit, total überfordert, fast schon verzweifelt! Ich habe Angst was sich alles ändert wird, habe Angst dass sich die Beziehung zu meinem Freund ändert usw.
Er hat liebevoll aber auch geschockt reagiert, es war uns klar dass es passieren kann, aber nicht jetzt schon.
Zu der Panik, die jetzt aufkam habe ich außerdem Angst was die Leute sagen werden, meine Studienkollegen, seine Arbeitskollegen, alle. Wir sind zwar nicht ultrajung aber mit 26 wird man manchmal noch nicht ganz für voll genommen und ich habe Angst dass es irgendwie unserem Ansehen schadet, vor allem weil wir ja auch noch nicht verheiratet sind..
Ich kann mir aber einfach nicht erklären, ich dachte der Tag an dem ich rausfinde ich wäre schwanger wird einer der schönsten in meinem Leben und jetzt denke ich schon darüber nach, dass ich am liebsten die Zeit zurückgedreht hätte.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Ratschlag geben? Ich würde mich sehr freuen!
Viele liebe Grüße!

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10. Mai um 10:43
In Antwort auf liloo2

Hallo alle zusammen!
ich schreibe hier, da ich gestern einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt und mit der Situation total überfordert bin.
Ich werde in ein paar Monaten 27, mein Freund wird 29, wir führen eine wunderschöne und harmonische Beziehung seit 1 1/2 Jahren, kennen uns aber schon länger. Leider wohnen wir ca. 800 km im Moment auseinander und führen eine Fernbeziehung. Er arbeitet, ich studiere noch. Wir sind auch finanziell relativ sicher.
Ich wollte immer eine junge Mutter werden und habe das auch allen immer mitgeteilt, kann mich sehr für Babys und alles was dazu gehört begeistern und habe fast schon dem Tag entgegengefiebert, an dem es bei mir auch so weit ist. Vorher wollten mein Freund und ich aber noch zusammenziehen, evtl. heiraten, ein, zwei große Urlaube machen usw.
Ich habe vor 2 Monaten die Pille abgesetzt, zum einem aus gesundheitlichen Gründen und zum anderen da man ja auch nie weiss wie schnell sich alles wieder einpendelt und ein Kind in naher Zukunft ja auch geplant wäre. 
Trotz Verhütung mit Diaphragma Caya ist es nun passiert und ich fühle mich wie im falschen Film. Auf einmal fühle ich mich null bereit, total überfordert, fast schon verzweifelt! Ich habe Angst was sich alles ändert wird, habe Angst dass sich die Beziehung zu meinem Freund ändert usw. 
Er hat liebevoll aber auch geschockt reagiert, es war uns klar dass es passieren kann, aber nicht jetzt schon. 
Zu der Panik, die jetzt aufkam habe ich außerdem Angst was die Leute sagen werden, meine Studienkollegen, seine Arbeitskollegen, alle. Wir sind zwar nicht ultrajung aber mit 26 wird man manchmal noch nicht ganz für voll genommen und ich habe Angst dass es irgendwie unserem Ansehen schadet, vor allem weil wir ja auch noch nicht verheiratet sind..
Ich kann mir aber einfach nicht erklären, ich dachte der Tag an dem ich rausfinde ich wäre schwanger wird einer der schönsten in meinem Leben und jetzt denke ich schon darüber nach, dass ich am liebsten die Zeit zurückgedreht hätte.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Ratschlag geben? Ich würde mich sehr freuen!  
Viele liebe Grüße!

ich habe Angst dass es irgendwie unserem Ansehen schadet, vor allem weil wir ja auch noch nicht verheiratet sind..
nicht dein ernst?

und mit 26 ist man doch nicht zu jung für ein kind!
keine ahnung was du für leute kennst die einen mit 26 nicht für voll nehmen

ich hoffe für dich nur dass die beziehung bestand hat wenn ihr zusammenlebt!
die bewährungsprobe sollte man ja immerhin im vorhinein machen...
aber ihr werdet das schon packen
 

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10. Mai um 11:06
In Antwort auf sxren_18247537

ich habe Angst dass es irgendwie unserem Ansehen schadet, vor allem weil wir ja auch noch nicht verheiratet sind..
nicht dein ernst?

und mit 26 ist man doch nicht zu jung für ein kind!
keine ahnung was du für leute kennst die einen mit 26 nicht für voll nehmen

ich hoffe für dich nur dass die beziehung bestand hat wenn ihr zusammenlebt!
die bewährungsprobe sollte man ja immerhin im vorhinein machen...
aber ihr werdet das schon packen
 

Naja bei uns im Umfeld ist keiner schwanger und wenn dann nur die über 30 jährigen, wenn überhaupt. Auch nicht in meinem Masterstudium, obwohl die Studenten teilweise schon Mitte 30 sind, keiner hat Kinder. Da wir nicht zusammen wohnen oder verheiratet sind, werden die Leute wohl denken, es wäre ein Missgeschick gewesen, obwohl wir uns ja in naher Zukunft ein Kind gewünscht haben.
Das erleichtert die Situation nicht gerade und ich habe das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen...
Das Zusammenwohnen wird glaub ich nicht die größte Herausforderung, wir haben schonmal für eine Zeit auch in einer Wohnung gewohnt, bevor er dann aus Berufsgründen weggezogen ist. Nicht offiziell zusammen gewohnt, aber ich habe dort den Großteil der Zeit verbracht..

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10. Mai um 13:00

Ist es denn wichtig was die anderen denken ? 
Ich selbst bin auch 27 und werde jetzt zum dritten mal Mutter! 

es geht darum was IHR wollt - NICHT die anderen!!

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10. Mai um 16:12
In Antwort auf liloo2

Naja bei uns im Umfeld ist keiner schwanger und wenn dann nur die über 30 jährigen, wenn überhaupt. Auch nicht in meinem Masterstudium, obwohl die Studenten teilweise schon Mitte 30 sind, keiner hat Kinder. Da wir nicht zusammen wohnen oder verheiratet sind, werden die Leute wohl denken, es wäre ein Missgeschick gewesen, obwohl wir uns ja in naher Zukunft ein Kind gewünscht haben.
Das erleichtert die Situation nicht gerade und ich habe das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen...
Das Zusammenwohnen wird glaub ich nicht die größte Herausforderung, wir haben schonmal für eine Zeit auch in einer Wohnung gewohnt, bevor er dann aus Berufsgründen weggezogen ist. Nicht offiziell zusammen gewohnt, aber ich habe dort den Großteil der Zeit verbracht..

dann lass sie doch denken dass es ein Missgeschick war....  für mich nicht nachvollziehbar wieso man sich darüber Gedanken macht

bringt auch nichts sich jetzt Gedanken darüber zu machen.... die Situation ist ja nicht mehr änderbar

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10. Mai um 16:38

Willkommen im Jahr 2019, ich glaube kaum, dass es deinem Ansehen irgendwie schadet, dass du unverheiratet im Studium schwanger geworden bist und ob es ungeplant ist - jo mei... Im Grunde musst du das ja keinem sagen, wenn dich das soooo anficht. Für mich ist das kein Grund, irgendwie ablehnend oder böse zu reagieren, weder das ungeplante noch das unverheiratete. Es gibt wirklich schlimmeres.
Mach dir doch darüber keinen Kopf, das ist Quatsch. Ich bin mit meinem Mann seit 11 Jahren zusammen, wir haben 2 (evtl bald 3) Kinder und sind bis heute nicht verheiratet. Blöde Sprüche gabs deswegen nur im Internet

Alles andere ist irgendwo verständlich, aber auch irgendwo nur Torschlusspanik. Ideal finde ich es nicht, wewenb man schwanger wird, ohne zusammen zu wohnen, weil man so eben doch nicht wirklich die ganzen Macken voneinander kennt. Aber letztendlich ist das machbar und kein Grund, groß in Panik zu verfallen.

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10. Mai um 19:36
In Antwort auf liloo2

Hallo alle zusammen!
ich schreibe hier, da ich gestern einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt und mit der Situation total überfordert bin.
Ich werde in ein paar Monaten 27, mein Freund wird 29, wir führen eine wunderschöne und harmonische Beziehung seit 1 1/2 Jahren, kennen uns aber schon länger. Leider wohnen wir ca. 800 km im Moment auseinander und führen eine Fernbeziehung. Er arbeitet, ich studiere noch. Wir sind auch finanziell relativ sicher.
Ich wollte immer eine junge Mutter werden und habe das auch allen immer mitgeteilt, kann mich sehr für Babys und alles was dazu gehört begeistern und habe fast schon dem Tag entgegengefiebert, an dem es bei mir auch so weit ist. Vorher wollten mein Freund und ich aber noch zusammenziehen, evtl. heiraten, ein, zwei große Urlaube machen usw.
Ich habe vor 2 Monaten die Pille abgesetzt, zum einem aus gesundheitlichen Gründen und zum anderen da man ja auch nie weiss wie schnell sich alles wieder einpendelt und ein Kind in naher Zukunft ja auch geplant wäre. 
Trotz Verhütung mit Diaphragma Caya ist es nun passiert und ich fühle mich wie im falschen Film. Auf einmal fühle ich mich null bereit, total überfordert, fast schon verzweifelt! Ich habe Angst was sich alles ändert wird, habe Angst dass sich die Beziehung zu meinem Freund ändert usw. 
Er hat liebevoll aber auch geschockt reagiert, es war uns klar dass es passieren kann, aber nicht jetzt schon. 
Zu der Panik, die jetzt aufkam habe ich außerdem Angst was die Leute sagen werden, meine Studienkollegen, seine Arbeitskollegen, alle. Wir sind zwar nicht ultrajung aber mit 26 wird man manchmal noch nicht ganz für voll genommen und ich habe Angst dass es irgendwie unserem Ansehen schadet, vor allem weil wir ja auch noch nicht verheiratet sind..
Ich kann mir aber einfach nicht erklären, ich dachte der Tag an dem ich rausfinde ich wäre schwanger wird einer der schönsten in meinem Leben und jetzt denke ich schon darüber nach, dass ich am liebsten die Zeit zurückgedreht hätte.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Ratschlag geben? Ich würde mich sehr freuen!  
Viele liebe Grüße!

Na ja, mein Mann und ich sind beide Akademiker (liiert seit wir 17 und 18 waren, sind jetzt 36 und 37), haben mit 31 geheiratet und mit 33 das erste Kind bekommen und mit 36 das zweite. Weil's halt so erwartet wurde und wir dachten, dass es früher zu früh gewesen wäre (er dachte es mehr als ich, aber gut...)

Jedenfalls: wir bereuen beide SEHR, nicht früher Eltern geworden zu sein.
Da wäre vieles (für uns!) einfacher gewesen und die Kinder hätten noch Opas gehabt (die sind leider beide gestorben als unsere Tochter ein Jahr alt war).

Jetzt, als Eltern sehen wir wie absolut schwachsinnig es war, sich jemals Gedanken darüber zu machen was andere von einem denken könnten.
Alles, was zählt sind die Kinder und die eigene Familie.
Ich war immer so darauf bedacht, einen guten Eindruck zu machen und alles richtig zu machen - und jetzt, wo zwei kleine Menschen hier herumlaufen (bzw. krabbeln), die mir tausendmal wichtiger als jeder andere sind, könnte es mir nicht gleichgültiger sein!

Das einzige, was ich eben wirklich bereue ist, dass wir nicht gut 7-8 Jahre früher angefangen haben und noch zwei mehr bekommen haben. (Ist uns aber jetzt, ohne fitte Großeltern, einfach zuviel.)

Vergiss dein "Image für andere", es ist die eigene Familie, die zählt! Die ist unbezahlbar und nicht mit Gold aufzuwiegen!

Alles Gute!
 

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10. Mai um 19:40

Bei deinen ganzen Bedenken wirkt es so, als wenn es im Moment einfach plötzlich kam und du dich erstmal sortieren musst. Und das ist auch notwendig und wichtig. 
Am aller wichtigsten ist deine Gesundheit und die des Babys.
Alles andere, also Wohnung, Studium, irgendwelche dämlichen gar nicht ausgesprochenen Meinungen usw. Ist erstmal Nebensache und kann auch noch in paar Wochen überlegt werden. Jetzt bist du eben mit dem Zug über die weiche auf einem neuen Gleis unterwegs. Das muss nicht schlechter sein, als das ursprüngliche. Vielleicht sogar besser. Und im übrigen geht es wohl fast jeder Mutter so oder so ähnlich. Nach dem Schock kommt die Arbeit alles zu sortieren, dann Freude und dann das Baby.vielbGlück 

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11. Mai um 9:50
In Antwort auf liloo2

Hallo alle zusammen!
ich schreibe hier, da ich gestern einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt und mit der Situation total überfordert bin.
Ich werde in ein paar Monaten 27, mein Freund wird 29, wir führen eine wunderschöne und harmonische Beziehung seit 1 1/2 Jahren, kennen uns aber schon länger. Leider wohnen wir ca. 800 km im Moment auseinander und führen eine Fernbeziehung. Er arbeitet, ich studiere noch. Wir sind auch finanziell relativ sicher.
Ich wollte immer eine junge Mutter werden und habe das auch allen immer mitgeteilt, kann mich sehr für Babys und alles was dazu gehört begeistern und habe fast schon dem Tag entgegengefiebert, an dem es bei mir auch so weit ist. Vorher wollten mein Freund und ich aber noch zusammenziehen, evtl. heiraten, ein, zwei große Urlaube machen usw.
Ich habe vor 2 Monaten die Pille abgesetzt, zum einem aus gesundheitlichen Gründen und zum anderen da man ja auch nie weiss wie schnell sich alles wieder einpendelt und ein Kind in naher Zukunft ja auch geplant wäre. 
Trotz Verhütung mit Diaphragma Caya ist es nun passiert und ich fühle mich wie im falschen Film. Auf einmal fühle ich mich null bereit, total überfordert, fast schon verzweifelt! Ich habe Angst was sich alles ändert wird, habe Angst dass sich die Beziehung zu meinem Freund ändert usw. 
Er hat liebevoll aber auch geschockt reagiert, es war uns klar dass es passieren kann, aber nicht jetzt schon. 
Zu der Panik, die jetzt aufkam habe ich außerdem Angst was die Leute sagen werden, meine Studienkollegen, seine Arbeitskollegen, alle. Wir sind zwar nicht ultrajung aber mit 26 wird man manchmal noch nicht ganz für voll genommen und ich habe Angst dass es irgendwie unserem Ansehen schadet, vor allem weil wir ja auch noch nicht verheiratet sind..
Ich kann mir aber einfach nicht erklären, ich dachte der Tag an dem ich rausfinde ich wäre schwanger wird einer der schönsten in meinem Leben und jetzt denke ich schon darüber nach, dass ich am liebsten die Zeit zurückgedreht hätte.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Ratschlag geben? Ich würde mich sehr freuen!  
Viele liebe Grüße!

Naja zusammen ziehen könnt ihr.  Heiraten geht auch ganz schnell.  Papiere Standesamt fertig. 
Gross feiern könnt ihr trotzdem noch.  Reisen kann man auch mit Kleinkind. 27 ist nicht soooo jung

Also alles gut...   
Atme durch...
Alles wird gut. 

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12. Mai um 13:38
In Antwort auf waldmami

Bei deinen ganzen Bedenken wirkt es so, als wenn es im Moment einfach plötzlich kam und du dich erstmal sortieren musst. Und das ist auch notwendig und wichtig. 
Am aller wichtigsten ist deine Gesundheit und die des Babys.
Alles andere, also Wohnung, Studium, irgendwelche dämlichen gar nicht ausgesprochenen Meinungen usw. Ist erstmal Nebensache und kann auch noch in paar Wochen überlegt werden. Jetzt bist du eben mit dem Zug über die weiche auf einem neuen Gleis unterwegs. Das muss nicht schlechter sein, als das ursprüngliche. Vielleicht sogar besser. Und im übrigen geht es wohl fast jeder Mutter so oder so ähnlich. Nach dem Schock kommt die Arbeit alles zu sortieren, dann Freude und dann das Baby.vielbGlück 

@waldmamidanke für deine aufmunternden Worte! Ich hoffe auch dass es jetzt erst einfach nur der Schock ist..Ich hätte niemals gedacht, dass es wenn mal so weit ist, ich so viele negative Gedanken haben könnte und mich so unbereit fühlen könnte...ich habe mir einfach noch einige Freiheiten gewünscht, bevor ich Mutter werde...aber gleichzeitig wollte ich auch immer früh Mutter werden..

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12. Mai um 13:43
In Antwort auf sofiasmum_

Na ja, mein Mann und ich sind beide Akademiker (liiert seit wir 17 und 18 waren, sind jetzt 36 und 37), haben mit 31 geheiratet und mit 33 das erste Kind bekommen und mit 36 das zweite. Weil's halt so erwartet wurde und wir dachten, dass es früher zu früh gewesen wäre (er dachte es mehr als ich, aber gut...)

Jedenfalls: wir bereuen beide SEHR, nicht früher Eltern geworden zu sein.
Da wäre vieles (für uns!) einfacher gewesen und die Kinder hätten noch Opas gehabt (die sind leider beide gestorben als unsere Tochter ein Jahr alt war).

Jetzt, als Eltern sehen wir wie absolut schwachsinnig es war, sich jemals Gedanken darüber zu machen was andere von einem denken könnten.
Alles, was zählt sind die Kinder und die eigene Familie.
Ich war immer so darauf bedacht, einen guten Eindruck zu machen und alles richtig zu machen - und jetzt, wo zwei kleine Menschen hier herumlaufen (bzw. krabbeln), die mir tausendmal wichtiger als jeder andere sind, könnte es mir nicht gleichgültiger sein!

Das einzige, was ich eben wirklich bereue ist, dass wir nicht gut 7-8 Jahre früher angefangen haben und noch zwei mehr bekommen haben. (Ist uns aber jetzt, ohne fitte Großeltern, einfach zuviel.)

Vergiss dein "Image für andere", es ist die eigene Familie, die zählt! Die ist unbezahlbar und nicht mit Gold aufzuwiegen!

Alles Gute!
 

@sofiasmum_ vielen Dank für deine Nachricht! Das hilft mir schon etwas weiter! Ich sehe auch wirklich selten Frauen Mitte/Ende 20, die schon Mütter werden, eher dann ab 30 etwa..Und das macht einem dann schon auch irgendwie Angst, dass es alles unüberlegt rüberkommt und so als wäre es ungeplant. Es ist zwar jetzt ungeplant gewesen, aber in einem halben bis Jahr hätten wir uns schon vorstellen können es zuversuchen. Selbst dann wären wir wahrscheinlich noch die ersten in unserem Bekanntenkreis gewesen.
Allerdings wäre ich dann mit dem Master fertig und wir hätten eine einfachere Wohnsituation..
alles nicht einfach..

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12. Mai um 13:49

Ich kenne hier einige Akademikerinnen, die mit Ende 20 Kinder bekommen haben.
Der Trend geht jetzt wieder in die andere Richtung, Gott sei Dank.
Versuch wwirklich, weniger über andere nachzudenken. Niemand, absolut niemand findet es komisch wenn eine Frau mit Ende 20 Mutter wird.
Du wirst sehen, wenn du diese Gedanken wegschiebst wirst du dich insgesamt besser fühlen. 
Nur als kleine Denkanregung...
Die "Gesellschaft", die so gerne über alles und jeden urteilt, interessiert nicht im Mindesten ob ältere alleinstehende Leute ohne Kinder einsam sind... 

Mach dir nicht so viele Sorgen über "die Gesellschaft" und freu dich auf dein kleines Wunder.

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12. Mai um 14:12

Hi Lilo,

ich bin auch Akademikerin und habe mit genau 30 (1 Tag nach meinem 30 Geburtstag ) mein erstes Kind bekommen. 
Damals war ich die erste in meinem Freundeskreis und es dauerte noch lange bis die ersten nachzogen. Durch eine vorherige Ausbildung und dann das Studium war ich erst mit 28 fertig und gerade ins Berufsleben gestartet. Ich wollte Karriere machen und erstmal reisen, fühlte mich zwar nicht zu alt für ein Kind (im Gegenteil: ich war sogar der Meinung, dass ich nur bis 30 Zeit dafür hätte, weil ich danach zu alt sei :mryellow aber irgendwie auch nicht bereit. Ich war auch nicht verheiratet und in meiner Familie hat man das schon erwartet. 
Als diese Ängste sind wahrscheinlich völlig normal, weil unsere Gesellschaft in der wir leben nunmal ein anderes Tempo insbesondere für Akademikerinnen vorsieht als die Natur es sich gedacht hat. Das bringt einen dann schon in die Bredouille. 
Jeder muss für sich selbst wissen wann der Zeitpunkt passt und manchmal glaubt man, dass der richtige Zeitpunkt nie kommt. Letzteres betrifft häufig die ewigen Zweifler. 

Man wird es nie allen recht machen und muss man unbedingt in Schema f
passen oder kann man nicht selbst entscheiden was für einen das beste ist. 
 
Ich wünsche dir alles Gute. 

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12. Mai um 18:40

Wieviel Freiheiten zu später hast, kann dir niemand sagen. Natürlich schränkt man sich erstmal ein, aber bermerkenswerterweise macht man das dann gern und kann es sich auch mit dem Partner oder Freunden mal teilen. 
Ich bin damals in den Kreissaal mit den Worten, egal was passiert, wir fahren im september nach Costa Rica. Nach 24h war von Costa Rica keine Rede. Ich denke, dass man an seinem altem und Bekannten leben die guten Seiten sieht und das unbekannte Angst macht. Warum auch nicht, wenn alle davon reden, dass man ein neues Leben dann führt. Das tut man weiß Gott nicht, aber die Fokus ist einfach woanders. Deswegen muss man trotzdem arbeiten, Wäsche waschen und Spaß haben. Warte mal ab, bis du einen geburtsvorbereitungskurs machst und alle Muttis mit den selben Gedanken triffst. Und bis dahin, kannst du ja noch soviel machen. Abends unendlich lang wach bleiben, vor allem auch schon reisen. Den Rest bringt die Zeit. 

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