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Entbindung ohne Kinderklinik

19. Oktober 2009 um 15:20

Hallo Ihr Lieben!

Was haltet ihr vom Entbinden in einem Krankenhaus, wo es keine Kinderklinik separat gibt?
Es gibt wohl einen Kinderarzt, der Bereitschaft hat, aber wenn mit dem Kleinen was wäre (z.B. Gelbsucht), dann würde er in ein anderes KH gebracht werden. Die Klinik selbst hat einen ausgezeichneten Ruf und ist vor allem für Geburten und Frauenheilkunde bekannt.

Was meint ihr? Würdet ihr in einer Klinik entbinden, wo es keine Kinderstation gibt?

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19. Oktober 2009 um 15:26

...
kristallregen, das hört sich so an, als kämst du aus Leipzig ...

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19. Oktober 2009 um 15:28

Hi
also ich bevorzuge grundsätzlich kliniken mit kinderklinik. Es kann ja immer mal was sein. Fühle mich da sicherer.

Schnuggi 3Kind 21ssw

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19. Oktober 2009 um 16:21

Ja natürlich...
ich habe 2mal im Geburtshaus entbunden. Da sind 2 Hebammen die ganze Zeit bei dir, und kein Arzt.
Braucht man normalerweise auch nicht

Und wenn ein Notfall eintritt, was selten vorkommt, holt man den Notarzt oder fährt in die nächstgelegene Klinik.

Ich wäre lieber in ner Klinik, die einen guten Ruf für Geburten hat, als in einer, die eben ne Kinderklinik dabei hat. Geh davon aus, dass du diese Kinderklinik nicht brauchst, wenn in der SS alles ok war.

LG

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19. Oktober 2009 um 16:26

No,No Never!
ich arbeite seit 13 jahren als kinderkrankenschwester davon auch ein paar jahre auf früh-und neugeborenenstation. und ich würde niemals in einer klinik entbinden an die keine kinderstation angegliedert bzw ein kinderarzt vor ort ist. ich hab schon sehr viel erlebt und auch 10 min entfernung zu einer kinderklinik können sehr lange sein,wenn das kind nicht richtig atmet bzw der transport ist streß pur fürs kind. man verdrängt ja den gedanken,dass bei der eigenen geburt komplikationen auftreten können aber ich fühle mich sicherer wenn ich weiß, dass das kinderintensiv-team in wenigen minuten da ist und auch das nötige equipment im kreissaal vorhanden ist. aber das muß jeder für sich selbst entscheiden. denn auch bei einer problemlosen ss kann es leider unter der geburt zu komplikationen kommen.

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19. Oktober 2009 um 16:35
In Antwort auf zada_987048

No,No Never!
ich arbeite seit 13 jahren als kinderkrankenschwester davon auch ein paar jahre auf früh-und neugeborenenstation. und ich würde niemals in einer klinik entbinden an die keine kinderstation angegliedert bzw ein kinderarzt vor ort ist. ich hab schon sehr viel erlebt und auch 10 min entfernung zu einer kinderklinik können sehr lange sein,wenn das kind nicht richtig atmet bzw der transport ist streß pur fürs kind. man verdrängt ja den gedanken,dass bei der eigenen geburt komplikationen auftreten können aber ich fühle mich sicherer wenn ich weiß, dass das kinderintensiv-team in wenigen minuten da ist und auch das nötige equipment im kreissaal vorhanden ist. aber das muß jeder für sich selbst entscheiden. denn auch bei einer problemlosen ss kann es leider unter der geburt zu komplikationen kommen.

Februarmami,
das ist verständlich, dass du als Krankenschwester, weil du schon so viele schlimme Sachen gesehen hast, auf Nummer Sicher gehen willst. Ich hab bisher noch keine Krankenschwester getroffen, die in nem Geburtshaus entbunden hätte

Doch halt, meine Hebi, die mein erstes Kind entbunden hat, war Kinder-Intensiv-Krankenschwest er, oder wie das heißt die hat später auch selber im Geburtshaus ihr Kind gekriegt.

Was ich sagen will: du siehst einfach gehäuft die ganzen Notfälle. Die andere Seite ist: in meinem Geburtshaus, das seit gut 5 Jahren besteht, musste noch nie der Notarzt kommen.
Das ist sicher auch, weil eben vorher gescreent wird, wer im GH entbinden "darf" - und ich glaube schon, dass eine gesunde Frau mit einer guten SS *normalerweise* ohne Komplikationen entbinden kann. Klar, es gibt Sachen, die man nicht vorhersehen kann, aber das ist äußerst selten, und kann im KH genauso vorkommen.

LG

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19. Oktober 2009 um 16:47

Ohhh
man in der Zwickmühle bin ich auch gerade

Wollte im KH entbinden wo ich bis Juli als OP schwester gerabeitet habe weil die Gynis eine der besten im Ruhrgebiet sind und da ne KiKlink ist!
Naja ausserdem kenne ich die Gynis und die Hebis ja auch!

Aber es ist in ner anderen Stadt ( Duisburg ) und 15-20 min mit dem auto und Stationsmäßig is das KH total überfordert, da bimmelt man sich ein WOLF weils zu viele Patienten gibt und zuuu wenig personal
Naja und in meiner Heimatstadt gibt ein KH was quasi 500m luftlinie entfernt von meiner Wohnung ist, die Stationen super sind aber keine es KiKlinik gibt
Ok, sollte gott bewahre etwas mit bebi sein wird die mutter auch ins gleiche KH wie bebi verlegt!

EIN TEUFELSKREIS

Achhh mal sehen

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19. Oktober 2009 um 16:56

Problem SS ?
Hallo ihr Lieben,
bei meinen ersten Beiden hat sich die Frage gar nicht gestellt,auf dem Land gibts nämlich keine Ki-Klinik!
Beim dritten war ich trotz Ki-Klinik in der Nähe in nem süßen kleinen KH,find ich scöner,familiärer.
und,wenn ihr keine Problem SS habt,muss es keine Ki-Klinik sein.
In so großen Häusern wird viel öfter KS gemacht,als nötig u es geht zu wie im Taubenschlag!
Dann lieber klein u gemütlich u die Ärzte da sind ja auch nicht unfähig!
Das wichtigste ist eh ne gute Hebi!!!

LG Sina u ???17+5

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19. Oktober 2009 um 17:04

Nicht nur als Krankenschwester
Also ich bin keine Krankenschwester, habe aber ein Frühchen. Ich mag nicht dran denken, wie es ausgegangen wäre, wenn ich nicht in eine Klinik mit Frühgeborenenintensiv gefahren worden wäre! Während der gesamten Schwangerschaft stand für mich auch schon fest, dass ich auf jeden Fall eine Klinik mit Früh-/Neugeborenenintensiv und 24Std Kinderärzte im Dienst haben will. Meine zweite Tochter werde ich in derselben Klinik zur Welt bringen, das steht fest. Klar geht es bei den meisten gut, aber im Falle des Falles kann halt in den schönen familiären Klinken und Geburtshäusern nichts ausgrichtet werden und dann heisst es "hätte ich mal..."...

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20. Oktober 2009 um 13:17

Hallo Bellaisa...
....ich habe meinen ersten Sohn auch in einem Klinikum entbunden in dem die Kinderklinik ausgegliedert wurde. Kinderarzt hatte immer Bereitschaft. Wenn diese Klinik ihre Entbindungsstation nicht abgegliedert hätte, hätte ich auch mein zweites Kind dort entbunden.
Frauen bei denen eine Frühgeburt drohte, wurden eh gleich in ein anderes Kh verlegt.
Und die Frauenärzte vor Ort hatten extra ne Weiterbildung für Nötfalle bei Neugeborene. Die nötigen Geräte usw. waren alles im Kreissaal vorhanden, da ja vorher eh ne Kindeklinik dort vorhanden war.

Ich würde wie gesagt wenn es noch mgl gewesen wär, wieder dort entbinden. Es war familiärer und die Umgebung und Versorgung war besser als dieses mal in der nun überfüllten Klinik, die nur Stress hatten, da diese Klinik die Entbindungen die die andere Klinik sonst hatten nun auch noch übernehmen muss.
Meine Geburt war dort irgenwie stressiger, da die Hebamme nur Stress hatte, da die dort 4 Kreissäle haben und nur 3 Hebammen. Nur blöd das in alle Sälen zur gleichen Zeit Frauen lagen und vorallen 3 zur gleichen Zeit Presswehen hatten und eine dabei Zwillinge spontan bekam. Die Hebamme legte mir meinen Kleinen auf die Brust und war wieder weg um nach der Zwillingsgeburt zu schaun
Auch auf der Entbindungsstation war es ziemlich stressig, vorallem für die Schwestern. Die hatten gar keine Zeit sich mal um einen genau zu kümmern oder einen zu unterstützen beim Stillen. Bin froh gewesen das ich schon meinen ersten Gestillt hatte und das sich der zweite auch wieder stilltechnisch sehr gut angestellt hat.
Übrigens wurden die Kinder wegen einer Gelbsucht nicht verlegt, am Tag war ja eh immer ein Kinderarzt vor Ort und ordnete die nötige Therapie an, die Geräte (also meist dieses Blaulicht???) waren eh auf der Entbindungsstation vorhanden.
Und wenn was anderes war oder gewesen wär, hatte man als Mama mit verlegt werden können.

So doch ein bissl viel geworden...

LG Ulrike mit Felix (3J., in Halle Dölau entbunden .) und Phillip (*12.09.09 entbunden in Halle, Elisabeth KH .)

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