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Eileiterschwangerschaft und was jetzt?

23. März 2011 um 11:05

Ich habe ein ganz schreckliche Geschichte hinter mir! Vor genau drei Monaten hatte ich einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand und das absolute Glücksgefühl im Bauch. Ich malte mir schon aus wie ich mit meinem zweijährigen Sohn Niko und den Baby jeden Tag zum See fahren würde. Wie schon alles werden würde mit einem zweiten Kind. Das es für Niko jetzt auch genau der richtige Zeitpunkt war ein Geschwisterchen zu bekommen und dann... Dann merkte ich das etwas anders war, ich hatte immer wieder ganz leichte Blutungen und war deshalb sehr besorgt. Natürlich ging ich zum Arzt, doch sie konnte nichts in der Gebärmutter sehen. Dann nahm sie mir Blut ab. Am nächsten Tag bekam ich einen Anruf von ihr, ihr HCG Wert ist auf 28, sie werden in den nächsten zwei Tagen eine Fehlgeburt haben. Ich natürlich geschockt. Als diese zwei Tage um waren und immer noch nichts geschah, machte ich erneut einen Test, der diesmal stärker positiv war. Dann fuhr ich ins Krankenhaus wo man mir mitteilte das mein HCG nun auf 218 sei und als ich fragte was das bedeutet bekam ich keine Auskunft. Ich ging nun zu einem anderen Arzt der wiederum sagte, das es jetzt drei Möglichkeiten gibt, entweder haben sie bald eine Fehlgeburt, oder der Eisprung hat sich verschoben, oder es ist eine Eileiterschwangerschaft. Von diesem Zeitpunkt an war ich natürlich richtig verzweifelt. Jetzt musste ich laufend Ultraschalluntersuchungen und Blutabnahmen machen. Der Wert stieg aber er verdoppelte sich nicht wie es hätte sein sollen. Dann bekam ich ein ziehen auf der linken Seite. Ging zu einem anderen Arzt der mir wiederum einreden wollte das mein Eisprung auf der rechten Seite gewesen sei und das was ichlinks spüre nur einbildung ist und das ich noch abwarten solle. Als der HCG dann schon auf 2000 war und man immer noch nichts sehen konnte ließen sie mich weiter warten- es könne ja immer noch eine normale Schwangerschaft sein. Ich ging dann zu einer weiteren Ärztin, die dann die EIleiterschwangerschaft an der linken Seite gesehen hat. Meine Vermutungen wurden bestätigt und ich brach in Tränen aus, als ich hörte das der zwei Milimeter große Embryo bereits einen Herzschlag hat. Sie schickte mich ins Krankenhaus, wo mir bei einem HCG von 4000 MTX verabreicht wurde, aber nicht sofort, sondern erst am nächsten Tag, nach der ersten Spritze sollte ich in vier Tagen wieder kommen. Als sie mir Blut abnahmen, war der HCG auf 5466 gestiegen, sie gaben mir noch eine MTX Spritze. Vier Tage später hatte ich wieder eine Kontrolle. Der HCG war auf 4555 gefallen. Ich war etwas erleichtert. Aber dann... bekam ich am darauffolgenden Tag extrem starke Schmerzen, ein ziehen auf beiden Seiten. Dachte zuerst es seien Regelschmerzen. Ich reif im Krankenhaus an und sie sagten mir ich solle kommen. Also fuhr ich ins Krankenhaus. Dort angekommen stellten sie fest das Blut im Bauch war. Wollten aber noch abwarten, ob es von alleine weg geht. Lag dort am Zimmer und auf einmal brach ich zusammen, hatte ganz kurz keinen Puls und keinen Blutdruck mehr. Dann lagerten die meine Füße hoch und ich kam wieder zu mir. Dann unterschrieb ich noch einen Vertrag und kam sofort in den OP. Vier Liter Blut habe ich dabei verloren und den linken Eileiter. Jetzt stellt sich mir die Frage wie es weiter gehen soll. Die Sehnsucht nach einem zweiten Kind ist noch größer geworden, aber auch die Angst das wieder etwas schief geht. Hat einer von euch ähnliches durchgemacht bzw. wer kann mir einen Ratschlag geben?

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23. März 2011 um 13:24

Weitere SS
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der EL, in der die ELSS war, entfernt worden. Mit dem EL kann also nichts mehr schiefgehen. Wenn der andere EL frei ist, kannst Du über den ganz normal ss werden, auch wenn es etwas als mit zwei EL dauern kann. Aber wenn 85 Dein Geburtsjahr ist, hast Du ja kein Zeitproblem.

Mist, daß Du erst so spät an einen kompetenten Arzt geraten bist, das hätte wirklich übel ausgehen können. Bei mir ist die ELSS schon in der 6. SSW erkannt worden, so daß auch der EL erhalten geblieben ist, weil kein größerer Schaden entstanden ist.

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27. März 2011 um 15:13

Huhu
Au weia..das ist ja eine schreckliche Geschichte. Zumindest im Hinblick auf die "herumdoktorei" der Ärzte.
Ich gebe meiner Vorrednerin recht, denn auch mit einem funktionierenden Eileiter kannst du problemlos schwanger werden.

Alles Gute!

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