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Ein später Erfahrungsbericht oder es muss einem nicht schlecht gehen, nach einer Abtreibung

29. September 2009 um 21:45

Hallo ihr Lieben!

Ich habe heute im Profil einen Artikel über den Schwangerschaftsabbruch in Österreich gelesen und daneben auch einen kurzen Beitrag darüber, wie es Frauen nach dem Schwangerschaftsabbruch geht. Dabei wurde erwähnt, dass möglicherweise eine verzerrte Sicht der Dinge entsteht, weil sich in Internetforen verständlicherweise vor allem diejenigen zu Wort melden, denen es nach dem Schwangerschaftsabbruch schlecht geht, während die, denen es gut damit geht, möglicherweise die schweigende Minderheit bleiben.
Dieses verzerrte Bild trägt dann mit dazu bei, dass - vor allem junge - Frauen, die in solchen Foren Rat suchen, noch mehr verunsichert werden.

Ich möchte daher hier meine eigene Geschichte erzählen: Ich war damals 25 und - aus heutiger Sicht - noch ziemlich naiv. Ich hatte gerade jemanden kennengelernt, es war keine fixe Beziehung, aber ich hoffte, dass "etwas" draus werden könnte. Und ich war etwas "schlampig", was Verhütung anging. Ich war damals der Ansicht, "wenn's passiert, dann soll es wohl so sein" - na und so ist "es" dann auch "passiert". Ich war schwanger. Und anfangs war es für mich klar, dass ich das Kind bekomme.

Als ich "ihm" davon erzählt habe, hat er leider nicht so reagiert, wie ich es erwartet (oder zumindest erhofft) hatte. Er erklärte mir, dass er mit mir keine ernsten Absichten habe und dass er außerdem noch andere "Freundinnen" hätte. Außerdem fragte er, wie ich mir vorstellen würde, das Kind zu ernähren, ich lebte doch selbst in äußerst "primitiven" Verhältnissen und habe kein sicheres Einkommen. Auf meinen Einwand, dass das doch alles irgendwie gehe, wenn man nur wolle, kamen nur noch mehr abwertende und kränkende Bemerkungen. Das tat weh. Sehr weh. So sehr, dass ich beschloss, den Kontakt zu ihm ganz abzubrechen.

Ich war aber immer noch entschlossen, das Kind zu bekommen. Ich suchte also Unterstützung bei meiner damals besten Freundin. Doch auch hier wurde ich enttäuscht: Sie zeigte - zu meinem Entsetzen - mehr Verständnis für "ihn" als für mich.

Ich fühlte mich völlig allein gelassen. Die Wochen vergingen. Ich hatte damals - neben dem Studium - einen Servierjob. Langsam begann mir vor dem Essen zu grausen - und ich begann - ganz allein mit mir und für mich - darüber nachzudenken, wie das wohl werden würde mit einem Kind. Und darüber, was ein Kind wohl braucht, um physisch und psychisch gesund und glücklich heranzuwachsen. Lebensfroh.

Es muss damals Oktober oder November gewesen sein. Die Tage begannen kühler zu werden. Es roch bereits nach Winter.

Es war eine intensive Zeit. Je mehr ich nachdachte umso mehr spürte ich, dass ich einem Kind das, was ich für nötig halte, nicht geben würde können. Ich brauchte doch selbst Liebe, Zuneigung, Zärtlichkeit - und zwar nicht die eines Kindes, sondern die eines Gegenübers auf gleicher Augenhöhe. Jemanden der mich auffangen würde, wenn ich mich schwach fühle. Jemand mit dem ich reden kann.

Ich war der Überzeugung - und ich bin es heute noch - dass Kinder in den ersten Lebensmonaten eine Bezugsperson brauchen, die absolut verfügbar ist, die ihre Bedürfnisse voll und ganz erfüllt. Jemanden, der seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen kann, "sich aufopfert". Aber ich war doch selbst so bedürftig! Wie sollte ich das geben?! Noch dazu wo es niemanden gab, der mich unterstützen würde! Und dann all die weiteren Jahre der Verantwortung! Vor allem: Kinder lernen nicht aus dem, was man ihnen vorsagt, sondern aus dem, was man ihnen vorlebt. Ich fühlte mich unglücklich, ja verzweifelt und alleingelassen - wie hätte ich einem Kind vorleben sollen, wie man glücklich ist?

Diese Gedanken gingen mir im Kopf um. Und so reifte langsam die Entscheidung, das Kind abzutreiben. Es war die letzte Woche, in der es möglich war. Ich machte einen Termin in der Klinik aus und bestand darauf, dass eine Ärztin den Abbruch durchführen sollte. Außerdem bestand ich darauf, nur eine lokale Betäubung und keine Vollnarkose zu bekommen. Ich wollte schließlich wissen, was mit mir passiert! Ich wollte nicht wegschauen, nicht verdrängen, ich wollte alles bei klarem Bewusstsein erleben. Ich hatte meine Entscheidung schließlich nach reiflicher Überlegung und aus meinem tiefsten inneren Gefühl heraus getroffen - wieso sollte ich mich also betäuben lassen?

Und so geschah es auch. Ich beobachtete alles aufmerksam. Ich wurde - nach dem Abbruch, der relativ kurz und schmerzlos war, in einen Saal gefahren, mit lauter betäubten Frauen. Das fand ich schon eigenartig. Ich blieb etwa eine halbe Stunde liegen. Dann wurde mir gesagt ich könne aufstehen und solle noch in einem Warteraum Platz nehmen. Dort saßen schweigende Frauen. Es gab Kekse. Ich beobachtete alles genau - ich fühlte - nun ja, eigentlich gar nichts. Ich fand alles interessant, spannend, ein wenig aufregend - aber emotional war ich distanziert.

Als ich dann etwas später auf die Straße hinaustrat, überkam mich ein einziges überwältigendes Gefühl: Erleichterung. Und dann spürte ich eine unbändige Kraft in mir. Ich fühlte mich wie eine mythologische Göttin, Herrin über Leben und Tod. Eine Macht, die die patriarchal geprägte katholische Kirche den Frauen über Jahrhunderte hatte rauben wollen. Es war ihnen nicht gelungen. Ich war immer noch mächtig.

Es war ein intensiver Winter. Ich fühlte mich stark und mächtig und unabhängig wie selten zuvor. In meiner Brust hatte sich bereits etwas Milch gebildet. Ich gab ein paar Tropfen davon in ein Fläschchen und sammelte die Binden mit dem Blut. Ich machte ein kleines Ritual der Verabschiedung. Ich war sicher, dass mein ungeborenes Kind mit mir einverstanden gewesen wäre. Denn wie schon der griechische Dichter Menander sagte: Einem schlechten Leben ist der Tod vorzuziehen.

Das ist jetzt ziemlich genau 17 Jahre her. Ich habe es nicht bereut, mir ging es deswegen nicht schlecht - nicht kurz danach und auch nicht später, und auch Trauer habe ich deswegen nie empfunden. Bis heute ist diese Abtreibung für mich eine Erfahrung, die vor allem mit einem Gefühl für meine eigene Kraft verbunden bleibt. Einem Gefühl, ganz bei mir zu sein, mir selbst treu, unabhängig und stark.

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29. September 2009 um 22:24

Danke für deinen bericht und dein Vertrauen,dass du uns entgegenbringst
Trotzdem stimmt der letzte satz nicht mit dem Überein, was du eigentlich wolltestas Kind behalten,nach (k)einer Verhütung ! Mit dem naiven Gedanken einer erwachsenen 25 jährigen Frau:Ach es wird schon alles gut!
Hast dich von äußeren Einflüssen dazu verleiten lassen, dein Kind wegzumachen. Wobei ich persönlich dich nicht angreifen möchte, sondern ich persönlich empfinde deinen damaligen freund als einen ,Pardon:Sch...typen, der es gut verstanden hat auf einer nach Liebe hungernden Seele rumzutrampeln.
Insofern stimmt der letzte Satz leider nicht überein,sich selbst treu zu sein stark zu sein u.s.w.
Glaube nicht ,dass es an dir spurlos vorbeigegangen ist, denn diese Sprüche von solch einem Typen wirken leider auch sehr demütigend.Wäre besser gewesen, wenn du ihm deine "Krallen" gezeigt hättest.

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30. September 2009 um 0:43
In Antwort auf glizerin

Danke für deinen bericht und dein Vertrauen,dass du uns entgegenbringst
Trotzdem stimmt der letzte satz nicht mit dem Überein, was du eigentlich wolltestas Kind behalten,nach (k)einer Verhütung ! Mit dem naiven Gedanken einer erwachsenen 25 jährigen Frau:Ach es wird schon alles gut!
Hast dich von äußeren Einflüssen dazu verleiten lassen, dein Kind wegzumachen. Wobei ich persönlich dich nicht angreifen möchte, sondern ich persönlich empfinde deinen damaligen freund als einen ,Pardon:Sch...typen, der es gut verstanden hat auf einer nach Liebe hungernden Seele rumzutrampeln.
Insofern stimmt der letzte Satz leider nicht überein,sich selbst treu zu sein stark zu sein u.s.w.
Glaube nicht ,dass es an dir spurlos vorbeigegangen ist, denn diese Sprüche von solch einem Typen wirken leider auch sehr demütigend.Wäre besser gewesen, wenn du ihm deine "Krallen" gezeigt hättest.

Krallen
Und deiner Meinung nach hätte ich ihm die "Krallen" gezeigt, wenn ich mich "geopfert" hätte?
Natürlich sind es "äußere Einflüsse", die mich dazu bewogen haben, abzutreiben. In einer idealen Welt hätte ich Liebe und Unterstützung erfahren und ich hätte das Kind vermutlich bekommen. Aber die Umstände waren alles andere als ideal.

Ich habe auch nicht gesagt, dass die Verletzung, die ich durch seine Worte erfahren habe, spurlos an mir vorübergegangen ist. Bloß die Abtreibung hat mich nicht verletzt! Das sind zwei Dinge, die man entschieden auseinanderhalten muss. Verletzt hat es mich, erleben zu müssen, dass ich allein gelassen wurde. Aber gerade in dieser Situation des Allein-Gelassen-Werdens habe ich in mir auch eine starke unabhängige Kraft entdeckt.

Sich selbst treu bleiben, heißt ja gerade nicht, dass man stur bei einem einmal gefassten Entschluss bleibt, sondern dass man in jedem Moment ehrlich mit sich selbst ist, in sich hineinspürt und seine Gefühle radikal ernst nimmt. Und was ich gefühlt habe, nachdem ich von "allen" (Freund und Freundin) im Stich gelassen worden war, war, dass ich diese Last einfach nicht tragen wollte. Ich wollte mich nicht opfern. Ich wollte nicht allein die Verantwortung für ein Kind tragen und selbst leer ausgehen. Und ich wollte kein Kind in so eine Welt setzen.

Und was den "Typen" angeht - ich verstehe die Ängste, die er hatte, heute besser als damals. Das macht seine Reaktion nicht besser, aber er konnte eben auch nicht anders.

Insofern glaube ich sehr wohl, dass mein letzter Satz stimmig ist.

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30. September 2009 um 7:11

Danke für die Offenheit
es ist mutig, deine Geschichte incl. der Emotionen hier aufzuschreiben. Denn als Frau, die abgetrieben hat und auch rückblickend nicht von Schuldgefühlen gemartert wird, stößt man sicher auf Unverständnis. Es passt einfach nicht in das Bild, das die Mehrheit sehen will, denn eigentlich gehört es sich doch, dass zumindest Jahre später der Zweifel aufkeimt, sich falsch entschieden zu haben.

Jahrzehnte haben Frauenrechtlerinnen darum gekämpft, dass es die ureigenste Entscheidung der Frau ist (noch vor 20 Jahren musste der Mann dem Eingriff zustimmen!), und dennoch sollte Frau sich damit nicht gut fühlen, diese Entscheidung zu treffen.

Ich jedenfalls freue mich für dich, dass du auch nach all der Zeit die Entscheidung tragen kannst und sie nicht bereut hast!

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30. September 2009 um 11:29

Das ist doch unerheblich
ob man es gut findet, wie sie sich vor 17 Jahren gefühlt hat.
Sie hat halt so empfunden und das hat seinen Teil dazu beigetragen, dass sie die Entscheidung für einen Abbruch ohne seelische Narben überstanden hat.
Soll sie sich schuldig fühlen, weil sie nach dem Abbruch nicht gelitten hat?

Wie gesagt, es ist 17 Jahre her, sie wird sich heute ganz sicher nicht jeden Tag noch wie eine mythologische Göttin fühlen.

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30. September 2009 um 21:47

Umgh...
Danke für den vergleich mein Mann hat die nächsten Wochen wohl nichts zu lachen, geht mir einfach nicht aus den Kopf

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23. November 2013 um 19:36

Mut machen?
Von einer, die Binden sammelt und Brustmilch in einem Fläschchen? Die aus der Praxis tritt und sich erstmal freut, über Leben und Tod ihres Kindes entschieden zu haben. Das kann doch nicht Dein Ernst sein.

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23. November 2013 um 20:09

Ein verwirrender und interessanterBericht!
Verwirrend wegen deines Göttergefühls - es kommt im Text ein bisschen wie ein Racheakt gegen die Kirche rüber - aber auch gleichzeitig wirklich interessant.
Sofern das jetzt kein monatliches Ritual wird um dich dieser MAcht näher zu fühlen.... ist es eben ein Erlebnis. Es gibt schließlich auch Christin die sich rituelle Wunden an den Nagelstellen Jesu zufügen um ihm "näher zu sein". Was ich persönlich verstörender finde

Wenn man sich jetzt darauf versteift das du die Binen gesammelt hast wirkt es natürlich komisch. Aber einen Embryo den man beerdigen könnte gabs ja nunmal nicht un das Verbrennen hat für mich einen sehr symbolischen Charakter. Du kannst dir ja schlecht ein Fläschchen einführen und das Blut auffangen um es zu verbuddeln....

Ich hoffe du bist mit deiner Entscheidung nach wie vor im Reinen!

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23. November 2013 um 22:31

Ich kann!
Und gerade drum hab ich das geschrieben. Stell Dir mal vor, es geht ihr um die Verabschiedung von einem Freund, den sie zuerst zum Freund haben wollte und der ihr nichts Böses getan hat. Seinen Kram sammeln und gleichzeitig glücklich darüber sein, dass man ihn abgesägt und dabei sehr verletzt hat. Und sich stark fühlen, weil sie über ihn hat entscheiden können. Es geht hier nicht um den ungewollten Verlust eines Kindes, sondern um seine gewollte Tötung, an der man sich dann irgendwie noch ergötzt. Verabschieden kann man sich auf verschiedene Weise. Trauer oder Mitgefühl ist damit nicht zwingend verbunden.

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24. November 2013 um 10:57

Das ist mal ein interessanter Bericht, der den Kern, worum es geht gut hervorhebt:
"Herrin über Leben und Tod"

Interessant wäre auch zu wissen, wieviele Kinder sie danach noch hatte.

"Eine Macht, die die patriarchal geprägte katholische Kirche den Frauen über Jahrhunderte hatte rauben wollen."
Das stimmt nicht ganz, die kath. Kirche hat die Angewohnheit, dass wenn immer jemand behauptet "Ich bin der Herr über Leben und Tod.", rumzustressen und zwar unabhängig davon, ob das eine Frau oder ein Mann gerade von sich gibt.

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25. November 2013 um 0:56

Typische falsche Sicht eben
"Bist Du gegen Abtreibung, bist Du gegen die Frau!" Falsch. Nicht gegen die Frau, sondern für das Kind. Wenn man dabei noch ergänzt, dass es um das Leben des Kindes geht, dann ist dieses Für sogar ziemlich verständlich und menschlich. Um das Leben der Frau geht es nur, wenn ihr Leben durch die Schwangerschaft bedroht ist und das ist in den allermeisten Fällen nicht der Fall, denn wenn es so wäre, würde sie dem Kampf nämlich gewinnen.

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25. November 2013 um 1:02

Das würd ich Dir glauben
wenn ich auch nur einen Funken von Trauer in ihren Zeilen lesen würde. Tue ich aber nicht. Im Gegenteil. Die Absicht des Beitrages ist es, allen mitzuteilen, dass sie zu keinem Zeitpunkt traurig über ihre Entscheidung war, im Gegenteil.

Und weisst Du, ich hab auch mal so eine Beziehung beendet. Aber es hat mir furchtbar leid getan, ihn verletzen zu müssen und ich war traurig und habe mich wie eine miese Schnecke gefühlt, nicht wie eine Göttin, die erleichtert auf die Strasse tritt.

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25. November 2013 um 1:07

Sorry Zimt
aber erstens mache ich mich nicht darüber lustig und zweitens muss man wohl kaum mit etwas umgehen, das man aus voller Überzeugung getan hat und das einem das Gefühl der Macht gibt und erleichternd, ja sogar "spannend" ist. Ich bitte Dich. Sie war zu keinem Zeitpunt traurig über ihre Entscheidung. Es hat ihr noch nicht mal ein bisschen Leid getan, nicht mal für's Kind (Das war ihr ja sogar noch dankbar )

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26. November 2013 um 9:17

Die Menschen sind es oft auch bezogen auf den Menschen
und das Machtgefühl, wenn man über Leben und Tod eines Menschen entscheidet, scheint von ganz anderer Art zu sein, als wenn man Tiere tötet.

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26. November 2013 um 19:08

Nur eine Ergänzung
zu dem, was hier bereits gesagt wurde zur Behauptung, die Kirche würde den Frauen ihre Freiheit rauben wollen. So was Dummes.

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16. Dezember 2013 um 13:22

Ich finde ja
den größten Schuss - hier im Forum - haben definitiv diejenigen, die alte, bereits seit Wochen nicht mehr laufenden Thread einzig und allein zu dem Zweck "hochholen", um andere angiften und dumm machen zu können.

Und ansonsten nicht ein Fitzelchen zum Thread beitragen.

Wer sowas braucht ist wirklich zu bedauern!

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16. Dezember 2013 um 17:20
In Antwort auf wachsperle09

Ich finde ja
den größten Schuss - hier im Forum - haben definitiv diejenigen, die alte, bereits seit Wochen nicht mehr laufenden Thread einzig und allein zu dem Zweck "hochholen", um andere angiften und dumm machen zu können.

Und ansonsten nicht ein Fitzelchen zum Thread beitragen.

Wer sowas braucht ist wirklich zu bedauern!


Hat was

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17. Dezember 2013 um 6:50

Nur
fühlte sie die TE nach eigenen Angaben eben nicht nur verzweifelt, unglücklich und allein gelassen.

Sie führt diese Dinge an, um die Abtreibung - den Tod (um mit ihr und dem von ihr zitierten Ausspruch des Menander zu sprechen) - ihres Kindes zu begründen.

Ich finde es halt komisch, wenn ihr Leben so komplett mistig ist, so schlimm, so lebensunwert,
dass sie für ihr Kind den Tod diesem "beschissene" Leben vorzieht - nach ihrem Geschreibe noch, um ihm was Gutes zu tun -,
das gleiche für sich selbst aber nicht in Erwägung zieht.

Sie spaltet ihr angeblich so schlechtes Leben hier auf.
Beim Kind ist der Tod dem Leben vorzuziehen.
Bei sich selbst nicht

SO schlimm, dass man wegen des vorhandenen Lebens sterben würde, scheint es also nicht gewesen zu sein.
Dann soll sie sich doch aber ihr Getue, ihre "Gotthaftigkeit" und all den Schmus sparen. Und nicht noch so tun, als hätte sie hier zum Besten ihres Kindes gehandelt.

Sie hat abgetrieben, weil sie keinen Bock auf ihr Kind hatte.
Mehr ist, war es - trotz ihren so "tollen" Worte und Zitate nicht.

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17. Dezember 2013 um 7:45

Was soll eigentlich immer dieser unsinnige Satz?
"Es gibt nicht nur schwarz und weiß."

Da grau eine Mischung aus schwarz und weiß ist, muss man erstmal schwarz und weiß definieren und es muss schwarz und weiß auch erstmal geben, bevor man irgendwas grau nennen kann.

Gibts kein schwarz und weiß, gibts auch kein grau.

"Außerdem gehört zum Selbstmord schon eine gewisse Portion Mut dazu, egal wie verzweifelt man auch ist."
Zum Selbstmordversuch (also dem, bei dem man eigentlich doch gerettet werden möchte, was aber oft nicht klappt) ja, beim Selbstmord (der, bei dem man keinesfalls gerettet werden möchte) dürfte die Verzweifelung häufig so groß sein, dass es als Erlösung angesehen wird und dann braucht es keinen Mut mehr.

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