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Eileiterschwangerschaft - Folgen

20. Januar 2008 um 19:51

Hallo Mädels,

ich hatte letzte Woche eine ESS-Operation in der 6ten SSW (( Mein Eileiter konnte zwar erhalten werden, aber neben der Traurigkeit fühle ich nun eben auch die Angst aufkommen...

Der Arzt hat gesagt, dass wir es in 3 Monaten wieder versuchen können. Er meinte auch, dass die Wahrscheinlichkeit für erneute Komplikationen nur geringfügig höher ist jetzt, aber im Netz habe ich nun einige Male von 25%igem Risiko gelesen und dass die Wahrscheinlichkeit für eine neue SS nur 50-60% beträgt. Ich weiss, ihr schreibt hier immer wieder von positiven Wiederlegungen, aber meine Angst ist jetzt schon sehr groß ((

Ich bin auch unsicher, ob es so gut war, den Eileiter zu erhalten. Sicher erhöhen beide die Chance auf ne SS mehr als nur einer, aber der eine ist ja (abgesehen davon dass er sowieso ja anscheinend nicht super duchgängig ist) durch die OP auch noch lädiert (( Ich will echt nicht, dass ich das nochmal durchmachen muss!

Angeblich gibt es Möglichkeiten, dass man vorher feststellt, in welchem Eierstock die Eizelle heranreift. Stimmt das? Ich bin echt verunsichert, weil ich nicht mal weiss, warum es bei mir zu der ESS gekommen ist. Auch wenn man das schlecht prognostizieren kann... aber die Problematik besteht ja weiterhin bzw. hat sich ja nun auch noch zugespitzt und die Chance, dass die Eizelle wieder auf der Seite befruchtet wird, ist ja immer hin 50/50! (((

Über einige Meinungen, Tipps,... wär ich sehr dankbar! Wenn jemand Fragen hat zu der Thematik: jederzeit "gerne".

Danke,
geena

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21. Januar 2008 um 1:01

Hi geena
Also erst mal tut es mir leid dass du ne ESS durchmachen musstest.
Ich habs zweimal hinter mir, und zwar innerhalb von zwei Monaten.

Ich versuche mal einige deiner Fragen zu beantworten:
ich habe noch nie gehört dass es nach einer ESS schwieriger ist schwanger zu werden. Wie schon oben erwähnt wurde ich ja sofort nach der ersten ESS wieder schwanger (so schnell wars gar nicht geplant). Und das mit nur einem Eileiter! Denn der rechte Eileiter wurde mir bei der ersten OP entfernt (ich war in der achten Woche).
Wenn ein Eileiter entfernt ist, übernimmt der andere automatisch dessen Funktion mit. Das heißt, man wird genau so schnell schwanger wie mit zwei Eileitern.

Wie hoch die Gefahr einer erneuten ESS ist kann dir niemand wirklich sagen. Zu mir meinten die Ärzte das Risiko ist nur geringfügig höher, also so wie der Arzt auch zu dir gesagt hat.

Du kannst deine Eileiter überprüfen lassen. Das wird unter Vollnarkose über Bauchspiegelung gemacht. Aber was da genau gemacht wird weiß ich nicht. Irgendwas mit blauer Flüssigkeit um zu sehen ob der Eileiter durchgängig ist.

Um festztustellen auf welcher Seite du deinen Eisprung hast, das kann dir der FA sagen. Du musst nur zu einem bestimmten Zeitpunkt hingehen und er kann dir dann nach ner kurzen Untersuchung sagen auf welcher Seite dein Eisprung ist.

Warum es zur ESS gekommen ist, weiß man in den meisten Fällen nicht.

Kleiner Tipp: lies nicht so viel im Internet. Damit macht man sich nur total verrückt. Ich habs leider auch gemacht. Mir haben sämtliche Ärzte (Hausarzt, FA und noch andere Ärzte) abgeraten im Internet zu lesen. Die regen sich richtig drüber auf weil sie wissen dass man sich dadurch verrückt macht.

Puuh jetzt hab ich aber nen Roman geschrieben! Sorry! Ich hoffe es war einigermassen erträglich zum lesen!

Liebe Grüße
marenli

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21. Januar 2008 um 8:17

Eileiterschwangerschaft und weitere Folgen
Hallo zusammen,

habe gerade meine 3. Eileisterschwangerschaft hinter mir und kann dir nur einen guten Tipp geben.

Lass einfach mal Gras drüber wachsen.

Ich weiß es ist schwer nicht darüber nach zu denken. Nur wenn du noch mit Angst an die Sache rangehst kann es noch schlimmer werden.

Nach meiner 2. Eileiterschwangerschaft wollte ich nicht mehr, denn dann kam noch hinzu das man mir den Eileiter durchtrennnte.
Aber ich möchte dich nicht verunsichern.

Sondern mach einfach das was dein Herz dir Sagt.

Hoffe du hast jedemenge Freude und auch einen Partner und Eltern, die hinter dir stehen und dir weiter helfen.

Wünsche dir weiterhin viel Glück.

kruemmel19

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21. Januar 2008 um 11:48

Hallo nochmal
Danke für die Antworten! Ich denk, es ist verständlich wenn man sich danach Sorgen und Gedanken macht. Andererseits sollte man sich nicht verrückt machen, klar. Es gibt genug Positiv- und Negativ-Beispiele und letztendlich hat das Schicksal wohl den größten Einfluß auf die Zukunft...

Meine Freundin arbeitet in einer Frauenklinik und sie meinte, ich soll mich nicht verrückt machen. Eine ESS ist noch kein Weltuntergang, das kann man sich nach 2 oder 3 dann denken, aber es ist noch kein Grund zur Verzweiflung.

Sie sagt, dass es schon besser sei, dass der Eileiter drin geblieben ist, weil 1. weiss man ja den Zustand des anderen nicht und 2. wird er bei der OP durchgespült und ist dann meistens durchgängiger als vorher. Das heisst, es kann auch wenn das Ei wieder über den operierten Eileiter wandert, mit weniger Risiko ablaufen als vor der OP.

Von der Durchlässigkeitsprüfung mit der blauen Flüßigkeit hat sie mir auch erzählt. Aber ganz ehrlich, ich hab momentan sehr wenig Lust nochmal so ne Bauchspiegelung machen zu lassen, weil das für mich kein Zuckerschlecken war. Vielleicht wars für manche nur ein kleiner Eingriff, aber mir ging's die ersten Tage gar nicht gut, erst als mir die Drainage entfernt wurde, ging's mir besser.

Ich muss die Woche zum Fäden ziehen, da werd ich mich nochmal wegen dem Test auf welcher Seite das Ei sich löst, erkundigen. Aber das ist alles so ne Sache: vielleicht ist der operierte, durchgespülte Eileiter ja nun durchgängiger als der andere...?! Und damit sind wir dann wieder bei der Thematik mit dem Schicksal...

Liebe Grüße an alle!

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24. Januar 2008 um 10:03
In Antwort auf enrica_12729928

Hallo nochmal
Danke für die Antworten! Ich denk, es ist verständlich wenn man sich danach Sorgen und Gedanken macht. Andererseits sollte man sich nicht verrückt machen, klar. Es gibt genug Positiv- und Negativ-Beispiele und letztendlich hat das Schicksal wohl den größten Einfluß auf die Zukunft...

Meine Freundin arbeitet in einer Frauenklinik und sie meinte, ich soll mich nicht verrückt machen. Eine ESS ist noch kein Weltuntergang, das kann man sich nach 2 oder 3 dann denken, aber es ist noch kein Grund zur Verzweiflung.

Sie sagt, dass es schon besser sei, dass der Eileiter drin geblieben ist, weil 1. weiss man ja den Zustand des anderen nicht und 2. wird er bei der OP durchgespült und ist dann meistens durchgängiger als vorher. Das heisst, es kann auch wenn das Ei wieder über den operierten Eileiter wandert, mit weniger Risiko ablaufen als vor der OP.

Von der Durchlässigkeitsprüfung mit der blauen Flüßigkeit hat sie mir auch erzählt. Aber ganz ehrlich, ich hab momentan sehr wenig Lust nochmal so ne Bauchspiegelung machen zu lassen, weil das für mich kein Zuckerschlecken war. Vielleicht wars für manche nur ein kleiner Eingriff, aber mir ging's die ersten Tage gar nicht gut, erst als mir die Drainage entfernt wurde, ging's mir besser.

Ich muss die Woche zum Fäden ziehen, da werd ich mich nochmal wegen dem Test auf welcher Seite das Ei sich löst, erkundigen. Aber das ist alles so ne Sache: vielleicht ist der operierte, durchgespülte Eileiter ja nun durchgängiger als der andere...?! Und damit sind wir dann wieder bei der Thematik mit dem Schicksal...

Liebe Grüße an alle!

Geb die Hoffnung nicht auf...
es kann auch ganz schnell wieder schnaggeln.

Ich hatte letztes Jahr im September eine Eileiterschwangerschaft. Meine Frauenärztin meinte wir sollen 2 Regelblutungen abwarten und es dann wieder versuchen.
Und siehe da an Weihnachten war ich wieder schwanger. Ich bin jetzt in der 11. Woche und mir ist zwar mega schlecht aber wir freuen uns riesig auf unser Baby.

Ganz liebe Grüße Trixi

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8. Februar 2008 um 20:14

Folgen einer EES..
Hallo Geena,

eigentlich wollte ich in eigener Sache nun in einem anderen Forum hier etwas anfragen, als ich nun entdeckt habe, dass es mittlerweile ein "eigenes" Forum für EES hier gibt.. Finde ich gut, denn damals bei meiner EES konnte ich nur über das Fehlgeburtsforum schreiben.

Ich kenne deine Ängste sehr gut und hatte sie ebenfalls! Bei mir war es so, dass ich mitte Januar 2007 eine Fehlgeburt in der 6.SSW hatte. War sehr dramatisch, doch da hatte ich noch Hoffnung es könne bald wieder klappen, hatte ich ja keine Ausschabung gebraucht und deshalb auch keine Wartezeit auferlegt bekommen. Prompt wurde ich im darauffolgenden Zyklus erneut schwanger und es schien zunächst alles besser zu laufen, bis dass der FA bald schon keine Fruchhöhle im Uterus erkennen konnte. Von einem Übel ins andere musste erst eine Ausschabung gemacht werden und dann eine Woche später, als das HCG weiter anstieg dann mit Blutansammlung bereits im Bauchraum die Bauchspiegelung mit Entfernung der EES.

Zunächst war ich erst froh, dass der Eileiter erhalten bleiben konnte, hatte ich doch einen Kinderwunsch. Doch bald schon kamen Zweifel auf. Eine erneute EES riskieren? Ist der nicht operierte Eileiter denn wohl durchgängiger als der operierte? Gewissheit wirst du leider auch hier niemals haben! Ähnelt irgendwie einer "normalen" Fehlgeburt, bei der du auch niemals weißt wieso, weshalb warum..

Jedenfalls haben wir über die geplante Wartezeit von 3 Monaten verhütet, mein Zyklus war absolut regelmäßig bis zum 3. Zyklus, der dann nur einen einzigen Tag dauerte. Zu dem Zeitpunkt starb meine letzte Verwandte,meine Oma, und ich dachte, na super, jetzt ist auch noch mein Zyklus durcheinandergekommen. Das war an einem Wochenende. Montags jedoch plagten mich Zweifel. Da ich noch Schwangerschaftsteste zuhause hatte, führte ich einen durch und ohne Erwartung überschritt ich die Wartezeit der Ablesung, weshalb ich dem schwach positiv ausschlagenden Test zunächst keine weitere Bedeutung zukommen ließ. Am Tag darauf nach einer ehr schlaflosen Nacht jedoch "opferte" ich meinen letzten Test, den ich noch zuhause auf Vorrat hatte. Dieser war dann schon stärker positiv und ich bekam Panik, da die 3 Monate noch nicht um waren und es eigentlich geplant war, in jedem Zyklus über Ultraschall sehen zu lassen, wo der Follikel heranreift und nicht zu üben, wenn es auf der operieren Seite wäre.

Ein Termin beim FA am selben Tag bestätigte die SS. Ich war total fertig, verhütet und dann doch schwanger? Bei der ersten Untersuchung bekam ich auch noch den Hinweis, dass das Ei an der operierten Seite heranreifte, hatte Schmerzen wie bei der EEs und ja auch zu diesem Zeitpunkt schon 2 Zwischenblutungen. Nach vielen Tagen der Ungewissheit, täglichen Ultraschalluntersuchungen und Hcg Bestimmungen hatte ich schon einen Termin zur Ausschabung, bis dann im letzten Moment sich doch etwas in der Gebärmutter zeigte!!

Bis heute kann ich es noch nicht glauben! Und jetzt habe ich nur noch 3 Wochen bis zum errechneten Entbindungstermin.

Ich will dir damit nur sagen: Sicherheit kann dir keiner geben. Schließlich weiß man meist nicht, warum es überhaupt erst zur ersten EES kam (könnte ja auch auf der anderen Seite sein) und ob es nun besser ist, nur dann zu versuchen, wenn das Ei auf der "richtigen" Seite heranreift.

Tatsache ist, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine erneute EEs deutlich erhöht ist, egal auf welcher Seite. Mein Tipp daher: gehe erst das "Risiko" wieder ein, wenn du die Kraft hast alles durchstehen zu können.

Ich wünsche dir, dass du den Mut wieder findest und natürlich das nötige Glück anschließend.

Grüsse
Sanne

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9. Februar 2008 um 22:47
In Antwort auf jessie_12743146

Folgen einer EES..
Hallo Geena,

eigentlich wollte ich in eigener Sache nun in einem anderen Forum hier etwas anfragen, als ich nun entdeckt habe, dass es mittlerweile ein "eigenes" Forum für EES hier gibt.. Finde ich gut, denn damals bei meiner EES konnte ich nur über das Fehlgeburtsforum schreiben.

Ich kenne deine Ängste sehr gut und hatte sie ebenfalls! Bei mir war es so, dass ich mitte Januar 2007 eine Fehlgeburt in der 6.SSW hatte. War sehr dramatisch, doch da hatte ich noch Hoffnung es könne bald wieder klappen, hatte ich ja keine Ausschabung gebraucht und deshalb auch keine Wartezeit auferlegt bekommen. Prompt wurde ich im darauffolgenden Zyklus erneut schwanger und es schien zunächst alles besser zu laufen, bis dass der FA bald schon keine Fruchhöhle im Uterus erkennen konnte. Von einem Übel ins andere musste erst eine Ausschabung gemacht werden und dann eine Woche später, als das HCG weiter anstieg dann mit Blutansammlung bereits im Bauchraum die Bauchspiegelung mit Entfernung der EES.

Zunächst war ich erst froh, dass der Eileiter erhalten bleiben konnte, hatte ich doch einen Kinderwunsch. Doch bald schon kamen Zweifel auf. Eine erneute EES riskieren? Ist der nicht operierte Eileiter denn wohl durchgängiger als der operierte? Gewissheit wirst du leider auch hier niemals haben! Ähnelt irgendwie einer "normalen" Fehlgeburt, bei der du auch niemals weißt wieso, weshalb warum..

Jedenfalls haben wir über die geplante Wartezeit von 3 Monaten verhütet, mein Zyklus war absolut regelmäßig bis zum 3. Zyklus, der dann nur einen einzigen Tag dauerte. Zu dem Zeitpunkt starb meine letzte Verwandte,meine Oma, und ich dachte, na super, jetzt ist auch noch mein Zyklus durcheinandergekommen. Das war an einem Wochenende. Montags jedoch plagten mich Zweifel. Da ich noch Schwangerschaftsteste zuhause hatte, führte ich einen durch und ohne Erwartung überschritt ich die Wartezeit der Ablesung, weshalb ich dem schwach positiv ausschlagenden Test zunächst keine weitere Bedeutung zukommen ließ. Am Tag darauf nach einer ehr schlaflosen Nacht jedoch "opferte" ich meinen letzten Test, den ich noch zuhause auf Vorrat hatte. Dieser war dann schon stärker positiv und ich bekam Panik, da die 3 Monate noch nicht um waren und es eigentlich geplant war, in jedem Zyklus über Ultraschall sehen zu lassen, wo der Follikel heranreift und nicht zu üben, wenn es auf der operieren Seite wäre.

Ein Termin beim FA am selben Tag bestätigte die SS. Ich war total fertig, verhütet und dann doch schwanger? Bei der ersten Untersuchung bekam ich auch noch den Hinweis, dass das Ei an der operierten Seite heranreifte, hatte Schmerzen wie bei der EEs und ja auch zu diesem Zeitpunkt schon 2 Zwischenblutungen. Nach vielen Tagen der Ungewissheit, täglichen Ultraschalluntersuchungen und Hcg Bestimmungen hatte ich schon einen Termin zur Ausschabung, bis dann im letzten Moment sich doch etwas in der Gebärmutter zeigte!!

Bis heute kann ich es noch nicht glauben! Und jetzt habe ich nur noch 3 Wochen bis zum errechneten Entbindungstermin.

Ich will dir damit nur sagen: Sicherheit kann dir keiner geben. Schließlich weiß man meist nicht, warum es überhaupt erst zur ersten EES kam (könnte ja auch auf der anderen Seite sein) und ob es nun besser ist, nur dann zu versuchen, wenn das Ei auf der "richtigen" Seite heranreift.

Tatsache ist, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine erneute EEs deutlich erhöht ist, egal auf welcher Seite. Mein Tipp daher: gehe erst das "Risiko" wieder ein, wenn du die Kraft hast alles durchstehen zu können.

Ich wünsche dir, dass du den Mut wieder findest und natürlich das nötige Glück anschließend.

Grüsse
Sanne

Super Sanne! Danke!
Hallo Sanne,

Deine Geschichte hat mir gerade auch Mut gemacht. Ich hatte 2 Mal eine ESS, zweimal gleiche EL, gleiche Stelle, jetzt ist er raus, 2. OP war am 25.12.2007.

Obwohl ich Angst habe, dass eine ESS nochmal passieren kann, habe ich noch immer gute Hoffnung, dass ich irgendwann auch mal 'richtig' schwanger werden darf. Glauben mache ich es nicht mehr, aber die Hoffnung habe ich noch immer. Du hast mir wieder mehr Mut gemacht. Danke dafuer.

Viel Glueck mit deiner SS weiter, ich druecke dir die Daumen!
LG Cindy

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10. Februar 2008 um 16:57

Hallo an alle
Sorry dass ich mich erst nach einiger Zeit wieder melde, ich habe jetzt erst Mal kurz Abstand zu der ganzen Thematik gebraucht. In der 2. Woche nach der OP hatte ich erst Mal einen psychischen Einbruch irgendwie.

Danke für eure ganzen Kommentare und eine liebevolle virtuelle Umarmung an alle meine Leidensgenossinnen und alles Gute an die, die dann doch Glück hatten!!!

Ich muss dazu sagen, ich war vor einigen Jahren schon Mal schwanger, ich war noch sehr jung und es war auch eine sehr sehr verfahrene Situation, deshalb ließ ich es wegmachen. Ich bereue es heute noch total und manchmal denk ich, die ESS war nun die Strafe dafür.

Jedenfalls trotzdem macht mich die Tatsache auch stutzig, warum ich nun eine ESS hatte. Nun gut, es ist lange her und der Körper verändert sich oder es gign damals über den anderen Eileiter, wer weiss das schon.

Aber es gibt mir Hoffnung, dass ich beim nächsten Malnicht wieder eine ESS habe, wie es ja leider doch einigen geht. Man fragt sich natürlich, ob man es nicht wirklich nur über den einen (nicht operierten) Eileiter versuchen sollte, der ja vielleicht in einem besseren Zustand ist. Aber eine Gewissheit hat man auch nicht.

Ich wundere mich, warum ihr hier so oft von dem Folikeltest schreibt. Ich habe meinen FA danach gefragt und er hat darüber nur gelacht und gemeint, dass das ein Quatsch ist und ich nicht übertreiben soll und wer das dann bei jeder jeden Monat zahlen soll. Hab mir schon überlegt zu einem anderen FA zu gehen. Aber auch meine Freundin, die in der Frauenklinik arbeitet, meinte, man soll nach der 1. ESS cool bleiben und sich erst nach einer 2. oder 3. ESS weitere Gedanken machen.

Naja letztendlich kommt mir das Ganze ehrlich gesagt wie ein Glücksspiel vor. Es kann alles möglich sein und alle Möglichkeiten können gut oder schlecht sein. Ich werde einfach versuchen darauf zu vertrauen, dass es das Schicksal nächstes Mal gut mit mir meint und das hoffe ich so sehr für alle von uns hier!!!!

Grüße an alle von eurer geena

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11. Februar 2008 um 17:49
In Antwort auf enrica_12729928

Hallo an alle
Sorry dass ich mich erst nach einiger Zeit wieder melde, ich habe jetzt erst Mal kurz Abstand zu der ganzen Thematik gebraucht. In der 2. Woche nach der OP hatte ich erst Mal einen psychischen Einbruch irgendwie.

Danke für eure ganzen Kommentare und eine liebevolle virtuelle Umarmung an alle meine Leidensgenossinnen und alles Gute an die, die dann doch Glück hatten!!!

Ich muss dazu sagen, ich war vor einigen Jahren schon Mal schwanger, ich war noch sehr jung und es war auch eine sehr sehr verfahrene Situation, deshalb ließ ich es wegmachen. Ich bereue es heute noch total und manchmal denk ich, die ESS war nun die Strafe dafür.

Jedenfalls trotzdem macht mich die Tatsache auch stutzig, warum ich nun eine ESS hatte. Nun gut, es ist lange her und der Körper verändert sich oder es gign damals über den anderen Eileiter, wer weiss das schon.

Aber es gibt mir Hoffnung, dass ich beim nächsten Malnicht wieder eine ESS habe, wie es ja leider doch einigen geht. Man fragt sich natürlich, ob man es nicht wirklich nur über den einen (nicht operierten) Eileiter versuchen sollte, der ja vielleicht in einem besseren Zustand ist. Aber eine Gewissheit hat man auch nicht.

Ich wundere mich, warum ihr hier so oft von dem Folikeltest schreibt. Ich habe meinen FA danach gefragt und er hat darüber nur gelacht und gemeint, dass das ein Quatsch ist und ich nicht übertreiben soll und wer das dann bei jeder jeden Monat zahlen soll. Hab mir schon überlegt zu einem anderen FA zu gehen. Aber auch meine Freundin, die in der Frauenklinik arbeitet, meinte, man soll nach der 1. ESS cool bleiben und sich erst nach einer 2. oder 3. ESS weitere Gedanken machen.

Naja letztendlich kommt mir das Ganze ehrlich gesagt wie ein Glücksspiel vor. Es kann alles möglich sein und alle Möglichkeiten können gut oder schlecht sein. Ich werde einfach versuchen darauf zu vertrauen, dass es das Schicksal nächstes Mal gut mit mir meint und das hoffe ich so sehr für alle von uns hier!!!!

Grüße an alle von eurer geena

Total mit einverstanden...
Gluecksspiel: ja. Hoffnung behalten: ja.
Es wird schon hoffentlich irgendwann fuer uns klappen! Das hoffe ich auf jeden Fall! Du auch! Super!

Das mit der Strafe verstehe ich, denke ich um anderen Gruende auch manchmal, aber mein Verstand sagt dass es quatsch ist, ist es auch, aber Gefuehle sind anders... Mach dich nicht verruckt, das war damals, jetzt ist jetzt. Es war Zufall.
Wir bleiben hoffen fuer die Zukunft.Ich denke an dich und ich wuensche dir alles Gute!

LG Cindy

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12. Februar 2008 um 20:57
In Antwort auf enrica_12729928

Hallo an alle
Sorry dass ich mich erst nach einiger Zeit wieder melde, ich habe jetzt erst Mal kurz Abstand zu der ganzen Thematik gebraucht. In der 2. Woche nach der OP hatte ich erst Mal einen psychischen Einbruch irgendwie.

Danke für eure ganzen Kommentare und eine liebevolle virtuelle Umarmung an alle meine Leidensgenossinnen und alles Gute an die, die dann doch Glück hatten!!!

Ich muss dazu sagen, ich war vor einigen Jahren schon Mal schwanger, ich war noch sehr jung und es war auch eine sehr sehr verfahrene Situation, deshalb ließ ich es wegmachen. Ich bereue es heute noch total und manchmal denk ich, die ESS war nun die Strafe dafür.

Jedenfalls trotzdem macht mich die Tatsache auch stutzig, warum ich nun eine ESS hatte. Nun gut, es ist lange her und der Körper verändert sich oder es gign damals über den anderen Eileiter, wer weiss das schon.

Aber es gibt mir Hoffnung, dass ich beim nächsten Malnicht wieder eine ESS habe, wie es ja leider doch einigen geht. Man fragt sich natürlich, ob man es nicht wirklich nur über den einen (nicht operierten) Eileiter versuchen sollte, der ja vielleicht in einem besseren Zustand ist. Aber eine Gewissheit hat man auch nicht.

Ich wundere mich, warum ihr hier so oft von dem Folikeltest schreibt. Ich habe meinen FA danach gefragt und er hat darüber nur gelacht und gemeint, dass das ein Quatsch ist und ich nicht übertreiben soll und wer das dann bei jeder jeden Monat zahlen soll. Hab mir schon überlegt zu einem anderen FA zu gehen. Aber auch meine Freundin, die in der Frauenklinik arbeitet, meinte, man soll nach der 1. ESS cool bleiben und sich erst nach einer 2. oder 3. ESS weitere Gedanken machen.

Naja letztendlich kommt mir das Ganze ehrlich gesagt wie ein Glücksspiel vor. Es kann alles möglich sein und alle Möglichkeiten können gut oder schlecht sein. Ich werde einfach versuchen darauf zu vertrauen, dass es das Schicksal nächstes Mal gut mit mir meint und das hoffe ich so sehr für alle von uns hier!!!!

Grüße an alle von eurer geena

"follikeltest"..
Hallo Geena,

ich wurde auf diese Möglichkeit von meinem FA direkt hingewiesen, ohne dass ich mich vorher "schlau" gemacht hätte. Zwar hatte ich "nur" eine EES, kurz davor aber auch einen Spontanabort erlebt. Ängste gab es also in vielerlei Hinsicht.

Der FA bot mir von sich aus an, in dem Zyklus, in dem wir wieder üben wollten um die Eisprungzeit einen Ultraschall zu machen, denn da könne man erkennen, von welcher Seite her das Ei sich auf den Weg macht. Weil es zudem nicht abwechselnd einmal rechts und das andere Mal dann links sein muß, sondern durchaus mehrere Male auf der gleichen Seite hintereinander heranreift, muß man diese Prozedur jeden Zyklus machen.

Doch so weit kam es nicht bei mir, also kann ich leider auch nichts dazu sagen, wie es sich mit der Kostenfrage verhält. Ich wurde wie bereits erwähnt bereits im 3. Zyklus trotz Verhütung schwanger.

Ob allerdings es nun besser ist erneut auf der operierten Seite oder der nicht operierten Seite wieder schwanger zu werden ist dahingestellt. Und die Kostenfrage hätte sich bei mir nicht gestellt, da ich bereits über IVF und dergleichen nachgedacht hatte, die um ein vielfaches teurer ist und man leider auch nicht absolute Sicherheit haben kann.

Lass letztlich dein Gefühl entscheiden, wie du weiter dich verhalten sollst. Das war bei mir das einzige, wo ich echt sehr lange ein "schlechtes" Gewissen hatte, weil ich bei einer erneuten EES die volle Schuld bei mir gesucht hätte (die im übrigen ja auch hätte auf der anderen Seite erneut auftreten können).

Es bleibt bei meiner Meinung, überlege, mit welcher Möglichkeit du am besten dich abfinden kannst und versuche erneut dein Glück wenn du (wieder) genug Kraft für alle Eventualitäten hast.

Ich wünsche dir alles Glück der Welt
Sanne

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