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Erfahrungsbericht Mifegyne

2. Dezember 2010 um 8:20 Letzte Antwort: 15. Dezember 2018 um 15:49

Hallo Mädels,

ich möchte hier meine Erfehrung mit Mifegyn schildern ,da es sehr wenig Beiträge im Net zu der Abbruchstablette gibt.

ich möchte vorweg an alle Moralapostel apellieren das sie sich ihre Kommentare sparen können ,wenn jemand diesem Schritt wagt würd es Gründe mehr oder weniger stark geben nicht alle haben das Glück gepachtet ,eine Familie zuhaben die zu einem steht und nicht alle gehen unvernünftig mit Verhütungsmitteln um und es gibt in dieser Zeit auch noch Krankheiten die eine weitere Schwangerschaft unmöglich machen könnten und man dadurch dem Abbruch gegen übersteht.

Ich bin 29 bereits Mama von 2 süßen Zwergen im Alter von 6 Monaten und 7 Jahren bin in einer Beziehung die aber nicht wirklich sehr berauschend ist. Mein Entschluss zum Abbruch kam mit dem Schwangerschaftstest den ich positiv in den Händen hielt da war ich anfang 5.ssw. Ich weiß wie es ist wenn man ein Kind verliert habe selber 2 Fehlgeburten durch und kurz darauf folgenden meine süßen also es fällt auch mir nicht leicht .

Nach dem ich mir beim Doc beglaubigen lassen hab ,dass es so ist wie es ist lies ich mir ein Termin zur Einnahme von Mifegyn geben dazwischen müssen noch einige Wege erledigt werden man muss ein Beratungsgespräch bei DRK oder Pro Familla machen man muss zur Krankenkasse die Kostenklärung durchführen kommt auf das Einkommen an um so weniger man verdient um so weniger bezahlt man für den Abbruch. Zwischen dem Beratungsgespräch und der Tabletteneinnahme müssen 3 volle Tage liegen Bedenkzeit!!!

Nach dem ich nun alle Wege erledigt hatte bin ich nun am Montag wieder zum Doc mit den Bescheinigung der Krankenkasse und der Psychologin vom Pro Familia.
nach einem kurzen Gespräch über die Aufklärung und einer kurzen ultraschalluntersuchung gab sie mir ein Glas Wasser mit den 3 tabletten Mifegyne dann durfte ich nach Hause.
Daheim angekommen merkte ich das mir Schwindlig wurde und ich etwas benommen war und bissel Müdigkeit setzte ein. Das verging mit der Zeit . Am Abend hatte ich leichtes ziehen im Unterleib Blutung hatte ich noch keine bekommen. Dienstag war mir bissel Übel und nur noch leicht benommen mehr ist auch da nicht geschehen man guckt halt bei jedem Gang aufs Klo ist da was fängt es an !? zerrt sich so hin. Mittwoch früh musste ich um 7.00 Uhr in der Tagesklinik sein da bekamm ich sowie 4 weitere Frauen das Cytotec vor die gebärmutter gelegt das soll Wehen anregen und die Frucht ausstossen.
Da ich mir mit den 4 anderen Frauen ein Zimmer teilen musste war es natürlich viel einfacher das zu überstehen weil alle das gleiche wie ich durchmachten und alle andere Gründe für den Abbruch hatten,die eine war 45 und fand sich zu alt die andere war die eingebildete Karrierefrau und will mit Kindern nix zutun haben ,dann gab es eine die hatte mit 26 schon 7 kinder noch eine hatte einen kleine Zyste in der Gebärmutter und ich mit meinen Lastern und Ängsten irgendwann allein mit 3 Kindern und finanziellen Nöten da zustehen.

Bei allen wirkte das Zäpfchen unterschiedlich die eine merkte sofort etwas die anderen nach 3 stunden nix und bei mir ging es mit leichten Menstruationsschmerzen einher nachdem 2 Stunden rum waren,die Schwestern waren sehr Liebevoll und Fürsorglich reichten uns Tee und auf verlangen auch Schmerzmittel was jedoch niemand brauchte. Mit den leichten Regelschmerzen fingen bei mir auch die Blutung an und wurden mit der zunahme der Gebärmutterkontraktion auch stärker nach 4 Stunden war bei mir alles vorbei die schmerzen wurden weniger und ich konnte nach einem Arztbesuch die Klinik verlassen .
Mir war etwas flau im Magen weil ich seit Stunden nix gegessen hatte . Daheim angekommen war ich doch schon erschöpft aber mir ging es sonst psychich und körperlich gut. die Blutung und schmerzen sind wie starke Regelschmerzen und so empfanden es die 4 anderen Mädels auch.

Alles in allem kann ich die Tabletten nur empfehlen wenn jemand in so eine Lage kommt und nicht weiß für was und wie er sich entscheiden soll.

Ich habe aus diesem Fehler gelernt und hoffe einfach dass ich nie wieder in so eine Situation kommen werde.


Danke fürs zuhören

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2. Dezember 2010 um 10:12

Hi Du
Ich habe mir deinen Bericht sehr genau durchgelesen. Ich bin nicht wirklich für Abtreibungen. Dennoch verurteile ich keine Frau, die dies tut. Es ist ihr Leben und sie muss damit klarkommen. Obwohl es aus meiner Sicht nicht nur um ihren Körper und ihr Leben geht sondern noch um das Leben ihres Kindes. Aber das ist Meinungssache .

Eine Frage habe ich an dich:
"Ich habe aus diesem Fehler gelernt und hoffe einfach dass ich nie wieder in so eine Situation kommen werde."

Aus welchem Fehler meinst du?

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2. Dezember 2010 um 10:30


allgemein noch besser verhüten

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8. Dezember 2010 um 18:03


Ich selbst hatte auch überlegt diese Tablette zu nehmen, mich dann aber zum glück doch dagegen entschieden. Auch wenn uns unsere Jobs kaum zeit dazu lassen freuen mein Mann und ich uns nun sehr auf unseren Zwerg und können den nächsten Ultraschalltermin kaum noch abwarten

Alles gute dir und deinen 2 Kids.

Teufelchen 13.SSW

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21. August 2012 um 10:36

Mifegyne ist der Horror
Hallo ihr lieben ,
nun möchte ich doch mal meine Erfahrung mit Mifegyne schildern.
Nachdem ich ungewollt Schwanger geworden bin und für mich fest gestanden hat es nicht zu kriegen ( mein Partner möchte es aber ), habe ich mich mit Pro Familia in Verbindung gesetzt wo ich dann das erstemal etwas davon gehört habe.
Für mich stand dann schnell fest das ich es so mache und nicht schon wieder eine Narkose meinem Körper zumute.
Vier Tage später war es dann soweit , ich habe 3 Tabletten bekommen die ich vor dem Arzt und Helferin einnehmen musste was für mich schon sehr schwer war warum schauen die zu.
Als ich gehen konnte habe ich weinend meine Schwester angerufen und habe gesagt das es doch nicht wahr sein kann ich bin gerade mit vollem Bewusstsein hingegangen und habe mein Kind getötet. .
Ich hatte weder an dem Tag noch den Tag darauf irgendwelche Schmerzen überkeit Blutungen oder ähnliches. Mir ging es wunderbar.
Dann kam der Tag als ich Cyotec einnehmen musste , ich habe weinend vor der Tablette gessessen und habe mir gedacht was wenn die Mifegyne nicht gewirkt hat und es noch Herztöne hat ? Schaffst du das von deinem Gewissen her dein Kind bei vollem Bewusstsein tu Töten ???
Nein ich habe es nicht geschafft ich habe Cyotec nicht eingenommen und ja es war die richtige Entscheidung , denn zur US Untersuchung beim Arzt hat man mir gesagt das das Kind noch Herztöne hat. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen meine Kleine Marie doch zu kriegen denn wen die kleine Maus schon gegen Mifegyne den Kampf gewonnen hat dann hat sie es Verdient zu leben und wo ein Kind satt wird werden auch zwei satt.!!!!!
Für mic hist MIfegyne / Cyotec das schlimmste was es auf dem Markt gibt denn ich bin mit meiner Pysche überhaupt nicht dami klar gekommen und habe mich sogar in Pyschologische Behandlung gegeben.
Respekt vor allen die es nehmen können oder konnten hatte euer Kind noch Herztöne ??? Nehmt lieber in Kauf 3 min in Narkose zu liegen als 72 Std euch selber zu Quälen

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21. August 2012 um 11:17

Myfegine
Ich hatte durch eine nicht intakte ss die Auswahl ausscharbung/myfegine!
Ich habe mich für die myfegine entschieden und hatte überhaupt keine Schwierigkeiten!
Psychisch ist das was andrea,jedoch körperlich ist das eine Simple Methode gewesen,die Weder schmerzhaft war noch war ich eingeschränkt!
Lg

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21. August 2012 um 13:07
In Antwort auf gerda_12562044

Mifegyne ist der Horror
Hallo ihr lieben ,
nun möchte ich doch mal meine Erfahrung mit Mifegyne schildern.
Nachdem ich ungewollt Schwanger geworden bin und für mich fest gestanden hat es nicht zu kriegen ( mein Partner möchte es aber ), habe ich mich mit Pro Familia in Verbindung gesetzt wo ich dann das erstemal etwas davon gehört habe.
Für mich stand dann schnell fest das ich es so mache und nicht schon wieder eine Narkose meinem Körper zumute.
Vier Tage später war es dann soweit , ich habe 3 Tabletten bekommen die ich vor dem Arzt und Helferin einnehmen musste was für mich schon sehr schwer war warum schauen die zu.
Als ich gehen konnte habe ich weinend meine Schwester angerufen und habe gesagt das es doch nicht wahr sein kann ich bin gerade mit vollem Bewusstsein hingegangen und habe mein Kind getötet. .
Ich hatte weder an dem Tag noch den Tag darauf irgendwelche Schmerzen überkeit Blutungen oder ähnliches. Mir ging es wunderbar.
Dann kam der Tag als ich Cyotec einnehmen musste , ich habe weinend vor der Tablette gessessen und habe mir gedacht was wenn die Mifegyne nicht gewirkt hat und es noch Herztöne hat ? Schaffst du das von deinem Gewissen her dein Kind bei vollem Bewusstsein tu Töten ???
Nein ich habe es nicht geschafft ich habe Cyotec nicht eingenommen und ja es war die richtige Entscheidung , denn zur US Untersuchung beim Arzt hat man mir gesagt das das Kind noch Herztöne hat. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen meine Kleine Marie doch zu kriegen denn wen die kleine Maus schon gegen Mifegyne den Kampf gewonnen hat dann hat sie es Verdient zu leben und wo ein Kind satt wird werden auch zwei satt.!!!!!
Für mic hist MIfegyne / Cyotec das schlimmste was es auf dem Markt gibt denn ich bin mit meiner Pysche überhaupt nicht dami klar gekommen und habe mich sogar in Pyschologische Behandlung gegeben.
Respekt vor allen die es nehmen können oder konnten hatte euer Kind noch Herztöne ??? Nehmt lieber in Kauf 3 min in Narkose zu liegen als 72 Std euch selber zu Quälen

Unmöglich Tina,
bitte sei mir nicht böse, aber ich verstehe Deine Überschrift
von wegen "Horror" nicht wirklich...

Mifegyne bzw. der medik. Abbruch ist für DICH schlimm, ja, aber warum?
Doch einzig und allein weil Du nicht abtreiben wolltest!
Du wolltest es von Anfang an nicht, natürlich ist es dann für Dich eine schreckliche Erfahrung!

Das kann man jedoch nicht mit all den Frauen vergleichen, die wirklich abtreiben wollen!
Wie die meisten Berichte zeigen, haben die wenigsten Frauen Probleme damit.

Was ich sagen möchte ist, Du stellst die Methode als schlecht hin, dabei gehts Dir doch gar nicht gar nicht um die Methode selbst sondern um die Sache ansich...
Es ist nicht richtig, aufgrund Deiner persönlichen Einstellung den emdik. Abbruch zu verteufeln!!

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22. August 2012 um 11:49
In Antwort auf florina911

Unmöglich Tina,
bitte sei mir nicht böse, aber ich verstehe Deine Überschrift
von wegen "Horror" nicht wirklich...

Mifegyne bzw. der medik. Abbruch ist für DICH schlimm, ja, aber warum?
Doch einzig und allein weil Du nicht abtreiben wolltest!
Du wolltest es von Anfang an nicht, natürlich ist es dann für Dich eine schreckliche Erfahrung!

Das kann man jedoch nicht mit all den Frauen vergleichen, die wirklich abtreiben wollen!
Wie die meisten Berichte zeigen, haben die wenigsten Frauen Probleme damit.

Was ich sagen möchte ist, Du stellst die Methode als schlecht hin, dabei gehts Dir doch gar nicht gar nicht um die Methode selbst sondern um die Sache ansich...
Es ist nicht richtig, aufgrund Deiner persönlichen Einstellung den emdik. Abbruch zu verteufeln!!


Kann florina hier nur zustimmen. Völlig unangemessen.

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22. August 2012 um 11:55


Hallo danysahne!

Ich hatte vor einigen Jahren auch einen SSA mit Mifegyne & Cytotec.
Ich hatte die Wahl zwischen einer OP oder den Tabletten
und habe mich u.A. dafür entschieden, weil man sich 1.
nicht in Narkose legen lassen muss und 2. wollte ich
eine bewusste Trennung von der Frucht!
Nicht Lichter aus und alles ist vorbei.
Ich bekam 2 Tabletten Mifegyne, die mich keinerlei beeinflusst haben. Mir ging es genauso gut wie vorher,
habe nichts gespürt. 48 Stunden danach bekam ich Cytotec
Tabletten und Schmerzmittel. Kurz danach setzten Schmerzen und Blutungen ein. Ich verbrachte 4 oder 5 Stunden in der Arztpraxis. Die Schwestern erkundigten
sich immer wieder nach mit, öffneten das Fenster, schlossen
es, gaben mir zu Trinken usw.
Natürlich ist ein SSA nichts tolles - aber ein Abbruch
mit einer Tablette ist für mich die bessere Wahl - jedenfalls war es die richtige Entscheidung für mich in meiner Situation - als eine
OP, wo der Muttermund aufgedehnt und die Frucht abgesaugt wird.

Liebe Grüße

fenster

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24. August 2012 um 16:35

Man kann diese Erfahrung von Tina mit Mifegyne
eben nicht zur Kenntnis nehmen, da sie keine Erfahrung damit gemacht hat!

Wenn jemand nach Erfahrungsberichten sucht, irritiert die Überschrift erstmal, zum Glück wird es dann im Text deutlich dass sie gar keine Erfahrung gemacht hat...
sie hat nämlich gar nicht per Mifegyne abgetrieben!!

Richtig wäre eine Aussage wie "der Gedanke an den medikamentösen Abbruch finde ich schrecklich" oder ähnliches...

Ich kann ja auch nicht sagen Leberwurst schmeckt eklig wenn ich sie nie probiert habe...

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1. September 2012 um 22:50

Von wegen mifegyne
ich bin froh das ich heute die glücklichste mama der welt bin, denn durch druck von von der verwandschaft nahm ich mifegyne ein. ich wollte mir das leben nehmen denn das waren meine quall vollsten tage meines leben. ich weinte und war besessen vor selbstmord gedanken vor reue. ich hatte immer mein BABY vor den augen wie es im bauch herum treibt und verhungert, weil es seine mutter nicht zum essen gibt durch ihre hormone oder blut.ich ging ins krankenhaus bevor ich die anderen 2 tabletten nehmen sollte und bat um hilfe was ich tun soll um mein baby zu reten, der arzt dort war nur ein junger chirurg im dienst da es wochenende war. er sagte zu mir wenn du noch keine blutung hast dann kann es sein das die mifegyne deinem baby nichts getan hat. dann werden die 2 anderen auch keinen einfluss haben, und er bat mich die zu nehmen. ich blutete sehr stark und hatte wie üblich bei der regel bauch weh. nach 2 horror wochen wurde ich wieder geboren, ich blickte zum monitor und sah meinen engel LEBEN weiter entwickelt! ich schrie so vor glück und heulte vor freude. heute ist mein Engel 4 monate alt.

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29. August 2013 um 9:25


DANKE GLEICHFALLS!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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15. Dezember 2018 um 15:49
In Antwort auf danysahne01

Hallo Mädels,

ich möchte hier meine Erfehrung mit Mifegyn schildern ,da es sehr wenig Beiträge im Net zu der Abbruchstablette gibt.

ich möchte vorweg an alle Moralapostel apellieren das sie sich ihre Kommentare sparen können ,wenn jemand diesem Schritt wagt würd es Gründe mehr oder weniger stark geben nicht alle haben das Glück gepachtet ,eine Familie zuhaben die zu einem steht und nicht alle gehen unvernünftig mit Verhütungsmitteln um und es gibt in dieser Zeit auch noch Krankheiten die eine weitere Schwangerschaft unmöglich machen könnten und man dadurch dem Abbruch gegen übersteht.

Ich bin 29 bereits Mama von 2 süßen Zwergen im Alter von 6 Monaten und 7 Jahren bin in einer Beziehung die aber nicht wirklich sehr berauschend ist. Mein Entschluss zum Abbruch kam mit dem Schwangerschaftstest den ich positiv in den Händen hielt da war ich anfang 5.ssw. Ich weiß wie es ist wenn man ein Kind verliert habe selber 2 Fehlgeburten durch und kurz darauf folgenden meine süßen also es fällt auch mir nicht leicht .

Nach dem ich mir beim Doc beglaubigen lassen hab ,dass es so ist wie es ist lies ich mir ein Termin zur Einnahme von Mifegyn geben dazwischen müssen noch einige Wege erledigt werden man muss ein Beratungsgespräch bei DRK oder Pro Familla machen man muss zur Krankenkasse die Kostenklärung durchführen kommt auf das Einkommen an um so weniger man verdient um so weniger bezahlt man für den Abbruch. Zwischen dem Beratungsgespräch und der Tabletteneinnahme müssen 3 volle Tage liegen Bedenkzeit!!!

Nach dem ich nun alle Wege erledigt hatte bin ich nun am Montag wieder zum Doc mit den Bescheinigung der Krankenkasse und der Psychologin vom Pro Familia.
nach einem kurzen Gespräch über die Aufklärung und einer kurzen ultraschalluntersuchung gab sie mir ein Glas Wasser mit den 3 tabletten Mifegyne dann durfte ich nach Hause.
Daheim angekommen merkte ich das mir Schwindlig wurde und ich etwas benommen war und bissel Müdigkeit setzte ein. Das verging mit der Zeit . Am Abend hatte ich leichtes ziehen im Unterleib Blutung hatte ich noch keine bekommen. Dienstag war mir bissel Übel und nur noch leicht benommen mehr ist auch da nicht geschehen man guckt halt bei jedem Gang aufs Klo ist da was fängt es an !? zerrt sich so hin. Mittwoch früh musste ich um 7.00 Uhr in der Tagesklinik sein da bekamm ich sowie 4 weitere Frauen das Cytotec vor die gebärmutter gelegt das soll Wehen anregen und die Frucht ausstossen.
Da ich mir mit den 4 anderen Frauen ein Zimmer teilen musste war es natürlich viel einfacher das zu überstehen weil alle das gleiche wie ich durchmachten und alle andere Gründe für den Abbruch hatten,die eine war 45 und fand sich zu alt die andere war die eingebildete Karrierefrau und will mit Kindern nix zutun haben ,dann gab es eine die hatte mit 26 schon 7 kinder noch eine hatte einen kleine Zyste in der Gebärmutter und ich mit meinen Lastern und Ängsten irgendwann allein mit 3 Kindern und finanziellen Nöten da zustehen.

Bei allen wirkte das Zäpfchen unterschiedlich die eine merkte sofort etwas die anderen nach 3 stunden nix und bei mir ging es mit leichten Menstruationsschmerzen einher nachdem 2 Stunden rum waren,die Schwestern waren sehr Liebevoll und Fürsorglich reichten uns Tee und auf verlangen auch Schmerzmittel was jedoch niemand brauchte. Mit den leichten Regelschmerzen fingen bei mir auch die Blutung an und wurden mit der zunahme der Gebärmutterkontraktion auch stärker nach 4 Stunden war bei mir alles vorbei die schmerzen wurden weniger und ich konnte nach einem Arztbesuch die Klinik verlassen .
Mir war etwas flau im Magen weil ich seit Stunden nix gegessen hatte . Daheim angekommen war ich doch schon erschöpft aber mir ging es sonst psychich und körperlich gut. die Blutung und schmerzen sind wie starke Regelschmerzen und so empfanden es die 4 anderen Mädels auch.

Alles in allem kann ich die Tabletten nur empfehlen wenn jemand in so eine Lage kommt und nicht weiß für was und wie er sich entscheiden soll.

Ich habe aus diesem Fehler gelernt und hoffe einfach dass ich nie wieder in so eine Situation kommen werde.


Danke fürs zuhören

Hey, 
mir war es ein dringendes Bedürfnis auch von meiner Abtreibung zu berichten. Meine Abtreibung ist mittlerweile 2 Monate her und mir geht es wirklich gut. Als ich von der Schwangerschaft erfahren habe, war ich Anfang der 6. Woche. Irgendwie war ich gefasst, da ich es mir nach dem Ausbleiben meiner Regel schon gedacht habe und mir direkt einen Test geholt habe. Außerdem habe ich mich die letzte Woche extrem schlapp und müde gefühlt und mir war andauernd schlecht. Ich habe direkt einen Termin gemacht bei ProFamilia und auch direkt beim Arzt, dessen Nummer ich schon direkt nach dem Telefongespräch von ProFamilia bekam. Ich habe mich für die Abtreibunsgpille entschieden, da es mir irgendwie lieber war als ein medizinischer Eingriff, auch wenn der schneller vorbei ist und schmerzfreier sein soll. Ich habe mich sehr viel online informiert und ich fand es extrem schwierig hier sachliche Informationen zu bekommen weil man hier wirklich zu 90% nur Horrorberichte findet. Ich musste ungefähr 4 Tage auf den Termin bei ProFamilia warten, und nach dem Termin war mir einfach nur zu heulen zumute. Erstmal musste ich einundhalb Stunden im Wartezimmer von ProFamilia warten, während irgendwelche Kinder dort rumgetollt sind und irgendwelche Angestellten durch das Zimmer rannten. Am Anfang war ich noch guten Mutes aber nach dem eine Stunde rum war und man so mit seiner eigenen Angst umgeben war, war ich emotional sehr aufgekratzt. Das Gespräch wurde dann von einem Mann geführt mit einer Praktikantin, ich fühlte mich in der Sitiation nicht wirklich wohl und war einfach nur froh als ich den Beratungsschein hatte. Allerdings muss man dazu sagen dass der Mann schon nett war und auch am Anfang meinte dass ich nicht gezwungen bin irgendwas zu sagen und egal wie das Gespräch verläuft ich so oder so den Schein ausgestellt bekomme. Naja auf jeden Fall war ich die ganze Zeit dann kurz vorm heulen, auch als ich das Büro verließ. Bis zu dem ersten Arzttermin waren es dann weitere 5 Tage. Ich nahm meinen Partner mit und war wirklich überrascht von der Praxis. Alle waren total nett und man hatte überhaupt nicht das Gefühl irgendwie verurteilt zu werden, wie ich vorher gedacht hatte. Ich kam in einen kleinen Raum wo ich belehrt wurde und Sachen gefragt wurde von einer Arzthelferin, dann sollte ich die erste Tablette runterschlucken ( oder waren es zwei ich weiß es nicht mehr genau), auf jeden Fall das erste Präparat. Danach sollte ich meine Blase leeren und kam noch kurz auf den Stuhl für einen Abstrich und einen Ultraschall. Der Ultraschall wurde gegen meine Vorstellung nicht auf dem Bauch gemacht sondern irgendwo in/ an der Vagina/Vulva, das heißt man hat gar nichts davon mitbekommen und als man dachte es geht los war es schon wieder vorbei, wirklich ratzfatz. Dann konnte man schon wieder gehen. Nach dem ersten Präparat verging ein Tag zuhause, wo ich gar keine Veränderungen festgestellt habe. Am darauffolgenden Tag ging es dann wieder zu Ärztin. Ich bekam das zweite Präparat, was ich im Mund lutschen musste 10 Minuten lang (Die Ärztin klärte mich auf das es normal zwei Tabletten gäbe, die man runterschlucken muss, aber sie probiere eine neue Methode die laut Ärzten besser vertragen werde mit weniger Schmerzen). Dann gab es in Praxis einen extra Raum mit fünf  Betten, der gemütlich eingerichtet war, dort verblieb ich dann die nächsten fünf Stunden mit meinem Freund. Ich hatte im Vorhinein Angst starke Schmerzen zu bekommen, da man sagt, dass die Schmerzen ausfallen wie bei der Regel, und ich an einem Tag zumindest immer sehr starke Schmerzen habe. Allerdings verlief alles sehr moderat, ich bekam zwar irgendwann Schmerzen allerdings waren die von nicht allzu langer Dauer ( ich nahm aber auch Ibuprofen dazu und legte nach, nach paar Stunden. In dem Raum befanden sich noch andere Frauen, den es deutlich schlechter ging, aber nach paar Stunden ging es Ihnen auch besser. Ich sollte wenn ich auf Toilette ging nach einer runden durchsichtigen Kugel Ausschau halten, der Fruchtblase, und die Helferinnen holen falls ich eine sehen würde in der Toilette, dann könnte ich auch direkt heimgehen. Ich bekam zwar Blutungen, die auch relativ stark waren und zum Schluss wieder nachließen, aber ich habe während des gesamten Aufenthalts in der Praxis nichts entdecken können. Am Anfang nach der Einnahme wurde mit relativ übel, aber nur kurz, dann war meine Übelkeit ganz weg ( auch die die ich die Wochen zuvor verspürt hatte, vielleicht war ab dem Moment schon die Schwangerschaft vorbei gewesen?). Am Ende der fünf Stunden ließen die Blutungen wieder ein bisschen nach und ich hatte noch ein endgespräch mit der Ärztin und sie gab mir noch einen Umschlag mit, mit dem medizinischen Befund etc. falls ich danach zu einem anderen behandelnden Arzt gehen sollte. Außerdem gab sie mir noch ein Weiteres Präparat mit, was ich zur Sicherheit nochmal zuhause zu mir nehmen sollte um ganz sicher zu gehen. Naja das tat ich auch, allerdings konnte ich auch zuhause keine Fruchtblase erkennen. Ich vereinbarte bei ihr dann auch einen Nachuntersuchungstermin, der allerdings erst zwei Wochen später stattfinden sollte. Bis dahin war es nicht sehr angenehm, da man in Ungewissheit blieb ob jetzt alles wirklich gutgegangen ist, oder vielleicht sogar eine Ausschabung oder Aussaugung durchführe müsse. Allerdings bestätigte sie mir bei dem Termin, dass alles gut verlaufen sei und die Schwangerschaft nicht mehr sichtbar. Sie konnte sogar meinen nächsten Eisprung erkennen. Bis zu dem Termin hatte ich fortwährend Blutungen, die ungefähr 3-4 Tage nach der Nachuntersuchung erst entgültig endeten. Also insgesamt zweiundhalb Wochen. Die Blutungen waren allerdings nur moderat stark, und ich benutzte drei Tage nach der Abtreibung schon meinen Menstruationscup, obwohl man ja zwei Wochen lang Binden benutzen sollte. Ich hatte das mit der Ärztin abgesprochen, da ich mit Binden wirklich gar nicht klar komme, und sie hatte gesagt dass die gesundheitlichen Risiken da extrem gering sind, und es nur Problemfälle in den USA gab, ähnlich wie mit dem toxischen Schocksyndrom bei Tampons vor dem gewarnt wird. Insgesamt kann ich die Ärztin und ihre Praxis wirklich nur loben, das ganze Team total verständnis- und liebevoll, so wie man es sich wünscht. Erst im Nachinnein habe ich dann erfahren, dass sich die Ärztin auch gegen die Paragraphen 218/219 einsetzt, und kurz vor und in der Zeit meiner Behandlung mit einer medienweiten Klage zu kämpfen hatte. Wirklich ein Hoch auf diese Frau! Auch die Art und Weise wie sie und ihr Team das Thema behandelt haben, fand ich toll. Zwar umfassend aufklärend, aber auch nicht angstmachend. Einfach realistisch. Mein Fazit zu der Abtreibungspille: ich hatte kurz vor der Behandlung echt Zweifel ob die Absaugung nicht doch die bessere Variente wäre und wollte den Termin kurz vorher absagen. Allerdings kann ich jetzt  sagen dass alles so wie es sein soll verlaufen ist, und auch wenn ich manchmal starke Regelschmerzen habe, die Schmerzen während der Abtreibung echt machbar waren. Auch die Blutungen fand ich im Rahmen. Ich würde mich immer wieder für die Pille entscheiden. Allerdings muss ich sagen dass ich mir mit meiner Entscheidung absolut sicher war, und sie von mir selbst aus kam, ich weiß nicht wie es für Frauen wäre, die moralische/ emotionale Probleme mit der Entscheidung haben und dann ihre Fruchtblase sehen oder wochenlang noch Blutungen haben, also vielleicht ist es für manche Frauen einfach besser wenn es direkt vorbei ist. So nun zu dem emotionalen Punkt. Meine Entscheidung war von Anfang an zu 100% klar, da ich noch relativ jung bin und ein Kind zu dem jetzigen Zeitpunkt nicht das ist was ich mir im Leben wünschen würde, und womit ich wirklich glücklich werden würde. Auch moralisch/ emotional gesehen hatte ich keine Entscheidungsprobleme, da ich zu 100% für die Selbstbestimmung der Frau bin und auch von meiner Erziehung her nichts moralisch verwerfliches darin sehe. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich bei mir noch keine Muttergefühle vorhanden sind. Ich kann es nicht sagen, und ich weiß auch dass jede Frau da anders denkt, aber bei mir war meine Entscheidung von Anfang an klar und ich wusste das es das Richtige ist. Allerdings waren die 4 Wochen zwischen ausbleiben der Regel und Nachuntersuchung mit der Bestätigung dass alles geklappt hat, trotz allem sehr emotional und zermürbend. Mir ging es wirklich sehr schlecht und ich habe mich komplett zuhause eingeschlossen. Vor allem kam dazu dass ich erst mit keinem darüber reden konnte, da mein Freund und ich gesagt hatten wir behalten es für uns, da es mir sehr peinlich war ( obwohl ich bei anderen Frauen liberal denke, daran sieht man dass wenn man selbst in der Lage steckt, es immer was anderes ist). Allerdings hab ich mich zwischen dem 1. und 2. arzttermin dann doch meinen besten Freundinnen geöffnet, da ich überemotional war und einen kompletten Heulkrampf bekommen hatte. Danach ging es mir so viel besser. Daran sieht man wirklich dass es so wichtig ist sich jemandem öffnen zu können. Ja ich war auf jeden Fall in der Zeit grade zwischen dem Schwangerschaftstest und dem zweiten Arztbesuch sehr deprimiert und wollte mich einfach nur verstecken. Ich wollte einfach nur dass es vorbei ist. Dazu kam diese komplette Abgeschlagenheit/ Müdigkeit und Emotionalität von der Schwangerschaft. Ich war einfach nur richtig down. Es war einfach nicht schön mit dem Bewusstsein zu leben, dass sich grade ein Fötus in Dir befindet. Man hatte es die ganze Zeit im Kopf. Nach dem 2. Arztbesuch war ich auf jeden Fall total froh weil ich wusste dass ich endlich wieder „zu mir“ werde. Und bei der Nachuntersuchung ist dann auch noch die letzte Last von einem abgefallen. Ich muss sagen, dass dann mein Leben wieder so richtig losging und ich einfach nur total positiv gestimmt war und immernoch bin. Weil ich einfach total geschätzt habe danach wie toll es ist frei und „nicht schwanger“ zu sein. Ich habe auch heute kein schlechtes Gewissen. Es wurde ein Walnussgroßer Fötus getötet aus meinem Körper, den ich dort selbst reingesetzt hatte. Natürlich weiß ich nicht wie ich darüber denke wenn ich 30 oder 40 bin und selbst Kinder habe oder möchte. Allerdings muss man Entscheidungen immer im Kontext der jeweiligen Situation sehen, und meine Entscheidung war und ist für meine Entscheidung die beste, auch wenn sie vielleicht nicht für mein 40-jähriges auch die beste sein wird. Ich verstehe  einfach nicht warum es Menschen gibt die darüber urteilen, weil ich nicht verstehe was andere fremde Menschen MEIN Fötus angeht. Ich interessiere mich auch nicht für andere Föten. Für mich ist ein Mensch im biologischen Sinne ein Mensch wenn er lebensfähig ist und leben kann. Im weiteren Sinne wird er zu einem Menschen durch das was ihn prägt, was er lernt, was ihn ausmacht. Ich kenne Frauen die Kinder haben die sie nicht wollten. Klar haben diese Frauen glückliche Momente, aber ich sehe bei Ihnen nicht diese innere glückliche Zufriedenheit, die ich mir für das Leben wünsche. Jede Frau ist verschieden und ich weiß dass es viele Frauen gibt, für die es anders ist und die trotz moralischer Offenheit für andere Frauen, emotional das nicht mit sich vereinbaren können. Und das ist auch okay, ich empfehle keiner Frau für die es sich falsch anfühlt, es aufgrund äußerer Zwänge zu machen. Jede sollte das tun was sich für sie richtig anfühlt und womit sie leben kann. Trotzdem wollte ich mit meinem Bericht auch zeigen, dass es möglich ist nach einem Schwangerschaftsabbruch normal weiterzuleben ohne traumatisiert zu sein und dafür muss man sich auch nicht schlecht fühlen weil man sich nicht schlecht fühlt. Ich frage mich außerdem woran es liegt, dass man nur Horrorberichte findet, liegt es vielleicht daran, dass meistens nur die negativen Erfahrungen erzählt werden, oder vielleicht dass hinter manchen Berichten Abtreibungsgegner stecken, die Angst schüren und die jeweiligen Entscheidungen beeinflussen möchten? An diese Leute kann ich nur appellieren, dass ich es für extrem egoistisch finde, die eigenen moralischen Überzeugungen auf andere zu projezieren. Es ist okay beispielsweise christlich aufgewachsen zu sein und Abtreibung für einen persönlich als keine Option zu sehen. Aber lass das doch bitte deine Sache sein, ich verurteile doch  auch keine Menschen die so denken. 

Liebe Grüße

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