Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Er ist eifersüchtig auf die Mutterrolle

Letzte Nachricht: 11. Dezember um 8:25
N
neel_26325486
26.11.21 um 10:47

Hi Leute, mein Liebster und ich planen 2022 mit der Babyplanung zu beginnen. So weit so gut, allerdings fängt er bereits vorher damit an, dass die Mütter ja immer in allem besser da stehen würden und bevorzugt werden und blabla.
Ich hab ihm eben auch gesagt, dass ICH entscheide welche Untersuchungen gemacht werden und wenn wir uns bei elementaren Entscheidungen nicht einig sind, ich 1,5 Stimmen hab und er nur 1  
Das hat zu furchtbarem Streit geführt; er fühlt sich als "Vater" total diskriminiert und aussen vor. Ich finde das ist Quatsch. Wie seht ihr das?
(Zur Ergänzung: es geht hier wirklich nur um die Schwangerschaft, Vorsorge etc., er ist da eher entspannt, ich etwas nervös) 

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hanna14.10
hanna14.10
26.11.21 um 12:22

Ich kann da jetzt nur von mir sprechen. 
Mein Freund und ich habe eine 1jährige Tochter. Und bei uns war es schon immer so das er genau soviel zu sagen hat wie ich. 
Wir Frauen bekommen zwar die Kinder. Dennoch gehören zum Kinder kriegen immer noch zwei. 
 

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D
deflorin
28.11.21 um 11:25

Also ich würde sagen: Bei Fragen, die DICH, DEINEN Körper betreffen, darfst du ruhig mehr Gewicht haben, aber Fragen die EUER Kind betreffen (=welche Untersuchungen), da sollen beide Elternteile gemeinsam entscheiden.

Aber wenn ihr erst 2022 mit der Planung beginnt, könnt ihr das ja noch eine Weile aufschiebn

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S
solymar
28.11.21 um 13:23

Verstehe ihn da voll und ganz, ich selbst finde es sehr wichtig, dass man Entscheidungen, die das Kind betrifft einer Meinung ist und notfalls Kompromisse findet und sich nicht einfach gegenseitig überstimmt. Du hast als Mutter keine gottgegebene Entscheidungsgewalr übers Kind, der Vater und du sollten gleichberechtigt sein. Dass er sich bei der Aussage komplett verarscht vorkommt ist klar. Andersrum würde das ebenfalls einen riesigen Aufschrei geben!

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_
_flor_19942
28.11.21 um 16:33

Also Väter bekommen viel mehr Aufmerksamkeit, wenn sie achso heldenhaft mal mit den Kindern rausgehen. Für Mütter ist das ja anscheinend alltag und nichts besonderes... die Gesellschaft ist da noch nicht wirklich weit, was das Rollenbild angeht.

Beim anderen verstehe ich ihn. Wieso solltest du 1.5 Stimmen haben, wenn es um Untersuchung für EUER Kind ist??
Er hat es sich nicht ausgesucht, nicht schwanger werden zu können. Da solltest du ihm sein Mitspracherecht nicht einfach so runterschrauben...

Aber da ihr ja erst nächstes Jahr startet, könnte ihr nochmals in Ruhe darüber reden.

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L
levia.
28.11.21 um 23:11

Ich bin der Meinung, beide Eltern treffen die Entscheidungen gleichberechtigt. Allerdings muss ich zugeben: da mir Blutuntersuchungen, eine Nadel in die Vene sehr unangenehm sind, habe ich mich eventuell darum manchmal gedrückt....aber ideologisch stehe ich für Gleichheit von Vater und Mutter.

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L
lole72
01.12.21 um 14:21

Natürlich kannst du mehr wissen als er. Aber deine Aufgabe ist nicht allein die wichtigsten Entscheidung zu treffen. Deine Aufgabe ist ihm alles zu erklären. Nur danach treffen beide Entscheidungen.
Wenn ein Mann in einer Familie keine Entscheidungen treffen darf, ist es keine Familie.
Beziehungen wie diese haben dann keine Zukunft.

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

A
anonym123
01.12.21 um 16:24

Warum denkst du mehr Rechte am Kind zu haben als der Vater?
Ja es ist dein Körper aber es ist EUER kind nicht " mehr deins" als seins.
kann ihn vollkommen verstehen.
Das ist nicht partnerschaftlich von dir 

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H
holzmichel
02.12.21 um 8:54

Hi,
ich finde da sollte man unterscheiden.
Wenn es ums Kind geht, sollten beide Eltern gleichberechtigt sein.

Ich kann die Denke von deinem Partner voll und ganz verstehen, wenn er sagt das die Mütter besser gestellt sind, die Väter sind im Zweifel immer die Deppen, traurig aber wahr. Da ist aber eher ein Thema wenn es nach Trennung um Unterhalt und Umgang geht..... 

Bei Entscheidungen die deinen Körper betreffen(Untersuchnungen, Geburt usw), solltets natürlich du letztendlich entscheiden.
Da hat er meiner Meinung nach kein Recht Dir was aufzuzwingen was Du überhaupt nicht willst.

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A
annika9219
02.12.21 um 10:35

Welche elementaren Entscheidungen könnten das den sein, deiner Ansicht nach?

Ich habe meinen Mann immer zu 100% als gleichberechtig gesehen. Da gab es nie einen Gedamken von mir, das dies nicht so ist.

Meine Eizelle - sein Sperma ---50/50 - Klar .. Frau bekommt Bauch - Wehen und das Kind.... 

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F
femkom2
02.12.21 um 13:18
In Antwort auf neel_26325486

Hi Leute, mein Liebster und ich planen 2022 mit der Babyplanung zu beginnen. So weit so gut, allerdings fängt er bereits vorher damit an, dass die Mütter ja immer in allem besser da stehen würden und bevorzugt werden und blabla.
Ich hab ihm eben auch gesagt, dass ICH entscheide welche Untersuchungen gemacht werden und wenn wir uns bei elementaren Entscheidungen nicht einig sind, ich 1,5 Stimmen hab und er nur 1  
Das hat zu furchtbarem Streit geführt; er fühlt sich als "Vater" total diskriminiert und aussen vor. Ich finde das ist Quatsch. Wie seht ihr das?
(Zur Ergänzung: es geht hier wirklich nur um die Schwangerschaft, Vorsorge etc., er ist da eher entspannt, ich etwas nervös) 

Schon interessant, wo "wir" in unserer ach so aufgeklärt-"emanzipiert-"gleichberechtigten (besser beschreibt man den Zustand in D aber leider mit: "dem krampfhaften Versuch einer GleichMACHErei" Gesellschaft stehen: Die Mutter hat selbstverständlich per Geburt das Sorgerecht, der Vater - wenn "sie" ihn entweder nicht "verrät", ihn abstreit oder schlicht nicht will, muß die Vaterschaft in fast aussichtslosen Gerichtsverfahren einklagen!
Ok, es gibt viele Väter, die besser nichts (außer natürlich den Alimenten) mit dem Kind zu tun haben sollten! Aber das hätte "Frau" sich VOR dem Sex überlegen sollen (Ausnahme auch hier natürlich Vergewaltigung)!
Und selbst bei Einigkeit bzgl des Wunsches nach GEMEINSAMEN Kindern hat "sie" selbstverständlich die alleinige "Hoheit" über alles, was "nach dem ("erfolgreichen" Sex passiert!?
Da sollte man ganz klar Einigkeit hergestellt haben, BEVOR der Nachwuchs dann unterwegs und es zu spät für sinnlose - da im Ergebnis ja von vornherein festgelegte - Diskussionen ist!
"PID" ist - wie Abtreibung übrigens auch!!! - ein sehr schwieriges "Feld", das ist ganz klar. Allerdings wird niemand den Lauf der Dinge und die immer weitergehenden Möglichkeiten der Medizin "aufhalten" oder zurückdrehen können, "der Mensch" wird grundsätzlich immer nach "mehr" streben und alles "tun, mindestens versuchen, was geht"! Da kann D sich per Verbot zwar hübsch im "moralischen 19./20. Jahrhundert" halten, aber das wird nichts nützen, gibt es doch die Niederlande, USA und andere Staaten, in denen "sowas" ganz anders GESEHEN UND PRAKTIZIERT wird!
Ich gebe zu, daß das jetzt ggf etwas sehr weit gefaßt war, bleibe aber bei meiner "Grundaussage", daß zu einem Kind immer 2 gehören,mund die sollten dann auch BEIDE Entscheidungen treffen UND dann natürlich  auch die Verantwortung TEILEN!

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schnuckweidev
schnuckweidev
11.12.21 um 8:24

du weißt aber schon, dass es auch sein kind ist?
also naja. das wäre schon gut, wenn man sich vorher einig ist.

es kommt halt auch drauf an, ob die untersuchung nur dich oder eben auch dein kind betrifft.
schlußendlich betrifft es aber irgendwie immer beide.

und für alle gibt es pro und kontra.

ich war in der letzten schwanegrschaft das erste mal in der mitte bei der hebamme, weil ich das vorher aus verschiedenen gründen nicht wollte. blutabnahmen betreffen nur mich, also entscheide ich das.
aber wa sist mit allem,w as das kidn betrifft?
hätte mein mann auf us bestanden, hätt ich ihm die tür gezeigt. ich habe nur das höhrohr zugelassen. auch einen ctg hätte ich nicht zugestimmt.

außerdem wäre ich nie in ein krankenhaus.
ich wollte eine alleingeburt. meinem mann zuliebe habe ich zugestimmt, dass wir die hebamme noch vor der plazentageburt rufen.

männer stören aber meiner meinung nach sehr häufig schlicht bei der geburt.

also es wäre schon gut das theoretisch durchzusprechen. und wnen ihr jetzt schon streitet bin ich nicht sicher, ob das eh eine gute idee ist. glaub mir, dass das nicht friedlicher wird, wenn das kind erstmal da ist. was die entscheidungen für dieses kind betrifft.
und da hast du keinen ist-aber-mein-körper-bonus mehr.

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schnuckweidev
schnuckweidev
11.12.21 um 8:25

allerdings fängt er bereits vorher damit an, dass die Mütter ja immer in allem besser da stehen würden und bevorzugt werden und blabla.

diese aussage empfinde ich übrigens als sehr herablassend. du nimmst ihn und seine gedenken überhaupt nicht ernst.
blabla?
also ich würd mir das mit euch und kindern an eurer stelle wirklich lieber noch mehr als zweimal überlegen.

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