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Eilt !! Fruchtwasseruntersuchung oder nicht? Schwere Entscheidung, wer hat Erfahrung?

15. April 2009 um 14:32

Hallo, meine Freundin 38 J ist das erste Mal schwanger, 21. SSW). Auf grund Ihres Alters gehört sie zur statistischen Risikogruppe eine Ind mit Down-Syndrom auf die welt bringen zu können. Die Schwangerschaft verlieg bislang wie im Bilderbuch, dem Baby gehts gut und gestern haben wir ein Missbildungsultraschall machen lassen, bei dem alles in ordnung war, was man jetzt beurteilen kann. Natürlich stand die Frage im Raum, eine Amniozentese machen zu lassen, was jetzt allerdings recht spät ist, was einen eventuellen Abbruch anginge. Das Risko der Untersuchung ist allerdings auch recht hoch. Wir haben uns gegen die UNtersuchung entschieden, da ja alles klar war. Gestern Abend erzählte mir meine Mutter am Telefon, dass sie einen sechs Jahre jüngeren Bruder hatte (mein Onkel also), der ein Loch in der Herzwand hatte und außerdem Trisomie 21, also Down-Syndrom. Meine Mutter hat zwei Geschwister, deren Kinder alle gesund sind und ich selbst habe einen genetisch gesunden Bruder.
Jetzt stehen wir vor der Frage, was machen? Wie würden uns die größten Vorwürfe machen, wenn nach der Amniozentese etwas passiert und das Kind wäre gesund gewesen!!

Der Arzt hat jetzt vorgeschlagen, dass er mir morgen Blut nehmen würde und untersuchen, ob in meinen Genen eine Anlage für Trisomoie 21 vorliegt. Das Ergebnis würde aber erst in einer Woche kommen. Wenn dann eine Amniozentese angezeigt wäre, dann wäre das, wenn die Ergebnisse der Amnio da sind zu spät, um Konsequenzen zu ziehen, da das Kind im falle einer Abtreibung sehr wahrscheinlich lebend auf die Welt kommen wird. Andererseits besteht die Möglichkeit, mein Blut nicht zu untersuchen und stattdessen gleich die Fruchtwasseruntersuchung zu machen. Eben mit dem Risko.


Wer hAt Erfahrungen damit und kann uns einen Rat geben? Es eilt!
Vielen Dank
Seppi

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15. April 2009 um 15:51


Ich würds wohl nicht machen lassen, wenn soweit alles gut aussieht..
Meine Cousine war vor einigen Jahren mit Zwillingen schwanger und hat eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, dabei kam es zu einer Punktion des Gehirns bei einem Zwilling, welcher nun geistig stark behindert ist.. der andere ist kerngesund. Sowas muss natürlich nich passieren, aber das Risiko is halt doch da..

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15. April 2009 um 15:54

Ich bin 41 geworden.....................
und jetzt in der 28ssw mit Zwillingen.

Bei der Feindiagnostik waren alle Konochen-maße und Organe usw. völlig in Ordnung, das einzigste was den Arzt nicht gefiehl, war das Profil meiner Zwerge, er fand es etwas zu flach, ich denke jeder Mensch sieht anders aus auch schon als Fötus. Mein gefühl sagte mir meine Kinder werden Gesund sein und ich habe nichts weiter machen lassen! Das Risiko einer FG nach dem eingriff wäre mir zu hoch gewesen nur weil dem Doc das Profil nicht gefallen hat!!!

und, sollte doch etwas nicht in Ordnung sein, dann ist es ebend so......................

alles Gute
daggi 28ssw. mit zwillis

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15. April 2009 um 16:01

Schwere Entscheidung aber...
Hallo,

als meine Mutter damals mit meiner Schwester schwanger war, gehörte sie auch zu der Risikogruppe und hat den Test machen lassen.
Leider ist es bei diesen Tests ja so, dass da keine definitiven Aussagen gemacht werden, ob nun alles in Ordnung ist oder nicht. Mein FA hat mir erklärt, dass da nur Wahrscheinlichkeiten ausgerechnet werden.
Jedenfalls kamen bei meiner Schwester katastrophale Prozente zustande, dass es quasi auch nicht verwundert hätte, wenn sie mit 2 Köpfen zur Welt gekommen wäre.
Meine Mutter hat den FA gewechselt (der 1. riet zur Abtreibung) und entschied sich schließlich, meine Schwester zu bekommen.
Und - wer hätte es gedacht - sie ist super-gesund zur Welt gekommen, ohne zusätzliche oder fehlende Beine und Arme und auch ohne geistige Behinderung.

Natürlich muss das nicht immer so passieren - das Risiko ist nach 35 ja nicht umsonst höher. Man muss halt für sich entscheiden, ob es für einen wirklich so eine wichtige Rolle spielt, auf jeden Fall ein gesundes Kind zu bekommen oder ob man sich auch mit einem behinderten arrangieren könnte.

Ich fall mit meinen 23 Jahren aus dem Risikogebiet raus, trotzdem musste mein FA mir den Test der Form halber anbieten. Bedingt durch die Story meiner Mutter (muss herrlich sein, sich 40 Wochen lang Sorgen um das Kind machen zu müssen...) habe ich es abgelehnt.
Die Gründe, die für mich auf jeden Fall dagegen sprechen sind:
a) man kriegt keine definitive Aussage über den Gesundheitszustand
b) es gibt ein gewisses Fehlgeburtenrisiko
c) für mich hat es keine Rolle gespielt - ich würde meine Kleine auch zur Welt bringen, wenn sie nicht 100 % okay wäre.

Außerdem gibt es ja dann noch die Feindiagnostik, bei der ohnehin geguckt wird, ob alles in Ordnung ist. Wobei die für Mütter, die ihr Kind im Falle des Falles abtreiben lassen würden, natürlich zu spät wäre. (Ich glaub, bei mir war's die 23. Woche.)

Man muss es natürlich immer für sich selber entscheiden - eine Garantie, für das 100%-Testergebnis gibt es nur leider nicht.

LG

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15. April 2009 um 16:58


Hallo seppi ich hatte auch eine FU machen lassen ,klar ist es mit einem Risiko verbunden ich hab auch lange überlegt hab mich dann dafüt entschieden der eingriff selbst war nicht schlimm es ist nur wichtig das ihr euch eine gute klinik oder arzt sucht der erfahrung hat,ich hab nachher mit meiner Fa gesprochen die sagte mir das solange sie die praxis hat dabei noch nie was passiert ist und die hat sie schon seit cir 25 jahren,wenn du fragen hast beantworte ich sie dir gerne.lg ilona

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16. April 2009 um 21:23

Hallo seppi
also ich hatte in der ersten ss eine fu und hate mehr angst das meine kleine ihren fuß an die nadel bringt, als vor der eigendlichen untersuchung da ich eine sehr gute klinik (arzt) hatte wo ich sagen muß risiken immer aber lieber ein risiko als weiter hin die angst ist das kind gesund oder krank?

ich habe nun die zweite risiko ss und dieses mal keine fu obwohl ich diese
gerne gemacht hätte aber durch arzt wechsel und anderen problemen ist dieses nicht mehr machbar.

naja ich kann nur empfehlen mit dem arzt des vertrauens und der richtigen klinik würde ich es auf alle fähle machen.
es hört sich schlimmer an als es ist.

lg

p.s. dabei können auch schöne bilder und erlebnisse kommen.

viel glück

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