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Eileiterschwangerschaft, fast gestorben (lang)

10. August 2011 um 12:56

Hallo,
ich wollte euch einfach mal meine Erfahrung bezülich Eileiterschwangerschaft mitteilen und euch warnen nicht zu lange zu warten bis ihr zum Arzt geht, denn dann kann es euch so wie mir gehen.
Bei mir fing eigentlich alles ganz harmlos an, ich bin zum Arzt gegangen, da ich einfach fertig von der Arbeit war(2 freie Tage in drei Wochen) und wollt mich ein paar Tage krank schreiben lassen. Hatte aber auch immer wieder leichte Bauchschmerzen, die aber schnell wieder weggingen. Also machte Arzt Ultraschall und meinte nur, dass da irgendwas sei, er aber nicht wisse was und schickte mich zum Frauenarzt. Also hin, die stellte eine Schwangerschaft in der 11 Woche fest, aber nicht in der Gebärmutter und auch nicht im Eileiter. Also weiter in Krankenhaus, die konnten auch nichts genaues sagen.Für den nächsten Tag war dann eine Bauchspiegelung geplant, um zu schauen wo es liegt und falls notwendig zu entfernen. Also am nächsten Tag um 7 Uhr ins Krankenhaus, da hatte ich doch schon heftige Schmerzen. Um halb elf ging es in den OP Saal, meinen Freund wurde gesagt, dass er mich um 15 Uhr wieder abholen kann. Doch dann kam alles ganz anders, während der Bauchspiegelung ist die Schwangerschaft geplatzt, sie lag am Ende des Eileiters an der Gebärmutterwand. Also wurde sofort ein Bauchschnitt gemacht dabei verlor ich fast 3 Liter Blut, da die Blutungen kaum zu stoppen waren. So lag ich insgesamt 4 Stunden im OP und die Ärzte kämpften um mein Leben. Später erzählte mir der Arzt,dass er kurz vorm aufgeben war, da die Blutungen nicht aufhörten. Mein Freund kam um halb drei dann ins Krankenhaus, ihm wurde nur gesagt das ich noch im OP bin und es wahrscheinlich nicht überleben werde, sehr einfühlsam muss ich sagen. Kam dann auf die Intensivstation, war aber noch im künstlichen Koma. Meinen Freund ließen sie dann gegen 17 Uhr für ein paar Minuten zu mir, aber er konnte den Anblick nicht ertragen, er war geschockt. Dann erklärten die Ärzte ihm erst was passiert war. Gegen 20 'Uhr holten sie mich aus dem Koma, ich dacht nur was ist jetzt los, es ist 20 Uhr und ich bin noch im Krankenhaus. Darauf kam gleich ein Arzt und sagte was passiert war,aber ich war noch so benommen von der Narkose, dass ich es gar nicht richtig kapierte. Aber später wurde es mir klar, hatte insgesamt 7 sieben Zugänge an beiden Armen und einen dicken Schlauch am Hals für das Blut, Zwei Drainagen im Unterleib und einen Blasenkatheter.
Einen Tag nach der OP ging es mir erst ganz gut, aber dann folgte die Hölle, konnte nicht mal mehr meinen Kopf heben. Nach 4 Tagen runter von Intensivstation und dann habe ich nur noch erbrochen, 'Ursache war Dünndarmverschluss. Also wurde mir mitten in der Nacht ein Magensonde über die Nase geschoben und das ganze ohne Betäubung, der absolute Horror. Nach 3 Tagen wurde sie dann wieder entfernt, dann habe ich starke Magenschmerzen bekommen, Ursache Magenschleimhautentzndung und weil ja das noch nicht genug ist habe ich auch noch einen Harnwegsinfekt aufgrund des Blasenkatheters bekommen. Bin jetzt seit einer Woche zu Hause und mir gehts immer noch nicht so gut, ohne Schmerzmittel gehts gar nicht.
Ich will euch damit warnen, auch bei kleineren Schmerzen lieber einen Arzt aufzusuchen bevor es so geht wie mir.
Wie lange habt ihr gebraucht bis ihr wieder in die Arbeit gehen konntet?
Freue mich auf eure Antworten!

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12. August 2011 um 20:46

Hey
Wie geht dir den heute?oh man ich fühl mit dir mit"lass dich mal drücken" du hattest es echt net leicht was du durchmachen musstest du hast aber Grosses Glück gehabt und überlebt.So eine ELSS ist wirklich gefährlich vorallem wenn man es zu spät entdeckt ich hatte auch scho ne ELSS und weiss wie man sich fühlt bzw was man durchmacht...es ist nicht leicht aber man muss nach vorne schaun und positiv denken das es des nächste mal klappt. ich war so zwei Wochen krankgeschrieben und wollte dann wieder arbeiten es hat mir sehr geholfen mich abzulenken und des ganze zu verarbeiten ich wünsche dir alls gute und gute Besserung
alls liebe

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20. August 2011 um 18:12


Oh mein gott du arme .. Ist ja heftig was du mitmachen musstest .. Hatte vor 3 wochen auch eine ess . Zuerst dachten die ärzte es sei eine fg und versicherten mir das eine ess zu 100% ausgeschlossen werden kann . Doch nach 2 wochen stieg mein hcg wert wieder und es wurde eine ess festgestellt .. Für mich brach erneut eine welt zusammen .. Ich wehrte mich mit allen mitteln gegen eine op .. Dann wurde es mit dem medikament MTX versucht und der hcg wert sinkte zum glück auf 0 . Aber der schmerz ist immer noch da und der wird auch immer bleiben genau so wie die angst so etwas noch mal durch machen zu müssen ich trauere immer noch sehr um mein sternchen .. und werde mir deshalb über der linken leiste wo die ess saß ein sternchen tättowieren lassen . Als erinnerung an mein kleines würmchen
Ich hoffe dir geht es wieder ein bischen besser .. Ich wünsche dir alles gute und viel kraft
Lg nini

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19. Juli 2012 um 16:00

Deine
Meine wurde auch zu spaet entdeckt. Obwohl ich erst in der 6. Woche war, war der Eileiter zerplatzt. Ich kam unter unglaublichen Schmerzen ins KH. Doch die Aerzte dachten erst es waere eine Blasenentzuenung. Nach 10 Stunden merkten Sie es ist eine ELSS und ich wurde sofort operiert. Das Blut war an dem Punkt schon bis in die Schultern geschossen. So viele Schmerzen.

Ich bin nach 2 Wochen wieder arbeiten gegangen, aber nur leicht. dann hab ich meinen job gekuendigt weil ich einfach psychisch total am ende war.
Ich hatte naemlich gar nicht gewusst dass ich schwanger war, hatte auch meine periode gehabt. Meinen Freund kannte ich zu dem Zeitpunkt erst 4 Monate, und hatte eigentlich 2 Wochen vor dem Unfall angefangen zu ueberlegen dass er nicht der richtige ist.

Daher war es ein unglaublich harter Schlag fuer mich. Ich habe Angst dass ich niemals wieder einen Partner finde. Und ich weiss nicht wie ich meinem naechsten Partner erklaeren soll was passiert ist. Klar waer die wahrheit am besten, aber ich habe Angst vor der Reaktion auf die Wahrheit. Ich bin so beschaemt, dass ich nichtmal meiner Familie etwas davon erzaehlt habe (zumindest nicht die richtige variante).

Ich empfehle sofort psychologische betreuung zu nehmen. Das habe ich leider versaeumt und bin nach 8 Montaen immer noch total verstoert und aufgewuehlt

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16. Dezember 2014 um 16:08
In Antwort auf nini0113


Oh mein gott du arme .. Ist ja heftig was du mitmachen musstest .. Hatte vor 3 wochen auch eine ess . Zuerst dachten die ärzte es sei eine fg und versicherten mir das eine ess zu 100% ausgeschlossen werden kann . Doch nach 2 wochen stieg mein hcg wert wieder und es wurde eine ess festgestellt .. Für mich brach erneut eine welt zusammen .. Ich wehrte mich mit allen mitteln gegen eine op .. Dann wurde es mit dem medikament MTX versucht und der hcg wert sinkte zum glück auf 0 . Aber der schmerz ist immer noch da und der wird auch immer bleiben genau so wie die angst so etwas noch mal durch machen zu müssen ich trauere immer noch sehr um mein sternchen .. und werde mir deshalb über der linken leiste wo die ess saß ein sternchen tättowieren lassen . Als erinnerung an mein kleines würmchen
Ich hoffe dir geht es wieder ein bischen besser .. Ich wünsche dir alles gute und viel kraft
Lg nini

Eileiterschwangerschaft
Hallo,
Ich hatte vor 2 Wochen erfahren das ich in der 13woche schwanger bin mein freund und ich wollten eigentlich keine kinder mehr er hat 4 Jungs ich einen jungen (zusammen haben wir aber keine)er findet aber er sei zu alt!naja ich hin zum arzt da ich 4wochen am Stück Blutungen hatte und die mir sagten ich muss sofort herkommen...er machte einen Ultraschall wo ich mein Baby sah und mich sofort freute man konnte alles sehen Arme, Kopf...aber er sagte dann das etwas nicht stimmt und das Baby nicht in der Gebärmutter sondern am Eierstock sitzt...ich fing sofort an zu weinen da ich sofort wusste das mein kleines Baby sterben muss damit ich leben kann...er rief dann eine zweite Ärztin und die Schwestern Helferinnen alle rein damit sie sich das anschauen da er so etwas noch nie gesehen hatte...ich musste dann auch sofort ins Krankenhaus und wurde Not Operiert da ich hätte sterben können wenn es geplatzt wäre...es ist jetzt 2 Wochen her ich habe zwar keine schmerzen aber mir geht es psychisch sehr schlecht...so das mein Arzt mich nochmal 2 Wochen krank schrieb... also bis zum 29.12.15...mein Chef ist jetzt stinkend sauer und meine Kollegen sie meinen ich hätte es mit Absicht gemacht und will nicht arbeiten usw...niemand fragte auch nur einmal wie geht es dir...mein freund der keine kinder wollte weiß nicht das es mir schlecht geht er ist glaub ich sogar froh das wir kein Kind bekommen...deshalb weine ich immer nur wenn er arbeiten ist und wenn er zu hause ist Spiel ich ihm die liebe sabrina vor....zuzeit weiß ich einfach mit mir selber gar nichts mehr anzufangen...ich kann auch mit niemandem darüber reden und das tut so weh

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