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Erst Freude, dann doch Abtreibung?

27. März 2018 um 22:57 Letzte Antwort: 8. April 2018 um 10:12

Hallo ihr Lieben, 
​ich brauche dringend Rat. Ich hoffe, dass hier keine bösen Kommentare oder Verurteilungen kommen, denn diese ganze Situation macht mich selbst wirklich fertig. 
​Ich habe vor ungefähr 2 1/2 Wochen erfahren, dass ich schwanger bin. 
​Ich war mit meinem Freund gerade mal 3 1/2 Monate zusammen und wollte mich auch bereits vor der SS schon wieder trennen. Nach Flehen & Betteln seinerseits, gab ich ihm doch noch eine Chance.. Wir hatten im ganzen Zyklus einmal Sex und ausgerechnet da passierte ein Unfall... 
​Auf die Pille danach hab ich verzichtet, da ich tatsächlich im Leben nicht damit gerechnet hätte, dass dort etwas passiert sein könnte (Ja, ich weiß, dummer Irrglaube)..
​Nunja, als ich dann erfuhr, dass ich schwanger bin, habe ich ihm direkt davon erzählt und er freute sich auch (es war für ihn sowas wie ''Geil, sie ist schwanger von mir, also gehört sie ein Leben lang mir).. Denn: er drohte mir schon bevor ich wusste (ich hatte etwas geahnt, aufgrund der Symptome die ich sehr frueh merkte), dass er mir, sollte ich schwanger sein und mich von ihm trennen, das Kind wegnehmen würde. 
​Er ist leider psychisch nicht ganz sauber (entschuldigung, für den Ausdruck).. Er kontrollierte mich, bevormundete mich, verfolgte mich. 
​Für mich war dann sofort klar: ich musste mich trennen, damit ich überhaupt eine Chance hätte, das Kind zu bekommen und dabei irgendwie "glücklich" zu werden. 
​Ich hatte von Anfang an über eine Abtreibung nachgedacht, aber schob das beiseite und dachte, dass ich alleinerziehend auch gut klarkommen würde. 
​Nunja... leider kam alles anders. Ich dachte, ich erzähle meinen Eltern direkt davon um Unterstützung zu erfahren und darauf aufzubauen. So war es auch. Meine Eltern (geschieden, ich wohne bei meinem Vater) freuten sich tierisch, da meine große Schwester keine Kinder will und die Frage "Enkelkind?" schon öfter mal auftauchte, obwohl ich erst 21 war und quasi "ohne festen Freund". Nur leider habe ich mich überhaupt nicht mehr gefreut. Und das wurde immer schlimmer, anstatt besser. Die ersten Tage dachte ich "Naja, ok, das wird schon noch. Deine Hormone spielen verrückt. Dir geht es bald besser." Aber umso mehr Tage vergingen, umso schlimmer wurde es. Alle freuten sich über dieses Kind, nur ich nicht. Seit ungefähr 9-10 Tagen ist es so schlimm, dass ich Zuhause nur noch heulend sitze, mir eine Fehlgeburt wünsche (ich weiß, das klingt völlig irre, aber leider ist das so) und das alles einfach nicht mehr will. 
​Ich bin nicht bereit, mein Leben derzeit zu ändern für ein Kind. Ich leide seit Jahren unter Depressionen, habe gerade wieder ein bisschen Stabilität in mein Leben bringen können. Ich stecke noch mitten in der Ausbildung (es ist bereits meine 3. Ausbildung, da ich aufgrund der Krankheit die beiden vorherigen ziemlich schnell abbrechen musste). Und auch in dieser Ausbildung habe ich 2/3 Fehlzeiten, krankheitsbedingt. 
​Noch dazu will ich den Vater des Kindes eigentlich nie wieder sehen und auch nie wieder Kontakt zu ihm.. 
​Ich fühle mich absolut nicht bereit für ein Kind und leider merke ich das von Tag zu Tag mehr. Und dabei habe ich mir immer geschworen, egal in welcher Lebenslage ich mal schwanger werden sollte, ich würde NIEMALS abtreiben. Und nun habe ich tatsächlich selbst solche Gedanken. War schon bei Pro Familia, habe die Kostenübernahme bei der KK geklärt, war schon zum Vorgespräch für den Eingriff... Und ich dachte bei all diesen "Schritten", dass ich vielleicht von der Entscheidung wieder "abweiche" so nach dem Motto: ist es erstmal kurz davor, überlegst du es dir schon anders und merkst, dass du das doch nicht willst/kannst. 
​Für mich ist das eine Qual. Ich liebe Kinder. Ich wollte immer Kinder. Ich kann mir das alles nicht erklären. Und ich hatte mir extra gesagt, dass ich mir mehr Zeit nehme, um mir das wirklich genau zu überlegen, in der Hoffnung, dass ich meine Meinung doch nochmal ändere. Aber jeder Tag mehr schwanger, ist für mich tatsächlich en Horror. Ich wünschte, dass alles wäre nie passiert. Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen und weiterleben wie vorher. Dass das nie wieder so wird, egal wie ich mich entscheide, ist mir leider durchaus bewusst.. 
​Nur bin ich so verzweifelt, dass ich einfach nicht weiter weiß. Ich habe das Gefühl, dass keine Entscheidung die wirklich Richtige ist, nur denke ich, da ich eine so große Abneigung gegen die Schwangerschaft und einem Kind habe (warum auch immer ), ein Abbruch für mich die bessere Alternative wäre (ich bitte von: ''Das ist Mord und wie kann man nur'' abzusehen.)...
Mit meiner Mutter habe ich darüber bereits gesprochen.. Sie findet dies zwar nicht toll und versuchte mich zu überreden und mir die Unterstützung deutlich zu machen, aber meinte, das wäre trotz Allem meine Entscheidung. 
​Meinem Vater bräuchte ich damit gar nicht kommen.. Wir haben ein ziemlich schlechtes Verhältnis (meine große Schwester ist sein Mädchen, ich nur das ungeplante, nie richtig gewollte Nachzüglerkind).. Er wollte mich schon öfter mal grundlos rausschmeißen (obwohl ich tatsächlich immer ein Vorzeigekind war und seit Jahren hier die Hausfrau spiele).. Wenn er wüsste, dass ich über eine Abtreibung überhaupt nachdenke, wäre ich bei ihm endgültig unten durch und könnte meine Sachen packen.. 
​Und zu guter letzt habe ich natürlich wahnsinnige Angst vor einem operativen Eingriff. Durch meine Depression und meine Ängste ist mein Leben seit Jahren tatsächlich eine ziemliche Qual geworden.. 

​Ich hoffe, ich finde hier vielleicht ein paar liebe Worte von jemandem, denn ich weiß wirklich nicht mehr weiter.. 

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28. März 2018 um 16:00

denkst du denn immer nur, dass du das kind nicht willst?
oder ist da zwischendrin auch die andere seite? die wenn du babystrampler siehst?
oder wenn du unterleibsschmerzen hast, komtm da auch mal der gedanke von angst, du könntest es verlieren?

lg

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28. März 2018 um 20:25

Ja, ich habe mich getrennt. 
Und ja, was ich mit Unfall meine, wüsste ich auch gerne. 
Wir haben mit Kondom verhütet, da ich meine Pille im Dezember (aufgrund Depressionen und etlicher Nebenwirkungen) endgültig abgesetzt hatte. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist, dass ich trotzdem schwanger wurde, aber irgendwas hat mit dem Kondom nicht gestimmt. Gemerkt habe ich das nur, weil ich nach dem Sex Sperma am Bein hatte und direkt das Gefühl hatte, dass irgendwas schiefgelaufen sei. Aber trotzdem war das Kondom gut gefüllt und ich dachte eben, da könne ja nur ein bisschen daneben gegangen sein. Dafür wollte ich mir nicht die Hormonkeule geben. 
Habe nur leider falsch gedacht und bereue es im Nachhinein auch wahnsinnig. Ich dachte einfach, es wäre danach evtl aus dem Kondom gelaufen und auf mein Bein getropft... 
Ich hab schon gesagt, ich bin so traumatisiert, ich habe wahrscheinlich nie wieder Sex. 

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28. März 2018 um 20:30
In Antwort auf schnuckweide4

denkst du denn immer nur, dass du das kind nicht willst?
oder ist da zwischendrin auch die andere seite? die wenn du babystrampler siehst?
oder wenn du unterleibsschmerzen hast, komtm da auch mal der gedanke von angst, du könntest es verlieren?

lg

Nein, leider gar nicht. Wenn ich andere Babies sehe, fühle ich nicht, dass ich selbst Mutter werden würde. 
Und bei den Unterleibschmerzen wünsche ich mir eher sogar, dass ich ne Fehlgeburt bekomme (ich weiß das hört sich verdammt hart an, ist es für mich leider auch..).. 
Eine Freundin von mir hat 3 Kinder und ich liebe ihre Kinder wirklich über alles. Ich mache alles für die kleinen Scheißer. Und eine andere Freundin ist gerade schwanger in der 24. ssw und ich freue mich auch total auf das kleine Mädchen.. 
aber bei mir leider gar nicht und ich kann das selbst kaum verstehen, denn ich wollte immer Kinder (zumindest dachte ich das) und hatte mir auch immer geschworen, niemals abzutreiben. 
Und trotzdem erscheint es mir gerade irgendwie als der einzig richtige Weg, bevor ich mir und dem Kind das grauenvollste Leben gebe, was ich mir für uns nur vorstellen könnte..  

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29. März 2018 um 7:19

wenn du es vor 2,5 wochen erfahren und dich erst gefreut hast...
kann es sein dass du jetzt so 8.ssw bist?

ich bin selbst jemand, der leider zu schwangerschaftsdepressionen neigt.
meine kinder (ich habe jetzt 3) waren alle geplant. aber außer bei einem kind, das ich in der 11.ssw verloren habe, ging es mir vor allem in der 7.-9.ssw ganz schrecklich schlecht psychisch.
ich hatte auch schlimme gedanken. das wurde alles ab der 10.ssw besser. auch wenn die angst vor der zeit nach der schwangerschaft bis ins wochenbett blieb.

ich will sagen: wenn du sowieso da ein wenig proleme hast, dann kann es auch einfach sein, dass dich die hormone jetzt komplett aus der bahn werfen.
ichbin auch jemand der in normalem zustand sagt: ich würde NIE abtreiben. aber dank der erfahrungen am eigenen leib, der gefühle die ich hatte, und das in situationen, in denen die kinder geplant und gewünscht waren, kann ich seit der ersten schwangerschaft verstehen, dass frauen das tun.

wenn du abtreibst schwenken deine hormone um. natürlich sit es möglich, dass du dann vor allem erleichtert bist. es kann aber auch sein, dass du es dann alles bereust.

ich hoffe, dass du eine gute entscheidung triffst und damit glücklich wirst.

lg

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29. März 2018 um 11:08
In Antwort auf schnuckweide4

wenn du es vor 2,5 wochen erfahren und dich erst gefreut hast...
kann es sein dass du jetzt so 8.ssw bist?

ich bin selbst jemand, der leider zu schwangerschaftsdepressionen neigt.
meine kinder (ich habe jetzt 3) waren alle geplant. aber außer bei einem kind, das ich in der 11.ssw verloren habe, ging es mir vor allem in der 7.-9.ssw ganz schrecklich schlecht psychisch.
ich hatte auch schlimme gedanken. das wurde alles ab der 10.ssw besser. auch wenn die angst vor der zeit nach der schwangerschaft bis ins wochenbett blieb.

ich will sagen: wenn du sowieso da ein wenig proleme hast, dann kann es auch einfach sein, dass dich die hormone jetzt komplett aus der bahn werfen.
ichbin auch jemand der in normalem zustand sagt: ich würde NIE abtreiben. aber dank der erfahrungen am eigenen leib, der gefühle die ich hatte, und das in situationen, in denen die kinder geplant und gewünscht waren, kann ich seit der ersten schwangerschaft verstehen, dass frauen das tun.

wenn du abtreibst schwenken deine hormone um. natürlich sit es möglich, dass du dann vor allem erleichtert bist. es kann aber auch sein, dass du es dann alles bereust.

ich hoffe, dass du eine gute entscheidung triffst und damit glücklich wirst.

lg

Naja, Freude ist übertrieben. Ich dachte von Tag 1 an Abtreibung, jedoch hatte im ersten Moment das „Ich habe so viel Unterstützung, ich schaffe das schon“ überwogen. So ziemlich nach 2-3 Tagen (wahrscheinlich als der erste Schock verdaut war) wurde der Wunsch nach Abtreibung jedoch immer schlimmer. Dann habe ich angefangen mir einzureden „das willst du nicht. Das kannst du nicht.“ und auch meine Familie/Freunde sagten „du treibst doch nicht ab, wir schaffen das!“.. wenn ich dann allein für mich nachgedacht hab wusste ich, dass ich das aber gar nicht schaffen will.. und irgendwann bin ich dann „zusammengebrochen“ und dieser Zustand hält nun seit über einer Woche an. 

Ach man.. dass ich mal in so eine Situation komme, hätte ich nie gedacht.. 
 

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29. März 2018 um 13:36

Hast du denn schon mal an Adoption, Pflegefamilie oder Babyklappe gedacht?
Ich hab selbst eine Abtreibung hinter mir und die 7 Jahre danach waren psychisch der Horror für mich. Ich würde es nie wieder tun. Mittlerweile habe ich eine 6 Monate alte Tochter und bin glücklich. 
Und wenn du einen der drei genannten Wege in Betracht ziehst, kannst du dir bis zum Schluss überlegen, ob du es wirklich weggeben möchtest.
Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute, egal wie du dich entscheidest!

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29. März 2018 um 15:55
In Antwort auf yve04

Hast du denn schon mal an Adoption, Pflegefamilie oder Babyklappe gedacht?
Ich hab selbst eine Abtreibung hinter mir und die 7 Jahre danach waren psychisch der Horror für mich. Ich würde es nie wieder tun. Mittlerweile habe ich eine 6 Monate alte Tochter und bin glücklich. 
Und wenn du einen der drei genannten Wege in Betracht ziehst, kannst du dir bis zum Schluss überlegen, ob du es wirklich weggeben möchtest.
Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute, egal wie du dich entscheidest!

Das kommt leider überhaupt nicht in Betracht. Und ich denke auch, das meine Schuldgefühle immens hoch wären, würde ich mein frisch geborenes Kind weggeben, als dass ich ein „Ding“ wofür ich leider absolut kein Gefühl habe, wegmachen lasse. 
Für mich ist es nicht das Gefühl schwanger zu sein. Ich fühle mich, bis auf wenige Symptome, ganz normal, wie immer. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dort in mir was wächst und ich möchte auch derzeit keine Schwangerschaft erleben. Ich bin nicht bereit 9 Monate etwas auszutragen, wofür ich kein Gefühl hab. Und so fies das auch klingen mag.. aber ich möchte weiterhin Kraftsport machen, ich möchte weiterhin meine Zigaretten rauchen, ich möchte weiterhin essen was ich möchte, ich möchte weiterhin mal etwas trinken, in Achterbahnen gehen usw.. 
Ich möchte einfach mein ganz normales Leben, wie es vorher war, weiterführen. Für mich ist es jetzt schon eine Qual, auf irgendetwas zu verzichten. Ich will einfach wie immer leben. Natürlich wird es nicht mehr wie es war. Aber ich habe (derzeit) kein Bezug zu einer Mutterschaft und ich möchte das alles auch unter solchen Umständen erleben. Dieses Gefühl wird jeden Tag stärker. Ich kann mich damit einfach nicht identifizieren, egal wie sehr ich es auch versuche. Natürlich denke ich auch mal „was wäre wenn“ und auch nach einem Abbruch würde das mit Sicherheit zu diesem Zeitpunkt kommen. Aber ich habe (leider) einfach das Gefühl, dass dieses Kind mein Leben zerstört und ich auf kurz oder lang, sollte ich dieses Kind bekommen obwohl ich es nicht will, in der Psychiatrie lande. 
Ich kann das selbst nicht verstehen. Ich liebe Kinder, ich wollte immer Kinder. Wenn ich andere Kinder sehe, freue ich mich total. Aber zu dem was gerade in mir wächst habe ich absolut keinen Bezug. Und das macht mich wirklich selbst fertig. Denn niemand wünscht sich sowas, wenn er doch eigentlich Kinder toll findet.. 

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29. März 2018 um 16:01
In Antwort auf katzenmami-

Das kommt leider überhaupt nicht in Betracht. Und ich denke auch, das meine Schuldgefühle immens hoch wären, würde ich mein frisch geborenes Kind weggeben, als dass ich ein „Ding“ wofür ich leider absolut kein Gefühl habe, wegmachen lasse. 
Für mich ist es nicht das Gefühl schwanger zu sein. Ich fühle mich, bis auf wenige Symptome, ganz normal, wie immer. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dort in mir was wächst und ich möchte auch derzeit keine Schwangerschaft erleben. Ich bin nicht bereit 9 Monate etwas auszutragen, wofür ich kein Gefühl hab. Und so fies das auch klingen mag.. aber ich möchte weiterhin Kraftsport machen, ich möchte weiterhin meine Zigaretten rauchen, ich möchte weiterhin essen was ich möchte, ich möchte weiterhin mal etwas trinken, in Achterbahnen gehen usw.. 
Ich möchte einfach mein ganz normales Leben, wie es vorher war, weiterführen. Für mich ist es jetzt schon eine Qual, auf irgendetwas zu verzichten. Ich will einfach wie immer leben. Natürlich wird es nicht mehr wie es war. Aber ich habe (derzeit) kein Bezug zu einer Mutterschaft und ich möchte das alles auch unter solchen Umständen erleben. Dieses Gefühl wird jeden Tag stärker. Ich kann mich damit einfach nicht identifizieren, egal wie sehr ich es auch versuche. Natürlich denke ich auch mal „was wäre wenn“ und auch nach einem Abbruch würde das mit Sicherheit zu diesem Zeitpunkt kommen. Aber ich habe (leider) einfach das Gefühl, dass dieses Kind mein Leben zerstört und ich auf kurz oder lang, sollte ich dieses Kind bekommen obwohl ich es nicht will, in der Psychiatrie lande. 
Ich kann das selbst nicht verstehen. Ich liebe Kinder, ich wollte immer Kinder. Wenn ich andere Kinder sehe, freue ich mich total. Aber zu dem was gerade in mir wächst habe ich absolut keinen Bezug. Und das macht mich wirklich selbst fertig. Denn niemand wünscht sich sowas, wenn er doch eigentlich Kinder toll findet.. 

Dann musst du es wohl wegmachen lassen.

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29. März 2018 um 18:31

Ja, genau. Wenn das Kind auf der Welt ist, ist es ein lebensfähiges Kind, welches ich geboren hätte. Welches ich 9 Monate unter dem Herz getragen hätte und ich dann sehen und anfassen kann. 
Jetzt ist es für mich halt ein 1cm großes „Ding“, auch wenn das hart klingt. Und ja, das Herz schlägt evtl und auch die Organe entwickeln sich und auch Arme und Beine und und und.. dennoch ist es für mich derzeit noch nicht vergleichbar mit einem Säugling. 
Und es ist ja auch meine Meinung/Ansicht, die du nicht verstehen musst, das habe ich nie verlangt. 
Aber genau auf solche Kommentare wollte ich hier nicht, dennoch danke für den konstruktiven Kommentar. 

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29. März 2018 um 18:38

Vielen lieben Dank. 
Ich finde die Gefühle selbst erschreckend, hätte nie gedacht dass ich so empfinde, deshalb ist es für mich selbst belastend und ich wünschte, dass es anders wäre. 
Da kann ich solche Kommentare auch echt nicht gebrauchen. 

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30. März 2018 um 1:20

Ja, das denke ich auch, dass ich mich schon dafür entschieden habe. 
Und genau deshalb fühle ich mich schlecht. Ich wünschte wirklich es wäre anders. Ich liebe Kinder, deshalb kann ich das alles gar nicht richtig verstehen. Und erst dachte ich ja auch, es sei der Schock oder die Hormone. Aber es sind nun knapp 3 Wochen vergangen und jeder Tag wird schlimmer. 
Und mir tut es eben auch unheimlich leid und weh. 

Dennoch vielen lieben Dank für deine Antwort. 
Es tut einfach gut, wenn Menschen auch normal mit mir schreiben, ohne herablassend auf mich zu schauen. Denn diese Gefühle habe ich mir weiß Gott nicht ausgesucht oder gewünscht.. 

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30. März 2018 um 12:33

Vielen vielen lieben Dank für die Antwort. 
Mir geht es genauso. Es ist auch weniger das schaffen, denn ich denke schaffen würde man das irgendwie. Aber es geht ums Wollen. Absichtlich ein Kind in solche Situation reingebären, wo auch noch dazukommt, dass ich den Erzeuger eigentlich niemals Wiedersehen möchte und und und.. die Gründe stehen ja bereits oben. Ich bin einfach auch nichth bereit, das „Leben“ eines „Zellhaufens“ (ja ich weiß, das Herz schlägt schon und auch vieles andere ist entwickelt, trotzdem ist es gerade mal so groß wie eine kleine Heidelbeere) über mein eigenes zu stellen und mich eventuell irgendwann umbringen zu wollen, weil ich das Kind nie wollte.. 

Ich möchte auch Kinder, aber bitte dann, wenn zumindest das eigene Leben geregelt ist und der Mann dazu stimmt. So werde ich niemals eine gute Mutter sein können.. 

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30. März 2018 um 12:35

 Vielen Dank für die „lieben“ Worte! 

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30. März 2018 um 16:25

Die Antwort ist ein bisschen lächerlich, findest du nicht? 
Um zu verhüten, was ich übrigens tat(!!), muss ich meinen Körper sicherlich nicht mit Hormonen vollstopfen. 
Ich habe die Pille abgesetzt, weil ich jahrelang unter schlimmen Depressionen, psychosomatischen Störungen, Reizmagen/Reizdarm, Libidoverlust, rezidivierenden Blasenentzündungen, ständige Pilzinfektionen...(oh, die Liste ist lang!) gelitten habe. 
Also nein, ich werde mit Sicherheit nie wieder die Pille nehmen und ich muss mir auch von irgendwem hier im Forum nicht sagen lassen, dass ich die Pille wieder nehmen sollte. 
Ich verhüte mit NFP und Kondom. 
Schade, dass es immernoch solche Frauen gibt, die nicht wahrhaben wollen, das Unfälle passieren. Es gibt auch genügend TroPi-Kinder. Was ist mit denen, wenn die Frauen abtreiben? Was rätst du denen? Gebärmutter entfernen lassen, weil die Pille versagt hat? 

Sorry, aber die Antwort habe ich wirklich keinerlei Verständnis. 

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30. März 2018 um 17:00

Ich finde es unglaublich krass, aber im positiven Sinne, wie reif du schon für deine 21 Jahre bist und sprichst. Da zieh ich echt meinen Hut vor. Wirklich. Und ich gebe dir zu 100 Prozent Recht, dass Verhütung nicht unbedingt nur was mit "Pille schlucken" zu tun hat. Noch dazu nicht mit der ungesundesten Variante!! Ich versteh sowieso nicht die Aussage, dass Verhütung nur Frauensache ist und wir uns täglich mit Hormonen vollballern sollen/wollen. Das ist soooooo ungesund für den Körper!! Ich verhüte überzeugt nun auch hormonfrei, da ich nach 16 Jahren Pille und 9 Monaten Mirena einfach die Schnautze voll hab. Nebenwirkungen noch und nöcher waren meine täglichen Begleiter und wofür? Nenenene....NIEWIEDER! Nicht, dass ich noch zu einer 2. Konisation rennen muss, weil diese f*** Hormone mir nochmal meine Gebärmutter zerfressen wollen. Ein Glück habe ich meine 2 Kinder!! Da mache ich 3 fette Kreuze, dass ich beide bekommen durfte BEVOR mein Körper an der täglichen Hormongabe kapituliert. 

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30. März 2018 um 20:58

Vielen lieben Dank! 
Genau so ist es auch. Der Grund für mein Absetzen war, dass ich einen auffälligen PAP-Abstrich hatte. Und wenn ich Pech habe, werde ich auch bald meine 1. Konisation haben. 
Das war auch der ausschlaggebende Punkt, dass ich sofort die Pille absetzte. Die anderen Nebenwirkungen merkte ich erst nach dem Absetzen. Mir ging es nach 2 Wochen schon so unglaublich gut. 

Und ja, leider passieren Unfälle. Wie gesagt, ich verhüte mit NFP sind Kondomen. Ich kann mir nicht erklären, warum ich schwanger wurde, denn wir haben ein Kondom benutzt. 
Deshalb finde ich die Aussage auch wirklich total daneben, dass ich doch die Pille wieder nehmen sollte. 
Ich pumpe mich mit so einem Schrott (für einige wohl gut, für mich leider nicht) nicht mehr zu. 

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30. März 2018 um 22:06
In Antwort auf katzenmami-

Vielen lieben Dank! 
Genau so ist es auch. Der Grund für mein Absetzen war, dass ich einen auffälligen PAP-Abstrich hatte. Und wenn ich Pech habe, werde ich auch bald meine 1. Konisation haben. 
Das war auch der ausschlaggebende Punkt, dass ich sofort die Pille absetzte. Die anderen Nebenwirkungen merkte ich erst nach dem Absetzen. Mir ging es nach 2 Wochen schon so unglaublich gut. 

Und ja, leider passieren Unfälle. Wie gesagt, ich verhüte mit NFP sind Kondomen. Ich kann mir nicht erklären, warum ich schwanger wurde, denn wir haben ein Kondom benutzt. 
Deshalb finde ich die Aussage auch wirklich total daneben, dass ich doch die Pille wieder nehmen sollte. 
Ich pumpe mich mit so einem Schrott (für einige wohl gut, für mich leider nicht) nicht mehr zu. 

Dafür ist die Pille wohl einfach eine livestyleverhütung seit den 60-ern, deren Nebenwirkung nicht zur absoluten Vollkommenheit in den Köpfen der Frauen ankommen will. Ich will nämlich selbst einfach wieder meinen Körper spüren können: Libido, Menstruation, Eisprung. Es soll einfach so passieren, wie es die Natur vorhersieht und nicht so, wie es ein Medikament in mir bestimmt. Du machst NFP? Heißt, ihr habt um den ES rum gar keinen Sex? Wir benutzen ja nur Kondome, wo ich in der fruchtbaren Phase das Bedürfnis habe, enthaltsam zu leben. Wie macht ihr das? Ich möchte mich auch gern mit NFP mehr beschäftigen, habe aber etwas Schiss vor der Ungenauigkeit, da ich morgens nie zur selben Uhrzeit aufstehe, auch mal krank bin oder Alkohol trinke. Das alles beeinflusst ja die Basaltperatur. Also schonmal ein Minuspunkt für mich. Zervixschleim und Muttermund kann ich gut deuten. Aber denn hörts auch schon wieder auf Ist also Enthaltsamkeit vor und um den ES rum dann von Vorteil? Aber gerade dann empfindet Frau ja auch Lust und möchte dieser nachgehen. 

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30. März 2018 um 23:31

Also jetzt bin ich ja Single und schwanger, hatte dementsprechend keinen Sex mehr und weiß auch derzeit nicht, wann ich überhaupt mal wieder Sex habe aus Angst. 
Da ich noch relativ ungeübt in NFP bin, hatten wir dauerhaft mit Kondom verhütet. Grundsätzlich ist es ja aber so, dass man nach dem ES freigeben kann. 
Ich kann dir (falls du bei Facebook bist) die Gruppe „Generation Pille“ empfehlen, da findet man super viele Infos zum Thema Hormone Absetzen. Zusätzlich gibt es noch eine NFP-Gruppe, das Buch „natürlich & sicher“ ist auch super und nicht zu vergessen die Seite www.mynfp.de. Eine super Seite, die kann ich wärmstens empfehlen. 
Zu dem Störfaktoren-Thema: es kann stören, muss aber nicht. Das kann man erst wissen indem man es ausprobiert. Es gibt sehr viele Frauen, die sogar in Schichten arbeiten und es klappt. Auch Alkohol ist nicht zwangsläufig ein Störfaktor. 
Ich schlafe nämlich auch nicht gleichmäßig. Bin eher ein Nachtmensch, dadurch bin ich am Wochenende gern mal erst um 4 im Bett und schlafe bis 11, wobei ich in der Woche um 23 Uhr ins Bett gehe und um 5 aufstehe. Bei mir ging das Messen trotzdem und das obwohl ich sogar nur oral gemessen hab. 
Wenn ich am Wochenende mal früh (wie in der Woche) schlafen gegangen bin, habe ich mir ein Wecker gestellt, Thermometer in den Mund gesteckt und weitergeschlafen. Mein Thermometer speichert die Werte, sodass ich dann einfach später abgelesen hab, wenn ich aufgestanden bin. 
NFP klingt kompliziert, aber wenn man sich einmal reingefuchst hat, wird es schnell zum Alltag und ist auch schon Normalität. Ich war ja erst im 4. Zyklus postpill und wollte mindestens 6-7 Zyklen „üben“ bevor ich mich ans Freigeben rangetraut hätte. 

Der PI von NFP liegt übrigens bei 0,4-0,6 (bei richtig erlernter Anwendung), der PI der Pille bei 0,1-0,9. 



 

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31. März 2018 um 19:41

Wie Mayim85 schon sagte, ich bin dir eigentlich keine Rechenschaft schuldig und sie zitierte ja bereits die Begründung aus dem Eröffnungsbeitrag. 

Etwas später schrieb ich noch, dass ich, da das Kondom normal gefüllt aussah, dachte es wäre danach aus dem Kondom gelaufen und auf mein Bein getropft. 
Tut mir leid, ich verstehe die Frage gar nicht. Genau in dem Kommentar, worauf du dich beziehst, stand die Begründung ebenfalls. 

Ich weiß nicht, wozu du hier bist, wenn du nur ein blöden Kommentar nach dem Anderen abgibst? 

Ich hatte nicht das Gefühl fahrlässig zu handeln und bis zu der Situation in der ich mich jetzt befinde, dachte ich, ich würde nie ein Kind abtreiben! 
Es war nicht so, dass ich keine Kinder wollte, ganz im Gegenteil. Und ich hatte mir immer geschworen, ich würde nie abtreiben. 
Dennoch ist es jetzt anders. Und da ich verhütet habe, brauch mir auch keiner mit dem Vorwurf der Dummheit kommen. 

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31. März 2018 um 19:53

Hat dein Mann so mega Spermien, die sich die Mühe eines Endlosmarsches machen, vom Bein bis in den Unterus zu wandern?? 

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31. März 2018 um 22:22
In Antwort auf omellala

Hat dein Mann so mega Spermien, die sich die Mühe eines Endlosmarsches machen, vom Bein bis in den Unterus zu wandern?? 

Abgesehen davon, dass das nicht mehr mein Mann ist: nein, ich denke nicht. Ich denke das Kondom war kaputt oder es ist irgendwas anderes passiert. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das irgendeine Absicht von ihm war. Er ist psychisch nicht ganz sauber und redete immer davon, wenn ich ein Kind von ihm kriege, gehöre ich ihm und es gäbe kein Zurück mehr. Dennoch kann ich nicht genau sagen wie und warum. 

Aber gute Spermien scheint er dennoch zu haben. Wir hatten seit Anfang Februar nämlich nur noch genau dieses eine Mal Sex, geschützt (gut, scheinbar nicht) und ich bin schwanger geworden. 

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1. April 2018 um 11:08
In Antwort auf katzenmami-

Abgesehen davon, dass das nicht mehr mein Mann ist: nein, ich denke nicht. Ich denke das Kondom war kaputt oder es ist irgendwas anderes passiert. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das irgendeine Absicht von ihm war. Er ist psychisch nicht ganz sauber und redete immer davon, wenn ich ein Kind von ihm kriege, gehöre ich ihm und es gäbe kein Zurück mehr. Dennoch kann ich nicht genau sagen wie und warum. 

Aber gute Spermien scheint er dennoch zu haben. Wir hatten seit Anfang Februar nämlich nur noch genau dieses eine Mal Sex, geschützt (gut, scheinbar nicht) und ich bin schwanger geworden. 

Ich meinte damit eigentlich Claudia 

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1. April 2018 um 14:53
In Antwort auf katzenmami-

Hallo ihr Lieben, 
​ich brauche dringend Rat. Ich hoffe, dass hier keine bösen Kommentare oder Verurteilungen kommen, denn diese ganze Situation macht mich selbst wirklich fertig. 
​Ich habe vor ungefähr 2 1/2 Wochen erfahren, dass ich schwanger bin. 
​Ich war mit meinem Freund gerade mal 3 1/2 Monate zusammen und wollte mich auch bereits vor der SS schon wieder trennen. Nach Flehen & Betteln seinerseits, gab ich ihm doch noch eine Chance.. Wir hatten im ganzen Zyklus einmal Sex und ausgerechnet da passierte ein Unfall... 
​Auf die Pille danach hab ich verzichtet, da ich tatsächlich im Leben nicht damit gerechnet hätte, dass dort etwas passiert sein könnte (Ja, ich weiß, dummer Irrglaube)..
​Nunja, als ich dann erfuhr, dass ich schwanger bin, habe ich ihm direkt davon erzählt und er freute sich auch (es war für ihn sowas wie ''Geil, sie ist schwanger von mir, also gehört sie ein Leben lang mir).. Denn: er drohte mir schon bevor ich wusste (ich hatte etwas geahnt, aufgrund der Symptome die ich sehr frueh merkte), dass er mir, sollte ich schwanger sein und mich von ihm trennen, das Kind wegnehmen würde. 
​Er ist leider psychisch nicht ganz sauber (entschuldigung, für den Ausdruck).. Er kontrollierte mich, bevormundete mich, verfolgte mich. 
​Für mich war dann sofort klar: ich musste mich trennen, damit ich überhaupt eine Chance hätte, das Kind zu bekommen und dabei irgendwie "glücklich" zu werden. 
​Ich hatte von Anfang an über eine Abtreibung nachgedacht, aber schob das beiseite und dachte, dass ich alleinerziehend auch gut klarkommen würde. 
​Nunja... leider kam alles anders. Ich dachte, ich erzähle meinen Eltern direkt davon um Unterstützung zu erfahren und darauf aufzubauen. So war es auch. Meine Eltern (geschieden, ich wohne bei meinem Vater) freuten sich tierisch, da meine große Schwester keine Kinder will und die Frage "Enkelkind?" schon öfter mal auftauchte, obwohl ich erst 21 war und quasi "ohne festen Freund". Nur leider habe ich mich überhaupt nicht mehr gefreut. Und das wurde immer schlimmer, anstatt besser. Die ersten Tage dachte ich "Naja, ok, das wird schon noch. Deine Hormone spielen verrückt. Dir geht es bald besser." Aber umso mehr Tage vergingen, umso schlimmer wurde es. Alle freuten sich über dieses Kind, nur ich nicht. Seit ungefähr 9-10 Tagen ist es so schlimm, dass ich Zuhause nur noch heulend sitze, mir eine Fehlgeburt wünsche (ich weiß, das klingt völlig irre, aber leider ist das so) und das alles einfach nicht mehr will. 
​Ich bin nicht bereit, mein Leben derzeit zu ändern für ein Kind. Ich leide seit Jahren unter Depressionen, habe gerade wieder ein bisschen Stabilität in mein Leben bringen können. Ich stecke noch mitten in der Ausbildung (es ist bereits meine 3. Ausbildung, da ich aufgrund der Krankheit die beiden vorherigen ziemlich schnell abbrechen musste). Und auch in dieser Ausbildung habe ich 2/3 Fehlzeiten, krankheitsbedingt. 
​Noch dazu will ich den Vater des Kindes eigentlich nie wieder sehen und auch nie wieder Kontakt zu ihm.. 
​Ich fühle mich absolut nicht bereit für ein Kind und leider merke ich das von Tag zu Tag mehr. Und dabei habe ich mir immer geschworen, egal in welcher Lebenslage ich mal schwanger werden sollte, ich würde NIEMALS abtreiben. Und nun habe ich tatsächlich selbst solche Gedanken. War schon bei Pro Familia, habe die Kostenübernahme bei der KK geklärt, war schon zum Vorgespräch für den Eingriff... Und ich dachte bei all diesen "Schritten", dass ich vielleicht von der Entscheidung wieder "abweiche" so nach dem Motto: ist es erstmal kurz davor, überlegst du es dir schon anders und merkst, dass du das doch nicht willst/kannst. 
​Für mich ist das eine Qual. Ich liebe Kinder. Ich wollte immer Kinder. Ich kann mir das alles nicht erklären. Und ich hatte mir extra gesagt, dass ich mir mehr Zeit nehme, um mir das wirklich genau zu überlegen, in der Hoffnung, dass ich meine Meinung doch nochmal ändere. Aber jeder Tag mehr schwanger, ist für mich tatsächlich en Horror. Ich wünschte, dass alles wäre nie passiert. Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen und weiterleben wie vorher. Dass das nie wieder so wird, egal wie ich mich entscheide, ist mir leider durchaus bewusst.. 
​Nur bin ich so verzweifelt, dass ich einfach nicht weiter weiß. Ich habe das Gefühl, dass keine Entscheidung die wirklich Richtige ist, nur denke ich, da ich eine so große Abneigung gegen die Schwangerschaft und einem Kind habe (warum auch immer ), ein Abbruch für mich die bessere Alternative wäre (ich bitte von: ''Das ist Mord und wie kann man nur'' abzusehen.)...
Mit meiner Mutter habe ich darüber bereits gesprochen.. Sie findet dies zwar nicht toll und versuchte mich zu überreden und mir die Unterstützung deutlich zu machen, aber meinte, das wäre trotz Allem meine Entscheidung. 
​Meinem Vater bräuchte ich damit gar nicht kommen.. Wir haben ein ziemlich schlechtes Verhältnis (meine große Schwester ist sein Mädchen, ich nur das ungeplante, nie richtig gewollte Nachzüglerkind).. Er wollte mich schon öfter mal grundlos rausschmeißen (obwohl ich tatsächlich immer ein Vorzeigekind war und seit Jahren hier die Hausfrau spiele).. Wenn er wüsste, dass ich über eine Abtreibung überhaupt nachdenke, wäre ich bei ihm endgültig unten durch und könnte meine Sachen packen.. 
​Und zu guter letzt habe ich natürlich wahnsinnige Angst vor einem operativen Eingriff. Durch meine Depression und meine Ängste ist mein Leben seit Jahren tatsächlich eine ziemliche Qual geworden.. 

​Ich hoffe, ich finde hier vielleicht ein paar liebe Worte von jemandem, denn ich weiß wirklich nicht mehr weiter.. 

Hi katzenmami, wie gehts dir denn jetzt? Konntest du in Ruhe über deine Situation und was du machst nachdenken? Ich habe deinen Beitrag gelesen und es hat mich schon sehr mitgenommen. Ich hab absolutes Verständnis für deine Situation, dass du hin und her gerissen bist
Wenn du meine Meinung hören möchtest? Erzähle dir mal, wie es bei mir war. Ich habe 2015 einen Mann kennen gelernt, kannte ihn 4 Wochen und wurde ungeplant schwanger. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich darüber wahnsinnig gefreut hatte. Nur meine Familie war absolut dagegen und wollte, dass ich abtreibe. Ich war so sauer aber ganz ehrlich, im Nachhienein hatten sie recht und meinten es irgendwie nur gut. 
Jedenfalls habe ich nicht abgetrieben und meine Tochter kam im August 2016 kerngesund zur Welt. Der Start war furchtbar anstrengend und schwierig. Ich will dir keine Angst machen aber ein Baby verändert von ein auf die andere Minute dein absolutes Leben!!!
Du hast eigentlich kein Leben mehr und lebst nur für dein Baby. Zumindest in den ersten Wochen / Monaten ist das so. Ich hab mich wie eine Melkkuh gefühlt und hatte nach kurzer Zeit absolut keine Lust mehr auf dieses blöde Mutterding. Ich hatte mir das alles ganz anders vorgestellt. Mein Baby war ein Schreibaby, dass hat das ganze noch unerträglicher gemacht. Ich hatte wie du Depression, allerdings postnatale Depression und musste mich behandeln lassen. 
Mit dem Mann und Papa von meiner Kleinen war es sehr schwierig. Wir kannten uns kaum und zogen zusammen und wollten es schaffen aber es war nicht machbar. Ein Kind ist die härteste Beziehungsprobe, die man sich überhaupt vorstellen kann. Fremdgehen ist nix dagegen. 
Was ich sagen möchte, ich bin jetzt alleinerziehend und ganz ehrlich? Ich liebe mein Kind abgöttisch und ich bi nso dankbar, dass ich sie habe und nicht weg gemacht habe. Klar, es ist oft anstrengend und schwierig. Auch was den Job usw betrifft. Man muss ja alles irgendwie alleine managen und unter einen Hut bekommen. Aber da wächst du rein. Und so wie ich gelesen habe, hast du ja wenigstens familiären Rückhalt, was ich eigentlich gar nicht groß habe. Ich komme aber damit sehr gut zurrecht, mache alles alleine und will es auch alleine machen. Ich könnte mir auch gar nicht vorstellen, dass der Papa wieder dabei wäre. Alleinerziehend ist nicht immer nachteilig. Im Gegenteil. Hauptsache, dass Kind leidet nicht drunter.

Wenn du meine ehrliche Meinung hören bzw. lesen möchtest? Höre auf dein Herz und auf dein Bauch und nicht auf andere. Wenn du dich dazu entscheidest, dass Baby abzutreiben, dann ist das so und es geht niemand etwas an bzw. keiner hat das recht dich dafür zu verurteilen, weil niemand in deiner Situation ist. Wenn du dich entschliesst, dass Baby zu behalten dann lege ich dir echt ans Herz, es alleine ohne ihn zu machen. Es gibt massenhaft Hilfe. Du kannst Stiftungsgelder beantragen für Erstausstattung, es gibt Familienhilfen usw. Nur sei dir darüber bewusst, dass ab dem Moment, wo dein Baby nach 40 Wochen dein Bauch verlässt, dich dein Leben um 180 Crad dreht. Du meintest, dass du nicht bereit bist, dein Leben zu verändern wegen einem Baby. Du hast gar keine andere Wahl, wenn du es bekommst. Ich bin damit absolut nicht zurrecht gekommen, da ich ein sehr freiheitsliebender und selbstbestimmter Mensch bin. Ich kam damit absolut nicht zurrecht, dass sich eigentlich 24 Stunden alles nur um sie gedreht hat. Jetzt wird sie bald 2 und im Nachhienein verabscheue ich meinen Egoismus. Ich stecke zurück und sehe mein Kind lachen und aufwachsen. Und das macht alles wieder gut.

Wenn du fragen hast, du kannst mir auch gerne privat schreiben. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

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1. April 2018 um 15:09
In Antwort auf omellala

Ich meinte damit eigentlich Claudia 

Ach ups..  jetzt ergibt das auch mehr Sinn.. 

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1. April 2018 um 15:21
In Antwort auf paprikaschote12

Hi katzenmami, wie gehts dir denn jetzt? Konntest du in Ruhe über deine Situation und was du machst nachdenken? Ich habe deinen Beitrag gelesen und es hat mich schon sehr mitgenommen. Ich hab absolutes Verständnis für deine Situation, dass du hin und her gerissen bist
Wenn du meine Meinung hören möchtest? Erzähle dir mal, wie es bei mir war. Ich habe 2015 einen Mann kennen gelernt, kannte ihn 4 Wochen und wurde ungeplant schwanger. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich darüber wahnsinnig gefreut hatte. Nur meine Familie war absolut dagegen und wollte, dass ich abtreibe. Ich war so sauer aber ganz ehrlich, im Nachhienein hatten sie recht und meinten es irgendwie nur gut. 
Jedenfalls habe ich nicht abgetrieben und meine Tochter kam im August 2016 kerngesund zur Welt. Der Start war furchtbar anstrengend und schwierig. Ich will dir keine Angst machen aber ein Baby verändert von ein auf die andere Minute dein absolutes Leben!!!
Du hast eigentlich kein Leben mehr und lebst nur für dein Baby. Zumindest in den ersten Wochen / Monaten ist das so. Ich hab mich wie eine Melkkuh gefühlt und hatte nach kurzer Zeit absolut keine Lust mehr auf dieses blöde Mutterding. Ich hatte mir das alles ganz anders vorgestellt. Mein Baby war ein Schreibaby, dass hat das ganze noch unerträglicher gemacht. Ich hatte wie du Depression, allerdings postnatale Depression und musste mich behandeln lassen. 
Mit dem Mann und Papa von meiner Kleinen war es sehr schwierig. Wir kannten uns kaum und zogen zusammen und wollten es schaffen aber es war nicht machbar. Ein Kind ist die härteste Beziehungsprobe, die man sich überhaupt vorstellen kann. Fremdgehen ist nix dagegen. 
Was ich sagen möchte, ich bin jetzt alleinerziehend und ganz ehrlich? Ich liebe mein Kind abgöttisch und ich bi nso dankbar, dass ich sie habe und nicht weg gemacht habe. Klar, es ist oft anstrengend und schwierig. Auch was den Job usw betrifft. Man muss ja alles irgendwie alleine managen und unter einen Hut bekommen. Aber da wächst du rein. Und so wie ich gelesen habe, hast du ja wenigstens familiären Rückhalt, was ich eigentlich gar nicht groß habe. Ich komme aber damit sehr gut zurrecht, mache alles alleine und will es auch alleine machen. Ich könnte mir auch gar nicht vorstellen, dass der Papa wieder dabei wäre. Alleinerziehend ist nicht immer nachteilig. Im Gegenteil. Hauptsache, dass Kind leidet nicht drunter.

Wenn du meine ehrliche Meinung hören bzw. lesen möchtest? Höre auf dein Herz und auf dein Bauch und nicht auf andere. Wenn du dich dazu entscheidest, dass Baby abzutreiben, dann ist das so und es geht niemand etwas an bzw. keiner hat das recht dich dafür zu verurteilen, weil niemand in deiner Situation ist. Wenn du dich entschliesst, dass Baby zu behalten dann lege ich dir echt ans Herz, es alleine ohne ihn zu machen. Es gibt massenhaft Hilfe. Du kannst Stiftungsgelder beantragen für Erstausstattung, es gibt Familienhilfen usw. Nur sei dir darüber bewusst, dass ab dem Moment, wo dein Baby nach 40 Wochen dein Bauch verlässt, dich dein Leben um 180 Crad dreht. Du meintest, dass du nicht bereit bist, dein Leben zu verändern wegen einem Baby. Du hast gar keine andere Wahl, wenn du es bekommst. Ich bin damit absolut nicht zurrecht gekommen, da ich ein sehr freiheitsliebender und selbstbestimmter Mensch bin. Ich kam damit absolut nicht zurrecht, dass sich eigentlich 24 Stunden alles nur um sie gedreht hat. Jetzt wird sie bald 2 und im Nachhienein verabscheue ich meinen Egoismus. Ich stecke zurück und sehe mein Kind lachen und aufwachsen. Und das macht alles wieder gut.

Wenn du fragen hast, du kannst mir auch gerne privat schreiben. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

Huhu, vielen Dank für deine ehrliche Antwort.  

Leider ist genau das das Problem. 
Ich kann deine Gefühle nachvollziehen, denn ich fühle mich jetzt schon so. 
Ja ich weiß, dass Kinder einem viel geben. Ich habe damals meine kleine Schwester großziehen müssen, die 3 Kids meiner besten Freundin sind meine Ziehkinder und jedes Mal nach der Geburt, habe ich mich 24/7 um die Kleinen gekümmert, weil die Mama allein mit 3 Kindern war. 
Diese kleinen Dinger sind bezaubernd und wunderschön  es gibt nichts schöneres als Kinder. 
Dennoch habe ich eben diese Gefühle. Ich bin 21, in der Ausbildung, ein Psychopath wäre der Vater, psychisch krank und ich habe eben dieses Gefühl der Abneigung (welches ich mir selbst nicht erklären kann). Ich kann für das Ding was in mir wächst nichts fühlen. Ich fühle mich nicht schwanger und wenn ich es mir bewusst vor Augen führe, dann will ich einfach nur, dass das ein schlechter Scherz ist.
Ich habe gerade wieder ein bisschen Stabilität in meinem Leben zurück, ich hab endlich wieder Lebensfreude (die ich seit ich 15 war nicht mehr hatte, aufgrund Depressionen und schlimmen Suizidgedanken) und ich merke einfach, dass ein Kind, so leid es mir tut, mein Leben derzeit zerstören würde.
Ich habe beide Ausbildungen abbrechen müssen. Ich bin froh, dass ich jetzt in der Dritten überhaupt so weit gekommen bin, dass ich die Zwischenprüfung überstanden hab. 

Und zu dem Thema alleinerziehend: ich wüsste, dass ich es schaffe. Ich wüsste, dass ich ein Kind großziehen könnte und ich weiß auch von allen staatlichen Hilfen (ich arbeite beim Amt). Meine Eltern würden mich voll unterstützen, ich hätte Hilfe von allen Seiten. Und dennoch ändert es meine Gefühle nicht. Und ich kann diese Gefühle leider auch nicht erzwingen.

Bei mir ist es andersrum. Meine Eltern wollen nicht, dass ich abtreibe, sondern dass ich das Kind behalte. Sie wünschen sich schon lange Enkelkinder (da meine große Schwester keine Kinder möchte, war ich eben der Hoffnungsschimmer). 
Aber ich bin nicht deren Gebärmaschine. 
Ich möchte nicht im Sarg liegen, weil ich ein ungewolltes Kind in die Welt setze und meine Schuldgefühle und Suizidgedanken so schlimm werden, dass ich keinen anderen Ausweg sehe. 

Und das Recht auf Abtreibung hat eben jede Frau, auch wenn einige Lebensschützer-Frauen das nicht verstehen wollen. 

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1. April 2018 um 16:44

Also ich muss ja wirklich sagen, dass du mir allmählich echt auf die Nerven gehst  
Ja, ich behaupte sogar, dass das fast jeder schaffen würde! Denn in der Regel ist das eine Frage des Wollens! Und wenn man will, kann man alles schaffen! 

Schade nur, dass du als erwachsene(?) Frau immernoch nicht begreifst, dass es hier um MEIN Leben geht. Und ja, stell mich ruhig schlecht hin, aber mein Leben steht für mich an erster Stelle und wenn ich der Meinung bin, ich kann den Gefühlen und der Belastung ein ungewolltes Kind auszutragen und evtl großzuziehen nicht standhalten, dann ist das absolut nicht dein Problem. 

Ich wünsche nicht vielen unter psychischen Erkrankungen zu leiden, aber dir allemal, damit du vielleicht mal merken würdest, was so etwas bedeutet! 
Hier große Töne spucken kannst du, aber wir können gerne mal tauschen, dann würde ich gerne wissen, was du genau in meiner Situation tun würdest. Sagen kann man nämlich viel 

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1. April 2018 um 16:49

Naja, wie man sieht, leuchtet es auch nicht allen ein, dass jeder Mensch individuell ist, anders fühlt und selbst über seinen Körper und sein Leben entscheiden kann und vorallem auch darf. 

Bevor du hier versuchst, mich an den Pranger zu stellen, solltest du vielleicht mal lernen Toleranz und Respekt zu zeigen.  

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1. April 2018 um 17:19
In Antwort auf katzenmami-

Hallo ihr Lieben, 
​ich brauche dringend Rat. Ich hoffe, dass hier keine bösen Kommentare oder Verurteilungen kommen, denn diese ganze Situation macht mich selbst wirklich fertig. 
​Ich habe vor ungefähr 2 1/2 Wochen erfahren, dass ich schwanger bin. 
​Ich war mit meinem Freund gerade mal 3 1/2 Monate zusammen und wollte mich auch bereits vor der SS schon wieder trennen. Nach Flehen & Betteln seinerseits, gab ich ihm doch noch eine Chance.. Wir hatten im ganzen Zyklus einmal Sex und ausgerechnet da passierte ein Unfall... 
​Auf die Pille danach hab ich verzichtet, da ich tatsächlich im Leben nicht damit gerechnet hätte, dass dort etwas passiert sein könnte (Ja, ich weiß, dummer Irrglaube)..
​Nunja, als ich dann erfuhr, dass ich schwanger bin, habe ich ihm direkt davon erzählt und er freute sich auch (es war für ihn sowas wie ''Geil, sie ist schwanger von mir, also gehört sie ein Leben lang mir).. Denn: er drohte mir schon bevor ich wusste (ich hatte etwas geahnt, aufgrund der Symptome die ich sehr frueh merkte), dass er mir, sollte ich schwanger sein und mich von ihm trennen, das Kind wegnehmen würde. 
​Er ist leider psychisch nicht ganz sauber (entschuldigung, für den Ausdruck).. Er kontrollierte mich, bevormundete mich, verfolgte mich. 
​Für mich war dann sofort klar: ich musste mich trennen, damit ich überhaupt eine Chance hätte, das Kind zu bekommen und dabei irgendwie "glücklich" zu werden. 
​Ich hatte von Anfang an über eine Abtreibung nachgedacht, aber schob das beiseite und dachte, dass ich alleinerziehend auch gut klarkommen würde. 
​Nunja... leider kam alles anders. Ich dachte, ich erzähle meinen Eltern direkt davon um Unterstützung zu erfahren und darauf aufzubauen. So war es auch. Meine Eltern (geschieden, ich wohne bei meinem Vater) freuten sich tierisch, da meine große Schwester keine Kinder will und die Frage "Enkelkind?" schon öfter mal auftauchte, obwohl ich erst 21 war und quasi "ohne festen Freund". Nur leider habe ich mich überhaupt nicht mehr gefreut. Und das wurde immer schlimmer, anstatt besser. Die ersten Tage dachte ich "Naja, ok, das wird schon noch. Deine Hormone spielen verrückt. Dir geht es bald besser." Aber umso mehr Tage vergingen, umso schlimmer wurde es. Alle freuten sich über dieses Kind, nur ich nicht. Seit ungefähr 9-10 Tagen ist es so schlimm, dass ich Zuhause nur noch heulend sitze, mir eine Fehlgeburt wünsche (ich weiß, das klingt völlig irre, aber leider ist das so) und das alles einfach nicht mehr will. 
​Ich bin nicht bereit, mein Leben derzeit zu ändern für ein Kind. Ich leide seit Jahren unter Depressionen, habe gerade wieder ein bisschen Stabilität in mein Leben bringen können. Ich stecke noch mitten in der Ausbildung (es ist bereits meine 3. Ausbildung, da ich aufgrund der Krankheit die beiden vorherigen ziemlich schnell abbrechen musste). Und auch in dieser Ausbildung habe ich 2/3 Fehlzeiten, krankheitsbedingt. 
​Noch dazu will ich den Vater des Kindes eigentlich nie wieder sehen und auch nie wieder Kontakt zu ihm.. 
​Ich fühle mich absolut nicht bereit für ein Kind und leider merke ich das von Tag zu Tag mehr. Und dabei habe ich mir immer geschworen, egal in welcher Lebenslage ich mal schwanger werden sollte, ich würde NIEMALS abtreiben. Und nun habe ich tatsächlich selbst solche Gedanken. War schon bei Pro Familia, habe die Kostenübernahme bei der KK geklärt, war schon zum Vorgespräch für den Eingriff... Und ich dachte bei all diesen "Schritten", dass ich vielleicht von der Entscheidung wieder "abweiche" so nach dem Motto: ist es erstmal kurz davor, überlegst du es dir schon anders und merkst, dass du das doch nicht willst/kannst. 
​Für mich ist das eine Qual. Ich liebe Kinder. Ich wollte immer Kinder. Ich kann mir das alles nicht erklären. Und ich hatte mir extra gesagt, dass ich mir mehr Zeit nehme, um mir das wirklich genau zu überlegen, in der Hoffnung, dass ich meine Meinung doch nochmal ändere. Aber jeder Tag mehr schwanger, ist für mich tatsächlich en Horror. Ich wünschte, dass alles wäre nie passiert. Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen und weiterleben wie vorher. Dass das nie wieder so wird, egal wie ich mich entscheide, ist mir leider durchaus bewusst.. 
​Nur bin ich so verzweifelt, dass ich einfach nicht weiter weiß. Ich habe das Gefühl, dass keine Entscheidung die wirklich Richtige ist, nur denke ich, da ich eine so große Abneigung gegen die Schwangerschaft und einem Kind habe (warum auch immer ), ein Abbruch für mich die bessere Alternative wäre (ich bitte von: ''Das ist Mord und wie kann man nur'' abzusehen.)...
Mit meiner Mutter habe ich darüber bereits gesprochen.. Sie findet dies zwar nicht toll und versuchte mich zu überreden und mir die Unterstützung deutlich zu machen, aber meinte, das wäre trotz Allem meine Entscheidung. 
​Meinem Vater bräuchte ich damit gar nicht kommen.. Wir haben ein ziemlich schlechtes Verhältnis (meine große Schwester ist sein Mädchen, ich nur das ungeplante, nie richtig gewollte Nachzüglerkind).. Er wollte mich schon öfter mal grundlos rausschmeißen (obwohl ich tatsächlich immer ein Vorzeigekind war und seit Jahren hier die Hausfrau spiele).. Wenn er wüsste, dass ich über eine Abtreibung überhaupt nachdenke, wäre ich bei ihm endgültig unten durch und könnte meine Sachen packen.. 
​Und zu guter letzt habe ich natürlich wahnsinnige Angst vor einem operativen Eingriff. Durch meine Depression und meine Ängste ist mein Leben seit Jahren tatsächlich eine ziemliche Qual geworden.. 

​Ich hoffe, ich finde hier vielleicht ein paar liebe Worte von jemandem, denn ich weiß wirklich nicht mehr weiter.. 

Ich war auch in so einer Situation. Ich wollte mein Kind nicht als ich schwanger war und hab auch oft darüber nachgedacht das ich abtreibe. Mein Freund hat mich auch etwas erpresst und meinte, wenn ich abtreibe, dann brauch ich nicht mehr zu ihm kommen und will nichts von mir wissen und hilft mir nicht. Ich hab mich also dazu entschieden es auszutragen. Aber bis zum Schluss, ich habe es gehasst schwanger zu sein und ich hab mich nie aufs Kind gefreut, da es auch ein Unfall war. Aber, als es dann da war, naja, Mutterhormone überschütten einen und ich liebe meine kleine Tochter einfach. Wenn ich abgetrieben hätte, würde ich mir vielleicht Vorwürfe machen und ich müsste das ganze Leben lang daran denken und ich würde auch das Leben meines Freundes zerstören damit. Entscheiden kannst eh nur du selbst, aber ich glaube, dass es einigen Frauen so geht, die ihr Kind nicht wollen, aber wenn es dann da ist, wollen sie es auch nicht hergeben.

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1. April 2018 um 18:08

Es sind ja jetzt mehrere Faktoren, die es so kommen lassen. Ich denke es gibt erträglichere Momente im Leben, in denen man auch als psychisch labiler Mensch Kinder bekommen kann. 
Wenn man einen vernünftigen Partner hat, der da ist und einen unterstützt und nicht so wie ich keinen Partner und der Erzeuger des Kindes ein Psychopath ist. 
Desweiteren befinde ich mich später nicht in einer Ausbildung, die ich zusätzlich zu meinen Depressionen meistern muss. 
Die psychischen Probleme sind schlimm genug, da sollte man wenigstens alles andere erträglicher machen und ja, den perfekten Zeitpunkt gibt es nie. Aber es gibt einen „Jetzt auf keinen Fall“-Zeitpunkt. 
Und dass ich für dieses „Ding“ was in mir wächst, keine positiven Gefühle aufbringen kann, macht die ganze Sache noch schlimmer als es eh schon ist. Und mal ganz im Ernst: ich werde kein Kind in die Welt setzen, für dass ich nur negatives empfinde, nur damit die ganzen Moralapostel zufrieden sind. 
Warum ich so für dieses Kind empfinde weiß ich nicht, ich denke es liegt aber ganz einfach daran, dass der Erzeuger eben ein krankes Ars**** ist, ich ein Leben lang mit diesem Menschen verbunden sein würde obwohl ich diesen Menschen einfach nur noch vergessen und verbannen will und ich dazu einfach noch das Gefühl habe, dass dieses Kind mein Leben mit den Depressionen in dieser Situation noch viel schlimmer machen würde und ich all das, wofür ich gekämpft habe in den letzten Jahren, völlig umsonst war. Und ich habe keine Lust ohne Ausbildung, mit Depressionen und Suizidgedanken + Kind irgendwo im Nichts zu stehen. 
Ich möchte nicht, dass mein Kind von Heim zu Heim wandern muss, weil ich mich vielleicht umbringen würde oder weil ich mit meinem Leben selbst nicht klarkomme! 
So etwas tue ich einem Kind, MEINEM Kind, welches ein Leben lang damit klarkommen müsste, nicht an. 

Und ich kann es auch nicht verstehen, warum du nicht einfach meine vorangegangen Kommentare liest. Dort steht alles ausführlich drin! 

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1. April 2018 um 18:15
In Antwort auf dani23411

Ich war auch in so einer Situation. Ich wollte mein Kind nicht als ich schwanger war und hab auch oft darüber nachgedacht das ich abtreibe. Mein Freund hat mich auch etwas erpresst und meinte, wenn ich abtreibe, dann brauch ich nicht mehr zu ihm kommen und will nichts von mir wissen und hilft mir nicht. Ich hab mich also dazu entschieden es auszutragen. Aber bis zum Schluss, ich habe es gehasst schwanger zu sein und ich hab mich nie aufs Kind gefreut, da es auch ein Unfall war. Aber, als es dann da war, naja, Mutterhormone überschütten einen und ich liebe meine kleine Tochter einfach. Wenn ich abgetrieben hätte, würde ich mir vielleicht Vorwürfe machen und ich müsste das ganze Leben lang daran denken und ich würde auch das Leben meines Freundes zerstören damit. Entscheiden kannst eh nur du selbst, aber ich glaube, dass es einigen Frauen so geht, die ihr Kind nicht wollen, aber wenn es dann da ist, wollen sie es auch nicht hergeben.

Naja, wenn man diese Muttergefühle nach der Geburt nicht erfährt, wieso sollte man sich dann Vorwürfe machen? 
Wer garantiert einem, dass man das Kind nach der Geburt will? 
Und wenn ich es nicht will? Mein Kind in Pflegefamilien oder Heime abdrücken? Nein danke. Dazu bekomme ich keine Kinder. Ich könnte mir nicht verzeihen, wenn mein Kind im Leben nie Liebe erfährt, weil ICH es nicht wollte und abgegeben habe. Und ich möchte auch meinen Kind die Schwangerschaft nicht antun. Denn mit meiner Abneigung dagegen, würde ich mit Sicherheit keine 9 Monate Rücksicht auf ein heranwachsendes Kind nehmen können. 

Für mich ist es derzeit nicht mein Kind, welches in mir wächst, so traurig das auch klingt. Und auch dafür werde ich Hasskommentare kriegen aber: eine Abtreibung wäre für mich die Lösung des Problems. Kein Mord. Für mich bedeutet das nicht, dass ich dort ein Leben auslösche, sondern mein Leben rette. 
Und ich weiß, wie schlimm das klingt, ich finde das auch als „schlimm“ weil ich so nie sein wollte oder so denken wollte, aber dennoch ist es so. Aber wenn ich mal Kinder bekomme, dann möchte ich, dass es mir und dem Kind gut geht und ich möchte eine aufopfernde tolle Mama sein. Und so wäre ich das allemale nicht. 

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1. April 2018 um 18:23
In Antwort auf katzenmami-

Huhu, vielen Dank für deine ehrliche Antwort.  

Leider ist genau das das Problem. 
Ich kann deine Gefühle nachvollziehen, denn ich fühle mich jetzt schon so. 
Ja ich weiß, dass Kinder einem viel geben. Ich habe damals meine kleine Schwester großziehen müssen, die 3 Kids meiner besten Freundin sind meine Ziehkinder und jedes Mal nach der Geburt, habe ich mich 24/7 um die Kleinen gekümmert, weil die Mama allein mit 3 Kindern war. 
Diese kleinen Dinger sind bezaubernd und wunderschön  es gibt nichts schöneres als Kinder. 
Dennoch habe ich eben diese Gefühle. Ich bin 21, in der Ausbildung, ein Psychopath wäre der Vater, psychisch krank und ich habe eben dieses Gefühl der Abneigung (welches ich mir selbst nicht erklären kann). Ich kann für das Ding was in mir wächst nichts fühlen. Ich fühle mich nicht schwanger und wenn ich es mir bewusst vor Augen führe, dann will ich einfach nur, dass das ein schlechter Scherz ist.
Ich habe gerade wieder ein bisschen Stabilität in meinem Leben zurück, ich hab endlich wieder Lebensfreude (die ich seit ich 15 war nicht mehr hatte, aufgrund Depressionen und schlimmen Suizidgedanken) und ich merke einfach, dass ein Kind, so leid es mir tut, mein Leben derzeit zerstören würde.
Ich habe beide Ausbildungen abbrechen müssen. Ich bin froh, dass ich jetzt in der Dritten überhaupt so weit gekommen bin, dass ich die Zwischenprüfung überstanden hab. 

Und zu dem Thema alleinerziehend: ich wüsste, dass ich es schaffe. Ich wüsste, dass ich ein Kind großziehen könnte und ich weiß auch von allen staatlichen Hilfen (ich arbeite beim Amt). Meine Eltern würden mich voll unterstützen, ich hätte Hilfe von allen Seiten. Und dennoch ändert es meine Gefühle nicht. Und ich kann diese Gefühle leider auch nicht erzwingen.

Bei mir ist es andersrum. Meine Eltern wollen nicht, dass ich abtreibe, sondern dass ich das Kind behalte. Sie wünschen sich schon lange Enkelkinder (da meine große Schwester keine Kinder möchte, war ich eben der Hoffnungsschimmer). 
Aber ich bin nicht deren Gebärmaschine. 
Ich möchte nicht im Sarg liegen, weil ich ein ungewolltes Kind in die Welt setze und meine Schuldgefühle und Suizidgedanken so schlimm werden, dass ich keinen anderen Ausweg sehe. 

Und das Recht auf Abtreibung hat eben jede Frau, auch wenn einige Lebensschützer-Frauen das nicht verstehen wollen. 

Katzenmami, wenn du ehrlich bist, dann hast du dir die Frage, ob du das Kind behalten möchtest oder nicht, selbst beantwortet. Es ist deine Entscheidung und nicht die, deiner Eltern. Den deine Eltern sind nur in Anführungszeichen Oma und Opa. Mutter bist du. Dann schieb das aber nicht mehr allzu lange heraus mit der Abtreibung. Bist ja sicher schon 8.oder 9. Woche?
Ich würde übrigens sofort abtreiben, wenn ich nochmal schwanger werden sollte. Nie wieder will ich ein Kind, dass steht fest. Ich wollte mich sterilisieren lassen aber meine Ärztin meinte ernsthaft, dass ich ja erst 30 bin, bla bla. Wenn ich sage ich will mir nicht nochmal so nen nerviges Baby anschaffen, dann ist das so, egal wie alt ich bin....

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1. April 2018 um 18:47
In Antwort auf paprikaschote12

Katzenmami, wenn du ehrlich bist, dann hast du dir die Frage, ob du das Kind behalten möchtest oder nicht, selbst beantwortet. Es ist deine Entscheidung und nicht die, deiner Eltern. Den deine Eltern sind nur in Anführungszeichen Oma und Opa. Mutter bist du. Dann schieb das aber nicht mehr allzu lange heraus mit der Abtreibung. Bist ja sicher schon 8.oder 9. Woche?
Ich würde übrigens sofort abtreiben, wenn ich nochmal schwanger werden sollte. Nie wieder will ich ein Kind, dass steht fest. Ich wollte mich sterilisieren lassen aber meine Ärztin meinte ernsthaft, dass ich ja erst 30 bin, bla bla. Wenn ich sage ich will mir nicht nochmal so nen nerviges Baby anschaffen, dann ist das so, egal wie alt ich bin....

Ja ich bin seit heute in der 8. ssw
und ich habe bereits einen Termin zur Absaugung. Den hatte ich die ganze Zeit schon, denn absagen könnte man ja immernoch. 
Aber ich merke auch jeden Tag mehr, dass sich diese Entscheidung immer weiter festigt. 

Ja, ich bin mir nach dieser Erfahrung auch nicht mehr sicher, ob ich überhaupt Kinder möchte. Aber ich denke ich bin jung und habe alle Zeit der Welt um mir um sowas Gedanken zu machen. Für die nahe Zukunft kann ich auf jeden Fall ein ganz klares Nein aussprechen.

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1. April 2018 um 18:53

Warum treibst du dich dann eigentlich in Schwangerschafts- und Babyforen rum? Nur um Frauen die nicht so unfehlbar so wie du doof anzumachen? Zur Te: Ich kann dir nichts Raten. Wünsche dir nur alles Gute egal wie du dich entscheidest!!

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1. April 2018 um 19:14
In Antwort auf katzenmami-

Ja ich bin seit heute in der 8. ssw
und ich habe bereits einen Termin zur Absaugung. Den hatte ich die ganze Zeit schon, denn absagen könnte man ja immernoch. 
Aber ich merke auch jeden Tag mehr, dass sich diese Entscheidung immer weiter festigt. 

Ja, ich bin mir nach dieser Erfahrung auch nicht mehr sicher, ob ich überhaupt Kinder möchte. Aber ich denke ich bin jung und habe alle Zeit der Welt um mir um sowas Gedanken zu machen. Für die nahe Zukunft kann ich auf jeden Fall ein ganz klares Nein aussprechen.

Katzenmami, Menschen ändern sich und auch deine Einstellung Kindern gegenüber wird sich ändern. Festige erstmal dein Leben, Ausbildung beenden und Geld verdienen. Vielleicht lernst du auch irgendwann den richtigen kennen und es ist wahre Liebe und ihr wollt ein Kind, beide. So etwas macht eine Menge aus. Du bist noch soooooooo jung. In deinem Alter hab ich auch absolut keinen Gedanken an Kinder verschwendet. 

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1. April 2018 um 21:05
In Antwort auf lumoe

Warum treibst du dich dann eigentlich in Schwangerschafts- und Babyforen rum? Nur um Frauen die nicht so unfehlbar so wie du doof anzumachen? Zur Te: Ich kann dir nichts Raten. Wünsche dir nur alles Gute egal wie du dich entscheidest!!

Vielen Dank.. 

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1. April 2018 um 21:08

Danke!!! Wirklich Danke! 

Ich denke auch, dass der Kindsvater viele meiner Gefühle auslöst, auch die, dass ich für das Kind nichts positives fühlen kann, weil ich wüsste, dass ich ein lebenslang mit diesem Menschen verbunden wäre, obwohl ich den wirklich nur noch loswerden will. 
Denn wie gesagt: ich liebe Kinder eigentlich und war mir immer sehr sicher, dass ich Kinder haben will. 

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1. April 2018 um 21:12
In Antwort auf paprikaschote12

Katzenmami, Menschen ändern sich und auch deine Einstellung Kindern gegenüber wird sich ändern. Festige erstmal dein Leben, Ausbildung beenden und Geld verdienen. Vielleicht lernst du auch irgendwann den richtigen kennen und es ist wahre Liebe und ihr wollt ein Kind, beide. So etwas macht eine Menge aus. Du bist noch soooooooo jung. In deinem Alter hab ich auch absolut keinen Gedanken an Kinder verschwendet. 

Ich habe schon oft und auch sehr früh über Kinder nachgedacht, aber hatte dennoch meine festgesteckten Ziele und natürlich kommt es manchmal anders als geplant und auch früher als geplant, aber dann sollte eben auch der Rest (gerade die Partnerschaft) stimmen, damit man z.B die Ausbildung mit Schwangerschaft hätte stemmen können. 
Ich denke es sind einfach zu viele Faktoren, die da zusammenprallen und einen großen Knall auslösen. 
Ein vernünftiger Partner und ich denke die Sache könnte ganz anders aussehen.. 

vielen lieben Dank für das „Gespräch“! Ich wusste es gibt hier auch normale, nicht urteilende Menschen. 

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1. April 2018 um 21:33
In Antwort auf katzenmami-

Ich habe schon oft und auch sehr früh über Kinder nachgedacht, aber hatte dennoch meine festgesteckten Ziele und natürlich kommt es manchmal anders als geplant und auch früher als geplant, aber dann sollte eben auch der Rest (gerade die Partnerschaft) stimmen, damit man z.B die Ausbildung mit Schwangerschaft hätte stemmen können. 
Ich denke es sind einfach zu viele Faktoren, die da zusammenprallen und einen großen Knall auslösen. 
Ein vernünftiger Partner und ich denke die Sache könnte ganz anders aussehen.. 

vielen lieben Dank für das „Gespräch“! Ich wusste es gibt hier auch normale, nicht urteilende Menschen. 

Katzenmami, ich urteile nicht über Menschen, die ich persönlich nicht kenne. Im Gegenteil, mich berührt deine Geschichte und ich finde, dass jeder das Recht hat, selbst zu entscheiden, was das beste für einen ist. Nur du wärst wirklich verrückt, wenn du das Kind behalten würdest. Überlege mal in was für zerrüdeten Verhältnissen das Kind groß werden würde. Wer weiß, was du noch für Probleme mit dem Kindsvater hättest. Auch wegen Thema Unterhalt usw. Dann fordert er vielleicht sogar noch das Recht ein, dass Baby zu sehen und wenn es ganz schlecht läuft, würde es das Recht sogar zugesprochen bekommen. 
Darf ich fragen, wann du sein Termin zum Abbruch hast? Du brauchst nicht nervös sein und auch keine Angst davor haben. Sieh es als Chance für was neues, besseres. Und ich finde es auch immer erschreckend, wenn gesagt wird, es wäre Mord ein Baby abzutreiben. Wenn sich eine Tür schließt dann öffnet sich auch wieder eine neue. Früher hätte ich auch niemals abtreiben können und habe auch oft Frauen dafür verurteilt, die das haben machen lassen. Aber seitdem ich selbst Mutter bin und selbst sehe, was das für eine krasse Entscheidung ist, ein Kind zu bekommen, habe ich eine andere Meinung drüber. LG. 

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2. April 2018 um 17:27
In Antwort auf katzenmami-

Ja ich bin seit heute in der 8. ssw
und ich habe bereits einen Termin zur Absaugung. Den hatte ich die ganze Zeit schon, denn absagen könnte man ja immernoch. 
Aber ich merke auch jeden Tag mehr, dass sich diese Entscheidung immer weiter festigt. 

Ja, ich bin mir nach dieser Erfahrung auch nicht mehr sicher, ob ich überhaupt Kinder möchte. Aber ich denke ich bin jung und habe alle Zeit der Welt um mir um sowas Gedanken zu machen. Für die nahe Zukunft kann ich auf jeden Fall ein ganz klares Nein aussprechen.

Also ich denke es sollte jede Frau selber entscheiden können ob sie abtreibt oder nicht.
Aber es gibt auch Frauen die einfach zu faul oder zu dumm zum verhüten sind und ständig abtreiben. Das verurteile ich, aber dazu gehörst du nicht. Ich finde es mutig das du so eine Entscheidung triffst und es ist allein dein Körper. Und ob du später mal Kinder möchtest kann sich alles ergeben. Ich wünsch dir alles Gute 

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3. April 2018 um 0:09

Ich finde diese Antwort wirklich ziemlich krass. 
Wie kannst du meinen Lebensstil beurteilen? 
Alkohol trinke ich selten bis gar nicht. Meine Mutter war schwer alkoholkrank und lag mehrere Monate im Koma. Ich trinke vielleicht 4-5 mal im Jahr 1-2 Gläser Sekt/Bier. Ich gehe nicht feiern, da ich betrunkene Menschen und auch diese Feierei absolut nicht leiden kann. 
Ich rauche, ja. Und das tue ich gerne und dennoch denke ich: wenn man schwanger ist und sich unendlich auf das Kind freut, ist es das letzte Problem das für sein Kind sein zu lassen. 
Mir geht es, wenn ich von „ich möchte mein Leben derzeit so leben wie ich möchte und nicht wie ein Kind es mir vorschreibt“ darum, dass ich, wie mehrfach geschrieben, jahrelang unter Depressionen und Suizidgedanken gelitten habe und ich absolut keine Lebensfreude hatte. Ich habe mich jahrelang verkrochen, hatte keinen Kontakt zur Außenwelt, höchstens mal zu meiner Therapeutin. Und da du so etwas scheinbar nicht erlebt hast, kannst du dir nicht vorstellen, was für ein atemberaubendes Gefühl es ist, endlich wieder Lebensfreude zu besitzen und aktiv am Leben teilzunehmen. Das ist bei mir nun seit Oktober 2017 so gewesen, endlich, nach jahrelangem Kampf. 
Ich konnte wieder Dinge unternehmen, mich spontan ins Auto setzen und wegfahren bis in die Nacht wenn ich wollte, draußen sitzen mit Freunden bis in die Nacht und mir dabei ein Bier aufmachen und den Moment genießen, dass man das Leben wieder spüren kann. Ich war das erste Mal in meinem Leben im Urlaub, bin geflogen, wie ich in vorherigen Kommentaren schrieb, bin ich endlich (wenn auch immernoch mit vielen Krankheitszeiten) in der Lage arbeiten zu gehen. Das alles erlebe ich erst seit einem halben Jahr! Und ich möchte das einfach noch weiterhin erleben! Ich möchte mein neu gewonnenes Leben genießen, bis ich es mit einem Kind teilen könnte. Meine Kindheit und mein „Heranwachsen“ war alles andere als ein Zuckerschlecken. Ich musste mit 10 Jahren einen Säugling großziehen, weil meine Mutter sich beinahe zu Tode gesoffen hätte. 
Und ja, ich weiß, ich bin hier eigentlich niemandem Rechenschaft schuldig, aber ich finde es tatsächlich eine Frechheit so zu urteilen, wenn man das Leben und den Hintergrund dieser Person nicht kennt. 
Für mich war das bestimmt keine leichtfertige Entscheidung, so nach dem Motto „ich will saufen, ich lasse mein Kind einfach wegmachen, dann kann ich wilde Sau spielen“. Dahinter stecken eindeutig viele Beweggründe, die zusammentreffen und das alles einfach unerträglich machen! 

Es geht hier nicht darum, dass ich ein Kind wegmachen lasse, weil ich Party machen will oder ich alleine dastünde. Und wenn du all meine Kommentare gelesen hättest, würdest du das auch wissen. 


 

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3. April 2018 um 0:21
In Antwort auf paprikaschote12

Katzenmami, ich urteile nicht über Menschen, die ich persönlich nicht kenne. Im Gegenteil, mich berührt deine Geschichte und ich finde, dass jeder das Recht hat, selbst zu entscheiden, was das beste für einen ist. Nur du wärst wirklich verrückt, wenn du das Kind behalten würdest. Überlege mal in was für zerrüdeten Verhältnissen das Kind groß werden würde. Wer weiß, was du noch für Probleme mit dem Kindsvater hättest. Auch wegen Thema Unterhalt usw. Dann fordert er vielleicht sogar noch das Recht ein, dass Baby zu sehen und wenn es ganz schlecht läuft, würde es das Recht sogar zugesprochen bekommen. 
Darf ich fragen, wann du sein Termin zum Abbruch hast? Du brauchst nicht nervös sein und auch keine Angst davor haben. Sieh es als Chance für was neues, besseres. Und ich finde es auch immer erschreckend, wenn gesagt wird, es wäre Mord ein Baby abzutreiben. Wenn sich eine Tür schließt dann öffnet sich auch wieder eine neue. Früher hätte ich auch niemals abtreiben können und habe auch oft Frauen dafür verurteilt, die das haben machen lassen. Aber seitdem ich selbst Mutter bin und selbst sehe, was das für eine krasse Entscheidung ist, ein Kind zu bekommen, habe ich eine andere Meinung drüber. LG. 

Ja, der Kindsvater hätte das Kind sehen wollen. Er wollte es mir ja sogar wegnehmen. 
Ich hätte auch grundsätzlich kein Problem damit, alleinerziehend zu sein. Wenn man mit dem Kindsvater einen vernünftigen Umgang regeln kann und „gut“ miteinander klarkommt, wäre das das kleinste Problem. 
Aber er ist halt ein Psychopath. Droht mir, verfolgt mich etc. Da bin ich ehrlich gesagt nur noch froh, wenn ich ihn los bin und keine „Verbindung“ für die Ewigkeit habe. 

Ja, das mit dem Mord ist so eine Sache. Ich kann das auch nicht verstehen und ich war auch immer für Abtreibung. Ich fand es immer gut, dass Frauen das Recht dazu haben und hätte es nie verurteilt. Aber ich für mich sagte eben immer, dass ich das moralisch niemals könnte und für mich nie in Frage kommt. Nunja, scheinbar gibt es Momente im Leben, in denen es doch für einen selbst der einzig richtige Weg oder auch Ausweg werden kann. 
Den Termin habe ich am Donnerstag. 
Ich habe wirklich wahnsinnige Angst. Narkosen, Spritzen, allgemein Operationen und auch Schmerzen sind nicht wirklich mein Ding und durch die angeschlagene Psyche sind die Ängste sehr stark geworden mit den Jahren. Normalerweise bin ich jemand, der Arzttermine Wochen/Monate oder auch Jahre vor sich herschiebt aufgrund der starken Panik. Sowas geht natürlich nun nicht und setzt wahnsinnig unter Druck. 
Da das Thema ja leider immernoch ein Tabuthema ist und überall die ganzen Angreifer rumlungern und nur darauf warten die Frauen zu attackieren, gibt es auch sehr wenige Erfahrungsberichte im Internet.. 

Aber nun gut.. wird kein Besuch auf der Kirmes. Das ist mir natürlich bewusst. Aber ich hoffe, dass es nicht ganz so schlimm wird, wie ich mir seit Tagen ausmale.. 

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3. April 2018 um 0:29

Ja, ich finde das auch sehr schade. Ich würde mir auch wünschen, dass es mehr Toleranz für solche Dinge (gerade in solchen Situationen) gäbe. Wie du schon sagst, wir leben im Jahr 2018. Und genau das ist es. Die kommen alle mit „egal was, trag das Kind aus, Abtreibung ist Mord“ aber denken scheinbar nicht eine Minute daran, was mit Kind und Mutter in solchen Fällen passiert. Und ich denke, das ist einige Hausnummern schlimmer, als in einem frühen Stadium abzutreiben, als ein Kind sein Leben lang (oder auch sich selbst) zu bestrafen, nur weil irgendwo die ganzen Lebensschützer aus ihren Ecken kriechen und einem solange ein schlechtes Gewissen einreden, bis die Frauen das Kind wirklich ungewollter als ungewollt austragen, obwohl sie abtreiben wollten und dann beide Parteien nie richtig glücklich werden können. Ein beschissenes (außer sie landen in einer Top-Pflegefamilie) Leben fürs Kind, weil es vielleicht im Heim landet und die Mutter landet im schlimmsten Fall irgendwann unter der Erde, weil sie sich umgebracht hat. 
Daran denkt natürlich niemand, oder es ist völlig ok, Hauptsache das Kind lebt, wenn auch mit kaputtem Leben.. 

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3. April 2018 um 10:48
In Antwort auf katzenmami-

Ja, der Kindsvater hätte das Kind sehen wollen. Er wollte es mir ja sogar wegnehmen. 
Ich hätte auch grundsätzlich kein Problem damit, alleinerziehend zu sein. Wenn man mit dem Kindsvater einen vernünftigen Umgang regeln kann und „gut“ miteinander klarkommt, wäre das das kleinste Problem. 
Aber er ist halt ein Psychopath. Droht mir, verfolgt mich etc. Da bin ich ehrlich gesagt nur noch froh, wenn ich ihn los bin und keine „Verbindung“ für die Ewigkeit habe. 

Ja, das mit dem Mord ist so eine Sache. Ich kann das auch nicht verstehen und ich war auch immer für Abtreibung. Ich fand es immer gut, dass Frauen das Recht dazu haben und hätte es nie verurteilt. Aber ich für mich sagte eben immer, dass ich das moralisch niemals könnte und für mich nie in Frage kommt. Nunja, scheinbar gibt es Momente im Leben, in denen es doch für einen selbst der einzig richtige Weg oder auch Ausweg werden kann. 
Den Termin habe ich am Donnerstag. 
Ich habe wirklich wahnsinnige Angst. Narkosen, Spritzen, allgemein Operationen und auch Schmerzen sind nicht wirklich mein Ding und durch die angeschlagene Psyche sind die Ängste sehr stark geworden mit den Jahren. Normalerweise bin ich jemand, der Arzttermine Wochen/Monate oder auch Jahre vor sich herschiebt aufgrund der starken Panik. Sowas geht natürlich nun nicht und setzt wahnsinnig unter Druck. 
Da das Thema ja leider immernoch ein Tabuthema ist und überall die ganzen Angreifer rumlungern und nur darauf warten die Frauen zu attackieren, gibt es auch sehr wenige Erfahrungsberichte im Internet.. 

Aber nun gut.. wird kein Besuch auf der Kirmes. Das ist mir natürlich bewusst. Aber ich hoffe, dass es nicht ganz so schlimm wird, wie ich mir seit Tagen ausmale.. 

Katzenmami, eine natürliche Geburt ist aber auch nicht ohne und mit wahnsinnig starken Schmerzen verbunden. Da denke, dass du mit der Abtreibung, so doof wie es klingt, wesentlich besser dran bist, was schmerzen usw betrifft. 
Für Donnerstag drücke ich dir die Daumen. Sei stark und bleibe stark. Habe keine Angst vor dem Eingriff. Alles wird gut, versprochen.  

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3. April 2018 um 20:16
In Antwort auf paprikaschote12

Katzenmami, eine natürliche Geburt ist aber auch nicht ohne und mit wahnsinnig starken Schmerzen verbunden. Da denke, dass du mit der Abtreibung, so doof wie es klingt, wesentlich besser dran bist, was schmerzen usw betrifft. 
Für Donnerstag drücke ich dir die Daumen. Sei stark und bleibe stark. Habe keine Angst vor dem Eingriff. Alles wird gut, versprochen.  

Ja, das stimmt wohl. Eine Geburt ist ja eine ganz andere Liga. 

Vielen lieben Dank  
Stark bleibe ich auf jeden Fall, mit so einer Vergangenheit gibt man nicht so schnell auf. 

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4. April 2018 um 21:03

Hallo katzenmami,

ich habe jetzt lange in Deinem Thread gelesen und auch lange geantwortet (hatte eine ganze Zugfahrt Zeit...) und irgendwie kann ich´s nicht posten (vielleicht, weil´s zu lang ist???).

Jetzt probiere ich mal kurz zu posten, ob das überhaupt geht ...
Vielleicht bis dann hier oder im privaten Postfach!
Tschüs!!
Catie

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4. April 2018 um 21:03

o.k. - also kurz geht ...
Ich schick´ Dir dann noch eine private Nachricht! 
Bis denn!

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5. April 2018 um 17:06
In Antwort auf katzenmami-

Ja, das stimmt wohl. Eine Geburt ist ja eine ganz andere Liga. 

Vielen lieben Dank  
Stark bleibe ich auf jeden Fall, mit so einer Vergangenheit gibt man nicht so schnell auf. 

Liebe katzenmami, heute war dein Termin. Darf ich fragen wie es dir geht? Liebe Grüße. 

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5. April 2018 um 19:27
In Antwort auf paprikaschote12

Liebe katzenmami, heute war dein Termin. Darf ich fragen wie es dir geht? Liebe Grüße. 

Hallo 
auch wenn ich dafür mit Sicherheit angefeindet werde: mir geht es sehr gut. 
Um 8.34 habe ich den Zugang gelegt bekommen, um 8.36 wurde mir das Narkosemittel gespritzt und um 8.51 war ich schon wieder wach und fit. Durfte um 9.40 (nach extremen Erstaunen der Schwestern) schon die Praxis verlassen, da ich um 9 Uhr schon völlig klar an der Bettkante saß und mein Kaffee getrunken hab. 
Die Schmerzen (wenn man sie denn überhaupt so nennen kann) sind nicht ansatzweise so schlimm wie Mensschmerzen. Ich habe mich direkt nach denn Aufwachen schon sehr gut und erleichtert gefühlt, habe ebenfalls mit gutem Gefühl die Praxis verlassen und auch bis jetzt bin ich nach wie vor sehr glücklich mit der Entscheidung und freue mich, dass ich für mich so entschieden habe. Das bestätigt auch meine letzten Wochen, dass die Entscheidungsfindung anfangs zwar schwierig, aber nach wie vor die für mich einzig richtige war. Und auch wenn es hart klingt: es fühlt sich nicht so an, als hätte ich eine Schwangerschaft abgebrochen oder dass ich überhaupt schwanger war. Ich hatte einfach keine Bindung zu all dem und habe auch einfach nichts dafür gefühlt/gespürt. 
Also: es kann auch eindeutig anders laufen und die Frauen, die sowas nicht erlebt haben, sollten aufhören, solche Horrorgeschichten zu erzählen, dass man es direkt danach bereut und für immer psychische Probleme hat. 

Und da ich letztens an den Pranger gestellt wurde und behauptet wurde, ich würde damit rumprahlen, dass ich heute den Termin habe: Nein, meine Lieben. Das tue ich nicht. Aber ich will Frauen damit Mut machen, die sich für den selben Weg entscheiden und trotzdem große Angst haben. 

Vielen Dank und es freut mich, dass du nachgefragt hast! 

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5. April 2018 um 21:34
In Antwort auf katzenmami-

Hallo 
auch wenn ich dafür mit Sicherheit angefeindet werde: mir geht es sehr gut. 
Um 8.34 habe ich den Zugang gelegt bekommen, um 8.36 wurde mir das Narkosemittel gespritzt und um 8.51 war ich schon wieder wach und fit. Durfte um 9.40 (nach extremen Erstaunen der Schwestern) schon die Praxis verlassen, da ich um 9 Uhr schon völlig klar an der Bettkante saß und mein Kaffee getrunken hab. 
Die Schmerzen (wenn man sie denn überhaupt so nennen kann) sind nicht ansatzweise so schlimm wie Mensschmerzen. Ich habe mich direkt nach denn Aufwachen schon sehr gut und erleichtert gefühlt, habe ebenfalls mit gutem Gefühl die Praxis verlassen und auch bis jetzt bin ich nach wie vor sehr glücklich mit der Entscheidung und freue mich, dass ich für mich so entschieden habe. Das bestätigt auch meine letzten Wochen, dass die Entscheidungsfindung anfangs zwar schwierig, aber nach wie vor die für mich einzig richtige war. Und auch wenn es hart klingt: es fühlt sich nicht so an, als hätte ich eine Schwangerschaft abgebrochen oder dass ich überhaupt schwanger war. Ich hatte einfach keine Bindung zu all dem und habe auch einfach nichts dafür gefühlt/gespürt. 
Also: es kann auch eindeutig anders laufen und die Frauen, die sowas nicht erlebt haben, sollten aufhören, solche Horrorgeschichten zu erzählen, dass man es direkt danach bereut und für immer psychische Probleme hat. 

Und da ich letztens an den Pranger gestellt wurde und behauptet wurde, ich würde damit rumprahlen, dass ich heute den Termin habe: Nein, meine Lieben. Das tue ich nicht. Aber ich will Frauen damit Mut machen, die sich für den selben Weg entscheiden und trotzdem große Angst haben. 

Vielen Dank und es freut mich, dass du nachgefragt hast! 

Katzenmami danke, dass du mir geantwortet hast. Dann hast du definitiv das richtige getan, dass freut mich ehrlich. Dann wünsche ich dir von Herzen alles Gute in deinem Leben und, dass du irgendwann deinen passenden Deckel findest 😀 liebe grüße. 

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Von: sem
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