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Eileiterschwangerschaft - was nun?

17. August 2009 um 14:51

Hallo!

Ich bin seit gestern aus dem KH entlassen worden - ich hatte eine Eileiterschwangerschaft. Vor 4 Wochen hatte ich schon eine Ausschabung hinter mir, weil sich das Ei nicht eingenistet hatte, der HCG-Wert aber trotzdem (wenn auch nur leicht) gestiegen ist.
Da die Blutungen aber nicht aufhörten, und auch der HCG-Wert nach der Ausschabung nicht weiter sank (lag noch bei 144), musste ich noch einmal ins Krankenhaus, wo dann durch eine Bauchspiegelung festgestellt wurde, dass noch Zellgewebe des befruchteten Eies im rechten Eileiter war.
Glücklicherweise konnte der Eileiter erhalten bleiben.
Trotzdem habe ich nun riesige Angst, das alles noch einmal durchmachen zu müssen. Hat jemand von euch vielleicht ähnlich Erfahrungen gemacht?
Wie hoch ist das Risiko, dass sich das Ei beim nächsten Mal wieder im Eileiter festsetzt?
Es war meine erste Schwangerschaft - und auch, wenn es ein ungeplantes Wunschkind war, bin ich ziemlich traurig...

Ich freue mich auf eure Nachrichten!

Liebe Grüße,
Tita

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17. August 2009 um 20:11

Hallo!

Ich kann dich voll und ganz verstehen...du hast noch das Glück im Unglück und dein Eileiter konnte erhalten bleiben.
Ich musste vor einer Woche ähnliches durchmachen......nach einjährigem "Probieren" wurde ich ENDLICH zum ersten mal schwanger......ich war in der 6 SSW und die Freude hielt nicht lange. Diagnose Eileiterschwangerschaft....bek am mitten in der nacht heftige Schmerzen und musste sofort ins Krankenhaus. Leider musste bei mir der rechte Eileiter entnommen werden.
Und mich plagt jetzt auch die ständige Angst einer erneuten Eileiterschwangerschaft
Die Ärzte im Krankenhaus sagten ...Ich hätte ein erhöhtes Risiko einer erneuten Eileiterschwangerschaft.
Ich versuche aber rotzdem optimistisch zu sein...und lese viele Beiträge hier im Forum.....die mich ermutigen es trotzallem nochmal zu versuchen Zudem besteht ein Risiko bei jeder Frau.

Lass Dich nicht entmudigen....es klappt sicher beim nächsten Mal


Lieben Gruß

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18. August 2009 um 7:29

Re
Liebe Tita,

tut mir leid, dass Du das auch erleben mußtest. Ich hatte letztes Jahr eine Fehlgeburt und eine Eileiter-SS links, der Eileiter konnte erhalten werden.

Natürlich haben wir jetzt Angst! Und das wird vermutlich auch so bleiben ... Ich habe eine sehr liebe Gyn und die sagte, ich habe jetzt ein ca. 30% Risiko wieder eine Eileiter-SS zu bekommen - also ein 70% Risiko, dass es beim nächsten Mal gut geht ...

Aber die Angst ist da, fast jeden Zyklus. Besonders wenn mein Eisprung auf der operierten Seite ist, drehe ich am Rad. Und mach Dich darauf gefasst, dass es auf der operierten Seite in den ersten Monaten schmerzt und zieht, wenn das Ei durch den Eileiter wandert ... Ich habe schon unzählige Schwangerschaftstests verbraten, weil ich sicher gehen wollte, nicht (eileiter-)schwanger zu sein ...

Willst Du denn jetzt gleich wieder schwanger werden?

Liebe Grüße und gute Besserung,
Liane

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18. August 2009 um 9:23
In Antwort auf evaanna2

Hallo!

Ich kann dich voll und ganz verstehen...du hast noch das Glück im Unglück und dein Eileiter konnte erhalten bleiben.
Ich musste vor einer Woche ähnliches durchmachen......nach einjährigem "Probieren" wurde ich ENDLICH zum ersten mal schwanger......ich war in der 6 SSW und die Freude hielt nicht lange. Diagnose Eileiterschwangerschaft....bek am mitten in der nacht heftige Schmerzen und musste sofort ins Krankenhaus. Leider musste bei mir der rechte Eileiter entnommen werden.
Und mich plagt jetzt auch die ständige Angst einer erneuten Eileiterschwangerschaft
Die Ärzte im Krankenhaus sagten ...Ich hätte ein erhöhtes Risiko einer erneuten Eileiterschwangerschaft.
Ich versuche aber rotzdem optimistisch zu sein...und lese viele Beiträge hier im Forum.....die mich ermutigen es trotzallem nochmal zu versuchen Zudem besteht ein Risiko bei jeder Frau.

Lass Dich nicht entmudigen....es klappt sicher beim nächsten Mal


Lieben Gruß

Hallo zusammen!
Vielen lieben Dank für eure Antworten. Habe mich sehr gefreut von euch zu lesen.
Es tut mir sehr leid für euch dass ihr das auch mitmachen musstet....es ist wirklich schwer und ich glaube, es ist für diejenigen, die sowas noch nicht erlebt haben, auch schwer zu verstehen.
Es ist "schön", hier im Forum auf Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen. Zumal ich den Eindruck habe, dass dieses Thema eher zu den Tabuthemen gehört. Viele Leute reden nicht darüber - aber ich habe für mich festgestellt, dass es mir besser geht, wenn ich darüber spreche.

Ich war gestern noch beim Gyn. Meine Ärtzin meinte, ich sollte nun ein halbes Jahr warten, bis wir es wieder probieren, damit die Wunden am Eileiter richtig verheilen. Das risiko, erneut eine ELSS zu bekommen, ist auf jeden Fall erhöht - eine Prozentzahl konnte sie mir aber nicht nennen.
Ausserdem hat sie mir dazu geraten, dass ich erneut eine Bauchspiegelung machen sollte, um zu schauen, ob die EL auch wirklich durchgängig sind. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das möchte, zumal ich die OP sehr schmerzhaft empfunden habe und auch die Narkose nicht gut vertragen habe. Jetzt werde ich mir morgen noch eine zweite Meinung einholen.
Ich habe vorher nie darüber nachgedacht, dass das Kinderkriegen so kompliziert sein kann!! Aber da nach der ELSS mein Kinderwunsch jetzt noch viiiiiel größer ist, als vorher, werde ich alles versuchen, damit es schnell wieder klappt.

Wie kann man denn festellen, auf welcher Seite der ES ist? Ich habe bisher meinen ES nie gemerkt...gibt es dazu spezielle Tests, die beim Gyn durchgeführt werden können?

Ich wünsch euch von Herzen, dass es bei euch ganz schnell wieder klappt und drückeuch dafür ganz fest die Daumen.

Viele sonnige Grüße,
Tita

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19. August 2009 um 8:12
In Antwort auf ti26ta

Hallo zusammen!
Vielen lieben Dank für eure Antworten. Habe mich sehr gefreut von euch zu lesen.
Es tut mir sehr leid für euch dass ihr das auch mitmachen musstet....es ist wirklich schwer und ich glaube, es ist für diejenigen, die sowas noch nicht erlebt haben, auch schwer zu verstehen.
Es ist "schön", hier im Forum auf Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen. Zumal ich den Eindruck habe, dass dieses Thema eher zu den Tabuthemen gehört. Viele Leute reden nicht darüber - aber ich habe für mich festgestellt, dass es mir besser geht, wenn ich darüber spreche.

Ich war gestern noch beim Gyn. Meine Ärtzin meinte, ich sollte nun ein halbes Jahr warten, bis wir es wieder probieren, damit die Wunden am Eileiter richtig verheilen. Das risiko, erneut eine ELSS zu bekommen, ist auf jeden Fall erhöht - eine Prozentzahl konnte sie mir aber nicht nennen.
Ausserdem hat sie mir dazu geraten, dass ich erneut eine Bauchspiegelung machen sollte, um zu schauen, ob die EL auch wirklich durchgängig sind. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das möchte, zumal ich die OP sehr schmerzhaft empfunden habe und auch die Narkose nicht gut vertragen habe. Jetzt werde ich mir morgen noch eine zweite Meinung einholen.
Ich habe vorher nie darüber nachgedacht, dass das Kinderkriegen so kompliziert sein kann!! Aber da nach der ELSS mein Kinderwunsch jetzt noch viiiiiel größer ist, als vorher, werde ich alles versuchen, damit es schnell wieder klappt.

Wie kann man denn festellen, auf welcher Seite der ES ist? Ich habe bisher meinen ES nie gemerkt...gibt es dazu spezielle Tests, die beim Gyn durchgeführt werden können?

Ich wünsch euch von Herzen, dass es bei euch ganz schnell wieder klappt und drückeuch dafür ganz fest die Daumen.

Viele sonnige Grüße,
Tita

Re
Hallo Tita,

Deine Gyn scheint eher konservativ zu sein und will auf Nummer sicher gehen. Meine Gyn hält eine Bauchspiegelung für völlig übertrieben nach einer EL-SS, sie meinte, dass sei "mit Bomben auf Spatzen geschossen". Wir haben vereinbart, dass ich erstmal einige Monate probieren soll, so schwanger zu werden. Wenn es dann nicht klappt, kann man immer noch überprüfen, ob die Eileiter durchgängig sind. Dazu muß übrigens nicht zwingend wieder eine Bauchspiegelung gemacht werden, sondern es gibt ein spezielles Ultraschallverfahren (Echorvist). Nachteil beim Ultraschall ist halt, dass man gegebenenfalls das Problem nicht gleich beheben kann. Ich würde auch noch eine Meinung einholen. Und hör auf jeden Fall auf Dein Bauchgefühl! Es ist Dein Körper und Du mußt entscheiden, was Du machen lassen willst.

Mit dem ES kann ich Dir nicht weiterhelfen - ich wünschte, ich wüßte das jeden Monat ... obwohl ich ihn auf der operierten Seite manchmal spüre. Die Gyn kann sicher per Ultraschall kontrollieren, auf welcher Seite das Ei springt, aber soweit ich weiß, sind die Eileiter beweglich und fangen manchmal auch Eier vom gegenüberliegenden Eierstock auf (???). Frag doch mal Deine Gyn.

Liebe Grüße,
Liane

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19. August 2009 um 14:59
In Antwort auf liane575

Re
Hallo Tita,

Deine Gyn scheint eher konservativ zu sein und will auf Nummer sicher gehen. Meine Gyn hält eine Bauchspiegelung für völlig übertrieben nach einer EL-SS, sie meinte, dass sei "mit Bomben auf Spatzen geschossen". Wir haben vereinbart, dass ich erstmal einige Monate probieren soll, so schwanger zu werden. Wenn es dann nicht klappt, kann man immer noch überprüfen, ob die Eileiter durchgängig sind. Dazu muß übrigens nicht zwingend wieder eine Bauchspiegelung gemacht werden, sondern es gibt ein spezielles Ultraschallverfahren (Echorvist). Nachteil beim Ultraschall ist halt, dass man gegebenenfalls das Problem nicht gleich beheben kann. Ich würde auch noch eine Meinung einholen. Und hör auf jeden Fall auf Dein Bauchgefühl! Es ist Dein Körper und Du mußt entscheiden, was Du machen lassen willst.

Mit dem ES kann ich Dir nicht weiterhelfen - ich wünschte, ich wüßte das jeden Monat ... obwohl ich ihn auf der operierten Seite manchmal spüre. Die Gyn kann sicher per Ultraschall kontrollieren, auf welcher Seite das Ei springt, aber soweit ich weiß, sind die Eileiter beweglich und fangen manchmal auch Eier vom gegenüberliegenden Eierstock auf (???). Frag doch mal Deine Gyn.

Liebe Grüße,
Liane

RE:
Hallo Liane!

Vielen Dank für deine ausführlichen Antworten! Ich finde es echt total super, dass du immer so viel Informationen weitergibst - auch bei den anderne Beiträgen!

Ich komme gerade von meiner Frauenärztin, die mir heute die Fäden gezogen hat. Ich habe nun auch nocheinmal ganz ausführlich mit ihr über meine ELS gesprochen (die andere FA war nur vertretungsweise für sie da!):

Zum Glück lag meine ELS nicht im verengten Teil des Eileiters, sonder dort, wo der EL sehr weit ist (direkt gegenüber vom Eierstock quasi). Sie sagte, dass das wohl die "glücklichste "Variante einer ELS wäre, da hier eventuelle Verwachsungen (die nicht zwingend nach einer OP entstehen müssen) das Ei nicht daran hindern, in die Gebärmutter zu gelangen. Ich darf nun rein theoretisch in 4-6 Wochen wieder "starten" - im Fall, dass die ELS aber im verengten Teil des EL gewesen wäre, hätte meine Gyn mir dazu geraten, ca. 3-4 Monate zu warten.
Ich bin echt total happy gerade!!!

Ich hoffe, dass bei dir (und auch bei allen anderen, die das gleiche Schicksal haben), alles gut wird. Ich habe gerade noch von einer Bekannten gehört, dass ihre Schwester auch eine ELS hatte und nach 4 Monaten bereits wieder schwanger geworden ist und nun einen kerngesunden Jungen zur Welt gebracht hat! Also: Es gibt immer Hoffnung!!

Ich wünsche euch allen alles Liebe und Gute!
Danke für eure Antworten. Das Forum hat mir hier echt total geholfen!

Viele liebe Grüße,
Tita

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21. August 2009 um 11:48
In Antwort auf ti26ta

RE:
Hallo Liane!

Vielen Dank für deine ausführlichen Antworten! Ich finde es echt total super, dass du immer so viel Informationen weitergibst - auch bei den anderne Beiträgen!

Ich komme gerade von meiner Frauenärztin, die mir heute die Fäden gezogen hat. Ich habe nun auch nocheinmal ganz ausführlich mit ihr über meine ELS gesprochen (die andere FA war nur vertretungsweise für sie da!):

Zum Glück lag meine ELS nicht im verengten Teil des Eileiters, sonder dort, wo der EL sehr weit ist (direkt gegenüber vom Eierstock quasi). Sie sagte, dass das wohl die "glücklichste "Variante einer ELS wäre, da hier eventuelle Verwachsungen (die nicht zwingend nach einer OP entstehen müssen) das Ei nicht daran hindern, in die Gebärmutter zu gelangen. Ich darf nun rein theoretisch in 4-6 Wochen wieder "starten" - im Fall, dass die ELS aber im verengten Teil des EL gewesen wäre, hätte meine Gyn mir dazu geraten, ca. 3-4 Monate zu warten.
Ich bin echt total happy gerade!!!

Ich hoffe, dass bei dir (und auch bei allen anderen, die das gleiche Schicksal haben), alles gut wird. Ich habe gerade noch von einer Bekannten gehört, dass ihre Schwester auch eine ELS hatte und nach 4 Monaten bereits wieder schwanger geworden ist und nun einen kerngesunden Jungen zur Welt gebracht hat! Also: Es gibt immer Hoffnung!!

Ich wünsche euch allen alles Liebe und Gute!
Danke für eure Antworten. Das Forum hat mir hier echt total geholfen!

Viele liebe Grüße,
Tita

Ja fein.
Ja fein! Dann können wir ja bald zusammen hibbeln ...

Alles Liebe,
Liane

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