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Ein "sanfter" Kaiserschnitt nach Misgav-Ladach-Methode

23. Dezember 2009 um 15:05

hey mädels..

hab jetzt schon öfters was von dem sogenannten "sanften Kaiserschnitt" gehört bei dem ja eine kleine Narbe geschnitten wird und der rest mit den händen gedehnt wird.. das kind is nach ner halben std da (je nach verlauf der op), man kann nach ein paar std aufstehen und auch gleich normal essen und trinken.. die narbe ist anscheinend nur ca 12 cm lang und verheilt auch viel schneller, da nur die obere hautschicht genäht wird (wenn ich das alles richtig gelesen habe).. laut erfahrungsberichten aus dem internet ist diese methode weit schmerzloser als ein normaler kaiserschnitt und man bleibt wie bei einer normalen geburt auch nicht länger als 3-4 tage im krankenhaus.. hab nu mal in meinem krankenhaus angerufen, weil ich hab mich ja noch gaaaaar nicht über geburtsmöglichkeiten usw informiert hab und ich bin scho 33+6 ... langsam wirds zeit bin ja so ein profi darin, dass ich alles bis aufn letzten drücker hinaus schieb

naja mein freund und ich haben nu am montag um 8:30 nen termin zum gespräch wegen dieser misgav-ladach-methode .

wollt jetzt euch mal fragen was ihr für erfahrungen gemacht habt..

was sagt ihr zu der methode??

wie sind eure erfahrungen damit??

hattet ihr schmerzen??

wie habt ihr die darauf folgenden tage im kh erlebt??

wie habt ihr die nächsten wochen erlebt?? (schmerzen???)

erzählt einfach mal was euch so einfällt darüber

danke schonmal

lg schokooo 33+6

ps: falls euch nix einfällt schonmal schöne weihnachten

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23. Dezember 2009 um 15:50

...
also eigentlich wärs bei mir schon ein wks... ich kann das einfach nicht, dass ich praktisch auf heißen kohlen rumsitze und warte bis es los geht.. klingt vielleicht etwas komisch..

meiner kleinen geht es so auch total gut. sie liegt schon seit der 30.woche mit dem kopf nach unten, entwickelt sich super, bewegt sich viel usw..

ja gut es muss aber auch nicht sein, dass bei mir der ks genauso verläuft wie bei dir. natürlich kann man das vorher nicht wissen, wie das ganze verlaufen wird, aber vielleicht verläuft bei mir ja auch alles ganz easy und ich hab gar keine probleme... meine cousine hatte auch nen ks aber bei ihr wars ein not-ks (ihre tochter is jetzt 8 mon) und sie hat jetzt auch noch probleme mit der narbe, schmerzen usw..

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23. Dezember 2009 um 16:19
In Antwort auf dorita_12772864

...
also eigentlich wärs bei mir schon ein wks... ich kann das einfach nicht, dass ich praktisch auf heißen kohlen rumsitze und warte bis es los geht.. klingt vielleicht etwas komisch..

meiner kleinen geht es so auch total gut. sie liegt schon seit der 30.woche mit dem kopf nach unten, entwickelt sich super, bewegt sich viel usw..

ja gut es muss aber auch nicht sein, dass bei mir der ks genauso verläuft wie bei dir. natürlich kann man das vorher nicht wissen, wie das ganze verlaufen wird, aber vielleicht verläuft bei mir ja auch alles ganz easy und ich hab gar keine probleme... meine cousine hatte auch nen ks aber bei ihr wars ein not-ks (ihre tochter is jetzt 8 mon) und sie hat jetzt auch noch probleme mit der narbe, schmerzen usw..


weil du nicht warten kannst, mutest du deinem Kind nen KS zu? Supi.... vielleicht mal mit ner Hebamme sprechen.

Nur weil du nicht auf "heißen Kohlen" sitzen willst... ich glaubs echt nicht.

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23. Dezember 2009 um 16:28

DAS..
mit der warterei war vielleicht etwas falsch ausgedrückt... und zumuten will ich das meinem kind natürlich auch nicht!!!!

außerdem kann man überall nachlesen das ein ks, weniger stress für mutter und kind ist. JEDE geburtsmethode hat ihre vor-und nachteile, hat risiken usw und ich verstehe jetzt echt nicht warum ich mich dafür rechtfertigen soll, warum ich unbedingt nen ks machen will!

als ob das das schlimmste auf der welt wäre...
ich möchte mich lediglich hier mal informieren, wer welche erfahrungen damit gemacht hat... egal ob positiv oder negativ.

in meiner familie gab es sehr viele probleme was geburten betrifft und da haben fast alle nen not-ks machen müssen oder sich freiwillig dafür entschieden (und nein wir sind keine ks-familie)... ich selber war ne extreme frühgeburt bin in der 23. ssw gekommen und hatte auch nur meine 690 g und bin auf normalem wege gekommen genauso wie meine schwester.. die kam in der 25. ssw und hatte ihre 800g . das alles war schon nicht einfach..

es geht nur darum das ich ein paar infos möchte und nochmal wegen der warterei..das hat rein wegen meiner familiengeschichte zu tun, weil ich jetzt schon des öfteren selber ins kh musste wegen ein paar problemen und deswegen hab ich mich auch dafür entschieden bevor noch was schief geht... und ehrlich gesagt sind ks heutzutage in so gut wie allen kliniken routineeingriffe und werden tagtäglich gemacht...

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23. Dezember 2009 um 17:48

Der liebe
Gott hat sich schon was dabei gedacht als er entschied die Kinder auf diesem weg auf die Welt zu bringen.aber ist ja deine Sache.zu deiner frage.in meinen HebammenBuch steht drin dass sich diese form nicht groß vom normalen unterscheidet.und ich denke es ist nur für die Mutter ein Vorteil da sie bei dem eingriff keine großen schmerzen hat und man sich drauf einstellen kann.für das Kind ist es keines Wegs ruhiger.immerhin wird es ohne Vorbereitung aus seinen Nest gerissen.und dann in einen Saal voller licht und komischen Gerüche hinaus geholt.sicher ist es für ein baby nicht lustig sich durch einen engen Gang zu schieben aber es hat bis jetzt noch keinen von den anderen Menschen geschadet.wie gesagt ist deine Sache.ich weiß wie es sich anfühlt zu warten.bin jetzt schon sechs Tage drüber.trotzdem werde ich stolz sein meine ganze kraft in die Geburt gesteckt zu haben.LG Anni.

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23. Dezember 2009 um 21:53

Oh mann das klingt gar ne gut . . .
hoffe total mein Kind natürlich zur Welt zu bringen.
Euere Erfahrungen beim KS sprechen ja schon für sich . . . hab jetzt echt Panik vorm KS u. hoffe mein Kleiner kommt natürlich . . .

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23. Dezember 2009 um 22:51

Hallo schokooo88
Mein Sohn wurde per Not-KS geboren, da seine Herztöne während der Geburt plötzlich nicht mehr ableitbar waren. Aufgrund der gebotenen Eile bekam ich eine Vollnarkose, keine PDA.

Soweit ich weiß, wird zwischenzeitlich bei den meisten KS nach dieser Methode verfahren - da mein Sohn (noch) Einzelkind ist und ich nur einen KS nach dieser Mehode hatte, kann ich dir leider keine Vergleichswerte liefern.

Aber meine Erfahrungen kann ich dir natürlich mitteilen:
grundsätzlich: ein Kaiserschnitt schmerzt sehr wohl, besonders in den ersten ein, zwei Tagen kannst du -wenn überhaupt- nur gebeugt gehen. Duschen ging gar nicht, mir hat eine Krankenschwester helfen müssen, mich zu waschen, weil mein Kreislauf ziemlich durch hing. Als sehr unangenehm habe ich eine Art "Muskelkater" im gesamten Bauchbereich in Erinnerung, das schmerzte beim Lachen, Husten, Weinen. Kam -nach Auskunft der Ärzte- daher, dass das Kind "rausgedrückt" wird, also von außen auf den Oberbauch gedrückt wird. Diese Schmerzen waren nach zwei Tagen jedoch deutlich besser. Überhaupt war ich nach 2 Tagen wieder relativ fit: konnte sogar aufstehen und mich am Frühstücksbuffet bedienen und mein Tablett selbst ins Zimmer tragen. Und auch das Laufen ging wieder recht gut - allerdings langsamer als meine übliche Schrittgeschwindigkeit
Nach 4 Tagen hätte ich entlassen werden können, bin jedoch noch einen Tag länger im KKH geblieben.
Die ersten Tage zu Hause hatte ich nur noch leichte Schmerzen, allerdings hat sich der Bereich um die Narbe etwa 2-3 Monate ziemlich taub angefühlt. Meine Narbe ist kaum sichtbar und ca 10cm lang.

Also ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht, es war kein Honigschlecken, aber auch kein Höllentrip. Kenne allerdings andere Frauen, die direkt nach dem KS Probleme hatten: eine Bekannte z.B.konnte 3 Tage lang nicht aufstehen und hatten tierische Schmerzen- und auch Wochen danach war sie noch eingeschränkt: konnte z.B. nur kurze Strecken ohne Schmerzen gehen.

Ich denke es hängt unheimlich davon ab, wie dein persönliches Schmerzempfinden ist, die Wundheilung (bei der einen geht es gut und schnell, bei anderen eben eher schleppend und langsam), wie gut der Operateur ist und vielleicht auch ein bißchen davon, ob man eher "Kaltduscher" oder "Warmduscher" ist

Ich war nach ca. 2 Wochen wieder uneingeschränkt bewegungsfähig, lediglich das Taubheitsgefühl, wie beschrieben, hat mir dann und wann etwas gestört.

Sollte ich nochmals ein Kind bekommen, würde ich wieder einen KS wählen, allerdings aus dem Grund heraus, dass mein kleiner Mann beinahe unter der Geburt gestorben wäre und der KS ihm quasi das Leben gerettet hat. Allein die Vorstellung, dass diese lebensbedrohliche Situation eventuell wieder auftreten könnte, macht mir so ne Angst, dass ich mir eine entspannte Spontangeburt absolut NICHT vorstellen kann. Würde wohl immer nur dran denken, ob alles ok ist und auch keine Nabelschnur abgedrückt wird. Aber das sind meine persönlichen Erfahrungen und mein persönliches Trauma

Man muss jedoch auch sagen, dass die Mehrheit der Frauen, die spontan entbunden haben, NACH der Geburt schneller wieder fit sind. Die Mehrheit derer, die per KS entbunden haben, benötigen längere Zeit um wieder "fit" zu werden. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel

Entscheide dich am besten "aus dem Bauch raus" und wähle den Weg, der dir am meisten zusagt. Und lass dich nicht beirren - viele Mütter würden am liebsten Steine nach "Kaiserschnittlerinnen" werfen. Kinder, die ihren Weg durch den Geburtskanal gingen, werden nicht automatisch zu besseren Menschen, ebensowenig wie Kinder, die per KS zur Welt kamen zu schlechteren Menschen werden

Ich wünsche dir und deinem Bauchzwerg alles Liebe & Gute !

Liebe Grüße
Friederike

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23. Dezember 2009 um 23:33

Also...
... da durch einen Autounfall vor ein paar Jahren u.a. mein Becken zertrümmert wurde, habe ich leider nur die Möglichkeit per KS zu entbinden.
2006 wurde unser Sohn geboren, KS nach Misgav-Ladach. Ich muß Dir ehrlich sagen, der KS hat mir überhaupt keine Probleme bereitet.
Am unangenehmsten fand ich die Spinalanästhesie und den Blasenkatheter... Bin einen Tag später aufgestanden, konnte laufen, stillen und meinen Sohn problemlos alleine versorgen. Nur beim niesen, lachen, husten etc. zog es kräftig an der Narbe (ein sogenannter "Kaiserschnittgürtel" hilft allerdings ungemein... ). Bis heute hat sie mir allerdings überhaupt keine Probleme bereitet, habe da auch kein Taubheitsgefühl.

Im Februar wird unsere Tochter zur Welt kommen, natürlich auch per KS. Ich habe überhaupt keine Angst davor und hoffe sehr, es verläuft alles so reibungslos wie in der 1. SS.

Ich verurteile niemand, der einen WKS haben möchte, das muß jede Frau selbst entscheiden. Nur eines darf man nicht vergessen: Ein KS ist und bleibt eine große OP. Und er ist nicht die "leichtere Geburt" - die Schmerzen haben die meisten Frauen hinterher und nicht wie bei einer spontanen Geburt während dieser. Wobei auch da viel passieren kann. Eine Freundin von mir erlitt einen Dammriss 3. Grades und hat selbst 5 Monate nach der Geburt ihres Sohnes immer noch starke Schmerzen/Entzündungen.

Alles hat also Pro und Contra...

Alles Gute!

LG, Janine (32. SSW)

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26. Dezember 2009 um 22:15

Kaiserschnitt
Wenn du einen Kaiserschnitt für dich und dein Baby für richtig hälst, dann mach auch einen! Die Risiken, die du bei einer normalen Geburt hast (stecken bleiben, Sauerstoffmangel...) hast du so auf jeden Fall nicht. Es ist, wenn du nicht gerade eine Traumgeburt von 5 Stunden, ohne reißen und sonstiges hinlegst (wer hat das schon?), auf jeden Fall stressfreier für dich und dein Baby. Und das Kind trägt auch keinerlei Schäden davon, warum sollte es auch. Andere Babys machen bei der normalen Geburt weitaus schlimmeres mit! Ich kann nur dafür sprechen, bekomme im Mai selbst meinen 2ten Wunschkaiserschnitt nach Miscav-Ladach und freue mich drauf. Ich hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen. LG Carolin

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