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Eileiterschwangerschaft...

8. August um 14:24

Hey, ich würde gern meine Geschichte erzählen und naja hoffe das ich jemanden hier treffe der vielleicht auch sowas erlebt hat, um vielleicht Ratschläge zu hören wie man damit umgehen kann oder ach keine Ahnung ... wünschen tu ich diese Erfahrung zumindest niemanden ... bei mir fing alles vor etwas über einer Woche an ... ich hatte auf einmal totale Kreislaufprobleme und unterleibsschmerzen und hab im ersten Moment überhaupt nicht an eine Schwangerschaft gedacht... meine beste Freundin hatte mich jedoch überredet einen Test zu machen, damit das einfach ausgeschlossen werden kann und so bin ich dann am Montag zu einer Apothrke gefahren und hab nen clearblue digital gekauft und  den auch gleich als ich zuhause war gemacht... für mich war jedoch klar das da negativ steht und auf einmal stand da schwanger 3+ ... ich wusste nicht wo hin mit mir und mit dieser Nachricht und hab halt ein Termin beim Gynäkologen gemacht und mich aber eigentlich schon dagegen entschieden also gegen das Kind... und mein Frauenarzt hat mir dann ein Termin am Montag in einer Woche gegeben weil man ja noch nichts auf dem Ultraschall sehen kann meinte er zumindest... naja und dann hab ich die Woche halt auf heißen Steinen gesessen und am Samstag dann bei der Arbeit ganz plötzlich nicht ertragbare unterleibskrämpfe bekommen und auch gespuckt und naja meine beste Freundin war der Meinung das wäre normal und dann hab ich es so gelassen und irgendwann kam Blut und ich dachte ich müsste ins Krankenhaus weil es halt solche Schmerzen waren aber nicht genügend Blut für ne Fehlgeburt ... und weil meine beste Freundin aber nicht ins krankenhaus konnte ( ihr ging es selber nicht so gut) und ich mich nicht gut gefühlt habe um alleine hin zu fahren und ich ja eh den Termin beim Gynäkologen hatte hab ich dann bis Montag gewartet... am Montag hat der Gynäkologe dann Blut in meinem Bauch an meinen Eileitern und Stöcken gesehen und mich direkt ins Krankenhaus geschickt wo dann auch der Verdacht bestätigt wurde das das Baby im rechten Eileiter sitzt... ich wurde dann ausch nach ein paar Stunden endlich notoperiert und habe dabei nicht nur das Baby sondern auch meinen rechten Eileiter verloren ... und seit gestern Abend durfte ich endlich nach Hause jedoch mal ab gesehen von den ganzen körperlichen Schmerzen die ich habe, geht es mir psychisch umso schlechter ... ich geb mir die Schuld dafür weil ich das Baby nicht wollte und jetzt ist das als ob ich dafür bestraft werde und ich trauere so um mein Kind und meinen Eileiter... es macht mir Angst und noch dazu blute ich jetzt auch noch alles aus weil ne Ausschabung nicht gemacht wurde ... ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll... und naja es sind halt auch so viele Fragen offen, die mir irgendwie keiner beantwortet... weder in welcher Woche ich war, noch wieso mein Eileiter komplett entfernt wurde etc... als ich im Krankenhaus nachgefragt habe, hieß es immer der Op Bericht sei nicht fertig oder sie waren nicht dabei ... und noch dazu ist meine beste Freundin vor belastet und ist der Meinung das ich Glück hatte, weil sie die Schuldgefühle ihrer Abtreibung sie plagen und das sie sich das gewünscht hätte mit der eileiterschwangerschaft... und ich weiß einfach nicht weiter... wieso kann ich weder sehen das es nicht lebensfähig war... noch das für mich der Weg jetzt  besser und leichter gewesen wäre als eine Abtreibung etc.. ich weiß einfach das es mich mein Lebenlang verfolgen wird, da ich für immer das Baby und meinen eileiter verloren habe und bei jedem Arzt dies auch immerwieder angeben muss... ich fühle mich halt einfach unglaublich alleine und bin unbeschreiblich wütend auf mich selber... keine Ahnung ob jemand ein Rat weiß oder das vielleicht selber durch hat und vielleicht eine Technik oder eine Idee hat wie es leichter wird ... bin über jede Antwort dankbar ! Und tut mir leid, falls da Rechtschreibfehler usw drin sind, bin momentan ziemlich aufgelöst und kann da deswegen jetzt nicht so drauf achten 🥺🙈

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8. August um 23:17
In Antwort auf federtinte

Hey, ich würde gern meine Geschichte erzählen und naja hoffe das ich jemanden hier treffe der vielleicht auch sowas erlebt hat, um vielleicht Ratschläge zu hören wie man damit umgehen kann oder ach keine Ahnung ... wünschen tu ich diese Erfahrung zumindest niemanden ... bei mir fing alles vor etwas über einer Woche an ... ich hatte auf einmal totale Kreislaufprobleme und unterleibsschmerzen und hab im ersten Moment überhaupt nicht an eine Schwangerschaft gedacht... meine beste Freundin hatte mich jedoch überredet einen Test zu machen, damit das einfach ausgeschlossen werden kann und so bin ich dann am Montag zu einer Apothrke gefahren und hab nen clearblue digital gekauft und  den auch gleich als ich zuhause war gemacht... für mich war jedoch klar das da negativ steht und auf einmal stand da schwanger 3+ ... ich wusste nicht wo hin mit mir und mit dieser Nachricht und hab halt ein Termin beim Gynäkologen gemacht und mich aber eigentlich schon dagegen entschieden also gegen das Kind... und mein Frauenarzt hat mir dann ein Termin am Montag in einer Woche gegeben weil man ja noch nichts auf dem Ultraschall sehen kann meinte er zumindest... naja und dann hab ich die Woche halt auf heißen Steinen gesessen und am Samstag dann bei der Arbeit ganz plötzlich nicht ertragbare unterleibskrämpfe bekommen und auch gespuckt und naja meine beste Freundin war der Meinung das wäre normal und dann hab ich es so gelassen und irgendwann kam Blut und ich dachte ich müsste ins Krankenhaus weil es halt solche Schmerzen waren aber nicht genügend Blut für ne Fehlgeburt ... und weil meine beste Freundin aber nicht ins krankenhaus konnte ( ihr ging es selber nicht so gut) und ich mich nicht gut gefühlt habe um alleine hin zu fahren und ich ja eh den Termin beim Gynäkologen hatte hab ich dann bis Montag gewartet... am Montag hat der Gynäkologe dann Blut in meinem Bauch an meinen Eileitern und Stöcken gesehen und mich direkt ins Krankenhaus geschickt wo dann auch der Verdacht bestätigt wurde das das Baby im rechten Eileiter sitzt... ich wurde dann ausch nach ein paar Stunden endlich notoperiert und habe dabei nicht nur das Baby sondern auch meinen rechten Eileiter verloren ... und seit gestern Abend durfte ich endlich nach Hause jedoch mal ab gesehen von den ganzen körperlichen Schmerzen die ich habe, geht es mir psychisch umso schlechter ... ich geb mir die Schuld dafür weil ich das Baby nicht wollte und jetzt ist das als ob ich dafür bestraft werde und ich trauere so um mein Kind und meinen Eileiter... es macht mir Angst und noch dazu blute ich jetzt auch noch alles aus weil ne Ausschabung nicht gemacht wurde ... ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll... und naja es sind halt auch so viele Fragen offen, die mir irgendwie keiner beantwortet... weder in welcher Woche ich war, noch wieso mein Eileiter komplett entfernt wurde etc... als ich im Krankenhaus nachgefragt habe, hieß es immer der Op Bericht sei nicht fertig oder sie waren nicht dabei ... und noch dazu ist meine beste Freundin vor belastet und ist der Meinung das ich Glück hatte, weil sie die Schuldgefühle ihrer Abtreibung sie plagen und das sie sich das gewünscht hätte mit der eileiterschwangerschaft... und ich weiß einfach nicht weiter... wieso kann ich weder sehen das es nicht lebensfähig war... noch das für mich der Weg jetzt  besser und leichter gewesen wäre als eine Abtreibung etc.. ich weiß einfach das es mich mein Lebenlang verfolgen wird, da ich für immer das Baby und meinen eileiter verloren habe und bei jedem Arzt dies auch immerwieder angeben muss... ich fühle mich halt einfach unglaublich alleine und bin unbeschreiblich wütend auf mich selber... keine Ahnung ob jemand ein Rat weiß oder das vielleicht selber durch hat und vielleicht eine Technik oder eine Idee hat wie es leichter wird ... bin über jede Antwort dankbar ! Und tut mir leid, falls da Rechtschreibfehler usw drin sind, bin momentan ziemlich aufgelöst und kann da deswegen jetzt nicht so drauf achten 🥺🙈

Hallo Federtinte, 

über eine Abtreibung nachdenken und dann durchzuführen sind 2 paar Schuhe. 
Im Endeffekt weißt du heute nicht, wie du dich tatsächlich morgen entschieden hättest...

Mach dir nicht so viele Vorwürfe. 

Das mit der Eileiterschwangerschaft war Schicksal und keine Strafe.

Vielleicht hilft es dir eine Kerze anzumachen. 
Vielleicht sprichst du mit dein Baby oder schreibst ihn ein Brief. 
Du könntest auch ein schönen Solarstecker aufstellen,  der immer schön leuchtet.

Wenn der Clear Blue 3+ anzeigt wirst du wohl in der
5 - Anfang 6 SSW gewesen sein. 
Man rechnet ab den letzten ersten Tag der letzten Menstruation...
Obwohl man da eigentlich noch nicht schwanger war,  sondern erst im laufe des Zyklus. 

Der Eileiter wird während der Op versucht zu retten.
Wenn er allerdings wie bei dir, schon geplatzt ist und du zu verbluten drohst,  wird er entfernt. 

Auch mit einem Eileiter kannst du weiterhin schwanger werden.

Ich wünsche dir viel Kraft das alles zu verarbeiten ❤

Ps: Deine Freundin soll nicht soviel schnattern...  Sondern dich lieber im Notfall ins Krankenhaus begleiten oder ein anderen Fahrer organisieren...
Sie soll für dich da sein und nicht soviel von sich reden...

DU brauchst jetzt Beistand.

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9. August um 14:21

Ich stimme Nadu voll und ganz zu, eine EileiterSS ist tragisches Pech, man kann das nicht selbst beeinflussen oder steuern - weder mit guten Dingen, die man tut, noch mit schlechten.

Dass dich der Gedanke an das Baby sehr schmerzt, kann ich gut verstehen. Ein Baby, das bei einer Eileiter-SS entsteht, kann ja grundsätzlich gesund und lebensfähig sein - nur hat es halt außerhalb der Gebärmutter keine Chancen, groß zu werden... natürlich ist unendlich hart, dass einem die Entscheidung für eine "Abtreibung" hier von oben abgenommen wird.
Sehr schlimm, darunter leiden alle, denen es passiert.
Rein vom Gefühl her, nur auf das Baby bezogen, meine ich, ist es sicherlich ähnlich wie wenn man einen Abort gehabt hätte - das ist ja auch nicht die eigene Entscheidung.

Vielleicht würde dir da der Austausch mit anderen Mamas helfen, die Aborte hatten - d.h. ihre Babys unfreiwillig verloren haben. Das Prinzip ist das gleiche.

Was den Eileiter betrifft: sei froh, dass man ihn entfernt hat, das war sicher weder eine leichtfertige Entscheidung noch vermeidbar.

Das Risiko auf eine erneute SS ist bei einem solchen Eileiter leider sehr hoch - hier im Forum gab es schon viele Frauen, die mehrere Eileiter SS hintereinander hatten, und wo die Ärzte sich weigerten, den betroffenen Eileiter zu entfernen. Insofern - besser so als dass dir dasselbe noch einmal passiert.

Mit dem einen Eileiter kannst du auch noch schwanger werden - ich drücke dir die Daumen, dass es zum richtigen Zeitpunkt klappt und dann alles gutgeht.

Alles Gute dir! 


 

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13. August um 9:37
In Antwort auf federtinte

Hey, ich würde gern meine Geschichte erzählen und naja hoffe das ich jemanden hier treffe der vielleicht auch sowas erlebt hat, um vielleicht Ratschläge zu hören wie man damit umgehen kann oder ach keine Ahnung ... wünschen tu ich diese Erfahrung zumindest niemanden ... bei mir fing alles vor etwas über einer Woche an ... ich hatte auf einmal totale Kreislaufprobleme und unterleibsschmerzen und hab im ersten Moment überhaupt nicht an eine Schwangerschaft gedacht... meine beste Freundin hatte mich jedoch überredet einen Test zu machen, damit das einfach ausgeschlossen werden kann und so bin ich dann am Montag zu einer Apothrke gefahren und hab nen clearblue digital gekauft und  den auch gleich als ich zuhause war gemacht... für mich war jedoch klar das da negativ steht und auf einmal stand da schwanger 3+ ... ich wusste nicht wo hin mit mir und mit dieser Nachricht und hab halt ein Termin beim Gynäkologen gemacht und mich aber eigentlich schon dagegen entschieden also gegen das Kind... und mein Frauenarzt hat mir dann ein Termin am Montag in einer Woche gegeben weil man ja noch nichts auf dem Ultraschall sehen kann meinte er zumindest... naja und dann hab ich die Woche halt auf heißen Steinen gesessen und am Samstag dann bei der Arbeit ganz plötzlich nicht ertragbare unterleibskrämpfe bekommen und auch gespuckt und naja meine beste Freundin war der Meinung das wäre normal und dann hab ich es so gelassen und irgendwann kam Blut und ich dachte ich müsste ins Krankenhaus weil es halt solche Schmerzen waren aber nicht genügend Blut für ne Fehlgeburt ... und weil meine beste Freundin aber nicht ins krankenhaus konnte ( ihr ging es selber nicht so gut) und ich mich nicht gut gefühlt habe um alleine hin zu fahren und ich ja eh den Termin beim Gynäkologen hatte hab ich dann bis Montag gewartet... am Montag hat der Gynäkologe dann Blut in meinem Bauch an meinen Eileitern und Stöcken gesehen und mich direkt ins Krankenhaus geschickt wo dann auch der Verdacht bestätigt wurde das das Baby im rechten Eileiter sitzt... ich wurde dann ausch nach ein paar Stunden endlich notoperiert und habe dabei nicht nur das Baby sondern auch meinen rechten Eileiter verloren ... und seit gestern Abend durfte ich endlich nach Hause jedoch mal ab gesehen von den ganzen körperlichen Schmerzen die ich habe, geht es mir psychisch umso schlechter ... ich geb mir die Schuld dafür weil ich das Baby nicht wollte und jetzt ist das als ob ich dafür bestraft werde und ich trauere so um mein Kind und meinen Eileiter... es macht mir Angst und noch dazu blute ich jetzt auch noch alles aus weil ne Ausschabung nicht gemacht wurde ... ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll... und naja es sind halt auch so viele Fragen offen, die mir irgendwie keiner beantwortet... weder in welcher Woche ich war, noch wieso mein Eileiter komplett entfernt wurde etc... als ich im Krankenhaus nachgefragt habe, hieß es immer der Op Bericht sei nicht fertig oder sie waren nicht dabei ... und noch dazu ist meine beste Freundin vor belastet und ist der Meinung das ich Glück hatte, weil sie die Schuldgefühle ihrer Abtreibung sie plagen und das sie sich das gewünscht hätte mit der eileiterschwangerschaft... und ich weiß einfach nicht weiter... wieso kann ich weder sehen das es nicht lebensfähig war... noch das für mich der Weg jetzt  besser und leichter gewesen wäre als eine Abtreibung etc.. ich weiß einfach das es mich mein Lebenlang verfolgen wird, da ich für immer das Baby und meinen eileiter verloren habe und bei jedem Arzt dies auch immerwieder angeben muss... ich fühle mich halt einfach unglaublich alleine und bin unbeschreiblich wütend auf mich selber... keine Ahnung ob jemand ein Rat weiß oder das vielleicht selber durch hat und vielleicht eine Technik oder eine Idee hat wie es leichter wird ... bin über jede Antwort dankbar ! Und tut mir leid, falls da Rechtschreibfehler usw drin sind, bin momentan ziemlich aufgelöst und kann da deswegen jetzt nicht so drauf achten 🥺🙈

vor allem wenn der Kinderwunsch groß ist, sitzt die Trauer über die Fehlgeburt tief. immer oft, viele Frauen möchten daher am liebsten direkt nach der Eileiterschwangerschaft einen weiteren Versuch wagen. besonders, oftmals führt eine Eileiterschwangerschaft zu seelischem Druck.  zuerst-die Betroffene sollte sich vor einer weiteren Schwangerschaft daher nicht nur körperlich, sondern auch psychisch erholen. natürlich, je nachdem, wo sich das Ei einnistet, kann es bereits nach kurzer Zeit absterben, sodass die Eileiterschwangerschaft beschwerdefrei bleibt. auch wenn der Embryo nicht abstirbt, ähneln die Symptome häufig denen einer normalen Schwangerschaft- die Regelblutung bleibt aus, Übelkeit kann auftreten und der Schwangerschaftstest kann positiv ausfallen. viele Eileiterschwangerschaften verlaufen bemerkt. ehhh nach dem Absterben des Embryos lösen sich der Fruchtsack und die entstehende Plazenta von der Eileiterwand und werden durch eine Blutung ausgestoßen, die dann als etwas verspätete und eventuell auch stärkere Regelblutung wahrgenommen wird. nach einer Entfernung der Eileiterschwangerschaft wird zu mindestens drei Monaten Wartezeit bis zur neuen Befruchtung angeraten, damit das Gewebe ausreichend verheilen kann. auch immer kann man künstliche Befruchtung machen.

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