Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Einladung zum BEM-Gespräch

Einladung zum BEM-Gespräch

7. November 2019 um 17:37 Letzte Antwort: 7. November 2019 um 19:44

Hallo zusammen, 
ich arbeite in einer großen Behörde und war schwangerschaftsbedingt in den letzten Monaten hier und da mal krank geschrieben (die Gründe liegen nicht in der Schwangerschaft an sich, sondern an den Umständen, die es teilweise unmöglich gemacht haben, schwanger zu arbeiten). Gesundheitlich geht es mir sehr gut, nur hat es meinen Arbeitgeber einen Dreck interessiert, dass ich schwanger bin. Ich musste zeitweise 4 zusätzliche Sachgebiete bearbeiten und täglich 11-12 Stunden arbeiten. Meine Ärztin hat dann zeitweise die Reißleine gezogen. Seit 6 Wochen arbeite ich aber wieder ohne AU und es ist auch etwas besser auf der Arbeit geworden. 

Heute trifft mich der Schlag, dass ich tatsächlich zum BEM Gespräch eingeladen wurde weil ich scheinbar 6 Wochen krank war in den letzten 12 Monaten. Jetzt frage ich mich, wieso mein Arbeitgeber mich wirklich noch "wieder eingliedern" will, wenn ich eh in 8 Wochen in Mutterschutz gehe? Macht dieses Gespräch aufgrund dessen überhaupt einen Sinn? Und entstehen mir Nachteile, wenn ich das Angebot nicht wahrnehme? Ich meine, schließlich ist es ja fast logisch dass meine Fehlzeiten aufgrund der Schwangerschaft entstanden sind... 

Vielleicht hat hier ja jemand Erfahrungen damit gemacht?! 

Mehr lesen

7. November 2019 um 19:23

Dir entstehen keine Nachteile, wenn du das ablehnst. Das ist ein rein freiwilloges Angebot und dein Bier, ob du es machst oder nicht. IdR fidnet das Gespräch auch nur zwischen dem dafür benannten Beauftragten statt, außer du benennst weitere Personen, die teilnehmen sollen, und die Personalabteilung wird über die Ergebnisse nicht informiert. In vielen Betrieben wirst du auch einfach automatisch eingeladen, wenn die Krankheitszeiten einen bestimmten Wert überschreiten. Also wenn du nicht willst, dann lass es.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
7. November 2019 um 19:44
In Antwort auf madl88

Hallo zusammen, 
ich arbeite in einer großen Behörde und war schwangerschaftsbedingt in den letzten Monaten hier und da mal krank geschrieben (die Gründe liegen nicht in der Schwangerschaft an sich, sondern an den Umständen, die es teilweise unmöglich gemacht haben, schwanger zu arbeiten). Gesundheitlich geht es mir sehr gut, nur hat es meinen Arbeitgeber einen Dreck interessiert, dass ich schwanger bin. Ich musste zeitweise 4 zusätzliche Sachgebiete bearbeiten und täglich 11-12 Stunden arbeiten. Meine Ärztin hat dann zeitweise die Reißleine gezogen. Seit 6 Wochen arbeite ich aber wieder ohne AU und es ist auch etwas besser auf der Arbeit geworden. 

Heute trifft mich der Schlag, dass ich tatsächlich zum BEM Gespräch eingeladen wurde weil ich scheinbar 6 Wochen krank war in den letzten 12 Monaten. Jetzt frage ich mich, wieso mein Arbeitgeber mich wirklich noch "wieder eingliedern" will, wenn ich eh in 8 Wochen in Mutterschutz gehe? Macht dieses Gespräch aufgrund dessen überhaupt einen Sinn? Und entstehen mir Nachteile, wenn ich das Angebot nicht wahrnehme? Ich meine, schließlich ist es ja fast logisch dass meine Fehlzeiten aufgrund der Schwangerschaft entstanden sind... 

Vielleicht hat hier ja jemand Erfahrungen damit gemacht?! 

Da musst ich auch hin. Die Arbeitgeber sind verpflichtet so ein Gespräch zu führen, es ist freiwillig du musst nicht teilnehmen. Nachteile entstehen keine. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club