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Erfahrungsbericht nach operativer Abtreibung nach einem Jahr

15. Juli 2008 um 19:32

Da mir damals das Forum auch geholfen hat, würde ich gerne einen Erfahrungsbericht schreiben in der Hoffnung dass er anderen verzweifelten Frauen hilft. Und gleich vorweg: Es ist mein Bericht und meine Meinung und die werde ich auch nicht ändern wenn mich 285 Abtreibungsgegner als Mörder beschimpfen.

Angefangen hat alles vor etwa einem Jahr im Sommer. Ich war schon etwa 1,5 Jahre mit meinem Freund zusammen und da ich die Pille nicht vertrage haben wir mit Kondom verhütet. Das ist dann aber wohl kaputt gegangen ohne dass ich es gemerkt habe. Nach 5 Wochen ohne Regel kam mir die Sache dann doch etwas komisch vor und ich habe einen Test gemacht. Positiv. Auch die nächsten 2 Tests waren positiv die ich gemacht hatte weil ich das nicht glauben wollten und konnte.

Mein Freund ist aus allen Wolken gefallen und als ich ihn gefragt habe, was er gerne möchte hat er gesagt er fühlt sich nicht bereit für ein Kind. Und da ich gerade mitten im Studium war, wäre das für mich auch denkbar ungünstig gewesen. Außerdem wollte ich das alles vom Gefühl her nicht. Wir waren uns also schnell einig was wir tun. Ich habe hier im Forum viel gelesen und überall diese verdammte Kacke von wegen Mörder und und das Kind wär ja schon in der 7. Woche total groß mit gefakten Bildern etc. haben mich wirklich wütend gemacht. Was hat ein Kind davon geboren zu werden und dann nicht gewollt zu sein? Man projeziert doch bestimmt unbewusst eine verlorengegangene Karriere auf ein Kind, auch wenn es nichts dafür kann.

Ich bin dann mit meinem Freund zu proFamilia zum Beratungsgespräch weil das ja Pflicht ist für eine Abtreibung. Ich dachte wirklich die wollten mich jetzt überreden und mir finanzielle Möglichkeiten zeigen, aber als die gemerkt haben, dass ich mir sehr sicher bin die richtige Entscheidung zu treffen haben sie mich auch gelassen und mir den Wisch geschrieben.

Dann noch zur Krankenkasse, weil ich als Studentin ja eh nix verdiene, wird das übernommen.

In der Praxis, ich war in einer reinen Frauenpraxis in Ludwigshafen(also vom Personal her) hatte ich echt Angst dass alle denken, mann ist die blöd, man weiß doch wo die Babys herkommen. Aber es waren alle wirklich super nett zu mir. Ich war dann morgends zum Beratungsgespräch dort und weil ich echt ziemlich aufgelöst war haben se mir dann angeboten, das gleich am Nachmittag machen zu lassen, dass ich nicht noch 4 Tage warten muss. Das hab ich dann auch gemacht, weil ich wusste ich würde meine Meinung nicht mehr ändern.
Mir wurde dann gesagt ich sollte eine Decke mitbringen und eine frische Unterhose und noch ein paar Dinge.
Als ich dann nachmittags in das Wartezimmer bin mit meiner Decke war ich ganz schön schockiert, wieviele Mädchen mit Decke da rumsaßen. Wirklich krass. Das war schon irgendwie ne Massenabfertigung, aber es war alles sauber und die Ärzte haben sich trotzdem Zeit für einen genommen.

Dann war es soweit, ich wurde abgeholt und in den Aufwachraum gebracht wo ich dann hinterher hingekommen bin. Da lag schon ein Mädchen, das noch total benebelt war. Hab natürlich gefragt obs schlimm ist und so, aber sie meinte nein, man bekommts ja nicht mit.
Dann wurde ich auch rel. direkt ins OP-Zimmer gebracht, hab am ganzen Körper gezittert vor Angst. Dann wurde eine Infusion gelegt und das Betäubungsmittel reingespritzt und innerhalb von vll 30 sek war ich weg. Bin dann in dem Bett wieder aufgewacht. Ich hab zwar hinterher ziemlich stark geblutet aber nur an dem Tag selbst. Mir wurde dann noch gesagt dass alles in Ordung ist, sie hätten einen Ultraschall gemacht und ich wär nicht mehr schwanger.

Mein Freund hat mich dann heefahren und sich ganz lieb um mich gekümmert, auch wenns mir gar net so schlecht ging.
Was bei mir als Kompikation dazukam war, dass ich ca. 3 Monate später immernoch keine Periode hatte und dann noch eine Zyste am Eierstock festgestellt wurde, die aber von alleine wieder wegging und von der Hormonumstellung kam.
Als die Blutung dann kam, war das echt heftig. Hab 5 Tage durchgeblutet und war danach dann auch im Krankenhaus für ne Nacht, weil das einfach nur so rauslief. Das war wirklich krass, weil ich normalerweise eine sehr schwache Blutung habe. Bekam dann Tabletten und dann hat sich das gelegt und mittlerweile ist auch alles wieder in Ordung. Da ich sowas aber nirgends gefunden hab, glaube ich, dass das wohl eher selten ist.

So, nach den Fakten vll noch die Sache mit den Schuldgefühlen. Ich muss sagen ich warte bis heute darauf. Ich denke ich habe das richtige getan und ich möchte das auch nur so betonen weil ich, als ich vor der Abtreibung hier gelesen habe, immer wieder gelesen habe dass Frauen in psychiatrischer Behandlung sind, etc. wegen der Schuldgefühlen die sie hätten. Ich kann auch rel. normal mit meinen Freundinnen über Kinder, Babys usw. reden, obwohl nur eine von der Abtreibung weiß. ICh will damit nur sagen, lasst euch nicht verunsichern von den ganzen Hasstiraden hier und überall. Wenn ihr für euch glaubt es ist das richtige, dann ist es das auch. Und wenn ihr unsicher seid, dann hört ganz genau auf eure innere Stimme.

Falls mir jemand eine PN schickt, versuche ich natürlich, die so schnell wie möglich zu beantworten, nur bin ich nicht mehr wirklich oft im Forum, weil ich ja Gott sei dank durch bin mit der Geschichte.

Liebe Grüße und viel Kraft und Glück

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16. Juli 2008 um 8:28

Sehe ich genauso wie Ronny,
danke an Dich, deine Geschichte hat mir Mut gemacht, denn ich habe es noch vor mir....
Endlich mal jemand, der hier realistisch schreibt!

Danke Dir!

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16. Juli 2008 um 10:50

Naja
http://www.dr-fritzenschaft.de/schwangerschaft/10s-sw.html#50136196231042b10

natürlich ist noch nicht viel vorhanden. siehe link oben. aber der ist sicherlich auch gefakt

auch wenn ich der Meinung bin das jede Frau selbst entscheiden sollte, finde ich das so manche Frauen, wie beispielsweise du respektlos gegenüber Frauen bist die gegen Abtreibung sind. du hast genauso wenig das Recht dazu die Frauen als dumm und respektlos zu behandeln nur weil sie nicht deiner Meinung sind

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16. Juli 2008 um 13:30

Vielleicht
hast Du ja dann auch mal in die Psychologie geschnuppert?! Ich weiß wie es ist, als ungewolltes Kind, unter akuter Zeitnot (weil die Mutter voll arbeiten muß)irgendwie so nebenher aufzuwachsen.
Das verursacht große Probleme, auch später im Leben.

Bei vielen ungeplanten SS ist es nunmal so dass der Vater weg ist und die Mutter gar keine andere Wahl hat.

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16. Juli 2008 um 19:36

Sehr richtig -
genauso sehe ich das auch!!

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16. Juli 2008 um 21:03

Wenn
man gewisse Medikamente nimmt darf man nicht die Pille danach nehmen zB

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31. Mai 2010 um 21:37

Danke
Hallo Julia,

ich wollte mich bei dir für den Erfahrungsbericht bedanken. Tut gut mal etwas anderes zu lesen. Ich denke für JEDE Frau ist solch ein Vorgang schwer, abgesehen von den Wünschen, die man hat. Hat man sich dagegen entschieden, muss man als Frau noch diesen operativen Teil über sich ergehen lassen, der auch nochmal verdammt hart ist! Der Wille auf der einen Seite, das praktisch Notwendige noch dazu- nicht einfach.

Viele Grüße

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31. Dezember 2011 um 20:16

Auch positive berichte sind wichtig
auch ich habe eine abtreibung hinter mir!
Ich bin Mutter von 3 Kindern, glücklich verheiratet und man sollte meine ein 4. wäre doch nicht das problem. Wir haben gerade erst gebaut, 3 Kinderzimmer, also auch kein Platz Problem. Verhütet habem wir mit Kondom, da ich die Pille und die Spirale nicht vertrage und eine Vasektomie wäre der nächste Schritt gewesen, da wir uns ziemlich sicher ware, keine Kinder mehr zu wollen, einzig unser Alter ( ich 32 mein Mann 36) hielten uns von diesem endgültigen Schritt ab.
Und dann blieb die Regel aus und ich wusste es sofort, mir war den ganzen Tag kotzübel und ich war erschöpft, ohne Mittagsschlaf mit meiner Kleinen, ging es nicht. Die Großen setzte ich vor den Fernsehen, pädagogisch sehr wertvoll.
Und das ganze 3 Tage vor Weihnachten! Mein Mann und ich versuchten positv zu denke, das geht schon, wir schaffen dass, aber desto länger ich darüber nachdachte, desto mehr wusste ich, ich will eigentlich nicht mehr.
Ich habe 3 tolle Kinder, die mich brauchen! Schule lernen, Turnen führen, Gitarre, ..... und meine Kleine (erst 2) braucht auch noch meine volle Aufmerksamkeit. Meine Großen (10,8) regen sich jetzt schon auf, dass wir immer Rücksicht nehmen müssen auf die Kleine.
Und jetzt noch ein Baby, nein!! Ich will keine Schwangerschaft (ich kotze und schlafe volle 4 Monate und brauche für diese Zeit rund um die Uhr eine Babysitter für die anderen Kinder), keine Geburt, keine Stillphase und kein Babyalter, kein Krabbelalter, kein Zahnen,...
Ich weiss das kling hart, aber das ist die Wahrheit!
Ich will mit meinen Kindern Zeit verbringen und es geniessen.
Wir müssten wieder auf so vieles verzichten für die ersten Jahre bis dahin ist mein Größter schon so alt, dass er auch nichts mehr mit mir machen will!
Ich habe mich nicht gegen ein 4. Kind sondern für meine 3 entschieden und abtreiben lassen. Wie es mir geht? Weiss ich nicht! Ich bin sauer auf mich, dass ich nicht stärker bin, mehr Nerven, mehr Kapazitäten habe, keine Supermum bin. Ja, ich wär gerne einen von den Frauen die 4 Kinder und mehr schupfen und dabei auch noch entspannt sind, bin ich aber nicht. Ich weiss nicht ob ich es je bereue, kann schon sein, ändert aber auch nichts mehr! Ich schaue dafür jeden Tag meine Kinder an und bin noch dankbarer für sie, ich denke 3 sind genug, oder?
Übrigens: Termin für Vasektomie ist fixiert!
Ich hoffe, dass auch mein Erfahrungsbericht jemanden in seiner indiviuellen Situation hilft! Ein frohes neues Jahr!

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1. Januar 2012 um 16:09

Zum Aufgabenbereich eines Frauenarztes
gehört nun mal eben auch, dass er Frauen mit UNGEWOLLTER Schwangerschaft hilft. Niemand kann in seinem Beruf nur das Schöne und Angenehme machen. Eine Uterusentfernung oder Brustamputation ist ja auch nichts Schönes - gehört aber auch dazu.
Ein Frauenarzt, der/die Abbrüche verweigert, hat den Beruf verfehlt. So sehe ich das.

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1. Januar 2012 um 16:13

Danke Julia
für deinen Bericht.
Ich kenne persönlich mindestens 50 Frauen, die einen Abbruch haben machen lassen, teils 10, 20, 30, 40 und 50 Jahre zurück. Keine hat damit ein Problem. Ich kenne keine, die Probleme hat.
Was nicht heissen soll, dass es nie Probleme gibt. Insbesondere bei Frauen, die sehr ambivalent oder religiös sind oder äusserem Druck nachgeben, kann es wohl vorkommen, dass Trauer, Schuldgefühle und vielleicht auch Reue bleiben.

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1. Januar 2012 um 16:21

Genau das
find ich so was von daneben - eine Frechheit: "Drecksarbeit". Nein, es ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die viel Empathie fordert und die auch sehr viel Befriedigung gibt, weil die meisten Frauen so dankbar sind, dass ihr Alptraum beendet wurde und sie "geheilt", sprich nicht-mehr-schwanger die Klini verlassen können. Diese ÄrztInnen leisten einen ganz wichtigen Beitrag zur Erhaltung der reproduktiven Gesundheit von Frauen.
Ich fände es eher berechtigt, bei Schönheitschirurgen oder bei Ärzten, die grundlos Kaiserschnitte oder Gebärmutterentfernungen durchführen, von "Drecksarbeit" zu reden.

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2. Januar 2012 um 13:34

Vielen Dank...
für deine Geschichte. Ich habe fast das Gefühl es könnte auch meine sein, nur dass es bei mir erst 8 Wochen her ist und ich trotz Spirale schwanger geworden bin.
Ich war auch in Ludwigshafen und fand mich da auch sehr gut beraten.
Zu den Leuten die meinen hier von "Todesfabriken" reden zu müssen. Das zeigt mir nur dass ihr euch nicht vorstellen könnt, wie es einem in so ner Situation gehen kann. JEde Frau hat das Recht diese Entscheidung zu treffen und dass solche Kommentare hier auch noch von Ärzten kommen finde ich erschreckend.

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2. Januar 2012 um 19:56
In Antwort auf bettin_11904783

Genau das
find ich so was von daneben - eine Frechheit: "Drecksarbeit". Nein, es ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die viel Empathie fordert und die auch sehr viel Befriedigung gibt, weil die meisten Frauen so dankbar sind, dass ihr Alptraum beendet wurde und sie "geheilt", sprich nicht-mehr-schwanger die Klini verlassen können. Diese ÄrztInnen leisten einen ganz wichtigen Beitrag zur Erhaltung der reproduktiven Gesundheit von Frauen.
Ich fände es eher berechtigt, bei Schönheitschirurgen oder bei Ärzten, die grundlos Kaiserschnitte oder Gebärmutterentfernungen durchführen, von "Drecksarbeit" zu reden.

Also Drecksarbeit find ich einfach im Auge des
Betrachters... wenn sie es so sieht, dann versteh ich sie.

Auch wenn ich zb. Fleisch esse, könnt ich nie eine Kuh schlachten und zerlegen. Auch wenn ich mein Geschäft erledigte, könnt ich nie im Kanal arbeiten. Auch wenn ich froh bin, dass es wen gibt, der sich darum kümmert (wenn ich eine Frau wäre, die abtreiben würde), könnt ich doch nicht selbst diesen Eingriff machen.
Es ist einfach ein Spruch "Drecksarbeit" - oder besser in Englisch .. it's a dirty job, but someones gonna do it.
Es gibt genug "Abtreiber", die es zwar für die Frau tun, aber nicht "gerne" machen und selbst schon psychische Probleme hatten (Thema Spätabbrüche in USA oder der Arzt der damals meine Oma im Ende 4 Monat "befreit" hat, der war stinksauer, dass er so spät abgetrieben hat, aber da wars schon zu spät)

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6. Januar 2012 um 23:53

Meine
damalige beste freundin hat es auch gemacht und sie sagt ,dass es ihre beste enscheidung war.sie war damals 14 jahre alt und zu der zeit war sie sich auch garnicht mehr sicher für immer mit ihren damaligen freund zusammen zu bleiben.sie bereut es bis heute nicht.nur kuze zeit danach ht sie sich mal gefragt ob es das richtige war.ich habs auch machen lassen,nur bei mir sieht das ganze ein bischen anders aus am anfang war es ganz schlimm,ich hab es total bereut und konnte keinen kleinen babys sehen.heute geht es etwas,aber wenn ich kleine kinder sehe,stelle ich mr vor wie meines ausgesehen haben könnte und bereue es wieder mal ich würds nie wieder tun aber trotzdem muss ich sagen,gibt es durchaus frauen die damit ganz gt zurecht kommn,man sollte sich also von horrorgeschichten nicht so verunsichern lassen

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3. April 2012 um 17:45

Dein bericht über abtreibung
also ich kann auch aus dieser erfahrung sprechen... aber ich hatte da schon ein kind...
ich habe mich auch für einen abbruch entschieden in der 10 od. 11 woche damals... weil es mir zwar in den kram gepasst hätte...da ich eh schon ein kind hatte was zu dem zeitpunkt gerade mal 3 jahre war... aber da ich eh schon alleinerziehend war und der erzeuger dieses...embryo war auch schnell über alle berge und ich saß allein da...mir ging es aber von anfang an sehr schlecht in der ssw und ich habe keine nahrung mehr bei mir behalten... das waren meine gründe für einen abbruch... ich habe 2 jahre später noch mal nachwuchs bekommen und habe es nicht bereut weil es ein 3 monatsfrühchen+ behinderung war und ein sorgenkind dazu bis heute...
für mich war es damals die richtige entscheidung...und bereut habe ich es nie^^
habe das im krankenhaus durchführen lassen, da wo ich auch mein 1. kind bekam ...der arzt fragte nur warum...und ich nannte ihm mehrere gründe warum ich das nicht haben will...ich denke ich habs gut verkraftet... und jeder hat das recht das alleine zu entscheiden... innerhalb des mutterleibs!!!
jede frau hat das recht über sich selber zu entscheiden.

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6. November 2013 um 18:32

Toller bericht!
Also ich habe bereits 2 kinder (4 und 6 Monate) und habe morgen meinen termin für den operativen abbruch da ich auf kein Fall kein 3.tes Kind möchte. Ich bin verheiratet und die 2 reichen mir. Bei mir ist aber auch ein anderes Problem was mich dazu bringt diese Schwangerschaft abzubrechen (habe sowas noch nie gemacht und früher habe ich auch die meinunt vertreten Abbruch=Mord )
Ich habe seit dem 1 Kind depressionen und bin in medikamentöser Behandlung und fange in Januar meine Therapie an. Eine dritte Schwangerschaft wurde ich nicht psychisch durchstehen da meien zweite schon total furchtbar war. beim 2tem Kind uwrde ich auch ungeplannt schwanger, musste abrupt meine Medikamente absetzen sodas ich die ersten 3 Monate unter den Nebenwirkungen vom Absetzen ließ und war nur am Kotzen, konnte kaum laufen und so einiges noch. Dann hatte ich nierenstau sodass ich das mitte der Schwangerschaft im KH verbracht habe. Die letzten Monate war ich so psychisch fertig das ich die Ärzte angefleht habe mir ein Keiserschnitt zu machen weil ich das Baby abgeben wollte und Suizidgedanken hatte und ungelogen jeden verdammten Tag nur am weinen war so fertig hat mic hdie Hormonumstellung und das AAbsetzten meiner Tabletten gemacht. Nachhinein hab ich natürlich das baby behalten und bin stolz das durchgestanden zu haben.
Ich weiss aber ganz genau dass wenn ich das nochmal tue ich es psychisch nicht schaffe. Und ich möchte meine Therapie beginen und meine Lebensfreude wiederfinden und wieder Spaß am leben haben, für meine Beiden wunderbaren Kinder da sein daher war ich mich von vorne rein sicher das ich Abtreiben werde. Natürlich war erster schock da, o mein Gott wieso haben wir nich mehr drauf geachtet - sind ja alt genug - aber es ist nun mal so passiert und bin schon aufgeregt auf morgen, aber das nur wegen der Vollnarkose da ich noch nie welche hatte, wegen dem eigentlichem "eingriff" habe ich keine sorgen/angst/bedenken. Da ich keine Kinder mehr haben möchte ist das für mich (natürlich spreche ich von jetzt und hier) die richtige Entscheidung, aber es ist meine Entscheidung und ich muss damit Leben. Das war meine Geschichte

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6. November 2013 um 19:33
In Antwort auf blanch_12512208

Toller bericht!
Also ich habe bereits 2 kinder (4 und 6 Monate) und habe morgen meinen termin für den operativen abbruch da ich auf kein Fall kein 3.tes Kind möchte. Ich bin verheiratet und die 2 reichen mir. Bei mir ist aber auch ein anderes Problem was mich dazu bringt diese Schwangerschaft abzubrechen (habe sowas noch nie gemacht und früher habe ich auch die meinunt vertreten Abbruch=Mord )
Ich habe seit dem 1 Kind depressionen und bin in medikamentöser Behandlung und fange in Januar meine Therapie an. Eine dritte Schwangerschaft wurde ich nicht psychisch durchstehen da meien zweite schon total furchtbar war. beim 2tem Kind uwrde ich auch ungeplannt schwanger, musste abrupt meine Medikamente absetzen sodas ich die ersten 3 Monate unter den Nebenwirkungen vom Absetzen ließ und war nur am Kotzen, konnte kaum laufen und so einiges noch. Dann hatte ich nierenstau sodass ich das mitte der Schwangerschaft im KH verbracht habe. Die letzten Monate war ich so psychisch fertig das ich die Ärzte angefleht habe mir ein Keiserschnitt zu machen weil ich das Baby abgeben wollte und Suizidgedanken hatte und ungelogen jeden verdammten Tag nur am weinen war so fertig hat mic hdie Hormonumstellung und das AAbsetzten meiner Tabletten gemacht. Nachhinein hab ich natürlich das baby behalten und bin stolz das durchgestanden zu haben.
Ich weiss aber ganz genau dass wenn ich das nochmal tue ich es psychisch nicht schaffe. Und ich möchte meine Therapie beginen und meine Lebensfreude wiederfinden und wieder Spaß am leben haben, für meine Beiden wunderbaren Kinder da sein daher war ich mich von vorne rein sicher das ich Abtreiben werde. Natürlich war erster schock da, o mein Gott wieso haben wir nich mehr drauf geachtet - sind ja alt genug - aber es ist nun mal so passiert und bin schon aufgeregt auf morgen, aber das nur wegen der Vollnarkose da ich noch nie welche hatte, wegen dem eigentlichem "eingriff" habe ich keine sorgen/angst/bedenken. Da ich keine Kinder mehr haben möchte ist das für mich (natürlich spreche ich von jetzt und hier) die richtige Entscheidung, aber es ist meine Entscheidung und ich muss damit Leben. Das war meine Geschichte

Trauriger Bericht!
"Die letzten Monate war ich so psychisch fertig das ich die Ärzte angefleht habe mir ein Keiserschnitt zu machen weil ich das Baby abgeben wollte und Suizidgedanken hatte und ungelogen jeden verdammten Tag nur am weinen war so fertig hat mic hdie Hormonumstellung und das AAbsetzten meiner Tabletten gemacht. "

Warum ist Tabletten nicht einfach trotz Schwangerschaft nehmen eine Option?

Dein Kind stirbt auf jeden Fall bei der Abtreibung, wenn du deine Tabletten nimmst und so die Schwangerschaft überstehen kannst, hat es zumindest eine Chance.

Aber ich glaube ich kenne die Antwort, Ärtze, die dir davon abraten, denen es aber letzlich darum geht, sich den Stress zu ersparen.

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6. November 2013 um 19:49

Dann hat sie
"(habe sowas noch nie gemacht und früher habe ich auch die meinunt vertreten Abbruch=Mord )"
ihre Meinung geändert.

"kann auch ein kind durch die tabletten behindert werden und das will die userin nicht."

Natürlich. Aber bei den meisten Medikamenten, die man während der Schwangerschaft nicht nehmen soll, hat man Risiken im Bereich unter 20%. 100% Chance auf Tod vs 20% Chance auf Fehlgeburt/Missbildung?
Warum sollte der Arzt da zu Absetzen des Medikaments und Abtreibung raten?
Nur aus einem Grund, das ungeborene Kind ist für ihn nichts wert.

Und selbst bei den übleren Sachen bleibt dann meistens noch eine Chance, dass das Kind das unbeschadet übersteht.

Aber Abtreiben ist aus Ärtzesicht das unkompliziertere, da ist das Ergebnis nahezu zu 100% sicher.

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6. November 2013 um 19:50
In Antwort auf jillie_12165270

Trauriger Bericht!
"Die letzten Monate war ich so psychisch fertig das ich die Ärzte angefleht habe mir ein Keiserschnitt zu machen weil ich das Baby abgeben wollte und Suizidgedanken hatte und ungelogen jeden verdammten Tag nur am weinen war so fertig hat mic hdie Hormonumstellung und das AAbsetzten meiner Tabletten gemacht. "

Warum ist Tabletten nicht einfach trotz Schwangerschaft nehmen eine Option?

Dein Kind stirbt auf jeden Fall bei der Abtreibung, wenn du deine Tabletten nimmst und so die Schwangerschaft überstehen kannst, hat es zumindest eine Chance.

Aber ich glaube ich kenne die Antwort, Ärtze, die dir davon abraten, denen es aber letzlich darum geht, sich den Stress zu ersparen.

Goldrichtig!
Vor allem Dein letzter Satz trifft es absolut!
Man kann in der Schwangerschaft mehr Medikamente einnehmen, als man vermuten würde. Dass es kein Antidepressivum geben soll, kann ich mir nicht vorstellen!

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6. November 2013 um 20:01
In Antwort auf jillie_12165270

Trauriger Bericht!
"Die letzten Monate war ich so psychisch fertig das ich die Ärzte angefleht habe mir ein Keiserschnitt zu machen weil ich das Baby abgeben wollte und Suizidgedanken hatte und ungelogen jeden verdammten Tag nur am weinen war so fertig hat mic hdie Hormonumstellung und das AAbsetzten meiner Tabletten gemacht. "

Warum ist Tabletten nicht einfach trotz Schwangerschaft nehmen eine Option?

Dein Kind stirbt auf jeden Fall bei der Abtreibung, wenn du deine Tabletten nimmst und so die Schwangerschaft überstehen kannst, hat es zumindest eine Chance.

Aber ich glaube ich kenne die Antwort, Ärtze, die dir davon abraten, denen es aber letzlich darum geht, sich den Stress zu ersparen.


meine ärztin und mein psychologe haben mir sofort gesagt ich soll die absetzten da sie beim kind schäden an im gehirn sodas das kind behindert auf die welt kommen wurde, daher musste ich die sofort absetzten und auch nicht die dosis reduzieren sondern gleich ganz weg.

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6. November 2013 um 20:04
In Antwort auf blanch_12512208


meine ärztin und mein psychologe haben mir sofort gesagt ich soll die absetzten da sie beim kind schäden an im gehirn sodas das kind behindert auf die welt kommen wurde, daher musste ich die sofort absetzten und auch nicht die dosis reduzieren sondern gleich ganz weg.

Ja,
das kann durchaus sein, aber es hätte doch sicher eine Alternative gegeben?
Wie heisst denn das Medikament?

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6. November 2013 um 21:48


schön, dass es dir so gut geht und ich kann das nur bestätigen - auch wenn mein abbruch nunmehr 18 jahre her ist und ich den selbst durchgeführt habe (mehr oder weniger!), da man mir eben nicht helfen wollte.

zu den hasstiraden habe ich mich eben in einem anderen thread geäußert und es mir auch zur gewohnheit gemacht, diese dummchen - sorry, aber was anderes sind diese pl-damen für mich nicht - auf die blacklist zu schieben. dafür gibt es das ding nämlich.

ansonsten find ich es schön, dass du deinen bericht veröffentlicht hast und hoffe, das gofem soviel größe und stil besitzt, das auch mal stehen zu lassen - selbst dann, wenn hier gleich die meute einfällt und mindestens 500 helden den warn-button drücken.

nur so kann man frauen schließlich ermutigen, zu ihrer eigenen entscheidung zu stehen und sich nicht unnötig das leben schwer zu machen.

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6. November 2013 um 21:54
In Antwort auf florina911

Ja,
das kann durchaus sein, aber es hätte doch sicher eine Alternative gegeben?
Wie heisst denn das Medikament?

...
sie meinten das das risiko zu gross wäre, Tranylcypromin, na ja entweder absetzen oder weiter einnehmen und das risiko eingehen.. hab's damals abrupt abgesetzt und das mach ich sicherlich nicht nochmal, das mich meine gedanken wieder in das loch treiben wo ich nicht mehr leben will da mir seit 3-4 monaten besser geht seit ich sie wieder einnehme und im januar hab ich endlich ein therapieplatz auf den ich über halbes jahr warte

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6. November 2013 um 22:18
In Antwort auf blanch_12512208

...
sie meinten das das risiko zu gross wäre, Tranylcypromin, na ja entweder absetzen oder weiter einnehmen und das risiko eingehen.. hab's damals abrupt abgesetzt und das mach ich sicherlich nicht nochmal, das mich meine gedanken wieder in das loch treiben wo ich nicht mehr leben will da mir seit 3-4 monaten besser geht seit ich sie wieder einnehme und im januar hab ich endlich ein therapieplatz auf den ich über halbes jahr warte

Da
http://www.ellviva.de/Gesundheit/Jatrosom-N-Nebenwirkungen.html
"Sehr häufige Nebenwirkungen:
Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen, Blutdruckabfall

Häufige Nebenwirkungen:
Blutdruckerhöhung, Angstzustände, Unruhe, Schwäche, Mundtrockenheit, Schwindel, Herzklopfen, Müdigkeit, Gewichtsveränderungen (Zu- oder Abnahme), Blutdruckkrise mit Gesichtsrötung, Nackensteifigkeit, Übelkeit, Lichtscheu, Erbrechen oder Kopfschmerzen (besonders im Hinterkopf) und Herzklopfen

Seltene bis sehr seltene Nebenwirkungen:
Verstopfung oder Durchfall, allergische Hauterscheinungen, Blutbildveränderungen, Wassereinlagerung ins Gewebe oder verminderte Wasserausscheidung, Leberfunktionsstörungen, Anstieg der Leberwerte, Nervenschmerzen, Halluzinationen, Krampfanfälle im Gehirn, Verwirrtheitszustände, psychische Abhängigkeit, ausbleibender Orgasmus, Ejakulationsstörungen, Impotenz, Muskelkrämpfe, Muskel- und Gelenkschmerzen, Akkommodationsstörungen (Störung, das Scharfstellen der Augen betreffend), Haarausfall, Schwitzen
bei Blutdruckkrisen: Blutungen in der Schädelhöhle
bei Überdosierung: maligne Hyperthermie (eine Komplikation, die bei Narkosen auftreten kann)"
steht nichts von fruchtschädigender Wirkung oder Nebenwirkungen bei der Schwangerschaft.


http://www.ellviva.de/Gesundheit/Tranylcypromin-Gegenanzeigen.html#Schwangersc haft
"Tranylcypromin bei Schwangerschaft & Stillzeit
Nach bisherigen Erfahrungen führen therapeutische Dosen von Tranylcypromin in der Schwangerschaft zu keinen Schädigungen des Keims. Dennoch sollte das Mittel während der Schwangerschaft und insbesondere in den ersten drei Monaten nur bei wirklich zwingenden Gründen unter Abwägung aller Risiken zum Einsatz kommen.

Das Arzneimittel geht geringfügig in die Muttermilch über und kann möglicherweise den Säugling beeinträchtigen. Deswegen sollte bei Anwendung von Tranylcypromin abgestillt werden.
"

"bisherige Erfahrungen" "keine Schädigung"

Weißt du was mich daran wirklich ankotzt?

Da steht effektiv, dass die eigentlich keinen Grund haben zu glauben, dass das Medikament bei einer Schwangerschaft Probleme macht. Klar "könnte", "möglicherweise" oder "vielleicht" kann immer was sein. Aber statt, dass sie dann sagen, es scheint keine Probleme zu machen, jetzt wird es vorsichtig und mit Überwachung und bei Einverständnis angewendet und dann weiß man einige Zeit später sicher, ob da ein "könnte" ist oder nicht (genauso wie man die 1 zu 10000 Nebenwirkungen findet, die findet man auch nur durch Nutzung, keiner macht Studien mit 10000 Teilnehmern), macht man nichts und lässt Schwangere mit einem wolkigen blabla von unbekannten Risiken im Stich. Und einige treiben dann ab, weil sie das Risiko nicht einschätzen können. Und dass ist allen Scheißegal.

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6. November 2013 um 22:30
In Antwort auf jillie_12165270

Da
http://www.ellviva.de/Gesundheit/Jatrosom-N-Nebenwirkungen.html
"Sehr häufige Nebenwirkungen:
Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen, Blutdruckabfall

Häufige Nebenwirkungen:
Blutdruckerhöhung, Angstzustände, Unruhe, Schwäche, Mundtrockenheit, Schwindel, Herzklopfen, Müdigkeit, Gewichtsveränderungen (Zu- oder Abnahme), Blutdruckkrise mit Gesichtsrötung, Nackensteifigkeit, Übelkeit, Lichtscheu, Erbrechen oder Kopfschmerzen (besonders im Hinterkopf) und Herzklopfen

Seltene bis sehr seltene Nebenwirkungen:
Verstopfung oder Durchfall, allergische Hauterscheinungen, Blutbildveränderungen, Wassereinlagerung ins Gewebe oder verminderte Wasserausscheidung, Leberfunktionsstörungen, Anstieg der Leberwerte, Nervenschmerzen, Halluzinationen, Krampfanfälle im Gehirn, Verwirrtheitszustände, psychische Abhängigkeit, ausbleibender Orgasmus, Ejakulationsstörungen, Impotenz, Muskelkrämpfe, Muskel- und Gelenkschmerzen, Akkommodationsstörungen (Störung, das Scharfstellen der Augen betreffend), Haarausfall, Schwitzen
bei Blutdruckkrisen: Blutungen in der Schädelhöhle
bei Überdosierung: maligne Hyperthermie (eine Komplikation, die bei Narkosen auftreten kann)"
steht nichts von fruchtschädigender Wirkung oder Nebenwirkungen bei der Schwangerschaft.


http://www.ellviva.de/Gesundheit/Tranylcypromin-Gegenanzeigen.html#Schwangersc haft
"Tranylcypromin bei Schwangerschaft & Stillzeit
Nach bisherigen Erfahrungen führen therapeutische Dosen von Tranylcypromin in der Schwangerschaft zu keinen Schädigungen des Keims. Dennoch sollte das Mittel während der Schwangerschaft und insbesondere in den ersten drei Monaten nur bei wirklich zwingenden Gründen unter Abwägung aller Risiken zum Einsatz kommen.

Das Arzneimittel geht geringfügig in die Muttermilch über und kann möglicherweise den Säugling beeinträchtigen. Deswegen sollte bei Anwendung von Tranylcypromin abgestillt werden.
"

"bisherige Erfahrungen" "keine Schädigung"

Weißt du was mich daran wirklich ankotzt?

Da steht effektiv, dass die eigentlich keinen Grund haben zu glauben, dass das Medikament bei einer Schwangerschaft Probleme macht. Klar "könnte", "möglicherweise" oder "vielleicht" kann immer was sein. Aber statt, dass sie dann sagen, es scheint keine Probleme zu machen, jetzt wird es vorsichtig und mit Überwachung und bei Einverständnis angewendet und dann weiß man einige Zeit später sicher, ob da ein "könnte" ist oder nicht (genauso wie man die 1 zu 10000 Nebenwirkungen findet, die findet man auch nur durch Nutzung, keiner macht Studien mit 10000 Teilnehmern), macht man nichts und lässt Schwangere mit einem wolkigen blabla von unbekannten Risiken im Stich. Und einige treiben dann ab, weil sie das Risiko nicht einschätzen können. Und dass ist allen Scheißegal.

Text vergessen:
"Und einige treiben dann ab, weil sie das Risiko nicht einschätzen können. Dabei ist das reale Risiko vielleicht nur 1 zu 100 oder 1 zu 1000 oder gar nur 1 zu 10000. Aber statt sich die Mühe zu machen das rauszufinden, rät man den Frauen lieber abzutreiben. Und da juckt sich keiner drum , dass aufgrund keiner Studien vielleicht jährlich dutzende oder hunderte Kinder dran glauben müssen, dass ist den Medizinern Scheißegal."

Dir alles gute. Vielleicht kannst du ja doch den Mut und die Kraft finden.

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7. November 2013 um 7:10

Üb doch
bitte irgendwann mal dein Leseverständnis, dann könnten deine Beiträge sinnvoller sein.

"bei einem festen Willen für ein drittes Kind sicher auch ein Alternativ-Medikament finden."

"2 kinder (4 und 6 Monate)"

-> Beginn letzte Schwangerschaft somit vor 15 Monaten

"beim 2tem Kind uwrde ich auch ungeplannt schwanger, musste abrupt meine Medikamente absetzen sodas ich die ersten 3 Monate unter den Nebenwirkungen vom Absetzen ließ und war nur am Kotzen, konnte kaum laufen und so einiges noch. Dann hatte ich nierenstau sodass ich das mitte der Schwangerschaft im KH verbracht habe. Die letzten Monate war ich so psychisch fertig das ich die Ärzte angefleht habe mir ein Keiserschnitt zu machen weil ich das Baby abgeben wollte und Suizidgedanken hatte und ungelogen jeden verdammten Tag nur am weinen war so fertig hat mic hdie Hormonumstellung und das AAbsetzten meiner Tabletten gemacht. "

-> bei der 2. Schwangerschaft hätte sie Alternativmittel gut brauchen können und die Ärzte hätten sie ihr bestimmt verpasst, wenn die sicher zu finden wären

-> vor 15 Monaten ließen sich trotz festem Willen für das zweite Kind Alternativ-Medikamente überhaupt nicht finden.

-> ist vermutlich immer noch so


-> Deine Aussage:
"bei einem festen Willen für ein drittes Kind sicher auch ein Alternativ-Medikament finden."
ist faktenignorierend und realitätsfern.

"Sie WILL kein drittes Kind, zwei reichen ihr. ...
Ist das so schwer zu verstehen?"

Die zweite Schwangerschaft war für sie echt furchtbar. Wer ist schuld, vor der 2. Schwangerschaft gings ihr gut?
Die Medikamentenpfeifen, die sich nicht die Mühe gemacht haben, die Einnahme in der Schwangerschaft abzuklären und das auch klar anzugeben, die Risiken sind mit ziemlicher Sicherheit gering (ähnliche Meids sind seit 1963 auf dem Markt; man weiß inzwischen sicher, dass es ein nur geringes Risiko in der Frühschwangerschaft hat, sonst wäre man wie bei Contagan in Grund und Boden geklagt worden)

Und wenn sie jetzt kein Kind will, hat das rein gar nichts damit zu tun, dass ihre 2. Schwangerschaft scheiße war?

Wohl kaum, ob es der ausschlaggebene Grund ist oder nicht, weiß sie vermutlich selbst nicht.

Und deswegen gibt es guten Grund über die verantwortlichen Medizinwissenschaftler und Pharmafirmen zu schimpfen, denn die haben ihren Job nicht gemacht und das könnte (!!!!!) hier letzlich den Unterschied gemacht haben. Denn ein "hat seinen Job nicht richtig gemacht" und "könnte" langt zum Vorwürfe an den betreffenden machen.

Aber dir ist sowas natürlich wurscht, genauso wie denen, geht ja nur um Zellhaufen und die können sich die Patientinnen auch weg lassen machen, wenn man seinen Job vermurkst und die Risiken nicht bestimmt hat.

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7. November 2013 um 14:12
In Antwort auf jillie_12165270

Text vergessen:
"Und einige treiben dann ab, weil sie das Risiko nicht einschätzen können. Dabei ist das reale Risiko vielleicht nur 1 zu 100 oder 1 zu 1000 oder gar nur 1 zu 10000. Aber statt sich die Mühe zu machen das rauszufinden, rät man den Frauen lieber abzutreiben. Und da juckt sich keiner drum , dass aufgrund keiner Studien vielleicht jährlich dutzende oder hunderte Kinder dran glauben müssen, dass ist den Medizinern Scheißegal."

Dir alles gute. Vielleicht kannst du ja doch den Mut und die Kraft finden.

Wobei man wissen
müsste, mit welchen rechtlichen Konsequenzen ein Arzt zu rechnen hat, wenn der seltene Fall doch mal eintritt.

Es kann ja auch durchaus mal vorkommen, dass ein Kind irgendeine Einschraenkung hat, bei der im Nachhinein ein Zusammenhang mit den Medikamenten nicht auszuschliessen ist.
Keine Ahnung bei wem im Zweifelsfall die Beweislast liegt!

Je nach Rechtslage kann ich schon verstehen wenn ein Arzt da ganz vorsichtig ist!

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7. November 2013 um 16:34
In Antwort auf florina911

Wobei man wissen
müsste, mit welchen rechtlichen Konsequenzen ein Arzt zu rechnen hat, wenn der seltene Fall doch mal eintritt.

Es kann ja auch durchaus mal vorkommen, dass ein Kind irgendeine Einschraenkung hat, bei der im Nachhinein ein Zusammenhang mit den Medikamenten nicht auszuschliessen ist.
Keine Ahnung bei wem im Zweifelsfall die Beweislast liegt!

Je nach Rechtslage kann ich schon verstehen wenn ein Arzt da ganz vorsichtig ist!

Aber
Medikamente die seit 50 Jahren im Einsatz sind, gab es tausende von Frauen, die das Medikament nahmen, schwanger wurden, nicht abtrieben, Medikament im Monat X der Schwangerschaft absetzten und ihr Kind bekamen oder eine Fehlgeburt hatten.

Also hätte man, wenn man gewollt hätte, genug Daten, um die Schädigung in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten einigermaßen sicher zu ermitteln. Wollte man aber nicht, sonst stände es im Beipackzettel.

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7. November 2013 um 17:41
In Antwort auf jillie_12165270

Aber
Medikamente die seit 50 Jahren im Einsatz sind, gab es tausende von Frauen, die das Medikament nahmen, schwanger wurden, nicht abtrieben, Medikament im Monat X der Schwangerschaft absetzten und ihr Kind bekamen oder eine Fehlgeburt hatten.

Also hätte man, wenn man gewollt hätte, genug Daten, um die Schädigung in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten einigermaßen sicher zu ermitteln. Wollte man aber nicht, sonst stände es im Beipackzettel.

Ja richtig,
nur liegt das dann nicht am Arzt!

Davon abgesehen ist die Frage, ob ein Arzt auch dann hhaftbar gemacht werden kann, wenn im Beipackzettel das "Okay" gegeben wurde?!

Bei einer Chemiekeule steht ohnehin nie drin, dass es völlig bedenkenlos eingenommen werden kann, sondern was in der Art "unter sorgfältiger Abwägung" etc.!
Also ich glaube, mir würde als Arzt auch etwas die Muffe gehen zu sagen "nimm nur, alles bestens, passiert nix..."!




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7. November 2013 um 18:28
In Antwort auf florina911

Ja richtig,
nur liegt das dann nicht am Arzt!

Davon abgesehen ist die Frage, ob ein Arzt auch dann hhaftbar gemacht werden kann, wenn im Beipackzettel das "Okay" gegeben wurde?!

Bei einer Chemiekeule steht ohnehin nie drin, dass es völlig bedenkenlos eingenommen werden kann, sondern was in der Art "unter sorgfältiger Abwägung" etc.!
Also ich glaube, mir würde als Arzt auch etwas die Muffe gehen zu sagen "nimm nur, alles bestens, passiert nix..."!




Meine Vermutung ist
eher, dass "unter sorgfältiger Abwägung" = "vermutlich gröstenteils harmlos bedeutet".

Grund ist folgender, hier war kürzlich eine die hat etwas geschluckt, was selbst bei einmaliger Einnahme innerhalb der ersten 3 Schwangerschaftsmonate sowas wie 30% gesundes Kind, 40% Fehlgeburt, 30% Schwerbehinderte bewirkte. Also in der Kategorie ziemlich übles Zeug.

Die Abgabe an Frauen war, soweit ich ergoogelt habe, daran geknüpft, dass sich die Frau schriftlich dazu verpflichtete zwei Verhütungsmittel anzuwenden, also z.b. Pille und Kondom, und es wurde monatlich per Blutabnahme auf Schwangerschaft getestet.

Deshalb denke ich, dass bei Medikamenten wo keinerlei Hinweis drinsteht, bezüglich Problemen, wenn man unbemerkt schwanger wird, dass dann das Risiko von ein paar Mal gering ist und das bekannt ist. Bei allem was gefährlich ist, würde ich irgendwas wie "Einnahme nur bei gelichzeitiger sicherer Verhütung" erwarten. Denn wie an dem Beispiel zu sehen, wenn die Probleme groß sind, dann wird da auch aufgepasst, dass die Frau möglichst nciht schwanger wird.

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7. November 2013 um 18:43
In Antwort auf jillie_12165270

Meine Vermutung ist
eher, dass "unter sorgfältiger Abwägung" = "vermutlich gröstenteils harmlos bedeutet".

Grund ist folgender, hier war kürzlich eine die hat etwas geschluckt, was selbst bei einmaliger Einnahme innerhalb der ersten 3 Schwangerschaftsmonate sowas wie 30% gesundes Kind, 40% Fehlgeburt, 30% Schwerbehinderte bewirkte. Also in der Kategorie ziemlich übles Zeug.

Die Abgabe an Frauen war, soweit ich ergoogelt habe, daran geknüpft, dass sich die Frau schriftlich dazu verpflichtete zwei Verhütungsmittel anzuwenden, also z.b. Pille und Kondom, und es wurde monatlich per Blutabnahme auf Schwangerschaft getestet.

Deshalb denke ich, dass bei Medikamenten wo keinerlei Hinweis drinsteht, bezüglich Problemen, wenn man unbemerkt schwanger wird, dass dann das Risiko von ein paar Mal gering ist und das bekannt ist. Bei allem was gefährlich ist, würde ich irgendwas wie "Einnahme nur bei gelichzeitiger sicherer Verhütung" erwarten. Denn wie an dem Beispiel zu sehen, wenn die Probleme groß sind, dann wird da auch aufgepasst, dass die Frau möglichst nciht schwanger wird.

Warum ich übrigens da besonders stinckig bin:
http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Ibuprofen-AL-400-Filmtabletten-A02634.html
"Wird während der Anwendung von "Ibuprofen AL 400 Filmtabletten" eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden."

http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Paracetamol-500-Hexal-Tabletten-A22351.html
""Paracetamol 500 Hexal Tabletten" sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft eingenommen werden."

Womit alle Ärzte meiner Frau wieder und wieder Paracetamol andrehen wollten. Weil im Ärztesprech "Rücksprache" schlimmer ist als "Abwägung" (die auch ohne Rücksprache mit Arzt möglich ist). Blöderweise wirkt Para bei meiner Frau null. Womit sie eigentlich die komplette Schwangerschaft über ein bei ihr wirkungsloses Schmerzmittel bekommen hätte, zumindest wäre das der ärtzeliche Rat gewesen.

Zum Glück kannte sie einen Apotheker, der ihr bestätigen konnte, dass zumindest in den ersten 2 Trimestern es wirklich für das Baby wurscht ist, was sie nimmt.

Schmerzmittel ist natürlich nur eine Kleinigkeit, aber diese Angewohnheit der Pharmaindustrie, der Ärtzeschaft und auch der Justiz (über die Arzthaftung) Schwangeren mal locker die Hälfte der sonst üblichen Medikamente, obwohl trotz langjähriger Bekanntheit kaum Probleme bekannt sind, zu verwehren, legt Schwangeren eine Last auf, die wirklich nicht sein muss. Zumindest bei den Medikamenten, bei denen mans besser weiß.

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7. November 2013 um 18:48
In Antwort auf jillie_12165270

Meine Vermutung ist
eher, dass "unter sorgfältiger Abwägung" = "vermutlich gröstenteils harmlos bedeutet".

Grund ist folgender, hier war kürzlich eine die hat etwas geschluckt, was selbst bei einmaliger Einnahme innerhalb der ersten 3 Schwangerschaftsmonate sowas wie 30% gesundes Kind, 40% Fehlgeburt, 30% Schwerbehinderte bewirkte. Also in der Kategorie ziemlich übles Zeug.

Die Abgabe an Frauen war, soweit ich ergoogelt habe, daran geknüpft, dass sich die Frau schriftlich dazu verpflichtete zwei Verhütungsmittel anzuwenden, also z.b. Pille und Kondom, und es wurde monatlich per Blutabnahme auf Schwangerschaft getestet.

Deshalb denke ich, dass bei Medikamenten wo keinerlei Hinweis drinsteht, bezüglich Problemen, wenn man unbemerkt schwanger wird, dass dann das Risiko von ein paar Mal gering ist und das bekannt ist. Bei allem was gefährlich ist, würde ich irgendwas wie "Einnahme nur bei gelichzeitiger sicherer Verhütung" erwarten. Denn wie an dem Beispiel zu sehen, wenn die Probleme groß sind, dann wird da auch aufgepasst, dass die Frau möglichst nciht schwanger wird.

Ja
ich erinnereich an diesen Fall, ist allderdings das einzige Mal gewesen, wo ich über ein Medikament sowas Drastisches gelesen habe.

Mein Gedanke dabei ist noch ein anderer:
Lass das Kind irgendwas haben, eine Missbildumg z.B., die nicht mal durch das Medikament verursacht wurde, aber das eben nicht nachweisbar ist.
Selbst wenn es im Zettel heisst, wie Du sagst,"vermutlich größtenteils harmlos",
was ja das Risiko nicht ausschliesst, was kann hier auf einen Arzt zukommen?

Nicht dass nun der Eindruck entsteht, ich fände das Verhalten der Ärzte richtig, das ist nicht der Fall. Ich versuche einfach, das Vorgehen zu verstehen!

In diesem Fall hier sahen die Ärzte das Medikament wohl nicht wichtig genug, um ein Restrisiko einzugehen.
Hier wäre in dem Zusammenhang noch interessant zu wissen, ob die TE die Ärzte über Ohren schlechten Zustand informiert hat!

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8. November 2013 um 9:57
In Antwort auf jillie_12165270

Warum ich übrigens da besonders stinckig bin:
http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Ibuprofen-AL-400-Filmtabletten-A02634.html
"Wird während der Anwendung von "Ibuprofen AL 400 Filmtabletten" eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden."

http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Paracetamol-500-Hexal-Tabletten-A22351.html
""Paracetamol 500 Hexal Tabletten" sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft eingenommen werden."

Womit alle Ärzte meiner Frau wieder und wieder Paracetamol andrehen wollten. Weil im Ärztesprech "Rücksprache" schlimmer ist als "Abwägung" (die auch ohne Rücksprache mit Arzt möglich ist). Blöderweise wirkt Para bei meiner Frau null. Womit sie eigentlich die komplette Schwangerschaft über ein bei ihr wirkungsloses Schmerzmittel bekommen hätte, zumindest wäre das der ärtzeliche Rat gewesen.

Zum Glück kannte sie einen Apotheker, der ihr bestätigen konnte, dass zumindest in den ersten 2 Trimestern es wirklich für das Baby wurscht ist, was sie nimmt.

Schmerzmittel ist natürlich nur eine Kleinigkeit, aber diese Angewohnheit der Pharmaindustrie, der Ärtzeschaft und auch der Justiz (über die Arzthaftung) Schwangeren mal locker die Hälfte der sonst üblichen Medikamente, obwohl trotz langjähriger Bekanntheit kaum Probleme bekannt sind, zu verwehren, legt Schwangeren eine Last auf, die wirklich nicht sein muss. Zumindest bei den Medikamenten, bei denen mans besser weiß.

Richtig,
Paracetamol ist nach weit verbreiteter Meinung DAS Mittel in der Schwangerschaft!

Der Beipackzettel des Ibuprofen ist ja ziemlich nichtssagend, die komplette Verantwortung wird auf den Arzt geschoben, könnte mir vorstellen dass genau das der Punkt ist, weshalb ein Arzt hier vorsichtig ist.

Ein Gespräch mit dem Arzt ändert nichts an der Wirkungsweise und Risiken, also evtl. doch nur ein schlauer Schachzug des Herstellers?!

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8. November 2013 um 13:31
In Antwort auf wicca037


schön, dass es dir so gut geht und ich kann das nur bestätigen - auch wenn mein abbruch nunmehr 18 jahre her ist und ich den selbst durchgeführt habe (mehr oder weniger!), da man mir eben nicht helfen wollte.

zu den hasstiraden habe ich mich eben in einem anderen thread geäußert und es mir auch zur gewohnheit gemacht, diese dummchen - sorry, aber was anderes sind diese pl-damen für mich nicht - auf die blacklist zu schieben. dafür gibt es das ding nämlich.

ansonsten find ich es schön, dass du deinen bericht veröffentlicht hast und hoffe, das gofem soviel größe und stil besitzt, das auch mal stehen zu lassen - selbst dann, wenn hier gleich die meute einfällt und mindestens 500 helden den warn-button drücken.

nur so kann man frauen schließlich ermutigen, zu ihrer eigenen entscheidung zu stehen und sich nicht unnötig das leben schwer zu machen.


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8. November 2013 um 20:31
In Antwort auf jillie_12165270

Üb doch
bitte irgendwann mal dein Leseverständnis, dann könnten deine Beiträge sinnvoller sein.

"bei einem festen Willen für ein drittes Kind sicher auch ein Alternativ-Medikament finden."

"2 kinder (4 und 6 Monate)"

-> Beginn letzte Schwangerschaft somit vor 15 Monaten

"beim 2tem Kind uwrde ich auch ungeplannt schwanger, musste abrupt meine Medikamente absetzen sodas ich die ersten 3 Monate unter den Nebenwirkungen vom Absetzen ließ und war nur am Kotzen, konnte kaum laufen und so einiges noch. Dann hatte ich nierenstau sodass ich das mitte der Schwangerschaft im KH verbracht habe. Die letzten Monate war ich so psychisch fertig das ich die Ärzte angefleht habe mir ein Keiserschnitt zu machen weil ich das Baby abgeben wollte und Suizidgedanken hatte und ungelogen jeden verdammten Tag nur am weinen war so fertig hat mic hdie Hormonumstellung und das AAbsetzten meiner Tabletten gemacht. "

-> bei der 2. Schwangerschaft hätte sie Alternativmittel gut brauchen können und die Ärzte hätten sie ihr bestimmt verpasst, wenn die sicher zu finden wären

-> vor 15 Monaten ließen sich trotz festem Willen für das zweite Kind Alternativ-Medikamente überhaupt nicht finden.

-> ist vermutlich immer noch so


-> Deine Aussage:
"bei einem festen Willen für ein drittes Kind sicher auch ein Alternativ-Medikament finden."
ist faktenignorierend und realitätsfern.

"Sie WILL kein drittes Kind, zwei reichen ihr. ...
Ist das so schwer zu verstehen?"

Die zweite Schwangerschaft war für sie echt furchtbar. Wer ist schuld, vor der 2. Schwangerschaft gings ihr gut?
Die Medikamentenpfeifen, die sich nicht die Mühe gemacht haben, die Einnahme in der Schwangerschaft abzuklären und das auch klar anzugeben, die Risiken sind mit ziemlicher Sicherheit gering (ähnliche Meids sind seit 1963 auf dem Markt; man weiß inzwischen sicher, dass es ein nur geringes Risiko in der Frühschwangerschaft hat, sonst wäre man wie bei Contagan in Grund und Boden geklagt worden)

Und wenn sie jetzt kein Kind will, hat das rein gar nichts damit zu tun, dass ihre 2. Schwangerschaft scheiße war?

Wohl kaum, ob es der ausschlaggebene Grund ist oder nicht, weiß sie vermutlich selbst nicht.

Und deswegen gibt es guten Grund über die verantwortlichen Medizinwissenschaftler und Pharmafirmen zu schimpfen, denn die haben ihren Job nicht gemacht und das könnte (!!!!!) hier letzlich den Unterschied gemacht haben. Denn ein "hat seinen Job nicht richtig gemacht" und "könnte" langt zum Vorwürfe an den betreffenden machen.

Aber dir ist sowas natürlich wurscht, genauso wie denen, geht ja nur um Zellhaufen und die können sich die Patientinnen auch weg lassen machen, wenn man seinen Job vermurkst und die Risiken nicht bestimmt hat.


1. es war "4jahre und 6 monate geeint" <-- ein tippfehler, tut mir leid
2. wenn meine 2te schwangerschaft nicht so scheisse gewesen wäre, wurde ich gerne 3tes kind bekommen
3. es ist mein 4tes medikaent, da anderen nicht eigeschlagen haben, das ist das einzige was ich gut vertrage.. das jetzige hilft aber auch so so, daher muss ich ab januar in die therapie.
4. meine 1.te schwangerschaft war super, nur die zweite durch's absetzen hat mich in suizidgedaken und ins KH gebracht.
5. das risiko von weiteren einnehmen war meien beiden ärzten zu gross bei einer vorgeschichte - ich wurde auch mein kind in mir nicht mit starken medikaenten vollpumpen wollen - das risiko ist mir auch zu gross
6. "bei einem festen Willen für ein drittes Kind sicher auch ein Alternativ-Medikament finden." <--- ja mit sicherheit aber bei ungeplannter schwangerschaft gibt's da nu mal keine zeit auf wochenlanges absetzen von einem medikament und wochenlages einstellen auf's nächstes medikament, weil es ungewiss ist ob mir dann das neue hilft und die zeit dazwischen mir scheisse geht, da das eine abgesetzt wird und das neue womöglich garnicht helfen wird. da bin ich ja wenn's scheisse läuft unter garkeinem einfluss vom medis und quäle mich durch die schwangerschaft und vernachlässige meine beiden kinder
"-> bei der 2. Schwangerschaft hätte sie Alternativmittel gut brauchen können und die Ärzte hätten sie ihr bestimmt verpasst, wenn die sicher zu finden wären" <--- wollten sie mnicht achen und ich will die starke medikaemnte meiem kind nicht geben.
Es ist nicht so, das ich kein 3tes Kind will, ich weiss einfach nur das ich zu schwach bin die 3te schwagerschaft zu überstehen, und ich möchte wieder voll im leben stehen für meine beiden kinder die ich habe, da ich seit 4 jahren nie ausgegangen bin, kein treffen mit freunden, kein kino, kein spielplatz mit kids, kein nix - nur eine 4 wände 4 jahre lang - da ich vom kopf her probleme habe unter die menschen zu gehen. unsere hochzeit vor 2 wochen sah so aus : standesamt nur mit trauzeugen und die grosseltern/eltern eines mannes (ich selbst habe keine failie mehr/hier) dannach nicht mal restaurant oder kaffe/kuchen da ich es hasse wenn ich menschen beobachten. das kann keiner nachvollziehen der solche probleme selbst nicht hatte.
Fazit: 3 kind im allgemein gerne aber ich schaffe es nicht die medikaente abzusetzen für die zeit der schwangerschaft und werde wärend ich schwanger bin keine einnehnen da mir auch es zu gefärlich ist dem kind gegenüber.ich möchte einfach die therapie machen, wieder Lebensfreude finden um für eine jetzigen kinder da sein und ich möchte wieder in meinem altem beruf (altepflege von demezkraken) arbeiten... mein körper, meine Failie, meine entscheidung mit der ich ein lebenlang leben muss...

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9. November 2013 um 8:53
In Antwort auf blanch_12512208


1. es war "4jahre und 6 monate geeint" <-- ein tippfehler, tut mir leid
2. wenn meine 2te schwangerschaft nicht so scheisse gewesen wäre, wurde ich gerne 3tes kind bekommen
3. es ist mein 4tes medikaent, da anderen nicht eigeschlagen haben, das ist das einzige was ich gut vertrage.. das jetzige hilft aber auch so so, daher muss ich ab januar in die therapie.
4. meine 1.te schwangerschaft war super, nur die zweite durch's absetzen hat mich in suizidgedaken und ins KH gebracht.
5. das risiko von weiteren einnehmen war meien beiden ärzten zu gross bei einer vorgeschichte - ich wurde auch mein kind in mir nicht mit starken medikaenten vollpumpen wollen - das risiko ist mir auch zu gross
6. "bei einem festen Willen für ein drittes Kind sicher auch ein Alternativ-Medikament finden." <--- ja mit sicherheit aber bei ungeplannter schwangerschaft gibt's da nu mal keine zeit auf wochenlanges absetzen von einem medikament und wochenlages einstellen auf's nächstes medikament, weil es ungewiss ist ob mir dann das neue hilft und die zeit dazwischen mir scheisse geht, da das eine abgesetzt wird und das neue womöglich garnicht helfen wird. da bin ich ja wenn's scheisse läuft unter garkeinem einfluss vom medis und quäle mich durch die schwangerschaft und vernachlässige meine beiden kinder
"-> bei der 2. Schwangerschaft hätte sie Alternativmittel gut brauchen können und die Ärzte hätten sie ihr bestimmt verpasst, wenn die sicher zu finden wären" <--- wollten sie mnicht achen und ich will die starke medikaemnte meiem kind nicht geben.
Es ist nicht so, das ich kein 3tes Kind will, ich weiss einfach nur das ich zu schwach bin die 3te schwagerschaft zu überstehen, und ich möchte wieder voll im leben stehen für meine beiden kinder die ich habe, da ich seit 4 jahren nie ausgegangen bin, kein treffen mit freunden, kein kino, kein spielplatz mit kids, kein nix - nur eine 4 wände 4 jahre lang - da ich vom kopf her probleme habe unter die menschen zu gehen. unsere hochzeit vor 2 wochen sah so aus : standesamt nur mit trauzeugen und die grosseltern/eltern eines mannes (ich selbst habe keine failie mehr/hier) dannach nicht mal restaurant oder kaffe/kuchen da ich es hasse wenn ich menschen beobachten. das kann keiner nachvollziehen der solche probleme selbst nicht hatte.
Fazit: 3 kind im allgemein gerne aber ich schaffe es nicht die medikaente abzusetzen für die zeit der schwangerschaft und werde wärend ich schwanger bin keine einnehnen da mir auch es zu gefärlich ist dem kind gegenüber.ich möchte einfach die therapie machen, wieder Lebensfreude finden um für eine jetzigen kinder da sein und ich möchte wieder in meinem altem beruf (altepflege von demezkraken) arbeiten... mein körper, meine Failie, meine entscheidung mit der ich ein lebenlang leben muss...

So,
mittlerweile war ja bereits der Termin, hast Du ihn denn gut überstanden?

Eine tolle Seite für die Frage, welches Medikament in der Schwangerschaft eingenommen werden kann, ohne grössere Risiken ist übrigens "Embryotox", die beschäftigen sich intensiv mit der Verträglichkeit der Medikamente.

In diesem Fall ist tatsächlich Vorsicht geboten, es wird sogar zu einer Feindiagnostik geraten, um Fehlentwicklungen frühzeitig feststellen zu können.
Und das wird genau NICHT bei jeder Chemiekeule geraten!

Letztlich liegt es dann an der Schwangeren, ob sie ein Risiko eingehen möchte, und hier hat sich die TE gegen die Einnahme entschieden!




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9. November 2013 um 8:58
In Antwort auf florina911

So,
mittlerweile war ja bereits der Termin, hast Du ihn denn gut überstanden?

Eine tolle Seite für die Frage, welches Medikament in der Schwangerschaft eingenommen werden kann, ohne grössere Risiken ist übrigens "Embryotox", die beschäftigen sich intensiv mit der Verträglichkeit der Medikamente.

In diesem Fall ist tatsächlich Vorsicht geboten, es wird sogar zu einer Feindiagnostik geraten, um Fehlentwicklungen frühzeitig feststellen zu können.
Und das wird genau NICHT bei jeder Chemiekeule geraten!

Letztlich liegt es dann an der Schwangeren, ob sie ein Risiko eingehen möchte, und hier hat sich die TE gegen die Einnahme entschieden!




Andere Frage:
Wie kommt's, dass Deine erste Ss super war?
Wie warst Du damals med. eingestellt?

Geht dein grosses Kind in den Kindergarten?

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9. November 2013 um 15:37
In Antwort auf florina911

So,
mittlerweile war ja bereits der Termin, hast Du ihn denn gut überstanden?

Eine tolle Seite für die Frage, welches Medikament in der Schwangerschaft eingenommen werden kann, ohne grössere Risiken ist übrigens "Embryotox", die beschäftigen sich intensiv mit der Verträglichkeit der Medikamente.

In diesem Fall ist tatsächlich Vorsicht geboten, es wird sogar zu einer Feindiagnostik geraten, um Fehlentwicklungen frühzeitig feststellen zu können.
Und das wird genau NICHT bei jeder Chemiekeule geraten!

Letztlich liegt es dann an der Schwangeren, ob sie ein Risiko eingehen möchte, und hier hat sich die TE gegen die Einnahme entschieden!





joah ist alles gut gegangen, danke der nachfrage. ich war davor schon nervös aber nur vor der Narkose da ich noch nie narkose hatte, vor dem eingriff selbst hatte ich keine angst.. na ja ist ja "erst" ca 2 tage her, es hat absolut nichts weh getan, ich hatte kurze vollnarkose, etwas um die 20-30 minuten insgesamt, dannach durfte ich liegen bleiben und wach werden, bekam was zu trinken und zu knabbern und mir gings auch ca 10 minuten nach dem aufwachen gut und ich durfte aufstehen und wurde von meinem mann abgeholt.
die ersten 2 tage hatte ich wirklich eine miinimaale blutung, heute ist es ewtas stärker aber laut dem arzt ist das wohl so das es am 3-4 tag doiller wird dann soll es weg sein..
im moment geht es mir gut und ich bereue nichts, war ja auch meine eigene entscheidung, wie es mir in paar jahren gehen wird kann ich natürlich nicht sagen aber ich bin froh das es heut zu tage solche möglichkeiten gibt wenn die frau gründe hat sich dazu zu entscheidnen...

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11. November 2013 um 10:18
In Antwort auf florina911

So,
mittlerweile war ja bereits der Termin, hast Du ihn denn gut überstanden?

Eine tolle Seite für die Frage, welches Medikament in der Schwangerschaft eingenommen werden kann, ohne grössere Risiken ist übrigens "Embryotox", die beschäftigen sich intensiv mit der Verträglichkeit der Medikamente.

In diesem Fall ist tatsächlich Vorsicht geboten, es wird sogar zu einer Feindiagnostik geraten, um Fehlentwicklungen frühzeitig feststellen zu können.
Und das wird genau NICHT bei jeder Chemiekeule geraten!

Letztlich liegt es dann an der Schwangeren, ob sie ein Risiko eingehen möchte, und hier hat sich die TE gegen die Einnahme entschieden!




Genau da muss man den Medizinersprech richtig verstehen:
"In diesem Fall ist tatsächlich Vorsicht geboten, es wird sogar zu einer Feindiagnostik geraten, um Fehlentwicklungen frühzeitig feststellen zu können.
Und das wird genau NICHT bei jeder Chemiekeule geraten!"

Das wird dann geraten, wenn man keine oder kaum Ahnung hat und es ein paar Berichte gab, dass es Probleme machen könnte.

http://www.embryotox.de/tranylcypromin.html

"Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: GERING"

"13" "zwei" = 15

"1977"

Man hat also bei 15 Einzelfällen ohne konkrete Untersuchung die Vermutung, dass es da Probleme geben könnte. Und zwar seit 1977. Und man empfiehlt:

"Auch bei stabiler Einstellung der Patientin sollte wegen der Gefahr geburtshilflicher Komplikationen ein Umsetzen auf besser erprobte Antidepressiva in Erwägung gezogen werden."

"in Erwägung gezogen werden" ist ziemlich schwach und drückt genau aus, dass man eigentlich keine wirkliche Ahnung hat. Und das obwohl das Medikament seit 50 Jahren von Frauen genommen wird. Hätte man gewollt, hätte man Ahnung. Wer Schuld ist, Hersteller, Ärzte, Unis, Ethikkommisionen, Politik ist mir wurscht, es wäre mehr drin als diese lausig ungenaue Angabe.

Und das ist mitnichten ein Präparat, was offensichtlich gefährlich ist. Habe mich am Wochenende mit einem bekannten Apotheker unterhalten und ihn auf Medikamente angesprochen, bei der Verhütung von der Frau verlangt wird. Er meinte im Endeffekt, dass diese zwar problematisch seien, aber gar nicht die mit wirklich massiven Risiko sind. Die mit wirklich massiven Risiko werden bei der Abgabe an Frauen, die im fruchtbaren Alter sind, ganz einfach gehandhabt: "Man verschreibt Frauen kein Contergan." waren seine Worte.

Sobald man also liest, "könnte", "sollte", "Gefahr" und ähnliches offenes und interpretierbares, kann man getrost davon ausgehen, dass die Risiken unter 10% liegen.

Contergan bzw. der Wirkstoff wird übrigens bei Embryotox nicht geführt. Da da eben gar keine Abwägung irgendeinen Sinn macht. Das nehmen Schwangere oder auch welche, die Schwanger werden könnten, nicht.

Zum Vergleich:
Das Zeug, über das wir hier reden, Embryotox Empfehlung:
"Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Vor einer geplanten Schwangerschaft sollte auf ein besser erprobtes Antidepressivum umgestellt werden, wenn es aus therapeutischer Sicht möglich ist. Bei bestehender Schwangerschaft sollte eine Neueinstellung auf Tranylcypromin vermieden werden. Auch bei stabiler Einstellung der Patientin sollte wegen der Gefahr geburtshilflicher Komplikationen ein Umsetzen auf besser erprobte Antidepressiva in Erwägung gezogen werden."
Zeug, dass auf 25% Fehlbildungsrisiko geschätzt wird (und noch erheblich hamrloser als Contergan ist)
http://www.embryotox.de/tretinoin.html
"Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Auch eine topische Behandlung sollte nicht in der Schwangerschaft erfolgen. Eine systemische Therapie bei Leukämie ist bei Frauen im gebärfähigen Alter nur bei ausreichendem kontrazeptivem Schutz und nach Ausschluss einer Schwangerschaft erlaubt. Eine sichere Kontrazeption muss nach Absetzen von Tretinoin noch einen Monat weitergeführt werden. Bei deutlichem Unterschreiten dieser Zeitvorgaben, insbesondere bei Behandlung in die Frühschwangerschaft hinein, ist eine erhebliche Schädigung der embryonalen Entwicklung möglich. Die systemische Therapie im Rahmen etablierter Therapieschemata sollte bei bestehender Schwangerschaft möglichst erst im 2. oder 3. Trimenon nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um individuell das Risiko abzuschätzen und das weitere Vorgehen zu besprechen! Eine individuelle Beratung können Sie über den Online-Fragebogen anfordern. Sie können uns aber auch anrufen. Hier finden Sie Angaben zum Datenschutz. Die Beratung ist für Sie kostenlos. "

Beim einen wird von einem diffusen Risiko gelabert. Beim anderen mit 25% Fehlbildungsrisiko wird sofort darauf verwiesen, dass man das Zeug nicht nehmen solllte und es werden unmittelbar Beratungsmöglichkeiten verlinkt und zur Beratung aufgefordert.

Dass man hier möglicherweise aufgrund von Forschungsfaulheit Frauen mit Fehlbildungsrisiken im Prozent oder gar Promillebereich stresst, dass sie doch ihre Antidepressiva nicht mehr nehmen sollen, finde ich erbärmlich.

Und leider sind da viele Ärzte auch unwissend und lassen sich durch diffuses Risikogerede kirre machen, meine Frau hat dem Apotheker von ihrer Odysee in der letzten Schwangerschaft berichtet, als sie mit bakterieller Infektion und 39-40 Fieber 4 Ärtze abklappern musste, bevor sie in 50 km Entfernung endlich einen fand, der konkret nachschlug, welche Antibiotika jetzt ungefährlich genug sind, damit eine Einnahme in Frage kam. Was die Ärtze da übrigens völlig verschlafen, ist die Risikoabwägung zwischen Medikamentennebenwirkung und Schwangere weiter mit 39- 40 fiebern lassen. Aber ne, auch Ärtze sind von diesem "Hilfeeee, da steht was von Nebenwirkungen" -Blödsinn befallen. Kommentar des Apothekers dazu:
"Das ist unterlassende Hilfeleistung gewesen." Und hat dann aus dem Kopf 5 Antibiotika genannt, deren Risiken in der Schwangerschaft so gering sind, dass sie auf jeden Fall einer mehrwöchigen schweren bakteriellen Infektion vorzuziehen sind.

@martynak12:

Wie schon mal gesagt, ich will hier nur was gegen die sagen, in deren Verantwortung es läge, genau abzuklären, wie groß die Risiken sind. Du hattest 3 mal Mist zur Auswahl, Abtreibung, schwere Depression oder Medikamenteneinnahme mit ungewissem Fehlbildungsrisiko. Aber wie groß der 3. Misthaufen war, das weiß keiner genau und die, die es hätten rausfinden müssen, haben versagt. Und das kotzt mich an. Bei dir hätt es vielleicht keinen Unterschied gemacht, aber es gibt sicher Frauen, die sich zum Griff in den 3. Misthaufen hätten durchringen können, wenn ihnen irgendwer klar hätte bestätigen können "Das Risiko ist 4-8%" (Oder was auch immer das reale Risiko ist, wir wissen es ja nicht).


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16. Oktober 2014 um 9:23

Hey
Wie verlief das Gespräch bei der Krankenkasse ab und wie lang ungefähr?

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19. Mai 2017 um 11:44
In Antwort auf aliisa_12322749

Da mir damals das Forum auch geholfen hat, würde ich gerne einen Erfahrungsbericht schreiben in der Hoffnung dass er anderen verzweifelten Frauen hilft. Und gleich vorweg: Es ist mein Bericht und meine Meinung und die werde ich auch nicht ändern wenn mich 285 Abtreibungsgegner als Mörder beschimpfen.

Angefangen hat alles vor etwa einem Jahr im Sommer. Ich war schon etwa 1,5 Jahre mit meinem Freund zusammen und da ich die Pille nicht vertrage haben wir mit Kondom verhütet. Das ist dann aber wohl kaputt gegangen ohne dass ich es gemerkt habe. Nach 5 Wochen ohne Regel kam mir die Sache dann doch etwas komisch vor und ich habe einen Test gemacht. Positiv. Auch die nächsten 2 Tests waren positiv die ich gemacht hatte weil ich das nicht glauben wollten und konnte.

Mein Freund ist aus allen Wolken gefallen und als ich ihn gefragt habe, was er gerne möchte hat er gesagt er fühlt sich nicht bereit für ein Kind. Und da ich gerade mitten im Studium war, wäre das für mich auch denkbar ungünstig gewesen. Außerdem wollte ich das alles vom Gefühl her nicht. Wir waren uns also schnell einig was wir tun. Ich habe hier im Forum viel gelesen und überall diese verdammte Kacke von wegen Mörder und und das Kind wär ja schon in der 7. Woche total groß mit gefakten Bildern etc. haben mich wirklich wütend gemacht. Was hat ein Kind davon geboren zu werden und dann nicht gewollt zu sein? Man projeziert doch bestimmt unbewusst eine verlorengegangene Karriere auf ein Kind, auch wenn es nichts dafür kann.

Ich bin dann mit meinem Freund zu proFamilia zum Beratungsgespräch weil das ja Pflicht ist für eine Abtreibung. Ich dachte wirklich die wollten mich jetzt überreden und mir finanzielle Möglichkeiten zeigen, aber als die gemerkt haben, dass ich mir sehr sicher bin die richtige Entscheidung zu treffen haben sie mich auch gelassen und mir den Wisch geschrieben.

Dann noch zur Krankenkasse, weil ich als Studentin ja eh nix verdiene, wird das übernommen.

In der Praxis, ich war in einer reinen Frauenpraxis in Ludwigshafen(also vom Personal her) hatte ich echt Angst dass alle denken, mann ist die blöd, man weiß doch wo die Babys herkommen. Aber es waren alle wirklich super nett zu mir. Ich war dann morgends zum Beratungsgespräch dort und weil ich echt ziemlich aufgelöst war haben se mir dann angeboten, das gleich am Nachmittag machen zu lassen, dass ich nicht noch 4 Tage warten muss. Das hab ich dann auch gemacht, weil ich wusste ich würde meine Meinung nicht mehr ändern.
Mir wurde dann gesagt ich sollte eine Decke mitbringen und eine frische Unterhose und noch ein paar Dinge.
Als ich dann nachmittags in das Wartezimmer bin mit meiner Decke war ich ganz schön schockiert, wieviele Mädchen mit Decke da rumsaßen. Wirklich krass. Das war schon irgendwie ne Massenabfertigung, aber es war alles sauber und die Ärzte haben sich trotzdem Zeit für einen genommen.

Dann war es soweit, ich wurde abgeholt und in den Aufwachraum gebracht wo ich dann hinterher hingekommen bin. Da lag schon ein Mädchen, das noch total benebelt war. Hab natürlich gefragt obs schlimm ist und so, aber sie meinte nein, man bekommts ja nicht mit.
Dann wurde ich auch rel. direkt ins OP-Zimmer gebracht, hab am ganzen Körper gezittert vor Angst. Dann wurde eine Infusion gelegt und das Betäubungsmittel reingespritzt und innerhalb von vll 30 sek war ich weg. Bin dann in dem Bett wieder aufgewacht. Ich hab zwar hinterher ziemlich stark geblutet aber nur an dem Tag selbst. Mir wurde dann noch gesagt dass alles in Ordung ist, sie hätten einen Ultraschall gemacht und ich wär nicht mehr schwanger.

Mein Freund hat mich dann heefahren und sich ganz lieb um mich gekümmert, auch wenns mir gar net so schlecht ging.
Was bei mir als Kompikation dazukam war, dass ich ca. 3 Monate später immernoch keine Periode hatte und dann noch eine Zyste am Eierstock festgestellt wurde, die aber von alleine wieder wegging und von der Hormonumstellung kam.
Als die Blutung dann kam, war das echt heftig. Hab 5 Tage durchgeblutet und war danach dann auch im Krankenhaus für ne Nacht, weil das einfach nur so rauslief. Das war wirklich krass, weil ich normalerweise eine sehr schwache Blutung habe. Bekam dann Tabletten und dann hat sich das gelegt und mittlerweile ist auch alles wieder in Ordung. Da ich sowas aber nirgends gefunden hab, glaube ich, dass das wohl eher selten ist.

So, nach den Fakten vll noch die Sache mit den Schuldgefühlen. Ich muss sagen ich warte bis heute darauf. Ich denke ich habe das richtige getan und ich möchte das auch nur so betonen weil ich, als ich vor der Abtreibung hier gelesen habe, immer wieder gelesen habe dass Frauen in psychiatrischer Behandlung sind, etc. wegen der Schuldgefühlen die sie hätten. Ich kann auch rel. normal mit meinen Freundinnen über Kinder, Babys usw. reden, obwohl nur eine von der Abtreibung weiß. ICh will damit nur sagen, lasst euch nicht verunsichern von den ganzen Hasstiraden hier und überall. Wenn ihr für euch glaubt es ist das richtige, dann ist es das auch. Und wenn ihr unsicher seid, dann hört ganz genau auf eure innere Stimme.

Falls mir jemand eine PN schickt, versuche ich natürlich, die so schnell wie möglich zu beantworten, nur bin ich nicht mehr wirklich oft im Forum, weil ich ja Gott sei dank durch bin mit der Geschichte.

Liebe Grüße und viel Kraft und Glück

Also, du schreibst:

"So, nach den Fakten vll noch die Sache mit den Schuldgefühlen. Ich muss sagen ich warte bis heute darauf".

Um SchuldGEFÜHLE zu merken, muss man die Fähigkeit besitzen eigenen GEFÜHLE im allgemeinen merken und wahrnehmen zu können. Ich habe deinenText sehr aufmerksam gelesen und festgestellt, dass da keine Spur von Gefühlen zu spühren ist, nur Kopf und Agression... Mütter, die das Leben ihres Kindes kurz nach dem es begonnen hat (ja, das Kind lebt schon im Mutterleib) beendet haben, also es getötet haben, können nich ohne Schaden  und ohne Schuldgefühle die Tat überstehen. Die jenigen, die Behaupten, unbeschadet eine Abtreibung überstanden zu haben, merken es nur nicht. Du merkst es nicht. Aber früher oder später kommt es raus.
Die jenige, die Psychologischer Behandlung in Anspruch nehmen, sind die glücklicheren, denn die nehmen ihre Gefühle war, und haben damit eine möglichkeit Ihren durch die Tat entstandenen Schmerz zu verarbeiten.

Die wichtigste Sache ist Aber eine andere.

Du hast kein wort über das Kind verloren. Es war dein Baby, dein Kind. Das Leben eines Kindes, deines Kindes. Darum geht es in erster Linie, und nicht um einen Lebensabschnitt deines Lebens, der vielleicht durch die Schwangerschaft und die Geburt des Kindes etwas anders gelaufen wäre, als du es dir vorgestellt hast. Also, du würdest nicht sterben, wenn das Kind am Leben geblieben wäre, du müsstest nur deine Pläne endern, und sich an das Leben anpassen, wärend dein Kind nicht mehr lebt! Es wurde Fremdbestimmt, es durfte nicht am Leben bleiben
und wurde umgebracht...

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19. Mai 2017 um 18:10
In Antwort auf aliisa_12322749

Da mir damals das Forum auch geholfen hat, würde ich gerne einen Erfahrungsbericht schreiben in der Hoffnung dass er anderen verzweifelten Frauen hilft. Und gleich vorweg: Es ist mein Bericht und meine Meinung und die werde ich auch nicht ändern wenn mich 285 Abtreibungsgegner als Mörder beschimpfen.

Angefangen hat alles vor etwa einem Jahr im Sommer. Ich war schon etwa 1,5 Jahre mit meinem Freund zusammen und da ich die Pille nicht vertrage haben wir mit Kondom verhütet. Das ist dann aber wohl kaputt gegangen ohne dass ich es gemerkt habe. Nach 5 Wochen ohne Regel kam mir die Sache dann doch etwas komisch vor und ich habe einen Test gemacht. Positiv. Auch die nächsten 2 Tests waren positiv die ich gemacht hatte weil ich das nicht glauben wollten und konnte.

Mein Freund ist aus allen Wolken gefallen und als ich ihn gefragt habe, was er gerne möchte hat er gesagt er fühlt sich nicht bereit für ein Kind. Und da ich gerade mitten im Studium war, wäre das für mich auch denkbar ungünstig gewesen. Außerdem wollte ich das alles vom Gefühl her nicht. Wir waren uns also schnell einig was wir tun. Ich habe hier im Forum viel gelesen und überall diese verdammte Kacke von wegen Mörder und und das Kind wär ja schon in der 7. Woche total groß mit gefakten Bildern etc. haben mich wirklich wütend gemacht. Was hat ein Kind davon geboren zu werden und dann nicht gewollt zu sein? Man projeziert doch bestimmt unbewusst eine verlorengegangene Karriere auf ein Kind, auch wenn es nichts dafür kann.

Ich bin dann mit meinem Freund zu proFamilia zum Beratungsgespräch weil das ja Pflicht ist für eine Abtreibung. Ich dachte wirklich die wollten mich jetzt überreden und mir finanzielle Möglichkeiten zeigen, aber als die gemerkt haben, dass ich mir sehr sicher bin die richtige Entscheidung zu treffen haben sie mich auch gelassen und mir den Wisch geschrieben.

Dann noch zur Krankenkasse, weil ich als Studentin ja eh nix verdiene, wird das übernommen.

In der Praxis, ich war in einer reinen Frauenpraxis in Ludwigshafen(also vom Personal her) hatte ich echt Angst dass alle denken, mann ist die blöd, man weiß doch wo die Babys herkommen. Aber es waren alle wirklich super nett zu mir. Ich war dann morgends zum Beratungsgespräch dort und weil ich echt ziemlich aufgelöst war haben se mir dann angeboten, das gleich am Nachmittag machen zu lassen, dass ich nicht noch 4 Tage warten muss. Das hab ich dann auch gemacht, weil ich wusste ich würde meine Meinung nicht mehr ändern.
Mir wurde dann gesagt ich sollte eine Decke mitbringen und eine frische Unterhose und noch ein paar Dinge.
Als ich dann nachmittags in das Wartezimmer bin mit meiner Decke war ich ganz schön schockiert, wieviele Mädchen mit Decke da rumsaßen. Wirklich krass. Das war schon irgendwie ne Massenabfertigung, aber es war alles sauber und die Ärzte haben sich trotzdem Zeit für einen genommen.

Dann war es soweit, ich wurde abgeholt und in den Aufwachraum gebracht wo ich dann hinterher hingekommen bin. Da lag schon ein Mädchen, das noch total benebelt war. Hab natürlich gefragt obs schlimm ist und so, aber sie meinte nein, man bekommts ja nicht mit.
Dann wurde ich auch rel. direkt ins OP-Zimmer gebracht, hab am ganzen Körper gezittert vor Angst. Dann wurde eine Infusion gelegt und das Betäubungsmittel reingespritzt und innerhalb von vll 30 sek war ich weg. Bin dann in dem Bett wieder aufgewacht. Ich hab zwar hinterher ziemlich stark geblutet aber nur an dem Tag selbst. Mir wurde dann noch gesagt dass alles in Ordung ist, sie hätten einen Ultraschall gemacht und ich wär nicht mehr schwanger.

Mein Freund hat mich dann heefahren und sich ganz lieb um mich gekümmert, auch wenns mir gar net so schlecht ging.
Was bei mir als Kompikation dazukam war, dass ich ca. 3 Monate später immernoch keine Periode hatte und dann noch eine Zyste am Eierstock festgestellt wurde, die aber von alleine wieder wegging und von der Hormonumstellung kam.
Als die Blutung dann kam, war das echt heftig. Hab 5 Tage durchgeblutet und war danach dann auch im Krankenhaus für ne Nacht, weil das einfach nur so rauslief. Das war wirklich krass, weil ich normalerweise eine sehr schwache Blutung habe. Bekam dann Tabletten und dann hat sich das gelegt und mittlerweile ist auch alles wieder in Ordung. Da ich sowas aber nirgends gefunden hab, glaube ich, dass das wohl eher selten ist.

So, nach den Fakten vll noch die Sache mit den Schuldgefühlen. Ich muss sagen ich warte bis heute darauf. Ich denke ich habe das richtige getan und ich möchte das auch nur so betonen weil ich, als ich vor der Abtreibung hier gelesen habe, immer wieder gelesen habe dass Frauen in psychiatrischer Behandlung sind, etc. wegen der Schuldgefühlen die sie hätten. Ich kann auch rel. normal mit meinen Freundinnen über Kinder, Babys usw. reden, obwohl nur eine von der Abtreibung weiß. ICh will damit nur sagen, lasst euch nicht verunsichern von den ganzen Hasstiraden hier und überall. Wenn ihr für euch glaubt es ist das richtige, dann ist es das auch. Und wenn ihr unsicher seid, dann hört ganz genau auf eure innere Stimme.

Falls mir jemand eine PN schickt, versuche ich natürlich, die so schnell wie möglich zu beantworten, nur bin ich nicht mehr wirklich oft im Forum, weil ich ja Gott sei dank durch bin mit der Geschichte.

Liebe Grüße und viel Kraft und Glück

Liebe Julia,
ich finde es beneidenswert, dass du über solch eine Erfahrung hier schreiben kannst. 
Ich kann mich ganz gut in deine Situation hineinversetzen, ich hab selbst erst vor 2 Jahren mein Studium abgeschlossen und hätte sehr wahrscheinlich bis vor Beginn meiner Abschlussarbeit bei einer ungewollten SS genau so gehandelt, obwohl ich schon lange mit meinem Freund zusammen war zu diesem Zeitpunkt. Nicht nur, dass ich dann erst mal ohne Abschluss da stehen würde und finanziell absolut abhängig, auch war unsere Beziehung einfach noch nicht reif dafür. Mittlerweile hat sich das geändert und wir planen gerade ein Kind zu bekommen. 
Ich finde aber man muss das auch mal sagen können, wir leben hier in einem freien Land, indem Frauen bis zur 12. SSW die Wahl gelassen wird. Das ist in meinen Augen ein absolutes Luxusgut...
dass wir, nicht mehr wie unsere Mütter und Großmütter, keine Entscheidungshewalt über den Verlauf unseres Lebens und den optimalen Zeitpunkt zur Familienplanung haben. Es wird immer Frauen geben, die das nicht verstehen können, aber ich finde es sollte akzeptiert werden, wenn andere Frauen diese Entscheidungsfreiheit nutzen (ich rede hier ausdrücklich nicht von solchen die das ausnutzen). 
Also Daumen hoch, dass du nach wie vor zu dieser Entscheidung stehst, du wirst deine Gründe gehabt haben 

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