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Eizellspende

26. September 2016 um 23:49

Hallo, ich denke, ich bin hier richtig. Bis jetzt war ich nur stille Mitleserin aber jetzt will ich vielen Frauen Mut machen. Ich bin 45 Jahre alt und wollte immer Kinder haben. Meine späte Mutterschaft hat also nichts mit Karriere, nicht Wollen etc. zu tun. Leider hat es aus verschiedenen Gründen nie geklappt. Ich wollte schon aufgeben aber dann habe ich von Eizellspende in Tschechien bzw. Ukraine erfahren.
Da ich mittlerweile ohne Partner bin, kam Tschechien wegen der dortigen Gesetzlage nicht in Frage und so bin ich in der Ukraine gereist. Ich bin gleich beim ersten Frischversuch mit einer Eizellspende und Spendersamen schwanger geworden. Ich war sehr erstaunt und überrascht, nach so vielen negativen ICSIS und IVFs Es war eine vollkommen unproblematische Schwangerschaft.
Vielleicht finden das viele hier verwerflich, ich jedoch nicht, ich schäme mich auch nicht, sondern freue mich so unsäglich auf mein Kind. Ich empfinde es als mein Fleich und Blut seit es in mir ist. Von den Spendern hat es lediglich je eine Zelle, den Rest bekommt es von mir. Ich bin den Spendern so unsäglich dankbar, dass sie mit mir geteilt haben Leider ist die ESZ in Deutschland verboten. Strafbar macht sich nur der Arzt der vorbereitet oder unterstützt, deshalb findet vieles im Verborgenen oder auf Privatrechnung statt, notfalls machen aber die Kliniken alle Untersuchungen auch selbst. Es gibt viele Ärzte die helfen möchte, allerdings nicht offiziell, deswegen muss hier mehr oder weniger selbst jeder herausfinden, was er seinem Arzt sagen möchte oder überhaupt einen zu finden.
Wünsche euch alles Gute und gerne will ich eure Meinungen und Erfahrungen darüber lesen. Viel Glück!

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26. September 2016 um 23:49

Hallo, ich denke, ich bin hier richtig. Bis jetzt war ich nur stille Mitleserin aber jetzt will ich vielen Frauen Mut machen. Ich bin 45 Jahre alt und wollte immer Kinder haben. Meine späte Mutterschaft hat also nichts mit Karriere, nicht Wollen etc. zu tun. Leider hat es aus verschiedenen Gründen nie geklappt. Ich wollte schon aufgeben aber dann habe ich von Eizellspende in Tschechien bzw. Ukraine erfahren.
Da ich mittlerweile ohne Partner bin, kam Tschechien wegen der dortigen Gesetzlage nicht in Frage und so bin ich in der Ukraine gereist. Ich bin gleich beim ersten Frischversuch mit einer Eizellspende und Spendersamen schwanger geworden. Ich war sehr erstaunt und überrascht, nach so vielen negativen ICSIS und IVFs Es war eine vollkommen unproblematische Schwangerschaft.
Vielleicht finden das viele hier verwerflich, ich jedoch nicht, ich schäme mich auch nicht, sondern freue mich so unsäglich auf mein Kind. Ich empfinde es als mein Fleich und Blut seit es in mir ist. Von den Spendern hat es lediglich je eine Zelle, den Rest bekommt es von mir. Ich bin den Spendern so unsäglich dankbar, dass sie mit mir geteilt haben Leider ist die ESZ in Deutschland verboten. Strafbar macht sich nur der Arzt der vorbereitet oder unterstützt, deshalb findet vieles im Verborgenen oder auf Privatrechnung statt, notfalls machen aber die Kliniken alle Untersuchungen auch selbst. Es gibt viele Ärzte die helfen möchte, allerdings nicht offiziell, deswegen muss hier mehr oder weniger selbst jeder herausfinden, was er seinem Arzt sagen möchte oder überhaupt einen zu finden.
Wünsche euch alles Gute und gerne will ich eure Meinungen und Erfahrungen darüber lesen. Viel Glück!

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27. September 2016 um 0:00

...
Ich gratuliere Dir herzlich zu deinem Kind!! Ich finde es überhaupt nicht verwerflich, welchen Weg Du gegangen bis, im Gegenteil, ich finde es super! Du hast viel auf Dich genommen, um dieses Kind zu bekommen und freust Dich sehr, das ist doch schön. Es ist sehr schade, dass es nicht auch hier in Deutschland diese Möglichkeiten gibt, denn wenn sich jemand ein Kind wünscht, sollte man Ihm doch die Gelegenheit geben, eins zu bekommen, dann gäbe es sicher mehr Kinder
Wir sind beide auch Anfang 40 und wünschen uns nichts sehnlicher als ein Baby. Ich habe schon ein Kind aus einer anderen Beziehung. Mein Partner ist leider ohne Kinder. Seit einem Jahr basteln wir an unserem Wunsch. Vor 2 Jahren hat es geklappt aber leider hatte ich eine FG. Ein halbes Jahr später sind wir zur Behandlung in eine Kiwu Klinik. 4 Zyklen mit Clomifen und eine IUI...erfolglos. Nach wiederum einem halben Jahr wollten wir in der Kiwu Klinik die Behandlung neu aufnehmen aber unser Arzt meinte, dass der Erfolg in unserem Alter sehr gering ist. Da wir ehe alles Selbstzahlen müssen, fiel bei unserm Gespräch auch das Wort Eizellenspende. Seitdem geht mir dieses Thema nicht aus dem Kopf. Es wäre wirklich vielleicht die letzte Chance irgendwann ein Baby im Arm zu halten.

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27. September 2016 um 0:05

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Ganz herzlichen Glückwunsch zu deinem Kind! Ich verstehe dich. Bin mittlerweile 41und bei mir war es auch nicht die Karriere die mich vom Mutter sein abhielt... Aber wie das Leben manchmal so spielt...Wir waren nun schon das zweite mal in Spanien zum Transfer mit gespendeten Eizellen und eigenem Sperma. Auch ich bin beim ersten Versuch Schwanger geworden. Doch leider hatte ich in der 15. SSW eine Fehlgeburt. Und jetzt ist der Transfer gerade mal zwei Tage her. Auch ich würde es sofort wieder machen. Meine Klinik war einfach genial! Es ist wirklich schade, dass es ein Tabu Thema ist und man verurteilt wird. Frauen oder Paare, die diese Hilfe in Anspruch nehmen, werden wunderbareEltern sein, weil es absolute Wunschkinder sind.
Liebe Grüsse


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27. September 2016 um 0:10
In Antwort auf eigentum1

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Ich gratuliere Dir herzlich zu deinem Kind!! Ich finde es überhaupt nicht verwerflich, welchen Weg Du gegangen bis, im Gegenteil, ich finde es super! Du hast viel auf Dich genommen, um dieses Kind zu bekommen und freust Dich sehr, das ist doch schön. Es ist sehr schade, dass es nicht auch hier in Deutschland diese Möglichkeiten gibt, denn wenn sich jemand ein Kind wünscht, sollte man Ihm doch die Gelegenheit geben, eins zu bekommen, dann gäbe es sicher mehr Kinder
Wir sind beide auch Anfang 40 und wünschen uns nichts sehnlicher als ein Baby. Ich habe schon ein Kind aus einer anderen Beziehung. Mein Partner ist leider ohne Kinder. Seit einem Jahr basteln wir an unserem Wunsch. Vor 2 Jahren hat es geklappt aber leider hatte ich eine FG. Ein halbes Jahr später sind wir zur Behandlung in eine Kiwu Klinik. 4 Zyklen mit Clomifen und eine IUI...erfolglos. Nach wiederum einem halben Jahr wollten wir in der Kiwu Klinik die Behandlung neu aufnehmen aber unser Arzt meinte, dass der Erfolg in unserem Alter sehr gering ist. Da wir ehe alles Selbstzahlen müssen, fiel bei unserm Gespräch auch das Wort Eizellenspende. Seitdem geht mir dieses Thema nicht aus dem Kopf. Es wäre wirklich vielleicht die letzte Chance irgendwann ein Baby im Arm zu halten.

Vielen Dank
Vielen Dank für eure Antwort! Ich habe in meiner Klinik sehr viele Frauen und Männer kennengelernt, die in Tschechien waren. Und war sehr beeindruckend, wieviele Menschen darunter gelitten haben, dass sie zum Thema Eizellspende keine offiziellen Auskünfte in Deutschland einholen konnten.
Ich denke das geht in Tschechien auch, wissen tu ich es aber nicht. Von Gesetzeswegen ist es allerdings in Tschechien nicht erlaubt. Mir ging es auch so, bis zur Entscheidung waren es extrem viele Gedanken die ich mir gemacht habe, nach der Entscheidung und seit dem Transfer waren es nur noch meine Babys und alles war richtig und gut. Kleiner Tip noch für alle, die irgendwann mal mit dem Gedanken spielen, oder Menschen kennen, die es möchten: Tschechien und Ukraine haben die besten Kliniken europaweit, aber auch da gibt es Unterschiede. In Tschechien sind die Spenden anonym, aber man erfährt in der Regel etwas mehr über den Typus der Spender, also Aussehen etc., während in der Ukraine alles anonym ist, das Kind also nie über seinen genetischen Ursprung erfahren wird. Das einzige was man dort erfährt ist Alter, Aussehen und Blutgruppe der Spender.
Ich habe es bis heute nicht bereut. Es ist ein tolles Gefühl.

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27. September 2016 um 0:14

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Ich bin 40 Jahre alt und ich habe ein Problem mit schwangen werden. Wir haben mit meinem Ehemann uns für IVF mit Eizellspende in die Klinik in Prag entschieden. Wie sieht das Prozess mit Eizellspende? Ist das namenlos?

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27. September 2016 um 0:18
In Antwort auf paradoxiz

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Ich bin 40 Jahre alt und ich habe ein Problem mit schwangen werden. Wir haben mit meinem Ehemann uns für IVF mit Eizellspende in die Klinik in Prag entschieden. Wie sieht das Prozess mit Eizellspende? Ist das namenlos?

...
Hallo,
versuchst Du die IVF mit eigenen Eizellen? Ich meine, wenn die noch in Ordnung sind, könnte es eventuell mit 40 noch klappen. Der Prozess sieht von Land zu Land anders aus. Den fortschrittlichsten Prozess haben Ukraine und Tschechien. Das Grundprinzip ist aber bei allen Klinken gleich. Bei der Frischeizellspende wird die Spenderin ausgewählt, ihr beide werdet auf einen gemeinsamen Zyklus eingestellt. Sie wird mit Hormonen stimuliert, Du wirst auf die Empfänglichkeit mit Hormonen eingestellt. Die Eizellen werden punktiert, befruchtet. Es kommt zur Befruchtung, Transfer, Schwangerschaft - oder eben nicht. Bei der "gefrorenen" Eizellspende: Spenderin wird ausgewählt, Du wirst hormonell vorbereitet, die Eizelle aufgetaut, befruchtet (meist per ICSI) und bei Dir am passenden Zyklustag eingesetzt. In der Ukraine arbeitet man aber nur mit frischen Eizellen, es gibt dort kein Kryo

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27. September 2016 um 0:22
In Antwort auf feasko98

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Hallo,
versuchst Du die IVF mit eigenen Eizellen? Ich meine, wenn die noch in Ordnung sind, könnte es eventuell mit 40 noch klappen. Der Prozess sieht von Land zu Land anders aus. Den fortschrittlichsten Prozess haben Ukraine und Tschechien. Das Grundprinzip ist aber bei allen Klinken gleich. Bei der Frischeizellspende wird die Spenderin ausgewählt, ihr beide werdet auf einen gemeinsamen Zyklus eingestellt. Sie wird mit Hormonen stimuliert, Du wirst auf die Empfänglichkeit mit Hormonen eingestellt. Die Eizellen werden punktiert, befruchtet. Es kommt zur Befruchtung, Transfer, Schwangerschaft - oder eben nicht. Bei der "gefrorenen" Eizellspende: Spenderin wird ausgewählt, Du wirst hormonell vorbereitet, die Eizelle aufgetaut, befruchtet (meist per ICSI) und bei Dir am passenden Zyklustag eingesetzt. In der Ukraine arbeitet man aber nur mit frischen Eizellen, es gibt dort kein Kryo

Dank
Vielen Dank für deine lange Antwort. Ja, ich versuche IVF mit eigenen Eizellen. Jetzt bin ich mehr sicher. Ich habe über die Klinik viel Gutes gehört. Zu Eizellspende: die Klinik ofer 8 Eizellen

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27. September 2016 um 0:28
In Antwort auf paradoxiz

Dank
Vielen Dank für deine lange Antwort. Ja, ich versuche IVF mit eigenen Eizellen. Jetzt bin ich mehr sicher. Ich habe über die Klinik viel Gutes gehört. Zu Eizellspende: die Klinik ofer 8 Eizellen

...
Dann wünsche ich Dir viel Erfolg)) Mit 40 ist durchaus noch ein gutes Gelingen mit eigenen Zellen möglich. Allerdings muss man ehrlich sagen, dass dann mit jedem Jahr die Fruchtbarkeit bzw. die Qualität sinkt und das ziemlich rapide. In Deinem Fall ist es auf alle Fällen der Versuch wert. Wie bei der EZS kann auch erst beim 2. Versuch mit Kryos oder dem 3. ein Erfolg eintreten. Insgesamt wirst Du dort sicher mehr Chancen auf Erfolg haben als in Deutschland.
Macht ihr die IVF selbst, oder die ICSI?
Ich war schon sehr verzweifelt. Mit Beziehungen hat es nie geklappt, und dann war es schon fast zu spät. Meine Schwangerschaft lief nach wie vor Bilderbuchmäsig. Ich hatte weder Anzeichen zu einer Frühgeburt, keine SS-Diabetes, keinen Bluthochdruck und auch sonst nichts. Nach den 3/4 D Bildern scheint er schon sehr viel Ähnlichkeit mit mir zu haben, freue mich sehr.

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27. September 2016 um 0:43

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Ich selbst bin 40 Jahre alt, lebe in einer festen Beziehung. Auch wir haben versucht schwanger zu werden. Es hat auch 2x auf natürlichem Weg geklappt, allerdings dann auch 2x Fehlgeburt. Danach Insenemationen und OP wegen Verwachsungen und alles ohne Erfolg((
Mittlerweile bin ich auch zu dem Entschluss gekommen, dass dies vielleicht die letzte Chance für mich ist. Ich habe auch schon einmal Kontakt mit einer Klinik in Barcelona aufgenommen. Gerne würde ich aber von Euch erfahren, wie denn so die Behandlungsmethoden sind, was muss ich vorher machen? Was muss ich währenddessen beachten? Wie sieht es hier mit ärztlicher Versorgung aus? Darf ich meinem Frauenarzt von dieser Absicht erzählen, bzw. das ist doch bestimmt ein Muss, schließlich soll er mich doch auch durch die Schwangerschaft begleiten. Welche Kliniken habt Ihr so kontaktiert und wie sieht es mit den Kosten aus? Wie hoch können diese im Schlimmstenfall sein? Man muss ja gewappnet sein.
Für Eure Antworten lieben Dank!

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27. September 2016 um 0:57
In Antwort auf waldvogelin

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Ich selbst bin 40 Jahre alt, lebe in einer festen Beziehung. Auch wir haben versucht schwanger zu werden. Es hat auch 2x auf natürlichem Weg geklappt, allerdings dann auch 2x Fehlgeburt. Danach Insenemationen und OP wegen Verwachsungen und alles ohne Erfolg((
Mittlerweile bin ich auch zu dem Entschluss gekommen, dass dies vielleicht die letzte Chance für mich ist. Ich habe auch schon einmal Kontakt mit einer Klinik in Barcelona aufgenommen. Gerne würde ich aber von Euch erfahren, wie denn so die Behandlungsmethoden sind, was muss ich vorher machen? Was muss ich währenddessen beachten? Wie sieht es hier mit ärztlicher Versorgung aus? Darf ich meinem Frauenarzt von dieser Absicht erzählen, bzw. das ist doch bestimmt ein Muss, schließlich soll er mich doch auch durch die Schwangerschaft begleiten. Welche Kliniken habt Ihr so kontaktiert und wie sieht es mit den Kosten aus? Wie hoch können diese im Schlimmstenfall sein? Man muss ja gewappnet sein.
Für Eure Antworten lieben Dank!

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Hallo)) Ich versuche dir auf alle Fragen Antworten zu geben. Also Eizellspende ist für die Frau nicht verboten wenn sie sie in einem Land durchführen lässt, in dem EZS von Gesetzeswegen erlaubt ist. Strafbar macht sich nur der Gyäkologe in Deutschland, der Dich berät, vorbereitet oder unterstützt. Notfalls machen alle Kliniken im Ausland die Untersuchungen selbst vorort, auch wenns somit noch einmal teurer wird.
Blutuntersuchungen wie HIV, Hepatitis must Du eh selbst bezahlen und wenn es ein Arzt nicht macht, einfach selbst im nächsten Labor erscheinen und abnehmen lassen. Dazu braucht man echt nicht das von alten Böcken hochgehaltende Embryonenschutzgesetz und seine Auflagen.
Ich selbst war in BioTexCom und bin gleich im ersten Versuch schwanger geworden. Hatte 3 Embryonen transferiert bekommen und bin mit einem Einling schwanger geworden. Bis auf die Ukraine weigert sich in der Regel jede Klinik in Tschechien oder Spanien bzw. anderem EU Land mehr als 2 Embryonen einzusetzen und da auch in einem Stadium, wo definitiv bekannt ist, dass es keine Zwillings-geteilten EZ sind und somit nicht doch versehentlich mehr als 3 rauskommen.
Generell ist Deutschland neben Italien und Türkei das einzige Land, in dem EZS verboten ist und in dieser Hinsicht nicht nur extrem belächelt wird sondern auch in der Repro-Medizin weit im hinteren Feld hinsichtlich Erfolge ist.
Soll jeder seinen Gang gehen ich muss ja niemanden Rechenschaft geben. Es sind jedenfalls extrem viele Frauen, Ehepaare und Familien die diesen Weg gehen - gerade in Deutschland.

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27. September 2016 um 15:55

Hallo
Hallo zusammen! Auch ich will kurz berichten. Wir wohnen mit meinem Mann und 5 jährigen Tochter (die auf natürlichem Weg entstanden ist) in der Schweiz, wo die Bedingungen noch schlechter sind... ich bin mittlerweile knapp 43, habe PCO, selten ES. Wir wünschen uns sehnlichst ein 2. Kind. Da unsere Tochter sehr schnell (nach 2 Monaten Üben) entstand, dachten wir das 2. wird wohl auch gut klappen... Wir habens erst ein gutes Jahr natürlich probiert (GV nach Plan), dann mit Clomifen, schliesslich drei IUIs - alles ohne Erfolg. Dann ICSI, ich hatte genug Eizellen, aber leider hat keines angebissen. Die meinten, in meinem Alter wird es wohl sehr schwierig. In der Zwischenzeit (vor der ersten ICSI und vor 3 Monaten) bin ich auf natürlichem Weg SS geworden, leider habe ich beide in der 7. und 9 SSW wieder gehen lassen müssen, was beim 2. Abort sehr schwer war. Nach ewigen Diskussionen mit meinem Mann und meinem Gynäkologen haben wir uns für eine EZS entschieden, da meine eigenen Eizellen wohl nicht mehr gut genug sind. Ich habe nach einigen Recherchen auch die Klinik in Alicante gesehen, welche einen sehr guten Eindruck macht. Relativ schnell haben wir dann Kontakt aufgenommen und nun haben wir Mitte November bereits die Erstvisite. Bin sehr nervös und extrem gespannt...kann mir jemand, der dort war, etwas mehr erzählen? Meinen Mann musste ich etwas zu diesem Schritt überreden. Er hätte lieber ein Kind das von uns beiden ist...ich auch, aber ich bin nunmal schon fast 43. Uber eure Nachrichten freue ich mich.

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27. September 2016 um 15:59
In Antwort auf winders

Hallo
Hallo zusammen! Auch ich will kurz berichten. Wir wohnen mit meinem Mann und 5 jährigen Tochter (die auf natürlichem Weg entstanden ist) in der Schweiz, wo die Bedingungen noch schlechter sind... ich bin mittlerweile knapp 43, habe PCO, selten ES. Wir wünschen uns sehnlichst ein 2. Kind. Da unsere Tochter sehr schnell (nach 2 Monaten Üben) entstand, dachten wir das 2. wird wohl auch gut klappen... Wir habens erst ein gutes Jahr natürlich probiert (GV nach Plan), dann mit Clomifen, schliesslich drei IUIs - alles ohne Erfolg. Dann ICSI, ich hatte genug Eizellen, aber leider hat keines angebissen. Die meinten, in meinem Alter wird es wohl sehr schwierig. In der Zwischenzeit (vor der ersten ICSI und vor 3 Monaten) bin ich auf natürlichem Weg SS geworden, leider habe ich beide in der 7. und 9 SSW wieder gehen lassen müssen, was beim 2. Abort sehr schwer war. Nach ewigen Diskussionen mit meinem Mann und meinem Gynäkologen haben wir uns für eine EZS entschieden, da meine eigenen Eizellen wohl nicht mehr gut genug sind. Ich habe nach einigen Recherchen auch die Klinik in Alicante gesehen, welche einen sehr guten Eindruck macht. Relativ schnell haben wir dann Kontakt aufgenommen und nun haben wir Mitte November bereits die Erstvisite. Bin sehr nervös und extrem gespannt...kann mir jemand, der dort war, etwas mehr erzählen? Meinen Mann musste ich etwas zu diesem Schritt überreden. Er hätte lieber ein Kind das von uns beiden ist...ich auch, aber ich bin nunmal schon fast 43. Uber eure Nachrichten freue ich mich.

Hallo
Es gibt in Alicante 3 Kliniken, in welcher bist Du denn? Ich bin bei IVF Spain in der Klinik von Dr. Aizpurua gewesen, die hat die meisten Erfolge in Spanien. War dort aber nicht schwanger geworden. Meinen Sohn empfinde ich echt als eigenes Kind, dass er nicht von meinem Genom ist daran denke ich gar nicht, mal abgesehen davon werden ja eh immer ganze Gen-Stämme vererbt, und nicht alleine die zweier Menschen. Gibt weltweit glaube ich 12, also insofern sind wir eh alle miteinander verwandt.
Solltest Du in der Klinik sein, freu Dich, ist alles sehr freundlich und kundenbezogen. Ich selbst hatte das Exclusiveizellprogramm, habe den Vorteil, dass ich jetzt noch 2 Eisbären habe. Wenn Du was über die Sonderuntersuchungen möchtest, bzw. Selectionsverfahren für die Embryonen mit den besten Implantationschancen, schreib mich an.

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16. Mai 2017 um 21:04
In Antwort auf feasko98

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Hallo,
versuchst Du die IVF mit eigenen Eizellen? Ich meine, wenn die noch in Ordnung sind, könnte es eventuell mit 40 noch klappen. Der Prozess sieht von Land zu Land anders aus. Den fortschrittlichsten Prozess haben Ukraine und Tschechien. Das Grundprinzip ist aber bei allen Klinken gleich. Bei der Frischeizellspende wird die Spenderin ausgewählt, ihr beide werdet auf einen gemeinsamen Zyklus eingestellt. Sie wird mit Hormonen stimuliert, Du wirst auf die Empfänglichkeit mit Hormonen eingestellt. Die Eizellen werden punktiert, befruchtet. Es kommt zur Befruchtung, Transfer, Schwangerschaft - oder eben nicht. Bei der "gefrorenen" Eizellspende: Spenderin wird ausgewählt, Du wirst hormonell vorbereitet, die Eizelle aufgetaut, befruchtet (meist per ICSI) und bei Dir am passenden Zyklustag eingesetzt. In der Ukraine arbeitet man aber nur mit frischen Eizellen, es gibt dort kein Kryo

Bin auch der Meinung, man sollte das Thema Eizellspende aus der Tabuzone holen!!! Bin aber bisschen schockiert, dass ab 40 eine herkömmliche künstliche Befruchtung nicht mehr gehen soll? Wenn man doch eh selbst zahlt? Verweigern das dann die Ärzte oder wie ist das....bin auch fast 40, künstliche Befruchtung wäre in meinem Fall eventuell noch die letzte Rettung, aber wenn ich das da lese, wird das wohl nix mehr. Ich wäre nämlich bestimmt 43, das liegt an gewissen gesundheitlichen Problemen, weswegen es im Moment noch nicht geht.

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21. Juni 2017 um 1:27
In Antwort auf feasko98

Hallo, ich denke, ich bin hier richtig. Bis jetzt war ich nur stille Mitleserin aber jetzt will ich vielen Frauen Mut machen. Ich bin 45 Jahre alt und wollte immer Kinder haben. Meine späte Mutterschaft hat also nichts mit Karriere, nicht Wollen etc. zu tun. Leider hat es aus verschiedenen Gründen nie geklappt. Ich wollte schon aufgeben aber dann habe ich von Eizellspende in Tschechien bzw. Ukraine erfahren.
Da ich mittlerweile ohne Partner bin, kam Tschechien wegen der dortigen Gesetzlage nicht in Frage und so bin ich in der Ukraine gereist. Ich bin gleich beim ersten Frischversuch mit einer Eizellspende und Spendersamen schwanger geworden. Ich war sehr erstaunt und überrascht, nach so vielen negativen ICSIS und IVFs Es war eine vollkommen unproblematische Schwangerschaft.
Vielleicht finden das viele hier verwerflich, ich jedoch nicht, ich schäme mich auch nicht, sondern freue mich so unsäglich auf mein Kind. Ich empfinde es als mein Fleich und Blut seit es in mir ist. Von den Spendern hat es lediglich je eine Zelle, den Rest bekommt es von mir. Ich bin den Spendern so unsäglich dankbar, dass sie mit mir geteilt haben Leider ist die ESZ in Deutschland verboten. Strafbar macht sich nur der Arzt der vorbereitet oder unterstützt, deshalb findet vieles im Verborgenen oder auf Privatrechnung statt, notfalls machen aber die Kliniken alle Untersuchungen auch selbst. Es gibt viele Ärzte die helfen möchte, allerdings nicht offiziell, deswegen muss hier mehr oder weniger selbst jeder herausfinden, was er seinem Arzt sagen möchte oder überhaupt einen zu finden.
Wünsche euch alles Gute und gerne will ich eure Meinungen und Erfahrungen darüber lesen. Viel Glück!

Erstmal herzlichen Wunsch zu deinem Sohn!!! Wir wollten auch unbedingt ein Kind, mein Mann damals 44 und ich 41 dann kam die Diagnose bei mir, keine Eizellen und bei meinem Mann keine brauchbaren Spermien. Meinem Mann haben wir dann damals noch in D Spermien aus den Nebenhoden gewinnen lassen und auch Material einfrieren lassen. Leider hatten wir kein Glück bei der ICSI, sodass von 4 Eizellen sich keine einzige befruchten ließ. Aufgrund unseres Alters waren wir Selbstwählnetz und schon einige Tausend euros los. Ich informierte mich im Internet und fand die Klinik, nach einem ersten Gespräch entschieden wir uns für die Eizellspende, ich wollte auf Nummer sicher gehen und unser nicht brauchbares Material ausschließen. Beim ersten Versuch wurden mir 2 Embryonen eingesetzt, leider nisteten sie sich nicht ein. Mein Mann wollte und konnte nicht weitermachen, weil er es nicht mehr mit ansehen wollte, wie traurig und fertig ich jedesmal war. Die Kosten kamen auch noch hinzu. Ich konnte ihn zu einem weiteren Versuch überreden, und der klappte letztendlich. Unser Sohn kam im Februar 2015 kerngesund zur Welt. Und trotz fremder Gene ist es unser Kind, und man glaubt es kaum, alle sagen, er sieht genau aus wie der Vater. Deswegen, glaubt daran dass es klappt, und gebt nicht auf

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25. Juli 2017 um 21:37
In Antwort auf feasko98

Hallo, ich denke, ich bin hier richtig. Bis jetzt war ich nur stille Mitleserin aber jetzt will ich vielen Frauen Mut machen. Ich bin 45 Jahre alt und wollte immer Kinder haben. Meine späte Mutterschaft hat also nichts mit Karriere, nicht Wollen etc. zu tun. Leider hat es aus verschiedenen Gründen nie geklappt. Ich wollte schon aufgeben aber dann habe ich von Eizellspende in Tschechien bzw. Ukraine erfahren.
Da ich mittlerweile ohne Partner bin, kam Tschechien wegen der dortigen Gesetzlage nicht in Frage und so bin ich in der Ukraine gereist. Ich bin gleich beim ersten Frischversuch mit einer Eizellspende und Spendersamen schwanger geworden. Ich war sehr erstaunt und überrascht, nach so vielen negativen ICSIS und IVFs Es war eine vollkommen unproblematische Schwangerschaft.
Vielleicht finden das viele hier verwerflich, ich jedoch nicht, ich schäme mich auch nicht, sondern freue mich so unsäglich auf mein Kind. Ich empfinde es als mein Fleich und Blut seit es in mir ist. Von den Spendern hat es lediglich je eine Zelle, den Rest bekommt es von mir. Ich bin den Spendern so unsäglich dankbar, dass sie mit mir geteilt haben Leider ist die ESZ in Deutschland verboten. Strafbar macht sich nur der Arzt der vorbereitet oder unterstützt, deshalb findet vieles im Verborgenen oder auf Privatrechnung statt, notfalls machen aber die Kliniken alle Untersuchungen auch selbst. Es gibt viele Ärzte die helfen möchte, allerdings nicht offiziell, deswegen muss hier mehr oder weniger selbst jeder herausfinden, was er seinem Arzt sagen möchte oder überhaupt einen zu finden.
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Ich bin auch ganz neu hier und suche nach Gleichgesinnten. Ich habe viermal IVF ausprobiert. Nach negativen Versuchen bin ich total kaputt. Leider ist mein Arzt nicht so liberal und spricht über die EZS nicht. Ich verstehe aber, dass es ein Ausweg für uns sein könnte. Mein Schatz teilt meine Ansicht, was mir psychologisch sehr hilft. Meine ältere Schwester spricht uns auch Mut zu. Niemand von uns kennt sich aber mit der EZS aus. Alles, was ich weiß, kommt aus Internetquellen. Spanische Kliniken verwenden meistens gefrorene Eizellen, die aus osteuropäischen Ländern stammen und nach Spanien transportiert werden. Bin nicht sicher, dass die Qualität der gefrorenen Eizellen nicht gut ist. Ich würde lieber in ein Land fahren, wo frische Ovarien zur künstlichen Befruchtung angewendet werden. Ich lege große Hoffnung auf die Eizellspende…

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13. August 2017 um 21:21
In Antwort auf feasko98

Hallo, ich denke, ich bin hier richtig. Bis jetzt war ich nur stille Mitleserin aber jetzt will ich vielen Frauen Mut machen. Ich bin 45 Jahre alt und wollte immer Kinder haben. Meine späte Mutterschaft hat also nichts mit Karriere, nicht Wollen etc. zu tun. Leider hat es aus verschiedenen Gründen nie geklappt. Ich wollte schon aufgeben aber dann habe ich von Eizellspende in Tschechien bzw. Ukraine erfahren.
Da ich mittlerweile ohne Partner bin, kam Tschechien wegen der dortigen Gesetzlage nicht in Frage und so bin ich in der Ukraine gereist. Ich bin gleich beim ersten Frischversuch mit einer Eizellspende und Spendersamen schwanger geworden. Ich war sehr erstaunt und überrascht, nach so vielen negativen ICSIS und IVFs Es war eine vollkommen unproblematische Schwangerschaft.
Vielleicht finden das viele hier verwerflich, ich jedoch nicht, ich schäme mich auch nicht, sondern freue mich so unsäglich auf mein Kind. Ich empfinde es als mein Fleich und Blut seit es in mir ist. Von den Spendern hat es lediglich je eine Zelle, den Rest bekommt es von mir. Ich bin den Spendern so unsäglich dankbar, dass sie mit mir geteilt haben Leider ist die ESZ in Deutschland verboten. Strafbar macht sich nur der Arzt der vorbereitet oder unterstützt, deshalb findet vieles im Verborgenen oder auf Privatrechnung statt, notfalls machen aber die Kliniken alle Untersuchungen auch selbst. Es gibt viele Ärzte die helfen möchte, allerdings nicht offiziell, deswegen muss hier mehr oder weniger selbst jeder herausfinden, was er seinem Arzt sagen möchte oder überhaupt einen zu finden.
Wünsche euch alles Gute und gerne will ich eure Meinungen und Erfahrungen darüber lesen. Viel Glück!

Ich gratuliere Dir herzlich zu deinem Kind! Ich finde es überhaupt nicht verwerflich, welchen Weg Du gegangen bis, im Gegenteil, ich finde es super! Du hast viel auf Dich genommen, um dieses Kind zu bekommen und freust Dich sehr, das ist doch schön. Es ist sehr schade, dass es nicht auch hier in Deutschland diese Möglichkeiten gibt, denn wenn sich jemand ein Kind wünscht, sollte man Ihm doch die Gelegenheit geben, eins zu bekommen, dann gäbe es sicher mehr Kinder
Wir sind beide auch Anfang 40 und wünschen uns nichts sehnlicher als ein Baby. Ich habe schon ein Kind aus einer anderen Beziehung. Mein Partner ist leider ohne Kinder. Seit einem Jahr basteln wir an unserem Wunsch. Vor 2 Jahren hat es geklappt aber leider hatte ich eine FG. Ein halbes Jahr später sind wir zur Behandlung in eine Kiwu Klinik. 4 Zyklen mit Clomifen und eine IUI...erfolglos. Nach wiederum einem halben Jahr wollten wir in der Kiwu Klinik die Behandlung neu aufnehmen aber unser Arzt meinte, dass der Erfolg in unserem Alter sehr gering ist. Da wir ehe alles Selbstzahlen müssen, fiel bei unserm Gespräch auch das Wort Eizellenspende. Seitdem geht mir dieses Thema nicht aus dem Kopf. Es wäre wirklich vielleicht die letzte Chance irgendwann ein Baby im Arm zu halten.
 

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