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Eisprungschleim

18. April 2007 um 14:27

Hi Mädels,

vielleicht könnt ihr mir helfen!?

Wie soll der Schleim aussehen wenn man einen ES hat? Ich habe Anfang des Monats die Pille abgesetzt, am 05.04. abends meine Tage bekommen und sollte (einen regelmäßigen Zyklus vorausgesetzt) heute meinen ES haben. Eben war ich auf Toilette und habe mir mal meinen Ausfluß angeguckt. Es war richtig zäher schleim, den man zwischen 2 Fingern richtig schön auseinander ziehen konnte! Könnte das ein Indiz dafür sein, daß ich heute wirklich meinen ES habe?

LG

Bibi

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18. April 2007 um 14:31

Hallo
ich bin aus der "Loslegen im April" Diskussion. Wir hatten die gleiche Frage und die liebe Katja hat das bei Wikipedia gefunden:

Die Zervix sondert Schleim ab, der im Laufe des Zyklus charakteristischen Veränderungen unterliegt: An unfruchtbaren Tagen ist er zähflüssig bis klebrig und von pappiger Konsistenz, er verschließt den Muttermund wie eine natürliche Barriere. Unter dem Mikroskop sieht man die Muzinfäden wirr und ungeordnet durcheinanderliegen, weder Spermien noch Bakterien können sie durchdringen.
An fruchtbaren Tagen dagegen, also von im Durchschnitt 3 Tage vor bis 2 Tage nach dem Eisprung, wird der Schleim dünnflüssig, glasklar und fadenziehend. Die Muzinfäden sind parallel ausgerichtet und ermöglichen ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter. Die Empfängnisverhütung der sogenannten Minipille beruht unter anderem auch auf der Wirkung der Gestagene auf den Zervikalschleim. Dieser wird für Spermien undurchlässiger.
Der Zervixschleim bildet den Schleimpropf des Gebärmutterhalskanales und wird durch die Zervixdrüsen gebildet. Es ist ein Sekret, das leicht alkalisch ist und dessen Konsistenz und Menge sich während des Menstruationszyklus verändert. Der Zervixschleim setzt sich u.a. zusammen aus dem Glykoproteid Muzin, Aminosäuren, Zucker, Enzymen, Elektrolyten sowie Wasser (bis zu 90%). Die Funktion des Zervixschleimes ist es, das Eindringen von Sperma sowie Krankheitserregern in die Gebärmutter zu verhindern.
Unter dem Einfluss von Östrogen wird der Zervixschleim so dünnflüssig, dass er sich zu einem Faden ausziehen lässt und spinnbar wird. Kurz vor der Ovulation (Eisprung) ist die Spinnbarkeit am größten (6-15 cm lange Fäden), das Sekret für Spermien maximal durchlässig und das Farnkrautphänomen (s.u.) positiv. In der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus erfolgt unter dem Einfluss von Gestagen eine verminderte Bildung von nicht fadenziehendem Zervixschleim. Das Farnkrautphänomen ist dann negativ und die Durchlässigkeit für Spermien stark herabgesetzt oder auch völlig aufgehoben.
Die symptothermale und die Billings-Methode nutzen die Unterschiede in der Schleimqualität zur Bestimmung der fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage.

Vielleicht hilft es dir ja weiter. Aber wenn ich das lese, würde ich sagen du hast einen Eisprung!

Viel Glück beim Herzlen und hibbeln.
LG Andrea

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18. April 2007 um 14:41
In Antwort auf amilia_990178

Hallo
ich bin aus der "Loslegen im April" Diskussion. Wir hatten die gleiche Frage und die liebe Katja hat das bei Wikipedia gefunden:

Die Zervix sondert Schleim ab, der im Laufe des Zyklus charakteristischen Veränderungen unterliegt: An unfruchtbaren Tagen ist er zähflüssig bis klebrig und von pappiger Konsistenz, er verschließt den Muttermund wie eine natürliche Barriere. Unter dem Mikroskop sieht man die Muzinfäden wirr und ungeordnet durcheinanderliegen, weder Spermien noch Bakterien können sie durchdringen.
An fruchtbaren Tagen dagegen, also von im Durchschnitt 3 Tage vor bis 2 Tage nach dem Eisprung, wird der Schleim dünnflüssig, glasklar und fadenziehend. Die Muzinfäden sind parallel ausgerichtet und ermöglichen ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter. Die Empfängnisverhütung der sogenannten Minipille beruht unter anderem auch auf der Wirkung der Gestagene auf den Zervikalschleim. Dieser wird für Spermien undurchlässiger.
Der Zervixschleim bildet den Schleimpropf des Gebärmutterhalskanales und wird durch die Zervixdrüsen gebildet. Es ist ein Sekret, das leicht alkalisch ist und dessen Konsistenz und Menge sich während des Menstruationszyklus verändert. Der Zervixschleim setzt sich u.a. zusammen aus dem Glykoproteid Muzin, Aminosäuren, Zucker, Enzymen, Elektrolyten sowie Wasser (bis zu 90%). Die Funktion des Zervixschleimes ist es, das Eindringen von Sperma sowie Krankheitserregern in die Gebärmutter zu verhindern.
Unter dem Einfluss von Östrogen wird der Zervixschleim so dünnflüssig, dass er sich zu einem Faden ausziehen lässt und spinnbar wird. Kurz vor der Ovulation (Eisprung) ist die Spinnbarkeit am größten (6-15 cm lange Fäden), das Sekret für Spermien maximal durchlässig und das Farnkrautphänomen (s.u.) positiv. In der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus erfolgt unter dem Einfluss von Gestagen eine verminderte Bildung von nicht fadenziehendem Zervixschleim. Das Farnkrautphänomen ist dann negativ und die Durchlässigkeit für Spermien stark herabgesetzt oder auch völlig aufgehoben.
Die symptothermale und die Billings-Methode nutzen die Unterschiede in der Schleimqualität zur Bestimmung der fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage.

Vielleicht hilft es dir ja weiter. Aber wenn ich das lese, würde ich sagen du hast einen Eisprung!

Viel Glück beim Herzlen und hibbeln.
LG Andrea

Du hast...
... richtig gute Laune bei mir hervorgerufen!

Ich habe bisher noch nie auf meinen Ausfluß geachtet, deshalb hatte ich da keine Ahnung von. Aber jetzt....

Ich glaube mein Freund ist heute Abend dran... *)

LG & vielen lieben Dank

Bibi

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