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Ektopie - bevorstehende Eingriffe

21. November 2016 um 6:42

Guten Morgen,

ich wollte im September die Pille absetzen, da wir überlegt hatten schwanger zu werden und ich unter der Pille eigentlich immer etwas zu leiden hatte. Weil ich dies schon mal vor 3 Jahren probiert habe und mit den kalten Entzug so gar nicht klar kam (starke Unterbauchschmerzen, Brustschmerzen, Kopfschmerzen), wollte ich es mit meiner FA besprechen und das Absetzen eventuell pflanzlich unterstützen. Da ich seit fast 1 Jahr Beschwerden habe, wie Blutungen beim GV (teilweise sehr stark) und Unterbauchschmerzen schickte sie mich zur Dysplasiesprechstunde, wo man mir klar machte dass es sehr schwer werden könnte mit meinem Beschwerdebild schwanger zu werden. Die Ektopie blutet sehr stark und würde es wahrscheinlich auch verhindern, dass Spermien eindringen können. Außerdem ist nicht sicher ob sich noch genug Schleimhaut in der Gebärmutter zum Einnisten befindet, oder gar eine Endometriose vorliegt. Noch dazu habe ich beim GV mittlerweile starke Schmerzen, bedingt durch die Berührung am MuMu. Auch Unterbauchschmerzen, die plötzlich und unerwartet auftreten sind in den letzten 3 Monaten hinzu gekommen.
Es soll nun nach eingehender Diagnose (kein Krebs, aber strake Entzündung) am Mittwoch mein Muttermund verödet und eine Bauchspiegelung durchgeführt werden (um eine Endometriose auszuschließen). Östrogenbehandlung brachte bei mir leider nichts. Ich nehme außerdem noch die Pille und meine Ärzte rieten mir ab, diese momentan abzusetzen - zumindest nicht bis die Eingriffe durch sind.
Gleichzeitig sagten sie mir aber, dass die Pille das Übel der Ektopie ist.
Nun sind meine Überlegungen wie folgt:
Ist es nicht vielleicht möglich, dass die Eingriffe völlig überflüssig sind und mir allein das Absetzen der Pille Linderung und Besserung verschaffen könnte?
Nicht nur, dass ich eine heiden Angst vor den Eingriffen habe und ganz schwer damit klar komme, dass mir an meiner intimsten Stelle "rumgedoktort" wird, ich habe extreme Angst vor den Folgen dieser OP. z.B. Nervenschmerzen an den Narben, dass man mir im Bauchraum etwas verletzt, dass mir Sex nie wieder Spaß machen wird, dass alles hinetrher schlimmer wird etc.
Mein Freund ist momentan nicht die beste Unterstützung, er kann sich schwer in mich hieninversetzen und ihm ist glaube ich gar nicht klar, was da alles mit mir auf dem OP Tisch passiert - er beschäftigt sich auch gar nicht (eigenständig) mit dem Thema, muss ich sagen, was es alles nicht einfacher macht
Er hat zwar auch grad seine eigenen Probleme und ich würde nicht sagen, dass er nicht für mich da ist wenn ich ihn brauche, aber momentan fühle ich mich auch allein gelassen, hilflos und ausgeliefert
 

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