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Eileiterschwangerschaft / Wie damit umgehen?

19. Juli 2007 um 21:34

Hallo ich bin neu hier, und nur zufällig auf diese Seite gestoßen. Naja zufällig eher nicht... Kurz zu mir: Am 10.05. diesen Jahres bekamm ich leichte Schmierblutungen zu meiner normaligen "Periodenzeit". Da die Regel nicht richtig einsetze machte ich spaßeshalber einen Schwangerschaftstest. Dieser war positiv und die Freude groß. Ich machte gleich einen Termin beim FA und da wurde die Freude dann erstmals getrübt. Der FA konnte nichts in der Gebärmutter feststllen, beruighte mich aber, das könne ja noch kommen... Leider nicht. Am 25.05. wurde ich nach FA-Besuch in die Klinik eingewiesen und sofort operiert. Auschabung und Eileiter wurden ausgeringt...

Da ich mich von vorneherein veruchte etwas in meiner Freude zu bremse(dass die Entäuschung dann nicht so groß ist) konnte ich nach dem Abbruch dann auch (dacht ich zumindest) ziemlich gut mit dem ganzen umgehen.

Nun ist aber etwas Zeit vergangen und ichspüre wie mich das ganze immer mehr einholt. Es geht mir von tag zu Tag seelisch einbischen schlechter. Auch wirklich danach fragen wie es mir geht, tut keiner mehr. Anscheinend glauben die Leute dass man so etwas nach zwei Monaten schon vergessen hat.

Nun sollen wir 3-6 Monate Pause machen. Mir fällt dies so schwer. Am liebsten würde ich es gleich wieder versuchen, andererseits ist die Angst vor einer erneuten Eileiterschwangerschaft sehr groß. Aber auf jeden Fall werden wir die Wartezeit von 4 Monaten einholen. Nur wie verbringt man am besten die Zeit bis dahin??? Es fällt mir so schwer nicht jede Sekunde daran zu denken, denn das würde mich noch viel mehr runter ziehen. Aber vielleicht finde ich hier in diesem Forum jemanden der einfach mal Lust hat über ähnliches zu reden. Ich denke das würde mir sehr helfe.

Ich freu mich über jede noch so kleine E-Mail.

Liebe, liebe Grüße Tamse1

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20. Juli 2007 um 9:32

Ich kann dich gut verstehen!
Ich selbst hatte Ende Oktober 06 eine ESS mit Blut im Bauchraum. Mir wurde ein Eileiter entfernt. Es war ein absolutes Wunschkind und konnte doch nicht bei uns bleiben. Im Krankenhaus ging es mir seelisch noch einigermaßen gut, aber zu Hause kamen dann doch öfters die Tränen. Ich habe zu der Zeit viel im Internet nach Gedichten für unseren kleinen Stern gesucht und auch gefunden und habe auch selbst Gedichte für unseren kleinen Stern aufgeschrieben, das hat mir sehr geholfen, Abschied zu nehmen.
Wir sollten nur 2 Zyklen abwarten und dann durften wir wieder loslegen. Nach dem 4. Zyklus hat es dann geklappt und mittlerweile bin ich in der 26.SSW und spüre unsere Kleine heftig treten. Ich werde sie ziemlich genau ein Jahr nach der ESS in meinen Armen halten können. Meine beiden Jungs freuen sich auch schon riesig auf ihre kleine Schwester.
Nimm dir Zeit um Abschied zu nehmen von eurem kleinen Stern, der Schmerz wird weniger werden, vergessen wird man wohl nie. Und gib die Hoffnung nicht auf, vielleicht wirst du ja auch schon bald ein kleines Würmchen in den Armen halten.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Gute
Petra

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20. Juli 2007 um 16:43
In Antwort auf telma_12668530

Ich kann dich gut verstehen!
Ich selbst hatte Ende Oktober 06 eine ESS mit Blut im Bauchraum. Mir wurde ein Eileiter entfernt. Es war ein absolutes Wunschkind und konnte doch nicht bei uns bleiben. Im Krankenhaus ging es mir seelisch noch einigermaßen gut, aber zu Hause kamen dann doch öfters die Tränen. Ich habe zu der Zeit viel im Internet nach Gedichten für unseren kleinen Stern gesucht und auch gefunden und habe auch selbst Gedichte für unseren kleinen Stern aufgeschrieben, das hat mir sehr geholfen, Abschied zu nehmen.
Wir sollten nur 2 Zyklen abwarten und dann durften wir wieder loslegen. Nach dem 4. Zyklus hat es dann geklappt und mittlerweile bin ich in der 26.SSW und spüre unsere Kleine heftig treten. Ich werde sie ziemlich genau ein Jahr nach der ESS in meinen Armen halten können. Meine beiden Jungs freuen sich auch schon riesig auf ihre kleine Schwester.
Nimm dir Zeit um Abschied zu nehmen von eurem kleinen Stern, der Schmerz wird weniger werden, vergessen wird man wohl nie. Und gib die Hoffnung nicht auf, vielleicht wirst du ja auch schon bald ein kleines Würmchen in den Armen halten.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Gute
Petra

Danke
Vielen Dank für deinen netten Worte und Zeilen

Leider kam bis dato von der Familie und Bekannten nicht annähernd so viel...
Aber man kann sich als aussenstehender eben schlecht in so eine Lage versetzen und ich versuche auch immer alles so gut es geht zu "überspielen". Tränen sind mir schon etliche gelaufen
Vielleicht werde ich die Iddee mit den Gedichten einfach mal übernehmen.

Freut mich für euch, dass es so schnell wieder geklappt hat.
Komisch da gehen die Meinungen wohl eher auseinander. Ich hab schon von vielen gelesen die länger als 6 Monate warten sollten und einige die gleich wieder drauf loslegten. Naja aber irgendwie vertraut man ja doch auf seinen eigenen FA.

Angst habe ich nur, das ganze noch einmal durchmachen zu müssen. Die Operation ist "das kleinste Übel". Aber die Vorfreude die man hat und die einem so schnell wieder genommen wird, dass ist das schlimmste. Leider haben wir bis dato noch keine Kinder, es wäre unser erstes und absolutes Wunschkind...

Es ist wirklich aufbauend von Dir zu hören und vor allem davon dass es so schnell wiede funktioniert hat. Man soll danach ja irgendwie "fruchtabrer" sein, hab ich mir mal sagen lassen.

Hoffe Dir geht es auch weiterhin gut und dass Eurer Würmchen gesund und munter das Licht der Welt erblickt.

Liebe Grüssse

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