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Entscheidung: Kind bekommen/Abtreibung

24. April 2017 um 18:02

Erstmal schönen guten Abend, 

am Samstag habe ich anhand eines Testes erfahren schwanger zu sein. Heute folgte ein Frauenarzttermin für den kommenden Freitag. Anhänglich dazu machte ich zur Sicherheit noch einen Test - erneut positiv! So viel dazu. Meine letzte Periode fing am 18. März an und sämtliche Apps errechnen wohl schon die 6. Woche (ich kenn mich da null aus). 

Kommen wir nun zum Gefühlsbad:
Ich erlebe eine ständige Achterbahn. Man muss dazu sagen, dass ich die Schwangerschaft geplant hatte, jedoch nicht damit rechnete, dass es funktionieren würde. Sowieso ist im Moment alles sehr komplex bei mir. Ich bin ein absoluter Kindermensch und würde nicht mal behaupten, das Kind nicht gut genug großziehen zu können. Wie gesagt - ich wollte es. 
Jetzt bin ich mir aber unglaublich unsicher und ich schäme mich zutiefst dafür. Die Sache ist, dass ich noch einige Schäden meiner letzten (ersten) Beziehung habe, was ein absoluter Blender war. Mit dem Wort Beziehung kann und möchte ich mich mittlerweile noch nicht anfreunden, führe seit einem Jahr allerdings ein Verhältnis mit einer Person, die ich sehr gerne habe und diese der Vater wäre. Allerdings empfinde ich keine Liebe, wir haben uns in der Zeit gegenseitig tierisch aufgebaut und mir ist bewusst, dass unser Verhältnis mehr als Freundschaft ist. Dennoch kann ich es nicht an mich ranlassen, sodass ich die Gefühle empfinde, die ich zuvor bei jemandem anderen hatte. Ich benötige Zeit.. selbstverständlich. Und dennoch machte ich Zukunftspläne, war mit dem Gedanken mit ihm glücklich und empfand, mit einer großen Veränderung, dessen Wunsch ich schon lange besitze, endgültig mich auf uns und meinem gewollten Kind konzentrieren zu können. 
Ich muss dazu erwähnen: Ich werde dieses Jahr noch 20 und befinde mich zurzeit in einer Ausbildung. Für mich persönlich kein Problem, da ich zielstrebig bin. 
Nun bin ich aber komplett überfordert. Ich spiel mit Gedanken einer Abtreibung, sehe dann andere Mütter und möchte doch fortfahren. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich zu entscheiden habe und denke zutiefst beschämend, was mir absolut klar ist. In etwa: "das Kind und das Band zu dieser Person bleibt dein Leben lang, eine Abtreibung würde dir die Zeit noch geben dein Leben erstmal noch paar Jahre auszuschöpfen und trotzdem könntest du irgendwann Mutter werden". Ich bin 19, hab mein halbes Leben mit einer sozialen Phobie und einem Blender verbracht und wollte dieses Jahr glücklicher werden. Ich weiß nur nicht, ob das der Weg sein sollte. 

Ich brauche unbedingt Rat. 

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24. April 2017 um 18:23

Nein, das ist vollkommen richtig so und überhaupt nichts, was ich nicht erwartet hätte. Ich schäme mich selbst. 
Bisher gab es allerdings keine Entscheidung, ich bin leider Gottes nur tierisch hin und hergerissen. 

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24. April 2017 um 19:01

Ja. 
Ich weiß nicht, aber mir kommt es vor als hätte ich anhand dem hier schon eine Entscheidung gefallen.. hab ich? 
Hab ich nicht. 

Ich bin hin und hergerissen, verwirrt und überfordert. Ich akzeptiere ja euer Null-Verständnis für die Abtreibung, aber für meine Gefühle muss sich dann Mutter - Natur bei euch entschuldigen. Ich möchte im Reinen werden, das funktioniert mit dauerhaften Vorwürfen nicht. Dafür braucht man auch nicht unbedingt Verständnis, um Rat zu geben. 

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24. April 2017 um 19:09

Übrigens bist du gerade nicht wirklich verantwortungsbewusster meines Empfindens nach. Du schmeißt mit dem Wort um dich, indem du es für dich so festgemacht hast, ohne mich zu kennen. Indem du ein noch nicht existierendes Leben (soll nicht heißen, dass es nicht schon in mir lebt, aber ich denke wir alle sollten ehrlich sein und zugeben, dass wir uns nicht daran erinnern im Leib unserer Mutter mit 6 Wochen gewesen zu sein) vor meines stellst. 

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24. April 2017 um 19:20

Wie gesagt, ja. Ich habe auch schon darüber gesprochen und gemeint, wie enttäuscht ich von mir sei solche Gedanken zu hegen. Er meinte, er steht immer hinter mir, egal für was ich mich entscheide. Dennoch macht es die Entscheidung nicht leichter. 

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24. April 2017 um 19:22
In Antwort auf alora33

Übrigens bist du gerade nicht wirklich verantwortungsbewusster meines Empfindens nach. Du schmeißt mit dem Wort um dich, indem du es für dich so festgemacht hast, ohne mich zu kennen. Indem du ein noch nicht existierendes Leben (soll nicht heißen, dass es nicht schon in mir lebt, aber ich denke wir alle sollten ehrlich sein und zugeben, dass wir uns nicht daran erinnern im Leib unserer Mutter mit 6 Wochen gewesen zu sein) vor meines stellst. 

By the way
"sowieso32" alias "Lana" hat selber keine Kinder, kotzt hier in fast jedem 2. Thread irgendwas von Verantwortung durch den Raum. Also bitte nicht all zu persönlich nehmen. Denn wenn man keine Ahnung hat und so....

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24. April 2017 um 19:59

GOTT, das kann sowohl ein Behalten-Thema sein. 

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24. April 2017 um 20:09

!
Du tust NIE etwas anderes!

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24. April 2017 um 20:32

Wen ich du wehre würde ich mein kind nicht abtreiben ich habe selber mit 21 ein sohn bekomme am anfang habe ich mich auch geschämt und dacht das wehre ein Fehler und ich hate es auch nicht leicht ich hate streit mit meine Eltern und mein mann mit seine eltern wir  haten auch fast kein dach über kopf das alles wahr hart für mich ich wollte mich von meine mann trenen und den kleine auf geben doch alls er auf der weld war waren alle probleme weg jetz ist er 2 und bekommt eine kleine Schwester  das schaffst du schon nich abtreiben

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24. April 2017 um 20:46

Hi Alora!

Ich mag nicht behaupten, dass ich in Deiner Situation bin, aber ich versuche trotzdem meine Meinung zu geben.

Ich bin 33 und mit 32 Mutter geworden, mit meinem Mann schon fast 10 Jahre zusammen. Wo ich allerdings zuerst einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hatte, war ich 2 Tage vor einer geplanten 4 monatigen Geschäftsreise (ohne Mann). Also alles andere als optimal. Wir wollten auch Kinder, dachten aber niemals dass nach dem Absetzen der Pille auch sofort passiert. Da kommt schon einem alles mögliche im Kopf. Schäm dich also nicht, egal was du fühlst. Mit einer Schwangerschaft ändert sich alles und erstmal Panik zu haben ist nicht ungewöhnlich. Du bist kein schlechter Mensch deswegen. das sollte auch nicht unbedingt bedeuten, dass Du nicht bereit für ein kind bist. Ich denke nur Du kannst das beantworten. Wie steht der Vater dazu, was sagt Deine Familie, würden sie unterstützen? Wie willst Du beruflich weiter vorgehen? Wie wird das Leben in 5 Jahren aussehen, wenn Du Dich dafür oder dagegen entscheidest? Das sind so Fragen, mit denen Du Dich beschäftigen solltest, zusammen mit denjenigen, die Dir tatsächlich zur Seite stehen werden. Hier wirst Du bestimmt verschiedene Meinungen hören, aber keiner von uns wird wahrscheinlich mit Dir Windeln wechseln

nur zu meiner Erfahrung: ich habe leider das Kind ziemlich früh nach meiner Abreise verloren. War horror - alleine, ohne Mann und Freunde, mit so einem grossen Verlust zu leben. Ich habe mich auch geschämt, dass ich gedacht habe, der Zeitpunkt wäre nicht optimal. Aber sowas denkt man nun mal im ersten Schockmoment. Ich wollte das Kind haben, und wo es sich entschieden hat, nicht zu bleiben, hat mir das mein Herz zerissen. Aber das Leben geht weiter, wo ich zurück war haben wir weiter gebastelt und unsere süsse Tochter letztes Jahr bekommen

also Kopf hoch, und mache Dir nicht soviel Gedanken. Geh auf deinen liebsten Menschen zu, und sie werden Dir helfen, das Richtige für Dich zu entscheiden. Alles Gute für Euch!

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24. April 2017 um 20:50
In Antwort auf milamaus123

Wen ich du wehre würde ich mein kind nicht abtreiben ich habe selber mit 21 ein sohn bekomme am anfang habe ich mich auch geschämt und dacht das wehre ein Fehler und ich hate es auch nicht leicht ich hate streit mit meine Eltern und mein mann mit seine eltern wir  haten auch fast kein dach über kopf das alles wahr hart für mich ich wollte mich von meine mann trenen und den kleine auf geben doch alls er auf der weld war waren alle probleme weg jetz ist er 2 und bekommt eine kleine Schwester  das schaffst du schon nich abtreiben

Danke dir. Ich bin einfach schon fast die ganze Zeit am weinen, vielleicht ist das ja auch alles normal. 

Bevor ich wusste, dass ich schwanger bin, hab ich mir auf amazon auch schon eine kräftige Liste angelegt. Mit allem drum und dran und war total glücklich dabei. Die Liste zeigt mir, wie sehr ich es wollte. Und dennoch weine ich und fühle mich nicht mehr frei. Es ist total irre. 

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24. April 2017 um 20:58
In Antwort auf lalelu384

Hi Alora!

Ich mag nicht behaupten, dass ich in Deiner Situation bin, aber ich versuche trotzdem meine Meinung zu geben.

Ich bin 33 und mit 32 Mutter geworden, mit meinem Mann schon fast 10 Jahre zusammen. Wo ich allerdings zuerst einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hatte, war ich 2 Tage vor einer geplanten 4 monatigen Geschäftsreise (ohne Mann). Also alles andere als optimal. Wir wollten auch Kinder, dachten aber niemals dass nach dem Absetzen der Pille auch sofort passiert. Da kommt schon einem alles mögliche im Kopf. Schäm dich also nicht, egal was du fühlst. Mit einer Schwangerschaft ändert sich alles und erstmal Panik zu haben ist nicht ungewöhnlich. Du bist kein schlechter Mensch deswegen. das sollte auch nicht unbedingt bedeuten, dass Du nicht bereit für ein kind bist. Ich denke nur Du kannst das beantworten. Wie steht der Vater dazu, was sagt Deine Familie, würden sie unterstützen? Wie willst Du beruflich weiter vorgehen? Wie wird das Leben in 5 Jahren aussehen, wenn Du Dich dafür oder dagegen entscheidest? Das sind so Fragen, mit denen Du Dich beschäftigen solltest, zusammen mit denjenigen, die Dir tatsächlich zur Seite stehen werden. Hier wirst Du bestimmt verschiedene Meinungen hören, aber keiner von uns wird wahrscheinlich mit Dir Windeln wechseln

nur zu meiner Erfahrung: ich habe leider das Kind ziemlich früh nach meiner Abreise verloren. War horror - alleine, ohne Mann und Freunde, mit so einem grossen Verlust zu leben. Ich habe mich auch geschämt, dass ich gedacht habe, der Zeitpunkt wäre nicht optimal. Aber sowas denkt man nun mal im ersten Schockmoment. Ich wollte das Kind haben, und wo es sich entschieden hat, nicht zu bleiben, hat mir das mein Herz zerissen. Aber das Leben geht weiter, wo ich zurück war haben wir weiter gebastelt und unsere süsse Tochter letztes Jahr bekommen

also Kopf hoch, und mache Dir nicht soviel Gedanken. Geh auf deinen liebsten Menschen zu, und sie werden Dir helfen, das Richtige für Dich zu entscheiden. Alles Gute für Euch!

Ich danke dir sehr für deine Meinung und die Zeit, die du dir genommen hast. Du hast wirklich Recht und womöglich ist es bei den meisten so. 

Über diese ganzen Fragen dachte ich bereits nach und ich denke, in 5 Jahren wäre ich wahrscheinlich mit Abtreibung erneut schwanger und bereit es zu behalten. Ich wäre 24 und Herzblut-Mutter, denn bis dahin hätte ich meine Freiheiten schon ausgeschöpft. Allerdings kann ich mir keine Antwort darauf geben, was wäre, wenn ich es behalten würde. Wahrscheinlich weil es was Neues ist. 

Freut mich wirklich für dich zu hören, alles Gute weiterhin mit eurer kleinen Madame. 

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24. April 2017 um 21:08
In Antwort auf alora33

Ich danke dir sehr für deine Meinung und die Zeit, die du dir genommen hast. Du hast wirklich Recht und womöglich ist es bei den meisten so. 

Über diese ganzen Fragen dachte ich bereits nach und ich denke, in 5 Jahren wäre ich wahrscheinlich mit Abtreibung erneut schwanger und bereit es zu behalten. Ich wäre 24 und Herzblut-Mutter, denn bis dahin hätte ich meine Freiheiten schon ausgeschöpft. Allerdings kann ich mir keine Antwort darauf geben, was wäre, wenn ich es behalten würde. Wahrscheinlich weil es was Neues ist. 

Freut mich wirklich für dich zu hören, alles Gute weiterhin mit eurer kleinen Madame. 

Dankeschön

das, was man oft dabei vergisst, ist dass man nie weiss wann und in extremen Fällen OB man wieder schwanger wird. In meinem Fall lief es optimal - kaum wieder zuhause und schon war es soweit. Bei anderen kann es ja eventuell nicht mehr so leicht klappen. Aber da weisst wahrscheinlich Du und Dein Arzt am besten Bescheid. Das ist zugegebenermassen ein kleines Risiko bei Deinem Alter und wenn Du gesund bist, sollte man aber auch bedenken.

ach ja - und Freiheiten...man ist nie wirklich bereit diese aufzugeben. Erstmal ist Schule, Ausbildung und Feiern, später Beruf, vllt Urlaube, die man machen will, Geschäftsreisen oder was auch immer. Aber das Leben MIT Kind geht auch weiter, und mit der richtigen Familien/Vaterunterstützung, verpasst man am Ende gar nicht so viel. Allerdings lässt sich das für mich leicht sagen, ich stand nicht in Deinem Alter in dieser Situation...

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24. April 2017 um 21:22

Hallo alora 33
Es tut mir leid das du so ein Gefühlschaos hast.
Könnte es auch sein dass die Hormone hier mit spielen?
Die Entscheidung musst du natürlich ganz alleine treffen, aber für mich käme eine Abtreibung nicht in Frage. Ich habe aber auch eine ganz andere Geschichte als du. Ich habe lange warten müssen auf mein Wunder und als ich dann nach etlichen Jahren endlich ss war, fühlte es sich auch schon in der 6 ssw an wie mein "schon vorhandenes" Kind. Mittlerweile bin ich in der 27 ssw und er strampelt wie verrückt in meinem Bauch.

Wäge gut ab für was du dich entscheidest und vielleicht wäre es auch noch gut dafür professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch damit du später nicht von deinen Gefühlen überrollt wirst.

Ich wünsche dir alles Gute!


 

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24. April 2017 um 21:28
In Antwort auf alora33

Erstmal schönen guten Abend, 

am Samstag habe ich anhand eines Testes erfahren schwanger zu sein. Heute folgte ein Frauenarzttermin für den kommenden Freitag. Anhänglich dazu machte ich zur Sicherheit noch einen Test - erneut positiv! So viel dazu. Meine letzte Periode fing am 18. März an und sämtliche Apps errechnen wohl schon die 6. Woche (ich kenn mich da null aus). 

Kommen wir nun zum Gefühlsbad:
Ich erlebe eine ständige Achterbahn. Man muss dazu sagen, dass ich die Schwangerschaft geplant hatte, jedoch nicht damit rechnete, dass es funktionieren würde. Sowieso ist im Moment alles sehr komplex bei mir. Ich bin ein absoluter Kindermensch und würde nicht mal behaupten, das Kind nicht gut genug großziehen zu können. Wie gesagt - ich wollte es. 
Jetzt bin ich mir aber unglaublich unsicher und ich schäme mich zutiefst dafür. Die Sache ist, dass ich noch einige Schäden meiner letzten (ersten) Beziehung habe, was ein absoluter Blender war. Mit dem Wort Beziehung kann und möchte ich mich mittlerweile noch nicht anfreunden, führe seit einem Jahr allerdings ein Verhältnis mit einer Person, die ich sehr gerne habe und diese der Vater wäre. Allerdings empfinde ich keine Liebe, wir haben uns in der Zeit gegenseitig tierisch aufgebaut und mir ist bewusst, dass unser Verhältnis mehr als Freundschaft ist. Dennoch kann ich es nicht an mich ranlassen, sodass ich die Gefühle empfinde, die ich zuvor bei jemandem anderen hatte. Ich benötige Zeit.. selbstverständlich. Und dennoch machte ich Zukunftspläne, war mit dem Gedanken mit ihm glücklich und empfand, mit einer großen Veränderung, dessen Wunsch ich schon lange besitze, endgültig mich auf uns und meinem gewollten Kind konzentrieren zu können. 
Ich muss dazu erwähnen: Ich werde dieses Jahr noch 20 und befinde mich zurzeit in einer Ausbildung. Für mich persönlich kein Problem, da ich zielstrebig bin. 
Nun bin ich aber komplett überfordert. Ich spiel mit Gedanken einer Abtreibung, sehe dann andere Mütter und möchte doch fortfahren. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich zu entscheiden habe und denke zutiefst beschämend, was mir absolut klar ist. In etwa: "das Kind und das Band zu dieser Person bleibt dein Leben lang, eine Abtreibung würde dir die Zeit noch geben dein Leben erstmal noch paar Jahre auszuschöpfen und trotzdem könntest du irgendwann Mutter werden". Ich bin 19, hab mein halbes Leben mit einer sozialen Phobie und einem Blender verbracht und wollte dieses Jahr glücklicher werden. Ich weiß nur nicht, ob das der Weg sein sollte. 

Ich brauche unbedingt Rat. 

Hallo alora, erstmal hat mich deine Nachricht hier sehr bewegt und ich konnte nicht widerstehen, dir hier und jetzt sofort zu antworten. Es kostet sehr viel Mut deine Situation hier im Forum (obwohl anonym) zu erörtern und Andere um Rat zu fragen.

​Ich würde dich keinesfalls verurteilen, denn du hast die Entscheidung ein Kind zu bekommen, ja trotzdem bewusst und mit deinem Partner getroffen und daher kann auch niemand dir einen Vorwurf machen. Nachdem man nun wirklich in der Situation steckt, also einen positiven SS in der Hand hält, ändert sich gefühlstechnisch auf einen Schlag alles. Man hat wahrscheinlich Ängste, Zweifel, Selbstvorwürfe, das ganze Programm eben. Der Kopf spielt total verrückt, was vorher normal und freudig erwartet war, trifft einen wie die Faust aufn Kopf. Obwohl ich selbst noch nie in so einer Situation war, so schicke ich dir trotzdem mein Mitgefühl und ich versuche absolut mit meinen Ratschlägen dir zu helfen und nicht irgendwelche aus der Luft gegriffenen Tips zu geben.

​Ich an deiner Stelle würde mich echt mit dem Baby auseinandersetzen, in mich (und vor allem in den Bauch hineinhören) und in Gedanken mit dem Baby reden, es ist ja schon ein ganz kleines und lebendes Menschlein mit einem wahrscheinlich recht starken Herzschlag und hat sich absolut ein Leben verdient. Ich glaube, es ist schwieriger sich mit einer Abtreibung auseinanderzusetzen als mit Ausbildung und den Veränderungen, die die Geburt eines Kindes mit sich bringt. Du hast die SS ja bewusst geplant, dein Partner hält zu dir, dein Baby hat sich in jedem Fall die Chance auf ein Leben in Liebe verdient. Versuche vielleicht die vergangene Beziehung mit der Geburt endgültig abzuschließen und nur an dich und dein kleines Wunder zu denken (jedes Baby ist ein kleines Wunder), Abtreibung wäre hier und generell niemals eine Alternative. Auch wenn du mit diesem Partner nicht glücklich werden solltest - weil er vl doch nicht der Richtige ist - bilde mit deinem Kind ein Team, werdet zu zweit glücklich und wer weiß vl kommt bald der Richtige und die hast die Chance auf ein Geschwisterchen mit Mr. Right. Der Kontakt zum Papa ist sehr sehr wichtig für ein Kind und nachdem, was du geschrieben hast, würde der jetzige Vater deines Kindes, sowieso nie den Kontakt zu dem Baby abbrechen wollen. Verbinde dich innerlich mit deinem Krümel (ich weiß das kling blöd) und horche in dich hinein, ich glaube du liebst dieses Kind jetzt schon. Gib deinem Baby eine Chance, ich glaube eine Abtreibung kann man sich selbst sehr schwer verzeihen, wenn es eine Chance gibt, dass man Menschen um sich hat, die einen unterstützen und grundsätzlich auch ein Kinderwunsch da war.

​Ich denke, dass deine Bedenken anfangs ganz normal sind, aber ich glaube fest daran, dass du und dein Baby es gemeinsam schaffen könnte und wenn du erstmal sein/ihr kleines Herzchen schlagen hört, dann wirts du innerlich stark und erträgst jeden Rückschlag. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig mit meinen Worten helfen und du hast ein klein wenig neuen Mut gefasst. Halte uns auf dem Laufenden, würde gerne wissen wie es mit dir und Krümel weitergeht, ich wünsche dir von Herzen alles Gute und dass du für dich (und dein Kind) die richtige Entscheidung triffst. Viel Glück aus der Ferne und alles Liebe ....

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24. April 2017 um 21:41
In Antwort auf alora33

Danke dir. Ich bin einfach schon fast die ganze Zeit am weinen, vielleicht ist das ja auch alles normal. 

Bevor ich wusste, dass ich schwanger bin, hab ich mir auf amazon auch schon eine kräftige Liste angelegt. Mit allem drum und dran und war total glücklich dabei. Die Liste zeigt mir, wie sehr ich es wollte. Und dennoch weine ich und fühle mich nicht mehr frei. Es ist total irre. 

Das ist gar nicht irre. Du bist ja de facto nicht mehr frei. In dem Moment wo du weißt dass du schwanger bist geht eine ganze Kaskade von Dingen los, die alles andere als Freiheit bedeuten.
Du musst aufpassen was du zu dir nimmst (kein Cocktail mehr bei Sonnenuntergang an der Bar um Flussufer etc.), du rennst gefühlt ständig zum Arzt und lässt bewerten was in dir wächst, musst dich um alles mögliche kümmern was bis dahin nur Spinnerei war (wann besorgt man ein Bettchen, welcher Kinderwagen soll es sein, will ich wirklich ein Tragetuch) und so weiter und so fort.

Nur: Du hast dir das selbst so ausgesucht. Dass jetzt ein bisschen Angst vor der eigenen Courage da ist kann ich verstehen. Das geht vermutlich jeder so.
Wenn dich das alles so umhaut, geh doch einfach zu einer Beratungsstelle. Falls du eine Abtreibung in Erwägung ziehst musst du da eh hin, aber soweit ich es bisher mitbekommen habe, kommen die meisten Mädels von dort wesentlich gesammelter zurück, weil die Leute dort einfach wissen was sie tun. Die nehmen mit Sicherheit einiges an Aufregung raus. Was nicht heißt, dass die nicht wieder kommt, aber dann geh halt im Zweifel nochmal. Du musst ja zum Glück nicht in den nächsten 24 h entscheiden.

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24. April 2017 um 21:45
In Antwort auf happycloud1

Hallo alora, erstmal hat mich deine Nachricht hier sehr bewegt und ich konnte nicht widerstehen, dir hier und jetzt sofort zu antworten. Es kostet sehr viel Mut deine Situation hier im Forum (obwohl anonym) zu erörtern und Andere um Rat zu fragen.

​Ich würde dich keinesfalls verurteilen, denn du hast die Entscheidung ein Kind zu bekommen, ja trotzdem bewusst und mit deinem Partner getroffen und daher kann auch niemand dir einen Vorwurf machen. Nachdem man nun wirklich in der Situation steckt, also einen positiven SS in der Hand hält, ändert sich gefühlstechnisch auf einen Schlag alles. Man hat wahrscheinlich Ängste, Zweifel, Selbstvorwürfe, das ganze Programm eben. Der Kopf spielt total verrückt, was vorher normal und freudig erwartet war, trifft einen wie die Faust aufn Kopf. Obwohl ich selbst noch nie in so einer Situation war, so schicke ich dir trotzdem mein Mitgefühl und ich versuche absolut mit meinen Ratschlägen dir zu helfen und nicht irgendwelche aus der Luft gegriffenen Tips zu geben.

​Ich an deiner Stelle würde mich echt mit dem Baby auseinandersetzen, in mich (und vor allem in den Bauch hineinhören) und in Gedanken mit dem Baby reden, es ist ja schon ein ganz kleines und lebendes Menschlein mit einem wahrscheinlich recht starken Herzschlag und hat sich absolut ein Leben verdient. Ich glaube, es ist schwieriger sich mit einer Abtreibung auseinanderzusetzen als mit Ausbildung und den Veränderungen, die die Geburt eines Kindes mit sich bringt. Du hast die SS ja bewusst geplant, dein Partner hält zu dir, dein Baby hat sich in jedem Fall die Chance auf ein Leben in Liebe verdient. Versuche vielleicht die vergangene Beziehung mit der Geburt endgültig abzuschließen und nur an dich und dein kleines Wunder zu denken (jedes Baby ist ein kleines Wunder), Abtreibung wäre hier und generell niemals eine Alternative. Auch wenn du mit diesem Partner nicht glücklich werden solltest - weil er vl doch nicht der Richtige ist - bilde mit deinem Kind ein Team, werdet zu zweit glücklich und wer weiß vl kommt bald der Richtige und die hast die Chance auf ein Geschwisterchen mit Mr. Right. Der Kontakt zum Papa ist sehr sehr wichtig für ein Kind und nachdem, was du geschrieben hast, würde der jetzige Vater deines Kindes, sowieso nie den Kontakt zu dem Baby abbrechen wollen. Verbinde dich innerlich mit deinem Krümel (ich weiß das kling blöd) und horche in dich hinein, ich glaube du liebst dieses Kind jetzt schon. Gib deinem Baby eine Chance, ich glaube eine Abtreibung kann man sich selbst sehr schwer verzeihen, wenn es eine Chance gibt, dass man Menschen um sich hat, die einen unterstützen und grundsätzlich auch ein Kinderwunsch da war.

​Ich denke, dass deine Bedenken anfangs ganz normal sind, aber ich glaube fest daran, dass du und dein Baby es gemeinsam schaffen könnte und wenn du erstmal sein/ihr kleines Herzchen schlagen hört, dann wirts du innerlich stark und erträgst jeden Rückschlag. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig mit meinen Worten helfen und du hast ein klein wenig neuen Mut gefasst. Halte uns auf dem Laufenden, würde gerne wissen wie es mit dir und Krümel weitergeht, ich wünsche dir von Herzen alles Gute und dass du für dich (und dein Kind) die richtige Entscheidung triffst. Viel Glück aus der Ferne und alles Liebe ....

Ich glaube, das ist einfach die Hormonumstellung, die dich durcheinander bringt.... So wie ich lese, willst du das Kind, also behalte es.

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24. April 2017 um 22:05
In Antwort auf lalelu384

Dankeschön

das, was man oft dabei vergisst, ist dass man nie weiss wann und in extremen Fällen OB man wieder schwanger wird. In meinem Fall lief es optimal - kaum wieder zuhause und schon war es soweit. Bei anderen kann es ja eventuell nicht mehr so leicht klappen. Aber da weisst wahrscheinlich Du und Dein Arzt am besten Bescheid. Das ist zugegebenermassen ein kleines Risiko bei Deinem Alter und wenn Du gesund bist, sollte man aber auch bedenken.

ach ja - und Freiheiten...man ist nie wirklich bereit diese aufzugeben. Erstmal ist Schule, Ausbildung und Feiern, später Beruf, vllt Urlaube, die man machen will, Geschäftsreisen oder was auch immer. Aber das Leben MIT Kind geht auch weiter, und mit der richtigen Familien/Vaterunterstützung, verpasst man am Ende gar nicht so viel. Allerdings lässt sich das für mich leicht sagen, ich stand nicht in Deinem Alter in dieser Situation...

Dankeschön, mal wieder sehr tolle Weisheiten (sag ich mal). Es öffnet schon die Augen im diversen Maße, dass das was mir jetzt unnormal erscheint, vermutlich total normal ist. 

Danke!!!! 

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24. April 2017 um 22:07
In Antwort auf leika112

Hallo alora 33
Es tut mir leid das du so ein Gefühlschaos hast.
Könnte es auch sein dass die Hormone hier mit spielen?
Die Entscheidung musst du natürlich ganz alleine treffen, aber für mich käme eine Abtreibung nicht in Frage. Ich habe aber auch eine ganz andere Geschichte als du. Ich habe lange warten müssen auf mein Wunder und als ich dann nach etlichen Jahren endlich ss war, fühlte es sich auch schon in der 6 ssw an wie mein "schon vorhandenes" Kind. Mittlerweile bin ich in der 27 ssw und er strampelt wie verrückt in meinem Bauch.

Wäge gut ab für was du dich entscheidest und vielleicht wäre es auch noch gut dafür professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch damit du später nicht von deinen Gefühlen überrollt wirst.

Ich wünsche dir alles Gute!


 

Auch an dich großes Danke, ich denke ich werde mir das mit der Hilfe durch den Kopf gehen lassen. Ich glaube wirklich, das wäre erstmal das Richtige. 

<3

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24. April 2017 um 22:08
In Antwort auf leika112

Hallo alora 33
Es tut mir leid das du so ein Gefühlschaos hast.
Könnte es auch sein dass die Hormone hier mit spielen?
Die Entscheidung musst du natürlich ganz alleine treffen, aber für mich käme eine Abtreibung nicht in Frage. Ich habe aber auch eine ganz andere Geschichte als du. Ich habe lange warten müssen auf mein Wunder und als ich dann nach etlichen Jahren endlich ss war, fühlte es sich auch schon in der 6 ssw an wie mein "schon vorhandenes" Kind. Mittlerweile bin ich in der 27 ssw und er strampelt wie verrückt in meinem Bauch.

Wäge gut ab für was du dich entscheidest und vielleicht wäre es auch noch gut dafür professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch damit du später nicht von deinen Gefühlen überrollt wirst.

Ich wünsche dir alles Gute!


 

Übrigens alles Gute und herzlichen Glückwunsch zu deinem Schatz!! 

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24. April 2017 um 22:11
In Antwort auf happycloud1

Hallo alora, erstmal hat mich deine Nachricht hier sehr bewegt und ich konnte nicht widerstehen, dir hier und jetzt sofort zu antworten. Es kostet sehr viel Mut deine Situation hier im Forum (obwohl anonym) zu erörtern und Andere um Rat zu fragen.

​Ich würde dich keinesfalls verurteilen, denn du hast die Entscheidung ein Kind zu bekommen, ja trotzdem bewusst und mit deinem Partner getroffen und daher kann auch niemand dir einen Vorwurf machen. Nachdem man nun wirklich in der Situation steckt, also einen positiven SS in der Hand hält, ändert sich gefühlstechnisch auf einen Schlag alles. Man hat wahrscheinlich Ängste, Zweifel, Selbstvorwürfe, das ganze Programm eben. Der Kopf spielt total verrückt, was vorher normal und freudig erwartet war, trifft einen wie die Faust aufn Kopf. Obwohl ich selbst noch nie in so einer Situation war, so schicke ich dir trotzdem mein Mitgefühl und ich versuche absolut mit meinen Ratschlägen dir zu helfen und nicht irgendwelche aus der Luft gegriffenen Tips zu geben.

​Ich an deiner Stelle würde mich echt mit dem Baby auseinandersetzen, in mich (und vor allem in den Bauch hineinhören) und in Gedanken mit dem Baby reden, es ist ja schon ein ganz kleines und lebendes Menschlein mit einem wahrscheinlich recht starken Herzschlag und hat sich absolut ein Leben verdient. Ich glaube, es ist schwieriger sich mit einer Abtreibung auseinanderzusetzen als mit Ausbildung und den Veränderungen, die die Geburt eines Kindes mit sich bringt. Du hast die SS ja bewusst geplant, dein Partner hält zu dir, dein Baby hat sich in jedem Fall die Chance auf ein Leben in Liebe verdient. Versuche vielleicht die vergangene Beziehung mit der Geburt endgültig abzuschließen und nur an dich und dein kleines Wunder zu denken (jedes Baby ist ein kleines Wunder), Abtreibung wäre hier und generell niemals eine Alternative. Auch wenn du mit diesem Partner nicht glücklich werden solltest - weil er vl doch nicht der Richtige ist - bilde mit deinem Kind ein Team, werdet zu zweit glücklich und wer weiß vl kommt bald der Richtige und die hast die Chance auf ein Geschwisterchen mit Mr. Right. Der Kontakt zum Papa ist sehr sehr wichtig für ein Kind und nachdem, was du geschrieben hast, würde der jetzige Vater deines Kindes, sowieso nie den Kontakt zu dem Baby abbrechen wollen. Verbinde dich innerlich mit deinem Krümel (ich weiß das kling blöd) und horche in dich hinein, ich glaube du liebst dieses Kind jetzt schon. Gib deinem Baby eine Chance, ich glaube eine Abtreibung kann man sich selbst sehr schwer verzeihen, wenn es eine Chance gibt, dass man Menschen um sich hat, die einen unterstützen und grundsätzlich auch ein Kinderwunsch da war.

​Ich denke, dass deine Bedenken anfangs ganz normal sind, aber ich glaube fest daran, dass du und dein Baby es gemeinsam schaffen könnte und wenn du erstmal sein/ihr kleines Herzchen schlagen hört, dann wirts du innerlich stark und erträgst jeden Rückschlag. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig mit meinen Worten helfen und du hast ein klein wenig neuen Mut gefasst. Halte uns auf dem Laufenden, würde gerne wissen wie es mit dir und Krümel weitergeht, ich wünsche dir von Herzen alles Gute und dass du für dich (und dein Kind) die richtige Entscheidung triffst. Viel Glück aus der Ferne und alles Liebe ....

Wow, da weiß ich wieder gar nicht was ich sagen soll.. Das und insgesamt die ganzen Zusprüche, Ratschläge und Verständnis bauen mich tierisch auf. Ich bin echt dankbar dafür. Dadurch sammeln sich meine Gedanken weitgehend. Ich danke dir für deine erfolgreiche Mühe!! 

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24. April 2017 um 22:13
In Antwort auf soncherie

Das ist gar nicht irre. Du bist ja de facto nicht mehr frei. In dem Moment wo du weißt dass du schwanger bist geht eine ganze Kaskade von Dingen los, die alles andere als Freiheit bedeuten.
Du musst aufpassen was du zu dir nimmst (kein Cocktail mehr bei Sonnenuntergang an der Bar um Flussufer etc.), du rennst gefühlt ständig zum Arzt und lässt bewerten was in dir wächst, musst dich um alles mögliche kümmern was bis dahin nur Spinnerei war (wann besorgt man ein Bettchen, welcher Kinderwagen soll es sein, will ich wirklich ein Tragetuch) und so weiter und so fort.

Nur: Du hast dir das selbst so ausgesucht. Dass jetzt ein bisschen Angst vor der eigenen Courage da ist kann ich verstehen. Das geht vermutlich jeder so.
Wenn dich das alles so umhaut, geh doch einfach zu einer Beratungsstelle. Falls du eine Abtreibung in Erwägung ziehst musst du da eh hin, aber soweit ich es bisher mitbekommen habe, kommen die meisten Mädels von dort wesentlich gesammelter zurück, weil die Leute dort einfach wissen was sie tun. Die nehmen mit Sicherheit einiges an Aufregung raus. Was nicht heißt, dass die nicht wieder kommt, aber dann geh halt im Zweifel nochmal. Du musst ja zum Glück nicht in den nächsten 24 h entscheiden.

Auch dir vielen Dank Ihr seid euch alle ziemlich einig in dem, was ihr sagt. Das beruhigt mich sehr. 
 

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24. April 2017 um 22:41

Ich schließe mich den anderen an ... es klingt, als würdest du dir das Kind eigentlich wünschen. Aber jetzt ging es schneller als erwartet und du wirst überfahren von der Unsicherheit (ganz normal), einer Riesenportion Hormone (auch normal) und Angst (am allernormalsten). Diese Gefühle kennen viele Schwangere - unabhängig vom Alter und davon, ob es das erste oder das fünfte Kind ist

Von dem her, wie du schreibst, kann es sein, dass du eine Abtreibung evtl. bereuen würdest. Das kann hier aber niemand wirklich beurteilen, da niemand dich wirklich kennt. 

Wichtig ist nur, dass du die Entscheidung für dich mit dem Kopf UND ganz arg auch mit dem Herzen triffst - egal, in welche Richtung. Du musst damit glücklich sein können.

Und das kann man auch als Mutter mit 20 ... meine Schwester z.B. hat mit 19 ein Wunschkind bekommen. Alle haben sie für verrückt erklärt, aber sie wollte das und hat es durchgezogen. Heute hat sie drei tolle Kinder, ist bezüglich erfolgreich und steht mitten im Leben mit 32.

Das wäre aber nicht unbedingt für jede richtig gewesen. Ob es das für dich ist, kannst nur du wissen.
Ich wünsche dir alles, alles Gute!

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24. April 2017 um 23:29
In Antwort auf alora33

Erstmal schönen guten Abend, 

am Samstag habe ich anhand eines Testes erfahren schwanger zu sein. Heute folgte ein Frauenarzttermin für den kommenden Freitag. Anhänglich dazu machte ich zur Sicherheit noch einen Test - erneut positiv! So viel dazu. Meine letzte Periode fing am 18. März an und sämtliche Apps errechnen wohl schon die 6. Woche (ich kenn mich da null aus). 

Kommen wir nun zum Gefühlsbad:
Ich erlebe eine ständige Achterbahn. Man muss dazu sagen, dass ich die Schwangerschaft geplant hatte, jedoch nicht damit rechnete, dass es funktionieren würde. Sowieso ist im Moment alles sehr komplex bei mir. Ich bin ein absoluter Kindermensch und würde nicht mal behaupten, das Kind nicht gut genug großziehen zu können. Wie gesagt - ich wollte es. 
Jetzt bin ich mir aber unglaublich unsicher und ich schäme mich zutiefst dafür. Die Sache ist, dass ich noch einige Schäden meiner letzten (ersten) Beziehung habe, was ein absoluter Blender war. Mit dem Wort Beziehung kann und möchte ich mich mittlerweile noch nicht anfreunden, führe seit einem Jahr allerdings ein Verhältnis mit einer Person, die ich sehr gerne habe und diese der Vater wäre. Allerdings empfinde ich keine Liebe, wir haben uns in der Zeit gegenseitig tierisch aufgebaut und mir ist bewusst, dass unser Verhältnis mehr als Freundschaft ist. Dennoch kann ich es nicht an mich ranlassen, sodass ich die Gefühle empfinde, die ich zuvor bei jemandem anderen hatte. Ich benötige Zeit.. selbstverständlich. Und dennoch machte ich Zukunftspläne, war mit dem Gedanken mit ihm glücklich und empfand, mit einer großen Veränderung, dessen Wunsch ich schon lange besitze, endgültig mich auf uns und meinem gewollten Kind konzentrieren zu können. 
Ich muss dazu erwähnen: Ich werde dieses Jahr noch 20 und befinde mich zurzeit in einer Ausbildung. Für mich persönlich kein Problem, da ich zielstrebig bin. 
Nun bin ich aber komplett überfordert. Ich spiel mit Gedanken einer Abtreibung, sehe dann andere Mütter und möchte doch fortfahren. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich zu entscheiden habe und denke zutiefst beschämend, was mir absolut klar ist. In etwa: "das Kind und das Band zu dieser Person bleibt dein Leben lang, eine Abtreibung würde dir die Zeit noch geben dein Leben erstmal noch paar Jahre auszuschöpfen und trotzdem könntest du irgendwann Mutter werden". Ich bin 19, hab mein halbes Leben mit einer sozialen Phobie und einem Blender verbracht und wollte dieses Jahr glücklicher werden. Ich weiß nur nicht, ob das der Weg sein sollte. 

Ich brauche unbedingt Rat. 

Das was ich jetzt alles schreiben werde, einfach nicht allzu böse auffassen, aber ich muss dir leider die gleiche antwort geben die du hier schon mehrere male gelesen hast. 
Was ich mal in erster linie hinterfrage ist, dass du sagst, du hättest zwar auf irgend einer ebene eine nicht freundschaftliche bindung zu diesem mann, dennoch aber sind keine gefühle im spiel. Also verstehe ich leider wirklich nicht ganz, wie man dann sagen kann "wunschkind" und man hätte es geplant? Wieso in aller welt plant man ein baby mit einem mann für den man keine gefühle hat ? Und was dazu kommt ist dass das alles andere als gefestigt ist.
entschuldige mich, aber mir ist das ganze echt schleierhaft. 
Ich kann nur aus meiner sicht reden, verheiratet und versuchen seit 3 jahren erfolglos ein baby zu kriegen, was für uns jetzt weitere schritte bedeute bzw nicht der "natürliche" weg. 
Vielleicht macht es meine situation noch unverständlicher, wieso man etwas aufs spiel setzt (meine schwanger zu werden) und dann klappt es auch noch und danach denkt man über abtreibung nach? Bedenke das es viele menschen gibt die auf ein kind hoffen, jahrelang, und es bei vielen vielleicht auch gar nie klappt.ich kann dir nur sagen dass sowas extrem hart ist, wenn nicht etwas vom härtesten überhaupt, also, bitte pack dich am saum und zieh durch was du begonnen hast. Wer weiss ob du jemals wieder kinder bekommst, wenn du jetzt abtreiben solltest. Im leben denkt man immer "mir passiert sowas nicht", aber so sicher ist das nie und nimmer. 
Alles gute 

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25. April 2017 um 0:57
In Antwort auf alora33

Erstmal schönen guten Abend, 

am Samstag habe ich anhand eines Testes erfahren schwanger zu sein. Heute folgte ein Frauenarzttermin für den kommenden Freitag. Anhänglich dazu machte ich zur Sicherheit noch einen Test - erneut positiv! So viel dazu. Meine letzte Periode fing am 18. März an und sämtliche Apps errechnen wohl schon die 6. Woche (ich kenn mich da null aus). 

Kommen wir nun zum Gefühlsbad:
Ich erlebe eine ständige Achterbahn. Man muss dazu sagen, dass ich die Schwangerschaft geplant hatte, jedoch nicht damit rechnete, dass es funktionieren würde. Sowieso ist im Moment alles sehr komplex bei mir. Ich bin ein absoluter Kindermensch und würde nicht mal behaupten, das Kind nicht gut genug großziehen zu können. Wie gesagt - ich wollte es. 
Jetzt bin ich mir aber unglaublich unsicher und ich schäme mich zutiefst dafür. Die Sache ist, dass ich noch einige Schäden meiner letzten (ersten) Beziehung habe, was ein absoluter Blender war. Mit dem Wort Beziehung kann und möchte ich mich mittlerweile noch nicht anfreunden, führe seit einem Jahr allerdings ein Verhältnis mit einer Person, die ich sehr gerne habe und diese der Vater wäre. Allerdings empfinde ich keine Liebe, wir haben uns in der Zeit gegenseitig tierisch aufgebaut und mir ist bewusst, dass unser Verhältnis mehr als Freundschaft ist. Dennoch kann ich es nicht an mich ranlassen, sodass ich die Gefühle empfinde, die ich zuvor bei jemandem anderen hatte. Ich benötige Zeit.. selbstverständlich. Und dennoch machte ich Zukunftspläne, war mit dem Gedanken mit ihm glücklich und empfand, mit einer großen Veränderung, dessen Wunsch ich schon lange besitze, endgültig mich auf uns und meinem gewollten Kind konzentrieren zu können. 
Ich muss dazu erwähnen: Ich werde dieses Jahr noch 20 und befinde mich zurzeit in einer Ausbildung. Für mich persönlich kein Problem, da ich zielstrebig bin. 
Nun bin ich aber komplett überfordert. Ich spiel mit Gedanken einer Abtreibung, sehe dann andere Mütter und möchte doch fortfahren. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich zu entscheiden habe und denke zutiefst beschämend, was mir absolut klar ist. In etwa: "das Kind und das Band zu dieser Person bleibt dein Leben lang, eine Abtreibung würde dir die Zeit noch geben dein Leben erstmal noch paar Jahre auszuschöpfen und trotzdem könntest du irgendwann Mutter werden". Ich bin 19, hab mein halbes Leben mit einer sozialen Phobie und einem Blender verbracht und wollte dieses Jahr glücklicher werden. Ich weiß nur nicht, ob das der Weg sein sollte. 

Ich brauche unbedingt Rat. 

Hallo Alora,
Ich kann in gewisser Weiße Verstehen, dass dich der positive Schwangerschaftstest aus den Socken haut. Wir planen auch ein Baby und als ich 3 Tage überfällig war, hab ich auch leichte Panik bekommen, dass es ja jetzt doch schon so schnell so weit sein könnte. (War es zwar nicht, aber dieses Gefühl kommt mir sehr bekannt vor).

Natürlich kann dir hier niemand die Entscheidung abnehmen. Ich möchte dich nur kurz auf den Gedanken aufmerksam machen, dass es für dich wohl Gründe gegeben hat, dieses kleine Leben entstehen zu lassen. Vielleicht solltest du dir diese mal wieder ins Gedächtnis rufen.

Du wirst 20 und bist kein Kind mehr, ich denke, dir ist bewusst, dass so eine Abtreibung weitreichende Folgen hat. Nicht nur für das kleine Wesen in deinem Bauch, welches du unwiderruflich auslöschen würdest, nein auch für dich. Ein Kind abzutreiben kann einem ganz schön an die Psyche gehen. Gerade vor dem Hintergrund, dass man es ja geplant hat.

Ich würde dir empfehlen, zur ProFamilia zu gehen und dort mit den Leuten zu sprechen. (Falls du dich für eine Abtreibung entscheiden solltest , musst du das sowieso.) 

Ich hoffe du hörst auf dein Herz und denkst nochmal in Ruhe über eine Entscheidung nach, wenn sich die erste Panik gelegt hat. 

Vielleicht hilft es dir ja auch, wenn du beim Frauenarzt das Herzchen deines Bauchbewohners schlagen siehst: Das schlägt nämlich bereits ab der siebten Woche, in welcher du dich bis zum Termin wahrscheinlich befinden könntest.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem/eurem Weg und dass du für dich/euch die richtige Entscheidung triffst, denn eine zweite Chance gibt es bei einer Abtreibung nicht.

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26. April 2017 um 11:22
In Antwort auf alora33

Erstmal schönen guten Abend, 

am Samstag habe ich anhand eines Testes erfahren schwanger zu sein. Heute folgte ein Frauenarzttermin für den kommenden Freitag. Anhänglich dazu machte ich zur Sicherheit noch einen Test - erneut positiv! So viel dazu. Meine letzte Periode fing am 18. März an und sämtliche Apps errechnen wohl schon die 6. Woche (ich kenn mich da null aus). 

Kommen wir nun zum Gefühlsbad:
Ich erlebe eine ständige Achterbahn. Man muss dazu sagen, dass ich die Schwangerschaft geplant hatte, jedoch nicht damit rechnete, dass es funktionieren würde. Sowieso ist im Moment alles sehr komplex bei mir. Ich bin ein absoluter Kindermensch und würde nicht mal behaupten, das Kind nicht gut genug großziehen zu können. Wie gesagt - ich wollte es. 
Jetzt bin ich mir aber unglaublich unsicher und ich schäme mich zutiefst dafür. Die Sache ist, dass ich noch einige Schäden meiner letzten (ersten) Beziehung habe, was ein absoluter Blender war. Mit dem Wort Beziehung kann und möchte ich mich mittlerweile noch nicht anfreunden, führe seit einem Jahr allerdings ein Verhältnis mit einer Person, die ich sehr gerne habe und diese der Vater wäre. Allerdings empfinde ich keine Liebe, wir haben uns in der Zeit gegenseitig tierisch aufgebaut und mir ist bewusst, dass unser Verhältnis mehr als Freundschaft ist. Dennoch kann ich es nicht an mich ranlassen, sodass ich die Gefühle empfinde, die ich zuvor bei jemandem anderen hatte. Ich benötige Zeit.. selbstverständlich. Und dennoch machte ich Zukunftspläne, war mit dem Gedanken mit ihm glücklich und empfand, mit einer großen Veränderung, dessen Wunsch ich schon lange besitze, endgültig mich auf uns und meinem gewollten Kind konzentrieren zu können. 
Ich muss dazu erwähnen: Ich werde dieses Jahr noch 20 und befinde mich zurzeit in einer Ausbildung. Für mich persönlich kein Problem, da ich zielstrebig bin. 
Nun bin ich aber komplett überfordert. Ich spiel mit Gedanken einer Abtreibung, sehe dann andere Mütter und möchte doch fortfahren. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich zu entscheiden habe und denke zutiefst beschämend, was mir absolut klar ist. In etwa: "das Kind und das Band zu dieser Person bleibt dein Leben lang, eine Abtreibung würde dir die Zeit noch geben dein Leben erstmal noch paar Jahre auszuschöpfen und trotzdem könntest du irgendwann Mutter werden". Ich bin 19, hab mein halbes Leben mit einer sozialen Phobie und einem Blender verbracht und wollte dieses Jahr glücklicher werden. Ich weiß nur nicht, ob das der Weg sein sollte. 

Ich brauche unbedingt Rat. 

wie geht es dir heute?

Hallo liebe Alora!
 
hab gerade deine Frage und deine Bitte um Rat gelesen. Und wollte jetzt einfach mal nachfragen, wie es dir inzwischen geht?? Wie fühlst du dich heute?
Als du am Montag geschrieben hattest, war die Neuigkeit von deiner Schwangerschaft ja noch sehr, sehr frisch und dein Gefühls-Chaos entsprechend, das kann ich gut verstehen!
Gut, dass du am Montag-Abend deshalb hierher gefunden hast und dich eine ganze Weile austauschen konntest.
Erfahrungen von anderen zu lesen und einfach das Mitbekommen, dass die eigenen Gedanken und die Achterbahn der Gefühle in so einer  Situation was ganz normales sind, tun doch schon einfach gut und entlasten, oder?!
 
Kannst du es denn inzwischen auch so sehen, dass wahrscheinlich hauptsächlich die Hormone für diese heftige Gefühls-Achterbahn verantwortlich sind?
 
Jetzt wirst du sicher sehr gespannt sein auf Freitag, oder?! Für Freitag hast du einen Termin bei deinem Frauenarzt bekommen. Du hast recht, du bist wirklich sehr zielstrebig! Hast gleich diesen Termin in die Wege geleitet.
 
Wirst du alleine hingehen? oder geht der zukünftige Papa mit?
 
Magst du von deinem Frauen-Arzt-Termin berichten oder überhaupt wie es dir geht?
Was dir alles so durch den Kopf geht? - Es interessiert mich.
 
Ich fands ja super, dass du schon am Montag schreiben konntest, allein durch den Erfahrungs-Austausch hier ist es dir gelungen deine Gedanken schon viel besser zu sammeln.
Das ist doch gut, für sowas sollte ein Forum doch da sein.
 
Komm gut durch die Woche bis Freitag und ganz herzliche Denk-an-dich-Grüße
steffi
 
P.S. darf ich fragen, ob du irgendwie italienische Wurzeln hast? Dein Nickname „alora“ lässt es fast vermuten.
 
 

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26. April 2017 um 17:15
In Antwort auf steffi1209

wie geht es dir heute?

Hallo liebe Alora!
 
hab gerade deine Frage und deine Bitte um Rat gelesen. Und wollte jetzt einfach mal nachfragen, wie es dir inzwischen geht?? Wie fühlst du dich heute?
Als du am Montag geschrieben hattest, war die Neuigkeit von deiner Schwangerschaft ja noch sehr, sehr frisch und dein Gefühls-Chaos entsprechend, das kann ich gut verstehen!
Gut, dass du am Montag-Abend deshalb hierher gefunden hast und dich eine ganze Weile austauschen konntest.
Erfahrungen von anderen zu lesen und einfach das Mitbekommen, dass die eigenen Gedanken und die Achterbahn der Gefühle in so einer  Situation was ganz normales sind, tun doch schon einfach gut und entlasten, oder?!
 
Kannst du es denn inzwischen auch so sehen, dass wahrscheinlich hauptsächlich die Hormone für diese heftige Gefühls-Achterbahn verantwortlich sind?
 
Jetzt wirst du sicher sehr gespannt sein auf Freitag, oder?! Für Freitag hast du einen Termin bei deinem Frauenarzt bekommen. Du hast recht, du bist wirklich sehr zielstrebig! Hast gleich diesen Termin in die Wege geleitet.
 
Wirst du alleine hingehen? oder geht der zukünftige Papa mit?
 
Magst du von deinem Frauen-Arzt-Termin berichten oder überhaupt wie es dir geht?
Was dir alles so durch den Kopf geht? - Es interessiert mich.
 
Ich fands ja super, dass du schon am Montag schreiben konntest, allein durch den Erfahrungs-Austausch hier ist es dir gelungen deine Gedanken schon viel besser zu sammeln.
Das ist doch gut, für sowas sollte ein Forum doch da sein.
 
Komm gut durch die Woche bis Freitag und ganz herzliche Denk-an-dich-Grüße
steffi
 
P.S. darf ich fragen, ob du irgendwie italienische Wurzeln hast? Dein Nickname „alora“ lässt es fast vermuten.
 
 

Hallo Steffi  

Mittlerweile geht es mir eindeutig besser. Ich weine nicht mehr und bekomme öftere Momente der Sicherheit, das Kind zu behalten. Allerdings ziehe ich trotzdem Beratung in Erwägung, sobald ich beim Termin war. Denn natürlich erscheinen immer noch Zweifel, jedoch viel seltener. 
Heute Nacht war mein Schlaf nur sehr unruhig, da ich öfter durch starke Krämpfe im Unterleib wach wurde. Ich hoffe, das bedeutet nichts Schlimmes. 

Ich danke dir für deinen Lob. <3 Ja, hier zu schreiben und die vielen Erfahrungen zu hören tat mir sehr gut. 

Leider kann der Papa nicht mit zum Frauenarzt kommen, dafür kommt aber eine Freundin mit die sich ebenfalls checken lässt, weil sie zufälligerweise ebenfalls einen Schwangerschaftstest mit positivem Ergebnis bekam. 

Ich werde auf jeden Fall berichten.  
Und nein, ich besitze polnische Wurzeln, besitze aber auch einen komplett anderen Namen. Als ich mir mal Gedanken um mein Baby machte und dessen Namen, kam mir jedoch "Alora" in den Sinn  

 

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26. April 2017 um 22:19

Vielen dank, man kann nur hoffen

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26. April 2017 um 22:27

@ sowieso 
und dass hier jemand tu dir gesagt hat du würdest dich in "alles" einmischen finde ich leicht daneben, entschuldige. 
Ich weiss ja nicht ob du in der selben situation bist wie ich darum sehen wir zwei das vielleicht auf eine andere weise und wer sagt wir seien im unrecht oder dreist, die wissen leider nicht wie es sich anfühlt jahrelang zu probieren und nichts funktioniert! Und falls das nicht so sein sollte nehm ichs zurück aber das ist meine meinung dazu. 
Bei gewollt und dann doch über abtreibung nachdenken da kann ich nur sagen ich könnte gar nicht so viel essen wie ich über so was kotzen könnte. 
Entschuldigt die ausdrucksweise, aber das ist die sicht von mir, von jemandem der es nicht so "leicht" hat einfach mal ein kind zu zeugen. 

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27. April 2017 um 7:02
In Antwort auf maybee25

@ sowieso 
und dass hier jemand tu dir gesagt hat du würdest dich in "alles" einmischen finde ich leicht daneben, entschuldige. 
Ich weiss ja nicht ob du in der selben situation bist wie ich darum sehen wir zwei das vielleicht auf eine andere weise und wer sagt wir seien im unrecht oder dreist, die wissen leider nicht wie es sich anfühlt jahrelang zu probieren und nichts funktioniert! Und falls das nicht so sein sollte nehm ichs zurück aber das ist meine meinung dazu. 
Bei gewollt und dann doch über abtreibung nachdenken da kann ich nur sagen ich könnte gar nicht so viel essen wie ich über so was kotzen könnte. 
Entschuldigt die ausdrucksweise, aber das ist die sicht von mir, von jemandem der es nicht so "leicht" hat einfach mal ein kind zu zeugen. 

Verständlich. Und doch leicht egoistisch. Wer weiß wie deine Gefühle letztendlich verrückt spielen, wenn du schwarz auf weiß hast plötzlich schwanger zu sein. Da steckt eben keiner drin und es ist bei jedem anders. 

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27. April 2017 um 10:02

Vielen lieben dank

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27. April 2017 um 16:34

Ja und ich werde mir immer sicherer, es zu behalten.  

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28. April 2017 um 15:04

Also ich war nun beim Frauenarzt und der vaginale Ultraschall wurde durchgeführt. Zu sehen war jedoch so gut wie nichts, bis auf eine aufgebaute Schleimhaut und etwas herzförmiges. Laut Ärztin kann sowas vorkommen, kann aber auch 2 Höhlen für Zwillinge darstellen. 

Ich bin ganz gespannt und leicht irritiert, da man noch kein Embryo sah. Der nächste Termin ist nun am 11. Mai und bis dahin soll ich Fohlsäure zu mir nehmen. 

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2. Mai 2017 um 10:32
In Antwort auf alora33

Also ich war nun beim Frauenarzt und der vaginale Ultraschall wurde durchgeführt. Zu sehen war jedoch so gut wie nichts, bis auf eine aufgebaute Schleimhaut und etwas herzförmiges. Laut Ärztin kann sowas vorkommen, kann aber auch 2 Höhlen für Zwillinge darstellen. 

Ich bin ganz gespannt und leicht irritiert, da man noch kein Embryo sah. Der nächste Termin ist nun am 11. Mai und bis dahin soll ich Fohlsäure zu mir nehmen. 

Hallo liebe Alora!
 
wie geht’s dir denn jetzt nach dem langen Wochenende und nach deinem Frauenarzt-Besuch am Freitag?
Du hattest dich ja hier noch gemeldet und berichtet – danke dafür!
Du warst davor sicher sehr gespannt und danach etwas irritiert, weil noch nicht viel zu sehen war.... – das kann ich verstehen. Und dann die Andeutung, dass es eventuell Zwillinge sein könnten, da geht sicher auch wieder ein ziemliches Gedanken-Karussell los, oder?!
 
Hast du deine Arztin denn auch fragen können wegen den Unterleibskrämpfen, oder ist das wieder weg?
 
Ich wünsche dir jedenfalls für die Wartezeit bis zum nächsten Termin gute Nerven und viel Zuversicht. Da wird dann hoffentlich mehr zu sehen sein!
 
Liebe Grüße
steffi
 

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11. Mai 2017 um 20:30

Guten Abend.. leider komme ich nun mit sehr schlechten Neuigkeiten. Das Kind habe ich, so wie es ausschaut, leider verloren. 

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11. Mai 2017 um 21:34
In Antwort auf alora33

Guten Abend.. leider komme ich nun mit sehr schlechten Neuigkeiten. Das Kind habe ich, so wie es ausschaut, leider verloren. 

Oh nein... das tut mir so leid für dich 

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11. Mai 2017 um 23:05
In Antwort auf alora33

Guten Abend.. leider komme ich nun mit sehr schlechten Neuigkeiten. Das Kind habe ich, so wie es ausschaut, leider verloren. 

 ooo das tut mir richtig dolle leit in welcher ssw warst du den 

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11. Mai 2017 um 23:33
In Antwort auf milamaus123

 ooo das tut mir richtig dolle leit in welcher ssw warst du den 

Vermutlich erst in der 5. oder 6. Woche.. 

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12. Mai 2017 um 15:26

War das jetzt Kritik an meine Formulierung? o.o

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