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Ergebnis des Spermiogramms katastrophal!Nichts da!

9. August 2008 um 8:40

Wir haben jetzt das Ergebnis des 2.SG: Es war wieder rein gar nichts zu finden an Spermien. Mein Partner ist ansonsten kerngesund! Was ja schön ist, aber wie kann das sein?Der Doc meinte, es gäbe verschiedene Möglichkeiten, warum das so ist. Würde man aber nur bei einer Biopsie, bzw. bei einer OP feststellen. Und dann könnte man auch nach evtl. vorhandenen Spermien suchen. Wir wissen nicht mehr weiter! Was ist wenn er die OP machen lässt und man wieder nichts findet! Dann war alles umsonst. Ich glaube das wird nie was! Ich beneide jedes Paar bei dem es grad so klappt ohne nachzudenken! Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Evtl. auch mit KIWU Klinik?

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9. August 2008 um 13:12

Da bist Du ja wieder!
Leider mit so schlechten Nachrichten. Es tut mir sehr leid, dass auch die zweite Untersuchung dasselbe Ergebnis gebracht hat. Erinnerst Du Dich an mich? Mein Mann hat dieselbe Diagnose Anfang Mai bekommen.
Seitdem ist bei uns noch nicht viel passiert. Vor einigen Wochen war ich bei meiner Frauenärztin, die lange Zeit in einer Kinderwunschklinik gearbeitet hat. Nachdem ich wochenlang sehr tapfer war (hauptsächlich meinem Mann zuliebe, der jetzt Verlustängste hat und auch, um überhaupt meinem Alltag nachgehen zu können), mußte ich im Sprechzimmer sofort losheulen. Eine knappe Stunde hatte ich vorher im Wartezimmer verbracht, natürlich nur mit Schwangeren und Müttern und Kindern. Meine Ärtzin ist zwar sehr nett, aber auch sehr praktisch veranlagt. Sie hat gemeint, Azoospermie wäre gar nicht so selten (nur ich kenne sonst niemanden!!!) und dass ich auch Glück hätte in München zu wohnen, weil es hier gleich zwei Ärzte gibt, die Inseminationen auch mit Fremdsperma vornehmen. Diese Vorstellung hat mich allerdings erstmal schockiert. Auch war es nicht sehr aufbauend, dass sie mir noch mal erläutert hat, für wie wahnsinnig fruchtbar sie mich hält. War nett gemeint, war für mich aber mehr ein Schlag ins Gesicht...Ich habe jetzt zwei Adressen mitbekommen. Eine von einem Andrologen, wo sich mein Mann noch einmal wegen seines Testosteronwertes untersuchen lassen sollte (der ist zu niedrig und das kann das ganze Wohlbefinden einschränken) und eine Adresse von einem Kinderwunschspezialisten in Freising, ihrer Meinung nach der Beste Deutschlands...Der soll uns beraten, ob sich eine Biopsie lohnt. Eventuell hat die Azoospermie ja auch genetische Gründe und ich glaube, das könnte man schon mit einer speziellen Blutuntersuchung klären.
Ich habe meinem Mann kurz davon erzählt, ihm die Adressen hingelegt und mache aber weiter keinen Druck. Hat beim Spermiogramm auch so geklappt...Wir lassen uns jetz auf jeden Fall Zeit, sicherlich nicht Jahre, bin jetzt auch schon 35, aber auf ein paar Wochen kommt es ja auch nicht an. Und ich brauche viel Zeit, diesen Schock zu verdauen.
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass man bei meinem Mann keine Spermien finden wird. Ich weiß nicht warum, es ist nur so eine Ahnung. Und selbst wenn, ich weiß nicht, ob ich mich den Strapazen einer künstlichen Befruchtung mit doch recht geringen Chancen und hohen Kosten aussetzen will. Ich finde, es ist eine absolute Horrorvorstellung, am Ende einen Berg Schulden zu haben, die psychischen und physischen Strapazen und noch immer kein Kind. Tja und die Insemination mit fremden Sperma? Kann ich mir nicht gut vorstellen. Kinderwunsch ist immer etwas egoistisches, aber bei einem gemeinsamen Kind ist doch das Besondere, dass von beiden ein Teil "drinsteckt". Da könnte ich mir schon eher eine Adoption vorstellen, aber die Chancen sind ja auch nicht gerade rosig. Wir haben jetzt ja auch schon eine längere Leidenszeit hinter uns, ich weiß nicht, ob ich das nochmal packe.
Was mich übrigens auch erschrocken hat war, dass man die Biopsie nicht ambulant machen lassen kann. Eine ziemliche Belastung für meinen Mann, aber wenn es seine einzige Chance ist...Schwierig, schwierig.
So, jetzt hast Du leider noch keine neuen Infos, sondern nur einen Leidensbericht. Glücklicherweise gibt es das Internet, ich bin sonst so isoliert mit diesem Problem. Deswegen wohl auch dieser Text. Einige Freunde wissen davon und nehmen auch höflich Anteil. Aber so richtig vorstellen kann man sich das wohl nur, wenn man in der Situation ist...
Wollte Ihr denn jetzt in die Klinik gehen? Seit Ihr verheiratet und ist Dein Partner tapfer, was solche Untersuchungen angeht (bei meinem Mann muß man immer sehr sensibel vorgehen...)
LG und hoffentlich bis bald!

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9. August 2008 um 18:57
In Antwort auf biamuc

Da bist Du ja wieder!
Leider mit so schlechten Nachrichten. Es tut mir sehr leid, dass auch die zweite Untersuchung dasselbe Ergebnis gebracht hat. Erinnerst Du Dich an mich? Mein Mann hat dieselbe Diagnose Anfang Mai bekommen.
Seitdem ist bei uns noch nicht viel passiert. Vor einigen Wochen war ich bei meiner Frauenärztin, die lange Zeit in einer Kinderwunschklinik gearbeitet hat. Nachdem ich wochenlang sehr tapfer war (hauptsächlich meinem Mann zuliebe, der jetzt Verlustängste hat und auch, um überhaupt meinem Alltag nachgehen zu können), mußte ich im Sprechzimmer sofort losheulen. Eine knappe Stunde hatte ich vorher im Wartezimmer verbracht, natürlich nur mit Schwangeren und Müttern und Kindern. Meine Ärtzin ist zwar sehr nett, aber auch sehr praktisch veranlagt. Sie hat gemeint, Azoospermie wäre gar nicht so selten (nur ich kenne sonst niemanden!!!) und dass ich auch Glück hätte in München zu wohnen, weil es hier gleich zwei Ärzte gibt, die Inseminationen auch mit Fremdsperma vornehmen. Diese Vorstellung hat mich allerdings erstmal schockiert. Auch war es nicht sehr aufbauend, dass sie mir noch mal erläutert hat, für wie wahnsinnig fruchtbar sie mich hält. War nett gemeint, war für mich aber mehr ein Schlag ins Gesicht...Ich habe jetzt zwei Adressen mitbekommen. Eine von einem Andrologen, wo sich mein Mann noch einmal wegen seines Testosteronwertes untersuchen lassen sollte (der ist zu niedrig und das kann das ganze Wohlbefinden einschränken) und eine Adresse von einem Kinderwunschspezialisten in Freising, ihrer Meinung nach der Beste Deutschlands...Der soll uns beraten, ob sich eine Biopsie lohnt. Eventuell hat die Azoospermie ja auch genetische Gründe und ich glaube, das könnte man schon mit einer speziellen Blutuntersuchung klären.
Ich habe meinem Mann kurz davon erzählt, ihm die Adressen hingelegt und mache aber weiter keinen Druck. Hat beim Spermiogramm auch so geklappt...Wir lassen uns jetz auf jeden Fall Zeit, sicherlich nicht Jahre, bin jetzt auch schon 35, aber auf ein paar Wochen kommt es ja auch nicht an. Und ich brauche viel Zeit, diesen Schock zu verdauen.
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass man bei meinem Mann keine Spermien finden wird. Ich weiß nicht warum, es ist nur so eine Ahnung. Und selbst wenn, ich weiß nicht, ob ich mich den Strapazen einer künstlichen Befruchtung mit doch recht geringen Chancen und hohen Kosten aussetzen will. Ich finde, es ist eine absolute Horrorvorstellung, am Ende einen Berg Schulden zu haben, die psychischen und physischen Strapazen und noch immer kein Kind. Tja und die Insemination mit fremden Sperma? Kann ich mir nicht gut vorstellen. Kinderwunsch ist immer etwas egoistisches, aber bei einem gemeinsamen Kind ist doch das Besondere, dass von beiden ein Teil "drinsteckt". Da könnte ich mir schon eher eine Adoption vorstellen, aber die Chancen sind ja auch nicht gerade rosig. Wir haben jetzt ja auch schon eine längere Leidenszeit hinter uns, ich weiß nicht, ob ich das nochmal packe.
Was mich übrigens auch erschrocken hat war, dass man die Biopsie nicht ambulant machen lassen kann. Eine ziemliche Belastung für meinen Mann, aber wenn es seine einzige Chance ist...Schwierig, schwierig.
So, jetzt hast Du leider noch keine neuen Infos, sondern nur einen Leidensbericht. Glücklicherweise gibt es das Internet, ich bin sonst so isoliert mit diesem Problem. Deswegen wohl auch dieser Text. Einige Freunde wissen davon und nehmen auch höflich Anteil. Aber so richtig vorstellen kann man sich das wohl nur, wenn man in der Situation ist...
Wollte Ihr denn jetzt in die Klinik gehen? Seit Ihr verheiratet und ist Dein Partner tapfer, was solche Untersuchungen angeht (bei meinem Mann muß man immer sehr sensibel vorgehen...)
LG und hoffentlich bis bald!

Hallo,
Hey das ist ja toll dass du dich wieder meldest! Ich find es voll in Ordnung sich darüber auszutauschen, habe deinen "Leidensweg" gerne gelesen, da man danach weiß, man ist nicht die Einzige mit dieser Problematik. Ich habe auch noch nicht so oft von Azoospermie gehört. Hätte ich nie gedacht, dass ausgerechnet wir so eine heftige Diagnose bekommen. Na ja wir haben uns jetzt mal informiert wo die nächste KIWU-Klinik zu finden ist. Dort ist am 20.8. ein Info-Abend den wir uns mal anhören, bzw. ansehen werden. Wie es dann weitergeht wissen wir noch nicht. Ich denke, dass wir dann wohl mal zu einem ersten Beratungsgespräch gehen werden. Ich habe genau die gleichen Gedanken wie du: Soll ich mir, bzw. sollen wir uns die Strapazen der IVF + hohe Kosten + evtl. kein Erfolg wirklich zumuten? Ich meine, man liest hier aber auch öfter, dass es dann doch klappt auf diesem Weg. Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass manche ihr komplettes Leben nur noch darauf ausrichten. Mein Problem ist, dass ich einen Job habe, der mich so schon genug stresst. Wenn ich mir jetzt überlege, diesen Weg KIWU-Klinik mit allem was dazugehört zu gehen, werde ich nicht mehr viel Zeit für meine Arbeit haben.
Mein Mann ist auch ziemlich sensibel, was die Problematik betrifft. Wie du sagst ist das Problem da, ob man bei einer solchen Biopsie auch was findet?! Er sagt, er hätte kein Problem damit ein Kind groß zu ziehen, dass nicht von ihm stammt. Aber es muss ja lange nicht heißen, dass es mit Fremdsperma klappt. Zumal ich nicht weiß ob das unsere betreffende KIWU-Klinik macht. Denke aber, dass werden wir nächste Woche erfahren.
Ansonsten versuche ich auch tapfer zu sein, was aber nicht immer klappt. Habe auch schon öfter die Kissen daheim vollgeheult. Ich habe aber noch keinem meiner Freunde oder Familie so richtig davon erzählt, da mein Mann das nicht möchte. Wie du sagst, verstehen die einem sowieso nicht, da sie nicht in der selben Lage sind.
Also dann, wir bleiben in Kontakt und noch ein schönes Wochenende!

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13. August 2008 um 20:56
In Antwort auf mini1113

Hallo,
Hey das ist ja toll dass du dich wieder meldest! Ich find es voll in Ordnung sich darüber auszutauschen, habe deinen "Leidensweg" gerne gelesen, da man danach weiß, man ist nicht die Einzige mit dieser Problematik. Ich habe auch noch nicht so oft von Azoospermie gehört. Hätte ich nie gedacht, dass ausgerechnet wir so eine heftige Diagnose bekommen. Na ja wir haben uns jetzt mal informiert wo die nächste KIWU-Klinik zu finden ist. Dort ist am 20.8. ein Info-Abend den wir uns mal anhören, bzw. ansehen werden. Wie es dann weitergeht wissen wir noch nicht. Ich denke, dass wir dann wohl mal zu einem ersten Beratungsgespräch gehen werden. Ich habe genau die gleichen Gedanken wie du: Soll ich mir, bzw. sollen wir uns die Strapazen der IVF + hohe Kosten + evtl. kein Erfolg wirklich zumuten? Ich meine, man liest hier aber auch öfter, dass es dann doch klappt auf diesem Weg. Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass manche ihr komplettes Leben nur noch darauf ausrichten. Mein Problem ist, dass ich einen Job habe, der mich so schon genug stresst. Wenn ich mir jetzt überlege, diesen Weg KIWU-Klinik mit allem was dazugehört zu gehen, werde ich nicht mehr viel Zeit für meine Arbeit haben.
Mein Mann ist auch ziemlich sensibel, was die Problematik betrifft. Wie du sagst ist das Problem da, ob man bei einer solchen Biopsie auch was findet?! Er sagt, er hätte kein Problem damit ein Kind groß zu ziehen, dass nicht von ihm stammt. Aber es muss ja lange nicht heißen, dass es mit Fremdsperma klappt. Zumal ich nicht weiß ob das unsere betreffende KIWU-Klinik macht. Denke aber, dass werden wir nächste Woche erfahren.
Ansonsten versuche ich auch tapfer zu sein, was aber nicht immer klappt. Habe auch schon öfter die Kissen daheim vollgeheult. Ich habe aber noch keinem meiner Freunde oder Familie so richtig davon erzählt, da mein Mann das nicht möchte. Wie du sagst, verstehen die einem sowieso nicht, da sie nicht in der selben Lage sind.
Also dann, wir bleiben in Kontakt und noch ein schönes Wochenende!

Haben auch Azoospermie
Hallo!

Jeder neue Beitrag den ich lese mit dem Wort AZOOSPERMIE darinnen erfüllt mich mit tiefer Traurigkeit. Wir hatten erste Vermutungen schon kurz nach der Hochzeit. Leider hat es sich bestätigt. Azoospermie bzw. wenn dann nur wenige unbewegliche Spermien.

Wir wollten es trotzdem probieren und sind in die KinderWunschKlinik Wels (Ö) gefahren. Dort haben wir 2 Versuche gemacht, die mehr schlecht als recht gingen (wir hatten diese Prognosen aber wollten es trotzdem probieren). Ging natürlich nicht gut, die Spermien waren einfach halb tot. Bei der Hodenpunktion konnte gar nichts gefunden werden, da waren im Sperma wenigstens maximal 10 Spermien! Nicht Millionen - Stück! Wir haben es dann eingesehen, dass es so nicht geht und zum Schluss waren nicht mal mehr einzelne Spermien da. Also Fremdsamen (nicht gleich hinterher, das muss man mal erst verdauen!) Also haben wir mit Wels gesprochen (wir wollten nicht weg weil wir uns so gut aufgehoben fühlen also haben wir in Wels stimuliert und sind nach Bratislava für eine Fremdsamen IVF gefahren. Leider hat das auch 2 mal nicht geklappt, weiß der Geier wieso. Aber dafür haben wir jetzt noch 2 Eisbärchen, die wir uns nächstes Jahr abholen werden.

Für Adoption bin ich noch zu jung (24) daher sind wir eindeutig für Fremdsamen. Geht ohne Behörden und man ist selber schwanger (wenns dann mal klappt
Wenn ihr Fragen habt was künstliche Befruchtung, Hodenpunktion etc. betrifft, kann euch gerne meine Erfahrungen mitteilen.

LG
Brigitte

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13. August 2008 um 21:11
In Antwort auf mini1113

Hallo,
Hey das ist ja toll dass du dich wieder meldest! Ich find es voll in Ordnung sich darüber auszutauschen, habe deinen "Leidensweg" gerne gelesen, da man danach weiß, man ist nicht die Einzige mit dieser Problematik. Ich habe auch noch nicht so oft von Azoospermie gehört. Hätte ich nie gedacht, dass ausgerechnet wir so eine heftige Diagnose bekommen. Na ja wir haben uns jetzt mal informiert wo die nächste KIWU-Klinik zu finden ist. Dort ist am 20.8. ein Info-Abend den wir uns mal anhören, bzw. ansehen werden. Wie es dann weitergeht wissen wir noch nicht. Ich denke, dass wir dann wohl mal zu einem ersten Beratungsgespräch gehen werden. Ich habe genau die gleichen Gedanken wie du: Soll ich mir, bzw. sollen wir uns die Strapazen der IVF + hohe Kosten + evtl. kein Erfolg wirklich zumuten? Ich meine, man liest hier aber auch öfter, dass es dann doch klappt auf diesem Weg. Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass manche ihr komplettes Leben nur noch darauf ausrichten. Mein Problem ist, dass ich einen Job habe, der mich so schon genug stresst. Wenn ich mir jetzt überlege, diesen Weg KIWU-Klinik mit allem was dazugehört zu gehen, werde ich nicht mehr viel Zeit für meine Arbeit haben.
Mein Mann ist auch ziemlich sensibel, was die Problematik betrifft. Wie du sagst ist das Problem da, ob man bei einer solchen Biopsie auch was findet?! Er sagt, er hätte kein Problem damit ein Kind groß zu ziehen, dass nicht von ihm stammt. Aber es muss ja lange nicht heißen, dass es mit Fremdsperma klappt. Zumal ich nicht weiß ob das unsere betreffende KIWU-Klinik macht. Denke aber, dass werden wir nächste Woche erfahren.
Ansonsten versuche ich auch tapfer zu sein, was aber nicht immer klappt. Habe auch schon öfter die Kissen daheim vollgeheult. Ich habe aber noch keinem meiner Freunde oder Familie so richtig davon erzählt, da mein Mann das nicht möchte. Wie du sagst, verstehen die einem sowieso nicht, da sie nicht in der selben Lage sind.
Also dann, wir bleiben in Kontakt und noch ein schönes Wochenende!

Hallo Mädels...
.. schaue eigentlich nur noch sehr selten ins Forum, weil ich immer dachte, ich stehe mit meinem Problem alleine da. Aber wenn ich eure Beiträge lese weiß ich, dass es mehr Frauen gibt, die mit der eventuellen Zeugungsunfähigkeit ihres Mannes umgehen müssen.
Mein Mann hat sich nach 2 Spermiogrammen (mit null Ergebnis) für eine Biopsie entschieden. BEi uns ging das ambulant, war aber für meinen Mann eine schmerzhafte und unangenehme Erfahrung. Und leider war sie auch für umsonst. Ich habe ihm tapfer alle Zeit gelassen, die er gebraucht hat. Seelisch sind wir beide eigentlich ganz gut und gesund da durch gekommen. Allerdings stand für uns beide auch von Anfang an fest, dass der nächste Schritt - so fern bei mir alles in Ordnung ist - mit einer Spende erfolgen soll. Ich habe mal über ein Paar gelesen, die das als "halbe Adoption" bezeichnet haben. Das war für mich der Ausschlag, das alles gar nicht so schlimm zu finden. Ich bin meinem Mann unheimlich dankbar, dass er mir trotzdem die Chance gibt, selbst ein Baby austragen zu können.
Mittlerweile bin ich durchgecheckt und für in Ordnung befunden wurden. Wir warten jetzt auf das Ergebnis einer Samenbank, die für uns den optimalen Spender suchen.
Inzwischen leben wir ganz gut mit der Situation. Abgesehen von der Tatsache, dass ich vor Ungeduld fast platze, fühle ich mich ziemlich entspannt. Ich weiß auch, dass Fremdsamen keine Garantie für eine Schwangerschaft ist. Aber für mich fühlt es sich natürlicher an als z.Bsp. die künstlichen Wege wie IVF und ISCI. Und bedeutend weniger nervenaufreibend als eine Adoption. Für uns ist es einfach die unkomplizierteste Lösung, die der Natur am nächsten kommt.
Wie auch immer ihr euch entscheidet - ich drück euch die Daumen, dass ihr euren richtigen Weg findet. Haltet den Kopf oben und wenn ich euch irgendwie mit Erfahrung helfen kann, dann gebt nur Bescheid.

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13. August 2008 um 21:31
In Antwort auf atomic4ever

Haben auch Azoospermie
Hallo!

Jeder neue Beitrag den ich lese mit dem Wort AZOOSPERMIE darinnen erfüllt mich mit tiefer Traurigkeit. Wir hatten erste Vermutungen schon kurz nach der Hochzeit. Leider hat es sich bestätigt. Azoospermie bzw. wenn dann nur wenige unbewegliche Spermien.

Wir wollten es trotzdem probieren und sind in die KinderWunschKlinik Wels (Ö) gefahren. Dort haben wir 2 Versuche gemacht, die mehr schlecht als recht gingen (wir hatten diese Prognosen aber wollten es trotzdem probieren). Ging natürlich nicht gut, die Spermien waren einfach halb tot. Bei der Hodenpunktion konnte gar nichts gefunden werden, da waren im Sperma wenigstens maximal 10 Spermien! Nicht Millionen - Stück! Wir haben es dann eingesehen, dass es so nicht geht und zum Schluss waren nicht mal mehr einzelne Spermien da. Also Fremdsamen (nicht gleich hinterher, das muss man mal erst verdauen!) Also haben wir mit Wels gesprochen (wir wollten nicht weg weil wir uns so gut aufgehoben fühlen also haben wir in Wels stimuliert und sind nach Bratislava für eine Fremdsamen IVF gefahren. Leider hat das auch 2 mal nicht geklappt, weiß der Geier wieso. Aber dafür haben wir jetzt noch 2 Eisbärchen, die wir uns nächstes Jahr abholen werden.

Für Adoption bin ich noch zu jung (24) daher sind wir eindeutig für Fremdsamen. Geht ohne Behörden und man ist selber schwanger (wenns dann mal klappt
Wenn ihr Fragen habt was künstliche Befruchtung, Hodenpunktion etc. betrifft, kann euch gerne meine Erfahrungen mitteilen.

LG
Brigitte

Stimulieren?
Hallo Brigitte,

ihr habt auch mit dem Fremdsamen eine IVF gemacht??
Meine Ärztin hat mir gesagt, dass - im Falle bei der Frau ist soweit alles in Orndung - der aufbereitete Samen nur eingepült wird, man ein paar Minuten ruht und das wars. Sie geht sogar davon aus, dass ich nicht mal hormonelle Stimulation mit Tabletten o.ä. brauchen werde.
War eigentlich ganz froh, ohne IVF und hormonelle Eingriffe auskommen zu können. Das hat mir nämlich alles ziemlich Angst gemacht.

Liebe Grüße.
Katrin

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18. August 2008 um 19:39
In Antwort auf bini76

Stimulieren?
Hallo Brigitte,

ihr habt auch mit dem Fremdsamen eine IVF gemacht??
Meine Ärztin hat mir gesagt, dass - im Falle bei der Frau ist soweit alles in Orndung - der aufbereitete Samen nur eingepült wird, man ein paar Minuten ruht und das wars. Sie geht sogar davon aus, dass ich nicht mal hormonelle Stimulation mit Tabletten o.ä. brauchen werde.
War eigentlich ganz froh, ohne IVF und hormonelle Eingriffe auskommen zu können. Das hat mir nämlich alles ziemlich Angst gemacht.

Liebe Grüße.
Katrin

Yep Fremdsamen IVF
Ja, ich hab auch so meine Probleme mit meinem Zyklus, ohne Hormone krieg ich keinen Eisprung und weil ich sowieso anscheinend eher schwer schwanger werde (4 negative IVFs gesamt) haben wir nicht lange gefackelt und auf IVF statt IUI umgesattelt. Der zeitliche Aufwand wäre bei uns ähnlich gleich gewesen, bei einem Viertel der Kosten aber weniger als 25% Chance. Ist ein doofes Rechenbeispiel aber na ja. Ist alles nicht so wild wie es klingt.

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