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Ein paar Tage nach der Abtreibung.. Meine Erfahrung

31. Oktober 2012 um 0:29

Hallo, ich bin neu hier und ich möchte einmal meine kurze Geschichte zu dem Thema Abtreibung erzählen. Wie es dazu kam, es mir damit gerade geht, welche Ängste und bedenken ich habe.

Ich bin 21 Jahre alt und habe am 11.10. erfahren das ich in der 7. Woche schwanger bin. Für mich war das ein großer Schock, da mein Freund und ich (sind seid 2 Jahren zusammen) damit überhaupt nicht gerechnet haben. Wir haben immer aufgepasst das wir in diese Situation nicht kommen und doch sind wir in dieser Zwickmühle geraten, in der wir nicht wussten, wie wir das nun bewältigen sollen. Mein Freund ist 6 Jahre älter und studiert derzeit noch, ich bin auf der Suche nach einer Ausbildung und wir hatten wirklich viele Diskussionen, ob wir es behalten oder nicht. Ich war der festen Überzeugung das ein Abbruch für mich nicht in frage kommt, mein Freund allerdings bestand darauf. Die Gründe weshalb konnte ich direkt verstehen. Jeder Mensch oder alle werdenden Eltern wollen ihrem Kind etwas bieten, das können wir beide nicht. Wir haben beide kein Einkommen, wohnen nicht zusammen, sind immer noch von unseren Eltern "abhängig" und stehen einfach nicht im Leben, das waren unsere Motive weshalb wir uns letztendlich doch für den Abbruch entschieden haben. Sicher kann man sagen, das es für alles Lösungen gibt, aber letztendlich sind wir ja die werdenden Eltern und wollen das selber schaffen, ohne Abhängigkeit von anderen.

Die letzten Wochen waren somit für mich die schlimmsten Wochen in meinem Leben und ich habe wirklich schon viel mitgemacht. Ich litt von meinem 14 Lebensjahr bis zum 19 Lebensjahr an Depressionen und kann behaupten seid 2 Jahren wieder stabil zu sein. Habe mir damals selber Steine in den Weg gelegt wo die Schule drunter litt und konnte nun endlich etwas mit sehr gutem Erfolg abschließen, was mir hilft im Berufsleben voran zu kommen und wie es das Leben so will kommt genau dann, wenn die Welt inordnung scheint ein großer Knall und wirft alles durcheinander. Ich glaube ich hab noch nie so viel geweint und obwohl mein Freund noch einen Teil meiner "dunklen Vergangenheit" mit Suizid Drohungen mitbekommen hat, hat er mich noch nie so in mich zusammenbrechen sehen.

Der Gedanke an den Termin zur Abtreibung bzw. selbst schon zu dem Vorgespräch, wo ja noch gar nichts passiert hat mich in Tränen ausbrechen lassen aber ich muss sagen, ich habe wirklich Glück gehabt das sich mein Freund so gut in dieser Zeit um mich gekümmert hat, denn ich war tagelang zu nichts in der Lage.

Als dann nun der Termin anstand, das war am 26.10. habe ich mich bei meinem ungeborenen Kind entschuldigt, mir selber die Gründe erzählt und das es besser ist, auch wenn ich es gerne behalten hätte, aber es ist einfach die bessere Entscheidung, für mich, denn ich habe selber genug Probleme, für meinen Freund der in seinem bald anstehenden Beruf Fuß fassen muss und vor allem für das Kind, welches irgendwie fehl am Platze wäre und dieses Gefühl hat, finde ich, kein Kind verdient.

Wir haben uns gegen einen medikamentösen Eingriff entschieden, da wir das irgendwie zu persönlich empfanden. Mir war es wichtig das ich von dem Eingriff nichts mitbekomme. So war es dann auch, mein Freund begleitete mich zu der Gynäkologischen Praxis und blieb dort die ganze Zeit bis ich entlassen wurde an meiner Seite. Der Eingriff ist laut dem Arzt gut verlaufen, meine Nachuntersuchung beim Frauenarzt hab ich allerdings erst am Freitag (02.11.)

Der Eingriff ist jetzt somit 5 Tage her, meine größte Angst ist derzeit, das ich irgendwann, wenn wir Kinder haben wollen es irgendwie Schwierigkeiten geben könnte, wegen der Abtreibung, oder ich einfach keine Kinder mehr bekommen könnte.
Meine Gefühle fahren immer noch etwas Achterbahn. Derzeit bin ich gerade zuhause und versuche mich abzulenken. 2 Tage nach dem Eingriff war es emotional gesehen sehr extrem ich habe nur geweint, fühlte mich leer und habe mich gefragt ob es jetzt wirklich richtig war das zu tun. Ich bin ein Mensch der Kinder wirklich über alles liebt und deshalb fällt mir das derzeit auch alles jetzt so schwer.

Ich weiß ja nicht wie viele hier mitlesen, die eben schon die Erfahrung gemacht haben, diese noch am verarbeiten sind, oder die Verarbeitung schon abgeschlossen haben, aber auch wenn ich jetzt gerade guter Laune bin, zwischendurch wieder traurig so frage ich mich doch jetzt schon, wie es sich anfühlt, wenn der voraussichtliche Entbindungstermin kommt. Bei mir wurde errechnet das das voraussichtlich der 03.06.2013 wäre. Ich muss ehrlich sagen ich hab echt Angst vor dem Tag, denn eigentlich hätte man zu dem Zeitpunkt seinen kleinen Wurm auf dem Arm und für mich wird dieser Tag eben so sein wie jeder andere auch, nur die Gedanken das es anders hätte sein können, werden da sein.

Ich habe mir immer früher ausgemalt, das der Tag an dem ich mal erfahre, das ich Schwanger bin, der glücklichste Tag in meinem Leben wird, aber das wurde alles zum großen Chaos, ich hoffe das bei der nächsten Schwangerschaft alles besser wird. Mein Freund meinte natürlich das es das wird, aber man hat eben immer im Kopf was passiert ist.

Abschließend kann ich sagen, auch wenn es mir jetzt nur den Umständen entsprechend - mal mehr oder weniger - gut geht, glaube ich, das es richtig war, auch wenn ich das immer noch anzweifle.
Ich kann denen die sich unsicher sind, was sie tun sollen nur raten sich genügend Gedanken zu machen und sich dafür zu entscheiden, was sie für das Kind am besten halten. Ich weiß das ich Kinder liebe, später welche haben werde und unter einem anderen Umstand das Kind nie abgetrieben hätte, aber ich habe letztendlich nicht das getan was für mich das beste ist, sondern das für das Kind. Ich möchte meinem Kind etwas bieten können, dafür zeit haben und es nicht an Oma und Opa abschieben.

Die Abtreibung an sich, ist nicht schlimm, das habe ich gelernt, nur das danach kann echt sehr schlimm sein und es ist echt von Vorteil, wenn man jemanden hat dem man sich anvertrauen kann, das man nicht alleine ist und das man von so vielen Seiten wie möglich unterstützt wird. Mein Freund und mich hat diese Erfahrung sehr zusammengeschweißt und ich hab ihn in dieser kurzen Zeit, obwohl wir schon 2 Jahre zusammen sind, neu kennengelernt, im positiven.

Das war oder ist meine kleine Geschichte und ich hoffe das ich dies irgendwann so verarbeitet hab, das ich damit leben kann.

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31. Oktober 2012 um 4:54

vs. vs.
Hallo! Erst mal spreche ich dir meinen Respekt aus!

Ich bin 19 Jahre alt, also nicht wesentlich jünger als du, und stand Anfang März vor dieser Entscheidung. Ich weiß, wie sehr man sich damit beschäftigt. Ich habe die ersten drei Monate an NICHTS ANDERES gedacht als die Entscheidung - für oder wider? Auch Besuche in virtuellen Gedenkbüchern für abgetriebene Babys gehörten zum täglichen Ritual.
Die ganze Trauer, die die Mütter dort verarbeiteten, ließ sich aus den Gedichten und sonstigen Texten beeindruckend nah herauslesen.
Aber SIEHE DA: Es gab viele, sehr viele, wie dich, die sich dem Baby zuliebe gegen eine Schwangerschaft entschieden haben, auch wenn es paradox klingt, sich schon fast befreit fühlten. Auch diese Stimmen habe ich berücksichtigt und mich gefragt: Würde ich zu ihnen gehören?

Ich leide auch seit meinem 14. Lebensjahr unter Depressionen, wohingegen ich von mir nicht behaupten kann, darüber hinweg zu sein. Ich habe Borderline, was mich auch ein gutes Stück zu meiner Entscheidung für das Baby bewogen hat. Zwar bin ich extrem schnell erschöpft und auch psychisch überfordert, aber ich hatte Angst, dass ich mit einer Abtreibung nicht zurechtkommen würde. In einer Woche spätestens wird meine Tochter zur Welt kommen, mein Freund ist leider psychisch genauso wenig zu etwas zu gebrauchen wie ich, ich habe Angst vor der Verantwortung und dass es uns beiden zuviel wird.
Ich habe auch kein geregeltes Einkommen, werde nächstes Jahr wenn es gut läuft mein Studium antreten (hätte ich dieses Jahr auch machen können, hab ich aber wegen der Geburt abgesagt) und deshalb plagen mich Gedanken, ob ich ihr eines Tages überhaupt etwas bieten kann. Du siehst, ich stelle mir auch jetzt, unmittelbar vor dem großen Tag, die Frage: Werde ich ihr eine gute Mutter sein können, ohne etwas zu verdienen?

Ich hätte nicht den Mut gehabt, mich gegen sie zu entscheiden, weil ich um meine geistige Instabilität weiß.
Ich finde es gut, dass du einen Foreneintrag dazu verfasst, denn selbst wenn dich eines Tages Gefühlswallungen überkommen, hast du hier schon einmal einen Anfang gelegt, der dir bei der Verarbeitung bestimmt nützlich sein kann.
Ich wünsche dir und deinem Freund alles alles erdenklich Gute und viel Kraft, auch wenn es dir im Moment den Umständen entsprechend gut geht. Ihr scheint eine unheimliche Dynamik entwickeln zu können, ich wünsche euch für eure Zukunft das Beste, ein kleines Baby, das ihr anschauen und dabei sagen könnt: "Da bist du, wir haben nur Zeit gebraucht".

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31. Oktober 2012 um 4:56
In Antwort auf margot_12740629

vs. vs.
Hallo! Erst mal spreche ich dir meinen Respekt aus!

Ich bin 19 Jahre alt, also nicht wesentlich jünger als du, und stand Anfang März vor dieser Entscheidung. Ich weiß, wie sehr man sich damit beschäftigt. Ich habe die ersten drei Monate an NICHTS ANDERES gedacht als die Entscheidung - für oder wider? Auch Besuche in virtuellen Gedenkbüchern für abgetriebene Babys gehörten zum täglichen Ritual.
Die ganze Trauer, die die Mütter dort verarbeiteten, ließ sich aus den Gedichten und sonstigen Texten beeindruckend nah herauslesen.
Aber SIEHE DA: Es gab viele, sehr viele, wie dich, die sich dem Baby zuliebe gegen eine Schwangerschaft entschieden haben, auch wenn es paradox klingt, sich schon fast befreit fühlten. Auch diese Stimmen habe ich berücksichtigt und mich gefragt: Würde ich zu ihnen gehören?

Ich leide auch seit meinem 14. Lebensjahr unter Depressionen, wohingegen ich von mir nicht behaupten kann, darüber hinweg zu sein. Ich habe Borderline, was mich auch ein gutes Stück zu meiner Entscheidung für das Baby bewogen hat. Zwar bin ich extrem schnell erschöpft und auch psychisch überfordert, aber ich hatte Angst, dass ich mit einer Abtreibung nicht zurechtkommen würde. In einer Woche spätestens wird meine Tochter zur Welt kommen, mein Freund ist leider psychisch genauso wenig zu etwas zu gebrauchen wie ich, ich habe Angst vor der Verantwortung und dass es uns beiden zuviel wird.
Ich habe auch kein geregeltes Einkommen, werde nächstes Jahr wenn es gut läuft mein Studium antreten (hätte ich dieses Jahr auch machen können, hab ich aber wegen der Geburt abgesagt) und deshalb plagen mich Gedanken, ob ich ihr eines Tages überhaupt etwas bieten kann. Du siehst, ich stelle mir auch jetzt, unmittelbar vor dem großen Tag, die Frage: Werde ich ihr eine gute Mutter sein können, ohne etwas zu verdienen?

Ich hätte nicht den Mut gehabt, mich gegen sie zu entscheiden, weil ich um meine geistige Instabilität weiß.
Ich finde es gut, dass du einen Foreneintrag dazu verfasst, denn selbst wenn dich eines Tages Gefühlswallungen überkommen, hast du hier schon einmal einen Anfang gelegt, der dir bei der Verarbeitung bestimmt nützlich sein kann.
Ich wünsche dir und deinem Freund alles alles erdenklich Gute und viel Kraft, auch wenn es dir im Moment den Umständen entsprechend gut geht. Ihr scheint eine unheimliche Dynamik entwickeln zu können, ich wünsche euch für eure Zukunft das Beste, ein kleines Baby, das ihr anschauen und dabei sagen könnt: "Da bist du, wir haben nur Zeit gebraucht".

Ach ja und...
...von meiner Frauenärztin und einem Besuch bei der profamilia weiß ich ziemlich verlässlich, dass die wenigsten Frauen danach Probleme mit Unfruchtbarkeit haben.
Im Gegenteil, gerade jetzt solltet ihr besonders aufpassen, das kann schneller wieder passieren als man denkt.

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31. Oktober 2012 um 10:26

Hallo Stephi!
Das tut mir leid, dass Dich das alles noch so beschäftigt.
Du wirst sehen, es wird von Tag zu Tag besser.

Du schreibst, Du wolltest von dem Eingriff nichts mitbekommen. Ich gehe davon aus, Du hast Dir eine Vollnarkose geben lassen.
Genau das könnte nach meiner Erfahrung das Problem sein.
Gewisse Erfahrungen sollten bewußt durchlebt werden, um gut verarbeitet zu werden.

Was stellst Du Dir nun unter dem "Entfernten" vor?
Viele Ärzte zeigen der Frau nach dem Eingriff, was sie entfernt haben und zwar aus gutem Grund.
Auffällig ist, dass Frauen nach einem medikamentösen Abbruch in der Regel weniger Probleme mit ihren Gefühlen haben.
Sie haben gesehen, dass kein Minibaby abgegangen ist, wie man sich es so vorstellt.
Meine Periode ist manchmal so stark, dass ich meine da kommt mehr Gewebe raus als damals, bei meinem medikamentösen Abbruch.
Mich hat das alles wahnsinnig beruhigt und vielen Frauen geht es ebenso.

Für Dichist es zwar zu spät was den Eingriff angeht, aber evtl. hilft es Dir trotzdem in irgendeiner Form.

Alles Gute für euch!

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31. Oktober 2012 um 10:39
In Antwort auf florina911

Hallo Stephi!
Das tut mir leid, dass Dich das alles noch so beschäftigt.
Du wirst sehen, es wird von Tag zu Tag besser.

Du schreibst, Du wolltest von dem Eingriff nichts mitbekommen. Ich gehe davon aus, Du hast Dir eine Vollnarkose geben lassen.
Genau das könnte nach meiner Erfahrung das Problem sein.
Gewisse Erfahrungen sollten bewußt durchlebt werden, um gut verarbeitet zu werden.

Was stellst Du Dir nun unter dem "Entfernten" vor?
Viele Ärzte zeigen der Frau nach dem Eingriff, was sie entfernt haben und zwar aus gutem Grund.
Auffällig ist, dass Frauen nach einem medikamentösen Abbruch in der Regel weniger Probleme mit ihren Gefühlen haben.
Sie haben gesehen, dass kein Minibaby abgegangen ist, wie man sich es so vorstellt.
Meine Periode ist manchmal so stark, dass ich meine da kommt mehr Gewebe raus als damals, bei meinem medikamentösen Abbruch.
Mich hat das alles wahnsinnig beruhigt und vielen Frauen geht es ebenso.

Für Dichist es zwar zu spät was den Eingriff angeht, aber evtl. hilft es Dir trotzdem in irgendeiner Form.

Alles Gute für euch!

Was ich nicht ganz verstehe,
warum Du einen Entbindungstermin genannt bekommst wenn Du doch abtreiben möchtest?
Ich gehe davon aus, dass Du dem Arzt nicht gleich gesagt hast, wie Du dazu stehst.

Du kannst ja nicht davon ausgehen, dass Du nun tatsächlich am 03.06. Mutter geworden wärst, da die wenigsten Kinder (grade mal 3%) am errechneten ET zur Welt kommen.
Ausserdem kannst Du nicht mit absoluter Sicherheit sagen, dass Du überhaupt Mutter geworden wärst.
Grade im ersten Drittel der Schwangerschaft kann noch einiges passieren.

Ich selbst erinnere mich nicht daran, dass ich um den Entbindungszeitpunkt in irgendeiner Form melancholisch geworden wäre. Bis dahin vergeht ja auch noch so viel Zeit...

Nochmal alles Gute!

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31. Oktober 2012 um 11:22

Vielen Dank für eure Antworten!
@florina991
Richtig ich hab mich für die Vollnarkose entschieden. Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht wie ich mir das "Entfernen" vorstellen soll. Der Arzt hat mir genau erzählt was passiert, aber wie du schon sagst man war halt nicht dabei, also geistig. Ich habe mich trotzdem bewusst dagegen entschieden, das ich alles "live" mitbekomme, denn ich hab so schon Panik vor Ärzten, Blut, schmerzen, das ich selbst vor dem Narkose eingriff Panik hatte, aber wenn ich mir vorstelle das ich das alles hätte "aussitzen" müssen, weil ein medikamentöser Abbruch zieht sich ja auch über mehrere Stunden, das ich da - denke ich, mehr gelitten hätte, als eben durch diesen kurzen Eingriff. Am Tag der OP, nach dem Eingriff ging es mir dann auch gut, dieses emotionale Chaos begann erst, als ich am 2. Tag wieder zuhause war. Ich war davor die kompletten 2 Wochen bei meinem Freund, aber auch er brauchte ja etwas pause von allem um etwas abschalten zu können, weshalb ich dann alleine zuhause war und da drehen sich bei mir dann eben verstärkt die Gedanken darum und da war dann auch der erste Moment, wo ich komplett in mich rein gehorcht habe wie es mir geht.

Wegen dem ET. Ich war bei meinem Frauenarzt, dort wurde die Schwangerschaft festgestellt und das erste vaginale Ultraschall Bild gemacht. Meine Ärztin hat direkt gemerkt, das ich total "durch" war mit meinen Nerven und sie meinte das ich mir genug Zeit nehmen soll darüber nachzudenken, das abzuwiegen, was für mich das beste ist. Sie hat trotzdem schon mal Blut abgenommen für den eventuellen Mutterpass (bekomme ich da jetzt eigentlich einen? Also wird irgendwo eingetragen das ich einen Abbruch gemacht habe? Kenne mich mit so was gar nicht aus, den Termin bei ihr hab ich erst übermorgen) Meine Ärztin stellte mir dann bevor ich ging eine Schwangerschaftsbescheinigung aus, da steht mein Name drauf, Geburtsdatum, das ich zu dem Zeitpunkt in der 7. Woche Schwanger war und eben voraussichtlicher ET 03.06.2012.

@kianacoletta
Oh dann haben wir ja wirklich eine ähnliche Situation. Ich muss auch erst mal sagen, das ich großen Respekt vor deiner Entscheidung habe! Ich hab mich eben auch aufgrund meiner Depressionen die ich hatte gefragt ob ich das schaffe, die Abtreibung zu verkraften. Da ich aber was das angeht auf einem sehr guten Weg derzeit war und jede Menge Unterstützung habe, wusste ich, das wenn ich mich dagegen entscheide nicht dieses große Loch von früher auftaucht was mich wieder nach unten zieht. Ich denke jede Frau weiß selber am besten was das beste für sie ist. Die Depressionen spielen bei der Entscheidung wohl eben auch eine große Rolle, was ja auch nicht verkehrt ist. Von daher kann ich verstehen, das du dich trotz der großen Zweifel und selbstverständlich Angst dafür entschieden hast. Auch das du jetzt Angst hast, was alles auf dich zukommt und wie man alles regelt ist wohl auch normal. Ich glaube das hat man anfangs immer, also ich denke wenn ich später mal ein Kind bekomme, das ich da erst mal die gleichen Ängste habe, weil dann natürlich alles neu ist und sich verändert aber auch wenn ihr die genannten Probleme habt, denke ich das ihr das schon meistern werdet, es gibt ja auch so viele Hilfen die man in Anspruch nehmen kann. Für deine Entbindung wünsche ich dir bzw. euch alles alles gute!! und auch für das danach, wünsche ich euch alles gute und viel Kraft! Wenn ihr zusammenhaltet bekommt ihr das sicher hin und auch wenn man kein Geld hat kann man trotzdem eine gute Mutter sein! Geld ist ja eben auch nicht alles.

Das wegen der Unfruchtbarkeit ist auch gut zu wissen, das wäre für mich nämlich der totale Horror, wenn dem so wäre, aber ich gehe auch mal davon aus, das alles in Ordnung ist und wenn wir uns dann für ein Kind entscheiden, es auch alles klappt. Der Kopf spielt bei so was ja auch eine gewisse Rolle.

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31. Oktober 2012 um 12:10

Warum behaupten alle
ungeplant schwanger gewordenen Frauen, es gäbe keinen perfekten Zeitpunkt für ein Kind??
Das ist einfach nicht wahr! Es gibt den perfekten Zeitpunkt sehrwohl!!
Gönnt es doch einfach den Frauen, die ihn erleben dürfen!

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31. Oktober 2012 um 13:04

Naja
@ littlewonderinside
ich verstehe deine Meinung darüber und ich muss dir ehrlich sagen das ich auch immer gegen Abtreibung war, jetzt wo ich allerdings in der Situation war, musste ich aber alle Blickwinkel betrachten, und dazu gehört eben auch die nicht emotionale Sichtweise. Natürlich hätte ich mein Kind lieben können und mir Hilfe vom Staat holen können, aber ich wollte das nicht. Jede Situation ist eben anders. Du hast wenigstens eine Ausbildung und bist im 2. Lehrjahr. Das dich dein Freund wegen deiner Entscheidung verlassen hat das tut mir sehr leid und macht das kommende sicher nicht einfacher. Aber ich hab eben nichts. Nichts worauf ich aufbauen kann und auch wenn es Oma und Opa auf beiden Seiten gibt, so stellen die sich ihr leben sicher auch anders vor, als unser 1. Baby dauernd in Betreuung zu haben, weil wir erst mal ins leben finden müssen. Ich möchte ein gutes Gefühl bei der Sache haben, Zeit haben und eben nicht den Druck "ich habe nichts". Das ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich.
Natürlich gibt es NIEMALS den perfekten Moment. Aber ich möchte eben nicht mein Kind hin und her reichen. Ich möchte eine Ausbildung machen, wenigstens etwas im Leben stehen und dann ein Kind bekommen, eben eine Basis haben. Wenn mein Freund und ich jetzt wenigstens ein Standbein hätten, dann hätten wir das Kind auch behalten, aber unsere Situation ist eben total kompliziert und auch wenn das emotionslos klingt, passt in unser Leben momentan ein Kind nicht rein. Für mich wäre das alles zu viel und für meinen Freund ebenfalls. Abtreibungen sind ja auch nicht ohne Grund erlaubt, auch wenn viele (so wie ich damals!!!) dieses Thema verurteilen. Mittlerweile hab ich dem Thema gegenüber, durch meine Erfahrung eine andere Haltung. Es gibt so viele Menschen, die ein Kind auch ungewollt bekommen und irgendwann steht das Jugendamt vor der Tür, aufgrund totaler Überforderung. Das sind Einzelfälle, aber die gibt es. Womit ich jetzt natürlich nicht sagen will, das ungewollte Kinder es schlechter haben als gewollte. Aber für mich persönlich nutze ich dann die Mittel die es heutzutage gibt, da wir dafür noch nicht bereit sind, nicht unter diesen Umständen.

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31. Oktober 2012 um 14:23
In Antwort auf rahab_12856874

Naja
@ littlewonderinside
ich verstehe deine Meinung darüber und ich muss dir ehrlich sagen das ich auch immer gegen Abtreibung war, jetzt wo ich allerdings in der Situation war, musste ich aber alle Blickwinkel betrachten, und dazu gehört eben auch die nicht emotionale Sichtweise. Natürlich hätte ich mein Kind lieben können und mir Hilfe vom Staat holen können, aber ich wollte das nicht. Jede Situation ist eben anders. Du hast wenigstens eine Ausbildung und bist im 2. Lehrjahr. Das dich dein Freund wegen deiner Entscheidung verlassen hat das tut mir sehr leid und macht das kommende sicher nicht einfacher. Aber ich hab eben nichts. Nichts worauf ich aufbauen kann und auch wenn es Oma und Opa auf beiden Seiten gibt, so stellen die sich ihr leben sicher auch anders vor, als unser 1. Baby dauernd in Betreuung zu haben, weil wir erst mal ins leben finden müssen. Ich möchte ein gutes Gefühl bei der Sache haben, Zeit haben und eben nicht den Druck "ich habe nichts". Das ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich.
Natürlich gibt es NIEMALS den perfekten Moment. Aber ich möchte eben nicht mein Kind hin und her reichen. Ich möchte eine Ausbildung machen, wenigstens etwas im Leben stehen und dann ein Kind bekommen, eben eine Basis haben. Wenn mein Freund und ich jetzt wenigstens ein Standbein hätten, dann hätten wir das Kind auch behalten, aber unsere Situation ist eben total kompliziert und auch wenn das emotionslos klingt, passt in unser Leben momentan ein Kind nicht rein. Für mich wäre das alles zu viel und für meinen Freund ebenfalls. Abtreibungen sind ja auch nicht ohne Grund erlaubt, auch wenn viele (so wie ich damals!!!) dieses Thema verurteilen. Mittlerweile hab ich dem Thema gegenüber, durch meine Erfahrung eine andere Haltung. Es gibt so viele Menschen, die ein Kind auch ungewollt bekommen und irgendwann steht das Jugendamt vor der Tür, aufgrund totaler Überforderung. Das sind Einzelfälle, aber die gibt es. Womit ich jetzt natürlich nicht sagen will, das ungewollte Kinder es schlechter haben als gewollte. Aber für mich persönlich nutze ich dann die Mittel die es heutzutage gibt, da wir dafür noch nicht bereit sind, nicht unter diesen Umständen.

Den perfekten Moment
gibt es- ganz bestimmt!! Ich durfte ihn erleben...
Das ist aber nun egal und tut nichts zur Sache.

Nein, Du bekommst jetzt keinen Mutterpass, das wäre ja wirklich makaber!
Wenn Du irgendwann wieder schwanger bist und dem Arzt (falls es dann ein anderer ist) sagst dass Du mal abgetrieben hast, wird das in den neuen Mutterpass eingetragen.

Das wollte ich auf keinen Fall. Eine stolze Schwangere möchte den Mutterpass ja nicht immer unter Verschluß halten und das geht nicht jeden was an.
Zumal es auch für eine Schwangerschaft in einigen Jahren keinerlei Rolle spielt, Du würdest deshalb nicht anders oder besser untersucht oder behandelt werden - nach mehreren Abbrüchen evtl. aber nicht wegen einem.

Wegen einer evtl. Unfruchtbarkeit brauchst Du Dir heutzutage keine Sorgen mehr machen, das ist ein Routineeingriff geworden.

Nochmal zum medikamentösen Eingriff:
Ich denke trotzdem dass er enorme Vorteile hat, da man sieht dass nichts Greifbares abgeht.
Ich wartete immer auf etwas in Form eines "Wesens" und es kam nichts. Das beruhigt einfach ungemein!!

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31. Oktober 2012 um 18:15
In Antwort auf rahab_12856874

Vielen Dank für eure Antworten!
@florina991
Richtig ich hab mich für die Vollnarkose entschieden. Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht wie ich mir das "Entfernen" vorstellen soll. Der Arzt hat mir genau erzählt was passiert, aber wie du schon sagst man war halt nicht dabei, also geistig. Ich habe mich trotzdem bewusst dagegen entschieden, das ich alles "live" mitbekomme, denn ich hab so schon Panik vor Ärzten, Blut, schmerzen, das ich selbst vor dem Narkose eingriff Panik hatte, aber wenn ich mir vorstelle das ich das alles hätte "aussitzen" müssen, weil ein medikamentöser Abbruch zieht sich ja auch über mehrere Stunden, das ich da - denke ich, mehr gelitten hätte, als eben durch diesen kurzen Eingriff. Am Tag der OP, nach dem Eingriff ging es mir dann auch gut, dieses emotionale Chaos begann erst, als ich am 2. Tag wieder zuhause war. Ich war davor die kompletten 2 Wochen bei meinem Freund, aber auch er brauchte ja etwas pause von allem um etwas abschalten zu können, weshalb ich dann alleine zuhause war und da drehen sich bei mir dann eben verstärkt die Gedanken darum und da war dann auch der erste Moment, wo ich komplett in mich rein gehorcht habe wie es mir geht.

Wegen dem ET. Ich war bei meinem Frauenarzt, dort wurde die Schwangerschaft festgestellt und das erste vaginale Ultraschall Bild gemacht. Meine Ärztin hat direkt gemerkt, das ich total "durch" war mit meinen Nerven und sie meinte das ich mir genug Zeit nehmen soll darüber nachzudenken, das abzuwiegen, was für mich das beste ist. Sie hat trotzdem schon mal Blut abgenommen für den eventuellen Mutterpass (bekomme ich da jetzt eigentlich einen? Also wird irgendwo eingetragen das ich einen Abbruch gemacht habe? Kenne mich mit so was gar nicht aus, den Termin bei ihr hab ich erst übermorgen) Meine Ärztin stellte mir dann bevor ich ging eine Schwangerschaftsbescheinigung aus, da steht mein Name drauf, Geburtsdatum, das ich zu dem Zeitpunkt in der 7. Woche Schwanger war und eben voraussichtlicher ET 03.06.2012.

@kianacoletta
Oh dann haben wir ja wirklich eine ähnliche Situation. Ich muss auch erst mal sagen, das ich großen Respekt vor deiner Entscheidung habe! Ich hab mich eben auch aufgrund meiner Depressionen die ich hatte gefragt ob ich das schaffe, die Abtreibung zu verkraften. Da ich aber was das angeht auf einem sehr guten Weg derzeit war und jede Menge Unterstützung habe, wusste ich, das wenn ich mich dagegen entscheide nicht dieses große Loch von früher auftaucht was mich wieder nach unten zieht. Ich denke jede Frau weiß selber am besten was das beste für sie ist. Die Depressionen spielen bei der Entscheidung wohl eben auch eine große Rolle, was ja auch nicht verkehrt ist. Von daher kann ich verstehen, das du dich trotz der großen Zweifel und selbstverständlich Angst dafür entschieden hast. Auch das du jetzt Angst hast, was alles auf dich zukommt und wie man alles regelt ist wohl auch normal. Ich glaube das hat man anfangs immer, also ich denke wenn ich später mal ein Kind bekomme, das ich da erst mal die gleichen Ängste habe, weil dann natürlich alles neu ist und sich verändert aber auch wenn ihr die genannten Probleme habt, denke ich das ihr das schon meistern werdet, es gibt ja auch so viele Hilfen die man in Anspruch nehmen kann. Für deine Entbindung wünsche ich dir bzw. euch alles alles gute!! und auch für das danach, wünsche ich euch alles gute und viel Kraft! Wenn ihr zusammenhaltet bekommt ihr das sicher hin und auch wenn man kein Geld hat kann man trotzdem eine gute Mutter sein! Geld ist ja eben auch nicht alles.

Das wegen der Unfruchtbarkeit ist auch gut zu wissen, das wäre für mich nämlich der totale Horror, wenn dem so wäre, aber ich gehe auch mal davon aus, das alles in Ordnung ist und wenn wir uns dann für ein Kind entscheiden, es auch alles klappt. Der Kopf spielt bei so was ja auch eine gewisse Rolle.

Dankeschön!
Und natürlich spielt da der Kopf auch seine Rolle mit.
Überlasst es dann einfach der Natur. Wenn dein Körper möchte, dann wird er dich das schon wissen lassen, nur nicht zu sehr drauf versteifen, das endet in den seltensten Fällen gut.

Danke für deine Worte und weiterhin kluge Gedanken!

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1. November 2012 um 13:25

...
Hallo Stephie,
mich hat dein Text sehr bewegt.
Ich muss sagen, ich selbst hatte nach vielen Diskussionen, Gesprächen, Tränen etc. eine Abtreibung am 10.10.
Ich kann nicht behaupten, dass es meine Entscheidung war- es ist aber jetzt so wie es ist.
Ich finde es toll, dass du deinen Gefühlen freien Lauf lässt.
Ich habe seit der Abtreibung nicht einmal weinen können. Ich weiß nicht wieso. Es tut mir in der Seele weh, was passiert ist, jedoch kann ich nicht drüber reden, denken oder weinen- und bestimmt nicht weil es mir egal war sondern ich denke dass es Selbstschutz ist.

Wenn du das Gefühl hast in Depresionen abzudriften, dann such dir früh genug Hilfe. Psychologische Hilfe wird auch von den Kassen bezahlt und ich denke, dass ist doch alles besser als wieder in Depresionen zu landen.

Bzgl. Unfruchtbarkeit brauchst du dir, wie ja schon einige gesagt haben, keine SOrgen machen. Die Ärzte halten sich von den Eierstöcken fern und wenn sich nichts Entzündet kann da auch nichts passieren.

Lass den Kopf nicht hängen und wenn du merkst es geht nicht mehr, such dir professionelle Hilfe!

Ich hoffe du kannst alles bald verarbeiten!

Liebe Grüße
Seeteufel

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1. November 2012 um 14:00
In Antwort auf pippa_12721621

...
Hallo Stephie,
mich hat dein Text sehr bewegt.
Ich muss sagen, ich selbst hatte nach vielen Diskussionen, Gesprächen, Tränen etc. eine Abtreibung am 10.10.
Ich kann nicht behaupten, dass es meine Entscheidung war- es ist aber jetzt so wie es ist.
Ich finde es toll, dass du deinen Gefühlen freien Lauf lässt.
Ich habe seit der Abtreibung nicht einmal weinen können. Ich weiß nicht wieso. Es tut mir in der Seele weh, was passiert ist, jedoch kann ich nicht drüber reden, denken oder weinen- und bestimmt nicht weil es mir egal war sondern ich denke dass es Selbstschutz ist.

Wenn du das Gefühl hast in Depresionen abzudriften, dann such dir früh genug Hilfe. Psychologische Hilfe wird auch von den Kassen bezahlt und ich denke, dass ist doch alles besser als wieder in Depresionen zu landen.

Bzgl. Unfruchtbarkeit brauchst du dir, wie ja schon einige gesagt haben, keine SOrgen machen. Die Ärzte halten sich von den Eierstöcken fern und wenn sich nichts Entzündet kann da auch nichts passieren.

Lass den Kopf nicht hängen und wenn du merkst es geht nicht mehr, such dir professionelle Hilfe!

Ich hoffe du kannst alles bald verarbeiten!

Liebe Grüße
Seeteufel

Huhu
Vielen lieben Dank für deinen lieben Beitrag!
Das mit dem Selbstschutz kenne ich, allerdings nicht von mir, sondern von meinem Freund. Mein Freund kann auch nicht darüber weinen, reden ja, weil ich eben rede bedarf hab. Aber er hat sich gegenüber dem Kind - ich nenne es mal, komplett abgeschirmt. Keine Emotionen dem gegenüber zugelassen und das auch nur aus Selbstschutz. Der einzige Moment wo er Emotionen zuließ das war als ich (nachdem wir von der Schwangerschaft erfahren haben) fertig mit den nerven war und nur geweint hab. Da fing er auch an zu weinen und meinte das ich ihm richtig leid tue. Für ihn ist es schrecklich mich unglücklich zu sehen. Fand ich von ihm sehr emotional. Ich hab ihn in 2 Jahren Beziehung erst 2 mal dann jetzt weinen gesehen und das eine mal war, weil er unendliche Wut auf einen Freund hatte. Also ich hab da mehr oder weniger einen Eisblock an der Seite . Aber mittlerweile, vor allem jetzt durch das Erlebnis taut er auf. Das meinte ich in einem vorherigen Beitrag mit "das ich ihn neu kennen lerne".

Er passt auf das ich nicht abdrifte, momentan bin ich aber stabil, bis auf einige Momente und laufe nicht Gefahr abzurutschen. Ich hab mich allerdings trotzdem jetzt erst mal dem eigentlichen Stress den ich sonst habe komplett entzogen, damit ich das in ruhe verarbeiten kann.

Ich wünsche dir ebenfalls, das du da gut mit umgehen kannst. Selbstschutz hat zwar Vorteile, aber auch Nachteile. Ich hoffe das du das für dich verarbeiten kannst und irgendwann drüber reden kannst. Das reden befreit anstatt sich zu verschließen, konnte ich gut während meiner Depressionen lernen.

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