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Eizellenspende? Richtige Entscheidung?

26. April 2016 um 23:02

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

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27. März 2017 um 6:21

Ich drück euch die Daumen!  
wenn es leider nicht anders geht, würde ick an deiner Stelle auch jegliche Möglichkeit nutzen! 

toitotoiii😍

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27. März 2017 um 7:26
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Hallo. 
Wow,da habt ihr ja spannende Monate vor euch. Finde es aber super,dass ihr euch da sehr einig zu sein scheint. Ob nun Eizellen odetvsanen gespendet wird,ist ja im Grunde kein großer Unterschied. Ich drück euch die Daumen und wünsche euch viel Erfolg!

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29. März 2017 um 0:41
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Wenn Du damit klar kommst, dass Du nicht die biologische Mutter bist, finde ich das eine überlegenswerte Alternative. Natürlich gibt es viele Sachen zu bedenken, auch die Kosten werden bestimmt nicht unerheblich sein, aber ich kann verstehen, dass eine Frau nicht darauf verzichten möchte, eine Schwangerschaft mitzuerleben und ich denke, man kann dann das Kind genauso sehr lieben. Es ist ja eigentlich wie bei einer Adoption, nur dass das Kind sogar noch von Deinem Mann ist und dass Du die Dchwangerschaft miterleben kannst, was ja denke ich für die Bindung zu einem Kind schon von Vorteil ist. Ich will jetzt hier um Gottes Willen nichts Negatives über Adoptionen sagen. Finde das eine tolle Sache. Wie sieht es denn damit bei Euch aus? Wäre das eine Alternative?
Ich habe mir im Gegensatz zu Dir bisher nur zu der anderen Seite, nämlich der Fremdsamenspende Gedanken gemacht. Habe darüber auch schon mit einer Freundin, die ich kennen gelernt habe und deren Freund Azoospermie hat, diskutiert. Und bisher habe ich für mich beschlossen, dass es für mich erstmal nicht in Frage kommen würde. Ich glaube auch, dass mein Mann damit nicht so gut klar kommen würde, dass er nicht der biologische Vater wäre, sondern ein anderer, fremder Mann. Allerdings...wer weiß, wie ich darüber denke, wenn ich einige gescheiterte ICSI-Versuche hinter mir habe… Ich kann es im Moment noch nicht sagen. Wie gesagt, Du müsstest vollkommen mit dieser Situation im Reinen sein, ansonsten wäre es denke ich nicht fair dem Kind gegenüber. Ein sehr komplexes Thema, zu dem es bestimmt viele verschiedene Meinungen gibt. Ich hoffe, Du findest für Dich die richtige Entscheidung. Und vielleicht klappt es ja doch noch mit der normalen ICSI. Dafür wünsche ich Dir viel Glück
 

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29. März 2017 um 1:48
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Es macht durchaus Sinn, dass die Eizellspende im Gegensatz zur Samenspende nicht erlaubt ist. Denn es ist ein Riesen-Unterschied, wie diese Geschlechtszellen gewonnen werden: Bei einer Samenspende geht der Mann mal vorbei und liefert seine Probe ab, wie für ein SG. Kein Problem, keine Gesundheitsrisiken für einen gesunden Mann. Für eine Eizellspende muss die Spenderin dagegen eine aufwändige Hormonbehandlung über sich ergehen lassen. Dazu dann die Narkose bei der Punktion. Alles mit erheblichen Risiken verbunden: Die Stimulation kann den körpereigenen Hormonhaushalt und damit die eigene Fruchtbarkeit beeinträchtigen, und die Punktion ist als Operation mit allen entsprechenden Risiken behaftet. Ganz zu schweigen von den Gesundheitsgefahren bei Überstimulation etc. Viele Frauen hier können ein Lied davon singen, was für eine hohe körperliche Belastung eine solche Behandlung darstellt.
Damit eine Frau eine solche Prozedur auf sich nimmt, kann sie also eine entsprechende Vergütung verlangen. Das wiederum führt aber dazu, dass es vor allem junge Frauen in finanziellen Notlagen sind, die sich dafür zur Verfügung stellen! Und wenn sie dann 10 Jahre später ein eigenes Kind wollen, haben sie eventuell den Salat... Mal ganz abgesehen davon, dass die ganze Prozedur für mich zu einer Art von Prostitution verkommt, die ich für ethisch inakzeptabel halte. Mein persönlicher Standpunkt ist also, dass man Eizellspenden nicht unterstützen sollte. Sicher ist es schöner, wenn man wenigstens schwanger sein darf, und die Beziehung zum Kind ist zwangsläufig eine Andere als bei einer Adoption. Insofern wäre für mich z.B. im Falle eines Falles eine Samenspende vermutlich in Betracht gekommen. Aber eine Eizellspende würde ich für mich aus den oben genannten Gründen ablehnen. Ich werde aber niemanden verurteilen, der sich dafür entscheidet, und wenn Du es machen wirst, werde ich Dir mindestens genau so die Daumen drücken...Wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für Eure Entscheidung
 

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29. März 2017 um 18:18
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Das Problem, was ich hierbei sehe, ist, dass die Prozedur sicherlich auch für die Empfängerin teuer sein wird. Die Kliniken wollen auch ein Geschäft machen und nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Wer aber viel bezahlt, will natürlich auch gute Qualität dafür - und ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen, aber von Frauen, die sowieso schon Schwierigkeiten hatten, ss zu werden und meist auch schon überdurchschnittlich alt sind... Zumal die Kliniken auch alles tun werden, um eine hohe SS-Quote zu erreichen, denn sie stehen auch im Wettbewerb. Ich kenne das Problem aus der Diskussion um embryonale Stammzellen. Da wurde auch vorgeschlagen, überzählige Embryonen aus den KiWu-Kliniken zu nehmen, aber das wird von der Wissenschaft generell abgelehnt, weil die Qualität meist einfach nicht gut genug ist. Sorry, wenn ich das hier so sage, ist nicht böse gemeint, und soll ganz bestimmt keine Abwertung der in vitro entstandenen Kinder sein, kenne selber zwei Frauen, die in der Klinik in der Ukraine Eizellspende gemacht haben und sind völlig zufrieden.
Aus den Gründen finde ich es auch fragwürdig, ob Kliniken wirklich nur von Frauen nehmen, die schon eigene Kinder haben und daher zwangsläufig schon älter sind. Es bleibt für mich einfach ein schwieriges Thema. Allerdings ist es auch leicht, aus meiner Position heraus eine ablehnende Meinung zu vertreten...
 

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29. März 2017 um 19:02
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Wenn man selbst von einem Thema nicht betroffen ist, wie vom Problem, zu wenige oder schlechte Eizellen zu haben, stellt man sicher auch die kritischen Seiten sehr in den Vordergrund. Ist man aber selbst betroffen, so wie Du, öffnet man sich so einer Möglichkeit mit Sicherheit ganz anders. Hätte mich vor zwei Jahren jemand um meine Meinung zum Thema ICSI gefragt, wäre die wohl auch etwas anders ausgefallen als heute, wo ich selbst betroffen bin. Fazit: Wenn man die Möglichkeit im Ausland hat und sicher sein kann, dass das ganze seriös vonstatten geht, d.h., ohne dass dafür junge Frauen mißbraucht und ausgebeutet werden, kann es ja durchaus eine ernsthafte Überlegung wert sein. Und ich glaube, es ist von Frau zu Frau sehr verschieden, in wieweit man sich dann als biologische Mutter fühlt. Ich könnte es für mich, ehrlich gesagt, zurzeit nicht beantworten. Liebe Grüsse und ich wünschen Dir, dass Ihr für Euch die richtige Entscheidung trefft.

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29. März 2017 um 19:21
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Es ist schon absolut notwendig, sich kritisch mit den diversen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und dann für sich persönlich die Grenze zu ziehen. Wie weit geht man für ein Kind? Der eine würde schon eine IUI ablehnen, der andere das volle Programm in Südafrika durchziehen, meine damalige Nachbarn haben das Kind durch Leihmutterschaft in Kiew bekommen, es ist manchmal schwer, für sich zu entscheiden, das mache ich jetzt bewußt nicht mehr. Mit dem übereilten Handeln, Du wirst es im Nachhinein nie herausfinden, aber nachdem sich viele hier so schwer tun, sei einmal positiv oberflächlich und freu Dich einfach nur (ich hoffe, Du verstehst mich jetzt richtig). Wir haben für uns entschieden, noch 2-max. 3 Versuche zu wagen, dann definitiv einen Schlußstrich zu ziehen und uns nach einer Trauerphase um eine Adoption zu bemühen. Liebe Grüsse und alles Gute für Euch!

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29. März 2017 um 19:58
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Ich denke auch, dass man die Gedanken Adoption/Pflege keinesfalls über Knie brechen soll. Bei mir spielt auch ganz arg mein eigener Werdegang eine Rolle bei unserer Entscheidungsfindung. In meinen Augen gibt es keine bessere oder schlechtere Entscheidung - jeder sollte wirklich den Weg beschreiten, mit dem er sich selbst identifzieren kann, solange dieser Weg anderen Menschen nicht schadet. Und Schaden kann fast bei jedem díeser Wege entstehen, wenn man ehrlich gegen sich selbst ist. Bei Adoption kann man in Kinderhandel geraten, bei Pflege kann es sein, dass man die leiblichen Eltern ausbooten möchte, bei Eizellenspende kann es Ausbeute der Spenderin sein (und hier in D. ist sie ohnehin nicht legal),
bei Samenspende fällt mir gerade nix ein, aber da gibt es bestimmt auch was...Was ich damit sagen will: jeder Weg ist ethisch und unethisch zugleich....Lieber Gruss und Dir alles Liebe und Gute!
 

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29. März 2017 um 22:00
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Ich selbst kann keine Kinder bekommen, da ich keine Eizellen mehr produziere. Dies wurde mir gesagt, als ich 31 Jahre alt und gerade frisch verheiratet war (jetzt bin ich 35). Für meinen Mann und mich war grundsätzlich Adoption eine Alternative. Wir wollten jedoch ein kleines Kind und möglichst einen Säugling. Wir haben uns dann auch auf eine Warteliste in Deutschland setzen lassen und uns gleichzeitig über Auslandsadoption informiert.
In der Zwischenzeit haben wir durch Zufall erfahren, dass es überhaupt so etwas wie Eizellspende gibt. Ich habe erst sehr gezweifelt, wobei mein Mann ziemlich schnell begeistert war. Wir haben uns dann 2 Kliniken angesehen und als wir aus Ukraine wieder kamen, war auch für mich klar, dass wir es zunächst mit der Embryospende versuchen. Wenn auch dies nicht klappt, hätten wir höchstwahrscheinlich aus dem Ausland adoptiert. Ich denke schon manchmal daran, wie die genetische Mutter wohl aussieht. Insbesondere die ersten Tage nach der Geburt habe ich mich das gefragt. Je mehr ich jedoch merke, dass die Kleine auf mich als Mutter reagiert desto unwichtiger wird das. Was grundsätzlich das Aussehen angeht, erkennt niemand, der es nicht weiß, dass sie nicht unser genetisches Kind ist. Alle sagen: sie sieht aus wie ihre Mutter (also ich). Das ist ja keine Lüge, denn ich fühle mich als ihre Mutter - auch wenn es da noch eine andere Frau gibt, deren Gene sie in sich hat. In Kiew werden einige grundsätzliche physiologische Merkmale abgefragt (Größe, Gewicht, Augen- und Haarfarbe, etc.). Uns wurde gesagt, dass diese mit dem Spender übereinstimmen bis auf die Augenfarbe der Spenderin. Es ist klar, dass je mehr Merkmale übereinstimmen sollen, die Suche nach passenden Spenderin schwieriger wird und länger dauert. Bei uns ging es sehr schnell, wobei wir sicherlich auch sehr, sehr viel Glück hatten. Für meinen Mann und mich ist klar, dass wir unsere Tochter über ihr Entstehen aufklären. Wann, wissen wir noch nicht. Mein Mann und ich sind der Frau, die uns ihre Eizellen gespendet hat (das wir nicht kennen - die Spende ist komplett anonym), sehr, sehr dankbar. Wir werden versuchen, unserer Kleinen zu vermitteln, dass ihre genetischen Mutter sehr lieb ist, die uns geholfen haben, zu einer Familie zu werden. So das war sehr ausschweifend. Ich könnte noch stundenlang hierzu etwas schreiben. Wenn du möchtest, kannst du mich auch gerne privat anmailen. Ich tausche mich sehr gerne über dieses Thema aus.
 

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30. März 2017 um 0:46
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

Menschen, die ihren Kinderwunsch ohne ärztliche Hilfe erfüllen können, brauchen sich überhaupt nicht mit der Frage auseinanderzusetzen, was sie anderen über die Umstände der Zeugung ihrer Kinder erzählen sollten. Es wird als völlig selbstverständlich vorausgesetzt – sowohl von den Eltern als auch von ihrer Umgebung – dass die austragende Mutter auch die genetische Mutter ist. Wenn die zukünftige Mutter einen Ehemann oder Lebenspartner hat, wird ebenso selbstverständlich angenommen, dass er der biologische Vater ist.
Die wichtigste Frage überhaupt ist die, ob Sie Ihrem Kind etwas über die Eizellspende erzählen. Hätte man die freie Wahl, auf welchem Wege man ein Kind bekommt, würde man sich vermutlich niemals als allererstes für eine Eizellspende entscheiden, aber man kann in dieser Methode dennoch durchaus positive Seiten sehen. Im Gegensatz zu vielen Kindern, die ohne ärztliche Hilfe gezeugt wurden, kann sich jedes mithilfe einer gespendeten Eizelle geborene Kind ganz sicher sein, dass es ein absolutes Wunschkind ist. Die Eltern solcher Kinder haben in aller Regel einen stark ausgeprägten Kinderwunsch gehabt und haben unzählige Hürden und Barrieren überwunden, um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Es kann aber auch sein, dass Sie Ihrem Kind lieber gar nichts sagen. Auch dafür gibt es gute Gründe. Vielleicht verunsichern und verwirren Sie Ihr Kind, wenn Sie ihm erklären, dass Mama gar nicht seine genetische Mutter ist und vielleicht führt das nur dazu, dass Ihr Kind die Spenderin suchen möchte. Möglicherweise haben Sie mit engen Freunden und Ihrer Familie überhaupt nicht über die Notwendigkeit einer Eizellspende gesprochen und möchten jetzt auch nicht damit anfangen.
Was ich über Adoption sagen will. Bei einem Adoptivkind ist es so, dass es in einer Familie nicht aufwachsen kann und von einer anderen adoptiert wird, daher benötigt es genaue Angaben über seine Herkunft. In Abhängigkeit von den Umständen und den vorherigen Traumata, die ein adoptiertes Kind erlitten haben mag, ist für sein seelisches Wohl vielleicht eine Therapie notwendig. Bei Inanspruchnahme einer Ei- oder Samenzellenspende hingegen wird das Kind schon von einem sehr frühen Zeitpunkt an im Mutterleib seiner zukünftigen Mutter genährt und wird so zu einem innig geliebten Teil der Familie, ehe es überhaupt geboren wird.
Aber genau wie bei der Adoption bleibt die Tatsache bestehen, dass das Kind mit mindestens einem Eltern Teil nicht genetisch verwandt ist.
 

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30. März 2017 um 12:18

Ich muss auch eine Eizellspende durchführen lassen. Ich bin 51 und meine eigenen Eizellen sind zu alt, deshalb brauche ich Zellen von einer fremden aber gesunden Frau. Ich hab hier einen Thread auch geöffnet, aber dort wurde ich für solche Entscheidung kritisiert. Hoffe hier geht es anders.
Übrigens, ich hab schon den ersten Termin hinter mir und hab auch Spenderinnen gewählt. Nun Wartezeit...

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31. März 2017 um 15:03
In Antwort auf spaeterr

Es macht durchaus Sinn, dass die Eizellspende im Gegensatz zur Samenspende nicht erlaubt ist. Denn es ist ein Riesen-Unterschied, wie diese Geschlechtszellen gewonnen werden: Bei einer Samenspende geht der Mann mal vorbei und liefert seine Probe ab, wie für ein SG. Kein Problem, keine Gesundheitsrisiken für einen gesunden Mann. Für eine Eizellspende muss die Spenderin dagegen eine aufwändige Hormonbehandlung über sich ergehen lassen. Dazu dann die Narkose bei der Punktion. Alles mit erheblichen Risiken verbunden: Die Stimulation kann den körpereigenen Hormonhaushalt und damit die eigene Fruchtbarkeit beeinträchtigen, und die Punktion ist als Operation mit allen entsprechenden Risiken behaftet. Ganz zu schweigen von den Gesundheitsgefahren bei Überstimulation etc. Viele Frauen hier können ein Lied davon singen, was für eine hohe körperliche Belastung eine solche Behandlung darstellt.
Damit eine Frau eine solche Prozedur auf sich nimmt, kann sie also eine entsprechende Vergütung verlangen. Das wiederum führt aber dazu, dass es vor allem junge Frauen in finanziellen Notlagen sind, die sich dafür zur Verfügung stellen! Und wenn sie dann 10 Jahre später ein eigenes Kind wollen, haben sie eventuell den Salat... Mal ganz abgesehen davon, dass die ganze Prozedur für mich zu einer Art von Prostitution verkommt, die ich für ethisch inakzeptabel halte. Mein persönlicher Standpunkt ist also, dass man Eizellspenden nicht unterstützen sollte. Sicher ist es schöner, wenn man wenigstens schwanger sein darf, und die Beziehung zum Kind ist zwangsläufig eine Andere als bei einer Adoption. Insofern wäre für mich z.B. im Falle eines Falles eine Samenspende vermutlich in Betracht gekommen. Aber eine Eizellspende würde ich für mich aus den oben genannten Gründen ablehnen. Ich werde aber niemanden verurteilen, der sich dafür entscheidet, und wenn Du es machen wirst, werde ich Dir mindestens genau so die Daumen drücken...Wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für Eure Entscheidung
 

">spaeterr was erzählst du denn da? Der Unterschied liegt wirklich in der Gewinnung, richtig, allerdings werden die Spenderinnen keinenfalls ausgebeutet. Sie bekommen eine Aufwandsentschädigung für die Spende ebenso wie die Samenspender. Es ist kein großes Geschäft mit den Eizellen in Tschechien zu machen. Die meisten Spenderinen sind Muttis in Elternzeit! Die meisten Spenderinen werden auch nur ein-zwei mal zugelassen! Außerdem was erzählst du von Prostitution? Du hast das Thema völlig verfehlt! Was soll denn bitte dann die Samenspende sein? Die ist für dich völlig ok?!

Samesame kann sicherlich ebenso ein Lied von dem ganzen Thema singen, hättest du ihren Bericht mal richtig gelesen dann wüsstest du das sie wohl auch schon vier Behandlungen hinter sich hatte!!

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13. Juni 2017 um 15:30

Bald findet eine Beratung zum Thema Eizellspende in Brussel statt. Finde sie sehr nützlich für die Frauen, die sich dafür interessieren.

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18. August 2017 um 0:25
In Antwort auf samesame00

Leider ist jetzt bereits die vierte Kinderwunschbehandlung negativ verlaufen. Ich hatte erst kürzlich das Abschluss Gespräch mit meinem behandelnden Arzt in der Kinderwunschklinik. Hier riet mir der Doktor eine Eizellenspende an. Ich fragte ganz unglaubwürdig: Was? Ich? Eine Eizellenspende? Niemals mache ich eine solche Sache Eizellenspende?!! Das waren meine Worte. So ähnlich zumindest Leider war mein Mann bei dem Gespräch nicht dabei, viel zu oft musste er her halten und wollte die letzte Therapie eh schon nicht mehr, so ging ich alleine zum Abschuss Gespräch und erzählte ihm zuhause alles über das Gespräch mit dem Dr. und das er uns zu einer Eizellenspende riet. Er machte auch große Augen und fragte was eine Eizellenspende genau sei. Er fasst sich mit dem ganzen Thema nicht so auseinander wie ich das vielleicht tue. Also erklärte ich ihm, dass die Eizellen einer anderen Frau mit seinen Spermien befruchtet werden würden und mir dann eingesetzt, er fand das komisch hatte aber anscheinend kein größeres Problem damit. Nach einer Woche Bedenkzeit und einigen Diskussionen mussten wir überlegen wo wir die Eizellenspende machen lassen sollten. In Deutschland ist die Therapie mit Eizellenspende nicht erlaubt und wir entschieden uns für die am naheliegendsten Option, nämlich der Tschechei. Hier ist es völlig legal eine Eizellenspende- Behandlung durchführen zu lassen. In verschiedenen Foren las ich bereits und informierte mich über Frauen die Erfahrungen gemacht hatten mit einer solchen Therapie mittels Eizellenspende, auch hier Viele gehen auch nach Spanien, dies kommt für uns nicht in Frage da die Spanierinnen mir so gar nicht ähneln. Im Internet fand ich eine deutsche Telefonnummer von IVFone, nach einem ersten Kontakt und einem langen Telefonat bekamen wir die ersten Informationen über Ablauf, Preis, Ärzte usw. Termin haben wir für unser erstes Kennenlernen im Mai. Ich bin sehr aufgeregt und zugleich freue ich mich und die Achterbahn der Gefühle geht weiter...

EZS ist völlig richtige Entscheidung! Nachdem man uns nach 4 gescheiterten Versuchen nicht mehr helfen konnte, und die Ärzte raten von den nächsten Versuchen ab, entschieden wir uns für die Biotexcom in der Ukraine. Anfangs waren wir jedoch sehr skeptisch – es ist ja immerhin das Ausland. Nach unserem ersten Besuch mit Erstgespräch waren sofort alle Zweifel verflogen. Wir fühlten uns dort sehr gut beraten und aufgehoben. Der Verlauf der IVF ging auch relativ schnell. Über Internet wurden Details besprochen und Behandlungspläne sowie Rezepte geschickt. Alles gut verständlich. Unsere persönliche Betreuerin war immer zur Stelle wenn wir Fragen hatten. Der Kontakt mit ihr war wirklich sehr nett und hat uns bei Unsicherheiten sehr geholfen. Der Transfer verlief reibungslos. Wir haben uns in allen Situationen sehr gut aufgehoben gefühlt. Dank Biotexcom bekommen wir nun endlich unser lang ersehntes Baby! Wir sind überglücklich!

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